Adobe Type und Ressourcen zu Schrifttechnologien

Hier finden Sie Informationen zu Adobe Type und Adobe-Schrifttechnologien

Wichtige Erinnerung:

Adobe stellt die Unterstützung für das Authoring mit Type 1-Schriften im Januar 2023 ein. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Ende der Unterstützung für PostScript Type 1-Schriftarten.

Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Informationen zu Adobe Type, dem Schriftanbieter von Adobe, sowie allgemeine Informationen zu Schriftarten und Schrifttechnologien.

Grundlagen

Die hoch qualifizierten Mitarbeiter von Adobe analysieren und testen jedes von ihnen entworfene Zeichen. So ist sichergestellt, dass Originalschriften eine hohe handwerkliche Qualität aufweisen und dass Schriften, die aus weltbekannten Bibliotheken konvertiert werden, dem Design des Schriftanbieters entsprechen. Adobe Type ist der von professionellen Grafik-Designern und Druckereien anerkannte Standard, mit dem Schriftqualität gemessen und beurteilt wird.

Adobe Type bietet folgende Vorteile:

  • Höchste Qualität: Dank höchster Sorgfalt bis ins Detail der Schriftkonturen werden die Feinheiten jedes Zeichens so scharf und präzise wie möglich wiedergegeben. Dadurch wird die Auflösung Ihres Monitors, Druckers, Druckplatten- oder Filmbelichters optimal genutzt. 
  • Große Auswahl: Die Adobe Type Library ist mit mehr als 2.750 Schriften eine der größten Sammlungen hochwertiger Schriftarten. Preisgekrönte zeitgenössische Schrift-Designer haben die Adobe Originals-Designs geschaffen, während viele andere Schriften von den ältesten und renommiertesten Schriftanbietern der Welt lizenziert wurden.
  • Typografische Optimierungen: Viele Adobe-Schriften bieten Begleit-Expertensätze, Mediävalziffern, Kapitälchen, Ligaturen und andere Varianten, die für professionelle Typografie erforderlich sind. Außerdem hat Adobe den Standardzeichensatz Expertensatz und die Kodierung für viele zusätzliche Zeichen entwickelt. Mit OpenType bringt Adobe mehr Zeichen in der Basisschriftart unter. Durch die Optimierung können OpenType-fähige Anwendungen wie Adobe InDesign und Adobe Photoshop 6.0 automatisch über einfache Formatierungen auf die Zeichen zugreifen.
  • Technologieführerschaft: Adobe Inc. ist auf dem Gebiet von Produktion und Design digitaler Typografie aus gutem Grund führend. Die Entwickler und Designer von Adobe Inc. sind ständig bemüht, die Technologie zu verbessern, die mit dem Type 1-Format den Grundstein für hochwertige digitale Schriften gelegt hat. In Zusammenarbeit mit Microsoft hat Adobe jetzt OpenType entwickelt, um den Konkurrenzkampf zwischen TrueType und PostScript Type 1 zu beenden und erweiterte typografische Merkmale einzuführen.

Adobe® PostScript® 3™ ist der Weltstandard für Druck und Bildbearbeitung. Die PostScript-Programmiersprache wurde ursprünglich von Adobe Inc. entwickelt, um komplexe grafische Druckanweisungen an digitale Druckereien zu übermitteln. Heute ist sie in viele Laserdrucker integriert, um sowohl Raster- als auch Vektorgrafiken in hoher Qualität ausgeben zu können.

Ein wichtiges Merkmal der PostScript-Sprache ist ihre Geräteunabhängigkeit. Daher werden unabhängig von der Auflösung oder des Farb-Rendering-Verfahrens des Ausgabegeräts ansprechende Bilder erzeugt. Außerdem werden die integrierten Funktionen des Geräts uneingeschränkt ausgenutzt. Das Adobe Portable Document Format (PDF) ist eine stärker strukturierte, kompakte Teilmenge der PostScript-Sprache. Fast alles, was mit PostScript möglich ist, wird auch von PDF unterstützt.

Type 1-Schriftarten sind eine spezielle Form des PostScript-Programms und stellen das ursprüngliche Dateiformat dar, das für die Schriftdarstellung auf allen PostScript-Druckern verwendet wird. Die PostScript-Sprache wurde später um die Unterstützung für die neueren TrueType- und OpenType®-Schriftstandards erweitert. Jedes aktuelle Gerät mit Unterstützung für die Adobe PostScript-Sprache unterstützt alle drei Schriftstandards.

Adobe PostScript Type 1 ist ein weltweiter Standard für digitale Schriftarten (International Standards Organization Outline Font Standard, ISO 9541). Adobe Inc. war Pionier bei der Verwendung von Type 1 auf PostScript-Druckern. Adobe hat die Standards für Design und Entwicklung der Type 1-Software etabliert. Hunderte von Unternehmen auf der ganzen Welt haben sich dem angeschlossen und mehr als 30.000 Schriftarten im Type 1-Format entwickelt und veröffentlicht.

Das Type 1-Schriftformat wird auf allen Computerplattformen von Mikrocomputern bis hin zu Großrechnern unterstützt. Es lässt sich auf jedem Drucker ausgeben, entweder direkt über den integrierten PostScript-Sprach-Interpreter oder über Zusatzhilfsprogramme wie Adobe Type Manager® (ATM®). ATM-Technologie ist in die Betriebssysteme Microsoft® Windows® 2000 und Mac OS X integriert. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist Type 1 das bevorzugte Format in der Grafik- und Verlagsbranche.

TrueType ist ein Standard für digitale Schriften, der von Apple Computer entwickelt und später von der Microsoft Corporation lizenziert wurde. Beide Unternehmen haben unabhängige Erweiterungen an TrueType vorgenommen, das sowohl auf Windows- als auch auf Macintosh-Betriebssystemen verwendet werden. Wie bei Type 1 ist das TrueType-Format eine Möglichkeit bei der Entwicklung neuer Schriften.

OpenType ist ein neuer Standard für digitale Schriften, der von Adobe und Microsoft gemeinsam entwickelt wurde. OpenType ersetzt die von Microsoft eingeführten TrueType Open-Erweiterungen des TrueType-Formats. OpenType-Schriftarten können PostScript- oder TrueType-Konturen in einem gemeinsamen Wrapper enthalten. Eine OpenType-Schriftart ist eine einzelne Datei, die ohne Konvertierung auf Macintosh- und Windows-Plattformen verwendet werden kann. OpenType-Schriftarten bieten gegenüber früheren Schriftformaten viele Vorteile, da sie mehr Glyphen enthalten und mehr Sprachen unterstützen (OpenType verwendet den Unicode-Standard für die Zeichenkodierung). OpenType-Schriftarten unterstützen außerdem erweiterte typografische Merkmale wie Kapitälchen, Mediävalziffern und Ligaturen in einer einzigen Schriftart.

Programme ab Adobe InDesign® und Adobe Photoshop® 6.0 unterstützen OpenType-Layout-Merkmale. Mit dem OpenType-Layout können Sie auf Merkmale wie Mediävalziffern oder echte Kapitälchen zugreifen, indem Sie einfach Formatierungen auf Text anwenden. In den meisten Programmen, die solche Merkmale nicht unterstützen, funktionieren OpenType-Schriftarten wie andere Schriftarten. Allerdings sind die OpenType-Layout-Merkmale dann nicht verfügbar.

OpenType mit PostScript-Konturen wird von den neuesten Versionen von Adobe Type Manager und nativ von Windows 2000 unterstützt. Apple hat außerdem seine Absicht bekannt gegeben, OpenType zu unterstützen, und stellt japanische Systemschriften für Mac OS X im OpenType-Format mit PostScript-Konturen bereit.

Westliche und japanische Adobe-Schriften enthalten verschiedene Zeichensätze, die verschiedene Sprachen der Welt unterstützen. Nachfolgend finden Sie die gängigsten Zeichensätze in Adobe Fonts. Wenn mehr als ein Zeichensatz aufgeführt ist, unterstützt die Schrift alle Sprachen, die von den einzelnen Zeichensätzen abgedeckt werden. 

