Wenn Sie Bildfarbe und Ton anpassen, wird empfohlen, dass Sie nicht-destruktiv arbeiten. Ob Sie Werkzeuge wie „Tonwertkorrektur“ oder „Gradationskurven“ verwenden, nicht-destruktive Bearbeitung schafft Bildanpassungen, ohne die Pixel zu verwerfen oder dauerhaft zu ändern. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, weitere Änderungen vorzunehmen, mit einem anderen Bearbeitungsansatz von vorn anzufangen und die Korrekturen rückgängig zu machen, selbst wenn Sie die Bearbeitungen gespeichert haben. In Photoshop können Sie nicht-destruktive Bearbeitung durch Einstellungsebenen, Camera Raw und Smart-Objekte anwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Nicht-destruktive Bearbeitung, Einstellungs- und Füllebenen, Wissenswertes zu Camera Raw und Erstellen von Smart-Objekten.
Mit den Korrektureinstellungen für „Tonwertkorrektur“ können Sie den Tonwertbereich und die Farbbalance eines Bildes ändern, indem Sie die Helligkeitsstufen für Tiefen, Mitteltöne und Lichter des Bildes korrigieren. Das Histogramm im Dialogfeld „Tonwertkorrektur“ dient als visuelle Hilfe beim Einstellen der Farbwerte des Bildes. Weitere Informationen zum Lesen eines Histogramms finden Sie unter Histogramme.
Die Tonwertkorrektureinstellungen können als Vorgabe gespeichert und auf andere Bilder angewendet werden. Siehe Speichern von Korrektureinstellungen und Erneutes Anwenden von Korrektureinstellungen.

Ändern von Tonwertkorrekturen in CS5
A. Tiefen B. Mitteltöne C. Höhen D. Automatische Farbkorrektur anwenden
Hinweis:
In CS6 werden Tonwertkorrekturen im Eigenschaftenbedienfeld geändert.
Mit den äußeren beiden Tonwertspreizung-Reglern (Eingabereglern) werden der Schwarzpunkt (Tiefen) und der Weißpunkt (Lichter) des Bildes mit den Einstellungen der Tonwertumfang-Regler (Ausgaberegler) abgeglichen. Die Tonwertumfang-Regler stehen standardmäßig auf 0 (die Pixel sind schwarz) bzw. 255 (die Pixel sind weiß). Wenn sich die Tonwertumfang-Regler in ihrer Standardposition befinden, wird der jeweilige Schwarzpunkt-Reglerwert dem Tonwert 0 und der Weißpunkt-Reglerwert dem Tonwert 255 zugeordnet. Die übrigen Werte werden zwischen 0 und 255 neu verteilt. Durch diese Neuverteilung vergrößert sich der Tonwertbereich des Bildes, was zu einem besseren Gesamtkontrast im Bild führt.
Hinweis:
Beim Beschneiden von Tiefen werden die Pixel schwarz, sodass keine Details mehr erkennbar sind. Beim Beschneiden von Lichtern werden die Pixel weiß, sodass keine Details mehr erkennbar sind.
Durch den mittleren Tonwertspreizung-Regler werden die Gamma-Werte im Bild angepasst. Der Mitteltonwert (Tonwert 128) wird verschoben und die Helligkeitswerte des mittleren Grautonbereichs werden verändert, ohne dass dies eine erhebliche Änderung der Lichter und Tiefen zur Folge hätte.
- Klicken Sie auf das Tonwertkorrektur-Symbol
im Korrekturbedienfeld oder wählen Sie im Bedienfeldmenü die Option „Tonwertkorrektur“. - (CS5) Klicken Sie auf eine Tonwertkorrekturvorgabe im Korrekturbedienfeld.
- Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Tonwertkorrektur“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Hinweis:
Bei Auswahl von „Bild“ > „Korrekturen“ > „Tonwertkorrektur“ werden direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
- Klicken Sie auf das Tonwertkorrektur-Symbol
- (Optional) Wenn Sie mehrere Farbkanäle gleichzeitig korrigieren möchten, wählen Sie die Kanäle bei gedrückter Umschalttaste im Kanälebedienfeld aus, bevor Sie den Befehl „Bild“ > „Korrekturen“ > „Tonwertkorrektur“ wählen. (Diese Methode kann nicht auf Tonwertkorrektur-Einstellungsebenen angewendet werden.) In der Dropdown-Liste „Kanal“ werden dann die Abkürzungen für die Zielkanäle angezeigt, z. B. CM für Cyan und Magenta. Die Dropdown-Liste enthält außerdem die einzelnen Kanäle für die ausgewählte Kombination. Bearbeiten Sie Volltonfarben- und Alphakanäle einzeln.
- Ziehen Sie den schwarzen und weißen Tonwertspreizung-Regler an beiden Enden des Histogramms an den Rand der jeweils ersten Pixelgruppe, um die Tiefen und Lichter manuell anzupassen.
Wenn Sie den Schwarzpunkt-Regler z. B. nach rechts auf „5“ schieben, ordnet Photoshop alle Pixel mit dem Wert 5 und niedriger dem Tonwert 0 zu. Wenn Sie dagegen den Weißpunkt-Regler nach links auf „243“ verschieben, ordnet Photoshop alle Pixel mit dem Wert 243 und höher dem Tonwert 255 zu. Diese Zuordnung wirkt sich jeweils auf die dunkelsten und hellsten Pixel in den einzelnen Kanälen aus. Die entsprechenden Pixel in den anderen Kanälen werden proportional korrigiert, sodass die Farbbalance nicht beeinträchtigt wird.
Hinweis:
Sie können die gewünschten Werte auch direkt in das erste und dritte Textfeld „Tonwertspreizung“ eingeben.

Anpassen der Schwarz- und Weißpunkte mit den Tonwertspreizung-Reglern Durch Verschieben des mittleren Reglers nach links wird das Bild insgesamt heller. Bei dieser Reglerstellung wird dem Mittelpunktwert zwischen den Tonwertumfang-Reglern ein geringerer (dunklerer) Wert zugeordnet. Wenn sich die Tonwertumfang-Regler an ihren standardmäßigen Positionen befinden (0 und 255), liegt der Mittelpunkt bei 128. In diesem Beispiel werden die Tiefen erweitert, um den Tonwertbereich von 0 bis 128 zu füllen. Außerdem werden die Lichter komprimiert. Beim Verschieben des mittleren Reglers nach rechts wird der gegenteilige Effekt erreicht: Das Bild wird insgesamt dunkler.
Hinweis:
Sie können den gewünschten Gammawert auch direkt in das mittlere Feld „Tonwertspreizung“ eingeben.

Schieben des mittleren Reglers zum Anpassen des Gammawertes
Im Korrekturbedienfeld (CS5) oder im Eigenschaftenbedienfeld (CS6) führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um einen Farbstich auszugleichen:
- Klicken Sie auf das Pipette-Werkzeug, um Mitteltöne zu setzen
. Klicken Sie anschließend auf einen Teil im Bild, der ein neutrales Grau aufweist.
- Klicken Sie auf „Automatisch“, um die standardmäßige automatische Korrektureinstellung für „Tonwertkorrektur“ anzuwenden. Wenn Sie mit anderen automatischen Korrekturoptionen experimentieren möchten, wählen Sie aus dem Menü des Korrekturbedienfeldes (CS5) oder aus dem Menü des Eigenschaftenbedienfeldes (CS6) die Option „Auto-Optionen“ und ändern Sie dann im Dialogfeld „Auto-Optionen für Korrektur“ die Algorithmuseinstellungen.
