Papierdokument als PDF-Datei einscannen

Gedruckte Papierdokumente können Sie mit einem Scanner einscannen und in Acrobat als PDF-Datei speichern. Unter Windows unterstützt Acrobat TWAIN-Scannertreiber und WIA-Treiber (Windows Image Acquisition). Unter Mac OS unterstützt Acrobat TWAIN und digitale Bilder (ICA).

Unter Windows können Sie die automatische Farbmoduserkennung verwenden und den Inhaltstyp des Papierdokuments durch Acrobat bestimmen lassen. Sie können aber auch gemäß Ihrer eigenen Einschätzung andere Vorgaben (Schwarzweiß-Dokument, Graustufen-Dokument, Farbbild oder Farbdokument) verwenden. Sie können die Scanvorgaben konfigurieren oder die Option Benutzerdefiniertes Scannen mit Ihren eigenen Einstellungen verwenden.

Hinweis:

Die Scanvorgabe ist nur für Scannertreiber verfügbar, die den Modus Scannereigene Oberfläche ausblenden unterstützen. Die Scanvorgaben sind unter Mac OS nicht verfügbar.

Ist in Windows für Ihren Scanner ein WIA-Treiber installiert, können Sie die Schaltfläche Scannen Ihres Scanners zum Erstellen einer PDF-Datei verwenden. Drücken Sie auf Scannen und wählen Sie dann unter Windows aus der Liste der registrierten Anwendungen Adobe Acrobat aus. Wählen Sie dann im Scandialogfeld von Acrobat den vorgegebenen Scanner und das Dokument aus oder wählen Sie die Option Benutzerdefinierter Scan.

Papierdokument mit der automatischen Farbmoduserkennung als PDF-Datei einscannen (Windows)

  1. Wählen Sie Datei > Erstellen > PDF von Scanner > Automatische Farbmoduserkennung.

  2. Wenn Sie auch die Rückseiten scannen möchten, wählen Sie auf Aufforderung die Option Weitere Seiten scannen und dann Umgedrehte Seiten scannen. Andernfalls wählen Sie Scanvorgang abgeschlossen. Klicken Sie dann auf OK.

Papierdokument mithilfe einer Vorgabe als PDF-Datei einscannen (Windows)

  1. Wählen Sie Datei > Erstellen > PDF von Scanner > [Dokumentvorgabe].

  2. Wenn Sie auch die Rückseiten scannen möchten, wählen Sie auf Aufforderung die Option Weitere Seiten scannen und dann Umgedrehte Seiten scannen. Andernfalls wählen Sie Scanvorgang abgeschlossen. Klicken Sie dann auf OK.

Papierdokument ohne Vorgabe als PDF-Datei einscannen

  1. Wählen Sie in Acrobat eine der folgenden Möglichkeiten:
    • (Windows) Wählen Sie Datei > Erstellen > PDF von Scanner > Benutzerdefinierter Scan.
    • (Mac OS) Wählen Sie Datei > Erstellen > PDF von Scanner.
  2. Wählen Sie ggf. die Scanoptionen im Dialogfeld Scannen aus und klicken Sie auf Scannen.

    Hinweis:

    Falls Sie festlegen, dass anstelle der Acrobat-Oberfläche die scannereigene Benutzeroberfläche verwendet werden soll, werden andere Fenster bzw. Dialogfelder angezeigt. Weitere Informationen zu den verfügbaren Optionen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Scanner. Unter Mac OS wird die Benutzeroberfläche des Scanners immer angezeigt.

  3. Wenn Sie auch die Rückseiten scannen möchten, wählen Sie auf Aufforderung die Option Weitere Seiten scannen und dann Umgedrehte Seiten scannen. Andernfalls wählen Sie Scanvorgang abgeschlossen. Klicken Sie dann auf OK.

Gescannte PDF-Dokumente optimieren

  1. Öffnen Sie eine PDF-Datei, die aus einem gescannten Dokument erstellt wurde.
  2. Wählen Sie Werkzeuge > Dokumentverarbeitung > Gescannte PDF-Datei optimieren.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld Gescannte PDF-Datei optimieren die gewünschten Optionen aus und klicken Sie auf OK.

Scanvorgaben konfigurieren (Windows)

  1. Wählen Sie Datei > Erstellen > PDF von Scanner > Vorgaben konfigurieren.

  2. Wählen Sie im Dialogfeld Vorgaben konfigurieren eine Vorgabe aus: Automatische Farbmoduserkennung, Schwarzweiß-Dokument, Graustufen-Dokument, Farbdokument oder Farbbild.

