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Sie erstellen ein Workflow-Modell, um die Schritte zu definieren, die ausgeführt werden, wenn ein Benutzer den Workflow startet. Wenn ein Benutzer einen Workflow startet, wird eine Instanz gestartet. Dabei handelt es sich um eine Kopie des Workflow-Modells zu diesem Zeitpunkt.

Wenn Sie zum ersten Mal ein neues Workflow-Modell erstellen, umfasst es Folgendes:

  • Die Schritte Prozessstart und Prozessende.
    Diese stellen den Anfang und das Ende des Workflows dar. Diese Schritte sind erforderlich und können nicht bearbeitet bzw. entfernt werden. 
  • Ein Teilnehmer-Beispielschritt namens Schritt 1.
    Dieser Schritt ist so konfiguriert, dass er dem Admin-Benutzer ein Arbeitselement zuordnet.  Sie können diesen Schritt nach Bedarf bearbeiten oder löschen und Schritte hinzufügen.

Erstellen neuer Workflows

Erstellen eines neuen Workflows – Touch-optimierte Benutzeroberfläche

  1. Wählen Sie dann Erstellen und dann Modell erstellen aus.

  2. Daraufhin wird das Dialogfeld Workflow-Modell hinzufügen angezeigt. Geben Sie den Titel und den Namen (optional) ein. Wählen Sie anschließend Fertig aus.

  3. Das neue Modell wird nun in der Workflow-Modelle-Konsole aufgeführt.

  4. Wählen Sie Ihren neuen Workflow aus und öffnen Sie ihn dann, indem Sie auf Bearbeiten klicken, um ihn zu konfigurieren:

    chlimage_1

Erstellen eines neuen Workflows – klassische Benutzeroberfläche

  1. Öffnen Sie die Workflow-Konsole, z. B. http://localhost:4502/libs/cq/workflow/content/console.html.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte „Modelle“ auf Neu. Das Dialogfeld Neuer Workflow wird geöffnet.
  3. Geben Sie den Titel für Ihren Workflow ein und klicken Sie auf OK.
  4. Das neue Modell wird auf der Registerkarte Modelle angezeigt.
  5. Wählen Sie Ihr Modell aus und klicken Sie dann auf Bearbeiten, um es zum Konfigurieren zu öffnen.

Bearbeiten vorhandener Workflows

Die Bearbeitung eines vorhandenen Workflows kann wie die Erstellung eines Workflows erfolgen – nach der eigentlichen Aktion „Erstellen“ bzw. „Neu“. Wiederum hängt dies von der verwendeten Benutzeroberfläche ab:

Vorsicht:

Wenn Sie Änderungen am Workflow vornehmen, müssen Sie Speichern (links in der Editor-Symbolleiste) verwenden, um sie für das Workflow-Modell beizubehalten, selbst wenn einzelne Dialogfelder (für Schritte usw.) über eigene Speicheroptionen verfügen.

Vorsicht:

Es wird nicht empfohlen, standardmäßige Workflows zu bearbeiten, da Sie dann (möglicherweise) die Bearbeitungen erneut anwenden müssen, nachdem Sie eine beliebige Form der Aktualisierung angewendet haben (z. B. Upgrade, Service Pack, Feature Pack, Hotfix usw.).  

Es wird empfohlen, das Workflow-Modell zu klonen und zu ändern oder für bestimmte Szenarien Überlagerungen zu verwenden. Ein Beispiel finden Sie unter Beispiel: Benutzerdefinierte Aktivierungsanfrage.

Erstellen von Übergangs-Workflows

Sie können ein Übergangs-Workflow-Modell erstellen, wenn Sie ein neues Modell erstellen oder ein vorhandenes Modell bearbeiten:

  1. Erstellen und/oder bearbeiten Sie das Workflow-Modell entsprechend der verwendeten Benutzeroberfläche.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Seite des Sidekicks und dann auf Seiteneigenschaften…, um das Dialogfeld zu öffnen.

  3. Aktivieren Sie im Dialogfeld das Kontrollkästchen Übergangs-Workflow (bzw. deaktivieren Sie es, falls erforderlich):

    chlimage_1
  4. Klicken Sie auf OK, um diese Einstellung zu speichern, und dann auf Speichern (Editor-Symbolleiste), um die Aktualisierungen am Workflow-Modell zu speichern.

Hinweis:

Beim Ausführen eines Workflows im Übergangsmodus speichert AEM keinen Workflow-Verlauf. Aus diesem Grund werden in der Timeline keine Informationen zu diesem Workflow angezeigt.

