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CQ bietet eine Auswahl von Standardberichten, die größtenteils auf einem Framework für die Berichterstellung basieren.

Mithilfe des Frameworks können Sie diese Standardberichte erweitern oder Ihre eigenen Berichte entwickeln. Das Framework für die Berichterstellung setzt auf den bestehenden CQ5-Konzepten und -Prinzipien auf, sodass Entwickler ihre vorhandenen CQ5-Kenntnisse als Grundlage für die Entwicklung von Berichten nutzen können.

Für die mit CQ bereitgestellten Standardberichte gilt Folgendes:

Hinweis:

Im Tutorial Erstellen eigener Berichte – ein Beispiel wird außerdem erläutert, wie viele der im Folgenden aufgeführten Prinzipien angewendet werden können.

Als weitere Implementierungsbeispiele können Sie auch die Standardberichte heranziehen.

Hinweis:

In den hier aufgeführten Beispielen und Definitionen wird die folgende Notation verwendet:

  • Jede Zeile definiert einen Knoten oder eine Eigenschaft, wobei:
    • N:<name> [<nodeType>]
      einen Knoten mit dem Namen <name> und des Knotentyps <nodeType> beschreibt.
    • P:<name> [<propertyType]
      eine Eigenschaft mit dem Namen <name> und des Eigenschaftentyps <propertyType> beschreibt.
    • P:<name> = <value>
      eine Eigenschaft mit dem Namen <name> beschreibt, deren Wert auf <value> festgelegt sein muss.
  • Die Einrückung veranschaulicht die hierarchischen Abhängigkeiten zwischen den Knoten.
  • Durch „|“ getrennte Elemente kennzeichnen eine Liste möglicher Elemente wie Typen oder Namen:
    „String|String[]“ bedeutet beispielsweise, dass die Eigenschaft entweder „String“ oder „String[]“ lauten kann.
  • „[]“ stellt ein Array dar, beispielsweise „String[]“ oder ein Array von Knoten wie in der Abfragedefinition festgelegt.

Sofern nicht anders angegeben, lauten die Standardtypen:

  • Knoten – nt:unstructured 
  • Eigenschaften – String

Framework für die Berichterstellung

Dem Framework für die Berichterstellung liegen die folgenden Prinzipien zugrunde:

  • Es basiert vollständig auf Ergebnissätzen, die von einer vom CQ5-QueryBuilder ausgeführten Abfrage zurückgegeben werden.
  • Der Ergebnissatz definiert die im Bericht angezeigten Daten. Jede Zeile des Ergebnissatzes entspricht einer Zeile in der Tabellenansicht des Berichts.
  • Die für die Ausführung für den Ergebnissatz zur Verfügung stehenden Vorgänge ähneln RDBMS-Konzepten, allen voran die Gruppierung und Aggregation.
  • Der Datenabruf und die Datenverarbeitung erfolgen größtenteils serverseitig.
  • Der Client ist allein für die Anzeige der vorverarbeiteten Daten zuständig. Nur kleinere Verarbeitungsaufgaben (z. B. das Erstellen von Links im Zellinhalt) werden clientseitig ausgeführt.

Das Framework für die Berichterstellung (am Beispiel der Struktur eines Standardberichts veranschaulicht) nutzt die folgenden Bausteine, die von der Verarbeitungswarteschlange gespeist werden:

chlimage_1

Berichtseite

Die Berichtseite:

Die reportbase-Komponente

Die reportbase-Komponente bildet die Grundlage eines jeden Berichts:

  • Sie enthält die Definition der Abfrage, die den zugrunde liegenden Ergebnissatz an Daten liefert.
  • Sie ist ein angepasstes Absatzsystem, das alle Spalten (columnbase) enthält, die dem Bericht hinzugefügt werden.
  • Sie legt fest, welche Diagrammtypen zur Verfügung stehen und welche gerade aktiv sind.
  • Sie definiert das Dialogfeld für die Bearbeitung, über das die Benutzer bestimmte Aspekte des Berichts konfigurieren können.

Die columnbase-Komponente

Jede Spalte ist eine Instanz der columnbase-Komponente:

  • Sie ist ein Absatz, der vom Absatzsystem (reportbase) des entsprechenden Berichts verwendet wird.
  • Sie definiert den Link zum zugrunde liegenden Ergebnissatz, d. h. sie definiert die spezifischen Daten, auf die im Ergebnissatz verwiesen wird, und wie diese verarbeitet werden.
  • Sie enthält neben jeglichen Standardwerten zusätzliche Definitionen, beispielsweise die verfügbaren Aggregate und Filter.

Die Abfrage und der Datenabruf

Die Abfrage:

  • ist als Teil der reportbase-Komponente definiert.
  • basiert auf dem QueryBuilder von CQ.
  • ruft die Daten ab, die als Grundlage für den Bericht dienen. Jede Zeile des Ergebnissatzes (Tabelle) ist an einen Knoten gebunden, der von der Abfrage zurückgegeben wird. Aus diesem Datensatz werden dann spezifische Informationen für einzelne Spalten extrahiert.
  • besteht meist aus:
    • einem Stammpfad.
      Dieser gibt die Unterbaumstruktur des zu durchsuchenden Repositorys an.
      Um eine Beeinträchtigung der Leistung zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Abfrage wenn möglich auf eine bestimmte Unterbaumstruktur des Repositorys zu beschränken. Der Stammpfad kann entweder in der Berichtsvorlage vordefiniert oder vom Benutzer im Konfigurationsdialogfeld („Bearbeiten“) vordefiniert werden.
    • einem Kriterium oder mehreren Kriterien.
      Diese werden angewendet, um den (anfänglichen) Ergebnissatz zu generieren. Sie umfassen u. a. Einschränkungen hinsichtlich des Knotentyps oder Eigenschaftsbeschränkungen.

Entscheidend hierbei ist, dass jeder einzelne im Ergebnissatz der Abfrage zurückgegebene Knoten verwendet wird, um eine einzelne Zeile im Bericht zu generieren (also eine 1:1-Beziehung).

Der Entwickler muss sicherstellen, dass die für einen Bericht definierte Abfrage eine für diesen Bericht geeignete Knotengruppe zurückgibt. Der Knoten selbst muss jedoch nicht alle erforderlichen Informationen enthalten, diese können auch von über- und/oder untergeordneten Knoten abgeleitet werden. Beispielsweise wählt die für den Benutzerbericht verwendete Abfrage Knoten auf Basis des Knotentyps aus (in diesem Fall rep:user). Die meisten Spalten dieses Berichts beziehen ihre Daten jedoch nicht direkt von diesen Knoten, sondern vom Unterknoten profile.
.

Verarbeitungswarteschlange

Die Abfrage gibt einen Ergebnissatz von Daten zurück, die als Zeilen im Bericht angezeigt werden. Jede Zeile des Ergebnissatzes wird (serverseitig) in mehreren Phasen verarbeitet, bevor sie an den Client zur Anzeige im Bericht übergeben wird.

Dies ermöglicht Folgendes:

  • das Extrahieren und Ableiten von Werten aus dem zugrunde liegenden Ergebnissatz.
    Beispielsweise lassen sich zwei Eigenschaftswerte als Einzelwert verarbeiten, indem die Differenz zwischen beiden berechnet wird.
  • das Auflösen der extrahierten Werte. Dies kann auf unterschiedliche Weise erfolgen.
    Beispielsweise können Pfade einem Titel zugeordnet werden (wie im menschenlesbareren Inhalt der entsprechenden Eigenschaft jcr:title).
  • das Anwenden von Filtern an verschiedenen Stellen.
  • das Erstellen zusammengesetzter Werte, falls erforderlich.
    Beispielsweise Werte, die aus einem Text bestehen, der den Benutzern angezeigt wird, einem Wert, nach dem sortiert werden soll, und einer zusätzlichen URL, die (clientseitig) zum Erstellen eines Links verwendet wird.

