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Mit den After Effects CC-Versionen aus dem Jahr 2015 können Sie dynamische, optisch ansprechende animierte Grafiken und visuelle Effekte erstellen, wann immer die Inspiration Sie überkommt. After Effects ist nahtlos mit den Creative Cloud-Apps für Mobil- und Desktopgeräte integriert, sodass Sie sich immer und an jedem Ort von der Kreativität inspirieren lassen können.


Native Unterstützung für QuickTime-Dateien, die Animation-, Avid DNxHD-, DNxHR- oder AAC-Codecs verwenden

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Neu in After Effects CC 13.8.1 | August 2016

Adobe setzt alles daran, hochwertige native Unterstützung für QuickTime-Codecs bereitzustellen. Im Rahmen dieser Bemühungen wurde After Effects CC 2015.3 (13.8.1) um die folgenden Funktionen erweitert:

 

 

  • Nativer Import und Export von QuickTime-Dateien, die den Animation-Codec verwenden
  • Nativer Import von QuickTime-Dateien, die den PNG-Codec verwenden
  • Nativer Import von QuickTime-Dateien, die den AAC-Audiocodec verwenden

Mit diesen Funktionen ist in After Effects der Import und Export dieser Codecs möglich, ohne dass unter Windows QuickTime 7 installiert sein bzw. ohne dass unter Mac OS der Adobe QT32 Server-Prozess verwendet werden muss.

Hinweis 

  • Der native Import von Animation unterstützt zurzeit lediglich Filme, die ausschließlich I-Frames enthalten (keine Komprimierungs-Keyframes).
  • Der native Export von Animation unterstützt zurzeit lediglich Filme, die ausschließlich I-Frames enthalten (keine Komprimierungs-Keyframes) und deren Qualität bei 100 % liegt.
  • Der native Export von Animation unterstützt nur den nicht komprimierten Audiocodec. Wenn Sie versuchen, eine QuickTime-Datei zu exportieren, die den Animation-Codec und komprimierte Audiodatencodecs verwendet, tritt ein Fehler beim Komprimierungsformat auf.
  • Der native Import von AAC unterstützt nicht AAC LD (niedrige Verzögerung) oder AAC ELD (erhöhte niedrige Verzögerung).

Verbesserte Video- und Audiowiedergabe

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Verbessert in After Effects CC 2015.3 | Juni 2016

In dieser Version von After Effects wird eine bessere Video- und Audiovorschauarchitektur eingeführt, die Echtzeitwiedergabe von zwischengespeicherten Frames mit synchronisierten Audiodaten bietet. Für mehr Konsistenz zwischen allen Creative Cloud-Anwendungen beruht die neue Vorschauarchitektur auf der gleichen Basis wie andere Adobe-Videoanwendungen.


Verbesserte interaktive Performance

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Verbessert in After Effects CC 2015.3 | Juni 2016

After Effects CC ist jetzt arbeitsablaufübergreifend deutlich schneller und zuverlässiger, angefangen beim Dateiimport über das Laden des Projekts bis hin zum endgültigen Rendern. Das Scrubben im Zeitleistenfenster, Arbeiten mit komplexen Masken und Bearbeiten vieler Keyframes lassen sich nun schnell erledigen.


GPU-beschleunigte Effekte

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Neu in After Effects CC 2015.3 | Juni 2016

Für einige der am häufigsten verwendeten Effekte wie „Lumetri Color“ und „Gaußscher Weichzeichner“ wird jetzt GPU-Beschleunigung verwendet. GPU-beschleunigte Effekte bieten eine bis zu fünfmal höhere Leistung, sodass Sie Änderungen vornehmen und die Ergebnisse sofort anzeigen können. 


Verbessertes Maxon 4D Cinema-Importprogramm

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Verbessert in After Effects CC 2015.3 | Juni 2016

Sie können animierte 3D-Text- und -Formebenen jetzt nach Cinema 4D exportieren und so einen anwendungsübergreifenden Arbeitsablauf für Live-3D-Animationen nutzen. Passen Sie die exportierten Elemente in Cinema 4D mithilfe der integrierten Cinema 4D Lite-Anwendung an und speichern Sie Ihre Änderungen. Die Änderungen werden in After Effects über CINEWARE live aktualisiert.

Weitere Informationen finden Sie unter Cinema 4D und CINEWARE.


