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Dieses Glossar listet (alphabetisch) alle lieferbaren Dokumente in der Projektcheckliste auf.

Akzeptanz der Projektbeteiligten aus den Geschäftsbereichen

Die Akzeptanz der Projektbeteiligten aus den Geschäftsbereichen bestätigt, dass sie als Hauptbeteiligte mit der Lösung einverstanden sind und zustimmen, dass die Geschäftsanforderungen der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung entsprechen.

Akzeptanztests

Akzeptanztests erfolgen, wenn eine Anwendung produktionsreif ist. Die Tests werden von einer Gruppe durchgeführt, die die verschiedenen Arten von Endanwendern basierend auf realen Szenarien repräsentiert. 

Mit Akzeptanztests wird Folgendes bestätigt:

  • Das Projekt erfüllt die Anforderungen des Kunden.
  • Die Lösung ist für den Zweck geeignet.
  • Die Anwender akzeptieren die Lösung und können sich vorstellen, mit ihr zu arbeiten.
  • Der Kunde akzeptiert das Projekt.

Je früher Sie Ihre Akzeptanztests planen und konzipieren, desto einfacher wird die endgültige Bereitstellung. Sie sollten zusammen mit den Kunden und Ihrem Qualitätssicherungsteam definiert werden.

Auch wenn Sie vielleicht nicht alle Details gleich zu Beginn des Projekts definieren können, sollten erste Definitionen besprochen und vereinbart werden. Die Akzeptanztests orientieren sich vermutlich an den grundlegenden Anforderungen (an Funktionen und Leistung).

Koordinierung des Zugriffs auf das Testsystem

Vergewissern Sie sich, dass allen Rollen die erforderlichen Systemzugriffsrechte gewährt wurden.

Sicherheits-Checkliste von Adobe

Die Sicherheits-Checkliste von Adobe ist die offizielle Checkliste, um sicherzustellen, dass AEM bei der Installation sicher ist. Sie enthält die Sicherheitsmaßnahmen und Überprüfungsschritte, die erfolgen müssen, um die Integrität Ihrer Instanz zu gewährleisten.

Einrichtung eines Projekts im Adobe Support-Portal

Das Adobe Support-Portal ermöglicht es Implementierungspartnern und Kunden, die AEM-Implementierung im Support-Portal als Projekt einzurichten.

Details können registriert werden, z. B. über die implementierten Technologien und Versionen. Diese sorgen für Transparenz zwischen Kunden und Adobe.

AEM-Administratorschulung

Schulungen für das Verwaltungspersonal der Lösung. Unter Adobe Training Services finden Sie weitere Informationen.

AEM-Autorenschulung

Schulung für Mitarbeiter, die Inhalte für die Lösung erstellen. Unter Adobe Training Services finden Sie weitere Informationen.

AEM-Zertifizierungsprüfung

Stellen Sie sicher, dass die gewünschten Rollen für die jeweiligen Zertifizierungsprüfungen registriert sind.

AEM-zertifiziert

Stellen Sie sicher, dass die gewünschten Rollen die jeweiligen Zertifizierungsprüfungen bestanden haben.

Technische Schulung zu AEM

Bieten Sie technische Schulungen für die gewünschten Rollen an, z. B. für Entwickler, Architekten, Ingenieure und kaufmännische Fachleute.

Vereinbarung zu den KPIs, die als Projektziele definiert sind

KPIs (Key Performance Indicators, Leistungsindikatoren) helfen einem Unternehmen, Fortschritte bei der Erreichung von Unternehmenszielen zu definieren und zu messen. Sobald ein Unternehmen seine Aufgabenstellung analysiert und Ziele definiert hat, muss es den Fortschritt mit Blick auf diese Ziele messen. KPIs dienen als Messmechanismus. 

Abstimmen von Geschäfts- und Leistungs-KPIs

Die Abstimmung Ihrer Geschäfts- und Leistungs-KPIs hilft, alle beteiligten Personen und Prozesse innerhalb des Unternehmens zusammenzubringen. Dies wiederum trägt dazu bei, den Zeit- und Arbeitsaufwand zur Erreichung der Unternehmensziele und zur Erfüllung des angestrebten Zwecks zu verringern.

Abstimmung der Inhaltsarchitektur mit KPIs

Stellen Sie sicher, dass die vorgeschlagene Inhaltsarchitektur auf die relevanten Key Performance Indicators (KPIs) abgestimmt ist.

Abstimmung der Kunden-Roadmap mit dem Projektzeitplan

Die Kunden-Roadmap besteht aus allgemeinen Milestones und Geschäftszielen. Der Projektzeitplan muss sich an diese Strategie halten und mit ihr in Einklang stehen, sodass mögliche Risiken und/oder Abweichungen aufgezeigt und nachverfolgt werden müssen.

Definition der Anwendungsarchitektur

Die Anwendungsarchitektur muss das Verhalten der geplanten Anwendungen klar definieren.

Ihr Fokus liegt auf Folgendem:

  • Interaktion der Anwendungen miteinander und mit Anwendern 
  • Daten, die von den Anwendungen genutzt und produziert werden sollen, nicht ihre interne Struktur

Definition anwendungsspezifischer Wartungsaufgaben

Neben den standardmäßigen Wartungsaufgaben für Adobe Experience Manager (AEM) müssen Sie weitere Betriebsaufgaben definieren, die für die laufende Wartung der Lösung ausgeführt werden müssen.

Entsprechend geschultes Personal

Stellen Sie sicher, dass Ihr Team aus Mitarbeitern mit entsprechender Qualifikation besteht. Zu Projektteams müssen die folgenden Mitglieder zählen:

  • Mindestens ein AEM-zertifizierter Entwicklungsleiter
  • Mindestens ein AEM-zertifizierter Architekt
  • Mindestens 75 % der Entwickler mit AEM-Zertifizierung.
    Dies ermöglicht es den zertifizierten Entwicklern, Nachwuchsentwickler zu betreuen, und sorgt für Wissensaustausch und Transparenz.

Architekturdiagramm

Das Architekturdiagramm ist eine grafische Darstellung der Architektur. Es zeigt Folgendes:

  • Die Konzepte
  • Ihre Prinzipien
  • Elemente und Komponenten, die Teil der Architektur sind

Architekturentwurf

Hierbei handelt es sich um einen allgemeinen Überblick über die System- und Lösungsarchitektur. In dieser Phase ist dies ein Entwurf, der zu einem späteren Zeitpunkt überprüft und präzisiert wird.

Genehmigung durch die Architekturüberprüfungskommission

Die Architekturüberprüfungskommission ist ein abteilungsübergreifendes Gremium mit folgenden Aufgaben:

  • Überwachung der Umsetzung einer abgestimmten Strategie
  • Sicherstellen der Kompatibilität in Systemen

Die Überprüfungskommission muss für alle Mitwirkenden an der Architektur repräsentativ sein. Sie besteht in der Regel aus einer Gruppe von Führungskräften, die für die Überprüfung und Pflege der Gesamtarchitektur verantwortlich sind.

Automatisierte Testsuite, die an reale Inhalte und Ergebnisse im Vergleich zu KPIs angepasst ist

Automatisierungsskripts und einfache automatisierte Anwendungsfälle:

  • Sind an Produktionsinhalte angepasst
  • Werden mit KPIs verglichen

Automatisierte Teststrategie

Diese Strategie definiert ein Framework für wiederverwendbare automatisierte Skripts im Zusammenspiel mit dem vom Qualitätssicherungsteam geplanten Ansatz. Sie skizziert den allgemeinen Plan für Automatisierungstests, um Folgendes sicherzustellen:

  • Höherer ROI
  • Mehr Testabdeckung
  • Höhere Testzuverlässigkeit mit Qualitätswiederholbarkeit

Testautomatisierungsstrategie, die mit realistischer und erwarteter Last validiert wurde

Die Testautomatisierungsstrategie muss validiert und an den Inhalt und die zu erwartende Last der Lösung angepasst werden. 