Bereitstellen von Workflow-Modellen in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche

Wenn ein in der klassischen Benutzeroberfläche verfügbares Workflow-Modell im Auswahl-Popup-Menü der Leiste „Timeline“ der Touch-Benutzeroberfläche fehlt, folgen Sie der Konfiguration, damit es verfügbar wird. Die folgenden Schritte illustrieren die Verwendung der AEM Assets-Workflow-Modelle Aktivierungsanfrage und Deaktivierungsanfrage.

  1. Vergewissern Sie sich, dass das Modell nicht in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche verfügbar ist. Greifen Sie über den Pfad /assets.html/content/dam auf ein Asset zu. Wählen Sie das Asset aus. Öffnen Sie die Timeline in der linken Leiste. Klicken Sie auf Workflow starten. Sie werden bemerken, dass die Modelle Aktivierungsanfrage und Deaktivierungsanfrage nicht in der Popup-Liste enthalten sind.

  2. Klicken Sie auf Tools > Allgemein > Tagging. Wählen Sie Workflow aus.

  3. Klicken Sie auf Erstellen > Tag erstellen. Legen Sie unter Titel den Wert DAM und unter Name den Wert dam fest. Klicken Sie auf Absenden.

    Erstellen von Tags im Workflow-Modell
  4. Klicken Sie auf Tools > Workflow > Modelle. Wählen Sie Aktivierungsanfrage (oder Deaktivierungsanfrage) aus. Klicken Sie auf Bearbeiten.

  5. Navigieren Sie im Sidekick zur Registerkarte Seite. Öffnen Sie Seiteneigenschaften.

  6. Fügen Sie Workflow : DAM dem Feld Tags/Stichworte hinzu. Klicken Sie auf OK. Klicken Sie auf Speichern.

    Bearbeiten der Seiteneigenschaften von Modellen

Konfigurieren von Workflows für die Unterstützung für mehrere Ressourcen

Sie konfigurieren ein Workflow-Modell für die Unterstützung für mehrere Ressourcen, wenn Sie ein neues Modell erstellen oder ein vorhandenes Modell bearbeiten:

  1. Erstellen und/oder bearbeiten Sie das Workflow-Modell entsprechend der verwendeten Benutzeroberfläche.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Seite des Sidekicks und dann auf Seiteneigenschaften…, um das Dialogfeld zu öffnen.

  3. Aktivieren Sie im Dialogfeld das Kontrollkästchen Unterstützung für mehrere Ressourcen (bzw. deaktivieren Sie es, falls erforderlich):

    chlimage_1
  4. Klicken Sie auf OK, um diese Einstellung zu speichern, und dann auf Speichern (Editor-Symbolleiste), um die Aktualisierungen am Workflow-Modell zu speichern.

Konfigurieren von Workflow-Phasen (die den Workflow-Fortschritt anzeigen)

Die Workflow-Phasen helfen Ihnen bei der Visualisierung des Fortschritts bei der Verarbeitung von Aufgaben.

Vorsicht:

Wenn Workflow-Phasen in Seiteneigenschaften definiert sind, aber für keinen der Workflow-Schritte verwendet werden, zeigt der Fortschrittsbalken keinen Fortschritt an (unabhängig vom aktuellen Workflow-Schritt).

Die jeweils verfügbaren Phasen werden in den Workflow-Modellen definiert. Die vorhandenen Workflow-Modelle können aktualisiert werden, um die Phasendefinitionen einzubinden. Sie können eine beliebige Anzahl von Phasen für das Workflow-Modell definieren. 

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Phasen zu definieren:

  1. Öffnen Sie das Workflow-Modell zur Bearbeitung.

  2. Öffnen Sie die Seiteneigenschaften und dann die Registerkarte Phasen:

  3. Fügen Sie Ihre gewünschten Phasen hinzu (und positionieren Sie sie). Sie können beliebig viele Phasen für das Workflow-Modell definieren.

    Beispiel:

    chlimage_1
  4. Klicken Sie auf OK, um die Eigenschaften zu speichern.

  5. Ordnen Sie jedem der Schritte im Workflow-Modell eine Phase zu. 

    chlimage_1

    Eine Phase kann mehreren Schritten zugeordnet werden. Beispiel:

    Schritt Phase                              
    Schritt 1 Erstellen                              
    Schritt 2 Erstellen                              
    Schritt 3 Prüfen                              
    Schritt 4 Genehmigen                              
    Schritt 5 Genehmigen                              
    Schritt 6 Fertigstellen                              
    chlimage_1
  6. Klicken Sie auf Speichern (Editor-Symbolleiste), um die Aktualisierungen am Workflow-Modell zu speichern.

