Hinweis:

Dieser Artikel gilt nur für Flash Professional CS6 und ältere Versionen. Die neuesten Informationen zur Videoexportfunktion finden Sie unter Exportieren von Video mit Adobe Media Encoder.

Video für Adobe Flash Player (FLV)

In Animate können Sie Videodaten mit kodierten Audiodaten importieren oder exportieren. Animate kann FLV-Videodaten importieren und ins FLV- oder MOV-Format (QuickTime) exportieren. Das Videoformat ist speziell für Kommunikationsanwendungen vorgesehen, wie z. B. für Videokonferenzen oder Dateien, die aus Media Server von Adobe exportierte kodierte Daten für die Freigabe von Bildschirmen enthalten.

Wenn Sie Videoclips aus Animate in das FLV-Format mit Audiodatenströmen exportieren, wird im Dialogfeld „Streaming-Sound“ festgelegt, wie die Audiodaten komprimiert werden.

Dateien im FLV-Format werden mit dem Sorenson Codec komprimiert.

Exportieren einer FLV-Dateikopie aus der Bibliothek

  1. Klicken Sie im Bedienfeld „Bibliothek“ mit der rechten Maustaste auf den FLV-Videoclip.

  2. Wählen Sie im Kontextmenü Eigenschaften.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld „Videoeigenschaften“ auf „Exportieren“.

  4. Geben Sie einen Namen für die exportierte Datei ein. Wählen Sie einen Speicherort aus, klicken Sie auf „Speichern“ und dann auf „OK“.

QuickTime

Animate bietet zwei Möglichkeiten zum Exportieren von Animate-Dokumenten im QuickTime-Format:

QuickTime-Export

Exportiert eine QuickTime-Datei, die als Streaming Video oder auf einer DVD veröffentlicht oder in einer Videobearbeitungsanwendung wie Adobe® Premiere Pro® weiterverwendet werden kann. QuickTime-Export ist für Benutzer geeignet, die Animate-Inhalte wie Animationen im QuickTime-Videoformat veröffentlichen möchten.

Beachten Sie, dass sich die Performance des Computer, mit dem das QuickTime-Video exportiert wird, auf die Qualität des Videos auswirken kann. Wenn Animate nicht alle Bilder exportieren kann, werden Bilder übersprungen, wodurch sich die Videoqualität verschlechtert. Wenn Bilder übersprungen werden, versuchen Sie, einen schnelleren Computer mit mehr Speicher zu verwenden oder reduzieren Sie die Anzahl der Bilder pro Sekunde des Animate-Dokuments.

Als QuickTime veröffentlichen

Erstellt eine Anwendung mit einer Animate-Spur in dem auf Ihrem System gespeicherten QuickTime-Format. Dadurch können Sie die Interaktivität von Animate mit den Multimedia- und Videofunktionen von QuickTime in einem einzigen QuickTime 4-Film kombinieren, der mit QuickTime ab Version 4 abgespielt werden kann.

Wenn Sie einen Videoclip (in einem beliebigen Format) in ein Dokument als eingebettete Datei importieren, können Sie das Dokument als QuickTime-Film veröffentlichen. Auch wenn Sie einen Videoclip im QuickTime-Format in ein Dokument als verknüpfte Datei importieren, können Sie den Film als QuickTime-Film veröffentlichen.

Exportiert alle Ebenen eines Animate-Dokuments als einzelne Animate-Spur, es sei denn, das Dokument enthält einen importierten QuickTime-Film. Der importierte QuickTime-Film bleibt in der exportierten Anwendung im QuickTime-Format erhalten.

Exportieren im QuickTime-Format

  1. Wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“ > „Film exportieren“.

  2. Geben Sie die Einstellungen für den Export des QuickTime-Films an. In der Standardeinstellung erstellt der QuickTime-Export eine Filmdatei, die die gleichen Abmessungen hat wie das ursprüngliche Animate-Dokument. Außerdem wird das Animate-Dokument als Ganzes exportiert. Das Dialogfeld „QuickTime exportieren“ enthält folgende Optionen:

    Größe

    Hier können Sie die Breite und die Höhe der Bilder des QuickTime-Films in Pixel angeben. Sie brauchen dabei nur die Breite oder nur die Höhe anzugeben, die jeweils andere Größe wird automatisch berechnet, damit das Seitenverhältnis des Originaldokuments beibehalten wird. Wenn Sie sowohl die Breite als auch die Höhe als unabhängige Werte angeben möchten, müssen Sie die Option „Seitenverhältnis beibehalten“ zuvor deaktivieren.

    Hinweis:

    Sind die Abmessungen des Videos besonders groß (z. B. 740 x 480 Pixel), müssen Sie möglicherweise die Bildrate des Films ändern, um ein Überspringen von Bildern zu vermeiden.