Automatisierungsstrategie

Die Automatisierung von Bereitstellungen sorgt für Beschleunigung und Konsistenz. Die Automatisierungsstrategie regelt die Konfiguration von Automatisierungsmechanismen und umfasst Folgendes:

  • Häufigkeit
  • Zu verwendende Tools
  • Umgebungen, in denen die Bereitstellung erfolgen soll

Kenntnis des Kommunikationsplans

Das gesamte Projektteam und alle Projektbeteiligten müssen bestätigen, dass ihnen Folgendes bekannt ist:

  • Berichterstattungsstruktur
  • Rhythmus der Berichterstattung
  • Kommunikationskanäle

Kenntnis der Definitionen und Kriterien für Erfolg

Das gesamte Projektteam und alle Projektbeteiligten müssen bestätigen, dass ihnen Folgendes bekannt ist:

  • Definitionen von Erfolg
  • Kriterien für Erfolg

Sicherungs- und Wiederherstellungskonzept

Das Sicherungs- und Wiederherstellungskonzept beschreibt die technische Funktionalität, die in der Lösung implementiert wird.  Es wird von den Sicherungs- und Wiederherstellungsrichtlinien des Unternehmens verlangt.

Erfolgreiche Tests von Sicherung und Wiederherstellung

Ein vollständiger durchgängiger Test des Sicherungs- und Wiederherstellungskonzepts.

Geschäftsszenario

Ein Dokument mit einem Geschäftsszenario enthält die Argumente für das Ergreifen der Maßnahme, das Ergreifen alternativer Maßnahmen (falls vorhanden) oder das Nichtergreifen von Maßnahmen. Die Argumente sollten ausgewogen sein, sich auf konkrete Fakten stützen (wo immer möglich/relevant) und für alle Fälle sowohl den Nutzen als auch die Risiken aufzeigen.

Ein Geschäftsszenario sollte eine klare Definition aller Optionen enthalten und mit einem überzeugenden Argument für die Umsetzung der vorgeschlagenen Lösung schließen. 

Geschäftsanalysten verstehen Projektumfang und Erwartungen

Geschäftsanalysten müssen bestätigen, dass sie Folgendes vollständig verstehen:

  • Umfang des Projekts
  • Alle Kundenerwartungen
  • Dass dies die Grundlage aller Entscheidungen ist, die pro Rolle und Phase im Projekt getroffen werden

Geschäfts-KPIs

Unternehmen verwenden Key Performance Indicators (KPIs), um ihren Erfolg bei der Erreichung von Zielen zu bewerten.

Geschäfts-KPIs definieren messbare Werte, die aufzeigen, wie effektiv ein Unternehmen wichtige Geschäftsziele erreicht. Es ist wichtig, KPIs zu wählen, die zu Ihrem Unternehmen/Szenario passen, mit klaren Definitionen dessen, was sie sind, wie sie gemessen werden, wie sie verwendet werden und von wem.

Dokumentation der Geschäftsanforderungen

Ein Geschäftsanforderungsdokument beschreibt die Geschäftslösung für ein Projekt und liefert eine klare Präzisierung der Geschäftsanforderungen und -erwartungen des Kunden. Es unterscheidet auch zwischen der geschäftlichen und der technischen Lösung.

Bei der Prüfung der Geschäftslösung sollte dieses Dokument die Frage beantworten:
    „Was will das Unternehmen erreichen?“

Genehmigung durch die Geschäftsführung bei allen erforderlichen Anpassungen der Lösung oder Architektur entsprechend den ermittelten ROI- und KPI-Erwartungen

Die Prozesse der Risikobewertung und Penetrationstests können zu Problemen und Ergebnissen führen, die in der Architektur oder Entwicklung der Lösung aufgegriffen werden müssen.

Die aus diesen Prozessen resultierenden Anpassungen müssen vom Unternehmen überprüft und genehmigt und an den Gesamtzielen gemessen werden.

Cachingstrategie

Die Cachingstrategie beschreibt, was für Endanwender zwischengespeichert wird. Sie muss mit den Leistung-KPIs konform sein.

Beispielsweise können Elemente wie Bilder, JavaScript und andere Serverdateien zwischengespeichert werden, um die Leistung einer Lösung zu verbessern.

Kodierungsrichtlinien

Die Kodierungsrichtlinien definieren Grundprinzipien, an die sich die Entwickler bei der Entwicklung der Lösung halten müssen. Dazu zählen u. a.:

  • Benennungskonventionen
  • Nutzung von Diensten
  • Nutzung von Bibliotheken

Verteilen des Betriebshandbuchs

Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Rollen das Betriebshandbuch erhalten.

Verteilen des Leistungstestberichts

Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Rollen den Leistungstestbericht erhalten.

Verteilen von Versionshinweisen

Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Rollen die Versionshinweise erhalten.

Informieren des Teams über den Projektumfang und Erwartungen

Stellen Sie sicher, dass das Projektteam den Projektumfang und die Liefererwartungen genau kennt und sich darauf einstellt.

Informieren über Schulungsmaterialien und Benutzerhandbücher

Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Rollen die Schulungsmaterialien und Benutzerhandbücher erhalten.

Einhaltung von Kundensicherheitsanforderungen

Stellen Sie sicher, dass alle Sicherheitsanforderungen des Kunden eingehalten werden.

Einhaltung des Sicherheitskonzepts

Stellen Sie sicher, dass das Sicherheitskonzept eingehalten wird.

Konzept der Beziehungen zwischen Komponenten und Vorlagen

Die Übersicht über die Vorlagen und Komponenten, die in der neuen Anwendung verwendet werden. Enthält u. a. Details zu Vererbungsregeln, Berechtigungen und Beziehungen.

Angabe der Beziehungen zwischen Komponenten und Vorlagen

Details des Konzepts der Beziehungen zwischen Komponenten und Vorlagen.

Spezifikationen von Komponenten

Details zu allen Komponenten, die implementiert werden sollen.

Konzept für Modelle externer Schnittstellen

Das Konzept für Entwicklung und Testen von externen Schnittstellen, die für die Entwicklungs- oder Testumgebungen möglicherweise nicht zugänglich bzw. verfügbar sind.

Planen und implementieren Sie Modelle dieser Schnittstellen, um sicherzustellen, dass die Tests so nah wie möglich am produktionsgemäßen Verhalten sind.

Inhaltsarchitekturdokument

Dokumentation der geplanten Architektur des Inhalts. Die Details sollten u. a. Folgendes umfassen:

  • Inhaltsstruktur
  • Konzepte für das Tagging
  • Strategien für die Wiederverwendung von Inhalten

Für Migration validierte Inhalte

Die Inhalte des Altsystems werden überprüft und die ausgewählten Inhalte für die Migration in die neue Lösung validiert.

Vertragsentwurf

Ein erster Entwurf des rechtsgültigen Vertrags.

Aktuelle Inhaltsstruktur und Format

Dokumentation der aktuellen Inhaltsstruktur und des Formats. Mit ihrer Hilfe wird die künftige Inhaltsarchitektur generiert. Sie wird auch für das Migrationskonzept verwendet.

Sicherungs- und Wiederherstellungsrichtlinien des Kunden

Richtlinien des Kunden für:

  • Sicherungsprozesse für sowohl Daten als auch die Lösung
  • Speicherung der Sicherung
  • Bestätigung, dass die Sicherung wie erwartet funktioniert
  • Wiederherstellung nach einem Ausfall

Kodierungsrichtlinien des Kunden

Richtlinien/Anforderungen des Kunden, wie die Entwicklung erfolgen soll.

Bereitstellungs-/Freigaberichtlinien des Kunden

Richtlinien des Kunden, die festlegen, wie und wann Bereitstellungen/Freigaben erfolgen können.

Dazu gehören oft Zeitpläne, Termin- und Abnahmeanforderungen.

Überwachungsrichtlinien oder -anforderungen des Kunden

Richtlinien und Anforderungen des Kunden, was überwacht werden soll. Diese ergänzen die im Überwachungskonzept genannten Empfehlungen.

Zeitplan für die Produktionsfreigabe des Kunden

Der Zeitplan, der vom Kunden für die Freigabe an die Produktionsumgebung definiert wird.