    Vorsicht:

    Selbst wenn Sie Aktualisierungen für Eigenschaften und/oder einzelne Schritte konfiguriert und gespeichert haben, werden diese erst dann im Workflow-Modell beibehalten, wenn Sie auf Speichern klicken.

Hinzufügen von Schritten zu Modellen

Sie müssen zu Ihrem Modell Schritte hinzufügen, um die auszuführende Aktivität darzustellen. Mit jedem Schritt wird eine bestimmte Aktivität ausgeführt. In einer Standard-AEM-Instanz stehen unterschiedliche Schrittkomponenten zur Auswahl. 

Wenn Sie ein Modell bearbeiten, werden die verfügbaren Schritte in den verschiedenen Gruppen der Registerkarte Komponenten im Workflow-Sidekick angezeigt.

chlimage_1

Hinweis:

Weitere Informationen zu den primären Schrittkomponenten, die mit AEM installiert werden, finden Sie in der Referenz für Workflow-Schritte.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Schritte zu Ihrem Workflow-Modell hinzuzufügen:

  1. Öffnen Sie das Workflow-Modell zur Bearbeitung.

  2. Ziehen Sie die erforderliche Workflow-Schrittkomponente aus dem Sidekick in das Modell. Ein Häkchen-Symbol auf der Komponente weist auf einen gültigen Ablageort hin.

    chlimage_1
  3. Zur Laufzeit werden die Schritte in der Reihenfolge ausgeführt, in der sie im Modell erscheinen. Nachdem Sie Schrittkomponenten hinzugefügt haben, können Sie diese an eine andere Stelle im Modell ziehen.

  4. Klicken Sie auf Speichern (Editor-Symbolleiste), um die Aktualisierung am Workflow-Modell zu speichern.

    Vorsicht:

    Selbst wenn Sie Aktualisierungen für einzelne Schritte konfiguriert und gespeichert haben, werden diese erst dann im Workflow-Modell beibehalten, wenn Sie auf Speichern klicken.

Bearbeiten von Workflow-Schritten

Sie können Schritt-Komponenten bearbeiten, um deren Verhalten mithilfe der Dialogfelder Schritt-Eigenschaften zu konfigurieren und anzupassen.

  1. Führen Sie zum Öffnen des Dialogfelds Schritt-Eigenschaften einen der folgenden Schritte durch:

    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt im Workflow-Modell und klicken Sie dann auf Bearbeiten.
    • Doppelklicken Sie auf den Schritt.

    Hinweis:

    Weitere Informationen zu den primären Schrittkomponenten, die mit AEM installiert werden, finden Sie in der Referenz für Workflow-Schritte.

  2. Konfigurieren Sie die Schritt-Eigenschaften nach Bedarf. Abhängig vom Schritttyp stehen ggf. auch mehrere Registerkarten zur Verfügung. Beispiel: der standardmäßige Teilnehmer-Schritt, der in einem neuen Workflow als Schritt 1 enthalten ist:

    workflowstepedit
  3. Klicken Sie auf OK, um Ihre Schritt-Aktualisierungen zu speichern.

  4. Klicken Sie auf Speichern (Editor-Symbolleiste), um die Aktualisierung am Workflow-Modell zu speichern.

    Vorsicht:

    Obwohl Sie Aktualisierungen an einzelnen Schritten gespeichert haben, werden diese erst dann im Workflow-Modell beibehalten, wenn Sie auf Speichern klicken.

Debuggen und Testen von Workflows

Sie können AEM so konfigurieren, dass DEBUG-Meldungen in den Protokolldateien angezeigt werden:

  1. Öffnen Sie den Configuration Manager der Web-Konsole, z. B.:

    http://localhost:4502/system/console/configMgr

  2. Hinweis:

    Weitere Informationen finden Sie unter Protokollierung.

  3. Setzen Sie nach abgeschlossener Entwicklung die Protokollebene wieder auf Info zurück.

Testen Sie den neuen Workflow wie folgt:

  1. Starten Sie Ihr Workflow-Modell über die Konsole.
  2. Definieren Sie die Nutzlast und klicken Sie auf OK.
  3. Ergreifen Sie die erforderlichen Maßnahmen, damit der Workflow fortgesetzt wird.
  4. Überwachen Sie während der Ausführung des Workflows die Protokolldateien.