Schnellerer Bildsequenzimport

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Verbessert in After Effects CC 2015.3 | Juni 2016

Bildsequenzen werden in After Effects jetzt bis zu zehnmal schneller importiert. Die verbesserte Leistung macht sich insbesondere beim Importieren von Bildsequenzen aus einem freigegebenen Netzwerkspeicher bemerkbar. Einige dieser Änderungen wurden im Patch 13.7.1 eingeführt.

Weitere Informationen finden Sie unter Importieren und Interpretieren von Footageelementen.


Verbesserte Funktionalität für Creative Cloud Libraries und Stock-Elemente

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Verbessert in After Effects CC 2015.3 | Juni 2016

Die Suche nach Inhalten in Adobe Stock und Creative Cloud Libraries ist noch schneller. Sie können Ihrem Projekt jetzt Adobe Stock-Inhalte hinzufügen (einschließlich 4K-Video) und sie dann direkt in After Effects lizenzieren. Lizenzierte Adobe Stock-Inhalte in Ihrer Bibliothek werden jetzt zur leichteren Identifizierung gekennzeichnet. Videos in Ihrer Bibliothek werden mit Informationen zur Dauer und zum Format angezeigt und verfügen über Links zur Videovorschau. Mit diesem Update für Creative Cloud Libraries kann der Bibliothekseigentümer sicherstellen, dass Bibliotheksbenutzer immer die aktuellste Version der Inhalte erhalten und über die Änderungen informiert werden. Die folgenden neuen Funktionen sind verfügbar:

  • Gefilterte Stock- und Bibliotheks-Suchergebnisse, mit denen Sie die gewünschten Inhalte schneller finden.
  • Kennzeichnung lizenzierter Stock-Inhalte in der Bibliotheksansicht, sodass Sie leichter feststellen können, ob ein Stock-Inhalt lizenziert ist.
  • Videokennzeichnung und - verknüpfung mit der Vorschau in der Bibliotheksansicht, damit Inhalte in den Suchergebnissen und Bibliotheken einheitlich für Benutzer angezeigt werden.
  • Die Suche nach 4K-Video in Stock bietet Benutzern Zugang zur gesamten Bandbreite von Stock-Videoinhalten und stellt ein mit der Stock-Website konsistentes Benutzererlebnis sicher.

Weitere Informationen finden Sie unter Creative Cloud Libraries und Stock in After Effects.


Character Animator-Vorschau 4

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Neu in After Effects CC 2015.3 | Juni 2016

Diese Version von After Effects enthält Preview 4 von Character Animator mit folgenden Funktionen:

 

 

  • Visuelle Ebenenkennzeichnung: Das neue Tag-basierte Erstellungssystem ermöglicht es Ihnen, Ihre Marionette direkt in Character Animator zusammenzusetzen.
  • Dynamische Verknüpfung mit Adobe Media Encoder: Sie können über Adobe Media Encoder direkt in eine Vielzahl von Video- und Bildsequenzformaten exportieren.
  • Syphon-Unterstützung: Sie können Ihren Bewegungsablauf in Echtzeit an beliebige Syphon-Clientanwendungen übertragen, um in einer Live-Produktionsumgebung mit Character Animator zu arbeiten.
  • Präzise Steuerung der Animation: Steuern Sie die Aufzeichnungs- und Wiedergabegeschwindigkeit, um detaillierte Bewegungsabläufe aufzunehmen und zu überprüfen, oder nehmen Sie für einen Arbeitsablauf von Pose zu Pose Frames einzeln auf.
  • Verbesserte Verhalten: Zu den verbesserten Verhalten zählen die Einstellungsgruppierung für ziehbare Griffe und die Glättung für Gesichts-Tracking. Dies ermöglicht eine einfachere und intuitivere Erstellung und Verwendung ausdrucksstarker Figuren. Die verbesserte Lippensynchronisation ermöglicht ein genaueres Tracking und bietet Unterstützung für neue Mundbilder.
  • Neue Verhalten für Bewegungstrigger und automatisches Blinzeln: Bewegungstrigger bieten Benutzern die Möglichkeit, ihre Figur über den Bildschirm zu ziehen und entsprechend der Bewegungen animieren zu lassen. Mit automatischem Blinzeln lässt sich das Blinzeln einfach ohne Gesichts-Tracking steuern.
  • Vereinfachte Marionetteneinrichtung: Für Figuren mit mehreren Ansichten ist jetzt nur noch ein Satz von Gesichts- und Lippensynchronisationsverhalten erforderlich. Dangle-Verhalten sind viel einfacher anzuwenden und zu konfigurieren und enthalten Schwerkrafteinstellungen für einzelne Marionetten.