Workflow der Verarbeitungswarteschlange

Der folgende Workflow stellt die Verarbeitungswarteschlange dar:

chlimage_1

Phasen der Verarbeitungswarteschlange

Die Schritte und Elemente lauten im Detail:

  1. Transformiert die von der Ausgangsabfrage (reportbase) zurückgegebenen Ergebnisse in den grundlegenden Ergebnissatz unter Verwendung von Werteextraktionsfunktionen.
    Die Werteextraktionsfunktionen werden automatisch abhängig vom Spaltentyp ausgewählt. Sie dienen dazu, Werte aus der zugrunde liegenden JCR-Abfrage zu lesen und daraus einen Ergebnissatz zu erstellen. Danach kann eine weitere Verarbeitung erfolgen. Beispielsweise liest die Werteextraktionsfunktion für den Typ diff zwei Eigenschaften und berechnet den Einzelwert, der dann zum Ergebnissatz hinzugefügt wird. Die Werteextraktionsfunktionen können nicht konfiguriert werden.
  2. Auf diesen ersten Ergebnissatz, der Rohdaten enthält, wird eine anfängliche Filterung (Phase raw) angewendet.
  3. Die Werte werden vorverarbeitet, wie für die Phase apply definiert.
  4. Die vorverarbeiteten Werte werden (während der Phase preprocessed) gefiltert.
  5. Die Werte werden entsprechend dem definierten Resolver aufgelöst.
  6. Die aufgelösten Werte werden (während der Phase resolved) gefiltert.
  7. Die Daten werden gruppiert und aggregiert.
  8. Array-Daten werden durch Konvertierung in eine (zeichenfolgenbasierte) Liste aufgelöst.
    Dies ist ein impliziter Schritt, bei dem ein mehrwertiges Ergebnis in eine anzeigbare Liste umgewandelt wird. Dies ist für (nicht aggregierte) Zellwerte erforderlich, die auf mehrwertigen JCR-Eigenschaften basieren.
  9. Die Werte werden wieder vorverarbeitet, wie für die Phase afterApply definiert.
  10. Die Daten werden sortiert.
  11. Die verarbeiteten Daten werden an den Client übertragen.

Hinweis:

Die Ausgangsabfrage, die den grundlegenden Datenergebnissatz zurückgibt, ist in der reportbase-Komponente definiert.

Andere Elemente der Verarbeitungswarteschlange sind in den columnbase-Komponenten definiert.

Aufbau und Konfiguration von Berichten

Um einen Bericht zu erstellen und zu konfigurieren, wird Folgendes benötigt:

Speicherort von Berichtskomponenten

Die standardmäßigen Berichtskomponenten befinden sich unter /libs/cq/reporting/components.

Es empfiehlt sich dringend, diese Knoten nicht zu aktualisieren, sondern eigene Komponentenknoten unter /apps/cq/reporting/components oder ggf. /apps/<IhrProjekt>/reports/components zu erstellen.

Wobei (beispielsweise):

N:apps 
    N:cq [nt:folder]
        N:reporting|reports [sling:Folder]
            N:components [sling:Folder]

Darunter legen Sie den Stamm für Ihren Bericht an und darunter die reportbase-Komponente und die columnbase-Komponenten:

N:apps 
    N:cq [nt:folder]
        N:reporting|reports [sling:Folder]
            N:components [sling:Folder]
                N:<reportname> [sling:Folder]
                        N:<reportname> [cq:Component]  // report base component
                        N:<columnname> [cq:Component]  // column base component

Seitenkomponente

Eine Berichtseite muss die Eigenschaft sling:resourceType von /libs/cq/reporting/components/reportpage verwenden.

Eine benutzerdefinierte Seitenkomponente sollte (in den meisten Fällen) nicht erforderlich sein.

reportbase-Komponente

Jeder Berichtstyp benötigt eine von /libs/cq/reporting/components/reportbase abgeleitete Container-Komponente.

Diese Komponente dient als Container für den gesamten Bericht und stellt Informationen für Folgendes bereit:

N:<reportname> [cq:Component]
    P:sling:resourceSuperType = "cq/reporting/components/reportbase"
    N:charting
    N:dialog [cq:Dialog]
    N:queryBuilder

Abfragedefinition

N:queryBuilder
    N:propertyConstraints
    [
        N:<name> // array of nodes (name irrelevant), each with the following properties:
            P:name
            P:value
    ]
    P:nodeTypes [String|String[]] 
    P:mandatoryProperties [String|String[]]
  • propertyConstraints
    Kann verwendet werden, um den Ergebnissatz auf Knoten zu beschränken, die bestimmte Eigenschaften mit bestimmten Werten aufweisen. Wenn mehrere Beschränkungen angegeben sind, muss der Knoten allen Beschränkungen entsprechen (AND-Vorgang).
    Beispiel:
        N:propertyConstraints
        [
            N:0
                P:sling:resourceType
                P:foundation/components/textimage
            N:1
                P:jcr:modifiedBy
                P:admin
         ]

    Damit würden alle textimage-Komponenten zurückgegeben, die zuletzt vom Benutzer admin geändert wurden.
  • nodeTypes
    Wird verwendet, um den Ergebnissatz auf die angegebenen Knotentypen zu beschränken. Es können mehrere Knotentypen angegeben werden.
  • mandatoryProperties
    Kann verwendet werden, um den Ergebnissatz auf Knoten zu beschränken, die alle der angegebenen Eigenschaften aufweisen. Der Wert der Eigenschaften wird nicht berücksichtigt.

Alle Definitionen sind optional und können beliebig kombiniert werden, aber Sie müssen mindestens eine davon definieren.

Diagrammdefinitionen

N:charting
    N:settings
        N:active [cq:WidgetCollection]
        [
            N:<name> // array of nodes, each with the following property
                P:id   // must match the id of a child node of definitions 
        ]
    N:definitions [cq:WidgetCollection]
    [
        N:<name> // array of nodes, each with the following properties
            P:id
            P:type
            // additional, chart type specific configurations
    ]
  • settings
    Enthält Definitionen für die aktiven Diagramme.
    • active
      Da sich mehrere Einstellungen definieren lassen, können Sie damit festlegen, welche gerade aktiv sind. Diese werden durch ein Array von Knoten definiert (es gibt keine obligatorische Benennungskonvention für diese Knoten, für die Standardberichte wird aber häufig 0,1..x verwendet), die jeweils die folgende Eigenschaft aufweisen:
      • id
        Zum Identifizieren der aktiven Diagramme. Diese muss mit der ID einer der Definitionen des Diagramms übereinstimmen.
  • definitions
    Definiert die Diagrammtypen, die für den Bericht verfügbar sein können. Die zu verwendenden Definitionen werden durch die aktiven Einstellungen angeben.
    Die Definitionen werden mithilfe eines Arrays von Knoten angegeben (auch in diesem Fall meist mit dem Namen 0,1..x), die jeweils die folgenden Eigenschaften aufweisen:
    • id
      Die Diagrammidentifizierung.
    • type
      Der Typ des verfügbaren Diagramms. Die folgenden Optionen stehen zur Auswahl:
      • pie
        Tortendiagramm. Wird nur aus aktuellen Daten generiert.
      • lineseries
        Eine Reihe von Linien (die Punkte verbinden, welche die eigentlichen Momentaufnahmen darstellen). Wird nur aus Verlaufsdaten generiert.
    • Je nach Diagrammtyp stehen weitere Eigenschaften zur Verfügung:
      • für den Diagrammtyp pie:
        • maxRadius (Double/Long)
          Der maximal zulässige Radius für das Kreisdiagramm, daher die maximal zulässige Größe für das Diagramm (ohne Legende). Dieser wird ignoriert, wenn fixedRadius definiert ist.
        • minRadius (Double/Long)
          Der minimal zulässige Radius für das Kreisdiagramm. Dieser wird ignoriert, wenn fixedRadius definiert ist.
        • fixedRadius (Double/Long)
          Definiert einen festen Radius für das Kreisdiagramm.
      • für den Diagrammtyp lineseries:
        • totals (Boolean)
          Sollte auf „true“ festgelegt sein, wenn eine zusätzliche Zeile mit der Gesamtsumme angezeigt werden soll.
          Standardwert: false
        • series (Long)
          Anzahl der anzuzeigenden Zeilen/Reihen.
          Standardwert: 9 (dies ist auch der maximal zulässige Wert)
        • hoverLimit (Long)
          Maximale Anzahl aggregierter Momentaufnahmen (Punkte auf jeder horizontalen Linie, die für unterschiedliche Werte stehen), für die Popups angezeigt werden sollen, wenn Benutzer mit der Maus über einen bestimmten Wert oder eine entsprechende Beschriftung in der Legende des Diagramms fahren.
          Standardwert: 35 (d. h. es werden überhaupt keine Popups angezeigt, wenn mehr als 35 verschiedene Werte für die aktuellen Diagrammeinstellungen gelten).
          Es gilt zusätzlich eine maximale Anzahl von 10 Popups, die parallel angezeigt werden können (es können mehrere Popups angezeigt werden, wenn mit der Maus über die Legendentexte gefahren wird).