Richtlinien der Anforderungen des Kunden für die Berichterstellung

Richtlinien und/oder Anforderungen, die der Kunde in Bezug auf die Berichterstellung hat. Diese können Folgendes umfassen:

  • Häufigkeit der Übermittlung bestimmter Berichte
  • Format bestimmter Berichte
  • Spezielle Anforderungen

Kunden-Roadmap

Formulieren Sie eine Roadmap der wichtigsten Milestones, die umgesetzt werden müssen, sowohl in technologischer als auch geschäftlicher Hinsicht. Diese Roadmap wird dann dem Kunden übergeben.

Sicherheitsrichtlinien des Kunden

Der Kunde (kaufmännischer und IT-Bereich) verfügt über Richtlinien, die die erforderlichen Sicherheitsstufen für die Lösung definieren. Diese können Folgendes umfassen:

  • Anforderungen für das Bestehen einer Risikobewertung 
  • Anforderungen für das Bestehen von Penetrationstests
  • Alle spezifischen Sicherheitsanforderungen, wie z. B. das Maskieren aller Eingabefelder, die Verwendung von Verschlüsselung (SSL), Zertifikate, Authentifizierung und Sitzungsaufbau.

Spezifikationsrichtlinien des Kunden

Alle vom Kunden vorgegebenen Richtlinien in Bezug auf Format, Lieferung und Abnahme der Spezifikationen.

Testberichte des Kunden

Berichte des Kunden an den Qualitätsleiter im Verlauf des Benutzerakzeptanztests.

Dokumentation von Anpassungen und Hotfixes mit Auswirkungen auf Upgrades

Anpassungen und/oder angewendete Hotfixes müssen dokumentiert werden, da sie sich auf künftige Upgrades auswirken können:

  • AEM kann weitgehend an die jeweiligen Geschäftsanforderungen angepasst werden. Alle Anpassungen, die sich auf Upgrades auswirken können, müssen vollständig dokumentiert werden. Zum Beispiel alle wichtigen Änderungen an der Benutzeroberfläche (UI) von AEM. 
  • Alle Updates, die für die aktuelle Lösung erforderlich sind, müssen vollständig dokumentiert werden. Dazu zählen:
    • Cumulative Fix Packs (CFPs)
    • Service Packs (SPs)
    • Hotfixes
    • Upgrades

Täglicher Bericht zum Benutzerakzeptanztest

Berichte oder Meetings als Folge von Benutzerakzeptanztests. Müssen Details zu Folgendem enthalten:

  • Den gemeldeten Problemen
  • Zur Priorisierung dieser Probleme und Lösungen

Zu den aktivierten Standardsicherheitsmaßnahmen

Vergewissern Sie sich, dass die Standardsicherheitseinstellungen für AEM aktiviert bzw. implementiert wurden. 

Bereitstellungs-/Freigaberichtlinien und -prozesse

Festgelegte Richtlinien, die sowohl die Bereitstellung als auch die Freigaben Ihres Projekts abdecken. Diese können Folgendes umfassen:

  • Zeitpunkte für Freigaben
  • Urlaubsplanung
  • Häufigkeit 
  • und können von der jeweiligen Umgebung abhängig sein

Festlegung des Bereitstellungsrhythmus

Definieren Sie die erforderliche Häufigkeit von Bereitstellungen in Umgebungen.

Entwicklungsmethodik

Eine Softwareentwicklungsmethodik sieht vor, den gesamten Prozess der Entwicklungsarbeit in verschiedene Phasen (oder Stufen) mit jeweils unterschiedlichen Aktivitäten aufzuteilen. Ziel ist es, Planung und Verwaltung zu verbessern. 

Bei der Definition der Methodik sollten Sie spezifische Ergebnisse und Artefakte vordefinieren, die vom Projektteam erstellt und ergänzt werden, um Ihre Anwendung zu entwickeln oder zu pflegen.

Definition von Rollen bei der Entwicklung

Definieren Sie, welcher Entwickler und/oder welche Rolle IT- (Leistungs- oder andere) und/oder Unit-Tests innerhalb der Lösung ausführt.

Bereitschaft der Entwicklungsumgebung

Vergewissern Sie sich, dass die Entwicklungsumgebung mit den für die Automatisierung von Bereitstellungen erforderlichen integrierten Tools konfiguriert ist.

Entwicklungsteam versteht Projektumfang und Erwartungen

Das Entwicklungsteam muss bestätigen, dass es Folgendes vollständig versteht:

  • Umfang des Projekts
  • Alle Kundenerwartungen
  • Dass dies die Grundlage aller Entscheidungen ist, die pro Rolle und Phase im Projekt getroffen werden

Spezifikation von Dialogfeldern

Informationen zu den für die Lösung erforderlichen Dialogfeldern.

Dokumentation der Einrichtung der Entwicklungsumgebung

Dokumentation der Entwicklungsumgebung.

Dokumentation der Einrichtung der Produktionsumgebung

Dokumentation der Produktionsumgebung.

Dokumentation der Einrichtung der Testumgebung

Dokumentation der Testumgebung.

Stabilitätstest

Der Stabilitätstest zeigt die Leistung der Lösung bei einer bestimmten Last. Diese Tests messen, wie lange die Lösung bei einer Last am Schwellenwert mit welchen Leistungsgraden stabil bleibt.

Ausführung des Stabilitätstests

Stabilitätstests müssen erfolgen.

Fehlerbehebungskonzept

Die Fehlerbehebung bezieht sich auf die Antizipation, Erkennung und Behebung von Programmier-, Anwendungs- und Kommunikationsfehlern.

Dokumentation der Fehlerbehebung

Detaillierte Dokumentation der geplanten Fehlerbehebung basierend auf dem Fehlerbehebungskonzept.

Eskalationsprozesse

Definition aller Eskalationsprozesse. Es gibt für jede Projektebene separate Prozesse:

  • Projektteam
  • Kunde
  • Adobe

Festlegen regelmäßiger Qualitätsüberprüfungssitzungen

Legen Sie regelmäßige Qualitätsüberprüfungssitzungen mit den entsprechenden Teammitgliedern fest.

Vorhandene Berechtigungsstruktur

Dokumentation der vorhandenen Berechtigungen und Gruppen, die entweder für die Vorgängerlösung oder innerhalb des Unternehmens definiert wurden.

Übersicht vorhandener Systeme

Ein oder mehrere Diagramme der vorhandenen Systeme und Abhängigkeiten.

Erwartete Erfolgsdefinitionen und -kriterien

Der Projektsponsor ermittelt die geschäftlichen Erwartungen in Bezug auf den Projekterfolg. Es ist wichtig, dass zu Beginn eines Projekts alle Erwartungen vorliegen, da diese alle Entscheidungen beeinflussen, die während der Implementierung getroffen werden.

Erwartungen können sich auf Folgendes beziehen:

  • Bestimmte KPIs, wie z. B. prozentualer Anstieg bereitgestellter Seiten
  • Beschleunigung der Veröffentlichung von Inhalten
  • Allgemeine Ziele wie eine anwenderfreundliche Oberfläche 

Anforderungen an die Gestaltung des Anwendererlebnisses

Anforderungen an das gesamte Anwendererlebnis der Lösung. Dies umfasst u. a. Faktoren wie Personalisierung, geräteübergreifende Persistenz und Anwendererlebnis.

Spezifikationen für das Anwendererlebnis

Details zu den Anforderungen an die Gestaltung des Anwendererlebnisses.

Externe System- und Benutzerabhängigkeiten/Systemkontext

Ein oder mehrere Diagramme, die das gesamte Ökosystem der Lösung veranschaulichen. Dazu gehören Elemente wie die externen Integrationen, Schnittstellen, Abhängigkeiten und Netzwerke.

Ausweichsystem und -verfahren

Die Definition des Ausweichsystems:

  • Die geschäftskritischen Funktionen, die bei einem kritischen Ausfall aufrechterhalten werden müssen
  • Die im Falle eines Ausweichvorgangs erforderlichen Prozesse

Tests des Ausweichsystems und -verfahrens

Vollständiger Test des Ausweichsystems.