Hinweis: Character Animator wurde seit Preview 1 deutlich verbessert und erweitert, ist aber nach wie vor eine Vorschausoftware. Auch wenn Character Animator unserer Meinung nach bereit für die Verwendung in realen Animationsarbeitsabläufen ist, wissen wir jedoch auch, dass wir mehr Feedback von Ihnen benötigen, um Ihnen die Vollständigkeit und Qualität zu bieten, die Sie von Kreativanwendungen von Adobe gewohnt sind. Wenn Sie Adobe Character Animator verwenden, können Sie Ihr Feedback über ein Forum übermitteln, das direkt mit der Applikation verbunden ist. Wir sind sehr an Ihren Erfahrungen interessiert, damit wir das bestmögliche Benutzererlebnis schaffen können.

Weitere Informationen finden Sie unter Erste Schritte mit Character Animator.


Verbesserte Zwischenspeicherung vor der Wiedergabe

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Verbessert in After Effects CC 13.7 | Januar 2016

Wenn im Vorschaufenster die Option „Vor Wiedergabe zwischenspeichern“ aktiviert ist, zeigt After Effects die Frames an, während sie gerendert werden.

Beim Rendern von Frames gilt Folgendes:

 

  • Nur neu gerenderte Frames werden in einer Vorschau angezeigt. Bereits gerenderte Frames werden übersprungen.
  • Neu gerenderte Frames werden möglichst schnell wiedergegeben (dabei bestimmt die Bildwiederholfrequenz des Bildschirms die maximale Framerate für die Vorschau, z. B. 60 Hz = 60 fps). 

Die Vorschau der zwischengespeicherten Frames beginnt (mit Audio, sofern aktiviert), sobald alle Frames gerendert sind.


Automatisches Speichern beim Starten der Renderliste

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Neu in After Effects CC 13.7 | Januar 2016

Ab sofort können Sie bestimmen, ob After Effects das Projekt beim Starten der Renderliste automatisch speichert, indem Sie „Voreinstellungen“ > „Auto-Speichern“ wählen.

Die neue Option „Beim Starten der Renderliste speichern“ ist standardmäßig aktiviert. Dabei handelt es sich um ein anderes Steuerelement als bei der Option zum automatischen Speichern in Intervallen („Speichern alle: X Minuten“). Die Optionen zum automatischen Speichern wurden so geändert, dass nun klarer ist, dass in Intervallen, beim Starten der Renderliste oder unter beiden Bedingungen gespeichert werden kann.

Seit After Effects 13.6 wird beim Rendern der Renderliste nicht mehr automatisch gespeichert. Wenn in After Effects 13.6 unter „Voreinstellungen“ > „Auto-Speichern“ die Option „Projekte automatisch speichern“ aktiviert wurde, wurden Projekte beim Starten der Renderliste immer automatisch gespeichert. Ab After Effects 13.7 kann dieses Verhalten nun gesteuert werden.


Integration von Maxon CINEWARE 3.0

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Neu in After Effects CC 13.7 | Januar 2016

In dieser Version von After Effects können Sie mit Maxon CINEWARE 3.0 Cinema 4D-Dateien nativ arbeiten. Dabei bietet die Integration die folgenden Funktionen:

Live Link

Live Link ermöglicht die Synchronisation der Zeitleisten von Cinema 4D und After Effects. Wenn Sie Live Link verwenden möchten, müssen die Cinema 4D-Pfade im Dialogfeld „CINEWARE-Optionen“ auf eine Version von Cinema 4D festgelegt sein, die Live Link unterstützt. Wenn Sie für Live Link auf die Schaltfläche „Aktivieren“ klicken (unter der Schaltfläche zum Anzeigen der Hilfe), wird die aktuelle Datei mit der angegebenen Cinema 4D-Version geöffnet. Wenn Live Link in Cinema 4D nicht aktiviert wurde, wird eine kurze Anleitung angezeigt.

Hinweis: Live Link erfordert Cinema 4D R17.048 (SP2) oder höher. Wenn die gewählte Version von Cinema 4D Live Link nicht unterstützt, ist die Schaltfläche „Aktivieren“ inaktiv. 