  3. Passen Sie ggf. die Einstellungen an.
  4. Klicken Sie auf Speichern, um die Vorgabe zu speichern, und dann auf Schließen.

Scanoptionen

Scanner

Wählen Sie einen installierten Scanner aus. Die Scansoftware des Herstellers muss auf dem Computer installiert sein. Klicken Sie unter Windows auf die Schaltfläche Optionen, um die Scanneroptionen festzulegen.

Vorgaben

Wählen Sie eine zu ändernde Vorgabe aus.

Seiten

Geben Sie an, ob ein- oder beidseitig gescannt werden soll. Wenn Sie die Option Beide Seiten auswählen, auf dem Scanner selbst jedoch einseitiges Scannen eingestellt wurde, wird die Acrobat-Einstellung von der Einstellung auf dem Scanner überschrieben.

Hinweis:

Sie können auch bei Scannern, die selbst kein beidseitiges Scannen unterstützen, Seiten beidseitig scannen. Wenn Sie die Option Beide Seiten ausgewählt haben, wird ein Dialogfeld angezeigt, nachdem die Vorderseiten gescannt wurden. Sie können dann die Originalpapierdokumente im Fach wenden. Wählen Sie im Dialogfeld die Option Umgedrehte Seiten scannen (umgedrehtes Blatt) aus. So erhalten Sie eine PDF-Datei, in der alle Seiten in der richtigen Reihenfolge angezeigt werden.

Farbmodus (nur Windows)

Wählen Sie einen von Ihrem Scanner unterstützten Grundfarbmodus (Automatisch, Farbe, Schwarzweiß oder Graustufen) aus. Diese Option ist verfügbar, wenn die Scanneroptionen so eingestellt wurden, dass die Acrobat-Scaneinstellungen Vorrang vor den scannereigenen Einstellungen haben.

Auflösung (nur Windows)

Wählen Sie eine von Ihrem Scanner unterstützte Auflösung aus. Diese Option ist verfügbar, wenn die Scanneroptionen so eingestellt wurden, dass die Acrobat-Scaneinstellungen Vorrang vor den scannereigenen Einstellungen haben.

Hinweis:

Wird die unter Farbmodus oder Auflösung ausgewählte Option von Ihrem Scanner nicht unterstützt, so wird eine Nachricht angezeigt und das Dialogfeld Ihres Scanners öffnet sich. Im Dialogfeld des Scanners können mehrere Optionen ausgewählt werden.

Papiergröße (Nur Windows)

Wählen Sie eine Papiergröße aus oder legen Sie eine benutzerdefinierte Breite und Höhe fest.

Eingabeaufforderung für „Weitere Seiten scannen“

Falls aktiviert, werden Sie in einem Dialogfeld, das nach jedem Scanvorgang angezeigt wird, gefragt, ob weitere Seiten gescannt werden sollen.

Neues PDF-Dokument

Erstellt ein PDF-Dokument. Diese Option ist im Dialogfeld Vorgaben konfigurieren nicht verfügbar.

Mehrere Dateien

Erstellt mehrere Dateien aus mehreren Papierdokumenten. Klicken Sie auf Erweiterte Optionen und legen Sie fest, ob Sie ein PDF-Portfolio der Dateien, die Anzahl der Seiten für jede Datei und einen Präfix-Dateinamen erstellen möchten. Diese Optionen sind im Dialogfeld Vorgaben konfigurieren nicht verfügbar.

An existierende Datei oder Portfolio anhängen

Fügt die gescannten Seiten in eine bereits vorhandene PDF-Datei oder ein PDF-Portfolio ein. Diese Option ist im Dialogfeld Vorgaben konfigurieren nicht verfügbar.

Gescannte PDF-Datei optimieren

Aktivieren Sie diese Option zum Anwenden der Optimierung auf das PDF. Diese Option wird zum Komprimieren und Filtern der im gescannten PDF enthaltenen Bilder verwendet.

Kleine Größe/Hohe Qualität

Verschieben Sie den Regler, um die Balance zwischen Dateigröße und Qualität zu bestimmen. Klicken Sie auf Optionen, wenn Sie für die Optimierung noch weitere Komprimierungs- und Filteroptionen auswählen möchten.

