Dieses Dokument kann Ihnen bei der Lösung von Problemen helfen, die bei der Aufzeichnung, der Wiedergabe oder der Überwachung in Adobe Audition 2 und 3 auftreten.

Aufnahmeprobleme können an verschiedenen Merkmalen erkannt werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • Unzureichende Qualität des aufgezeichneten Audiomaterials.
  • Audio wird vom System ausgegeben, aber die Aufnahmedatei ist leer.
  • Verzögerung bei der Wiedergabe während der Aufzeichnung.
  • Verzögerung bei der Wiedergabe während der Überwachung der eingehenden Audiodaten.

Aufnahme- und Wiedergabeprobleme können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, beispielsweise Konflikte zwischen Gerätetreibern, Software und Hardware, sowie beschädigte Elemente in bestimmten Dateien. Obwohl einige Probleme nur in Adobe Audition auftreten, ist dieses Programm nicht unbedingt die Ursache des Fehlers. Es ist möglicherweise die einzige Anwendung, die über ausreichende Speicher- oder Prozessorressourcen verfügt, um den Fehler aufzudecken.

Führen Sie die Aufgaben in der angegebenen Reihenfolge aus. Notieren Sie sich die durchgeführten Aufgaben und deren Ergebnisse, einschließlich Fehler oder anderer Probleme. Wenn Sie sich an den technischen Support von Adobe wenden, können Ihnen die Mitarbeiter durch diese Informationen bessere Unterstützung bieten.

Audiolatenz

Audiolatenz ist die Zeit, die ein Audiosignal benötigt, um von einem Soundkarteneingang zu einem Soundkartenausgang gesendet zu werden. Das Audiosignal wird digitalisiert, durch Adobe Audition geleitet, und von allen angewendeten Effekten verarbeitet. Dann wird es wieder am Soundkartenausgang in die analoge Form umgewandelt. Jeder dieser Schritte trägt zur Audiolatenz bei, die in Vorhandenes Audio (Audiodateien, die bereits in Multitrack sind) gibt nicht dieselbe Menge Latenz aus, da die Tracks bereits digitalisiert sind. In Adobe Audition kann die Latenz, diese Diskrepanz der Wiedergabeverzögerung zwischen vorhandenen Tracks und der Überwachung der Eingabe, am stärksten wahrgenommen werden.

Im Allgemeinen kann eine Latenz über 10 Millisekunden eine akustische Verzögerung zwischen Wiedergabe von vorhandenen Tracks und der Überwachung erzeugen. Obwohl Puffereinstellungen (siehe Schritt 8) die Latenz verringern können, können das Design des Hardwaregerätetreibers sowie die Menge an zu verarbeitenden Effekten die Überwachung jedoch potenziell schwierig (oder nicht verwendbar) machen. Wenn der Gerätetreiber für Ihre Soundkarte keine niedrige Latenz zulässt, kann es sein, dass Sie möglicherweise während der Aufzeichnung keine Überwachung durchführen können. Es ist auch möglich, dass Sie eine neue Soundkarte mit niedrigen Latenzgerätetreibern (z. B. eine ASIO-Soundkarte) benötigen.

Allgemeine Richtlinien für Latenzzeiten

  • Weniger als 10 ms ermöglicht Echtzeitüberwachung der eingehenden Tracks, einschließlich Effekte.
  • 10 ms: Latenz ist vorhanden, kann aber noch natürlich klingen und ist für die Überwachung verwendbar.
  • 11-20 ms: Überwachung wird langsam unbrauchbar, Verzerrung der Soundquelle und überwachter Ausgang treten auf.
  • 20-30 ms: Verzögerter Sound klingt wie eine tatsächliche Verzögerung anstatt eine Komponente des ursprünglichen Signals.

Hinweis: Das menschliche Ohr ist an Latenz gewöhnt, da sie in unserer Umgebung ganz natürlich vorkommt. Die Schallfrequenz, der Abstand von der Soundquelle und die physischen Eigenschaften des menschlichen Ohrs, spielen alle eine Rolle bei der Wahrnehmung von Geräuschen. Die Menge an Latenz, die in der Aufzeichnung und im Überwachungsvorgang eingeführt werden, beruht auf den physikalischen Eigenschaften und Einschränkungen der Soundkarte, der Gerätetreiber und der Leistung der CPU.

