Updates und Verbesserungen | Dezember 2014

Veröffentlichen von Dateien auf YouTube und Vimeo

Veröffentlichungsoptionen für Videos
Neue Veröffentlichungseinstellungen

In der aktuellen Version von Adobe Media Encoder gibt es zwei neue Veröffentlichungsoptionen für Videos: YouTube und Vimeo. Die neuen Optionen befinden sich auf der Registerkarte „Veröffentlichen“ im Dialogfeld „Exporteinstellungen“.

Melden Sie sich bei YouTube und Vimeo mit Ihrem Benutzernamen und Kennwort an, um Ihre kodierten Dateien hochzuladen.

  • Zur Anzeige des Videos nach dem Upload klicken Sie in der Warteschlange in der Spalte „Ausgabedatei“ auf den Link.
  • Um einen Video-Upload auf YouTube oder Vimeo zu beenden, klicken Sie in der Warteschlange mit der rechten Maustaste auf den Upload und wählen Sie „Upload beenden“.
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Lokale Datei nach Upload löschen“, um Dateien nach dem Upload auf YouTube oder Vimeo von Ihrer Festplatte zu löschen.
  • Erstellen Sie mithilfe des Felds „Tags“ Keywords für die hochgeladenen Videos. Schließen Sie mehrere Suchbegriffe ein, indem Sie sie mit Kommas trennen.

Veröffentlichungsoptionen mit Adobe Media Encoder CC

Veröffentlichungsoptionen mit Adobe Media Encoder CC
Erfahren Sie, wie es Ihnen die Veröffentlichungsoptionen in Adobe Media Encoder CC ermöglichen, Inhalte in einer einzigen Aktion umzuwandeln und hochzuladen. Dazu gehört auch das gleichzeitige Hochladen auf YouTube-, Vimeo- und FTP-Sites.
Joost van der Hoeven

Weitere Informationen zu den Einstellungen für den Upload einer Datei auf YouTube und Vimeo finden Sie im Abschnitt Veröffentlichungseinstellungen.

Aktualisierte Vorgabenamen für den GoPro-Videos CineForm-Codec

Neue GoPro CineForm-Vorgaben

In der vorherigen Version von Adobe Media Encoder lag eine Differenz zwischen den GoPro-Videos CineForm-Vorgaben und ihren Bittiefeneinstellungen vor. Die Vorgaben wurden umbenannt, um besser zu ihrem Farbkanal- und den Bittiefe-Einstellungen zu passen. Die folgenden Vorgaben stehen für den GoPro-Videos CineForm-Codec zur Verfügung:

  1. GoPro CineForm RGB 12-Bit mit Alpha bei maximaler Bittiefe
  2. GoPro CineForm RGB 12-Bit mit Alpha
  3. GoPro CineForm YUV 10-Bit

Weitere Informationen zu Vorgaben finden Sie im Abschnitt GoPro CineForm-Codec.

Sprache-zu-Textfunktion entfernt

Die Sprache-zu-Text-Funktion wurde in den Versionen vom Dezember 2014 von Adobe Media Encoder CC, Premiere Pro CC und Prelude CC entfernt.

Frühere Versionen von Prelude CC verknüpften Movieclips mit Adobe Story-Drehbüchern und verwendeten dann Adobe Media Encoder für die Analyse der Genauigkeit der Sprache-zu-Text-Konvertierung. Dieser Arbeitsablauf ist in der aktuellen Version von Adobe Media Encoder CC nicht mehr verfügbar.

In früheren Versionen von Adobe Media Encoder CC ist die Sprache-zu-Text-Funktion jedoch weiterhin verfügbar. Wenn Sie diese Funktion weiterhin nutzen möchten, verwenden Sie eine ältere Version von Adobe Premiere Pro oder Prelude, um die Sprache-zu-Text-Metadaten zu generieren.

Wenn Sie bereits Quellen mit Sprache-zu-Text-Metadaten aus früheren Versionen von Premiere Pro oder Prelude haben, können Sie diese wie zuvor auch in der neuesten Version von Adobe Media Encoder verwenden.