Durchsuchbar machen (OCR ausführen)

Wählen Sie diese Option, um Textabbildungen in der PDF in durchsuchbaren und markierbaren Text zu konvertieren. Mit dieser Option wird die OCR-Technik (Optical Character Recognition) sowie Schrift- und Seitenerkennung auf die gescannten Seiten angewendet. Klicken Sie auf Optionen, um im Dialogfeld Text erkennen - Einstellungen spezifische Einstellungen festzulegen. Siehe Text in gescannten Dokumenten erkennen.

PDF/A-kompatibel machen

Wählen Sie diese Option, wenn die PDF-Datei den ISO-Standard für PDF/A-1b erfüllen soll. Wenn Sie diese Option gewählt haben, ist im Dialogfeld Text erkennen - Einstellungen für die Option PDF-Ausgabeformat nur Durchsuchbares Bild verfügbar.

Metadaten hinzufügen

Wurde diese Option aktiviert, wird nach dem Scanvorgang das Dialogfeld Dokumenteigenschaften angezeigt. Im Dialogfeld Dokumenteigenschaften können Sie Metadaten oder Informationen über das gescannte Dokument für die PDF-Datei eingeben. Wenn Sie mehrere Dateien erstellen, können Sie gemeinsame Metadaten für all diese Dateien eingeben.

Dialogfeld „Scanneroptionen“

Datenübertragungsmethode

Systemeigener Modus verwendet den Standardmodus Ihres Scanners. Beim Scannen mit einer Auflösung von über 600 dpi (Punkte pro Zoll) wird automatisch der Speichermodus aktiviert.

Benutzeroberfläche

Bei Auswahl der Option Scannereigene Oberfläche ausblenden werden die Fenster und Dialogfelder des Scanners umgangen. Stattdessen wird der Scanvorgang direkt unter Verwendung der Einstellungen für Benutzerdefiniertes Scannen gestartet.

Schwarzweißbilder umkehren:

Bei Auswahl dieser Option werden schwarzweiße Negative in positive Bilder umgewandelt.

Dialogfeld „Gescannte PDF-Datei optimieren“

Das Dialogfeld Gescannte PDF-Datei optimieren enthält die Bildeinstellungen zum Filtern und Komprimieren gescannter Bilder für das PDF-Dokument. Die Standardeinstellungen eignen sich für viele Dokumentseiten. Sie können die Einstellungen jedoch anpassen, um eine höhere Bildqualität oder eine kleinere Datei zu erzielen oder um Problemen beim Scannen zu begegnen.

Adaptive Komprimierung anwenden

Bei dieser Einstellung wird die Seite in schwarzweiße, graustufige und farbige Bereiche unterteilt. Es wird eine Darstellung gewählt, die das Erscheinungsbild erhält, dabei gleichzeitig jedoch den Inhalt stark komprimiert. Empfohlen werden als Scanauflösung 300 Punkte pro Inch (dpi) für Graustufen- und RGB-Seiten und 600 ppi (Pixel pro Zoll) für Dokumente in schwarzweiß.

Farbig/Graustufen - Einstellungen

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, wenn Sie farbige oder grau abgestufte Seiten scannen:

JPEG2000

Wendet JPEG2000-Komprimierung auf Farbbilder an. (Diese Einstellung wird beim Erstellen von PDF/A-Dateien nicht empfohlen. Stattdessen sollten Sie JPEG verwenden.)

ZIP

Wendet ZIP-Komprimierung auf Farbbilder an.

JPEG

Wendet JPEG-Komprimierung auf Farbbilder an.

Hinweis:

Der Scanner verwendet entweder die Option Farbig/Graustufen oder die Option Monochrom. Welche der beiden Optionen herangezogen wird, ist abhängig von den Einstellungen, die Sie im Dialogfeld Scannen von Acrobat bzw. in der TWAIN-Oberfläche des Scanners gewählt haben. Die TWAIN-Oberfläche wird ggf. eingeblendet, nachdem Sie im Dialogfeld Scannen von Acrobat auf Scannen geklickt haben. (Standardmäßig wird das Dialogfeld des Scanners jedoch nicht geöffnet.)

Monochrom

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, wenn Sie schwarzweiße oder einfarbige Bilder scannen:

JBIG2 (verlustfrei) & JBIG2 (verlustreich)

Die JBIG2-Komprimierung wird für schwarzweiße Seiten verwendet. Bei hohen Qualitätseinstellungen wird die verlustfreie Methode verwendet; bei niedrigen Einstellungen wird der Text stark komprimiert. Diese Textseiten sind in der Regel um 60 % kleiner als Seiten, die mit CCITT Group 4 komprimiert wurden, der Vorgang dauert jedoch sehr lange. Diese Einstellung ist mit Acrobat 5.0 (PDF 1.4) und höher kompatibel.