Fehlerbehebung

1. Vergewissern Sie sich, dass das System die Mindestanforderungen für Adobe Audition erfüllt.

Damit Adobe Audition ordnungsgemäß auf einem System ausgeführt werden kann, muss dieses folgende Anforderungen erfüllen:

Adobe Audition 3

  • Intel Pentium 4 (1.4 GHz für DV, 3.4 GHz für HDV); Intel Centrino; Intel Xeon (dual Xeon 2.8-GHz-Prozessors für HD); oder Intel Core Duo oder kompatible Prozessoren (Prozessor mit SSE2 für AMD-Systeme)
  • Microsoft Windows XP Professional oder Home Edition mit Service Pack 2 oder Windows Vista Home Premium, Business, Ultimate oder Enterprise (nur für 32-Bit-Editionen zertifiziert)
  • 512 MB RAM (1 GB für DV-Wiedergabe; 2 GB für HDV- und HD-Wiedergabe)
  • 10 GB verfügbarer Festplattenspeicher (wenn Loopology DVD verwendet wird)
  • DVD-Laufwerk für die Installation erforderlich
  • 1.280 x 900 Bildschirmauflösung mit 32-Bit-Grafikkarte und 16 MB VRAM
  • Soundkarte, kompatibel mit Microsoft DirectX oder ASIO
  • QuickTime 7.0 für die Nutzung von QuickTime-Funktionen erforderlich
  • Internet- oder Telefonanschluss für die Produktaktivierung

Adobe Audition 2

  • Intel Pentium III, IV, Intel Centrino (oder anderer SSE-aktivierter Prozessor)
  • Microsoft Windows XP Professional oder Home Edition, Windows XP mit Service Pack 2
  • 512 MB RAM (mindestens 1 GB empfohlen)
  • 700 MB verfügbarer Festplattenspeicher (5.5 GB empfohlen zum Installieren der optionalen Audioclips)
  • Bildschirmauflösung 1024 x 768 (1280 x 1024 empfohlen)
  • Soundkarte mit direkten oder ASIO-Treibern (Multispurasio-Treiber-Soundkarte empfohlen)
  • CD-ROM-Laufwerk (DVD-ROM-Laufwerk für die Installation optionaler Audio-Clips empfohlen)
  • CD-RW-Laufwerk für das Erstellen von Audio-CDs
  • Lautsprecher oder Kopfhörer empfohlen
  • Für die Produktaktivierung und die Internet-bezogenen Services ist eine Internet- oder Telefonverbindung erforderlich

2. Überprüfen Sie, ob der richtige Treiber für Adobe gewählt wurde.

Adobe Audition 2 und 3 wurde für eine neues ASIO Playback Engine entworfen. Für eine optimale Leistung ist ein ASIO-Treiber erforderlich. Wenn kein ASIO-Treiber für Adobe Audition installiert ist, wählen Sie stattdessen den Windows Soundtreiber.

Um zu überprüfen, ob der richtige Treiber für Adobe Audition ausgewählt wurde, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Audio-Hardware-Einrichtung“ und klicken Sie auf die Bearbeiten-Ansicht, die Multitrack-Ansicht oder die Registerkarte „Surround-Encoder“.

    Hinweis: Richten Sie alle Ansichten (Bearbeiten, Multitrack und Surround-Encoder) separat ein.
  2. Prüfen Sie, ob im Menü „Audiotreiber“ der Treiber für die installierte Soundkarte gewählt wurde.
    • Wenn ein ASIO-Gerätetreiber verfügbar ist, müssen Sie ihn auswählen.
    • Wenn ein ASIO-Gerätetreiber NICHT verfügbar ist, dann wählen Sie den Adobe Audition Windows Sound-Treiber aus und erfahren Sie mehr über das Einrichten von AWS-Treibern unter Einrichten von Adobe Audition 3-Audiogerätetreibern (kb408729)

Hinweis: Adobe empfiehlt, dass Sie den ASIO-Treiber wählen, der mit Ihrem Soundgerät installiert wurde, anstelle des Adobe Audition Windows Sound-Treibers. Verwenden Sie nur dann den Adobe Audition Windows Sound-Treiber, wenn das System-Audiogerät über keinen eigenen ASIO-Treiber verfügt.

