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Fügen Sie Komponenten zum Framework hinzu, die Daten sammeln, um sie an Adobe Analytics zu senden. Komponenten zur Sammlung von Analysedaten speichern die Daten in der entsprechenden CQ-Variablen. Wenn Sie solch eine Komponente zu einem Framework hinzufügen, zeigt das Framework die Liste der CQ-Variablen an, sodass Sie jede Variable der entsprechenden Analytics-Variablen zuordnen können.

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Wenn die AEM-Ansicht geöffnet ist, werden die Analytics-Variablen im Content Finder angezeigt. 

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Sie können eine Analytics-Variable mehreren CQ-Variablen zuordnen. Sie können auch mehrere Analytics-Variablen derselben CQ-Variablen zuordnen.

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Die zugeordneten Daten werden an Adobe Analytics gesendet, wenn die Seite geladen wird und die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Die Seite ist mit dem Framework verknüpft.
  • Die Seite nutzt die Komponenten, die zum Framework hinzugefügt werden.

Mit der folgenden Vorgehensweise können Sie Variablen von CQ-Komponenten den Eigenschaften von Adobe Analytics-Berichten zuordnen.

  1. Ziehen Sie in der AEM-Ansicht eine Tracking-Komponente vom Sidekick auf das Framework. Wählen Sie z. B. die Komponente Seite aus der Kategorie Allgemein

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    Es gibt mehrere standardmäßige Komponentengruppen: Allgemein, Commerce, Communities, Search&Promote und Sonstige. Je nach Konfiguration zeigt Ihre AEM-Instanz möglicherweise andere Gruppen und Komponenten an.

  2. Um Adobe Analytics-Variablen den Variablen zuzuordnen, die in der Komponente definiert sind, ziehen Sie eine Analytics-Variable vom Content Finder in ein Feld auf der Tracking-Komponente. Ziehen Sie beispielsweise Page Name (pageName) auf pagedata.title.

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    Hinweis:

    Die für das Framework ausgewählte Report Suite-ID bestimmt die Adobe Analytics-Variablen, die im Content Finder angezeigt werden.

  3. Wiederholen Sie die vorhergehenden beiden Schritte für andere Komponenten und Variablen.

    Hinweis:

    Sie können mehrere Analytics-Variablen (z. B. props, eVars, events) derselben CQ-Variablen (z. B. pagedata.title) zuordnen.

    Vorsicht:

    Wir empfehlen Ihnen dringend Folgendes:

    • eVars und props werden CQ-Variablen zugeordnet, die entweder mit pagedata.X oder mit eventdata.X beginnen.
    • Ereignisse werden dagegen Variablen zugeordnet, die mit eventdata.events.X beginnen.

  4. Um das Framework auf der Veröffentlichungsinstanz Ihrer Website bereitzustellen, öffnen Sie im Sidekick die Registerkarte Seite und klicken Sie auf Framework aktivieren.

Zuordnen produktbezogener Variablen

Für die Benennung produktbezogener Variablen und Ereignisse, die produktbezogenen Adobe Analytics-Eigenschaften zugeordnet werden sollen, nutzt AEM eine Konvention:

CQ-Variable Analytics-Variable Beschreibung
product.category product.category (Konversionsvariable) Die Produktkategorie
product.sku product.sku (Konversionsvariable) Die Produkt-SKU
product.quantity product.quantity (Konversionsvariable) Die Anzahl an gekauften Produkten
product.price product.price (Konversionsvariable) Der Produktpreis
product.events.eventName Die Erfolgsereignisse, die mit dem Produkt im Bericht verknüpft werden sollen. product.events ist das Präfix für Ereignisse namens eventName.
product.evars.eVarName Die Konversionsvariablen (eVar), die mit dem Produkt verknüpft werden sollen. product.evars ist das Präfix für eVar-Variablen namens eVarName.

Mehrere AEM Commerce-Komponenten nutzen diese Variablennamen.

Hinweis:

Ordnen Sie keine Adobe Analytics-Produkteigenschaften einer CQ-Variablen zu. Die Konfiguration produktbezogener Zuordnungen, wie in der Tabelle beschrieben, entspricht der Zuordnung der Produktvariablen. 

Prüfen von Berichten in Adobe Analytics

  1. Melden Sie sich bei Adobe Analytics mit Ihren AEM-Anmeldedaten an.
  2. Stellen Sie sicher, dass Sie dieselbe RSID nutzen wie im vorherigen Schritt.
  3. Wählen Sie unter Berichte (auf der linken Seite der Seite) die Option Benutzerspezifische Konversion und dann Benutzerspezifische Konversion 1–10 aus. Wählen Sie die Variable aus, die eVar7 entspricht.
  4. Je nach genutzter Adobe Analytics-Version müssen Sie durchschnittlich 45 Minuten warten, bis der Bericht mit dem verwendeten Suchbegriff („aubergine“ im Beispiel) aktualisiert wurde. 