- Klicken Sie auf das Pipette-Werkzeug, um Mitteltöne zu setzen
Mithilfe der Korrektureinstellungen für „Gradationskurven“ können Punkte im gesamten Tonwertbereich eines Bildes (von Tiefen bis hin zu Lichtern) korrigiert werden. Anders als Tonwertkorrekturen, die nur drei Anpassungen (Weißpunkt, Schwarzpunkt, Gamma) haben, können Sie mit Gradationskurven viele präzise Anpassungen an den einzelnen Farbkanälen in einem Bild vornehmen. Die Korrektureinstellungen für „Gradationskurven“ können als Vorgabe gespeichert werden. Siehe Speichern von Korrektureinstellungen und Erneutes Anwenden von Korrektureinstellungen.

Gradationskurven-Optionen in CS5
A. Schwarzpunkt durch Aufnehmen im Bild setzen. B. Mitteltöne durch Aufnehmen im Bild setzen. C. Weißpunkt durch Aufnehmen im Bild setzen. D. Kurve durch Bearbeiten von Punkten verändern. E. Kurve durch Ziehen verändern. F. Dropdown-Menü für den Kurventyp. G. Schwarzpunkt setzen. H. Mitteltöne setzen. I. Weißpunkt setzen. J. Beschneidung zeigen.
Hinweis:
In CS6 werden Gradationskurvenkorrekturen im Eigenschaftenbedienfeld vorgenommen.
In den Korrektureinstellungen für „Gradationskurven“ wird der Tonwertbereich als eine gerade diagonale Basislinie angezeigt, weil die Tonwertspreizung (die ursprünglichen Helligkeitswerte der Pixel) und der Tonwertumfang (die neuen Farbwerte) identisch sind.
Nachdem Sie Korrekturen am Tonwertbereich einer Gradationskurve vorgenommen haben, zeigt Photoshop weiterhin die Grundlinie als Referenz an. Um die Grundlinie auszublenden, deaktivieren Sie unter „Kurvenanzeigeoptionen“ die Option „Einblenden: Grundlinie“.
Die horizontale Diagrammachse repräsentiert die Tonwertspreizung und die vertikale Tonwertachse den Tonwertumfang.
Wenn Sie eine Gradationskurvenkorrektur anwenden möchten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
- Klicken Sie auf das Gradationskurven-Symbol
im Korrekturbedienfeld oder wählen Sie eine der Gradationskurven-Vorgaben im Menü des Bedienfelds. - (CS5) Klicken Sie auf eine Gradationskurven-Vorgabe im Korrekturbedienfeld.
- Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Gradationskurven“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Hinweis:
Bei Auswahl von „Bild“ > „Korrekturen“ > „Gradationskurven“ werden direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
- Klicken Sie auf das Gradationskurven-Symbol

Standardgradationskurveneinstellungen für CMYK- und RGB-Bilder
A. Standardausrichtung der CMYK-Tonwertausgabeleiste B. CMYK-Eingabe- und Ausgabewert in Prozent C. Standardausrichtung der CMYK-Tonwerteingabeleiste D. Standardausrichtung der RGB-Tonwertausgangsleiste E. RGB-Eingabe- und Ausgabewert in Intensitätsstufen F. Standardausrichtung der RGB-Tonwerteingabeleiste
Hinweis:
In CS6 werden die Gradationskurveneinstellungen im Eigenschaftenbedienfeld vorgenommen.
Sie können mit den Anzeigeoptionen für Gradationskurven das Erscheinungsbild des Kurvenrasters bestimmen.
- Klicken Sie auf das Gradationskurven-Symbol
im Korrekturbedienfeld oder wählen Sie eine der Gradationskurven-Vorgaben im Menü des Bedienfelds. - (CS5) Klicken Sie auf eine Gradationskurven-Vorgabe im Korrekturbedienfeld.
- Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Gradationskurven“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Hinweis:
Bei Auswahl von „Bild“ > „Korrekturen“ > „Gradationskurven“ werden direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
- Klicken Sie auf das Gradationskurven-Symbol
- Um die Anzeige der Helligkeitswerte und Prozentangaben umzukehren, wählen Sie „Betrag anzeigen für: Licht“ (0-255) oder „Betrag anzeigen für: Pigment/Druckfarbe“ (%). Die Gradationskurven geben die Helligkeitswerte für RGB-Bilder in einem Bereich von 0 bis 255 an, wobei Schwarz (0) unten links angezeigt wird. Für CMYK-Bilder werden Prozentwerte in einem Bereich von 0 bis 100 angegeben, wobei sich unten links die Lichter (0 %) befinden. Nach der Umkehrung der Helligkeitswerte und Prozentangaben befindet sich „0“ (RGB-Bilder) bzw. „0 %“ (CMYK-Bilder) unten rechts.
- Um die Rasterlinien in 25 %-Schritten anzuzeigen, wählen Sie „Einfaches Raster“, um sie in 10 %-Schritten anzuzeigen, wählen Sie „Detailliertes Raster“.
Wenn Sie die Rasterschritte ändern möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) gedrückt und klicken Sie auf das Raster.
- Um die Gradationskurven der Farbkanäle über der nicht separierten Kurve anzuzeigen, wählen Sie „Einblenden: Kanalüberlagerungen“.
- Um eine Histogrammüberlagerung anzuzeigen, wählen Sie „Einblenden: Histogramm“. Weitere Informationen zum Lesen eines Histogramms finden Sie unter Histogramme.
Sie können Tonalität und Farbe eines Bildes in den Korrektureinstellungen für „Gradationskurven“ durch Ändern der Kurvenform korrigieren. Verschieben der Kurve nach oben oder unten hellt das Bild auf bzw. dunkelt es ab, je nachdem, ob die Kurve Pixelwerte oder Prozentwerte anzeigt. Die steilen Bereiche der Kurve repräsentieren Bereiche mit höherem Kontrast, flachere Bereiche repräsentieren dagegen Bereiche mit geringerem Kontrast.
Wenn in den Korrektureinstellungen für „Gradationskurven“ die Anzeige von Pixelwerten statt Prozentwerten festgelegt ist, werden die Lichter rechts oben im Diagramm dargestellt. Das Verschieben eines Punktes im oberen Teil der Gradationskurve bewirkt eine Korrektur der Lichter. Durch Verschieben eines Punktes im Mittelteil der Gradationskurve werden die Mitteltöne angepasst und durch Verschieben eines Punktes im unteren Teil der Gradationskurve die Tiefen. Wenn Sie die Lichter abdunkeln möchten, verschieben Sie einen Punkt im oberen Bereich der Kurve nach unten. Wenn Sie einen Punkt nach unten oder nach rechts verschieben, wird der Eingabewert einem geringeren Ausgabewert zugeordnet, sodass das Bild dunkler wird. Um Schatten aufzuhellen, verschieben Sie einen Punkt im unteren Bereich der Kurve nach oben. Wenn Sie einen Punkt nach oben oder links verschieben, wird ein niedrigerer Eingabewert einem höheren Ausgabewert zugeordnet, sodass das Bild heller wird.
Hinweis:
Für die meisten Bilder gilt, dass im Normalfall nur geringfügige Änderungen an der Gradationskurve nötig sind, um Tonwert- und Farbkorrekturen vorzunehmen.
- Klicken Sie im Korrekturbedienfeld auf das Symbol „Gradationskurven“
. - (CS5) Klicken Sie auf eine Gradationskurven-Vorgabe im Korrekturbedienfeld.
- Wählen Sie „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Gradationskurven“. Klicken Sie im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Hinweis:
Sie können auch „Bild“ > „Korrekturen“ > „Gradationskurven“ wählen. Beachten Sie dabei jedoch, dass bei dieser Methode direkte Korrekturen an der Bildebene vorgenommen werden, wodurch Bildinformationen verloren gehen.