Abnahme des Ausweichsystems von Beteiligten aus den Geschäftsbereichen

Abnahme von den Beteiligten aus den Geschäftsbereichen, dass das Ausweichsystem und zugehörige Verfahren geschäftskritische Funktionen sicherstellen.

Machbarkeitsnachweis gemäß KPIs

Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie sowohl für AEM als auch für den allgemeinen Lösungsentwurf. Diese sollten an den KPIs gemessen werden, um sicherzustellen, dass diese eingehalten werden können.

Fertiggestellter Vertrag

Ein fertiggestellter und unterschriebener Vertrag ist erforderlich, bevor das Projekt fortgesetzt werden kann. Dieser basiert auf dem Vertragsentwurf.

Projektbeteiligte akzeptieren Funktionalität der Lösung

Bestätigung, dass die Projektbeteiligten Folgendes vollständig akzeptieren:

  • Lösungsfunktionalität
  • Bekannte Probleme in der Lösung

Zeitplan für die Live-Schaltung

Zeitplan für die Aktivitäten, die für Folgendes erforderlich sind:

  • Vorbereitung der Live-Schaltung
  • Die tatsächliche Live-Schaltung

Definition von Happy Paths

Ein Happy Path ist ein Standardszenario ohne Ausnahme- oder Fehlerbedingungen. Es besteht aus der Reihenfolge der Aktivitäten, die erfolgen, wenn alles wie erwartet abläuft.

Hardwareschätzungen

Anfangsschätzungen der folgenden Elemente:

  • Die für die Basisinstallation von AEM benötigte Hardware
  • Zusätzliche Anforderungen basierend auf dem allgemeinen Lösungsentwurf

Verfügbarkeit der Hardware zum Erfüllen der Anforderungen

Bestätigung, dass alle Umgebungen über die erforderliche Mindesthardware verfügen.

Allgemeine Anforderungen

Die Definition der allgemeinen Anforderungen bietet eine Aufschlüsselung der Anforderungen an das System und umfasst Aspekte wie:

  • Geschäftsprozesse
  • Wichtige Systemfunktionen

Grundlegende Details zu diesen Funktionen sind in der Regel bekannt. Daher sollte dieses Dokument keine Schätzung sein.

Allgemeiner Lösungsentwurf

Der allgemeine Lösungsentwurf erklärt die Architektur, die für die Entwicklung der Lösung verwendet wird. Das Architekturdiagramm bietet einen Überblick über das gesamte System und die Hauptkomponenten, die für das Produkt und seine Schnittstellen entwickelt werden.

Allgemeine Systemübersicht

Diese Systemübersicht sollte ein sehr allgemeines Diagramm des Systems bereitstellen. Sie unterscheidet sich vom Lösungskontext dadurch, dass sie eine verallgemeinerte Übersicht über alle beteiligten Systeme darstellt, da dieses Diagramm keine Schnittstellen enthält.

Bisherige Inhaltsstruktur

Definition der Inhaltsstruktur des Vorgängersystems. Diese dient als Referenz und auch zur Vorbereitung der Migrationsstrategie.

Leistung und Leistungs-KPIs des Vorgängersystems

Sie müssen Leistungsstatistiken und -KPIs des Vorgängersystems sammeln und dokumentieren. Diese werden dann als Bezugspunkt und Vergleichsmaßstab für die neue Lösung verwendet.

Ermitteln wichtiger Lösungen und Funktionen

Eine Liste der geschäftskritischen Funktionen.

Implementierung von Änderungen basierend auf Ergebnissen von Penetrationstests

Implementierung aller erforderlichen Änderungen (die abgezeichnet wurden) an der Lösung basierend auf den Ergebnissen der Penetrationstests.

Implementierung einer automatisierten Teststrategie

Einrichtung der Tools und Prozesse zur Unterstützung automatisierter Tests.

Implementierung der Automatisierungsstrategie

Einrichtung der Tools und Prozesse zur Unterstützung der Automatisierung.

Implementierung der Inhaltsarchitektur

Implementierung der Inhaltsarchitektur, Tagging-Konzepte und Wiederverwendung von Inhalten.

Implementierung der Gestaltung des Anwendererlebnisses

Erfüllen der Anforderungen zur Unterstützung der Gestaltung des Anwendererlebnisses.

Implementierung von Ausweichsystem und Verfahren

Implementierung des Ausweichsystems und der zugehörigen Verfahren

Implementierung von Integrationen

Implementierung von Integrationen mit allen erforderlichen externen Systemen.

Implementierung der Migrationsstrategie

Migration zusammen mit der Validierung von Inhalten und anderen Artefakten für die neue Lösung.

Implementierung von Rollen und Berechtigungen

Implementierung von Rollen und Berechtigungen, Benutzern und Gruppen.

Implementierung des Sicherheitskonzepts

Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen, einschließlich der AEM-Vorgaben.

Implementierung von Sicherheitssoftware

Implementierung der Software-Anwendungssicherheit.

Implementierung des Sicherheitskonzepts für die Systemarchitektur

Implementierung der Systemsicherheit.

Implementierung der URL-Behandlung

Umsetzung des URL-Behandlungskonzepts.

Implementierung von Workflows

Implementierung der entworfenen Workflows.

Implementierungskonzept

Das Implementierungskonzept bietet die Leitlinien für die gesamte Implementierung. Folgendes sollte berücksichtigt werden:

  • Vorgänge
  • Wartung
  • Kompatibilität
  • Wiederverwendbarkeit
  • Sicherheit
  • Skalierbarkeit

Dieses Konzept kann auch die in der Lösung verwendeten Frameworks, Bibliotheken und andere Artefakte beschreiben.

Informieren des Adobe Supports über den Live-Schaltungszeitplan

Wenden Sie sich an den Adobe Support, um sicherzustellen, dass der benötigte Support während der Live-Schaltung geboten werden kann.

Anfänglicher Entwurf des Anwendererlebnisses

Vorläufige Konzepte für Entwürfe der Anwendererlebnisse.

Integrationstests

Testen aller internen und externen Integrationen und Prüfen der Ergebnisse.

Dieser Prozess sollte automatisiert und häufig ausgeführt werden, um Systemstabilität zu gewährleisten.

Problem-Tracking-Prozess

In übersichtlichen Prozessen werden alle aufgetretenen Probleme aufgezeichnet und die laufenden Aktivitäten verfolgt, um sicherzustellen, dass alle Probleme gelöst werden.

Problem-Tracking-System und -Prozesse

Ein Tracking-System, das zusammen mit den erforderlichen Prozessen alle aufgetretenen Probleme aufzeichnet und die laufenden Aktivitäten verfolgt, um sicherzustellen, dass alle Probleme gelöst werden.

Alle Projektbeteiligten sollten Zugang haben, um den Projektstatus einfach prüfen zu können.

Beispiele sind Atlassian JIRA und HP Quality Center.

Einrichtung und Integration des Prozesses für das Problem-Tracking-System

Die ausgewählten Tools sind vollständig integriert und allen benötigten Rollen wurde Zugriff gewährt.

Vorgängersystem

Das Vorgängersystem für Ihr Projekt ist die bestehende Technologie, das Computersystem oder Anwendungsprogramm, die bzw. das durch die neue Lösung ersetzt wird.

Details des Vorgängersystems müssen ermittelt werden, damit Sie wissen, was wann ausrangiert werden kann und welche Auswirkungen dies auf andere Systeme hat.

Liste der zu verwendenden Entwicklungstools

Ein Überblick über die Tools, die bei der Implementierung verwendet werden. Folgende Tools sind erforderlich:

  • Dokumentationstools
  • Problem-Tracking-Tools
  • Bereitstellungstools
  • Buildtools

Liste der Benutzer, die auf das Adobe Support-Portal zugreifen müssen

Eine Liste aller Benutzer und Rollen, die Zugriff auf das Adobe Support-Portal benötigen.

Die Liste enthält in der Regel den Lösungsarchitekten und/oder das IT-Personal des Kunden.