Konfigurationsdialogfeld

Jeder Bericht kann ein Konfigurationsdialogfeld aufweisen, in dem die Benutzer verschiedene Parameter für den Bericht angeben können. Auf dieses Dialogfeld kann über die Schaltfläche Bearbeiten zugegriffen werden, wenn die Berichtseite geöffnet ist.

Dieses Dialogfeld ist ein CQ-Standarddialogfeld und kann als solches konfiguriert werden (weitere Informationen finden Sie unter CQ.Dialog).

Ein Dialogfeld kann beispielsweise wie folgt aussehen:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<jcr:root xmlns:cq="http://www.day.com/jcr/cq/1.0" xmlns:jcr="http://www.jcp.org/jcr/1.0"
    jcr:primaryType="cq:Dialog"
    height="{Long}424">
    <items jcr:primaryType="cq:WidgetCollection">
        <props jcr:primaryType="cq:Panel">
            <items jcr:primaryType="cq:WidgetCollection">
                <title
                    jcr:primaryType="cq:Widget"
                    path="/libs/cq/reporting/components/commons/title.infinity.json"
                    xtype="cqinclude"/>
                <description
                    jcr:primaryType="cq:Widget"
                    path="/libs/cq/reporting/components/commons/description.infinity.json"
                    xtype="cqinclude"/>
                <rootPath
                    jcr:primaryType="cq:Widget"
                    fieldLabel="Root path"
                    name="./report/rootPath"
                    rootPath=""
                    rootTitle="Repository root"
                    xtype="pathfield"/>
                <processing
                    jcr:primaryType="cq:Widget"
                    path="/libs/cq/reporting/components/commons/processing.infinity.json"
                    xtype="cqinclude"/>
                <scheduling
                    jcr:primaryType="cq:Widget"
                    path="/libs/cq/reporting/components/commons/scheduling.infinity.json"
                    xtype="cqinclude"/>
            </items>
        </props>
    </items>
</jcr:root>

Es stehen mehrere vorkonfigurierte Komponenten zur Verfügung, auf die im Dialogfeld über die Eigenschaft xtype mit dem Wert cqinclude verwiesen werden kann:

  • title
    /libs/cq/reporting/components/commons/title
    Textfeld zum Definieren des Berichtstitels
  • description
    /libs/cq/reporting/components/commons/description
    Textbereich zum Definieren der Berichtbeschreibung
  • processing
    /libs/cq/reporting/components/commons/processing
    Auswahl für den Verarbeitungsmodus des Berichts (manuelles/automatisches Laden von Daten)
  • scheduling
    /libs/cq/reporting/components/commons/scheduling
    Auswahl zum Planen von Momentaufnahmen für das Diagramm mit Verlaufsdaten

Hinweis:

Die Komponenten, auf die verwiesen wird, müssen mit dem Suffix .infinity.json eingebunden werden (siehe obiges Beispiel).

Stammverzeichnis

Zusätzlich kann ein Stammpfad für den Bericht definiert werden:

  • rootPath
    Damit wird der Bericht auf einen bestimmten Abschnitt (Baum oder Unterbaumstruktur) des Repositorys beschränkt, was sich zur Leistungsoptimierung empfiehlt. Der Stammpfad wird durch die Eigenschaft rootPath des Knotens report jeder Berichtseite angegeben (wird bei der Seitenerstellung aus der Vorlage übernommen).
    Er kann durch Folgendes angegeben werden:
    • Die Berichtsvorlage (entweder als fester Wert oder als Standardwert für das Konfigurationsdialogfeld).
    • Den Benutzer (mithilfe dieses Parameters).

columnbase-Komponente

Jeder Spaltentyp benötigt eine von /libs/cq/reporting/components/columnbase abgeleitete Komponente.

Eine Spaltenkomponente definiert eine Kombination folgender Elemente:

N:<columnname> [cq:Component]
   P:componentGroup
   P:jcr:title
   P:sling:resourceSuperType = "cq/reporting/components/columnbase"
   N:cq:editConfig [cq:EditConfig]               // Ereignisse und Aktionen
   N:defaults                                    // Spaltenstandardwerte
   N:definitions
      N:queryBuilder                             // Spaltenspezifische Abfrage
        P:property [String|String[]]             // Spaltenspezifische Abfrage
        P:subPath                                // Spaltenspezifische Abfrage
        P:secondaryProperty [String|String[]]    // Spaltenspezifische Abfrage
        P:secondarySubPath                       // Spaltenspezifische Abfrage
      N:data
        P:clientFilter [String]                  // Client-Filter
        P:resolver                               // Resolver und Vorverarbeitung
        N:resolverConfig                         // Resolver und Vorverarbeitung
        N:preprocessing                          // Resolver und Vorverarbeitung
      P:type                                     // Spaltenspezifische Definitionen
      P:groupable [Boolean]                      // Spaltenspezifische Definitionen
      N:filters [cq:WidgetCollection]            // Spaltenspezifische Definitionen
      N:aggregates [cq:WidgetCollection]         // Spaltenspezifische Definitionen

Spaltenspezifische Abfrage

Diese definiert die spezifische Datenextraktion (aus dem Datenergebnissatz des Berichts) für die Verwendung in der jeweiligen Spalte.
.

N:definitions 
    N:queryBuilder
        P:property [String|String[]]        
        P:subPath
        P:secondaryProperty [String|String[]]
        P:secondarySubPath
  • property
    Definiert die Eigenschaft, die für die Berechnung des tatsächlichen Zellwerts verwendet werden soll.
    Wenn die Eigenschaft als „String[]“ definiert ist, werden mehrere Eigenschaften (in Folge) überprüft, um den aktuellen Wert zu finden.
    Beispielsweise im folgenden Fall:
    property = [ "jcr:lastModified", "jcr:created" ]
    Der entsprechende Werte-Extractor, der hier den Vorgang steuert, geht wie folgt vor:
    • Er prüft, ob eine jcr:lastModified-Eigenschaft verfügbar ist. Falls ja, verwendet er sie.
    • Wenn keine jcr:lastModified-Eigenschaft verfügbar ist, wird stattdessen der Inhalt von „jcr:created“ verwendet.
  • subPath
    Wenn sich das Ergebnis nicht auf dem Knoten befindet, der von der Abfrage zurückgegeben wird, definiert subPath, wo sich die Eigenschaft tatsächlich befindet.
  • secondaryProperty
    Definiert eine zweite Eigenschaft, die auch für die Berechnung des tatsächlichen Zellwerts verwendet werden muss. Diese wird nur für bestimmte Spaltentypen („diff“ und „sortable“) verwendet.
    Beispielsweise wird beim Bericht der Workflow-Instanz die angegebene Eigenschaft verwendet, um den tatsächlichen Wert der Zeitdifferenz (in Millisekunden) zwischen Start- und Endzeit zu speichern.
  • secondarySubPath
    Ähnelt „subPath“, wenn secondaryProperty verwendet wird.