So beziehen Sie Sprache-zu-Text-Metadaten in Adobe Media Encoder beim Export von Dateien ein:

  • Wählen Sie „Datei“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ > „Mastersprachspur und Sequenzmarkierungen exportieren“ oder
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Metadaten“ im Dialogfeld „Exporteinstellungen“ und aktivieren Sie „Mastersprachspur und Sequenzmarkierungen exportieren“.

Weitere Informationen zur Entfernung dieser Funktion in Premiere Pro finden Sie im Artikel Sprachanalyse.

Jeden Kanal als separate Audiodatei exportieren

Beim Export von Dateien in das Waveform Audio-Format können Sie jetzt jeden Kanal als separate Monodatei exportieren.

Kanal als Monodatei exportieren

Im Dialogfeld „Exporteinstellungen“ gibt es eine neue Voreinstellung „Jeden Kanal als separate Audiodatei exportieren“.

Wenn Sie einen nicht komprimierten Audio-Codec im Waveform Audio-Format wählen und die neue Voreinstellung aktivieren, wird jeder Kanal aus der Mehrkanal-Kodierung in eine separate Monodatei exportiert. Wenn Sie beispielsweise eine 4ch-Audiodatei mit dieser aktivierten Option exportieren, erhalten Sie vier separate Monodateien anstatt einer Datei mit allen vier Kanälen.

Weitere Informationen zu verschiedenen Audioeinstellungen in Adobe Media Encoder finden Sie im Abschnitt Audioeinstellungen.

Verschiedene Aktualisierungen

Neue Voreinstellungen

  • Vorgegebene Namen an Dateinamen anhängen - Fügt den ausgewählten Namen an das Ende des Ausgabedateinamens an. Wenn Sie den Namen einer Vorgabe ändern, wird der angehängte Name ebenfalls aktualisiert.
  • Aktuelles Element beenden, wenn Kodierungsfehler erkannt werden - Wenn diese Voreinstellung markiert ist, beendet Adobe Media Encoder die Dekodierung, wenn beim Quellimport beschädigte Frames erkannt werden. Diese option ist nur auf .mxf-Quelldateien anwendbar. Wenn diese Standard-Voreinstellung deaktiviert ist, versucht Adobe Media Encoder, benachbarte Frames zu kopieren, um die Dekodierungsfehler zu beheben.

Andere

  • PNG-Bildsequenzen werden jetzt schneller gerendert.
  • PAL DV 25 in MXF-Wrapper kodieren jetzt in DVCPRO statt DV.
  • Die Funktion „Bildsequenzen veröffentlichen“ sendet jetzt die ganze Sequenz, nicht nur das erste Bild.
  • Der Glockenton am Ende der Kodierung ist jetzt standardmäßig deaktiviert.

Neue Funktionen und Verbesserungen | Oktober 2014

Laden Sie Dateien mit der neuesten Version von Adobe Media Encoder direkt in die Creative Cloud. Kodieren Sie automatisch After Effects-, Premiere Pro- und FCP-XML-Dateien mithilfe des überwachten Ordners, informieren Sie sich über neue QuickTime- und DCP-Vorgaben und Multiplex-Dateien bei der Kodierung. Lesen Sie weiter, um detaillierte Informationen zu den neuesten Updates und Verbesserungen in Adobe Media Encoder CC zu erhalten.

Veröffentlichen von Dateien in der Creative Cloud

Die neue Registerkarte Veröffentlichungen im Bedienfeld Exporteinstellungen ersetzt die Registerkarte „FTP“. Hier können Sie Daten entweder auf einen FTP-Server oder direkt in die Creative Cloud hochladen. Alle Uploads werden jetzt parallel durchgeführt, ohne die Kodierungen anderer zu blockieren. Das Warteschlangenfenster zeigt den FTP-Status und -Fortschritt als ein neues, untergeordnetes Ausgabeelement an.

Weitere Informationen zu den Zieleinstellungen für die Creative Cloud finden Sie im Abschnitt Veröffentlichungseinstellungen.

Veröffentlichungseinstellung

Automatisches Kodieren von Premiere Pro- und After Effects-Projekten mit überwachten Ordnern

Sie können jetzt After Effects-, Premiere Pro- und Final Cut Pro (FCP) XML-Projekte mithilfe von überwachten Ordnern in Adobe Media Encoder importieren und automatisch kodieren. Außerdem können Sie auch eine Datei importieren, die Sie mit der Skripterstellung erstellt haben, sofern die XML-Struktur gültig ist.