Hinweis:

Aus Kompatibilitätsgründen dürfen Sie für Dokumente, die Sie für Acrobat 4.0 erstellen, nicht JBIG2 verwenden.

CCITT Group 4

Die Komprimierung mit CCITT Group 4 wird für schwarzweiße Bilder verwendet. Es handelt sich hier um eine schnelle und verlustfreie Komprimierung, die mit Acrobat 3.0 (PDF 1.2) und höher kompatibel ist.

Kleine Größe/Hohe Qualität

Legt das Verhältnis zwischen Dateigröße und Qualität fest.

Verzerrung entfernen

Seiten, die sich nicht mit dem Scannerbett decken, werden so gedreht, dass die PDF-Seite vertikal ausgerichtet ist. Wählen Sie Aktiviert oder Deaktiviert.

Hintergrund entfernen

Macht nahezu weiße Bereiche auf grau abgestuften oder farbigen Seiten ganz weiß. (Funktioniert nicht bei schwarzweißen Seiten.)

Hinweis:

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie die Einstellungen des Scanners für Kontrast und Helligkeit so kalibrieren, dass normale schwarzweiße Seiten mit dunkelgrauem bzw. schwarzem Text auf weißem Hintergrund ausgegeben werden. In diesem Fall lassen sich in der Regel mit den Einstellungen Deaktiviert oder Niedrig gute Ergebnisse erzielen. Wenn Sie nicht ganz weiße Seiten oder Zeitungspapier scannen, lassen sich die Seiten mit den Einstellungen Mittel und Hoch bereinigen.

Rasterung entfernen

Entfernt Rasterpunkte, die potenziell die JPEG-Komprimierung beeinträchtigen, Moiré-Muster hervorrufen und die Texterkennung erschweren können. Diese Einstellung ist geeignet für Graustufen- und RGB-Seiten mit 200 bis 400 ppi (Pixel pro Zoll) sowie für die adaptive Komprimierung bei schwarzweißen Seiten mit 400 bis 600 ppi (Pixel pro Zoll). Die (empfohlene) Einstellung Aktiviert wendet den Filter bei Graustufen- und RGB-Seiten ab 300 ppi (Pixel pro Zoll) an. Wählen Sie Deaktiviert, wenn Sie Seiten ohne Bilder oder gefüllte Bereiche scannen oder wenn Sie mit einer Auflösung arbeiten, bei der der Filter nicht mehr wirksam ist.

Textschärfe erhöhen

Die Textschärfe der gescannten PDF-Datei wird erhöht. Der Standardwert „Niedrig“ kann für die meisten Dokumente verwendet werden. Erhöhen Sie den Wert bei geringer Qualität des Papierdokuments und undeutlichem Text.

Tipps für das Scannen

  • Sie können in Acrobat Bilder von 10 bis 3000 ppi (Pixel pro Zoll) scannen. Wenn Sie Durchsuchbares Bild oder ClearScan für PDF-Ausgabestil auswählen, müssen Sie eine Auflösung von mindestens 72 dpi eingeben. Auch werden typisierte Auflösungen höher als 600 dpi in 600 dpi oder niedriger umgerechnet.

  • Um ein gescanntes Bild verlustfrei zu komprimieren, wählen Sie im Abschnitt Optimierungsoptionen des Dialogfelds Gescannte PDF-Datei optimieren eine dieser Optionen: CCITT Group 4 für Schwarzweißbilder oder Verlustfrei für Farb- oder Graustufenbilder. Wenn dieses Bild an ein PDF-Dokument angehängt wird und Sie die Datei mit Speichern speichern, bleibt das gescannte Bild nicht komprimiert. Wenn ein PDF-Dokument mit Speichern unter gespeichert wird, wird das gescannte Bild u. U. komprimiert.

  • Bei den meisten Seiten führt das Schwarzweiß-Scannen mit 300 ppi (Pixel pro Zoll) zu den besten Ergebnissen. Bei 150 ppi (Pixel pro Zoll) ist die Texterkennung mit OCR etwas weniger genau und es treten mehr Fehler bei der Schrifterkennung auf. Bei einer Auflösung ab 400 ppi (Pixel pro Zoll) verlangsamt sich der Vorgang und die komprimierten Seiten sind größer. Enthält eine Seite viele nicht erkannte Wörter oder kleinen Text (9 Punkt oder weniger), sollten Sie beim Scannen eine höhere Auflösung verwenden. Scannen Sie, wenn möglich, schwarzweiß.