In den meisten Fällen wird nur property verwendet.

Client-Filter

Der Client-Filter extrahiert die anzuzeigenden Informationen aus den vom Server zurückgegebenen Daten.

Hinweis:

Dieser Filter wird clientseitig ausgeführt, nachdem die gesamte serverseitige Verarbeitung erfolgt ist.

N:definitions
    N:data
        P:clientFilter [String]

clientFilter ist als JavaScript-Funktion definiert, die:

  • als Eingabe einen Parameter erhält – die vom Server zurückgegebenen Daten (also vollständig vorverarbeitet).
  • als Ausgabe den gefilterten (verarbeiteten) Wert zurückgibt – die aus den Eingabeinformationen extrahierten oder abgeleiteten Daten.

Im folgenden Beispiel wird der entsprechende Seitenpfad aus einem Komponentenpfad extrahiert:

function(v) {
    var sepPos = v.lastIndexOf('/jcr:content');
    if (sepPos < 0) {
        return v;
    }
    return v.substring(sepPos + '/jcr:content'.length, v.length);
}

Resolver und Vorverarbeitung

Die Verarbeitungswarteschlange definiert die verschiedenen Resolver und konfiguriert die Vorverarbeitung:

N:definitions
    N:data
        P:resolver
        N:resolverConfig
        N:preprocessing
            N:apply
            N:applyAfter
  • resolver
    Definiert den zu verwendenden Resolver. Die folgenden Resolver sind verfügbar:
    • const
      Ordnet Werte anderen Werten zu, beispielsweise um Konstanten wie en in den entsprechenden Wert English aufzulösen.
    • default
      Der Standard-Resolver. Dies ist ein Platzhalter-Resolver, der eigentlich nichts auflöst.
    • page
      Löst einen Pfadwert zum Pfad der entsprechenden Seite auf, genauer gesagt zum entsprechenden Knoten jcr:content. Beispielsweise wird /content/.../page/jcr:content/par/xyz zu /content/.../page/jcr:content aufgelöst.
    • path
      Löst einen Pfadwert auf, indem optional ein Unterpfad angehängt und der aktuelle Wert aus einer Eigenschaft des Knotens (wie durch resolverConfig definiert) unter dem aufgelösten Pfad übernommen wird. Beispielsweise kann ein Pfad, der /content/.../page/jcr:content lautet, zum Inhalt der Eigenschaft jcr:title aufgelöst werden. Dies würde bedeuten, dass ein Seitenpfad zum Seitentitel aufgelöst wird.
    • pathextension
      Löst einen Wert auf, indem ein Pfad vorangestellt wird und der aktuelle Wert aus einer Eigenschaft des Knotens unter dem aufgelösten Pfad übernommen wird. Einem Wert de könnte beispielsweise ein Pfad wie /libs/wcm/core/resources/languages vorangestellt werden, der den Wert aus der Eigenschaft language übernimmt, um den Ländercode de in die Sprachbeschreibung German aufzulösen.
  • resolverConfig
    Enthält Definitionen für den Resolver. Die verfügbaren Optionen hängen vom gewählten Resolver ab:
    .
    • const
      Verwenden Sie Eigenschaften, um die Konstanten zum Auflösen anzugeben. Der Name der Eigenschaft definiert die aufzulösende Konstante. Der Wert der Eigenschaft definiert den aufgelösten Wert.
      Beispielsweise löst eine Eigenschaft mit Name=1 und Value=One „1“ zu „One“ auf.
    • default
      Keine Konfiguration verfügbar.
    • page
      • propertyName (optional)
        Definiert den Namen der Eigenschaft, die für die Auflösung des Werts verwendet werden soll. Wenn kein Wert angegeben ist, wird der Standardwert jcr:title (der Seitentitel) verwendet. Für den Resolver page bedeutet dies, dass der Pfad zuerst zum Seitenpfad, dann weiter zum Seitentitel aufgelöst wird.
    • path
      • propertyName (optional)
        Gibt den Namen der Eigenschaft an, die für die Auflösung des Werts verwendet werden soll. Wenn kein Wert angegeben ist, wird der Standardwert jcr:title verwendet.
      • subPath (optional)
        Mit dieser Eigenschaft kann ein Suffix angegeben werden, das an den Pfad angehängt wird, bevor der Wert aufgelöst wird.
    • pathextension
      • path (erforderlich)
        Definiert den Pfad, der vorangestellt werden soll.
      • propertyName (erforderlich)
        Definiert die Eigenschaft für den aufgelösten Pfad, unter dem sich der aktuelle Wert befindet.
      • i18n (optional, Typ „Boolean“)
        Legt fest, ob der aufgelöste Wert internationalisiert werden soll (d. h. mithilfe der Internationalisierungsdienste von CQ5).
  • preprocessing
    Die Vorverarbeitung ist optional und kann (separat) an die Verarbeitungsphasen apply oder applyAfter gebunden werden:

Resolver

Die Resolver werden verwendet, um die erforderlichen Informationen zu extrahieren. Beispiele für die verschiedenen Resolver:

Const

Im folgenden Beispiel wird ein konstanter Wert von VersionCreated in die Zeichenfolge New version created aufgelöst.

Siehe /libs/cq/reporting/components/auditreport/typecol/definitions/data.

N:data
    P:resolver=const
    N:resolverConfig
        P:VersionCreated="New version created"

Seite

Löst einen Pfadwert zur Eigenschaft „jcr:description“ des Knotens „jcr:content“ (untergeordnet) der entsprechenden Seite auf.

Siehe /libs/cq/reporting/components/compreport/pagecol/definitions/data.

N:data
    P:resolver=page
    N:resolverConfig
        P:propertyName="jcr:description"

Pfad

Im folgenden Beispiel wird ein Pfad, der /content/.../page lautet, zum Inhalt der Eigenschaft jcr:title aufgelöst werden. Dies würde bedeuten, dass ein Seitenpfad zum Seitentitel aufgelöst wird.

Siehe /libs/cq/reporting/components/auditreport/pagecol/definitions/data.

N:data
    P:resolver=path
    N:resolverConfig
        P:propertyName="jcr:title"
        P:subPath="/jcr:content"

Pfaderweiterung

Im folgenden Beispiel wird einem Wert de die Pfaderweiterung /libs/wcm/core/resources/languages vorangestellt, dann wird der Wert aus der Eigenschaft language übernommen, um den Ländercode de zur Sprachbeschreibung German aufzulösen.

Siehe /libs/cq/reporting/components/userreport/languagecol/definitions/data.

N:data
    P:resolver=pathextension
    N:resolverConfig
        P:path="/libs/wcm/core/resources/languages"
        P:propertyName="language"

Vorverarbeitung

Die Definition preprocessing kann wahlweise auf Folgendes angewendet werden:

  • entweder auf den ursprünglichen Wert:
    Die Vorverarbeitungsdefinition für den ursprünglichen Wert wird für apply und/oder applyAfter direkt angegeben.
  • oder auf den aggregierten Wert:
    Bei Bedarf kann für jede Aggregation eine eigene Definition angegeben werden.
    Um eine explizite Vorverarbeitung für aggregierte Werte festzulegen, müssen sich die Vorverarbeitungsdefinitionen auf einem vorliegen aggregierten untergeordneten Knoten befinden (apply/aggregated, applyAfter/aggregated). Wenn eine explizite Vorverarbeitung für verschiedene Aggregate erforderlich ist, befindet sich die Vorverarbeitungsdefinition auf einem untergeordneten Knoten mit dem Namen des jeweiligen Aggregates (z. B. apply/aggregated/min/max oder anderen Aggregaten).

