Aktualisiert in Lightroom Classic CC 8.0 (Version Oktober 2018)

Hinweis:

Sie zeigen die Hilfe zu Photoshop Lightroom Classic CC (ehemals Lightroom CC) an.
Nicht Ihre Version? Zeigen Sie die Hilfe für das brandneue Photoshop Lightroom CC.

Prozessversionen

Die Prozessversion ist die Camera Raw-Technologie, die Lightroom Classic CC zum Anpassen und Rendern von Fotos im Entwicklungsmodul verwendet. Je nach der von Ihnen verwendeten Prozessversion stehen im Entwicklungsmodul unterschiedliche Optionen und Einstellungen zur Verfügung.

Hinweis:

Wenn Sie nicht sicher sind, welche Prozessversion Ihr Bild hat, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

  • Klicken Sie auf „Einstellungen“ > „Prozess“. Neben der verwendeten Prozessversion wird ein Häkchensymbol angezeigt.
  • Öffnen Sie das Bedienfeld „Kamerakalibrierung“ und sehen Sie im Menü „Prozess“ nach.

Prozessversion 5

(Eingeführt in Lightroom Classic CC 8,0, Version Oktober 2018) Prozessversion 5 bietet verbesserte negative Dunstentfernung und Verbesserungen der Bildqualität für hochwertige ISO-Rohdateien. Beim Justieren des Reglers für Dunstentfernung im negativen Bereich wird eventuelles Rauschen reduziert (negativeDunstentfernung) und die eventuelle purpur-/magentarote Farbform in Ihren bei schlechten Lichtbedingungen aufgenommenen Bildern mit verbesserten Schattendetails verringert.

Prozessversion 2012

Bilder, die zum ersten Mal in Lightroom 4 oder höher bearbeitet werden, nutzen die Prozessversion 2012. PV2012 bietet neue Tonwertregler und neue Algorithmen zur Tonwertzuordnung für kontrastreiche Bilder. Mit PV2012 können Sie im Grundeinstellungenbedienfeld Lichter, Tiefen, Weißtöne, Schwarztöne, Belichtung und Kontrast anpassen. Sie können lokale Korrekturen für Weißabgleich („Temp.“ und „Tönung“), Lichter, Tiefen, Bildrauschen und Moiré anwenden.

Prozessversion 2010

Die Bilder, die in Lightroom 3 bearbeitet wurden, haben standardmäßig PV2010. PV2010 bietet gegenüber der vorherigen Prozessversion (PV2003) verbesserte Funktionen zur Scharfzeichnung und Reduzierung des Bildrauschens.

Prozessversion 2003

Die ursprüngliche Bearbeitungsengine, die von Lightroom 1 und 2 verwendet wurde.

  1. Zum Aktualisieren eines Fotos auf PV 2012 führen Sie im Entwicklungsmodul einen der folgenden Schritte aus:

    • Klicken Sie unten rechts im Histogramm auf die Schaltfläche „Auf aktuellen Prozess aktualisieren (2012)“ (Strg/Befehl + 0).
    • Klicken Sie unten rechts im Foto auf die Schaltfläche „Auf aktuellen Prozess aktualisieren (2012)“ .
    • Wählen Sie „Einstellungen“ > „Prozess“ > „2012 (Aktuell)“.

    • Wählen Sie im Bedienfeld „Kamerakalibrierung“ die Option „Prozess“ > „2012 (Aktuell)“.

  2. Wählen Sie im Dialogfeld „Prozessversion aktualisieren“ eine der folgenden Optionen:

    Änderungen mit Vorher/Nachher überprüfen

    Öffnet das aktualisierte Foto in einer Vorher/Nachher-Ansicht, damit Sie die Änderungen überprüfen können. Siehe Anzeigen von Vorher/Nachher-Fotos.

    Aktualisieren

    Aktualisiert das ausgewählte Foto.

    Alle ausgewählten Fotos aktualisieren

    Aktualisiert alle aktuell im Filmstreifen ausgewählten Fotos, nicht nur das aktive Foto.

    Alle Fotos des Filmstreifens aktualisieren

    Aktualisiert alle Fotos im Filmstreifen, nicht nur das ausgewählte Foto.

    Hinweis:

    Die Aktualisierung auf Prozessversion 2012 kann erhebliche optische Änderungen an Ihren Fotos zur Folge haben. Es empfiehlt sich, Bilder einzeln zu aktualisieren, bis Sie mit der neuen Bearbeitungstechnik vertraut sind.