  1. Klicken Sie im Bedienfeld „Überwachte Ordner“ auf das „+“-Zeichen. Suchen und öffnen Sie den Projektordner.
  2. Der ausgewählte Ordner wird der Liste der überwachten Ordner hinzugefügt.
  3. Adobe Media Encoder importiert das Projekt und fügt automatisch alle Sequenzen oder Kompositionen, die im Stammverzeichnis des Ordners gefunden werden, der Wiedergabewarteschlange hinzu.

Hinweis:

Wenn Sie Ihr Projekt in einen überwachten Ordner verschieben, könnten Hyperlinks zu den verknüpften Medien verloren gehen, insbesondere dann, wenn sich Ihr überwachter Ordner auf einem Netzlaufwerk befindet. Stellen Sie sicher, dass das System, auf dem Media Encoder ausgeführt wird, in der Lage ist, alle Medien des Projekts zu finden. Sie können auch eine Verknüpfung zu Ihrer Projektdatei im überwachten Ordner ablegen, anstatt die eigentliche Projektdatei zu verschieben.

Weitere Informationen zu überwachten Ordnern in Adobe Media Encoder finden Sie im Abschnitt Überwachter Ordner.

Änderungen zu den Vorgaben zum Abgleichen mit den Quellen

Wenn Sie Videodateien im H.264-, MPEG-2- oder QuickTime-Format exportieren, können Sie in Adobe Media Encoder automatisch die Video-Einstellungen der Quelldatei über die Vorgaben „Mit Quelle abgleichen“ abgleichen. Die Funktion „Mit Quelle abgleichen“ wurde auf die Formate QuickTime, MXF OP1a und DNxHD MXF OP1a erweitert. Die Oktober-Version von Adobe Media Encoder CC enthält neue Vorgaben für „Mit Quelle abgleichen“, mit denen Sie die neuen Einstellungen einfach anwenden können.

DNxHD/MXF OP1a-Voreinstellungen

Die Funktion der DNxHD/MXF OP1a-Voreinstellungen weicht etwas von dem herkömmlichen Verhalten der Option zum Abgleichen mit der Quelle ab. Es gibt keine Steuerelemente, um eine Abgleichung mit der Quelle bei bestimmten Parametern vorzunehmen. Verwenden Sie diese Vorgaben, um Ihren Arbeitsablauf zu vereinfachen, wenn Sie Ihre Medien in einen MXF-Wrapper einfügen möchten. Sie müssen keine Einstellungen mehr auswählen und können diese Vorgabe direkt verwenden. Die folgenden Originalmedien werden unterstützt:

  •  XDCAM HD/EX
  • AVCI
  • XAVC
  • IMX
  • DV
  • DNxHD

QuickTime

QuickTime-Codecs können jetzt die Parameter Ihrer Quelldatei jetzt automatisch abgleichen. Sie können eine QuickTime-Vorgabe übernehmen und die Option Mit Quelle abgleichen im Bedienfeld der Exporteinstellungen auswählen.
Wenn der Ziel-Codec einen bestimmten Wert wie beispielsweise die Framegröße nicht unterstützt, wird die nächste verfügbare Einstellung verwendet.

Weitere Informationen zu den Vorgaben „Mit Quelle abgleichen“ finden Sie im Abschnitt Vorgaben „Mit Quelle abgleichen“.

Multiplexing während der Kodierung

In Adobe Media Encoder ist jetzt das Multiplexen von MPEG-2-Streams während der Kodierung der Quelle möglich. Zuvor erfolgte das Multiplexing in einem separaten Schritt. Zunächst wurde eine separate Video- und Audiodatei erstellt, dann erfolgte am Ende eines Kodierungsvorgangs das Multiplexing der einzelnen Dateien. Beim Arbeiten mit größeren Dateien entstand während dieses Multiplexing-Vorgangs der Eindruck, Adobe Media Encoder sei abgestürzt.