  • Wenn Sie Text mithilfe von OCR erkennen deaktiviert haben, können Sie alle Auflösungen von 10 bis 3000 ppi (Pixel pro Zoll) verwenden. Empfohlen wird jedoch eine Auflösung von mindestens 72 ppi (Pixel pro Zoll). Bei der adaptiven Komprimierung werden als Scan-Auflösung 300 ppi (Pixel pro Zoll) für Graustufen- und RGB-Seiten und 600 ppi (Pixel pro Zoll) für schwarzweiße Dokumente empfohlen.

  • Wenn Sie Seiten mit 24-Bit Farben und 300 ppi bei einer Abmessung von 21,59 x 27,94 cm scannen, entsteht vor der Komprimierung eine sehr große Datei (25 MB). Zum Scannen des Bildes benötigt das System unter Umständen mindestens 50 MB virtuellen Speichers. Bei 600 ppi (Pixel pro Zoll) benötigen der Scan-Vorgang und die Verarbeitung in der Regel doppelt so viel Zeit wie bei 300 ppi (Pixel pro Zoll).

  • Verwenden Sie auf dem Scanner möglichst keine Halbton- und Rasterungseinstellungen. Diese Einstellungen verbessern zwar die Qualität von Fotografien, erschweren jedoch die Texterkennung.

  • Erhöhen Sie beim Scannen von Text, der auf farbigem Papier gedruckt wurde, die Helligkeit und den Kontrast um etwa 10 %. Falls Ihr Scanner über eine Funktion zur Farbfilterung verfügt, können Sie auch einen Filter oder eine Lampe verwenden, welche die Hintergrundfarbe entfernt. Falls der Text auf dem Dokument nicht klar und deutlich zu lesen ist, können Sie durch die geeigneten Einstellungen für Kontrast und Helligkeit auf dem Scanner eine Verbesserung erreichen.

  • Wenn sich die Helligkeit auf Ihrem Scanner von Hand einstellen lässt, verwenden Sie diese Möglichkeit, um die Zeichen im Dokument deutlicher hervorzuheben. Berühren sich die Zeichen, sollten Sie eine höhere (hellere) Einstellung verwenden. Stehen die Zeichen zu weit auseinander, verwenden Sie eine niedrigere (dunklere) Einstellung.

Text in gescannten Dokumenten erkennen

Sie können Acrobat verwenden, um Text in gescannten Dokumenten, die bereits in PDF umgewandelt wurden, zu erkennen. Mit Hilfe von OCR (Optical Character Recognition, optische Zeichenerkennung) können Sie den Text in einer gescannten PDF-Datei durchsuchen, bearbeiten und kopieren. Um OCR auf ein PDF-Dokument anwenden zu können, muss die ursprüngliche Scannerauflösung mindestens 72 dpi betragen haben.

Hinweis:

Scannen mit 300 ppi (Pixel pro Zoll) führt zu den besten Ergebnissen. Bei 150 ppi (Pixel pro Zoll) ist die OCR-Erkennung etwas ungenauer.

Text in einem einzelnen Dokument erkennen

  1. Öffnen Sie das gescannte PDF-Dokument.
  2. Wählen Sie Werkzeuge > Texterkennung > In dieser Datei.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld Texterkennung auf eine Option unter Seiten.

  4. Sie können auch auf Bearbeiten klicken, um das Dialogfeld Texterkennung – Allgemeine Einstellungen zu öffnen, in dem Sie die gewünschten Optionen festlegen können.

Text in mehreren Dokumenten erkennen

  1. Wählen Sie in Acrobat Werkzeuge > Texterkennung > In mehreren Dateien.

  2. Klicken Sie im Dialogfeld Texterkennung auf Dateien hinzufügen und wählen Sie Dateien hinzufügen, Ordner hinzufügen oder Geöffnete Dateien hinzufügen. Wählen Sie anschließend die Dateien oder den Ordner aus.
  3. Legen Sie im Dialogfeld Ausgabeoptionen einen Zielordner für die Ausgabedateien sowie Einstellungen zur Dateibenennung fest.
  4. Wählen Sie im Dialogfeld Texterkennung - Allgemeine Einstellungen die gewünschten Optionen aus und klicken Sie auf OK.