Softproof von Bildern

Softproofing ist die Möglichkeit, in einer Vorschau am Bildschirm das spätere Aussehen von Fotos im Druck zu beurteilen und die Bilder für ein bestimmtes Ausgabegerät optimieren. Mit Softproofs in Lightroom Classic CC können Sie beurteilen, wie Bilder im Druck aussehen und sie so anpassen, dass unerwartete Tonwert- und Farbverschiebungen verringert werden.

  1. Wählen Sie, während ein Bild im Entwicklungsmodul geöffnet ist, das Feld „Softproof“ in der Werkzeugleiste.

    Der Hintergrund der Vorschau wird weiß, die Beschriftung „Proof-Vorschau“ wird oben rechts im Vorschaubereich angezeigt und das Bedienfeld „Softproof“ wird geöffnet.

    Softproof-Optionen im Entwicklungsmodul in Lightroom Classic CC
    Softproof-Optionen im Entwicklungsmodul

  2. Mit den Optionen im Bedienfeld „Softproof“ überprüfen Sie, ob Ihre Farben im Farbumfang Ihres Displays oder Ausgabegeräts liegen.

    Warnung zum Monitorfarbumfang ein-/ausblenden 

    Farben, die außerhalb des Farbumfangs des Displays liegen, erscheinen im Bildvorschaubereich blau.

    Warnung zum Zielfarbumfang ein-/ausblenden 

    Farben, die außerhalb der Renderingfähigkeit des Druckers liegen, erscheinen im Bildvorschaubereich rot.

    Hinweis:

    Farben, die außerhalb des Farbumfangs des Monitors und des Zielgeräts liegen, erscheinen im Bildvorschaubereich rosa.

    Profil

    Ein Profil ist eine mathematische Beschreibung des Farbraums eines Geräts. Standardmäßig verwendet das Entwicklungsmodul von Lightroom Classic CC Ihr Monitorprofil zum Anzeigen von Bildern. Sie können einen anderen Ausgabefarbraum simulieren, indem Sie ihn aus dem Menü „Profil“ auswählen.

    Priorität

    Die Renderpriorität bestimmt, wie Farben aus einem Farbraum in einen anderen umgewandelt werden.

    Mit der Option Perzeptiv wird versucht, das optische Verhältnis zwischen Farben auf eine für das menschliche Auge natürliche Weise zu erhalten. Die Farbwerte selbst können sich dabei ändern. „Perzeptiv“ eignet sich für Bilder mit vielen satten Farben, die außerhalb des Farbumfangs liegen.

    Mit der Option Relativ wird der Weißpunkt des Quellfarbraums mit dem Weißpunkt des Zielfarbraums verglichen und alle Farben werden entsprechend verschoben. Farben außerhalb des Farbumfangs werden zu den ähnlichsten reproduzierbaren Farben im Zielfarbraum verschoben. Bei der Option „Relativ“ bleiben mehr Originalfarben in einem Bild erhalten als bei der Option „Perzeptiv“.

    Papier und Druckfarbe simulieren

    Simuliert das schmuddelige Weiß von echtem Papier und das Dunkelgrau echter schwarzer Druckfarbe. Nicht für alle Profile verfügbar.

  3. Um Ihr Foto in einen gewünschten Farbraum zu übertragen, klicken Sie auf „Proof-Kopie erstellen“. Lightroom Classic CC erstellt eine virtuelle Kopie, die Sie zum Drucken nach Belieben anpassen können. Nehmen Sie anschließend die Anpassungen vor.

    Hinweis:

    Wenn Sie mit dem Anpassen von Fotos beginnen und dabei vergessen, auf „Proof-Kopie erstellen“ zu klicken, fragt Lightroom Classic CC nach, ob Sie eine virtuelle Kopie für Softproofs erstellen möchten. Klicken Sie auf „Proof-Kopie erstellen“, um das Originalbild zu behalten und an einer Kopie zu arbeiten. Um das Originalbild zu bearbeiten, klicken Sie auf „Als Proof festlegen“. Beachten Sie, dass alle Daten in Lightroom Classic CC zerstörungsfrei bearbeitet werden. Wenn Sie das Originalbild bearbeiten, können Sie Ihre Änderungen später wieder rückgängig machen.

Anwenden von Entwicklungsanpassungen auf andere Fotos

Während Sie ein Foto im Entwicklungsmodul oder im Ad-hoc-Entwicklung-Bedienfeld des Bibliothekmoduls bearbeiten, protokolliert Lightroom Classic CC die verwendeten Einstellungen. Diese Einstellungen können Sie kopieren und sie auf unterschiedliche Versionen des Fotos und auf andere Fotos anwenden, die im Filmstreifen ausgewählt sind.

