So entwickelst du ein für dich passendes System zum Organisieren deiner Fotos.
Eine Frau, die mit ihrem Smartphone ein Lavendelfeld fotografiert

Es gibt viele Methoden zum Verwalten und Organisieren einer wachsenden Fotobibliothek. Was für den einen sinnvoll oder intuitiv ist, muss für den anderen nicht unbedingt funktionieren. Sicher ist allerdings, dass dein Bilderarchiv mit der Zeit immer größer werden wird. Es lohnt also, sich Gedanken über die Organisation der Bilder zu machen.

Vorteile eines Cloud-zentrierten Systems.

Mit einem Cloud-basierten System wie Adobe Photoshop Lightroom bist du bei der Verwaltung deiner Fotos nicht an die Ordnerstruktur deiner lokalen Festplatten gebunden. Dieser Teil des Prozesses – der recht aufwendig werden kann – erfolgt automatisch, wenn du deine Fotos in der Cloud speicherst. In einem Cloud-zentriertem System kannst du auf all deinen Geräten mit deinen Bildern arbeiten und verfügst gleichzeitig über ein Backup.

Fotos automatisch nach Datum sortieren.

Das vielleicht einfachste Kriterium zum Organisieren und Sortieren von Bildern ist das Aufnahmedatum. Vermutlich werden deine Fotodateien bereits automatisch anhand der Kamera-Metadaten nach Datum sortiert. Wenn du also weißt, dass du im Sommer vor zwei Jahren in einem bestimmten Freizeitpark gewesen bist, kannst du die entsprechenden Bilder schnell anhand der Reisedaten finden.

Bilder bewerten.

Nicht alle Fotos sind gleich gut oder gleich wichtig. Mit Markierungen oder Bewertungssternen triffst du eine Vorauswahl, denn nicht jede einzelne Aufnahme muss bewertet werden. Allein schon die Kennzeichnung der besten Bilder sorgt für ein schnelleres Auffinden beim Durchsuchen, Filtern oder Sortieren eines Fotoarchivs.

Foto von zwei Frauen in traditioneller japanischer Kleidung mit ihren Schuhen und Handtaschen, bewertet mit 3 von 5 Sternen

Fotos gruppieren.

Die effektivste Form der Bildverwaltung sind in der Regel Alben oder Sammlungen nach individuell gewählten Kategorien. Häufige Themen für die Albumerstellung sind:

  • Motive und Veranstaltungen: Viele Fotografen organisieren ihre Bilder nach Motiven (Tiere, Landschaften, Porträts etc.) oder Anlässen (Geburtstagsparty, Familienfeier, Schulveranstaltung).
  • Urlaubsreisen und Ausflüge: Fotos nach dem Urlaubs- oder Ausflugsziel zu organisieren, liegt nahe, da diese Erlebnisse in unseren Erinnerungen eine besondere Rolle einnehmen.
  • Orte: Erstelle ein Album oder einen Ordner für Orte sowie untergeordnete Alben oder Ordner für verschiedene geografische Regionen (z. B. Europa, Nordamerika und Asien). Innerhalb dieser Kategorien kannst du anschließend Alben für Länder und spezifischere Gegenden oder einzelne Städte hinzufügen.
  • Projekte oder Kunden: Eine andere Möglichkeit besteht darin, Fotos nach Projekten oder Kunden zu organisieren.
Ein Fotoraster mit Bildern aus Japan

Ganz gleich, nach welchem Muster du deine Bilder verwaltest: Mithilfe von Metadaten und Alben behältst du den Überblick über dein wachsendes Archiv und hast mehr Freude an deinen Fotos.

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