Der Film ist im Kasten. Und jetzt? Geht es an die Bearbeitung.
Ein Bild von Video-Clips mit Wanderszenen im Schnittfenster von Premiere Pro.

Was ist Videoschnitt?

Ob Hollywood-Blockbuster oder Vlog für YouTube, fast jedes Projekt durchläuft mehrere Phasen der Videobearbeitung oder, anders gesagt, Postproduktion:

  • Organisieren: Mit einer ordentlichen Struktur findest du Inhalte ohne langes Suchen.
  • Material überprüfen: Verschaffe dir einen Überblick über deine Clips.
  • Sequenz erstellen: Erstelle einen Entwurf deiner Story.
  • Timing optimieren: Verleihe deiner Story den richtigen Flow.
  • Visuelle Effekte hinzufügen: Transformiere deine Inhalte mit Effekten wie Farbanpassungen.
  • Grafiken hinzufügen: Untermale deine Story mit grafischen Elementen.
  • Soundtrack erstellen: Bereinige, optimiere und mixe den passenden Ton zu deinem Video.
  • Projekt ausgeben: Stelle das fertige Projekt in mehreren Formaten bereit, um ein breites Publikum zu erreichen.

Die einzelnen Phasen sind je nach Projekt unterschiedlich aufwendig. Manchmal genügt ein kurzer Moment, um zu entscheiden, ob Grafiken erforderlich sind oder nicht.

Mit einer Sequenz arbeiten.

In Adobe Premiere Pro verwendest du das Schnittfenster, um deine Video-Clips zu einer Sequenz zusammenzustellen. Wie du deine Sequenz gestaltest, bleibt ganz allein dir überlassen. Das Wichtigste ist, dass dein Publikum deiner Story folgen kann.

Du musst also nicht nur sicherstellen, dass die Fakten beim Betrachter ankommen, sondern auch, dass alle Bearbeitungen ineinander übergehen und gut zusammenpassen. Jeder Schnitt hat seinen eigenen Rhythmus, so wie Musik, die Bewegungen von Figuren, das Agieren der Schauspieler und sogar Kamerafahrten. Wenn du diesen Rhythmus erkennst und in deinen Entscheidungen berücksichtigst, wird dein Publikum tiefer in deine Story eintauchen.

Bilderserie von Bergwanderern, aus verschiedenen Winkeln aufgenommen

Eine packende Story produzieren.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Projekt mit Premiere Pro zu optimieren.

  • Farbanpassungen für korrekte Beleuchtung und eine bestimmte Atmosphäre
  • Audiobereinigung, Abmischen und Toneffekte für einen professionellen Soundtrack
  • Variieren der Wiedergabegeschwindigkeit und -dauer für Zeitlupen- und Zeitraffereffekte
  • Überblendungen und andere Effekte, um Clips ineinander übergehen zu lassen

Professionelle Werkzeuge lohnen sich.

Der Umstieg auf ein professionelles Tool für „Non-linear Video Editing“ (NLE) wie Premiere Pro scheint angesichts der vielen neuen Funktionen und Bearbeitungstechniken ein enormer Schritt zu sein. Doch die Mühe lohnt sich, denn jedes Feature eröffnet dir die Möglichkeit, dein Know-how zu verbessern.

Berglandschaft; das Bedienfeld „Lumetri-Farbe“ von Premiere Pro mit den bearbeitbaren Farbattributen

Sobald du eine Technik beherrschst, kannst du sie in vielen weiteren Projekten einsetzen, um professionelle Ergebnisse zu erzielen und dein Publikum zu begeistern. Beim Einstieg in die Software musst du nicht gleich alle Features lernen. Beginne mit vertrauten Abläufen und erweitere deine Kenntnisse nach und nach.

08/04/2020
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