Kopieren und Einfügen von Entwicklungseinstellungen

Sie können einzelne Entwicklungseinstellungen des aktuellen Fotos kopieren und auf ein anderes Foto in der Bibliothek und im Entwicklungsmodul anwenden. Um Einstellungen auf mehrere Fotos anzuwenden, müssen Sie sich im Bibliothekmodul befinden.

  1. Wenn Sie Entwicklungseinstellungen des aktuellen Fotos kopieren möchten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Klicken Sie im Entwicklungsmodul auf die Schaltfläche „Kopieren“ links neben der Werkzeugleiste, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einstellungen kopieren“ oder wählen Sie „Einstellungen kopieren“. Wählen Sie die gewünschten Einstellungen aus und klicken Sie auf „Kopieren“.

    • Klicken Sie im Bibliothekmodul auf „Foto“ > „Entwicklungseinstellungen“ > „Einstellungen kopieren“. Wählen Sie die gewünschten Einstellungen aus und klicken Sie auf „Kopieren“.

    Hinweis:

    (Mac OS) Der Befehl „Bearbeiten“ > „Kopieren“ im Bibliothekmodul kopiert Text und Metadaten. Der Befehl „Bearbeiten“ > „Kopieren“ im Entwicklungsmodul kopiert den ausgewählten Text in einem Bedienfeld oder die Entwicklungseinstellungen eines ausgewählten Fotos.

  2. Zum Anwenden der kopierten Entwicklungseinstellungen auf ein anderes Foto wählen Sie das Foto im Filmstreifen in der Bibliothek bzw. im Entwicklungsmodul aus und führen einen der folgenden Schritte aus:
    • Klicken Sie im Entwicklungsmodul auf die Schaltfläche „Einfügen“, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“ oder wählen Sie „Einstellungen“ > „Einstellungen einfügen“.

    • Klicken Sie im Bibliothekmodul auf „Foto“ > „Entwicklungseinstellungen“ > „Einstellungen einfügen“.

    Hinweis:

    (Mac OS) Mit dem Befehl „Bearbeiten“ > „Einfügen“ werden im Bibliothekmodul kopierter Text und kopierte Metadaten eingefügt.

  3. Zum Einfügen der kopierten Entwicklungseinstellungen bei mehreren Fotos wählen Sie die Fotos in der Rasteransicht oder im Filmstreifen des Bibliothekmoduls aus und wählen Sie „Foto“ > „Entwicklungseinstellungen“ > „Einstellungen einfügen“.

    Hinweis:

    (Mac OS) Mit dem Befehl „Bearbeiten“ > „Einfügen“ werden im Bibliothekmodul kopierter Text und kopierte Metadaten eingefügt.

Anwenden von Entwicklungseinstellungen mit der Sprühdose

  1. Aktivieren Sie in der Rasteransicht des Bibliotheksmoduls die Sprühdose in der Werkzeugleiste und wählen Sie dann aus dem Menü „Farbe“ in der Werkzeugleiste die Option „Drehung“.

    Hinweis:

    Wird die Sprühdose nicht in der Werkzeugleiste angezeigt, wählen Sie im Menü der Werkzeugleiste die Option „Sprühdose“.

  2. Wählen Sie eine Entwicklungsvorgabe (z. B. Kreativ - gealtertes Foto) aus dem Popup-Menü in der Werkzeugleiste aus. Klicken Sie dann auf ein Foto oder ziehen Sie die Maus über das Foto, um die Einstellung anzuwenden.
  3. Klicken Sie zum Deaktivieren der Sprühdose in der Werkzeugleiste auf den Kreis. Nach der Deaktivierung ist das Sprühdosensymbol in der Werkzeugleiste sichtbar.

Synchronisieren von Einstellungen mehrerer Fotos

Mit dem Befehl „Synchronisieren“ in der Bibliothek und in den Entwicklungsmodulen können Sie Entwicklungseinstellungen des aktuellen Fotos auf andere Fotos im Filmstreifen anwenden. (Das aktuelle Foto ist mit einem helleren weißen Rahmen im Filmstreifen gekennzeichnet).

Hinweis:

Wenn im Filmstreifen nur ein einziges Foto ausgewählt ist, steht der Befehl „Einstellungen synchronisieren“ nicht zur Verfügung. Im Entwicklungsmodul wird die Schaltfläche „Synchronisieren“ zur Schaltfläche „Vorheriges“; im Bibliothekmodul ist die Schaltfläche „Einstellungen synchronisieren“ deaktiviert.

  • Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um die anderen Fotos im Filmstreifen auszuwählen, die Sie mit dem aktuellen Foto synchronisieren möchten, und führen Sie dann einen der folgenden Schritte durch:
    • Klicken Sie im Entwicklungsmodul auf die Schaltfläche „Synchronisieren“ oder wählen Sie „Einstellungen“ > „Synchronisierungseinstellungen“. Wählen Sie die zu kopierenden Einstellungen aus und klicken Sie auf „Synchronisieren“.

    • Um den automatischen Synchronisierungsmodus zu aktivieren, klicken Sie im Entwicklungsmodul auf den Schalter „Automatische Synchronisierung aktivieren“ links von der Schaltfläche „Synchronisieren“. Wenn Sie dann die Regler ziehen oder Anpassungen vornehmen, werden die Korrekturen auf alle ausgewählten Fotos angewendet.

    • Klicken Sie im Bibliothekmodul auf die Schaltfläche „Einstellungen synchronisieren“ oder wählen Sie „Foto“ > „Entwicklungseinstellungen“ > „Synchronisierungseinstellungen“. Wählen Sie die zu kopierenden Einstellungen aus und klicken Sie auf „Synchronisieren“.

Hinweis:

Einstellungen, die Sie zuvor bereits im Dialogfeld „Einstellungen kopieren“ aus- oder abgewählt haben, werden im Dialogfeld „Einstellungen synchronisieren“ standardmäßig ebenfalls eingestellt.

Anwenden von Entwicklungsanpassungen auf mehrere Fotos in der Referenzansicht

Beim Arbeiten in der Referenzansicht im Entwicklungsmodul können Sie ausgewählte Entwicklungseinstellungen des aktuell aktiven Fotos auf andere Fotos im Filmstreifen anwenden.

  1. Wählen Sie in der Referenzansicht ein Referenzfoto aus. Weitere Informationen finden Sie unter Referenzansicht.

  2. Wählen Sie alle Fotos im Filmstreifen aus, auf die Sie die Entwicklungsanpassungen anwenden möchten.

    Hinweis:

    Lightroom Classic CC legt automatisch das am häufigsten ausgewählte Foto aus Ihrer Filmstreifenauswahl als aktives Foto fest.

  3. Um den automatischen Synchronisierungsmodus zu aktivieren, klicken Sie unten rechts im Bildschirm auf den Schalter Automatische Synchronisierung aktivieren links von der Schaltfläche Synchronisieren. Weitere Informationen finden Sie unter Synchronisieren von Einstellungen mehrerer Fotos.

  4. Nehmen Sie nun Anpassungen im aktiven Bild vor, um die Eigenschaften visuell mit dem Referenzfoto abzugleichen. Die Anpassungen werden auf alle ausgewählten Fotos angewendet.

Anwendung der Einstellungen des zuvor ausgewählten Fotos

Sie können alle Einstellung des im Filmstreifen zuletzt ausgewählten Fotos kopieren (auch wenn Sie keine Änderungen am Foto vorgenommen haben) und diese Einstellungen dem derzeit ausgewählten Foto zuweisen. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

  • Klicken Sie im Entwicklungsmodul auf die Schaltfläche „Vorheriges“ rechts neben der Werkzeugleiste oder wählen Sie „Entwickeln“ > „Vorherige Einstellungen einfügen“.
  • Klicken Sie im Bibliothekmodul auf „Foto“ > „Entwicklungseinstellungen“ > „Vorherige Einstellungen einfügen“.

Hinweis:

Wenn mehrere Fotos im Filmstreifen ausgewählt sind, wird die Schaltfläche „Vorheriges“ im Entwicklungsmodul zur Schaltfläche „Synchronisieren“.

Verwalten von Bildprotokoll und Schnappschüssen

Erstellen von Schnappschüssen

Während der Bearbeitung können Sie jedes beliebige Stadium eines Fotos als Schnappschuss unter einem anderen Namen speichern. Jeder Schnappschuss, den Sie erstellen, wird im Schnappschüssebedienfeld in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

Hinweis:

Fahren Sie mit dem Zeiger über die Liste der Schnappschüsse, um jeweils eine Vorschau im Navigator anzuzeigen.