Hinweis:

Beim Debuggen eines Workflows ist es sinnvoll, den Workflow mit verschiedenen Nutzlasttypen zu testen, auch solchen, die sich von denen unterscheiden, für die der Workflow entwickelt wurde. Wenn Sie beispielsweise möchten, dass Ihr Workflow für die Verwendung mit Assets ausgelegt ist, testen Sie ihn, indem Sie eine Seite als Nutzlast festlegen und sicherstellen, dass keine Fehler auftreten.

Verwenden von Workflows zum Verarbeiten von Formularübermittlungen

Sie können ein Formular so konfigurieren, dass es durch den ausgewählten Workflow verarbeitet wird. Wenn Benutzer das Formular übermitteln, wird eine neue Workflow-Instanz mit den Daten der Formularübermittlung als Nutzlast erstellt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Workflow zur Verwendung mit Ihrem Formular zu konfigurieren:

  1. Erstellen Sie eine neue Seite und öffnen Sie sie zur Bearbeitung.

  2. Fügen Sie der Seite die Komponente Formular hinzu.

  3. Bearbeiten Sie die auf der Seite angezeigte Komponente Beginn des Formulars.

  4. Wählen Sie mithilfe von Workflow starten den gewünschten Workflow aus den verfügbaren Optionen aus:

    workfloweditform
  5. Klicken Sie auf OK, um die neue Formularkonfiguration zu bestätigen.

Beispiel: Erstellen eines (einfachen) Workflows zum Annehmen oder Ablehnen einer Anfrage zur Veröffentlichung

Um einige der Möglichkeiten zur Erstellung eines Workflows zu veranschaulichen, wird im folgenden Beispiel eine Variante des Workflows Publish Example erstellt.

  1. Erstellen Sie ein neues Workflow-Modell.

    Der neue Workflow umfasst Folgendes:

    • Prozessstart
    • Schritt 1
    • Prozessende
  2. Löschen Sie Schritt 1 (da es sich um den falschen Schritttyp für dieses Beispiel handelt):

    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt und klicken Sie dann auf Löschen. Bestätigen Sie die Aktion.
  3. Ziehen Sie aus dem Abschnitt Workflow der Sidekick-Registerkarte Komponenten einen Teilnehmer-Schritt auf den Workflow und positionieren Sie ihn zwischen Prozessstart und Prozessende.

  4. Führen Sie zum Öffnen des Dialogfelds „Eigenschaften“ einen der folgenden Schritte durch:

    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Teilnehmer-Schritt und klicken Sie dann auf Bearbeiten.
    • Doppelklicken Sie auf den Teilnehmer-Schritt.
  5. Geben Sie auf der Registerkarte Allgemein als Titel und Beschreibung den die Bezeichnung Inhalt überprüfen ein.

  6. Öffnen Sie die Registerkarte Benutzer/Gruppe:

    • Wählen Sie für das Feld Benutzer/Gruppe die Option Administrator (Admin) aus.
    • Aktivieren Sie E-Mail, damit der Benutzer per E-Mail benachrichtigt wird.

    Hinweis:

    Damit E-Mails versendet werden können, müssen der E-Mail-Dienst und die Benutzerkontoinformationen konfiguriert werden.

  7. Klicken Sie auf OK.

    Daraufhin wird wieder die Übersicht über das Workflow-Modell angezeigt. Der Teilnehmer-Schritt ist nun in Inhalt überprüfen umbenannt.

  8. Ziehen Sie eine ODER-Teilung auf den Workflow und positionieren Sie sie zwischen Inhalt überprüfen und Prozessende.

  9. Öffnen Sie die ODER-Teilung zur Bearbeitung.

  10. Konfigurieren Sie Folgendes:

    • Allgemein: Wählen Sie 2 Verzweigungen aus.
    • Zweig 1: Wählen Sie Standardroute aus.
    • Zweig 2: Stellen Sie sicher, dass Standardroute nicht ausgewählt ist.
  11. Klicken Sie auf OK, um Ihre Aktualisierungen an der ODER-Teilung zu speichern.