 
Adobe Western 2 Schriftarten mit dem Zeichensatz Adobe Western 2 unterstützen die meisten westlichen Sprachen, darunter: Afrikaans, Baskisch, Bretonisch, Katalanisch, Dänisch, Niederländisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Gälisch, Deutsch, Isländisch, Indonesisch, Irisch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch, Sami, Spanisch, Swahili und Schwedisch. Adobe Western 2 wird durch 17 weitere Symbolzeichen ergänzt: Euro, Liter, geschätzt, Omega, Pi, partielles Differenzial, Delta, Produkt, Summe, Wurzel, unendlich, Integral, ungefähr gleich, ungleich, kleiner-gleich, größer-gleich und Raute. Adobe Western 2 ist der neue Mindeststandard für Zeichensätze, der in OpenType-Schriftarten von Adobe implementiert ist.
ISO-Adobe Schriftarten mit dem Zeichensatz ISO-Adobe unterstützen die meisten westlichen Sprachen, darunter: Afrikaans, Baskisch, Bretonisch, Katalanisch, Dänisch, Niederländisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Gälisch, Deutsch, Isländisch, Indonesisch, Irisch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch, Sami, Spanisch, Swahili und Schwedisch. Dies ist der Standardzeichensatz in den meisten PostScript-Type 1-Schriftarten von Adobe.
Adobe CE Schriftarten mit dem Zeichensatz Adobe CE enthalten außerdem die Zeichen, die zur Unterstützung der folgenden mitteleuropäischen Sprachen erforderlich sind: Kroatisch, Tschechisch, Estnisch, Ungarisch, Lettisch, Litauisch, Polnisch, Rumänisch, Serbisch (Lateinisch), Slowakisch, Slowenisch und Türkisch.
Griechisch Das griechische Alphabet ist eines der ältesten bekannten Schriftsysteme, das vor etwa 3.000 Jahren aus dem phönizischen Alphabet abgeleitet wurde. Schriftarten mit einem griechischen Zeichensatz enthalten die Zeichen und Interpunktionszeichen, die zur Unterstützung der modernen griechischen Sprache erforderlich sind.
Polytonisches Griechisch Schriftarten, die polytonisches Griechisch unterstützen, enthalten zusätzliche altgriechische Zeichen, die nützlich sind, wenn historische oder biblische Texte in griechischer Sprache gesetzt werden.
Kyrillisch Das kyrillische Alphabet wurde im frühen achtzehnten Jahrhundert von Peter dem Großen in Russland reformiert. Schriftarten, die einen kyrillischen Zeichensatz enthalten, unterstützen die folgenden Sprachen: Balkarisch, Belarussisch (kyrillisch), Bulgarisch, Erzya, Karatschaiisch, Kumyk, Mazedonisch, Moksha, Nanaisch, Niwchisch, Nogaisch, Russisch, Russinisch, Selkupisch, Serbisch (kyrillisch) und Ukrainisch.
Kyrillisch erweitert Schriftarten mit dem Zeichensatz Kyrillisch erweitert enthalten Zeichen, die zur Unterstützung neben aller für Kyrillisch aufgeführten Sprachen der folgenden Sprachen erforderlich sind: Abasinisch, Adygeisch, Aghulisch, Awarisch, Burjatisch, Tschetschenisch, Krimtatarisch (kyrillisch), Darginisch, Dunganisch, Inguschisch, Kabardinisch, Kalmückisch, Karakalpakisch, Kasachisch, Chinalugisch, Kirgisisch (kyrillisch), Lakisch, Lesgisch, Mongolisch (kyrillisch), Rutulisch, Tabassaranisch, Tadschikisch, Tatisch, Tatarisch, Turkmenisch, Tuwinisch und Usbekisch (kyrillisch).
Lateinisch erweitert Schriftarten mit dem Zeichensatz Lateinisch erweitert enthalten zusätzliche lateinische Zeichen, die über die Kombination aus den Zeichensätzen Adobe Western 2 und Adobe CE hinausgehen, um Sprachen wie Walisisch, Altdänisch und Esperanto zu unterstützen.
Symbol/Pi Bestimmte Schriftarten enthalten zusätzliche nicht alphabetische Zeichen, die nicht in Standardzeichensätzen enthalten sind, wie beispielsweise Aufzählungszeichen, Ornamente, Symbole, Schnörkel, Icons und Rahmenelemente.
Angepasst Diese Schriftarten können eine Untergruppe des gesamten Zeichenbereichs der Standardschriftart Adobe Western 2 enthalten und eine begrenzte Anzahl von Sprachen unterstützen. Beispielsweise können bestimmte ergänzende Expertensätze nur bestimmte Glyphen wie Kapitälchen, Zierbuchstaben oder alternative Buchstabenformen enthalten, während in bestimmten Display-Schriftarten einige Akzentzeichen fehlen.
Chinesisch vereinfacht Vereinfachtes Chinesisch ist die Form der Ideogramme, die in Festlandchina verwendet werden. Diese Schriftarten unterstützen den nationalen Standard GB 18030 und Tōngyòng Guīfàn Hànzìbiǎo (通用规范汉字表).
Chinesisch traditionell Traditionelles Chinesisch ist die in Taiwan, Macao und der Sonderverwaltungsregion Hongkong verwendete Ideogrammform. Diese Schriftarten unterstützen die Standards Big Five und Hong Kong SCS.
Adobe Japan 1-4 Die Zeichensammlung Adobe-Japan 1-4 enthält 15.444 Glyphen und ist eine Obermenge der Zeichensammlung Adobe-Japan 1-3. Adobe-Japan 1-4 enthält Tausende von Kanji- und Kana-Varianten, um eine umfassende typografische Unterstützung zu ermöglichen. Eine ausführliche Beschreibung der Zeichensammlung Adobe-Japan 1-4 finden Sie in der Adobe Technical Note #5078.
Adobe Japan 1-3 Die Zeichensammlung Adobe-Japan 1-3 enthält 9.354 Glyphen, darunter einige Glyphenvarianten. Sie bietet eine vollständige Unterstützung für JIS X 0208 sowie JIS78-Varianten (JIS C 6226-1978) und IBM Selected Kanji. Eine ausführliche Beschreibung der Zeichensammlung Adobe-Japan 1-3 finden Sie in der Adobe Technical Note #5078.
Kana Kana-Schriftarten enthalten eine Untergruppe der Zeichensammlung Adobe-Japan 1-3 mit 471 Hiragana- und Katakana-Glyphen.
Pr6N Japanese Diese Schriftarten basieren auf der Zeichensammlung Adobe-Japan 1-6 (23.058 Glyphen) mit vielen Glyphenvarianten. Schriftarten, die auf dieser Zeichensammlung basieren, bieten eine vollständige Unterstützung für alle aktuellen JIS-Standards und die Standardglyphen entsprechen JIS X 0213:2004 (auch JIS2004 genannt).
Vietnamesisch Schriftarten mit vietnamesischem Zeichensatz enthalten weitere Zeichen, die erforderlich sind, um in der üblichen Form der vietnamesischen Sprache zu schreiben.
Adobe-Korea 1-2 Schriftarten, die auf der Zeichensammlung Adobe-Korea 1-2 basieren, unterstützen Koreanisch und enthalten 18.352 Glyphen. Enthalten sind alle 11.172 Hangul-, 4.620 Hanja- (chinesische) Zeichen und ein vollständiger Satz von Symbolen und Interpunktionszeichen. Der Standard KS X 1001:1992 wird vollständig unterstützt.
PlusN PlusN-Schriftarten basieren auf der Zeichensammlung Adobe-Japan 1-3 (9.354 Glyphen), enthalten darüber hinaus jedoch 144 Glyphen aus Adobe-Japan 1-6-Regionen. Der Zeichensatz JIS x 0208 in diesen Schriftarten deckt JIS2004-fähige Schriftarten ab.
Gujarati Schriftarten mit Gujarati-Zeichensatz enthalten weitere Zeichen, die erforderlich sind, um in der üblichen Form der Gujarati-Schrift zu schreiben.
Tamil Schriftarten mit Tamil-Zeichensatz enthalten weitere Zeichen, die erforderlich sind, um in der üblichen Form der Tamil-Schrift zu schreiben.
Ausrichtung
Die Positionierung von Text innerhalb der Seitenränder. Die Ausrichtung kann linksbündig, rechtsbündig, Blocksatz oder zentriert lauten. Linksbündig und rechtsbündig sind Varianten des sogenannten Flattersatzes.
Oberlänge
Der Teil der Kleinbuchstaben (z. B. k, b und d), der über der x-Höhe der anderen Kleinbuchstaben einer Schrift hinausreicht.
Grundlinie
Die gedachte Linie, auf der die meisten Zeichen in einer Schrift stehen.
Textkörper
Die Absätze in einem Dokument, aus denen der Großteil des Inhalts besteht. Der Textkörper sollte in einer geeigneten und leicht lesbaren Schrift gesetzt werden, in der Regel mit einem Schriftgrad von 10 oder 12 Punkt.
Fettdruck
Eine Schrift, die durch dunklere, dickere Konturen verstärkt wurde, sodass sie auf einer Seite heraussticht. Schlagzeilen, die betont werden müssen, sollten fett gedruckt sein. Kursivschrift ist für Hervorhebungen im Textkörper vorzuziehen.
Aufzählungszeichen
Ein Punkt oder ein anderes Sonderzeichen links neben den Posten in einer Liste, um anzuzeigen, dass es sich um einzelne, aber zusammengehörige Punkte handelt.
Versalhöhe
Die Höhe von der Grundlinie bis zum obersten Punkt der Großbuchstaben in einer Schrift. Dies kann gleich der Höhe der Oberlängen sein. In einigen Systemen wird die Versalhöhe zum Messen der Schriftgröße verwendet.
zentriert
Text, der mit gleichem Abstand zum linken und rechten Rand gesetzt wird. Überschriften werden oft zentriert. Im Allgemeinen sollte zentrierter Text nicht mit rechts- oder linksbündigem Text kombiniert werden.
Zeichen, Zeichencode

Das Wort „Zeichen“ hat je nach Kontext eine andere Bedeutung. Im Kontext moderner Computerbetriebssysteme wird er häufig als Code mit zugeordneter Bedeutung definiert. Der Dezimalzeichencode 97 stellt beispielsweise den Buchstaben „a“ dar. In den meisten Betriebssystemen werden Zeichencodes heute durch eine 8-Bit-Dateneinheit dargestellt, die als Byte bezeichnet wird.

    Siehe auch Zeichenkodierung, Glyphe, Tastatur-Layout.

Zeichenzuordnung
Siehe Zeichenkodierung.
Zeichenkodierung

Bei der Zeichenkodierung handelt es sich um eine Tabelle in einer Schrift oder in einem Computerbetriebssystem, die Zeichencodes Glyphen in einer Schrift zuordnet. Die meisten aktuellen Betriebssysteme stellen Zeichencodes mit einer 8-Bit-Dateneinheit dar, die als Byte bezeichnet wird. Daher sind Zeichenkodierungstabellen heute auf maximal 256 Zeichencodes beschränkt. Nicht alle Betriebssystemhersteller verwenden dieselbe Zeichenkodierung. Beispielsweise verwendet die Macintosh-Plattform den von Apple Computer, Inc. definierten Standard-Macintosh-Zeichensatz, während das Windows-Betriebssystem eine völlig andere, von Microsoft definierte Kodierung verwendet. Glücklicherweise enthalten OpenType-Schriftarten (und Standard-Type 1-Schriftarten) alle Glyphen, die für beide Kodierungen erforderlich sind, sodass sie auf diesen beiden Systemen ebenso wie auf anderen ordnungsgemäß funktionieren.

Nicht alle Betriebssystemhersteller verwenden dieselbe Zeichenkodierung. Beispielsweise verwendet die Macintosh-Plattform den von Apple Computer, Inc. definierten Standard-Macintosh-Zeichensatz, während das Windows-Betriebssystem eine völlig andere, von Microsoft definierte Kodierung verwendet. Glücklicherweise enthalten Standard-Type 1-Schriftarten alle Glyphen, die für beide Kodierungen erforderlich sind, sodass sie auf diesen beiden Systemen ebenso wie auf anderen ordnungsgemäß funktionieren.

Siehe auch Zeichen, Glyphe, Tastatur-Layout.