Hinzufügen eines Schnappschusses

  1. Wählen Sie im Entwicklungsmodul einen früheren Zustand oder den aktuellen Zustand Ihres Fotos im Bedienfeld „Verlauf“ aus.
  2. Klicken Sie im oberen Teil des Schnappschüssebedienfelds auf die Schaltfläche „Schnappschuss erstellen“ (+) (oder wählen Sie „Entwickeln“ > „Neuer Schnappschuss“).

    Alle Einstellungen für den ausgewählten Protokollzustand werden im Schnappschuss aufgezeichnet.

  3. Geben Sie einen neuen Namen ein und drücken Sie die Eingabetaste.

Löschen eines Schnappschusses

  1. Wählen Sie im Schnappschüssebedienfeld des Entwicklungsmoduls den Schnappschuss aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Ausgewählten Schnappschuss löschen“ (-) im oberen Teil des Bedienfelds.

Hinweis:

Drücken Sie nicht die Entf-Taste auf der Tastatur, da sonst das derzeit ausgewählte Foto gelöscht wird.

Registrieren von Bildkorrekturen im Protokollbedienfeld

Im Protokollbedienfeld wird ein Protokoll mit dem Datum und dem Zeitpunkt angezeigt, an dem ein Foto in Lightroom Classic CC importiert wurde, einschließlich der zu diesem Zeitpunkt ggf. angewendeten Voreinstellungen. Wenn Sie das Foto anschließend bearbeiten, speichert Lightroom Classic CC die vorgenommenen Anpassungen als Zustand und listet den Zustand zusammen mit den anderen Zuständen in chronologischer Reihenfolge im Verlaufbedienfeld auf. Sie können die Namen der Zustände ändern, aber nicht die Reihenfolge, in der sie aufgeführt werden.

  • Zeigen Sie die einzelnen Zustände in der Vorschau an, indem Sie mit dem Zeiger über die Liste im Protokollbedienfeld fahren und die Effekte im Navigatorbedienfeld anzeigen.
  • Wählen Sie einen Zustand im Protokollbedienfeld, um ihn erneut auf das Foto anzuwenden oder ihn als Schnappschuss zu speichern.
  • Doppelklicken Sie auf einen Zustand, um seinen Namen auszuwählen, geben Sie einen neuen Namen ein und drücken Sie die Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf einen Zustand und wählen Sie „Protokollschritteinstellung nach Vorher kopieren“, um eine einzelne Korrektur zu kopieren.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Alle löschen“ (X) in der Kopfzeile des Protokollbedienfelds, um alle Zustände aus der Liste zu entfernen.

Hinweis:

Wenn die Liste der Zustände im Protokollbedienfeld zu umfangreich wird, erstellen Sie Schnappschüsse aus den Zuständen, die Sie beibehalten möchten. Dann löschen Sie das Bedienfeld durch Klicken auf die Schaltfläche „Alle löschen“. Hierdurch wird die Liste der Zustände entfernt, ohne die aktuellen Bildeinstellungen zu beeinflussen.

Bearbeiten von Smart-Vorschauen anstelle der Originale, um die Leistung zu verbessern

Neu in Lightroom CC 2015.7/Lightroom 6.7

Um die Leistung von Lightroom Classic CC beim Bearbeiten Ihrer Fotos im Entwicklungsmodul zu erhöhen, bietet Lightroom Classic CC eine Option in den Voreinstellungen, mit der Sie Smart-Vorschauen Ihrer Fotos bearbeiten können, obwohl auch Originale verfügbar sind. Bei der Bearbeitung wird das Foto möglicherweise in schlechterer Qualität angezeigt, das finale Bild behält jedoch seine ursprüngliche Größe und Qualität.  

So legen Sie diese Voreinstellung fest:

  1. Wählen Sie Bearbeiten > Voreinstellungen.

  2. Wählen Sie im Dialogfeld „Voreinstellungen“ die Registerkarte Leistung aus.

  3. Aktivieren Sie im Abschnitt „Entwicklung“ die Option Zur Bildbearbeitung Smart-Vorschauen anstelle der Originale verwenden.

  4. Klicken Sie auf OK und starten Sie Lightroom Classic CC neu.

Hinweis:

Wenn Sie im Entwicklungsmodul auf 100 % (1:1-Modus) zoomen, wechselt Lightroom Classic CC zum Original, selbst wenn die Voreinstellung Zur Bildbearbeitung Smart-Vorschauen anstelle der Originale verwenden aktiviert ist.

Dieses Werk unterliegt den Bedingungen der Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported License.  Twitter™- und Facebook-Beiträge fallen nicht unter die Bedingungen der Creative Commons-Lizenz.

Rechtliche Hinweise   |   Online-Datenschutzrichtlinie