Protokolldateianalyse

Eine Analyse, die zusammen mit den daraus resultierenden Empfehlungen definiert, was protokolliert werden muss, um die Lösung zu überwachen:

  • Zu protokollierende Aktivitäten
  • Granularitätsebene
  • Für jede Aktivität zu protokollierende Informationen

Testen und Aktivieren von (AEM-spezifischen) Wartungsaufgaben

Testen und aktivieren Sie AEM-Wartungsaufgaben wie beispielsweise:

  • Komprimierung
  • Systembereinigung
  • Workflowbereinigung

Migrationsplan

Dokumentieren Sie die Migration, einschließlich

  • Zeitplan für die Migration
  • Inhaltswartungsplan entsprechend der Migrationsstrategie

Migrationsstrategie

Eine vollständige Beschreibung des vorhandenen Inhalts, der Inhaltsarchitektur und der Formate, die der neuen Lösung zugeordnet sind. Folgendes muss abgedeckt sein:

  • Technische Details der automatischen Migration, sofern möglich
  • Nach der Migration durchzuführende Feuerproben, um die migrierten Inhalte zu überprüfen

Empfohlen werden sollte auch, wie die Inhalte in der Zeit zwischen der Migration und der tatsächlichen Live-Schaltung des neuen Systems aktuell (oder so aktuell wie möglich) gehalten werden können. Dies kann ein Einfrieren der Inhalte, eine doppelte Veröffentlichung oder die Wartung eines Alphasystems bedeuten.

Überwachung der CPU

Überwachung der Verwendung der System-CPU der Lösung:

  • Durchschnitt
  • Spitzen

Überwachung der Datenträger-E/A

Überwachung der Ein- und Ausgabegeschwindigkeiten der Datenträger der Lösung:

  • Durchschnitt
  • Spitzen

Überwachung von Festplattenspeicher

Überwachung der Belegung von Festplattenspeicher durch die Lösung:

  • Durchschnitt
  • Zunahme im Zeitverlauf

Überwachen Sie die Belegung durch:

  • Repository
  • Protokolldateien

Überwachung externer Systeme

Überwachen Sie sämtliche Verbindungen zwischen der Lösung und externen Systemen:

  • Traffic-Frequenz
  • Spitzen
  • Stabilität

Überwachung der Netzwerkbandbreite

Überwachen Sie die Nutzung der Netzwerkbandbreite der Lösung:

  • Durchschnittliche Traffic-Frequenz
  • Spitzen
  • Stabilität

Überwachung von Anforderungen

Überwachen Sie die Anforderungen, die an die Lösung gerichtet werden.

Überwachung der Sicherheitspunkte

Überwachen Sie die definierten Sicherheitspunkte.

Überwachung des Systems

Überwachen Sie das gesamte System. Beispiel:

  • Verfügbarkeit
  • Durchschnittliche Leistung
  • Leistungsspitzen
  • Warnungen

Überwachung von Schwellenwerten und Eingriff

Überwachung des definierten Schwellenwerts der Lösung und Durchführung von Eingriffsmaßnahmen zur Lastreduzierung.

Überwachungskonzept

Die Überwachungskonzepte, die für Ihre Lösung gelten sollen:

  • AEM-Standardüberwachung
  • Systemüberwachung
  • Kundenspezifische Überwachungsanforderungen

Überwachen möglicher Schwachpunkte

Bestimmte Punkte, die ausfallgefährdet sein könnten, müssen identifiziert und definiert werden. Die damit verbundenen Überwachungsaufgaben müssen ebenfalls definiert werden.

Beispiele sind (unter anderem):

  • Wichtige Workflows
  • Transaktionsverarbeitung
  • Integrationspunkte

Informieren der Systemtechniker über die Überwachungsrichtlinie

Stellen Sie sicher, dass die Systemtechniker und das Betriebspersonal alle Überwachungsrichtlinien kennen und verstehen.

Einrichtung der Struktur für Überwachungsberichte

Definiert werden muss Folgendes:

  • Wann sollen Überwachungsberichte erstellt werden?
  • An wen sollen sie übermittelt werden?

Dokumentation der Betriebsaufgaben

Alle Betriebsaufgaben wurden dokumentiert, ihre Häufigkeit festgelegt.

Betriebshandbuch

Handbuch mit allen Informationen, die für den erfolgreichen Betrieb und die Wartung der Lösung erforderlich sind:

  • Alle Betriebsaufgaben
  • Wichtige Kontakte
  • Bereitstellungspläne
  • Vorher-/Nachher-Checklisten für die Bereitstellung
  • Alle anderen wichtigen Aufgaben

Außerdem sollten Implementierungskonzepte für Folgendes detailliert beschrieben werden:

  • Einhalten der Leistungs-KPIs
  • Skalierung der Lösung, um diese KPIs weiter einzuhalten

Vorbereitung des Softwarepakets

Softwarepaket wurde erstellt und einsatzbereit ausgeliefert.

Penetrationstests

Ein Penetrationstest ist ein Angriff auf ein Computersystem zur Suche nach Sicherheitslücken, die den Zugriff auf die Funktionen und Daten des Computers ermöglichen.

Penetrationstest bestanden

Alle erforderlichen Kriterien wurden erfüllt.

Penetrationstestergebnisse

Für die Geschäftsverantwortlichen erstellte Berichte, die die Ergebnisse der Penetrationstests erläutern.

Leistungs- und Skalierbarkeitskonzept

Konzeptdokument, wie Sie sicherstellen können, dass Ihre Implementierung die Leistungs-KPIs erfüllt, und wie Sie die Lösung so skalieren können, dass sie diese KPIs weiterhin erfüllt.

Leistungsbenchmarktest

Der Leistungsbenchmarktest dient zur Definition von Leistungstests, Stabilitätstests und Überwachung. Dies erfolgt durch die Bewertung der Leistungsmerkmale der Lösung und Systemhardware.

Leistungs-KPIs

Definieren die wichtigen Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs), die benötigt werden, um die Leistung des Systems zu messen. Einige Beispiele sind die Seitenladezeit, die Antwortzeit des Servers und die Leistung der Datenbankabfrage.

Leistungstests: Berichte

Für Geschäftsverantwortliche erstellte Berichte, in denen die Ergebnisse der Leistungstests detailliert dargelegt werden.

Leistungstestergebnisse entsprechen KPIs

Die Ergebnisse müssen den definierten KPIs und Leistungserwartungen entsprechen.

Rollenbasiertes Testkonzept

Rollenbasierte Tests sind eine Methode, die auf den verschiedenen Rollentypen basiert, die in den Entwürfen des Anwendererlebnisses beschrieben sind. Außerdem werden die Konten und die damit verbundenen Berechtigungsstufen getestet.

Dieses Konzept wird bei Benutzerakzeptanztests häufig verwendet.

Prüfung und Verifizierung des Machbarkeitsnachweises im Abgleich mit der Anforderungsdokumentation

Die Machbarkeit (Proof of Concept, POC) wird an den Anforderungen gemessen, um sicherzustellen, dass eine Übereinstimmung vorliegt.

Checkliste für Aufgaben nach der Bereitstellung

Eine Checkliste, um die Prüfungen und Aufgaben zu definieren, die nach jeder Bereitstellung durchzuführen sind.

Checkliste für Aufgaben vor der Bereitstellung

Eine Checkliste, um die Prüfungen und Aufgaben zu definieren, die vor jeder Bereitstellung durchzuführen sind.

Basisleistungstests für die Produktionsumgebung

Bei einer Standardinstallation von AEM ist es üblich, einen Basisleistungstest durchzuführen. Dieser wird dann als Maßstab verwendet, gemäß dem Implementierung und Hardware getestet werden.

Bereitschaft der Produktionsumgebung

Vergewissern Sie sich, dass die Produktionsumgebung bereit ist und automatisierte Bereitstellungen erfolgt sind.