    Hinweis:

    Die Größenangaben, die Sie im Dialogfeld „QuickTime-Exporteinstellungen“ machen, entsprechen der Breite und Höhe der als Video exportierten FLA-Datei. Die Größenangaben, die Sie im Dialogfeld „QuickTime-Einstellungen“ machen, entsprechen der Größe des exportierten QuickTime-Films. Wenn Sie die Größe im zweiten Dialogfeld nicht ändern, wird sie als „aktuell“ beibehalten und Sie brauchen sie nicht zu ändern.

    Bühnenfarbe ignorieren

    Verwendet anstelle der Bühnenfarbe einen Alphakanal. Der Alphakanal wird als transparente Spur kodiert und ermöglicht die Überlagerung des exportierten QuickTime-Films über die anderen Inhalte, um die Hintergrundfarbe oder -szene zu verändern.

    Wenn Sie ein QuickTime-Video mit einem Alphakanal erstellen möchten, müssen Sie einen Videokomprimierungstyp auswählen, der 32-Bit-Kodierung mit einem Alphakanal unterstützt. Codecs, die dies unterstützen sind: Animation, PNG, Planar RGB, JPEG 2000, TIFF oder TGA. Außerdem müssen Sie in den Einstellungen zu Komprimierung bzw. Tiefe „Millionen von Farben+“ auswählen. Um den Komprimierungstyp und die Farbtiefe einzustellen, müssen Sie im Dialogfeld „Filmeinstellungen“ unter der Kategorie „Video“ auf die Schaltfläche „Einstellungen“ klicken.

    Wenn letztes Bild erreicht wird

    Exportiert das gesamte Animate-Dokument als Filmdatei.

    Nach verstrichener Zeit

    Ermöglicht die Angabe des exportierten Animate-Dokuments in Stunden, Minuten, Sekunden und Millisekunden.

    QuickTime-Einstellungen

    Öffnet das Dialogfeld „Erweiterte QuickTime-Einstellungen“. Mithilfe dieser erweiterten Einstellungen können Sie benutzerdefinierte QuickTime-Eigenschaften anpassen. Im Allgemeinen wird empfohlen, die QuickTime-Standardeinstellungen zu verwenden, da sie bei den meisten Anwendunngen eine optimale Wiedergabeleistung bieten. Zur Anpassung der QuickTime-Einstellungen finden Sie weitere Informationen in der Dokumentation von Apple QuickTime Pro mit Informationen zu den verfügbaren Videoparametern.

  3. Klicken Sie auf „Exportieren“.

Windows AVI (Windows)

Exportiert ein Dokument als Windows-Videodatei. Dabei geht allerdings jegliche Interaktivität verloren. Dies eignet sich besonders zum Öffnen einer Animate-Animation in einer Videobearbeitungsanwendung. Da AVI ein Bitmap-basiertes Format ist, können Dateien mit langen und hochauflösenden Animationen schnell sehr groß werden.

Das Dialogfeld „Windows AVI exportieren“ enthält folgende Optionen:

Größe

Hier können Sie die Breite und die Höhe der Bilder des QuickTime-Films in Pixel angeben. Sie brauchen dabei nur die Breite oder nur die Höhe anzugeben, die jeweils andere Größe wird automatisch berechnet, damit das Seitenverhältnis des Originaldokuments beibehalten wird. Wenn Sie sowohl die Breite als auch die Höhe als unabhängige Werte angeben möchten, müssen Sie die Option „Seitenverhältnis beibehalten“ zuvor deaktivieren.

Videoformat

Wählen Sie eine Farbtiefe aus. Einige Windows-Anwendungen unterstützen das 32-Bit-Bildformat noch nicht. Wenn Probleme mit diesem Format auftreten, verwenden Sie das ältere 24-Bit-Format.

Video komprimieren

Möglichkeit zur Auswahl von AVI-Komprimierungsstandards.

Glätten

Bei Auswahl von dieser Option erfolgt ein Anti-Aliasing des exportierten AVI-Films. Durch Anti-Aliasing erhöht sich die Qualität des Bitmapbilds, aber unter Umständen entsteht um Bildelemente vor farbigem Hintergrund ein Kranz aus grauen Pixeln. Deaktivieren Sie in diesem Fall die Option.

Sound-Format

Möglichkeit zur Angabe der Sampling-Rate, der Tonspurgröße sowie der Einstellung für Stereo bzw. Mono für den exportierten Sound. Je geringer die Sampling-Rate und die Tonspurgröße sind, desto kleiner wird die exportierte Datei, wobei es jedoch zu Qualitätseinbußen kommen kann.

WAV-Audio (Windows)

Exportiert nur den Sound des aktuellen Dokuments als einzelne WAV-Datei Sie können dabei das Soundformat der neuen Datei angeben.

Wählen Sie unter „Sound-Format“ die Sampling-Frequenz, die Bitrate sowie die Einstellung für Stereo bzw. Mono für den exportierten Sound. Bei Auswahl des Kontrollkästchens „Ereignissound ignorieren“ werden Ereignissounds nicht in die exportierte Datei übernommen.

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