Sie können eine der folgenden bei der Vorverarbeitung zu verwendenden Optionen angeben:

  • Muster zum Suchen und Ersetzen
    Wenn das angegebene Muster gefunden wird (das als regulärer Ausdruck definiert ist), wird es durch ein anderes Muster ersetzt. Dieses kann z. B. verwendet werden, um eine Teilzeichenfolge des ursprünglichen Musters zu extrahieren.
  • Datentypformatierer
    Konvertiert einen numerischen Wert in eine relative Zeichenfolge. Beispielsweise würde der Wert, der eine Zeitdifferenz von einer Stunde repräsentiert, in eine Zeichenfolge wie 1:24PM (1 hour ago)aufgelöst werden.

Beispiel:

N:definitions
    N:data
        N:preprocessing
            N:apply|applyAfter
                P:pattern         // regex
                P:replace         // replacement for regex
                // and/or
                P:format          // data type formatter

Vorverarbeitung – Muster zum Suchen und Ersetzen

Für die Vorverarbeitung können Sie ein Muster (definiert als regulärer Ausdruck oder RegEx) angeben, das durch das Muster replace ersetzt wird:

  • pattern
    Der reguläre Ausdruck, der verwendet wird, um eine Teilzeichenfolge zu finden.
  • replace
    Die Zeichenkette oder Darstellung der Zeichenkette, die als Ersatz für die ursprüngliche Zeichenkette verwendet wird. Häufig handelt es sich dabei um eine Teilzeichenfolge der Zeichenfolge, die durch den regulären Ausdruck pattern gefunden wird.

Ein Ersetzungsmuster kann beispielsweise wie folgt aufgeschlüsselt werden:

  • Für den Knoten definitions/data/preprocessing/apply mit den folgenden zwei Eigenschaften:
    • pattern: (.*)(/jcr:content)(/|$)(.*)
    • replace: $1
  • Eine Zeichenfolge, die wie folgt vorliegt:
    • /content/geometrixx/en/services/jcr:content/par/text
  • wird in vier Abschnitte unterteilt:
    • $1 - (.*) - /content/geometrixx/en/services
    • $2 - (/jcr:content) - /jcr:content
    • $3 - (/|$) - /
    • $4 - (.*) - par/text
  • und durch die Zeichenfolge ersetzt, die durch $1 dargestellt wird:
    • /content/geometrixx/en/services

Vorverarbeitung – Datentypformatierer

Diese Formatierer konvertieren einen numerischen Wert in eine relative Zeichenfolge.

Dies kann beispielsweise für eine Zeitspalte verwendet werden, die die Aggregate min, avg und max zulässt. Da min-/avg-/max-Aggregate als Zeitdifferenz angezeigt werden (z. B. 10 days ago), benötigen sie einen Datenformatierer. Dazu wird auf die aggregierten Werte min/avg/max ein Formatierer datedelta angewendet. Wenn auch ein Aggregat count verfügbar ist, dann ist dafür kein Formatierer erforderlich, ebenso wenig wie für den ursprünglichen Wert.
.

Derzeit sind die folgenden Datentypformatierer verfügbar:

  • format
    Datentypformatierer:
    • duration
      Die Dauer ist die Zeitspanne zwischen zwei definierten Terminen. Beispiel: Beginn und Ende einer Workflow-Aktion, die eine Stunde gedauert hat – sie hat am 13.02.11 um 11:23 Uhr begonnen und endete eine Stunde später am 13.02.11 um 12:23 Uhr.
      Der Formatierer konvertiert einen numerischen Wert (interpretiert als Millisekunden) in eine Dauerzeichenfolge, z. B. wird 30000 als 30s formatiert.
    • datedelta
      Ein Datendelta ist die Zeitspanne zwischen einem in der Vergangenheit liegenden Datum und dem jetzigen Zeitpunkt (entsprechend fällt das Ergebnis anders aus, wenn der Bericht zu einem späteren Zeitpunkt angezeigt wird).
      Es konvertiert den numerischen Wert (interpretiert als Zeitdifferenz in Tagen) in eine relative Datumszeichenfolge. Beispielsweise wird „1“ als „1 day ago“ formatiert.

Im folgenden Beispiel wird die Formatierung datedelta für die Aggregate min und max definiert:

N:definitions
    N:data
        N:preprocessing
            N:apply
                N:aggregated
                    N:min
                        P:format = "datedelta"
                    N:max
                        P:format = "datedelta"

Spaltenspezifische Definitionen

Die spaltenspezifischen Definitionen definieren die für diese Spalte verfügbaren Filter und Aggregate.

N:definitions
    P:type
    P:groupable [Boolean]
    N:filters [cq:WidgetCollection]  
    [
        N:<name> // array of nodes (names irrelevant) with the following properties:
            P:filterType
            P:id
            P:phase
    ]
    N:aggregates [cq:WidgetCollection]
    [
        N:<name> // array of nodes (names irrelevant) with the following properties:
            P:text
            P:type
    ]
  • type
    Die folgenden Optionen sind standardmäßig verfügbar:
    • string
    • number
    • int
    • date
    • diff
    • timeslot
      Diese Option wird verwendet, um Teile eines Datums zu extrahieren, das für die Aggregation benötigt wird (gruppieren Sie beispielsweise nach Jahr, um die Daten für die einzelnen Jahre zu aggregieren).
    • sortable
      Diese Option wird für Werte verwendet, die unterschiedliche Werte (aus unterschiedlichen Eigenschaften) zum Sortieren und Anzeigen verwenden.
    Zusätzlich kann jeder der oben genannten Werte als Mehrfachwert definiert werden, beispielsweise definiert string[] ein Array von Zeichenfolgen.
    Der Werte-Extractor wird durch den Spaltentyp ausgewählt. Wenn für einen Spaltentyp ein Werte-Extractor verfügbar ist, dann wird dieser verwendet. Andernfalls wird der standardmäßige Werte-Extractor verwendet.
    Ein Typ kann (optional) einen Parameter heranziehen. Beispielsweise extrahiert timeslot:year das Jahr aus einem Datumsfeld. Typen mit ihren Parametern:
    • timeslot – Die Werte sind mit den entsprechenden Konstanten von java.utils.Calendar vergleichbar.
      • timeslot:year - Calendar.YEAR
      • timeslot:month-of-year - Calendar.MONTH
      • timeslot:week-of-year - Calendar.WEEK_OF_YEAR
      • timeslot:day-of-month - Calendar.DAY_OF_MONTH
      • timeslot:day-of-week - Calendar.DAY_OF_WEEK
      • timeslot:day-of-year - Calendar.DAY_OF_YEAR
      • timeslot:hour-of-day - Calendar.HOUR_OF_DAY
      • timeslot:minute-of-hour - Calendar.MINUTE
         
  • groupable
    Legt fest, ob der Bericht nach dieser Spalte gruppiert werden kann.
  • filters
    Filterdefinitionen.
    • filterType
      Die verfügbaren Filter sind:
      • string
        Ein zeichenfolgenbasierter Filter.
    • id
      Filter-ID.
    • phase
      Verfügbare Phasen:
      • raw
        Der Filter wird auf Rohdaten angewendet.
      • preprocessed
        Der Filter wird auf vorverarbeitete Daten angewendet.
      • resolved
        Der Filter wird auf aufgelöste Daten angewendet.
  • aggregates
    Aggregatdefinitionen.
    • text
      Textdarstellung des Namens des Aggregats. Wenn text nicht angegeben ist, dann wird die Standardbeschreibung des Aggregats verwendet, beispielsweise wird minimum für das Aggregat min verwendet.
    • type
      Aggregattyp. Die verfügbaren Aggregate sind:
      • count
        Zählt die Anzahl der Zeilen.
      • count-nonempty
        Zählt die Anzahl der nicht leeren Zeilen.
      • min
        Stellt den Mindestwert bereit.
      • max
        Stellt den Höchstwert bereit.
      • average
        Stellt den Durchschnittswert bereit.
      • sum
        Stellt die Summe aller Werte bereit.
      • median
        Stellt den Medianwert bereit.
      • percentile95
        Zieht das 95. Perzentil aller Werte heran.