Abnahme für die Produktion durch die Projektbeteiligten aus den Geschäftsbereichen

Vor der Live-Schaltung in die Produktionsumgebung muss die entsprechende Abnahme erfolgen. Dies ist das Ergebnis einer Überprüfung der Version, die in der Produktionsumgebung eingesetzt wird, zusammen mit allen bekannten Problemen. Die Abnahme ist Teil des Zeitplans für die Live-Schaltung.

Prozess und Richtlinien bei der Abnahme für die Produktion

Richtlinie und Prozess, die erforderlich sind, um die Abnahme für die Produktion zu erhalten, bevor das Paket in die Produktionsumgebung überführt wird.

Projektkommunikationsplan

Definieren Sie den Kommunikationsplan für die Projektbeteiligten aus den Geschäftsbereichen und das Projektteam.

Projektaufwand: Endgültige Schätzungen

Die ersten Schätzungen waren allgemein und erfolgten gemäß den allgemeinen Anforderungen für die Implementierung.

Diese werden nun überprüft, verfeinert und erweitert, um die endgültigen Schätzungen zu erhalten. Schätzungen sollten von jedem zuständigen Projektleiter abgegeben werden, einschließlich Projektmanagement, Beratung, Architektur, Test und Entwicklung.

Diese Schätzungen werden für Beschaffung und Kostenplanung verwendet.

Projektaufwand: Erste Schätzungen

Die ersten Schätzungen sind allgemein und erfolgen gemäß den allgemeinen Anforderungen für die Implementierung. Sie werden zu späteren Zeitpunkten überprüft und verfeinert.

Projektorganisation

Die benötigte Dokumentation zur Darstellung der Organisation und Berichtsstruktur des Projekts und des Teams.

Oftmals in Form eines Diagramms, um einen anschaulichen Überblick über Zeitpläne und Zuständigkeiten zu geben. Hierfür stehen viele Tools zur Verfügung.

Dokument zum Projektumfang

Im Dokument zum Projektumfang müssen Sie eine Liste der folgenden Elemente angeben und dokumentieren:

  • Spezifische Projektziele
  • Ergebnisse
  • Features
  • Funktionen
  • Aufgaben
  • Stichtage
  • Geplanter Aufwand

Beschreibt die Ziele sowie die zu erbringenden Leistungen, die für die Verwirklichung des Projekts nötig sind.

Projektstatusberichte in definiertem Rhythmus

Projektstatusberichte werden gemäß dem vereinbarten Zeitplan und im gewünschten Format geliefert.

Machbarkeitsnachweis

Für den Machbarkeitsnachweis wird ein begrenzter Funktionsumfang der Lösung implementiert.

Ziel ist es, die Machbarkeit der Lösung nachzuweisen, zu überprüfen, ob sie den geforderten Zweck erfüllen kann, und zu belegen, dass das Potenzial ihrer Nutzung vorhanden ist.

Bereinigungsregeln

AEM verwaltet mehrere Versionen von Objekten und Inhalten. Bereinigungsregeln sind so konzipiert und konfiguriert, dass die älteren Versionen regelmäßig entfernt werden, um Integrität und Größe des Repositorys im Griff zu behalten.

Format und Rhythmus von Qualitätsberichten

Definieren Sie den gewünschten Inhalt und das Format des Qualitätsberichts sowie die Häufigkeit seiner Bereitstellung.

Freigabekoordination

Der Projektleiter koordiniert alle für die Freigabe in der Produktion notwendigen Rollen.

Versionshinweise

Versionshinweise sind Teil der Dokumentation der Version. Die Versionshinweise sollten Folgendes abdecken:

  • Voraussetzungen
  • Enthaltene Anforderungen
  • Behobene Probleme
  • Bekannte Probleme in der Version

Dieses Dokument wird zusammen mit dem Runbook verwendet, um vor und nach der Installation Arbeitsschritte und Prüfungen durchzuführen.

Hinweis:

Ein Beispiel finden Sie in den AEM-Versionshinweisen.

In der Produktionsumgebung ausgeführte Version

Die endgültige Version, die in der Produktion ausgeführt wird.

Relevante Vertragsbedingungen

Sie sollten bestimmte Vertragsbedingungen hervorheben, die für die Umsetzung des Projekts relevant sind, wie z. B. vertragliche Milestones, Abrechnungszeiträume oder Personalbedarf.

Berichterstellungsrhythmus

Legen Sie gemeinsam mit dem Kunden die Häufigkeit der an ihn gelieferten Berichte fest.

Repository-Optimierung

Daten in einer TAR-Datei werden nicht überschrieben, sodass die Festplattenbelegung steigt, auch wenn nur vorhandene Daten aktualisiert werden.

Um der immer weiter zunehmenden Größe des Repositorys entgegenzuwirken, wird eine Optimierungsstrategie zur Entfernung veralteter Daten verfolgt.

Anforderung für das Einrichten eines Projektabschnitts im Adobe Support-Portal

Die offizielle Anforderung, Ihr Projekt im Adobe Support-Portal einzurichten.

Dokumentation der Anforderungen

Diese Dokumentation deckt die funktionalen und nicht funktionalen Anforderungen sowie den geschätzten Aufwand ab.

Für die Live-Schaltung verfügbare Ressourcen

Stellen Sie sicher, dass alle für die Live-Schaltung erforderlichen Rollen besetzt und präsent sind.

Risikobewertung

Die Risikobewertung wird durch die IT- und/oder Sicherheitsabteilung des Kunden durchgeführt.

In ihr werden die technischen und geschäftlichen Risiken des Projekts bewertet. Die Bewertung ist für die Lösung erforderlich, um die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien zu gewährleisten.

Risikominimierungsplan

Der Risikominimierungsplan umfasst die Risikobewertung. Gemeinsam decken sie Folgendes ab:

  • Ausgemachte Risiken
  • Mögliche Lösungen für diese Risiken, sollten sie bei der Implementierung auftreten

ROI-Erwartungen

Definieren Sie Erwartungen an die Rentabilität der Lösung.

Ziel ist es, die Effizienz der Lösung in wirtschaftlicher Hinsicht aufzuzeigen, indem der erwartete Nutzen/Gewinn im Verhältnis zur geschätzten Investition definiert wird.

Rollen- und Rechtekonzept

Detaillierte Spezifizierung der für die neue Anwendung erforderlichen Rollen- und Zugriffsrechte, einschließlich einer allgemeinen Beschreibung der folgenden Elemente:

  • Rollen
  • Gruppen
  • Benutzer
  • Berechtigungen
  • Benutzerverwaltung und -bereitstellung

Erfüllung der Sicherheitsrichtlinien durch das Rollen- und Rechtekonzept

Überprüfung des Rollen- und Rechtekonzepts, um sicherzustellen, dass es den Sicherheitsrichtlinien entspricht. 

Spezifikation von Rollen und Rechten

Eine detaillierte Spezifikation basierend auf dem Rollen- und Rechtekonzept.

Empfehlungen für die Sicherheitsarchitektur

Empfehlungen für die Sicherheit der Software- und Hardwarearchitektur.

Sicherheitsbasierte Kodierungsrichtlinien

Diese Richtlinien legen fest, wie die Entwicklungskodierung basierend auf den folgenden Sicherheitsanforderungen erfolgen soll:

  • Benennungskonventionen
  • Bibliotheken
  • Richtlinien für Frameworks
  • API-Nutzung

Sicherheitscheckliste

Projektspezifische Checkliste der Elemente, die auf dem Sicherheitskonzept sowie zusätzlichen Richtlinien zur Sicherstellung der Konformität der Lösung basiert.

Oft wird diese Liste auch als Teil der Schritte nach der Bereitstellung in das Runbook aufgenommen.

Sicherheitskonzept

Definieren und dokumentieren Sie Details der Sicherheitskonfiguration, die für die Anwendung, Architektur und Infrastruktur erforderlich ist.

Sicherheitskonzeptentwurf

Ein allgemeiner Überblick über die Sicherheitsstruktur der folgenden Elemente:

  • Anwendung
  • Architektur
  • Infrastruktur

Erfasste und eingestufte Sicherheitsprobleme

Alle erfassten und eingestuften Sicherheitsprobleme der Lösung einschließlich Aufwandschätzungen.