- Klicken Sie im Korrekturbedienfeld auf das Symbol „Gradationskurven“
- Fügen Sie einen Punkt entlang der Gradationskurve hinzu. Führen Sie dazu einen der folgenden Schritte durch:
- Wählen Sie das Im-Bild-Korrekturwerkzeug
aus und klicken Sie dann auf den Bildbereich, der korrigiert werden soll. Ziehen Sie den Zeiger nach oben oder unten, um die Werte für alle ähnlichen Töne im Foto aufzuhellen bzw. abzudunkeln.
Um die Bildbereiche anzuzeigen, die beschnitten (d. h. vollständig schwarz oder weiß) werden, wählen Sie im Dialogfeld „Gradationskurven“ die Option „Beschneidung anzeigen“ oder im Menü des Korrekturbedienfelds die Option „Beschneidung für Schwarz-/Weißpunkt anzeigen“.
Sie können der Gradationskurve bis zu 14 Steuerpunkte hinzufügen. Wenn Sie einen Steuerpunkt entfernen möchten, ziehen Sie ihn aus dem Diagramm oder wählen ihn aus und drücken die Entf-Taste. Sie können auch bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den Punkt klicken. Die Endpunkte der Kurve können nicht gelöscht werden.

Klicken Sie bei ausgewähltem Im-Bild-Korrekturwerkzeug auf drei Bereiche des Bildes, um der Gradationskurve Punkte hinzuzufügen. Höherer Kontrast durch Aufhellen der Lichter und Abdunklung, dargestellt durch eine S-Kurve.Um die hellsten und dunkelsten Bereiche in einem RGB-Bild festzustellen, ziehen Sie mit dem Im-Bild-Korrekturwerkzeug über das Bild. Die Gradationskurve zeigt Helligkeitswerte für die Bereiche an, über denen sich der Zeiger befindet, sowie die entsprechende Position auf der Kurve. Beim Ziehen des Zeigers über ein CMYK-Bild wird im Farbbedienfeld der jeweilige Prozentsatz angezeigt (sofern die Anzeige von CMYK-Werten aktiviert ist).
- Wählen Sie das Im-Bild-Korrekturwerkzeug
- Klicken Sie auf einen Punkt und ziehen Sie die Gradationskurve, bis Sie mit Farbton und Farbe zufrieden sind. Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf die Punkte, die ausgewählt werden sollen, und verschieben Sie sie alle gleichzeitig.
- Wählen Sie das Im-Bild-Korrekturwerkzeug
aus. Wenn Sie den Mauszeiger über das Bild bewegen, ändert sich dessen Form in eine Pipette und eine Anzeige auf der Kurve zeigt den jeweiligen Tonwert der darunter liegenden Pixel. Klicken Sie beim gewünschten Tonwert auf das Bild und ziehen Sie die Kurve nach oben oder unten, um sie entsprechend anzupassen.
- Klicken Sie auf einen Punkt auf der Gradationskurve und geben Sie in die Felder „Eingabe“ und „Ausgabe“ die gewünschten Werte ein.
- Wählen Sie am linken Rand des Kurvenrasters den Buntstift aus und zeichnen Sie eine neue Gradationskurve. Halten Sie dabei die Umschalttaste gedrückt, um die Kurve auf eine gerade Linie zu beschränken, und definieren Sie durch Klicken Endpunkte. Glätten Sie anschließend die Kurve: Klicken Sie im Korrekturbedienfeld „Gradationskurven“ auf das Symbol „Kurvenwerte glätten“
oder im Dialogfeld „Gradationskurven“ auf „Kurvenwerte glätten“.
Mit „Automatisch“ wird eine automatische Farbkorrektur unter Verwendung der aktuellen Standardeinstellung angewendet. Wenn Sie die Standardeinstellung ändern möchten, wählen Sie „Auto-Optionen“ im Korrekturbedienfeldmenü (CS5) oder dem Eigenschaftenbedienfeldmenü (CS6) und legen Sie die Optionen im Dialogfeld „Auto-Farbkorrekturoptionen“ fest. Zur Wahl stehen die Optionen „Auto-Farbe“, „Auto-Kontrast“ und „Auto-Farbtonkorrektur“. Weitere Informationen zu diesen Optionen finden Sie unter Festlegen der Optionen für automatische Korrekturen.