Spaltenstandardwerte

Hiermit werden Standwerte für die Spalte definiert:

N:defaults
    P:aggregate

Ereignisse und Aktionen

Die Bearbeitungskonfiguration definiert sowohl die erforderlichen Ereignisse, die die Listener erkennen müssen, als auch die Aktionen, die nach dem Auftreten dieser Ereignisse ausgeführt werden sollen. Weitere Informationen finden Sie in der Einführung zur Komponentenentwicklung.

Die folgenden Werte müssen definiert werden, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Aktionen berücksichtigt werden:

N:cq:editConfig [cq:EditConfig] 
    P:cq:actions [String[]] = "insert", "delete" 
    P:cq:dialogMode = "floating"
    P:cq:layout = "auto"
    N:cq:listeners [cq:EditListenersConfig]
        P:aftercreate = "REFRESH_INSERTED"
        P:afterdelete = "REFRESH_SELF"
        P:afteredit = "REFRESH_SELF"
        P:afterinsert = "REFRESH_INSERTED"
        P:aftermove = "REFRESH_SELF"
        P:afterremove = "REFRESH_SELF"

Generische Spalten

Generische Spalten sind eine Erweiterung, bei der (die meisten) Spaltendefinitionen auf der Instanz des Spaltenknotens (und nicht auf dem Komponentenknoten) gespeichert werden.

Sie weisen ein (standardmäßiges) Dialogfeld auf, das Sie für eine einzelne generische Komponente anpassen. Über dieses Dialogfeld können Berichtsbenutzer die Spalteneigenschaften einer generischen Spalte auf der Berichtsseite definieren (über den Menüpunkt Spalteneigenschaften).

Ein Beispiel hierfür ist die Spalte Generisch des Benutzerberichts. Siehe /libs/cq/reporting/components/userreport/genericcol.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spalte als generisch zu definieren:

  • Legen Sie die Eigenschaft type des Knotens definition der Spalte auf generic fest.
    Siehe /libs/cq/reporting/components/userreport/genericcol/definitions
  • Geben Sie eine Definition für das (standardmäßige) Dialogfeld unter dem Knoten definition der Spalte an.
    Siehe /libs/cq/reporting/components/userreport/genericcol/definitions/dialog
    • Die Felder des Dialogfelds müssen sich auf die gleichen Namen beziehen wie die entsprechende Komponenteneigenschaft (einschließlich ihres Pfads).
      Wenn Sie beispielsweise den Typ der generischen Spalte über das Dialogfeld als konfigurierbar festlegen möchten, verwenden Sie ein Feld mit dem Namen /definitions/type.
    • Eigenschaften, die über die Benutzeroberfläche/das Dialogfeld definiert wurden, haben Vorrang vor denen, die in der columnbase-Komponente definiert wurden.
  • Definieren Sie die Bearbeitungskonfiguration.
    Siehe /libs/cq/reporting/components/userreport/genericcol/cq:editConfig
  • Verwenden Sie CQ-Standardmethoden, um (zusätzliche) Spalteneigenschaften zu definieren.
    Beachten Sie, dass bei Eigenschaften, die sowohl für die Komponenten- als auch für Spalteninstanz definiert sind, der Wert für die Spalteninstanz Vorrang hat.
    Die für eine generische Spalte zur Verfügung stehenden Eigenschaften lauten:
    • jcr:title – Spaltenname
    • definitions/aggregates – Aggregate
    • definitions/filters – Filter
    • definitions/type – der Typ der Spalte (dieser muss über das Dialogfeld definiert werden, entweder über eine Auswahl/ein Kombinationsfeld oder ein ausgeblendetes Feld)
    • definitions/data/resolver und definitions/data/resolverConfig (jedoch nicht definitions/data/preprocessing oder .../clientFilter) – der Resolver und die Konfiguration
    • definitions/queryBuilder – die QueryBuilder-Konfiguration
    • defaults/aggregate – das Standardaggregat
    Bei einer neuen Instanz der generischen Spalte im Benutzerbericht werden die über das Dialogfeld definierten Eigenschaften unter folgendem Pfad beibehalten:
        /etc/reports/userreport/jcr:content/report/columns/genericcol/settings/generic

Berichtsdesign

Mit dem Design wird festgelegt, welche Spaltentypen für die Erstellung eines Berichts zur Verfügung stehen. Außerdem wird damit das Absatzsystem definiert, dem die Spalten hinzugefügt werden.

Es wird dringend empfohlen, für jeden Bericht ein eigenes Design zu erstellen. Damit ist eine umfassende Flexibilität gewährleistet. Siehe auch Definieren neuer Berichte.

Die standardmäßigen Berichtskomponenten befinden sich unter /etc/designs/reports.

Der Speicherort für Ihre Berichte ist ggf. davon abhängig, wo sich Ihre Komponenten befinden:

  • /etc/designs/reports/<IhrBericht> ist geeignet, wenn sich der Bericht unter /apps/cq/reporting befindet.
  • /etc/designs/<IhrProjekt>/reports/<IhrBericht> für Berichte, für die das Muster /apps/<IhrProjekt>/reports verwendet wird.

Die erforderlichen Designeigenschaften werden unter jcr:content/reportpage/report/columns registriert (beispielsweise /etc/designs/reports/<Berichtsname>/jcr:content/reportpage/report/columns):

  • components
    Alle Komponenten und/oder Komponentengruppen, die für den Bericht zulässig sind.
  • sling:resourceType
    Eigenschaft mit dem Wert cq/reporting/components/repparsys.

Ein Beispiel für ein Designsnippet (aus dem Design des Komponentenberichts):

<!-- ... -->
    <jcr:content
        jcr:primaryType="nt:unstructured"
        jcr:title="Component Report"
        sling:resourceType="wcm/core/components/designer">
        <reportpage jcr:primaryType="nt:unstructured">
            <report jcr:primaryType="nt:unstructured">
                <columns
                    jcr:primaryType="nt:unstructured"
                    sling:resourceType="cq/reporting/components/repparsys"
                    components="group:Component Report"/>
            </report>
        </reportpage>
    </jcr:content>
<!-- ... -->

Die Angabe von Designs für einzelne Spalten ist nicht erforderlich. Verfügbare Spalten können im Designmodus definiert werden.

Hinweis:

Es wird empfohlen, keine Änderungen an den Standardberichtsdesigns vorzunehmen. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Änderungen beim Aktualisieren oder Installieren von Hotfixes verloren gehen.

Kopieren Sie den Bericht und das entsprechende Design, wenn Sie einen Standardbericht anpassen möchten.

Hinweis:

Standardspalten können beim Erstellen eines Berichts automatisch erstellt werden. Diese werden in der Vorlage angegeben.

Berichtsvorlage

Jeder Berichtstyp muss eine Vorlage bereitstellen. Dabei handelt es sich um die standardmäßigen CQ-Vorlagen, die auch als solche konfiguriert werden können.

Die Vorlage muss:

  • sling:resourceType auf cq/reporting/components/reportpage festlegen.
  • das zu verwendende Design angeben.
  • einen untergeordneten Knoten report erstellen, der über die Eigenschaft sling:resourceType auf die Container-Komponente (reportbase) verweist.

Ein Beispiel für ein Vorlagensnippet (aus der Komponentenberichtsvorlage):

<!-- ... -->
    <jcr:content
        cq:designPath="/etc/designs/reports/compreport"
        jcr:primaryType="cq:PageContent"
        sling:resourceType="cq/reporting/components/reportpage">
        <report
            jcr:primaryType="nt:unstructured"
            sling:resourceType="cq/reporting/components/compreport/compreport"/>
    </jcr:content>
<!-- .. -->

Beispiel für ein Vorlagensnippet, das die Definition des Stammpfads (aus der Benutzerberichtsvorlage) zeigt:

<!-- ... -->
    <jcr:content
        cq:designPath="/etc/designs/reports/userreport"
        jcr:primaryType="cq:PageContent"
        sling:resourceType="cq/reporting/components/reportpage">
        <report
            jcr:primaryType="nt:unstructured"
            rootPath="/home/users"
            sling:resourceType="cq/reporting/components/compreport/compreport"/>
    </jcr:content>
<!-- .. -->

Die standardmäßigen Berichtsvorlagen befinden sich unter /libs/cq/reporting/templates.