Sicherheitsabnahme der Projektbeteiligten aus den Geschäftsbereichen

Abnahme durch diese Projektbeteiligten, um sicherzustellen, dass die Sicherheitsmaßnahmen mit den Richtlinien und Erwartungen übereinstimmen.

Einrichten von Unterstützungsprozessen

Richten Sie die erforderlichen Unterstützungsprozesse ein.

SLAs für Systeme von Drittanbietern

Stellen Sie sicher, dass Servicevereinbarungen (SLAs) verfügbar sind und sowohl dem Entwicklungs- als auch dem Betriebsteam für die Implementierung und den Support zur Verfügung stehen.

Feuerprobenkonzept

Feuerproben bestehen aus einer Reihe von vordefinierten Schritten, die die Schlüsselfunktionalitäten der Lösung testen, um grundlegende Vorgänge und die Funktionalität der Lösung sicherzustellen.

Sie erfolgen in jeder Umgebung nach der Installation oder Bereitstellung. 

Zur Systemvalidierung ausgeführte Feuerproben

Feuerproben sollten auf allen Systemen erfolgen, um die ordnungsgemäße grundlegende Funktionalität der Lösung für die Installation bzw. Bereitstellung in allen Umgebungen zu gewährleisten.

Strategie für die Softwarearchitektur

Die allgemeine Strategie für die Softwarearchitektur, einschließlich Implementierungsentscheidungen zu u. a. Diensten, Servlets und Frameworks.

Bildung einer Lösungsüberprüfungskommission und Festlegen eines Besprechungszeitplans

Die Lösungsüberprüfungskommission besteht meist aus Projektbeteiligten auf Kundenseite.

Die Kommission hält regelmäßig Sitzungen ab, um die aktuellen Anforderungen und relevanten Spezifikationen laufend zu überprüfen. Ziel ist es, die Abstimmung mit der Erfolgsdefinition und den Kriterien sicherzustellen und auch bei der Entwicklung der Anforderungen mitzuwirken.

Runbook der Lösung

Installationsanweisungen für die Lösung sowie grundlegende betriebliche Aufgaben, die bei der Installation auszuführen sind.

Lösungsabnahme und zugehöriger Prozess

Der Abnahmeprozess beschreibt die Kriterien, die erfüllt sein müssen, bevor die Lösung in einer Produktionsumgebung freigegeben werden kann.  

Kann auch als Vertragsmilestone dienen.

Konzept für Spezialfunktionalität

Das anfängliche Konzept für jegliche Spezialfunktionalität, die als nicht zum normalen Entwicklungsumfang auf der AEM-Plattform gehörig gilt.

Spezifikation von Spezialfunktionalität

Details zu Spezialfunktionalität, die als nicht zum normalen Entwicklungsumfang auf der AEM-Plattform gehörig gilt.

Spezifikationsrichtlinien

Etwaige Vorgaben des Kunden, wie die Spezifikation erfolgen soll.

Definition und Kommunikation des Prozesses zu Spezifikationsprüfung und -genehmigung

Ein klarer Prozess für die Abnahme der Spezifikationen durch den Kunden ist erforderlich. Dieser Prozess sorgt für Klarheit und Beständigkeit der Anforderungen.

Auswahl der Mitarbeiter für die AEM-Administratorschulung

Interne Mitarbeiter, die für die Verwaltung der Lösung geschult werden müssen.

Auswahl der Mitarbeiter für die Autoren- und Endanwenderschulung

Interne Mitarbeiter, die für die Erstellung von Inhalten in der Lösung geschult werden müssen.

Projektbeteiligte

Projektbeteiligte sind die Schlüsselpersonen und/oder Rollen, die ein erhebliches Interesse am Projekt haben. Einige von ihnen wirken am Projektbudget mit. 

Die Projektbeteiligten können intern und/oder extern sein. 

Vertrautheit der Projektbeteiligten mit den Erfolgsdefinitionen und -kriterien

Bestätigung, dass alle Projektbeteiligten außerhalb des eigentlichen Implementierungsteams über Folgendes Bescheid wissen:

  • Definitionen von Erfolg
  • Kriterien für Erfolg

Vertrautheit der Projektbeteiligten mit dem Projekt und Erwartungen

Bestätigung, dass alle Projektbeteiligten außerhalb des eigentlichen Implementierungsteams mit dem Gesamtprojekt und den Erwartungen in Einklang stehen, sowohl intern für das Projektteam als auch für den Kunden.

Definition des Statusberichtsformats

Statusberichte sind ein wichtiges Kommunikationsinstrument. Das Format muss auf die Berichtsanforderungen des Kunden abgestimmt sein.

Erfolgskriterien und Definition

Der Kunde, Projektsponsor und Projektleiter oder Berater müssen folgende Fragen beantworten:

  • Was macht den Erfolg des Projekts aus?
  • Welche spezifischen Kriterien sind erforderlich, um diese Definition von Erfolg zu erfüllen?

Die Antworten werden verwendet, um sicherzustellen, dass die Erfolgskriterien erfüllt werden:

  • Als Grundlage für KPIs 
  • Bei der Entscheidungsfindung während der Implementierung

Unterstützung bei der Überprüfung gemeldeter Probleme

Zu den Aufgaben des Qualitätsleiters gehört es sicherzustellen, dass Ressourcen zur Verfügung stehen, um beim Testen jeden Anwender zu unterstützen. Zum Beispiel, um dem Anwender beim Testen, bei der Meldung von Problemen und bei der Überprüfung der Probleme in der Testumgebung zu helfen.

Supportprozesse und Zugriff auf das Adobe Support-Portal

Der Zugriff auf das Adobe Support-Portal ist für die Übermittlung von Tickets zu allen produktbezogenen Problemen unerlässlich, die während der Implementierung auftreten können. 

Der Zugriff muss den wichtigsten Mitgliedern des Teams gewährt werden.

Definition der Systemarchitektur

Ein erster Vorschlag einer Definition der Architektur für alle Umgebungen der Lösung.

Dokumentation der Systemarchitektur

Ein Dokument, das die Systemarchitektur detailliert beschreibt, einschließlich Schnittstellen, Netzwerkstandort und Integrationen für alle Umgebungen und andere Informationen.

Sicherheitskonzept für die Systemarchitektur

Ein allgemeiner Überblick, wie sich die Systemarchitektur mit allen Sicherheitsrichtlinien in Einklang bringen lässt. Dies kann Folgendes umfassen:

  • Firewalls und Firewallregeln
  • Sicherheitszonen
  • Lokale und allgemeine Traffic-Manager
  • Webserver
  • Proxys und Reverse-Proxys

Identifizierte und bestätigte Systemrisikofaktoren

Alle bei der Risikobewertung (oder anderen Überprüfungen) gefundenen Risikofaktoren werden identifiziert und bewertet:

  • Der Grad des Risikos jedes einzelnen
  • Der geschätzte Aufwand für Änderungen an der Implementierung, die zu ihrer Behebung erforderlich sind

Vertrautheit des Teams mit den Erfolgsdefinitionen und -kriterien

Bestätigung, dass das gesamte Team mit den Erfolgsdefinitionen und -kriterien vertraut ist.

Vertrautheit des Teams mit dem Kommunikationsplan

Bestätigung, dass alle Mitglieder des Teams wissen, wer mit dem Kunden kommunizieren soll, mit Details zu Art und Zeitpunkt.

Vertrautheit des Teams mit dem Projekt und Erwartungen

Einklang mit dem Gesamtprojekt und den Erwartungen, sowohl intern für das Projektteam als auch für den Kunden.

Technische Anforderungen

Diese Anforderungen sind spezifisch für die technische Implementierung von Diensten, die die Lösung unterstützen.