3. Vergewissern Sie sich, dass die Soundkarte richtig eingestellt ist.

Wenn Sie Probleme bei der Aufzeichnung in Adobe Audition haben, ist es möglich, dass die Soundkarte nicht korrekt eingestellt ist. Die Soundkarte steuert die Wiedergabe und Aufnahme. Wenn diese nicht korrekt eingestellt wird, können die Anwendungen nicht kein Audio aufzeichnen.

ASIO-Gerätetreiber

  1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Audio-Hardware-Einrichtung“ und klicken Sie entweder auf „Ansicht bearbeiten“, „Multitrack“ oder auf die Registerkarte „Surround-Encoder“.
  2. Wählen Sie im Abschnitt „Treiber-Eigenschaften“ die Option „Systemsteuerung“.
  3. Richten Sie das Gerät in der Treibersystemeinstellung ein. Weitere Informationen finden Sie im Hardwareherstellerbenutzerhandbuch.

Adobe Audition Windows Sound-Gerätetreiber:

  1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Audio-Hardware-Einrichtung“ und klicken Sie entweder auf „Ansicht bearbeiten“, „Multitrack“ oder auf die Registerkarte „Surround-Encoder“.
  2. Wählen Sie im Abschnitt „Treiber-Eigenschaften“ die Option „Systemsteuerung“.
  3. Richten Sie das Gerät in der Adobe Audition Windows Sound-Systemsteuerung ein. Weitere Informationen zum Einrichten von AWS-Treibern finden Sie unter Einrichten von Adobe Audition 3-Audiogerätetreibern (kb408729).

4. Aktualisieren Sie den Soundkartentreiber.

Viele Hersteller von Soundkarten aktualisieren ihre Softwaretreiber häufig. Wenn Sie den Soundkartentreiber länger nicht mehr aktualisiert haben, erkundigen Sie sich beim Hersteller der Soundkarte nach einem aktualisierten Treiber oder laden Sie ihn von der Website des Herstellers herunter.

5. Legen Sie die temporären Ordner von Adobe Audition auf leistungsstarke Laufwerke fest, die über ausreichend freien Speicherplatz verfügen.

Wenn Sie in der Ansicht zum Bearbeiten Aufzeichnungen durchführen, speichert Adobe Audition temporäre Dateien im „Primären Temp-Ordner“. Stellen Sie sicher, dass der primäre Temp-Ordner auf das schnellste Laufwerk eingestellt wird (mindestens 7200 U/min) und dass es über den größten freien Speicherplatz verfügt. Erstellen Sie einen Ordner nur für temporäre Dateien für Adobe Audition. Durch die Erstellung eines Ordners für die temporären Dateien können Sie die Dateien einfach finden, um sie zu löschen.

Wenn Sie den Speicherort für den primären Temp-Ordner erstellen möchten, führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Erstellen Sie einen Ordner im Stamm der Festplatte, in dem Sie den primären Temp-Ordner speichern möchten (z. B. AuditionTemp)
  2. In Adobe Audition, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ und klicken Sie auf die Registerkarte „System“.
  3. Geben Sie im Abschnitt „Temporäre Ordner“ den Pfad ein (oder navigieren Sie) zu dem Ordner, den Sie in Schritt 1 erstellt haben.

Wenn Sie eine Aufzeichnung in der Ansicht „Multitrack“ durchführen, speichert Adobe Audition Dateien direkt in einem Unterordner innerhalb des Ordners der aktuellen Sitzung. (Beispiel: Wenn eine Sitzung aufgerufen wurde, die Thomas.ses heißt, enthält ein Ordner, der Thomas_Recorded heißt, alle Dateien, die in dieser Sitzung aufgezeichnet wurden.) Achten Sie darauf, dass die Sitzungsdateien (und die dazugehörigen Ordner) auf dem schnellsten Laufwerk gespeichert sind (mindestens 7200 U/min) und dass es über den größten freien Speicherplatz verfügt.

Wenn Sie die temporären Ordner oder Sitzungsordner von Adobe Audition auf separaten Festplatten speichern, kann dadurch die Leistung verbessert werden. Wenn Sie über mehrere Festplatten verfügen, speichern Sie den primären Temp-Ordner und die Sitzungsordner auf der Festplatte, auf der sich nicht die Adobe Audition-Dateien befinden.