Es empfiehlt sich dringend, diese Knoten nicht zu aktualisieren, sondern eigene Komponentenknoten unter /apps/cq/reporting/templates oder ggf. /apps/<IhrProjekt>/reports/templates zu erstellen.

Dabei gilt beispielsweise Folgendes (siehe auch Speicherort von Berichtskomponenten):

N:apps 
    N:cq [nt:folder]
        N:reporting|reports [sling:Folder]
            N:templates [sling:Folder]

Darunter erstellen Sie den Stamm für Ihre Vorlage:

N:apps 
    N:cq [nt:folder]
        N:reporting|reports [sling:Folder]
            N:templates [sling:Folder]
                N:<reportname> [sling:Folder]

Erstellen eigener Berichte – Beispiel

Definieren neuer Berichte

Um einen neuen Bericht zu definieren, müssen Sie Folgendes erstellen und konfigurieren:

  1. den Stamm für Ihre Berichtskomponenten.
  2. die reportbase-Komponente.
  3. mindestens eine columnbase-Komponente.
  4. das Berichtsdesign.
  5. den Stamm für Ihre Berichtsvorlage.
  6. die Berichtsvorlage.

Um diese Schritte zu veranschaulichen, wird im folgenden Beispiel ein Bericht definiert, der alle OSGi-Konfigurationen im Repository aufführt, d. h. alle Instanzen des Knotens sling:OsgiConfig.

Hinweis:

Alternativ kann auch ein vorhandener Bericht kopiert und die neue Version anschließend angepasst werden.

  1. Erstellen Sie den Stammknoten für Ihren neuen Bericht.

    Beispielsweise unter /apps/cq/reporting/components/osgireport.

    N:cq [nt:folder]
        N:reporting [sling:Folder]
            N:components [sling:Folder]
                N:osgireport [sling:Folder]
  2. Definieren Sie Ihren Berichtsstamm. Beispielsweise osgireport[cq:Component] unter /apps/cq/reporting/components/osgireport.

    N:osgireport [sling:Folder]
        N:osgireport [cq:Component]
            P:sling:resourceSuperType [String] = "cq/reporting/components/reportbase"
            N:charting [nt:unstructured]
                N:settings [nt:unstructured]
                    N:active [cq:WidgetCollection]
                        N:0 [nt:unstructured]
                            P:id [String] = "pie"
                        N:1 [nt:unstructured]
                            P:id [String] = "lineseries"
                N:definitions [cq:WidgetCollections]
                    N:0 [nt:unstructured]
                        P:id [String] = "pie"
                        P:maxRadius [Long] = 180
                        P:type [String] = "pie"
                    N:1 [nt:unstructured]
                        P:id [String] = "lineseries"
                        P:type [String] = "lineseries"
            N:dialog [cq:Dialog]
                P:height [Long] = 424
                N:items [cq:WidgetCollection]
                    N:props [cq:Panel]
                        N:items [cq:WidgetCollection]
                            N:title [cq:Widget]
                                P:path [String] = "/libs/cq/reporting/components/commons/title.infinity.json"
                                P:xtype [String] = "cqinclude"
                            N:description [cq:Widget]
                                P:path [String] = "/libs/cq/reporting/components/commons/description.infinity.json"
                                P:xtype [String] = "cqinclude"
                            N:rootPath [cq:Widget]
                                P:fieldLabel [String] = "Root path"
                                P:name [String] = "./report/rootPath"
                                P:xtype [String] = "pathfield"
                            N:processing [cq:Widget]
                                P:path [String] = "/libs/cq/reporting/components/commons/processing.infinity.json"
                                P:xtype [String] = "cqinclude"
                            N:scheduling [cq:Widget]
                                P:path [String] = "/libs/cq/reporting/components/commons/scheduling.infinity.json"
                                P:xtype [String] = "cqinclude"
            N:queryBuilder [nt:unstructured]
                P:nodeTypes [String[]] = "sling:OsgiConfig"

    Damit wird eine reportbase-Komponente definiert, die:

    • nach allen Knoten des Typs sling:OsgiConfig sucht.
    • sowohl pie- als auch lineseries-Diagramme anzeigt.
    • den Benutzern ein Dialogfeld zum Konfigurieren des Berichts bereitstellt.
  3. Definieren Sie Ihre erste Spaltenkomponente („columnbase“). Beispielsweise bundlecol[cq:Component] unter /apps/cq/reporting/components/osgireport.

    N:osgireport [sling:Folder]
        N:bundlecol [cq:Component]
            P:componentGroup [String] = "OSGi Report"
            P:jcr:title = "Bundle"
            P:sling:resourceSuperType [String] = "cq/reporting/components/columnbase"
            N:cq:editConfig [cq:EditConfig]
                P:cq:actions [String[]] = "insert", "delete"
                P:cq:dialogMode [String] = "floating"
                P:cq:layout [String] = "auto"
                N:cq:listeners [cq:EditListenersConfig]
                    P:aftercreate [String] "REFRESH_INSERTED"
                    P:afterdelete [String] "REFRESH_SELF"
                    P:afteredit [String] "REFRESH_SELF"
                    P:afterinsert [String] "REFRESH_INSERTED"
                    P:aftermove [String] "REFRESH_SELF"
                    P:afterremove [String] "REFRESH_SELF"
            N:defaults [nt:unstructured]
                P:aggregate [String] = "count"
            N:definitions [nt:unstructured]
                P:groupable [Boolean] = false
                P:type [String] = "string"
                N:queryBuilder [nt:unstructured]
                    P:property [String] = "jcr:path"

    Damit wird eine columnbase-Komponente definiert, die:

    • den Wert sucht und zurückgibt, den sie vom Server erhält. In diesem Fall die Eigenschaft jcr:path für jeden Knoten sling:OsgiConfig.
    • das Aggregat count bereitstellt.
    • nicht gruppierbar ist.
    • den Titel Bundle aufweist (Spaltentitel in der Tabelle)
    • sich in der Sidekick-Gruppe OSGi Report befindet.
    • bei bestimmten Ereignissen aktualisiert wird.

    Hinweis:

    In diesem Beispiel liegen keine Definitionen von N:data und P:clientFilter vor. Das liegt daran, dass der vom Server empfangene Wert 1:1 zurückgegeben wird – dies ist das Standardverhalten.

    Dies entspricht den Definitionen:
        N:data [nt:unstructured]
            P:clientFilter [String] = "function(v) { return v; }"
    , wobei die Funktion einfach den empfangenen Wert zurückgibt.

  4. Definieren Sie Ihr Berichtsdesign. Beispielsweise osgireport[cq:Page] unter /etc/designs/reports.

    N:osgireport [cq:Page]
        N:jcr:content [nt:unstructured]
            P:jcr:title [String] = "OSGi report"
            P:sling:resourceType [String] = "wcm/core/components/designer"
            N:reportpage [nt:unstructured]
                N:report [nt:unstructured]
                    N:columns [nt:unstructured]
                        P:components [String] = "group:OSGi Report"
                        P:sling:resourceType [String] = "cq/reporting/components/repparsys"
  5. Erstellen Sie den Stammknoten für Ihre neue Berichtsvorlage.

    Beispielsweise unter /apps/cq/reporting/templates/osgireport.

    N:cq [nt:folder]
        N:reporting [sling:Folder]
            N:templates [sling:Folder]
                N:osgireport [cq:Template]
  6. Definieren Sie Ihre Berichtsvorlage. Beispielsweise osgireport[cq:Template] unter /apps/cq/reporting/templates.