So aktivieren Sie Live Link in Cinema 4D:

  1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Kommunikation“ > „Live Link“.
  2. Wählen Sie „Live Link Enabled At Startup“ (Live Link beim Start aktiviert). Die Zeitleisten werden beim Wechsel zwischen After Effects und Cinema 4D synchronisiert.
  3. Klicken Sie bei der Auswahl einer anderen C4D-Ebene in After Effects auf „Aktivieren“, um diese Ebene zu synchronisieren.

Take System

Das Cinema 4D R17 Take System ist nun in CINEWARE integriert. Die Schaltfläche „Set Take“ (Einstellung festlegen) im CINEWARE-Effekt wird aktiviert, wenn die C4D-Datei Einstellungen enthält. Wenn der aktuelle Renderer die Auswahl von Einstellungen nicht unterstützt, verwendet After Effects die Haupteinstellung.

Extrahieren von C4D-Zeitleistenmarken

In After Effects werden nun in C4D-Dateien zur C4D-Ebene Zeitleistenmarken hinzugefügt, wenn Sie auf die Schaltfläche „Extrahieren“ klicken.

Hinweis: Aktivieren Sie wie immer in den Cinema 4D-Voreinstellungen „Polygone für Mischung speichern“ und „Animation für Mischung speichern“, um Probleme beim Extrahieren von Szenedaten in After Effects zu vermeiden.

OpenGL-Renderer

Der CINEWARE-Renderer kann jetzt für Hardware-beschleunigtes Rendering auf OpenGL festgelegt werden.

Keine Einschränkungen bei Renderern auf „Physikalisch“, „Hardware“ und „Sketch and Toon“

In CINEWARE gibt es keine Einschränkungen mehr bei Renderern. Wenn Ihre C4D-Datei in einer vollständigen Einzelhandelsversion von Cinema 4D gespeichert wird und dabei die Rendereinstellung auf den physikalischen oder Hardware-Renderer festgelegt ist, wird die Datei mit dieser Einstellung gerendert, sofern der CINEWARE-Renderer auf „Standard (endgültig)“ oder „Standard (Entwurf)“ eingestellt ist. Der Renderer „Sketch and Toon“ wird verwendet, wenn der CINEWARE-Renderer auf „Standard (endgültig)“ eingestellt ist.

Hinweis: Damit CINEWARE die Renderer „Physikalisch“ bzw. „Sketch and Toon“ verwendet, muss nicht die vollständige Einzelhandelsversion von Cinema 4D installiert sein. Cinema 4D Lite ist von diesen Änderungen nicht betroffen. Hier gelten nach wie vor Einschränkungen im Hinblick auf die Renderer, die verwendet werden können.

Alphakanäle mit Mehrfachdurchgängen

Mehrfachebenen werden jetzt mit einem Alphakanal erstellt.

Synchronisieren von C4D-Ebenen

Wenn die Option „Cinema 4D-Ebenen“ aktiviert ist, haben Sie jetzt in After Effects die Möglichkeit, C4D-Ebenen zu synchronisieren, sofern in der Komposition mehrere Instanzen (einschließlich extrahierter Durchgänge) der C4D-Ebene vorhanden sind. Wenn die Option zum Synchronisieren von C4D-Ebenen aktiviert ist, werden bei allen Instanzen derselben Ebene die Änderungen synchronisiert, die beim Aktivieren bzw. Deaktivieren von Cinema 4D-Ebenen durch Klicken auf „Ebenen festlegen“ vorgenommen wurden.

Die beiden Synchronisierungsoptionen in CINEWARE unterscheiden sich wie folgt:

  • AE-Ebene synchronisieren: In allen Instanzen der C4D-Ebene werden Rendereinstellungen und Kameraoptionen synchronisiert.
  • C4D-Ebenen synchronisieren: In allen Instanzen der C4D-Ebene werden Cinema 4D-Ebeneneinstellungen synchronisiert.

Weitere Änderungen

Die Option „Keine Vorausberechnung“ ist jetzt standardmäßig aktiviert. Dadurch werden Vorausberechnungen für die Berechnung der Bewegungsdynamik oder von Partikelsimulationen deaktiviert. Je nach der in Ihrer .c4d-Datei verwendeten Animation müssen Sie die Option „Keine Vorausberechnung“ für den abschließenden Renderprozess möglicherweise deaktivieren.





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