Farbe
Siehe Typografischer Grauwert.
eng
Eine schmalere Version einer Schrift, die verwendet wird, um eine maximale Anzahl von Glyphen auf einem bestimmten Raum unterzubringen.
Kontrast
Ein subjektiver Eindruck, dass grafische Elemente (z. B. Schriften) zwar unterschiedlich sind, aber gut harmonieren. Das verleiht den Eindruck der Abwechslung, ohne unharmonisch zu wirken. Innerhalb einer bestimmten Schrift bezieht sich der Kontrast auch auf die verschiedenen Konturstärken, aus denen die Zeichen bestehen. Helvetica hat einen niedrigen Kontrast und Bodoni einen hohen Kontrast.
Texteinpassung
Der Prozess der Anpassung von Schriftgrad und -abstand, um ihn in einen definierten Bereich der Seite einzupassen.
Unterlänge
Der Teil der Kleinbuchstaben (z. B. y, p und q), der unter die Grundlinie der anderen Kleinbuchstaben in einer Schrift reicht. Bei einigen Schriften gehen die Großbuchstaben J und Q ebenfalls bis unter die Grundlinie.
Dingbats
Schriften, die aus Symbolzeichen wie dekorativen Elementen, Pfeilen und Aufzählungszeichen bestehen. 
Display-Schrift
Eine Schrift, die so konzipiert wurde, dass sie bei großen Schriftgraden gut aussieht, häufig zur Verwendung in Überschriften. In der Regel ist eine solche Schrift bei kleineren Schriftgrößen in langem Text nicht gut lesbar. Eine Serifenschrift mit optischen Größen hat höchstwahrscheinlich leichtere Hauptstämme und wesentlich leichtere Serifen und Querbalken als eine Fließtextversion derselben Schrift.
dpi
Eine Abkürzung für Dots per Inch (Punkt pro Zoll). Bezieht sich auf die Auflösung, mit der ein Gerät, z. B. ein Monitor oder ein Drucker, Text und Grafiken darstellen kann. Monitore haben in der Regel 100 dpi oder weniger und Laserdrucker 300 dpi oder mehr. Ein Bild, das auf einem Laserdrucker gedruckt wird, wirkt schärfer als dasselbe Bild auf einem Monitor.
Initiale
Ein Design-Stil, bei dem der erste Großbuchstabe eines Absatzes in einer größeren Punktgröße gesetzt und am oberen Rand der ersten Zeile ausgerichtet wird. Dieses Verfahren wird verwendet, um den Beginn eines neuen Textabschnitts anzugeben, z. B. eines Kapitels.
Auslassungszeichen
Ein Interpunktionszeichen, das aus drei Punkten hintereinander besteht. Es gibt an, dass ein Wort oder eine Wortgruppe ausgelassen wurde.
em, em-Breite, Geviert
Eine häufige Maßeinheit in der Typografie. Em ist herkömmlich definiert als die Breite des Großbuchstabens M in der aktuellen Schrift und Punktgröße. Es ist besser als die aktuelle Punktgröße definiert. Beispiel: Bei einer 12-Punkt-Schrift entspricht em einem Abstand von 12 Punkt.
Geviertstrich
Ein Strich mit der Länge eines Gevierts wird im Englischen verwendet, um eine Unterbrechung in einem Satz zu kennzeichnen.
en, en-Breite, Halbgeviert
Eine häufige Maßeinheit in der Typografie. En ist herkömmlich definiert als die Breite des Großbuchstabens N in der aktuellen Schrift und Punktgröße. Es ist besser definiert als die halbe Breite eines em.
Halbgeviertstrich
Ein Strich mit der Länge eines en wird als Gedankenstrich oder Bis-Strich verwendet.
Kodierung
Siehe Zeichenkodierung.
Schnitt
Einer der Stile einer Schriftfamilie. Beispielsweise ist der Kursivstil der Garamond-Familie ein Schnitt.
Familie
Auch Schriftfamilie genannt. Eine Sammlung von Schriften, die für eine gemeinsame Verwendung entworfen wurden. Die Garamond-Familie besteht beispielsweise aus normalen und kursiven Schriftlagen sowie normalen, halbfetten und fetten Schriftstärken. Jede der Kombinationen aus Schriftlage und Schriftstärke wird als Schriftschnitt bezeichnet.
linksbündig
Text, der am linken Rand ausgerichtet ist, wird als linksbündig bezeichnet. Wenn derselbe Text nicht am rechten Rand ausgerichtet ist, wird dies als linksbündiger Flattersatz bezeichnet. Der Begriff „Flattersatz“ wird zuweilen mit gleicher Bedeutung allein verwendet.
rechtsbündig
Text, der am rechten Rand ausgerichtet ist, wird als rechtsbündig bezeichnet. Wenn derselbe Text nicht am linken Rand ausgerichtet ist, wird dies als rechtsbündiger Flattersatz bezeichnet. Der Begriff „Flattersatz“ wird zuweilen allein verwendet, bezeichnet dann jedoch linksbündig ausgerichteten Text.
Schriftart
Eine bestimmte Stärke, Breite und ein bestimmter Schnitt einer Schrift. Vor der Einführung von skalierbarem Text bezeichneten die Begriffe Schriftart, Schriftschnitt und Schriftfamilie annähernd dasselbe. Schrift und Schnitt werden immer noch austauschbar verwendet, obwohl der Begriff Schriftschnitt in der Regel der richtige ist.
Schriftfamilie
Auch als Familie bezeichnet. Die Sammlung von Schriften, die zusammen und für eine gemeinsame Verwendung entworfen wurden. Die Garamond-Schriftfamilie besteht beispielsweise aus normalen und kursiven Schriftlagen sowie normalen, halbfetten und fetten Schriftstärken. Jede der Kombinationen aus Schriftlage und Schriftstärke wird als Schriftschnitt bezeichnet.
Glyphe
Das Wort „Glyphe“ hat je nach Kontext eine andere Bedeutung. Im Kontext moderner Computerbetriebssysteme wird sie häufig als Form in einer Schrift definiert, die zur Darstellung eines Zeichencodes auf dem Bildschirm oder auf Papier verwendet wird. Das häufigste Beispiel einer Glyphe ist ein Buchstabe, die Symbole und Formen in einer Schrift wie ITC Zapf Dingbats sind jedoch ebenfalls Glyphen.

Siehe auch Zeichen, Zeichenkodierung, Tastatur-Layout.
Hängender Einzug
Ein Dokumentformat, bei dem die erste Zeile eines Absatzes am linken Rand ausgerichtet wird und die restlichen Zeilen alle einen gleich großen Einzug aufweisen. Dies wird manchmal auch als Ausrückung bezeichnet. Dieses Format eignet sich insbesondere für Listen mit Informationen.
Überschrift
Die kurzen Zeilen mit hervorgehobenem Text, die detaillierten Informationen im folgenden Textkörper voranstehen. Auch eine Bezeichnung der Kategorie der Schriftschnitte, die am besten für Überschriften geeignet sind.
Hinweise
Die mathematischen Anweisungen, mit denen digitale Schriften versehen werden, um sie in allen Größen und auf Anzeigegeräten mit unterschiedlichen Auflösungen scharf darzustellen.
kursiv
Eine geneigte oder schreibschriftähnliche Version eines Schriftschnitts. Die aufrechten Schnitte werden als normal oder „Roman“ bezeichnet.
Blocksatz
Ein Textblock, der so angeordnet ist, dass der Text am linken und rechten Rand ausgerichtet ist. Blocksatztext hat zwar ein formelleres Erscheinungsbild, kann aber schwerer lesbar sein.
Kerning

Die Anpassung des horizontalen Abstands zwischen einzelnen Zeichen in einer Textzeile. Anpassungen beim Kerning sind besonders bei großen Display- und Überschriftenzeilen von Bedeutung. Ohne Kerning-Anpassungen können viele Buchstabenkombinationen unharmonisch aussehen. Durch Kerning soll visuell der gleiche Zwischenraum zwischen allen Buchstaben erzeugt werden, sodass das Auge ungestört über den Text gleiten kann.

Das Kerning kann vom DTP-Programm automatisch auf der Grundlage von Wertetabellen angewendet werden. Einige Programme ermöglichen auch manuelles Kerning, um Feinanpassungen vorzunehmen.

Tastatur-Layout, Tastaturzuordnung
Manchmal auch als Zeichenzuordnung, Tastatur-Layout oder Tastaturzuordnung bezeichnet. Eine Tabelle, die von einem Computerbetriebssystem verwendet wird, um zu steuern, welcher Zeichencode generiert wird, wenn eine Taste oder Tastenkombination gedrückt wird.