Weitere Informationen zum Verwalten von temporären Dateien und Ordnern finden Sie unter „Verwalten von temporären Dateien“ auf Seite 40 des Benutzerhandbuchs Adobe Audition 2.0.

6. Ändern Sie die Wellen-Cache-Einstellungen in Adobe Audition.

Änderungen an der Wellen-Cache-Einstellung verbessert die Leistung in Adobe Audition. Um die Wellen-Cache-Einstellung zu ändern, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „System“ und geben Sie dann einen Wert aus der folgenden Tabelle in das Feld „Cache-Größe“ ein, je nachdem wie viel RAM auf Ihrem Computer installiert ist.

Installierter RAM Wellen-Cache-Einstellung
512 MB 32 MB
1 GB 64 MB
Höher als 1 GB 128 MB

7. Führen Sie nur Adobe Aufition und keine weiteren Anwendungen aus.

Einige Anwendungen führen zu Systemfehlern oder zum Nichtreagieren des Systems, wenn sie zusammen mit Adobe Audition ausgeführt werden. Deaktivieren Sie vor dem Start von Adobe alle anderen Anwendungen, einschließlich der Systemstartelemente (Elemente, die automatisch mit Windows gestartet werden).

Gehen Sie wie folgt vor, um Systemstartelemente erneut zu aktivieren:

  1. Beenden Sie alle Anwendungen.
  2. Wählen Sie „Start“ > „Ausführen“ und geben Sie im Feld „Öffnen“ den Befehl msconfig ein. Klicken Sie auf „OK“.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte „Systemstart“ und klicken Sie auf „Alle deaktivieren“.
  4. Wählen Sie alle Systemstartelemente, die zum Testen des Problems erforderlich sind (z. B. eine Treibersystemeinstellung für das installierte Soundgerät). Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein Element wichtig ist, lassen Sie es aktiviert (ausgewählt).
  5. Klicken Sie auf „OK“ und starten Sie Windows erneut.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Benachrichtigungsbereich (Taskleiste in früheren Windows-Versionen), um alle Systemstartelemente, die noch aktiv sind, zu schließen oder zu deaktivieren.

Versuchen Sie, das Problem zu reproduzieren.

  • Wenn der Fehler nicht mehr auftritt, führt eines der deaktivierten Systemstartelemente zu einem Konflikt mit Adobe Audition. Aktivieren Sie nacheinander die einzelnen Systemstartelemente und testen Sie diese, bis Sie feststellen, welches Systemstartelement zu einem Konflikt mit Photoshop führt. Wenden Sie sich dann soweit vorhanden wegen eines Updates an den Entwickler dieses Systemstartelements.
  • Wenn das Problem weiterhin auftritt, wird es nicht durch die Systemstartelemente verursacht und Sie können sie erneut aktivieren:
    1. Wählen Sie „Start“ > „Ausführen“ und geben Sie im Feld „Öffnen“ den Befehl msconfig ein. Klicken Sie auf „OK“.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte „Systemstart“ und klicken Sie auf „Alle aktivieren“.
    3. Klicken Sie auf „OK“ und starten Sie Windows erneut.

8. Ändern Sie die Einstellungen für die Puffergröße.

Die Puffereinstellunger können dazu beitragen, die Latenz sowie Klick- und Knackgeräusche, Ausfälle und sonstige Verzerrungen, bei bei Aufnahme und Wiedergabe auftreten können, zu verringern. Notieren Sie die aktuellen Puffereinstellungen, bevor Sie Änderungen vornehmen, um sie bei Bedarf wiederherstellen zu können. Wenn Sie den Adobe Windows Sound-Treiber verwenden, können Sie die Puffereinstellungen in Adobe Audition anpassen.

Ändern der Einstellungen im Adobe Windows Sound-Puffer:

  1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Audio-Hardware-Einrichtung“ und klicken Sie dann auf die Registerkarte „Multitrack“.