Überprüfen technischer Risikofaktoren

Identifizieren und überprüfen Sie potenzielle technische Risiken. Technische Risiken können Folgendes umfassen:

  • Cross-Site-Scripting
  • Eingabefelder für den Endanwender
  • Infrastruktur
  • Alter der Technologie
  • Anzahl der Integrationen
  • und Abhängigkeiten

Technische Spezifikation

Die technische Spezifikation deckt (u. a.) Folgendes ab:

  • Schnittstellen
  • Konfigurationen
  • APIs
  • Dienste, die die Anforderungen der Lösung unterstützen

Spezifikation von Vorlagen

Die Spezifikationen der erforderlichen Vorlagen. Diese sollten u. a. Details wie z. B. zu parsys, Blueprint und Vererbungszuordnung bieten.

Die Spezifikationen basieren auf den Geschäftsanforderungen und den Anforderungen an das Anwendererlebnis.

Testfälle

Testfälle spezifizieren die detaillierten Schritte, die zur Durchführung von Funktionstests der Lösung erforderlich sind.

Testinhalte

Testinhalte sollten Produktionsinhalten so ähnlich wie möglich sein. Die Auswahl muss groß genug sein, um alle Szenarien testen zu können.

Bereitschaft der Testumgebung

Stellen Sie sicher, dass die Testumgebung bereit ist und automatisierte Bereitstellungen vorhanden sind, um sicherzustellen, dass der gesamte Release-Candidate-Code für Tests aktuell ist.

Testberichte

Berichte mit den Testergebnissen einschließlich:

  • Aufgetretene Fehler
  • Status der ausgeführten Testfälle
  • Andere qualitätsbezogene Aspekte

Folgendes muss beachtet werden:

  • Jedes Testteam sollte die Möglichkeit haben, beim Liefern der Testergebnisse neutral zu bleiben.
  • Es obliegt dem Projektleiter, die Auswirkungen der Ergebnisse zu bewerten und über geeignete Maßnahmen zu entscheiden. 

Testsuite

Auswahl der Automatisierungssuite und -tools. Diese werden verwendet, um Tests zu automatisieren, auch für Anwendungsfälle.

Auswahl einer Suite mit Test-Tools

Automatisierungssuite und -tools für die Automatisierung von Anwendungsfällen und anderen Testausführungsaufgaben.

Testkonzept

Das Testkonzept stellt einen sehr allgemeinen Überblick über die Tests für das Projekt dar, einschließlich Tests der Qualitätssicherung, Benutzerakzeptanz, Leistung, Sicherheit und Integration.

Testpläne

Diese Pläne beschreiben im Detail die Durchführung von Tests für jede Entwicklungsphase und basieren auf der Teststrategie.

Testumfang

Diese Anforderungen sind spezifisch für die technische Implementierung von Diensten, die die Lösung unterstützen.

Teststrategie

Die Teststrategie skizziert die allgemeine Strategie für Qualitätssicherung und Benutzerakzeptanztests. Dazu gehören Zeitpläne, Berichtsrhythmus und Ausführung.

Konzept für die Integration von Systemen von Drittanbietern

Konzept auf Architektur- und Systemebene für die Integration mit Systemen von Drittanbietern.

Spezifikation der Integrationen von Systemen von Drittanbietern

Details zu den (sowohl funktionalen als auch nicht funktionalen) Anforderungen an die unterstützte Funktionalität und Integration der Systeme von Drittanbietern.

Sicherheitskonzept für Integrationen von Drittanbietern

Konzept zur Gewährleistung der Sicherheit von Integrationen von Drittanbietern. Muss mit den entsprechenden Sicherheitsrichtlinien konform sein.

Systeme von Drittanbieter für die Integration

Stellen Sie sicher, dass alle Systeme von Drittanbietern mit entsprechender Dokumentation für die Implementierung der Integration zur Verfügung stehen.

Aktivieren des Zugriffs auf Systeme von Drittanbietern

Die erforderlichen Zugriffsrechte müssen den jeweiligen Rollen gewährt werden, die in Verbindung mit Systemen von Drittanbietern verwendet werden.

Testkonzept für Drittanbieter

Definiert Folgendes:

  • Anwendungsfälle für das Testen der Integrationen
  • Funktionalität im Zusammenhang mit Anwendungen von Drittanbietern

Festlegung von Schwellenwerten

Definiert die Schlüsselwerte für Überwachungspunkte im System.

Beispiel:

  • Anzahl der Kilobytes (KB) nicht gesendeter Protokolle, die eine Warnung für die Hauptserverinstanz erzeugt
  • Die Anzahl der Millisekunden der durchschnittlichen Verzögerung pro Transaktion, die toleriert wird, bevor eine Warnung auf dem Hauptserver generiert wird

Zeitplan und Milestones

Hierin sollten die zu verwendenden Projektzeitpläne und vertraglichen Milestones für Folgendes festgelegt werden:

  • Fakturierung 
  • Abstimmung mit den Erfolgsdefinitionen, Erfolgskriterien und KPIs.

Gesamtprojektaufwand

Alle Aufwandsschätzungen der einzelnen Projektbeteiligten mit Leitungsfunktion müssen zusammengeführt werden, einschließlich Gemeinkosten, Entwicklung, Systemtechnik, Architektur und Testaufwand.

Wenn der Vertrag eine Support-Stufe enthält, müssen auch der Support- und Betriebsaufwand einbezogen werden.

Schulungsmaterialien

In Schulungssitzungen zu verwendende Materialien. Die Materialien müssen speziell für die Lösung erstellt und zusammen mit den Benutzerhandbüchern verwendet werden.

Vertrautheit mit dem Projektumfang und Erwartungen

Die entsprechenden Mitarbeiter müssen bestätigen, dass sie Folgendes vollständig verstehen:

  • Umfang des Projekts
  • Alle Kundenerwartungen
  • Dass dies die Grundlage aller Entscheidungen ist, die pro Rolle und Phase im Projekt getroffen werden

URL-Behandlungskonzepts

Ihr URL-Behandlungskonzept muss die folgenden AEM-spezifischen URL-Funktionen abdecken:

  • Vanity-URLs
  • Externalizer für Links
  • Fehlerseiten
  • Zuordnung

Das Konzept muss auch Folgendes abdecken:

  • Neuschreibungsregeln
  • Virtuelle Hosts auf dem Webserver
  • Aspekte der Suchmaschinenoptimierung, z. B. robots.txt
  • Sitemap

Anwendungsfälle

Ein Anwendungsfall ist die Liste der Aktionen oder Ereignisschritte, die zur Erreichung eines Ziels ausgeführt werden müssen. In der Regel dienen sie zur Definition der Interaktionen zwischen einer Rolle und der Lösung. Die Rolle kann ein Benutzer oder ein externes System sein.

In Testszenarien umgewandelte Anwendungsfälle

Testszenarien basieren auf den technischen und geschäftlichen Anwendungsfällen. Mit ihnen wird geprüft, ob das Lösungsverhalten den Erwartungen entspricht.

Benutzerhandbücher

Benutzerhandbücher bieten den Benutzern der Lösung Informationen und Unterstützung:

  • Autoren
  • Power Users
  • Administratoren

Validierter Budgetplan

Der Budgetplan muss von allen Projektbeteiligten überprüft und bestätigt werden. Dabei müssen Details wie Fakturierung, Beträge und Methoden/Termine der Budgetberichterstattung überprüft werden.

White Box-Testergebnisse

White Box-Tests sind eine Methode, die die internen Strukturen oder das Betriebsverhalten einer Anwendung im Gegensatz zu ihrer Funktionalität testet. White-Box-Tests können auf Unit-, Integrations- und Systemebene des Softwaretestprozesses erfolgen.

Workflowspezifikationen

Basierend auf dem Workflowkonzept müssen diese Spezifikationen im Detail die Schritte definieren, mit denen der gesamte Workflow erstellt wird.

Die Spezifikation jedes Workflows sollte (mindestens) Folgendes enthalten:

  • Anwendungsfall
  • Rollen
  • Schritte
  • Ergebnisse
  • Fehlerbehandlung

Workflowkonzept

Workflows ermöglichen es Ihnen, AEM-Aktivitäten zu automatisieren. Das Workflowkonzept beschreibt Folgendes:

  • Die Prozesse, die eine Automatisierung benötigen
  • Die Dienste und Rollen in AEM, die betroffen sind

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