Siehe auch Zeichen, Zeichenkodierung, Glyphe.
Zeilenabstand
Der Abstand zwischen Textzeilen, um das Dokument lesbar zu machen. Auch als Durchschuss bezeichnet, ein Begriff, der sich auf die physischen Zwischenstücke zwischen Drucktypen beim Bleisatz bezog. Die meisten Anwendungen wenden den Standardabstand automatisch basierend auf der Schriftgröße an. Bei einem kleineren Zeilenabstand passt mehr Text auf die Seite, die Lesbarkeit verringert sich jedoch dadurch. Durch einen großzügigeren Zeilenabstand wird Text mehr auf einer Seite verteilt, sodass das Dokument leichter lesbar ist. Der Zeilenabstand kann auch negativ sein. In diesem Fall sind die Textzeilen so eng beieinander, dass sie sich überlappen oder berühren.
Zeichenabstand
Anpassen des durchschnittlichen Abstands zwischen Buchstaben in einem Textblock, um mehr oder weniger Text auf dem entsprechenden Raum einzupassen oder die Lesbarkeit zu verbessern. Kerning ermöglicht Anpassungen zwischen einzelnen Buchstaben, der Zeichenabstand wird hingegen auf einen Textblock als Ganzes angewendet. Der Zeichenabstand wird auch als Buchstabenabstand, Laufweite oder Tracking bezeichnet.
Ligatur
Zwei oder mehr Buchstaben, die zu einem Buchstaben verbunden wurden. Bei einigen Schriften überlappen sich Zeichenkombinationen wie fi und fl, was zu einem wenig ansprechenden Aussehen führt. Die Ligaturen fi und fl wurden entwickelt, um das Aussehen dieser Zeichen zu verbessern. Buchstabenkombinationen wie ff, ffl und ffi sind in allen Adobe OpenType Pro-Schriftarten und in ausgewählten Adobe OpenType Standard-Schriftarten verfügbar.
Rand
Der Leerraum um Textblöcke. Ränder müssen in der Regel am Seitenrand erstellt werden, da die meisten Drucker nicht bis ganz an den Rand drucken können. Durch Leerraum wird ein Dokument außerdem besser und leichter lesbar.
schräg
Eine schräg geneigte Version eines Schriftschnitts. Schräg ist so ähnlich wie kursiv, aber im Gegensatz zu einer echten Kursivschrift ohne die Andeutung einer Schreibschrift. Die aufrechten Schnitte werden in der Regel als normal oder „Roman“ bezeichnet.
OpenType
Das OpenType™-Format ist eine Übermenge der früheren Schriftformate TrueType und Adobe® PostScript® Type 1. Gemäß der von Microsoft und Adobe Inc. gemeinsam erarbeiteten Definition handelt es sich um eine Erweiterung des TrueType Open-Formats von Microsoft, das entweder PostScript-Schriftkonturen oder TrueType-Schriftkonturen in einer einzigen Schriftdatei enthalten kann, die sowohl auf Macintosh- als auch auf Windows-Plattformen verwendet werden kann. Es kann auch einen erweiterten Zeichensatz enthalten, der auf dem Unicode-Codierungsstandard basiert, sowie erweiterte typografische Informationen für die Glyphenpositionierung und Glyphenersetzung, die die Einbindung zahlreicher alternativer Glyphen in eine Schriftdatei ermöglicht.
Absatzlinien
Mit einem Absatz verknüpfte grafische Linien, die Textblöcke trennen. Linien werden häufig verwendet, um Spalten zu trennen und Grafiken auf einer Seite zu isolieren. Bei einigen DTP-Programmen können Absatzformate erstellt werden, die Absatzlinien über und/oder unter dem Absatz aufweisen.
Pica
Eine Maßeinheit, die etwa 1/6 Zoll beträgt. Eine Pica ist gleich 12 Punkt. Die traditionelle britische und amerikanische Pica beträgt 0,166 Zoll. Bei PostScript-Druckern beträgt eine Pica genau 1/6 Zoll.
Punkt
Eine Maßeinheit in der Typografie. Es kommen ungefähr 72 Punkte auf ein Zoll. Eine Pica ist 12 Punkt groß.
Punktgröße
Das übliche Messverfahren für Schriften. Der Abstand vom oberen Rand der höchsten Oberlänge zum unteren Rand der niedrigsten Unterlänge in Punkten. In Europa wird die Schrift häufig anhand der Versalhöhe in Millimetern gemessen.
Überragende Initiale
Ein Design-Stil, bei dem der erste Großbuchstabe eines Absatzes in einer großen Punktgröße gesetzt und an der Grundlinie der ersten Textzeile ausgerichtet wird. Vgl. Initiale.
invers
Das Verfahren, bei dem weißer oder heller Text auf einem schwarzen oder dunklen Hintergrund gedruckt wird. Dieses Verfahren verringert die Lesbarkeit deutlich, insbesondere bei kleinen Schriften.
Roman
Bezeichnet in der Regel die aufrechte Version eines Schriftschnitts innerhalb einer Schriftfamilie im Gegensatz zur kursiven Version.
Linie
Eine durchgehende oder gestrichelte grafische Linie in Dokumenten, die zum Trennen der Seitenelemente verwendet wird. Linien und andere grafische Hilfsmittel sollten nur sparsam verwendet werden, um die Funktion anderer Elemente auf der Seite zu verdeutlichen.
Grotesk
Ein Schriftschnitt ohne Serifen. Im Allgemeinen ein Design mit geringem Kontrast. Groteskschriften verleihen Dokumenten ein aufgeräumtes, einfaches Erscheinungsbild.
Serifen
Kleine dekorative Striche am Ende der Hauptstriche eines Buchstabens. Serifen verbessern die Lesbarkeit, indem sie das Auge entlang der Textzeile leiten.
kompress
Zeilenabstand, der dem Schriftgrad der verwendeten Schrift entspricht. Wird im Allgemeinen nur mit größeren Display-Schriften verwendet.
Stil
Eine der Varianten des Erscheinungsbilds wie kursiv und fett, die die Schriftschnitte einer Schriftfamilie ausmachen.
Symbol
Eine Schriftkategorie, bei der die Zeichen keine alphanumerischen Zeichen, sondern Sonderzeichen sind.
Tabellenziffern
Ziffern, die alle dieselbe Breite haben. Dies erleichtert das Setzen von Tabellen.
Laufweite
Der durchschnittliche Abstand zwischen Zeichen in einem Textblock. Auch als Zeichenabstand bezeichnet.
TrueType
Eine Technologie für skalierbare Schriften, die zusammen mit OpenType sowohl in Windows als auch in Mac OS integriert ist.
Type 1
Der ursprüngliche von Adobe Inc. entwickelte internationale Standard für skalierbare Schriften. Type 1 ist eines der am weitesten verbreiteten Formate für digitale Schriften und wird häufig von professionellen Designern für digitale Grafiken verwendet. Es wird durch OpenType abgelöst.
Schriftschnitt
Die Buchstaben, Zahlen und Symbole, aus denen ein Text-Design besteht. Ein Schriftschnitt ist häufig Teil einer Familie von koordinierten Designs. Die einzelnen Schriftschnitte werden nach der Familie benannt und mit einer Bezeichnung wie Italic (kursiv), Bold (fett) oder Condensed (schmal) versehen.
Schriftfamilie
Auch als Familie bezeichnet. Die Sammlung von Schriften, die zusammen und für eine gemeinsame Verwendung entworfen wurden. Die Garamond-Schriftfamilie besteht beispielsweise aus normalen und kursiven Schriftlagen sowie normalen, halbfetten und fetten Schriftstärken. Jede der Kombinationen aus Schriftlage und Schriftstärke wird als Schriftschnitt bezeichnet.
Typografischer Grauwert
Der optische Eindruck von Schwärze eines Textblocks. Der Grauwert ergibt sich aus der relativen Stärke der Konturen, aus denen sich die Zeichen in einer Schrift zusammensetzen, sowie der Breite, Punktgröße und des Zeilenabstands, die für den Satz des Textblocks verwendet werden.
Flattersatz
Je nach Ausrichtung bezieht sich dieser Begriff auf Text, der links- oder rechtsbündig oder zentriert ausgerichtet ist.
Stärke
Die relative Dunkelheit der Zeichen in den verschiedenen Schriftarten innerhalb einer Schriftfamilie. Die Schriftstärke wird durch relative Begriffe wie mager, leicht, fett, extrafett und ultrafett angegeben.
Leerraum
Die leeren Bereiche auf einer Seite, in denen kein Text und keine Illustrationen gedruckt werden. Leerraum sollte als wichtiges grafisches Element bei der Seitengestaltung berücksichtigt werden.
Breite
Eine der möglichen Varianten einer Schriftart innerhalb einer Schriftfamilie, z. B. eng oder breit.
Wortabstand
Die Anpassung des durchschnittlichen Abstands zwischen Wörtern, um die Lesbarkeit zu verbessern oder einen Textblock in einen bestimmten Raum einzupassen.
WYSIWYG
Ein Akronym für „What You See Is What You Get“ (Was du siehst, ist das, was du bekommst). Macintosh-, Windows- und einige UNIX-Umgebungen bieten eine WYSIWYG-Bildschirmanzeige. Was Sie auf dem Bildschirm sehen, ist, was Sie bei der gedruckten Ausgabe erhalten, die möglichst genau der Anzeige auf dem Bildschirm entspricht.
x-Höhe
In der Regel ist die x-Höhe die Höhe des Kleinbuchstabens x. Es ist auch die Höhe der Mittellänge von Kleinbuchstaben in einer Schrift ohne Ober- und Unterlängen. Bei einigen Kleinbuchstaben ohne Ober- und Unterlängen beträgt die Höhe im Design dennoch etwas mehr oder weniger als die x-Höhe. Die x-Höhe kann bei gleicher Punktgröße von Schrift zu Schrift stark variieren.

OpenType-Schriftarten

Das OpenType-Format ist eine Übermenge der bestehenden Schriftformate TrueType und Adobe® PostScript® Type 1. Es bietet eine verbesserte plattformübergreifende Portabilität von Dokumenten, eine umfangreiche Sprachunterstützung, leistungsstarke typografische Merkmale und vereinfachte Anforderungen an die Schriftverwaltung.

OpenType ist genau genommen eine Erweiterung des TrueType Open-Formats von Microsoft, das entweder PostScript-Schriftkonturen (.otf) oder TrueType-Schriftkonturen (.ttf) enthalten kann. OpenType-OTF-Schriftarten werden von einem PostScript-Rasterprogramm wie Adobe Type Manager® (ATM®) erkannt und auf dem Bildschirm gerendert, der entweder als Zusatzkomponente zur Systemsoftware installiert oder direkt in das Betriebssystem integriert ist. Bei Macintosh Mac OS X, Microsoft Windows® 2000, Windows XP und allen höheren Versionen des Windows-Betriebssystems ist die Unterstützung für OpenType- und Type 1-Schriftarten bereits integriert. OpenType-Schriftarten können konfliktfrei parallel zu aktuellen Schriftformaten und in demselben Dokument neben Type 1- und TrueType-Schriftarten verwendet werden.

OpenType zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Eine einzige plattformübergreifende Schriftdatei, die sowohl auf Macintosh- als auch auf Windows-Plattformen verwendet werden kann.
  • Ein nahezu unbegrenzter Zeichensatz, der auf dem internationalen Unicode-Kodierungsstandard für eine umfangreiche Sprachunterstützung basiert.
  • Erweiterte typografische Merkmale für die Glyphenpositionierung und Glyphenersetzung, die die Aufnahme zahlreicher alternativer Glyphen, z. B. Mediävalziffern, Kapitälchen und Zierbuchstaben, in einer Schriftdatei ermöglichen.
  • Kleinere Schriftdateien dank einer kompakten Konturdatenstruktur.
  • Native Unterstützung unter den Betriebssystemen Windows 2000, Windows XP und Windows sowie Mac OS X.
  • Erweiterte typografische Merkmale werden in allen Versionen von Adobe InDesign CS, Adobe Illustrator CS, Adobe Photoshop CS und vielen Nicht-Adobe-Programmen unterstützt.

Alle OpenType-Schriftarten mit PostScript-Konturen (.otf) verwenden Compact Font Format (CFF oder Type 2), um die Größe erheblich zu verringern. CFF ist zwar keine echte Komprimierung, da die Konturen nicht dekomprimiert werden müssen, um gerendert zu werden, das Ergebnis ist jedoch noch kompakter als bei Type 1. Die OpenType-Schriftarten von Adobe verwenden auch Subroutinen, um die Größe zu verringern. OpenType-Schriftarten mit TrueType-Konturen (.ttf) bieten die Möglichkeit, ein von Microsoft lizenziertes Komprimierungsverfahren zu verwenden.

Das OpenType-Format ist das Ergebnis der Zusammenführung zweier bestehender Formate: Type 1- und TrueType-Schriftarten. Daher war es wichtig, die Vorteile beider Schriftarten beizubehalten.

Ab Windows 2000 und Windows XP verfügen die Microsoft-Betriebssysteme über ein integriertes Rasterprogramm für Adobe PostScript-Schriften. Diese Betriebssysteme bieten native Unterstützung für OpenType (mit PostScript- oder TrueType-Konturen), Type 1 und TrueType.

Sie können weiterhin so arbeiten wie immer. OpenType funktioniert nahtlos mit TrueType- und Type 1-Schriftarten. OpenType-Schriftarten bieten einfach mehr Leistung, da sie erweiterte Sprachunterstützung und erweiterte typografische Merkmale auf Plattformen und in Anwendungen bieten, die erweiterte OpenType-Merkmale unterstützen.