Verwenden des Content Finder (cf#) in einem Adobe Analytics-Framework

Wenn Sie ein Adobe Analytics-Framework zum ersten Mal öffnen, enthält der Content Finder die folgenden vorkonfigurierten Analytics-Variablen:

  • Traffic-Variablen: channel, pageName, pageType, pageURL, server, hier1, hier2, hier3, hier4, hier5
  • Konversionsvariablen: purchaseID, campaign, transactionID, visitorID, products, product.category, product.sku, product.quantity, product.price, state, zip, list1, list2, list3
  • Ereignisse: prodView

Wenn Sie eine RSID auswählen, werden alle zu dieser RSID gehörenden Variablen zur Liste hinzugefügt.
Sie benötigen den cf#, um Analytics-Variablen den CQ-Variablen zuzuordnen, die in den verschiedenen Tracking-Komponenten vorhanden sind. Siehe „Einrichten eines Frameworks für das grundlegende Tracking“.

Je nach der für das Framework ausgewählten Ansicht enthält der Content Finder entweder Analytics-Variablen (in der AEM-Ansicht) oder CQ-Variablen (in der Analytics-Ansicht).

Sie können mit der Liste wie folgt arbeiten:

  1. In der AEM-Ansicht können Sie abhängig vom ausgewählten Variablentyp die Liste mit drei Filterschaltflächen filtern:
    • Wenn die Schaltfläche „Nein“ ausgewählt ist, wird die komplette Liste angezeigt.
    • Wenn die Schaltfläche „Traffic“ ausgewählt ist, werden in der Liste nur die Variablen angezeigt, die zum Bereich „Traffic“ gehören.
    • Wenn die Schaltfläche „Konversion“ ausgewählt ist, werden in der Liste nur die Variablen angezeigt, die zum Bereich „Konversion“ gehören.
    • Wenn die Schaltfläche „Ereignisse“ ausgewählt ist, werden in der Liste nur die Variablen angezeigt, die zum Bereich „Ereignisse“ gehören.

Hinweis:

Sie können immer nur eine Filterschaltfläche aktivieren.

Hinweis:

Search&Promote-Variablen gehören ebenfalls zum Bereich „Konversion“.

  1. Die Liste bietet auch eine Suchfunktion, die die Elemente entsprechend dem im Suchfeld eingegebenen Text filtert.
  2. Wenn bei der Suche nach Elementen in der Liste eine Filteroption aktiviert ist, werden auch die angezeigten Ergebnisse gemäß der aktivierten Schaltfläche gefiltert.
  3. Über die Schaltfläche mit den runden Pfeilen können Sie die Liste jederzeit neu laden.
  4. Wenn Sie mehrere RSIDs im Framework auswählen, werden alle Variablen in der Liste angezeigt. Dabei werden alle Beschriftungen verwendet, die in den ausgewählten RSIDs genutzt werden.
  1. In der Adobe Analytics-Ansicht zeigt der Content Finder alle CQ-Variablen an, die zu den Tracking-Komponenten gehören, die in die CQ-Ansicht gezogen wurden.
    • Wenn beispielsweise als einzige Komponente die Download-Komponente in die CQ-Ansicht gezogen wird (diese Ansicht umfasst zwei zuordnungsfähige Variablen: eventdata.downloadLink und eventdata.events.startDownload), sieht der Content Finder nach dem Wechsel zur Adobe Analytics-Ansicht wie folgt aus:
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  • Sie können die Variablen auf jede beliebige Adobe Analytics-Variable ziehen, die zu einer der drei Variablenbereiche (Traffic, Konversion und Ereignisse) gehört.
  • Wenn Sie in der CQ-Ansicht eine neue Tracking-Komponente auf das Framework ziehen, werden die zur Komponente gehörenden CQ-Variablen automatisch zum Content Finder (cf#) in der Adobe Analytics-Ansicht hinzugefügt.

Hinweis:

Sie können einer Adobe Analytics-Variablen jeweils nur eine CQ-Variable zuordnen.

Verwenden der CQ-Ansicht und der Adobe Analytics-Ansicht

Auf einer Framework-Seite können Benutzer jederzeit zwischen zwei Ansichten der Adobe Analytics-Zuordnungen wechseln. Diese beiden Ansichten bieten mit ihren beiden unterschiedlichen Perspektiven einen besseren Überblick über die Zuordnungen im Framework.