    N:osgireport [cq:Template]
        P:allowedPaths [String[]] = "/etc/reports(/.*)?"
        P:jcr:description [String] = "Use this report generator to create a new OSGi report."
        P:jcr:title [String] = "OSGi Report Template"
        P:ranking [Long] = 100
        P:shortTitle [String] = "OSGi Report"
        N:jcr:content [cq:PageContent]
            P:cq:designPath [String] = "/etc/designs/reports/osgireport"
            P:sling:resourceType [String] = "cq/reporting/components/reportpage"
            N:report [nt:unstructured]
                P:rootPath [String] = "/"
                P:sling:resourceType [String] = "cq/reporting/components/osgireport/osgireport"
        N:thumbnail.png [nt:file]

    Damit wird eine Vorlage definiert, die:

    • allowedPaths für die resultierenden Berichte definiert – im obigen Fall an jeder beliebigen Stelle unter /etc/reports.
    • Titel und Beschreibungen für die Vorlage bereitstellt.
    • eine Miniaturansicht für die Verwendung in der Vorlagenliste bereitstellt (die vollständige Definition dieses Knotens ist oben nicht aufgeführt – am einfachsten lässt sich eine Instanz von „thumbnail.png“ aus einem vorhandenen Bericht kopieren).

Erstellen von Instanzen neuer Berichte

Sie können nun eine Instanz Ihres neuen Berichts erstellen:

  1. Öffnen Sie die Tools-Konsole.

  2. Wählen Sie im linken Bedienfeld Berichte aus.

  3. Klicken Sie dann in der Symbolleiste auf Neu. Definieren Sie einen Titel und Namen, wählen Sie Ihren neuen Berichtstyp (die OSGi-Berichtsvorlage) aus der Liste der Vorlagen aus und klicken Sie anschließen auf Erstellen.

  4. Ihre neue Berichtsinstanz wird in der Liste angezeigt. Doppelklicken Sie darauf, um sie zu öffnen.

  5. Ziehen Sie eine Komponente (in diesem Beispiel Bundle in der Gruppe OSGi Report) aus dem Sidekick, um die erste Spalte zu erstellen, und beginnen Sie mit dem Definieren des Berichts..

    Hinweis:

    Da bei diesem Beispiel keine gruppierbaren Spalten gibt, sind die Diagramme nicht verfügbar. Legen Sie zum Anzeigen der Diagramme groupable auf true fest:

        N:osgireport [sling:Folder]
            N:bundlecol [cq:Component]
                N:definitions [nt:unstructured]
                    P:groupable [Boolean] = true

Konfigurieren der Dienste für das Framework für die Berichterstellung

In diesem Abschnitt werden die erweiterten Konfigurationsoptionen für die OSGi-Dienste beschrieben, die das Framework für die Berichterstellung implementieren.

Diese können über das Konfigurationsmenü der Web-Konsole eingesehen werden (beispielsweise verfügbar unter http://localhost:4502/system/console/configMgr). Bei AEM können Sie die Konfigurationseinstellungen für Dienste dieser Art auf unterschiedliche Weise vornehmen. Informationen zur empfohlenen Vorgehensweise finden Sie unter Konfigurieren von OSGi.

Grundlegender Dienst („Day CQ Reporting Configuration“)

  • Zeitzone definiert die Zeitzone, für die Verlaufsdaten erstellt werden. Damit soll sichergestellt werden, dass das Diagramm mit den Verlaufsdaten für jeden Benutzer weltweit dieselben Daten anzeigt.
  • Gebietsschema definiert das Gebietsschema, das in Verbindung mit der Zeitzone für Verlaufsdaten verwendet werden soll. Das Gebietsschema wird verwendet, um einige gebietsschemaspezifische Kalendereinstellungen festzulegen (z. B. ob der erste Tag der Woche Sonntag oder Montag ist).
  • Momentaufnahmenpfad definiert den Stammpfad, unter dem Momentaufnahmen für Diagramme mit Verlaufsdaten gespeichert werden.
  • Pfad zu Berichten definiert den Pfad, unter dem sich die Berichte befinden. Dieser wird vom Momentaufnahmendienst verwendet, um die Berichte zu bestimmen, für die tatsächlich Momentaufnahmen erstellt werden sollen.
  • Tägliche Momentaufnahmen definiert die Stunde jedes Tages, in der die täglichen Momentaufnahmen gemacht werden. Die angegebene Stunde bezieht sich auf die lokale Zeitzone des Servers.
  • Stündliche Momentaufnahmen definiert die Minute jeder Stunde, in der stündliche Momentaufnahmen gemacht werden.
  • Zeilen (max.) definiert die maximale Anzahl von Zeilen, die für jede Momentaufnahme gespeichert werden. Dieser Wert sollte mit Bedacht gewählt werden. Wenn er zu hoch ist, wirkt sich dies auf die Größe des Repositorys aus, wenn er zu niedrig ist, können Daten aufgrund der Art und Weise, wie Verlaufsdaten verarbeitet werden, ungenau sein.
  • Falsche Daten – wenn diese Option aktiviert ist, können falsche Verlaufsdaten mithilfe der fakedata-Auswahl erstellt werden. Wenn diese Option deaktiviert ist, wird bei Verwendung der fakedata-Auswahl eine Ausnahme ausgelöst.
    Da es sich um falsche Daten handelt, dürfen sie ausschließlich zu Test- und Debugging-Zwecken verwendet werden.
    Bei Verwendung der fakedata-Auswahl wird die Berichterstellung implizit beendet, sodass alle vorhandenen Daten verloren gehen. Daten können manuell wiederhergestellt werden, aber dies kann sehr zeitaufwendig sein.
  • Momentaufnahmenbenutzer definiert einen optionalen Benutzer, der für die Aufnahme von Momentaufnahmen verwendet werden kann.
    Grundsätzlich werden Momentaufnahmen für den Benutzer erstellt, der die Berichterstellung beendet hat. Unter Umständen (beispielsweise in einem Veröffentlichungssystem, in dem dieser Benutzer nicht existiert, da das Konto nicht repliziert wurde) empfiehlt es sich, einen Ausweichbenutzer anzugeben, der stattdessen verwendet wird.
    Darüber hinaus kann die Angabe eines Benutzers ein Sicherheitsrisiko darstellen.
  • Momentaufnahmenbenutzer erzwingen – wenn diese Option aktiviert ist, werden alle Momentaufnahmen mit dem unter Momentaufnahmenbenutzer angegebenen Benutzer gemacht. Dies kann bei unsachgemäßem Vorgehen schwerwiegende Auswirkungen auf die Sicherheit haben.

Cache-Einstellungen („Day CQ Reporting Cache“)

  • Aktivieren ermöglicht es Ihnen, das Caching von Berichtsdaten zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Das Aktivieren des Berichtcaches hält die Berichtsdaten während mehrerer Anforderungen im Speicher vor. Damit lässt sich zwar die Leistung steigern, allerdings wird auch mehr Speicherplatz beansprucht, was in unter extremen Umständen zu Speicherausfällen führen kann.
  • TTL definiert die Zeit (in Sekunden), für die Berichtsdaten zwischengespeichert werden. Mit einem höheren Wert wird zwar die Leistung gesteigert, ggf. werden dann aber ungenaue Daten zurückgegeben, wenn sich die Daten innerhalb des Zeitraums ändern.
  • Max. Anzahl an Einträgen definiert die maximale Anzahl an Berichten, die gleichzeitig zwischengespeichert werden.

Hinweis:

Die Berichtsdaten können je nach Benutzer und Sprache unterschiedlich sein. Daher werden die Berichtsdaten pro Bericht, Benutzer und Sprache zwischengespeichert. Dies bedeutet, dass ein Wert für Max. Anzahl an Einträgen von 2 Daten für Folgendes zwischenspeichert:

  • entweder für einen Bericht für zwei Benutzer mit unterschiedlichen Spracheinstellungen
  • oder für einen Benutzer und zwei Berichte

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