Es gibt drei Typen von OpenType-Unterstützung: einfache OpenType-Unterstützung (die Schriftarten funktionieren wie alle anderen Schriftarten auch), Unicode-Unterstützung (Zugriff auf erweiterte Sprachzeichensätze) und OpenType-Layout-Unterstützung (Unterstützung für erweiterte typografische Merkmale). Einige Betriebssysteme (oder Betriebssystemerweiterungen) können eines oder mehrere dieser Typen unterstützen. Die Unterstützung von Unicode- und Layout-Merkmalen muss jedoch in der Anwendung programmiert sein, damit diese Funktion verfügbar ist. Adobe InDesign (alle Versionen), Adobe Illustrator und Adobe Photoshop 6.0 und höher unterstützen erweiterte OpenType-Typografiemerkmale.

Nein. OpenType basiert auf dem Unicode-Kodierungsstandard, der nahezu alle Sprachen der Welt unterstützt. Adobe hat mehrere japanische OpenType-Schriftarten sowie OpenType-Schriftarten veröffentlicht, die Arabisch, Chinesisch, Kyrillisch, Devanagari, Griechisch, Gurmukhi, Hebräisch, Koreanisch und Thailändisch unterstützen.

Im Adobe Solutions Network stehen mehrere Ressourcen für Entwickler zur Verfügung, darunter der OpenType-Bereich im Schrifttechnologie-Forum und die OpenType-Spezifikation. Entwickler von Schriften, die an Tools interessiert sind, können sich auch an uns wenden.

Die Entscheidung für eine Kooperation entstand aus dem Wunsch, Kunden die optimale Lösung anzubieten und ein Umfeld für zukünftige gemeinsame Innovationen zu schaffen. Beide Unternehmen sind sich einig, dass die Zusammenführung der Formate Type 1 und TrueType die beste Lösung für Kunden ist. Die beiden Schriftstandards können jetzt nahtlos auf Windows- und Macintosh-Plattformen unterstützt werden.

Beide Unternehmen haben ihre jeweiligen Schriftrasterprogramme, Tools für die Schriftenproduktion und Konvertierungssoftware lizenziert. Ein direktes Ergebnis ist die native Unterstützung von Type 1- und OpenType-Schriftarten unter Windows 2000.

Ja. Fast alle Schriftentwickler veröffentlichen heute Schriftarten als Standard im OpenType-Format.

Die Anwendung wurde so konzipiert, dass für Nicht-OpenType-Schriftarten simulierte Glyphen erstellt werden. Entweder unterstützt die Anwendung keine OpenType-Layout- und -Ersetzungsmerkmale oder sie unterstützt nicht das bestimmte Merkmal, das Sie verwenden möchten. Wenden Sie sich an den Hersteller der Anwendung, um dem Unternehmen vorzuschlagen, dieses Merkmal in einer zukünftigen Version zu unterstützen.

Erweiterte Sprachunterstützung kann in den Schriftarten vorhanden sein, hängt jedoch von der Unicode-Unterstützung des Betriebssystems und/oder der Anwendung ab.

Ja. Solange Ihr Computer für die Verwendung von OpenType-Schriftarten eingerichtet ist und Ihr Computer auf den Server zugreifen kann, können Sie diese auch über ein Netzwerk verwenden. Darüber hinaus können auf Macintosh- und Windows-Systemen, die mit dem Netzwerk verbunden sind, dieselben OpenType-Schriftarten verwendet werden. Sie sollten jedoch die Bedingungen Ihrer Schriftlizenzvereinbarung überprüfen, um sicherzustellen, dass die Verwendung der Schriftarten über ein Netzwerk lizenziert ist. Stellen Sie sicher, dass Sie die von der Lizenz gewährte Anzahl von Benutzern nicht überschreiten.

Das 1992 veröffentlichte Multiple Master Font-Format stellte einen wichtigen Fortschritt in der Schriftentechnologie dar. Im Jahr 2000 machte Adobe mit OpenType den nächsten großen Schritt. OpenType wurde in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt und verwendet dieselbe plattformübergreifende Schriftdatei auf Macintosh- und Windows-Plattformen, um eine zuverlässigere Portabilität von Dokumenten zu gewährleisten. Diese eine Schriftdatei kann auch einen erweiterten Glyphensatz enthalten, der erweiterte Sprachunterstützung und integrierten Zugriff auf erweiterte typografische Merkmale ermöglicht.

Im Folgenden finden Sie eine Liste der zuvor von Adobe erhältlichen Multiple Master Fonts (MM) und der entsprechenden OpenType-Pakete:

Frühere MM-Familie Entsprechende OpenType-Familie(n)
ITC Avant Garde MM ITC Avant Garde Std 1
  ITC Avant Garde Std 2
  ITC Avant Garde Std Condensed 1
  ITC Avant Garde Std Condensed 2
Bickham Script MM Bickham Script Pro
Briem Akademi MM Briem Akademi Std
  Briem Akademi Std Compressed
  Briem Akademi Std Condensed
Briem Script MM Briem Script Std
Caflisch Script MM Caflisch Script Pro
Chaparral MM Chaparral Pro
Chaparral Expert MM Chaparral Pro Opticals
Conga Brava MM Conga Brava Std
Cronos MM Cronos Pro
Cronos Expert MM Cronos Pro Opticals
Ex Ponto MM Ex Ponto Pro
ITC Garamond MM ITC Garamond Std
  ITC Garamond Std Condensed
  ITC Garamond Std Narrow
Graphite MM Graphite Std
Adobe Jenson MM Adobe Jenson Pro
Adobe Jenson Expert MM Adobe Jenson Pro Opticals
Jimbo MM Jimbo Std
Kepler MM Kepler Std
Kepler Expert MM Kepler Std SemiCondensed
  Kepler Std Extended
  Kepler Std Opticals
  Kepler Std SemiCondensed Opticals
  Kepler Std Condensed Opticals
  Kepler Std Extended Opticals
Kinesis MM Kinesis Std
Kinesis Expert MM  
Mezz MM Mezz Std
Minion MM Minion Pro
Minion Expert MM Minion Pro Condensed
  Minion Std Black
  Minion Pro Opticals
  Minion Pro Condensed Opticals
Motter Corpus MM Motter Corpus Std
Myriad MM Myriad Pro
  Myriad Pro SemiCondensed
  Myriad Pro Condensed
  Myriad Pro SemiExtended
Nueva MM Nueva Std
  Nueva Std Condensed
  Nueva Std Extended
Ocean Sans MM Ocean Sans Std
  Ocean Sans Std Extended
  Ocean Sans Std SemiExtended
Penumbra MM Penumbra Flare Std
  Penumbra HalfSerif Std
  Penumbra Sans Std
  Penumbra Serif Std
Reliq MM Reliq Std Calm
  Reliq Std Active
  Reliq Std Extra Active
Sanvito MM Sanvito Pro
  Sanvito Pro Opticals
Tekton MM Tekton Pro
  Tekton Pro Condensed & Extended
Verve MM Verve Std
Viva MM Viva Std
WatersTitling MM WatersTitling Pro

Probleme bei OpenType-Schriften

OpenType ist ein plattformübergreifendes Schriftdateiformat, das von Adobe und Microsoft gemeinsam entwickelt wurde. OpenType ist eine Erweiterung des TrueType-Schriftformats, das jetzt OpenType-CFF-Schriftdaten und neue typografische Merkmale unterstützt. OpenType-Schriftarten, die OpenType-CFF-Konturen enthalten, haben die Dateinamenerweiterung „.otf“, während für Schriftarten mit TrueType-Konturen die Dateinamenerweiterungen „.otf“, „.ttf“ oder „.ttc“ verwendet werden können. OpenType-Schriftarten mit OpenType-CFF-Konturen verwenden das „Compact Font Format“ oder CFF, um diese Konturen zu speichern. Unter Windows 2000, XP und Vista können Sie auf eine OpenType-Schrift doppelklicken, um eine Musterseite mit den Konturen der Schriftdatei zu erhalten.

In der Regel werden beide OpenType-Ausprägungen („Flavors“) in Adobe-Anwendungen und von der PostScript-Sprache gleichermaßen unterstützt. Da beide Varianten dieselbe Struktur für die Unterstützung mehrerer Sprachen und erweiterte OpenType-Layout-Merkmale aufweisen, ist es für Anwendungen und Betriebssysteme in der Regel problemlos möglich, beide Varianten gleichermaßen gut zu unterstützen. In diesem Dokument geht es hauptsächlich um technische Probleme bei der Installation und Verwendung von OpenType-CFF-Schriftarten.

Obwohl OpenType-Schriftarten von Adobe mit nahezu allen aktuellen Anwendungen, Betriebssystemen und Ausgabegeräten kompatibel sind, verwenden Symbol- oder Pi-Schriftarten von Adobe im OpenType-Format Codepunkte in Unicode, die nicht in den Standard-Windows- und -Mac-Zeichensätzen enthalten sind. (Unicode ist ein plattformunabhängiger Zeichenkodierungsstandard, bei dem jedes Zeichen in einer Schrift einem eindeutigen Wert zugeordnet ist, der für den Zugriff auf dieses Zeichen verwendet wird.) Daher sind Pi und Symbolzeichen in OpenType-Schriftarten in den meisten Anwendungen über normale Tastaturen nicht abrufbar. Weitere Informationen zu diesen Problemen finden Sie in der PDF-Datei mit Pi-Schriftinformationen.

Inkonsistente Brüche in OpenType-fähigen Anwendungen:

  1. Standard
  2. Zähler/Nenner (oft mit umfangreichen Vorlagen für Brüche)
  3. Frei definierbare Brüche

Schriften in der ersten Kategorie umfassen in der Regel nur die Brüche 1/2, 1/4 und 3/4. Der Zugriff auf diese Brüche ist mithilfe des Layout-Merkmals für Brüche von OpenType möglich, nicht jedoch auf andere Brüche.

Schriften in der zweiten Kategorie umfassen meist Drittel und Achtel sowie die drei oben genannten Standardbrüche. In diesen Schriften können die Zähler- und Nenner-Funktionen von OpenType verwendet werden, um auf die Zähler und Nenner zuzugreifen. Ein eingegebener Schrägstrich wird jeweils in einen Bruchstrich umgewandelt.

Im Laufe der Weiterentwicklung von OpenType hat man herausgefunden, wie frei definierbare Brüche erstellt werden können, und damit die dritte Kategorie ins Leben gerufen. Mit demselben Glyphensatz, auf dem auch die Schriften in Kategorie 2 basieren, sowie der OpenType-Funktion für Brüche kann nun jeder beliebige Bruch gebildet werden, beispielsweise 1.023,2/14.077.

Bei der Überarbeitung einer Schrift in Kategorie 2 durch Adobe wurde sie auch für die Bruchdarstellung nach Kategorie 3 aktualisiert. Bis Mitte 2008 wurden alle Schriften diesbezüglich aktualisiert. Beachten Sie, dass die Bruchfunktion für neuere OpenType-Schriften wie Garamond Premier Pro, Arno Pro und Hypatia Sans Pro zusätzliche Glyphen für Satzzeichen umfasst (Punkt, Komma, Leerstelle, linke und rechte Klammer), sodass Sprachen mit unterschiedlichen numerischen Trennzeichen unterstützt werden.

