Adobe verwendet in Creative Cloud und Document Cloud Technologien zum maschinellen Lernen wie Inhaltsanalyse und Mustererkennung, um Funktionen bereitzustellen und Produkte und Dienste zu verbessern. Durch maschinelles Lernen werden z. B. die Funktionen Inhaltsbasierte Füllung in Photoshop und Gesichtserkennung in Lightroom verbessert.

Wenn Sie nicht möchten, dass Adobe Ihre Dateien zur Optimierung der bereitgestellten Produkte und Dienste analysiert, können Sie das maschinelle Lernen in der Adobe-Kontoverwaltung jederzeit deaktivieren.

Maschinelles Lernen wird in vielen Apps und Diensten verwendet, mit denen Sie täglich interagieren. Dieser Begriff beschreibt einfach, wie ein Computer Daten analysiert und dann Vorhersagen oder Vorschläge auf Grundlage der erfassten Informationen macht.

Ein allgemeines Beispiel für maschinelles Lernen ist eine E-Mail-Applikation, die automatisch alle Nachrichten von einem bestimmten Absender in den Spam-Ordner verschiebt. Der Computer analysiert die in den E-Mails enthaltenen Daten und prognostiziert anhand der erkannten Muster die Wahrscheinlichkeit, dass Nachrichten von einem bestimmten Absender oder einer bestimmten Domäne Spam sind. Er führt dann auf Grundlage dieser Vorhersage Aktionen aus und verschiebt die Nachrichten aus Ihrem Posteingang.

Wenn Sie eine Nachricht als „Junk“ markieren, kann der Computer daraus lernen und in Zukunft Junk-E-Mails besser erkennen. Im Laufe der Zeit kann der Computer mehr Daten berücksichtigen und wird so bei einer bestimmten Aufgabe immer besser. Dieser Prozess der Verbesserung durch Erfahrung ist maschinelles Lernen.

Durch maschinelles Lernen können die von Ihnen verwendeten Programme und Geräte im Laufe der Zeit auf Sie abgestimmte Dienste bieten. Je häufiger Sie beispielsweise Spracherkennungssoftware verwenden, desto besser versteht die Software Ihre Stimme und desto besser funktioniert sie.

Bei Adobe können wir Sie mithilfe von maschinellem Lernen unterstützen, damit Sie effizienter und kreativer arbeiten. Unter Umständen setzen wir maschinelles Lernen beispielsweise ein, damit Sie Bilder besser organisieren und bearbeiten können. Mit der Objekterkennung in Lightroom können wir z. B. alle Fotos Ihres Hundes automatisch taggen. In Photoshop können durch maschinelles Lernen Bilder gefunden werden, die vielleicht zu dunkel sind, um dann automatisch die Helligkeit anzupassen.

Maschinelles Lernen kann auch für inhaltsbasierte Vorschläge verwendet werden. Wenn Sie z. B. an einem UI‑Mock‑up arbeiten, kann Photoshop automatisch Stock-Schaltflächensymbole vorschlagen. Diese Art von inhaltsbasierten Vorschlägen kann für Ihre Arbeit noch relevanter werden, wenn Photoshop aus Ihren Daten lernt und nicht nur generische Daten aus dem Internet nutzt.

Inhalte können beim Senden, Empfangen und Speichern von Dateien mithilfe des Cloud-Dienstes analysiert werden. Wir greifen nicht auf die Dateien zu, die lokal auf Ihrem Computer gespeichert sind. Wir verwenden Daten in Ihren Dateien, Aktivitätsprotokollen und aus direktem Feedback von Ihnen, um unsere Algorithmen zu trainieren und zu verbessern.

Möglicherweise verwenden wir z. B. eine Mustererkennung bei Ihren Fotos, um alle Bilder von Hunden zu identifizieren und sie automatisch für Sie zu taggen. Wenn Sie eines dieser Fotos auswählen und angeben, dass es keinen Hund enthält, verwenden wir diese Informationen, um Bilder von Hunden noch besser identifizieren zu können.

Eine Übersicht dazu, wie Adobe die über Sie erfassten Daten verwenden darf, finden Sie im Datenschutzzentrum von Adobe. Wir werten die Daten aus dem maschinellen Lernen aus, um unsere Produkte und Dienste zu verbessern.

Inhalte können beim Senden, Empfangen und Speichern von Dateien mithilfe des Cloud-Dienstes analysiert werden. Wir greifen nicht auf die Dateien zu, die lokal auf Ihrem Computer gespeichert sind. 

Adobe nimmt den Datenschutz sehr ernst. Die durch maschinelles Lernen gewonnenen Erkenntnisse können nicht dazu verwendet werden, Ihre Inhalte oder persönliche Informationen zu reproduzieren.

Eine Übersicht dazu, wie Adobe die über Sie erfassten Daten verwenden darf, finden Sie im Datenschutzzentrum von Adobe.

Wenn Sie nicht möchten, dass Adobe Ihre Dateien zum Zweck des maschinellen Lernens analysiert, um Ihnen Arbeit abzunehmen und Vorschläge zu machen, können Sie das maschinelle Lernen jederzeit deaktivieren.

  1. Greifen Sie online auf Ihr Adobe-Konto zu und melden Sie sich mit Ihrer Adobe ID und Ihrem Kennwort an.

    Hinweis:

    Ihre Adobe ID ist die E-Mail-Adresse, die Sie beim Kauf eines Adobe-Abos, einer Applikation oder eines Diensts verwendet haben.

  2. Klicken Sie oben auf der Navigationsleiste auf die Registerkarte Profil.

  3. Klicken Sie im linken Bereich auf Datenschutz.

  4. Deaktivieren Sie im Abschnitt Maschinelles Lernen das Kontrollkästchen neben Ja, meine Inhalte dürfen von Adobe mit maschinellem Lernen analysiert werden.

    machine-learning

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