CQ-Ansicht

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Das obige Bild dient als Beispiel. Die CQ-Ansicht hat die folgenden Eigenschaften:

  1. Dies ist die Standardansicht, in der das Framework geöffnet wird.
  2. Pfeil 1 – Der Content Finder (cf#) zeigt basierend auf den ausgewählten RSIDs die Adobe Analytics-Variablen an.
  3. Pfeil 2 – Hier können Sie zwischen den beiden Ansichten wechseln.
  4. Pfeil 3 – Wenn das Framework Komponenten enthält, die vom übergeordneten Framework vererbt wurden, werden sie hier aufgeführt, zusammen mit den Variablen, die den Komponenten zugeordnet sind.
    • Beachten Sie, dass die Download-Komponente gesperrt ist.
    • Um die geerbte Komponente zu entsperren, doppelklicken Sie einfach auf das Schlosssymbol neben dem Namen der Komponente.
    • Um die Vererbung rückgängig zu machen, müssen Sie die entsperrte Komponente löschen. Sie erhält daraufhin den Status „gesperrt“ zurück.
  5. Pfeil 4 – Hier finden Sie alle Komponenten, die derzeit im Analytics-Framework enthalten sind.
    • Um eine Komponente hinzuzufügen, ziehen Sie sie aus der Komponenten-Registerkarte vom Sidekick in das Framework.
    • So löschen Sie eine Komponente und all ihre Zuordnungen:
      • Drücken Sie unter Windows auf Löschen und unter Mac OS auf Funktionstaste + Rückschritttaste. Bestätigen Sie dann den Löschvorgang im angezeigten Dialogfeld.
      • Wählen Sie nach Rechtsklick die Option „Löschen“ aus dem Menü aus. Bestätigen Sie dann den Löschvorgang im angezeigten Dialogfeld.
    • Beachten Sie, dass Sie eine Komponente nur aus dem Framework löschen können, in dem sie erstellt wurde, und sie nicht im klassischen Sinne aus untergeordneten Frameworks löschen können. (Sie können sie dort nur überschreiben.)
  6. Ziehen Sie Komponenten in diesen Bereich, um sie zum Analytics-Framework hinzuzufügen. – Hier können Sie Komponenten aus dem Sidekick hinzufügen.

Adobe Analytics-Ansicht

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  1. Um auf diese Ansicht zuzugreifen, wechseln Sie im Framework zur Registerkarte „Adobe Analytics“. 
  2. Pfeil 1 – Content Finder (cf#) mit CQ-Variablen, basierend auf den Komponenten, die in der CQ-Ansicht zum Framework hinzugefügt wurden.
  3. Pfeil 2 – Hier können Sie zurück zur CQ-Ansicht wechseln.
  4. Die drei Tabellen (Traffic, Konversion, Ereignis) führen alle verfügbaren Adobe Analytics-Variablen auf, die zu den ausgewählten RSIDs gehören. Die hier angezeigten Zuordnungen sollten dieselben sein wie in der CQ-Ansicht:
    • Pfeil 3.a – Traffic-Variable (prop1), die einer CQ-Variablen (eventdata.downloadLink) zugeordnet ist
      • Beachten Sie, dass neben der Komponente ein Schlosssymbol angezeigt wird. Es weist darauf hin, dass die Komponente von einem übergeordneten Framework geerbt wurde und daher nicht bearbeitet werden kann.
    • Pfeil 3.b – Konversionsvariable (eVar1), die einer CQ-Variablen (pagedata.title) zugeordnet ist
    • Pfeil 3.c – Konversionsvariable (eVar3), die einem JavaScript-Ausdruck zugeordnet ist, der inline hinzugefügt wurde (durch Doppelklicken auf das CQ-Variablen-Feld und manuelles Eingeben des Codes)
    • Pfeil 3.d – Ereignisvariable (event1), die einem CQ-Ereignis (eventdata.events.pageView) zugeordnet ist.

 

Hinweis:

Sie können nur eine CQ-Variable gleichzeitig einer Adobe Analytics-Variable zuordnen.

  1. Sie können die Spalte der CQ-Variablen in jeder Tabelle auch inline ausfüllen, indem Sie auf das Feld doppelklicken und dann den gewünschten Text eingeben. Diese Felder akzeptieren JavaScript als Eingabe.
    • Fügen Sie beispielsweise neben prop3
      'Adobe:'+pagedata.title+':'+pagedata.sitesection
      hinzu, um den Titel einer Seite zusammengeführt mit ihrer sitesection mit einem : (Doppelpunkt) und dem Präfix Adobe als prop3 zu senden.
  2. Der Seitenbehälter ist für beide Ansichten derselbe.

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