Berücksichtigen Sie, dass mit der Bruchfunktion für Schriften in Kategorie 3 auch Zahlen und Satzzeichen geändert werden könnten, die keine Brüche sind. Es ist also darauf zu achten, die Formatierung gezielt auf die Zahlen und Zeichen innerhalb des Bruchs anzuwenden. Selbst wenn Schriften verwendet werden, die davon nicht betroffen sind, besteht die Möglichkeit, dass die Schrift später geändert oder durch eine neuere Version ersetzt wird. Adobe empfiehlt daher nachdrücklich, diese Technik auch für Schriften anzuwenden, bei denen zunächst keine Gefahr besteht, unabsichtlich global Zahlen in Brüche umzuwandeln.

Einige OpenType Pro-Schriften von Adobe wie Minion Pro, Garamond Premier Pro, Arno Pro und Hypatia Sans Pro enthalten einen vollständigen Zeichensatz polytonischer (altgriechischer) Glyphen. Folgendes Verhalten ist sowohl in OpenType- als auch in Nicht-OpenType-fähigen Anwendungen zu erwarten:

  • Diakritische Zeichen werden bei Großbuchstaben standardmäßig angezeigt.
  • Wenn der gesamte Text in Großbuchstaben, Kleinbuchstaben oder in Kapitälchen dargestellt wird, verschwinden die diakritischen Zeichen aller Glyphen mit Ausnahme von Iota (und Iota SC) mit Trema und Ypsilon (und Ypsilon SC) mit Trema. Das heißt, Iotadieresistonos (Iota mit Trema und Tonos), Iotadieresisacute (Iota mit Trema und Akut), Iotadieresistilde (Iota mit Trema und griechischem Zirkumflex) und Iotadieresisgrave (Iota mit Trema und Gravis) zeigen außer dem Trema keine weiteren diakritischen Zeichen an. Dasselbe gilt für Ypsilon.
  • Großbuchstaben und Kapitälchen ohne diakritische Zeichen können in manchen Schriften (wie Garamond Premier Pro und Arno Pro) mit einem Formatsatz überschrieben werden, der diese Zeichen sichtbar macht. Sowohl Garamond Premier Pro als auch Arno Pro basieren auf traditionellen Stilen, die auf Basis von Referenzen aus früheren Zeiten nachgebildet werden können, in denen griechische Großbuchstaben und Kapitälchen noch mit diakritischen Zeichen dargestellt wurden.

Bei der ersten Version von Garamond Premier Pro werden Großbuchstaben in Nicht-OpenType-fähigen Anwendungen standardmäßig ohne diakritische Zeichen angezeigt. Das Verhalten in Bezug auf die Darstellung diakritischer Zeichen in Minion Pro-Versionen bis 2.015 ist weniger komplex als in Garamond Premier Pro und Arno Pro (alle Formen werden nur mit diakritischen Zeichen angezeigt). Das komplexere Verhalten wird möglicherweise in einer zukünftigen Version verfügbar sein.

Wenn Sie die neueste Version von ATM Light oder ein Betriebssystem wie Windows Vista, Windows XP, Windows 2000 oder Mac OS X (mit nativen Anwendungen) verwenden, das native OpenType-Unterstützung bietet, sollten OpenType-CFF-Schriften in nahezu allen Anwendungen problemlos verwendet werden können. Einige Anwendungen, die Schriften vollständig oder teilweise anstelle des Betriebssystems verarbeiten, müssen jedoch eventuell aktualisiert werden, damit sie OpenType-CFF-Schriften erkennen und rendern können.

AutoCAD (Windows)
Unterstützt nur TrueType-Schriften und zeigt keine OpenType-CFF- oder -Type 1-Schriften in Schriftenmenüs an.
CorelDraw 9, 10, 11 und X3 (Windows)
Für einige OpenType-CFF-Schriftfamilien werden in CorelDraw 9, 10, 11 und X3 für Windows bestimmte Schriftstärken nicht im Schriftenmenü angezeigt. Grundschriften und damit verknüpfte Schriftschnitte im fetten Format werden normalerweise richtig angezeigt. Zusätzliche Schriftstärken, die im Schriftenmenü von CorelDraw separat angezeigt werden sollten, erscheinen jedoch nicht. Zum Beispiel sind die normalen und fetten Versionen einer Schrift mit den Formatierungen verknüpft, während die halbfetten Schriften nicht im Schriftenmenü von CorelDraw erscheinen.
Corel Ventura 8 (Windows)
In Corel Ventura 8 für Windows lassen sich bestimmte Schriftstärken einiger OpenType-CFF-Schriftfamilien nicht drucken. Dieses Problem scheint in den gleichen Fällen aufzutreten wie oben für CorelDraw genannt.
Corel WordPerfect 9 (Windows)
In Corel WordPerfect 9 für Windows werden die Schriften aus bestimmten OpenType-CFF-Schriftfamilien mit extrem unregelmäßigen Abständen angezeigt. Je nach Drucker und Treiber kann sich dieses Problem auf das Druckergebnis auswirken. Dieses Problem scheint in den gleichen Fällen aufzutreten wie oben für CorelDraw genannt.
FrameMaker® 6.0 (Windows)
Wenn der Menüname einer OpenType-Schrift akzentuierte Zeichen enthält (zum Beispiel Orgánica GMM Semiserif), erkennt FrameMaker 6.0 für Windows diese Zeichen nicht und zeigt den Schriftnamen im Menü eventuell nicht richtig an. Die Schrift kann dennoch problemlos angewendet werden. FrameMaker für Windows zeigt zudem eine Fehlermeldung an, wenn ein Dokument aus FrameMaker für Macintosh mit einer solchen Schrift geöffnet wird. Die Schrift wird jedoch korrekt angezeigt und gedruckt.
Freehand 10 (Mac OS X)

Freehand 10 generiert einen Fehler beim Drucken unter OS X, wenn eine OpenType-CFF-Schrift eine große Anzahl Glyphen enthält (ungefähr mehr als 1.100). Workaround: Verwenden Sie Freehand 8 oder 9 oder verwenden Sie Freehand 10 unter OS 9.

Wenn in Freehand 10 direkt aus dem Schriftenmenü heraus auf Schriftschnitte zugegriffen wird, kann es passieren, dass die Schriften nicht korrekt gedruckt werden, obwohl sie auf dem Bildschirm richtig angezeigt werden. Das gilt nur für Schriften, die auch über eine Verknüpfung für die Schriftschnitte „fett“ und „kursiv“ verfügbar sind. Workaround: Während Sie alle Grundschriften direkt aus dem Schriftenmenü heraus verwenden können, sollten Sie Schriften im fetten oder kursiven Format immer über das Popup-Menü für Stile auswählen, um das korrekte Druckbild dieser Schnitte sicherzustellen.

Freehand 8 (Windows)
Freehand 8 druckt OpenType-CFF-Schriften auf PostScript-Druckern fälschlicherweise als Courier aus. Auf Nicht-PostScript-Druckern erfolgt der Druck jedoch fehlerfrei. Dieses Problem tritt nur in der Windows-Version auf.
Microsoft Excel 2000 und Excel XP (Windows 2000 und Windows XP)
Bei Verwendung der Windows-Zeichentabelle zum Kopieren/Einfügen zahlreicher gängiger mathematischer oder griechischer Zeichen werden diese Zeichen in Excel 2000 durch generische Versionen ersetzt. Excel 97, Word 97, Word 2000, Office 2003 und Office 2007 sind von diesem Problem nicht betroffen.
Microsoft Visio (Windows)
Unterstützt nur TrueType-Schriften und zeigt keine OpenType-CFF- oder -Type 1-Schriften in Schriftenmenüs an.
Microsoft Windows-Zeichentabelle (Windows 2000/XP/Vista)

Die Windows-Zeichentabelle zeigt Leerstellen oder Aufzählungszeichen für alle undefinierten Zeichen in einer OpenType-CFF-Schrift an, anstatt sie zu übergehen. Zusätzlich werden für eine Reihe von Sprachen aus dem Nahen Osten und Indien Glyphen angezeigt, die in den Schriften nicht vorhanden sind. Aus diesem Grund kann es schwierig sein, zu erkennen, welche Zeichen eine Schrift tatsächlich unterstützt, weil die Zeichentabelle mühsam durchsucht werden muss.

Hinzu kommt, dass f-Ligaturen (FB00-FB04) eventuell nur in TrueType-Schriften angezeigt werden, obwohl fast alle Zeichen aus der Zeichentabelle ausgewählt und problemlos in Unicode-Anwendungen (wie Microsoft Office) eingefügt werden können. Auch wenn eine OpenType-CFF-Schrift ausgewählt ist, kann es sein, dass die Ligatur in der TrueType- oder OpenType-Schrift (.ttf) dargestellt wird, die der Schrift am ähnlichsten ist. Dieses Problem scheint unter Windows XP SP2, Windows Vista und Office 2003/2007 nicht mehr aufzutreten (das heißt, die korrekten Glyphen werden eingefügt).

Microsoft Word® 2000 und XP (Windows NT/2000/XP)
Microsoft Word® 2000 und XP (Windows NT/2000/XP)
Microsoft Word X (Mac OS X)
In Microsoft Word X werden OpenType OTF-Schriften eventuell nicht in Stildefinitionen gespeichert. Wenn Sie einen Stil mithilfe einer OpenType-Schrift definieren, kann es sein, dass die Schrift beim Speichern des Stils in Times umgewandelt wird. Dieses Problem wurde in Version 10.1.2 und späteren Updates von Word X behoben.
Microsoft Word X (Mac OS X)

Einige OpenType Pro-Schriften lassen sich nicht korrekt in ein Word-Dokument eingeben. Dieses Problem tritt vor allem bei Pro-Schriften auf, die Glyphen für mitteleuropäische Sprachen umfassen und im unteren Bereich des Schriftenmenüs von Word aufgeführt werden. Beim Platzieren des Cursors in der Mitte eines Worts oder am Ende einer Zeile von Text im OpenType Pro-Format wird die Schrift in die standardmäßige MS Word-Schrift umgewandelt. Wenn Sie den Cursor an das Ende einer Textzeile platzieren und zu tippen beginnen, erscheint der gesamte nachfolgende Text in der standardmäßigen MS Word-Schrift.

Workaround: Dieses Problem kann in vielen Fällen behoben werden, indem Sie in Word unter „Einstellungen > Bearbeiten“ die Option „Schrift der Tastatur anpassen“ deaktivieren.