    Hinweis: Konfigurieren Sie die Bearbeiten-Ansicht und Surround-Encoder separat.
  2. Wählen Sie den Adobe Audition Windows Sound-Treiber und klicken Sie dann auf „Systemsteuerung“.
  3. Aktivieren Sie im Bereich „DirectSound-Eingänge“ das Kontrollkästchen neben dem Namen des Geräts, das Sie zur Audioeingabe verwenden möchten.
  4. Doppelklicken Sie in der Spalte „Puffergröße“ auf die Zahl und ändern Sie die Größe (siehe die folgenden Richtlinien zur Puffergröße).

Hinweis: Wenn Sie eine ASIO-Soundkarte verwenden, lesen Sie in der Herstellerdokumentation nach, wie Sie die Puffergröße ändern können.

Beachten Sie die folgenden Richtlinien zur Puffergröße:

  • Zur Verbesserung der Aufnahmeleistung verringern Sie die Puffergröße (von 32 bis 256 Samples). Diese Einstellung reduziert die Wartezeiten.
  • Um die Wiedergabe- und Mischqualität zu verbessern (mit Effekten), erhöhen Sie die Puffergröße (von 512 bis 2048 Samples). Dadurch wird die Latenz erhöht.

9. Optimieren Sie IDE-Festplatten.

Windows XP ermöglicht standardmäßig auf den meisten IDE-Geräten direkten Speicherzugriff (Direct Memory Access, DMA). Wenn DMA deaktiviert ist, aktivieren Sie diese Option, um die Übertragungsrate von IDE-Festplatten zu verbessern und Aufnahme- und Wiedergabeprobleme zu verhindern. Weitere Informationen zum DMA-Modus finden Sie auf der Microsoft Website unter www.microsoft.com/whdc/default.mspx.

Eine Anleitung zur Optimierung von IDE-Festplatten finden Sie in der Windows-Dokumentation.

10. Aktualisieren Sie den Grafikkartentreiber.

Adobe Audition 2 und 3 sind grafisch intensiver als frühere Versionen und können mehr Video-RAM verarbeiten sowie die neuesten Treiberaktualisierungen nutzen. Wenn Sie den Grafikkartentreiber länger nicht mehr aktualisiert haben, erkundigen Sie sich beim Hersteller der Karte nach einem aktualisierten Treiber oder laden Sie ihn von der Website des Herstellers herunter.

11. Legen Sie Überwachungsanforderungen fest (Adobe Audition Mix versus externe Überwachung).

Adobe Audition bietet drei Arten von Überwachung für das eingehende Audiosignal. Die Auswahl des richtigen Überwachungstyps kann helfen, mögliche Probleme mit der Treiberleistung zu vermeiden. Weitere Informationen zum Überwachen finden Sie im Abschnitt des Adobe Audition-Benutzerhandbuchs „Hören von Eingabeeffekten, die auf Tracks angewendet wurden“. Soundkarten mit niedrigen Latenztreibern sollten unter Verwendung der drei Überwachungsmethoden genauso gute Leistung erbringen. Soundkarten mit hohen Latenztreibern führen zu einer deutlichen Verzögerung zwischen dem, was abgespielt wird und was überwacht wird. Wenn die Verzögerung zu lang ist, bedeutet das möglicherweise, dass Sie nur Überwachung für externe Eingaben durchführen können.

Um den Überwachungstyp festzulegen, wählen Sie „Optionen“ > „Überprüfung“ und wählen Sie eine der folgenden Optionen:

  • „Adobe Audition Mix“ > „Intelligente Eingabe: Überwacht die Eingabe nur, wenn Sie einen Track aufnehmen. Verwenden Sie diese Einstellung nur, wenn Ihre Soundkartenlatenz niedrig genug ist, dass eine Signalverzögerung verursacht wird.
  • „Adobe Audition Mix“> „Immer Eingabe: Das Überwachen der Eingabe findet immer während der Aufnahme und Wiedergabe statt. Verwenden Sie diese Einstellung nur, wenn Ihre Soundkartenlatenz niedrig genug ist, dass eine Signalverzögerung verursacht wird.
  • Extern: Die Überwachung der Eingabe erfolgt direkt von der Soundkarte aus, ohne sie über Effekte zu routen und sendet sie an Adobe Audition. Diese Option umgeht Adobe Audition und lässt zu, dass die Soundkarte Audio direkt zur Ausgabe weiterleitet. Weitere Informationen zum Überwachen direkt über die Soundkarte erhalten Sie in Ihrem Soundkartebenutzerhandbuch.

 

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