Mit den Reglern für den Schwarz- und Weißpunkt können Sie schnell die Schwarz- und Weißpunkte festlegen. Wenn Sie den Schwarzpunkt-Regler z. B. nach rechts auf „5“ schieben, ordnet Photoshop alle Pixel mit dem Wert 5 und niedriger dem Tonwert 0 zu. Wenn Sie dagegen den Weißpunkt-Regler nach links auf „243“ verschieben, ordnet Photoshop alle Pixel mit dem Wert 243 und höher dem Tonwert 255 zu. Diese Zuordnung wirkt sich jeweils auf die dunkelsten und hellsten Pixel in den einzelnen Kanälen aus. Die entsprechenden Pixel in den anderen Kanälen werden proportional korrigiert, sodass die Farbbalance nicht beeinträchtigt wird.
(Dialogfeld „Gradationskurven“) Um der Kurve für den aktuellen Kanal einen Punkt hinzuzufügen, klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf das Bild.
Wenn Sie stattdessen mit der Gradationskurvenkorrektur arbeiten, klicken Sie einfach mit dem Im-Bild-Korrekturwerkzeug
auf das Bild.
- Um einen Punkt auf der Kurve für die gewählte Farbe in jedem Farbkomponentenkanal (aber nicht im unseparierten Kanal) festzulegen, klicken Sie bei gedrückter Umschalt- und Strg-Taste (Windows) bzw. Umschalt- und Befehlstaste (Mac OS) in das Bild.
- Wenn Sie mehrere Punkte auswählen möchten, halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken auf die Punkte in der Kurve. Ausgewählte Punkte werden mit schwarzer Füllung angezeigt.
- Um die Auswahl aller Punkte auf der Gradationskurve rückgängig zu machen, klicken Sie auf das Raster oder drücken Sie Strg+D (Windows) bzw. Befehlstaste+D (Mac OS).
- Um den nächsthöheren Punkt auf der Kurve auszuwählen, drücken Sie die Plustaste, um den nächsttieferen Punkt auszuwählen, die Minustaste.
Sie können in den Korrektureinstellungen für „Tonwertkorrektur“ bzw. „Gradationskurven“ die Pipetten verwenden, um einen etwaigen Farbstich zu korrigieren. Ein Farbstich ist eine unerwünschte Tönung, die von einem Übermaß an Farbe (Rot, Grün, Blau, bzw. Cyan, Magenta, Gelb) verursacht wird. Zur Herstellung der gewünschten Farbbalance im Bild empfiehlt es sich, zunächst einen Bereich auszuwählen, der neutral sein soll, und dann den Farbstich aus diesem Bereich zu entfernen. Je nach Bild können Sie eine oder alle drei Pipetten verwenden. Die Pipetten funktionieren am besten bei Bildern mit leicht bestimmbaren neutralen Farben.
Hinweis:
Das Pipette-Werkzeug, das den Mittelton
setzt, wird hauptsächlich für Farbkorrektur verwendet und ist nicht verfügbar, wenn Sie mit Graustufenbildern arbeiten.
Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die Pipetten nicht in Bildern verwenden, in denen umfangreiche Korrekturen notwendig sind, um einem Pixel den maximalen Lichter- oder den minimalen Tiefenwert zuzuordnen.
Hinweis:
Durch Verwendung der Pipetten werden alle Korrekturen zurückgesetzt, die Sie zuvor in den Dialogfeldern „Tonwertkorrektur“ oder „Gradationskurven“ durchgeführt haben. Verwenden Sie daher am besten zuerst die Pipetten und verfeinern Sie anschließend Ihre Korrekturen mit den Tonwertkorrektur-Reglern oder den Gradationskurvenpunkten.