PageMaker 7.x (Windows)
In PageMaker 7.x werden neuere OpenType-CFF-Schriften (wie Arno Pro und Hypatia Sans Pro) auf PostScript-Druckern als Courier gedruckt. Auf Druckern ohne PostScript-Funktion erfolgt die Ausgabe jedoch fehlerfrei.
QuarkXPress 6.x (Mac OS X)
Beim Drucken bestimmter OpenType-Schriften in QuarkXPress® 6.x erscheint die Fehlermeldung, dass die Schrift vermutlich beschädigt ist und durch Courier ersetzt wird. Klicken Sie einfach auf „OK“ und fahren Sie fort. Normalerweise wird die Schrift trotzdem korrekt gedruckt. Ein Workaround zur Vermeidung dieser Fehlermeldung wird von Quark unter http://www.quark.com/service/desktop/downloads/details.jsp?idx=545 bereitgestellt.
Quark Xpress 6.5 (Mac OS X 10.4.x)
In Quark Xpress 6.5 unter Mac OS X 10.4.x kann es vorkommen, dass die Abstände von OpenType-Zeichen bei bestimmten Zoomfaktoren auf dem Bildschirm ungleichmäßig wirken. Bei Zoomfaktoren in Zehnerschritten (100 %, 110 %, 120 % usw.) werden die Schriften korrekt dargestellt, bei anderen Zoomfaktoren wie 162 % oder 123 % kann der Zeichenabstand ungleichmäßig wirken. Dies hat keine Auswirkung auf die Druckausgabe.
Suitcase 10 (Mac OS)
In Extensis Suitcase 10 können OpenType-Schriften nur unter Mac OS X und nur in Carbon- oder nativen Anwendungen (keinen Classic-Anwendungen) aktiviert werden. Unter Mac OS 8 oder 9 (nicht Classic) können Sie dies umgehen, indem Sie ATM Deluxe statt Suitcase verwenden.

Eine Schriftfamilie ist anscheinend installiert, aber es werden nur einige der installierten Schriften aus dieser Familie im Schriftenmenü angezeigt. Es fehlen vor allem die unterschiedlichen Schriftstärken und alle kursiven Schriften. Das Problem tritt in der Regel in bestimmten Programmen (wie Microsoft Word, Adobe PageMaker und QuarkXPress) auf, in anderen jedoch nicht (Photoshop, Illustrator, InDesign).

Workaround:

Auf die anderen „fehlenden“ Schriftarten kann über die Schaltflächen für die Fett- und Kursivformatierung im jeweiligen Programm zugegriffen werden. Es gibt zwei Möglichkeiten herauszufinden, welche Schriften mit welcher Schaltfläche verknüpft sind.

  1. Verwenden Sie die Adobe-Website. Rufen Sie http://www.adobe.com/type auf und navigieren Sie zum Schriftenpaket, das die betreffende Schrift enthält. Klicken Sie auf die gewünschte Schrift im Paket, um die Web-Seite mit dem vollständigen Zeichensatz dieser Schrift anzuzeigen. Klicken Sie auf die Registerkarte „Weitere Informationen“. Am Ende der Spalte wird „Windows/PC Menu Name“ aufgeführt. Hier steht, unter welchem Namen die Schriftart im Menü von Windows-Programmen aufgelistet wird und welche weiteren Formatschaltflächen für den Zugriff auf die Schriftart erforderlich sind.
  2. Navigieren Sie zu der Stelle, an der die „fehlenden“ Schriftarten auf Ihrem Computer installiert sind, und doppelklicken Sie auf die einzelnen Schriftarten. Im Titel des Vorschaufensters wird der Name der Schrift angegeben. Zwei Zeilen darunter befindet sich ein Eintrag mit der Bezeichnung „Name der Schriftart“. Dies ist der Name, der im Schriftenmenü angezeigt wird.

Weitere Informationen:

Die Formatverknüpfung wird bei Schriftarten aller Formate in Windows-Standardprogrammen verwendet. In den meisten Windows-Programmen wird bei einer Gruppe mit verknüpften Formatierungen im Schriftenmenü nur die „Basisschriftart“ angezeigt. Die zusätzlichen Schriftarten mit verknüpften Formatierungen werden im Schriftenmenü dieser Programme nicht separat aufgeführt.

 

Die direkte Auswahl der Schriftarten mit verknüpften Formatierungen (fett und kursiv) ist nur in wenigen Windows-Programmen möglich, insbesondere in solchen, die bei der Verarbeitung von Schriftarten das Betriebssystem umgehen (z. B. Photoshop, Illustrator und InDesign). In typischen Windows-Programmen ist die Formatierungsverknüpfung die einzige Möglichkeit, um auf die Schriftarten mit verknüpften Formatierungen zuzugreifen. Sie werden nicht eigens im Menü aufgeführt. Um die Schriftarten abzurufen, auf die über die Fett- und Kursivschaltflächen in diesen Programmen zugegriffen werden kann, können Sie nur diese „Formatierungen“ verwenden. Eine andere Möglichkeit besteht nicht.

 

Benutzer, die Mac OS (oder Programme, die direkten Zugriff auf Schriftarten mit verknüpften Formatierungen erlauben) gewohnt sind, nehmen oft fälschlicherweise an, dass (1) auch fette und kursive Schriftarten in allen Programmen immer „direkt“ über ein Schriftenmenü ausgewählt werden und (2) die Verwendung von Schriftarten über Formatierungsverknüpfungen in irgendeiner Weise falsch oder minderwertig ist.

 

Für die Verwendung von Formatierungsverknüpfungen gilt die Einschränkung, dass bei fehlenden Schriftarten mit verknüpften Formatierungen in den meisten Programmen vom Windows-Betriebssystem eine simulierte Annäherung bereitgestellt wird, ohne dass eine Warnung ausgegeben wird, dass die „Basisschriftart“ einfach nur geneigt oder doppelt gedruckt wird, um eine Kursiv- oder Fettformatierung nachzuahmen. Ohne eine eingehende Prüfung (durch Einzoomen oder Ausdrucken) kann es schwierig sein, den Unterschied auf dem Bildschirm zu erkennen. Sofern eine Formatierungsverknüpfung vorhanden und die verknüpfte Schriftart verfügbar ist, wird die eigentliche Schriftart mit verknüpften Formatierungen im Dokument und im Ausdruck verwendet.

Hinweis:

Dieses Problem betrifft OpenType-, PostScript Type 1- und TrueType-Schriftarten unter Windows gleichermaßen.

Bei Dokumenten, die in bestimmten Mac OS-Programmen erstellt werden, werden in der Windows-Version des Programms falsche Schriftarten angezeigt. Auch wenn dieselbe Schrift unter Windows installiert ist, erkennt die Windows-Version des Programms nicht, dass diese Schrift installiert ist. Das Problem tritt in verbreiteten Windows-Programmen wie Microsoft Word, Adobe PageMaker und QuarkXPress auf (jedoch nicht in Illustrator, Photoshop oder InDesign).

Workaround:

Dies ist ein weiterer Aspekt des oben beschriebenen Problems mit der Formatierungsverknüpfung. Um das Problem zu umgehen, muss der Mac OS-Benutzer nach Möglichkeit die Basisschriftart auswählen und die Formatierungsverknüpfungen verwenden, um auf Schriftarten mit verknüpften Formatierungen zuzugreifen, anstatt die Schriftarten mit verknüpften Formatierungen (fett oder kursiv) direkt aus dem Schriftenmenü auszuwählen.

Hintergrund:
Die meisten Informationen im Abschnitt zu verknüpften Formatierungen gelten auch für den Benutzer unter Mac OS. Mac-Benutzer haben allerdings auch die Möglichkeit, die Schriftarten direkt auszuwählen. Wenn jedoch Mac-Dokumente in bestimmten Programmen erstellt werden, die auch unter Windows verwendet werden, müssen nach Möglichkeit die Formatierungsverknüpfungen verwendet werden, andernfalls kann die Windows-Version des Programms die verwendete Schriftart nicht korrekt erkennen.

Hinweis:

Dieses Problem betrifft OpenType-, PostScript Type 1- und TrueType-Schriftarten unter Windows gleichermaßen.

Unter bestimmten Umständen kann das Symbol verloren gehen, an dem OpenType-Schriftarten erkannt werden können. In den meisten Fällen verursacht dies keine Probleme mit der Funktion der Schriftarten. Es ist jedoch ein bekanntes Problem, dass Schriftarten, die im eigenen Schriftartenordner eines Adobe-Programms oder im Ordner „Application Support/Adobe/Fonts“ gespeichert sind, von Adobe-Programmen, die die Verwendung solcher Ordner normalerweise unterstützen, nicht erkannt werden.

Mac OS X:
Erstellen Sie die Voreinstellungsdateien für die Start-Services neu. Beachten Sie, dass dadurch möglicherweise benutzerdefinierte Änderungen verloren gehen, die Sie zuvor vorgenommen haben (z. B. im Fenster „Informationen einblenden“).

  1. Ziehen Sie die Dateien „LSApplications“, „LSClaimedTypes“ und „LSSchemes“ aus dem Ordner „/Library/Preferences“ Ihres „Home“-Verzeichnisses auf den Desktop.
  2. Starten Sie den Computer neu. Mac OS sollte die drei Dateien automatisch neu erstellen.

Zusätzliche Informationen:

Adobe verpackt seine OpenType-Schriftarten so, dass sie beim Entpacken das richtige Symbol erhalten. Unter OS 8 und 9 werden die Codes für Dateityp und Ersteller in Verbindung mit der Mac OS Desktop DB-Datei verwendet, um den Dateien die richtigen Symbole zuzuweisen. Wenn die Typ- und Erstellercodes falsch sind oder fehlen oder die Desktop-Datenbank beschädigt ist, werden die Symbole möglicherweise nicht richtig angezeigt. Darüber hinaus kann durch Verschieben von OpenType-Schriftarten von anderen Betriebssystemen wie Windows oder Unix die Mac OS-Ressourcenverzweigung beschädigt oder entfernt werden, die die Typ- und Erstellercodes sowie benutzerdefinierte Symbole enthält. Das Standard-OpenType-Symbol wird für den Typ „sfnt“ und den Ersteller „ATMC“ angezeigt.

Mac OS X kann entweder Typ- und Erstellercodes oder Dateierweiterungen verwenden, um die zu verwendenden Dateitypen und Symbole zu bestimmen. Diese Informationen werden in den LS-Voreinstellungsdateien (Launch Services) gespeichert.

Kerning in ATSUI-Programmen:
Programme, die die ATSUI-Engine (Apple Type Services for Unicode Imaging) verwenden (z. B. Keynote und Pages), ignorieren die Kerning-Werte in vielen OpenType-Schriftarten. Adobe arbeitet mit Apple an einer Lösung dieses Problems.

