Generiere den Look von Wasser, das sich über Objekten kräuselt, und lasse Licht vom Boden eines Pools reflektieren. Adobe After Effects bietet dafür die Effekte „Wellenwelt“ und „Kaustik“.
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Was du benötigst

Die Beispieldatei ist ein Adobe Stock-Element, mit dem du die Schritte dieses Tutorials nachvollziehen kannst. Wenn du die Beispieldatei anderweitig verwenden möchtest, kannst du sie bei Adobe Stock lizenzieren. In der ReadMe-Datei in diesem Ordner findest du die Bedingungen für die Verwendung dieser Beispieldateien. Jede Erwähnung von „Cass Spa“ dient lediglich zur Veranschaulichung und nimmt keinerlei Bezug auf tatsächlich existierende Organisationen, Produkte, Services und kreative Werke.

In diesem Projekt simulierst du Wellen vor einem Hintergrundbild, sodass der Eindruck eines Pool-Bodens mit üppigem Mosaik entsteht. Du kannst jede beliebige Grafik verwenden, doch sollte sie etwas größer als der sichtbare Bereich sein. Der Effekt, der die Wellen generiert, verwendet Pixel außerhalb des sichtbaren Bereichs. Er braucht also zusätzliches Material für seine Arbeit. Beispielsweise misst unser Beispiel-Design „Cass Spa“, eine Adobe Photoshop-Datei mit Ebenen, 2200 x 1200 Pixel. Es wird in After Effects in einer Komposition der Größe 1920 x 1080 Pixel verwendet.

Öffne in After Effects den Arbeitsbereich „Original“. Wähle „Datei > Importieren > Datei“, navigiere zu einer Adobe Illustrator- oder Photoshop-Logodatei mit Ebenen, und wähle „Importieren als: Komposition – Ebenengrößen beibehalten“. Aktiviere das Kontrollkästchen „Komposition erstellen“, und klicke auf „Öffnen“. Vergewissere dich im nächsten Dialogfeld, dass die Ebenenoption „Editierbare Ebenenstile“ aktiviert ist, und klicke auf „OK“. Erstelle eine neue Komposition („Komposition > Neue Komposition“), und lege als Größe 1920 x 1080 Pixel fest. Ziehe die vorbereitete Komposition „Cass_Spa“ in deine neue Komposition. Sie wird dadurch zu einer Unterkomposition. Das Logo wird auf die Größe der Komposition beschnitten.

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Beginnen wir mit dem Wellenmuster. Erstelle als Erstes eine neue Farbfläche („Ebene > Neu > Farbfläche“). Auf der Zeitleiste sollte sie über der Unterkomposition „Cass_Spa“ liegen. Ziehe den Effekt „Wellenwelt“ aus dem Bedienfeld „Effekte und Vorgaben“ auf die Farbflächenebene. Setze den Abspielkopf an den Anfang der Komposition. Ändere im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ die Option „Ansicht“ in „Reliefkarte“. Blende die Optionen des Abschnitts „Simulation“ ein, und setze „Kanten reflektieren“ auf „Alle“. Blende die Optionen für „Produzent 1“ ein. Ändere den Wert für „Frequenz“ in 3, und klicke auf das Stoppuhr-Symbol, um einen Keyframe zu setzen. Die Wellen sollten einen gewissen Abstand zueinander haben. Verschiebe den Abspielkopf um eine halbe Sekunde, und setze „Frequenz“ auf Null. Setze jetzt einen Keyframe für „Amplitude“. Verschiebe den Abspielkopf wieder um eine halbe Sekunde, und setze den Wert für „Amplitude“ auf Null. Zeige die Animation in der Vorschau an. Ziehe dann die Farbflächenebene unter die Ebene mit der Unterkomposition, um sie zu verbergen.

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Zu realistischen Wasseroberflächen über einem Pool-Boden gehören auch Lichtreflexe, die sogenannte Kaustik. Ziehe den Effekt „Kaustik“ aus dem Bedienfeld „Effekte und Vorgaben“ auf die Ebene der Unterkomposition. Navigiere im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ zum Abschnitt „Wasser“, und klicke auf den Selektor „Wasseroberfläche“, um ihn zu öffnen. Wähle die Ebene mit der Farbfläche aus, und setze die Quelle auf „Effekte und Masken“. Verschiebe den Abspielkopf um etwa eine Sekunde, und ändere die Einstellungswerte wie in der Abbildung gezeigt. Setze Anfangs-Keyframes für die Optionen „Wellenhöhe“, „Glätten“, „Oberflächentransparenz“ und „Glanzreflexion“. 

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Verschiebe den Abspielkopf an das Ende deiner Komposition, und setze End-Keyframes für „Ende“ für die Optionen „Wellenhöhe“, „Glätten“, „Oberflächentransparenz“ und „Glanzreflexion“. Hierdurch werden die Wellen abgeschwächt.

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Echtes Wasser kräuselt sich aber nicht so ebenmäßig. Wir brauchen also ein paar Störungen. Ziehe den Effekt „Turbulentes Rauschen“ aus dem Bedienfeld „Effekte und Vorgaben“ auf die Farbflächenebene. Verschiebe dann den Abspielkopf an den Anfang der Komposition. Setze „Fraktaltyp“ auf „Wirbelig“, reduziere den Wert für „Kontrast“, erhöhe den Wert für „Skalierung“, reduziere den Wert für „Komplexität“ und setze einen Keyframe für „Evolution“. Reduziere den Wert für „Deckkraft“, und setze auch hierfür einen Keyframe. Setze schließlich „Füllmethode“ auf „Weiches Licht“. 

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Verschiebe den Abspielkopf an das Ende der Komposition, setze „Evolution“ auf „5x“ und „Deckkraft“ auf Null. Wechsle zur Vorschau. Durch den Effekt „Turbulentes Rauschen“ wird das gekräuselte Wasser noch realistischer simuliert.

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Wähle zum Abschluss die Logoebene der ursprünglichen „Cass_Spa“-Komposition aus, und setze über die Dauer von ein oder zwei Sekunden Keyframes für „Skalierung“ und „Deckkraft“. So wird das Logo skaliert und ausgeblendet. Wenn die Wellen sich nicht auf die Logoebene auswirken sollen, entferne die Ebene mit „Bearbeiten > Ausschneiden“, und füge sie oben in der Hauptkomposition wieder ein („Bearbeiten > Einfügen“). Das Logo scheint nun über dem Wasser zu liegen. Da die beiden Kompositionen unterschiedliche Abmessungen haben, ist das Logo nicht zentriert. Korrigiere das über die Einstellungen für „Position“.

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09/02/2020

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