  12. Ziehen Sie einen Teilnehmer-Schritt auf den linken Zweig, öffnen Sie die Eigenschaften, geben Sie die folgenden Werte an und klicken Sie auf OK:

    • Titel: Reject Publish Request
    • Benutzer/Gruppe: z. B. projects-administrators
    • E-Mail: Aktivieren Sie diese Option, damit der Benutzer per E-Mail benachrichtigt wird.
  13. Ziehen Sie einen Prozessschritt auf den rechten Zweig, öffnen Sie die Eigenschaften, geben Sie die folgenden Werte an und klicken Sie auf OK:

    • Titel: Seite wie angefordert veröffentlichen
    • Prozess: Wählen Sie Seite aktivieren aus. Mit diesem Prozess wird die ausgewählte Seite in den Publisher-Instanzen veröffentlicht.
  14. Klicken Sie auf Speichern (Editor-Symbolleiste), um alle Aktualisierungen am Workflow-Modell zu speichern.

    Vorsicht:

    Obwohl Sie Aktualisierungen an einzelnen Schritten gespeichert haben, werden diese erst dann im Workflow-Modell beibehalten, wenn Sie auf Speichern klicken.

    Ihr neues Workflow-Modell sieht dann wie folgt aus:

    workflowexample
  15. Wenden Sie diesen Workflow auf Ihre Seite an, sodass Benutzer, die zur Phase Fertig stellen übergehen, den Schritt Inhalt überprüfen auswählen können, egal ob sie die Seite wie angefordert veröffentlichen oder die Anfrage zur Veröffentlichung ablehnen möchten.

    chlimage_1

Beispiel: Definieren einer Regel oder ODER-Teilung

ODER-Teilung-Schritte ermöglichen es Ihnen, bedingte Verarbeitungspfade in Ihren Workflow einzubinden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Regel für eine ODER-Teilung zu definieren:

  1. Erstellen Sie zwei Skripte und speichern Sie diese im Repository, beispielsweise unter:

    /apps/myapp/workflow/scripts

    Hinweis:

    Die Skripte müssen eine Funktion check() aufweisen, die einen booleschen Wert zurückgibt.

  2. Bearbeiten Sie den Workflow und fügen Sie die ODER-Teilung zum Modell hinzu.

  3. Bearbeiten Sie die Eigenschaften von Zweig 1 der ODER-Teilung:

    • Definieren Sie dies als Standardroute, indem Sie den Wert auf true festlegen.
    • Geben Sie für Regel den Pfad zum Skript an. Beispiel:
      /apps/myapp/workflow/scripts/myscript1.ecma

    Hinweis:

    Sie können die Reihenfolge der Zweige ändern, sofern dies erforderlich ist.

  4. Bearbeiten Sie die Eigenschaften von Zweig 2 der ODER-Teilung:

    • Geben Sie für Regel den Pfad zum anderen Skript an. Beispiel:
      /apps/myapp/workflow/scripts/myscript2.ecma
  5. Legen Sie die Eigenschaften der einzelnen Schritte in jedem Zweig fest. Stellen Sie sicher, dass die Einstellung für Benutzer/Gruppe festlegt ist.

  6. Klicken Sie auf Speichern (Editor-Symbolleiste), um Ihre Änderungen für das Workflow-Modell zu speichern.

    Vorsicht:

    Obwohl Sie Aktualisierungen an einzelnen Schritten gespeichert haben, werden diese erst dann im Workflow-Modell beibehalten, wenn Sie auf Speichern klicken.

Funktion „Check()“

Hinweis:

Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von ECMAScript.

Das folgende Beispielskript gibt true zurück, wenn es sich bei dem Knoten um eine JCR_PATH-Konstante unter /content/we-retail/us/en handelt:

function check() {
    if (workflowData.getPayloadType() == "JCR_PATH") {
	     var path = workflowData.getPayload().toString();
	     var node = jcrSession.getItem(path);
	     
	     if (node.getPath().indexOf("/content/we-retail/us/en") >= 0) {
	     	return true;
	     } else {
	     	return false;
	     }	
     } else {
     	return false;
     }
}

Beispiel: Benutzerdefinierte Aktivierungsanfrage

Sie können jeden der vorkonfigurierten Workflows anpassen. Um das Verhalten anzupassen, überlagern Sie Details des entsprechenden Workflows.

Beispielsweise der Workflow Aktivierungsanfrage. Dieser wird für die Veröffentlichung von Seiten innerhalb von Sites verwendet und automatisch ausgelöst, wenn ein Inhaltsautor nicht über die entsprechenden Replikationsrechte verfügt. Weitere Informationen finden Sie unter Anpassen der Seitenbearbeitung – Anpassen des Workflows „Aktivierungsanfrage“.

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