Dialogfeld „Texterkennung - Allgemeine Einstellungen“

Primäre OCR-Sprache

Über die „Primäre OCR-Sprache“ legen Sie fest, in welcher Sprache die OCR-Software die Zeichen lesen soll.

PDF-Ausgabestil

Legt fest, welche Art von PDF-Datei erstellt wird. Bei allen Optionen ist eine Eingangsauflösung von mindestens 72 ppi (Pixel pro Zoll) (empfohlen) erforderlich. Alle Formate wenden die optische Zeichenerkennung (OCR) sowie die Schrift- und Seitenerkennung auf die Textbilder an und konvertieren sie in normalen Text.

Durchsuchbares Bild

Stellt sicher, dass der Text durchsucht und ausgewählt werden kann. Diese Option erhält das Originalbild, entfernt ggf. eine Verzerrung und platziert darüber eine unsichtbare Textebene. Die Auswahl für Bilder neu berechnen auf im selben Dialogfeld entscheidet darüber, ob das Bild neu berechnet wird und in welchem Ausmaß dies geschieht.

Durchsuchbares Bild (exakt)

Stellt sicher, dass der Text durchsucht und ausgewählt werden kann. Diese Option erhält das Originalbild und platziert darüber eine unsichtbare Textebene. Sie ist zu empfehlen, wenn das Originalbild beibehalten werden muss.

ClearScan

Synthetisiert eine neue Typ 3-Schrift, die dem Original nahekommt, und erhält den Seitenhintergrund mit geringer Auflösung.

Neuberechnen auf

Durch diese Einstellung wird die Anzahl der Pixel in Farb-, Graustufen- und Schwarzweißbildern nach Abschluss der Zeichenerkennung reduziert. Wählen Sie den gewünschten Grad der Neuberechnung. Je höher die Anzahl der DPI, desto geringer ist der Grad der Neuberechnung und desto höher die Auflösung der PDF-Dateien.

Mit OCR erkannten Text in PDF-Dokumenten berichtigen

Bei der OCR-Ausführung für die gescannten Ausgabedokumente werden in Acrobat Text-Bitmaps analysiert und durch Wörter und Zeichen ersetzt. Ist die optimale Ersetzung nicht eindeutig, wird das Wort in Acrobat als Problemstelle markiert. Problemstellen werden im PDF als Original-Bitmap angezeigt, der Text befindet sich jedoch auf einer sichtbaren Ebene hinter dem Bitmap des Wortes. Dank dieser Methode wird das Wort bei Suchaufträgen erkannt, auch wenn es als Bitmap dargestellt wird.

Hinweis: Wenn Sie versuchen, Text in einer gescannten PDF-Datei auszuwählen, bei der keine Texterkennung mit OCR durchgeführt wurde, oder sich eine Bilddatei laut vorlesen zu lassen, werden Sie von Acrobat gefragt, ob die Texterkennung an dieser Stelle durchgeführt werden soll. Durch Klicken auf „OK“ wird das Dialogfeld Texterkennung geöffnet, in dem Sie die gewünschten Optionen auswählen können. (Eine Beschreibung dieser Optionen finden Sie im vorangehenden Thema.)

  1. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Wählen Sie Werkzeuge > Texterkennung > Alle OCR-Problemstellen suchen. Alle Problemstellen auf der Seite werden eingerahmt. Klicken Sie auf eine Problemstelle zum Anzeigen des entsprechenden Textes im Dialogfeld „Element suchen“.
    • Wählen Sie Werkzeuge > Texterkennung > Erste Problemstelle suchen.

    Hinweis: Auch wenn Sie das Fenster „Element suchen“ schließen, bevor alle Problemstellen berichtigt wurden, können Sie weitere Problemstellen korrigieren. Wählen Sie dazu Werkzeuge > Texterkennung > Erste Problemstelle suchen oder klicken Sie mit dem Werkzeug Dokumenttext bearbeiten auf eine Problemstelle.

  2. Wählen Sie unter „Suchen“ den Eintrag „OCR-Problemstellen“ aus.

  3. Vergleichen Sie das Wort im Feld „Problemstelle“ mit dem Wort im gescannten Dokument. Zum Korrigieren einer OCR-Problemstelle klicken Sie im Dokument auf das markierte Objekt und geben den neuen Text ein Handelt es sich bei der Problemstelle nicht um Text, klicken Sie auf „Kein Text“.

  4. Überprüfen und korrigieren Sie die übrigen Problemstellen und schließen Sie dann das Dialogfeld Element suchen.

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