Das Multiplexing während der Kodierung hat folgende Vorteile:

  1. Erhöhter Kodierungsdurchsatz für MPEG-2.
  2. Geringere Festplattenauslastung.

Hinweis:

Das Multiplexing des PCM-Audioformats erfolgt jetzt während der Kodierung.

Unterstützung für den GoPro CineForm-Codec

Hinweis:

Die Vorgabennamen wurden in der Version von Adobe Media Encoder aus dem Dezember 2014 aktualisiert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktualisierte Vorgabenamen für den GoPro ConeForm-Codec.

Ein neuer GoPro CineForm-Codec ist nativ in einem QuickTime-Wrapper verfügbar, der Auflösungen von bis zu 4K unterstützt und Alphakanal-Unterstützung enthält.

Es gibt drei neue Vorgaben des Typs „Mit Quelle abgleichen“ für GoPro CineForm, die Sie mit dem QuickTime-Format verwenden können.

  1. Mit Quelle abgleichen - GoPro CineForm (YUV 8bpc)
  2. Mit Quelle abgleichen - GoPro CineForm mit Alpha (RGB 8bpc)
  3. Mit Quelle abgleichen - GoPro CineForm mit Alpha (RGB 16bpc)

Für den Videocodec ist automatisch die Einstellung „GoPro CineForm“ gewählt, wenn Sie eine der GoPro CineForm-Vorgaben wählen.

CineForm-Vorgaben
GoPro CineForm-Vorgaben

Framegrößeneinschränkungen

Aufgrund der für Framegrößen geltenden Beschränkungen müssen Framebreiten-Werte durch 16 und Framehöhen-Werte durch 8 teilbar sein. Dies gilt unabhängig von der Bittiefe. So beträgt z. B. die Framegröße von GoPro 2.7 2704x1524 und wird deshalb zurzeit nicht unterstützt, da die Breite von 1524 zu einer Teilframegröße von 95,25 führt.

Hinweis:

Deaktivieren Sie die Einstellungen für Framerate und Seitenverhältnis, um die Einstellungen zu bearbeiten. Bei nicht unterstützten Größen wie GoPro 2.7K ändern Sie die Auflösungseinstellungen und skalieren Sie auf eine Größe von 1080, 2K oder 4K herab bzw. auf 6K hinauf.

Weitere Informationsquellen

gopro-image

Tutorial: GoPro CineForm-Zwischencodec

In diesem Video erfahren Sie mehr zum GoPro CineForm-Zwischencodec für die Bearbeitung und Post-Produktion, der mehrere Kodierungen desselben Materials mit minimalem Qualitätsverlust ermöglicht.  

 


Die folgenden Links bieten weiterführende Informationen zum GoPro CineForm-Codec in After Effects und Premiere Pro:

Weitere Informationen zu Exporteinstellungen finden Sie im Abschnitt Exporteinstellungen-Referenz.

Verschiedene Aktualisierungen

  • DCP 25fps-Unterstützung – Das Wraptor DCP-Exportprogramm umfasst jetzt eine Unterstützung für 25 fps.
  • HiDPI-Unterstützung – Bei hochauflösenden Bildschirmen können Text und Menübefehle sehr klein angezeigt werden und sind daher schwer auszuwählen. Adobe Media Encoder erkennt diese Fälle und stellt den Text, die Benutzeroberfläche und das Layout jetzt auf den hochauflösenden Bildschirmen ein.
  • Touch-Unterstützung - Grundlegende Touch-Gesten werden jetzt unterstützt, wenn Adobe Media Encoder auf Touch-fähigen Geräten wie dem Microsoft Surface-Tablet installiert wird.
  • XAVC CBG – Sie können festlegen, dass XAVC 2k und höhere Auflösungen mit einer CBG-Bitrate anstelle von VBR exportiert werden.
  • AS-11-Verbesserungen – AS-11-Exporte unterstützen jetzt 16-Kanal-Audiodaten. AS-11 ist eine neue Kodierungsoption, die in der Version aus dem Juni 2014 von Adobe Media Encoder CC enthalten war. Informationen zum Verwenden der AS-11-Option finden Sie im Abschnitt Erstellen von AS-11-Paketen mit DPP.

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