Kerning in Cocoa-Programmen:
Unter Mac OS X bis (mindestens) 10.2.4 enthält die native Unterstützung in Mac OS X keine Unterstützung für Kerning-Informationen in OpenType CFF- und Type 1-Schriftarten. Dies bedeutet, dass OS X Cocoa-Programme, die auf vom Betriebssystem bereitgestellte Kerning-Informationen angewiesen sind (anstatt die OpenType-Schriftart direkt zu lesen), annehmen, dass die Schriftart keine Kerning-Paare enthält.

Optische Varianten in der OS X-Schriftpalette:
Einige Mac OS X-Programme verwenden die neue „Schriftpalette“ zur Auswahl von Schriftarten als Alternative zu herkömmlichen Schriftenmenüs. In solchen Programmen wird bei Familien, die Variantenschriftarten mit unterschiedlichen optischen Größen anbieten, z. B. Display, Unterüberschrift und Beschriftung, die Standardschriftart möglicherweise nicht in der Schriftenpalette angezeigt. Dieses Problem tritt unter Mac OS X bis Version 10.2.8 auf und wurde ab Mac OS X 10.3 behoben.

Formatierungsverknüpfung in Carbon-/nativen Programmen:
Wie weiter unten erwähnt, wurde dieses Problem ursprünglich in Version 10.2.3 behoben, trat jedoch anscheinend in Version 10.4 erneut auf. Dieses Problem wurde in Mac OS 10.4.9 behoben.

Mac OS X, in 10.2.3, 10.4.9 behobenes Problem:
Formatierungsverknüpfung in Carbon-/nativen Programmen:
Die native Unterstützung für OpenType OTF unter Mac OS X umfasste ursprünglich keine Unterstützung für Formatierungsverknüpfungen zwischen OTF-Schriftarten. Dies bedeutet, dass native oder Carbon-OS X-Programme, die darauf angewiesen sind, dass das Betriebssystem Informationen zu Formatierungsverknüpfungen bereitstellt, die Schriftarten so behandeln, als ob sie keine Formatierungsverknüpfungen besitzen. Daher funktionieren Schaltflächen für Fett- und Kursivformate entweder nicht oder führen zu synthetischen Formatierungen (verschmiert oder geneigt), anstatt auf die richtige Schriftart zurückzugreifen. Dies kann Nebenwirkungen haben: Beim Öffnen oder Importieren eines Dokuments, das auf einem früheren Betriebssystem mit OpenType OTF-Schriftarten unter Verwendung von Formatierungsverknüpfungen erstellt wurde, wird die richtige Schriftart möglicherweise nicht gefunden. Workaround: Bei Programmen, die die allgemeine Schriftarten-Engine von Adobe verwenden, z. B. InDesign, Photoshop und Illustrator, können Sie dieses Problem umgehen, indem Sie die Schriftarten im Schriftartenordner des Programms oder im Ordner „Application Support/Adobe/Fonts“ speichern. Dieses Problem wurde unter Mac OS X 10.2.3 bis 10.3.9 behoben, ist in 10.4.0 wieder aufgetreten und wurde in 10.4.9 erneut behoben. Mac OS X 10.2.2 unterstützt Formatierungsverknüpfungen, diese können jedoch zu falschen/unerwarteten Ergebnissen führen.

Mac OS X, in 10.2 behobene Probleme:

Kerning in Carbon-/nativen Programmen:
Unter Mac OS X 10.0 und 10.1 umfasste die native OpenType OTF-Unterstützung in Mac OS X keine Unterstützung für in der Schriftart enthaltene Kerning-Informationen. Dies bedeutete, dass native oder Carbon-OS X-Programme, die auf vom Betriebssystem bereitgestellte Kerning-Informationen angewiesen sind (anstatt die OpenType-Schriftart direkt zu lesen), annehmen, dass die Schriftart keine Kerning-Paare enthält. Dieses Problem betraf keine Adobe-Programme, die die allgemeine Schriftart-Engine von Adobe verwenden, z. B. InDesign, Photoshop und Illustrator. Ebenfalls nicht betroffen waren Programme, die noch nicht für Carbon angepasst wurden, wie PageMaker und FrameMaker. Dieses Problem wurde in Mac OS 10.2 behoben.

Nicht-ASCII-Zeichen in Carbon-QuickDraw-Programmen:
Unter Mac OS X 10.0 und 10.1 wurden einige Nicht-ASCII-Zeichen in Carbon-QuickDraw-Programmen durch die native OpenType OTF-Unterstützung in Mac OS X falsch auf dem Bildschirm dargestellt. Nicht-ASCII-Zeichen sind Zeichen, die in der MacRoman-Kodierung die Codes 128–255 besitzen und über Tastenkombinationen mit Wahl- und Umschalttaste aufgerufen werden. In Programmen, die für Carbon aktualisiert wurden und weiterhin QuickDraw für die Bildschirmanzeige verwenden (anstelle von ATSUI oder der allgemeinen Schriftart-Engine von Adobe), werden einige dieser Zeichen anders oder als undefiniert angezeigt. Trotz des Anzeigeproblems werden die Zeichen sowohl auf PostScript- als auch auf Nicht-PostScript-Geräten korrekt gedruckt. Dieses Problem wurde in Mac OS 10.2 behoben.

OpenType-Schriftarten mit TrueType-Ausprägung (.ttf) werden im Allgemeinen in Versionen vor Mac OS X nicht unterstützt. Einige ausgewählte Adobe-Programme wie Adobe Photoshop, Adobe Illustrator und Adobe InDesign können diese Schriftarten verwenden, wenn sie sich im Ordner „Fonts“ des Hauptprogrammordners befinden. Alle Programme, die unter OS X (außerhalb der Classic-Umgebung) ausgeführt werden, können die Schriftarten verwenden.

Schriftberechtigungen

Alle Schriften aus der Adobe Type Library können in PDF-Dateien (Adobe Portable Document Format) und andere elektronische Dokumente eingebettet werden. Viele können für den internen Gebrauch auch verändert werden. Eine Liste der Berechtigungen für alle Schriften in der Adobe Type Library im Einzelnen finden Sie auf der Seite Zusätzliche Lizenzrechte.

Lizenzierte Benutzer der Adobe Digital Publishing Suite profitieren von erweiterten Einbettungsrechten für einen bestimmten Teil der Adobe Type Library. Haben Sie direkt von Adobe eine Lizenz für einen der über 800 Adobe Fonts erworben, bei denen auf der Seite Zusätzliche Lizenzrechte vermerkt ist, dass sie für lizenzierte DPS-Benutzer verfügbar sind? Dann können Sie Kopien der Schriftsoftware ohne zusätzliche Lizenzerweiterungen oder nutzungsabhängige Kosten in Ihre DPS-Inhalte einbetten. Diese erweiterten Einbettungsrechte beschränken sich auf die Verteilung dieser eingebetteten Schriftarten ausschließlich als Teil Ihres Inhalts, der im proprietären Dateiformat von Adobe für DPS („.folio-Datei“) verteilt wird und Endbenutzern nur innerhalb des Kunden-Viewers zur Verfügung gestellt wird.

Schrifteinbettung

OpenType®-Schriftarten enthalten Informationen in der eigentlichen Schriftartdatei, die die Einhaltung der Bestimmungen in der Adobe-EULA unterstützen. In der Vereinbarung ist definiert, wie diese Schriftarten in elektronische Dokumente eingebettet werden können. Gemäß der OpenType-Spezifikation gibt es vier Berechtigungseinstellungen, die in eine OpenType-Schrift aufgenommen werden können (von der am meisten zur am wenigsten restriktiven Berechtigung):

Keine Einbettung

Diese Berechtigung gibt an, dass die Schrift nicht in ein elektronisches Dokument eingebettet werden darf, auch nicht teilweise. Obwohl es in der Adobe Type Library keine Schriften mit dieser Berechtigung gibt, können einige Drittanbieter für ihre Schriften „Keine Einbettung“ festlegen oder die Einbettung über ihre Lizenzvereinbarung für Endanwender untersagen.

Vorschau und Druck

Eine Schriftart mit der Einbettungsberechtigung „Vorschau und Druck“ ermöglicht es, die Schriftart entweder vollständig oder teilweise so in ein elektronisches Dokument einzubetten, dass sie nur auf dem Bildschirm angezeigt und/oder gedruckt werden kann. Auch wenn eine Schrift mit einer Einbettungsberechtigung für Vorschau und Druck (entweder über Daten in der Schriftartdatei oder über die Schriftlizenzvereinbarung) in ein elektronisches Dokument eingebettet werden kann, darf die eingebettete Schrift nicht verwendet werden, um das Dokument, in dem sie enthalten ist, weiter zu bearbeiten oder um andere Dokumente zu bearbeiten oder zu erstellen. Für die meisten Schriftarten in der Adobe Type Library ist die die Einbettung für Vorschau und Druck festgelegt.

Bearbeitbar

Schriftarten mit der Einbettungsberechtigung „Bearbeitbar“ können in elektronische Dokumente eingebettet werden und die eingebettete Schriftart kann dann vom Empfänger des elektronischen Dokuments verwendet werden, um den Text und die Struktur des Dokuments, in dem sie eingebettet ist, anzuzeigen, zu drucken, weiterzubearbeiten oder zu verändern. Diese Änderungen oder Bearbeitungen können dann im Originaldokument gespeichert werden. Mehrere Schriftarten in der Adobe Type Library, einschließlich aller Adobe Originals-Schriftarten, anderer Schriftarten, deren Eigentümer Adobe ist, und bestimmter Schriftarten von Drittanbietern, erlauben eine bearbeitbare Einbettung.

Über Jahre hinweg erlaubte es die Lizenzvereinbarung für Endanwender (EULA) für Schriften von Adobe den Kunden, alle Schriften zu verändern, die über die Adobe Type Library (ATL) lizenziert wurden. Viele Schriften in der ATL wurden jedoch von anderen Unternehmen unterlizenziert und wir mussten vor Kurzem die Vergabe von Rechten zur Veränderung einiger Schriften einstellen. Wenn Sie Schriftarten vor dem 8. August 2011 bei Adobe erworben haben, verfügen Sie weiterhin über die Änderungsrechte, die durch die EULA zu Ihrer Schriftart gewährt wurden. Für Schriften, die nach diesem Datum erworben wurden, gilt jedoch eine neue EULA. In der Tabelle unten ist aufgeführt, welche Änderungsrechte für ATL-Schriften zulässig sind.

Grundlagen der Schriftberechtigungen

Eine Erläuterung der Berechtigungen für die Schrifteinbettung finden Sie in der Berechtigung zum Einbetten von Schriftarten von Adobe.

Tabelle der Schriftberechtigungen

Schlüssel:

  1. Für Druck- und Vorschaueinbettung lizenziert.
  2. Für bearbeitbare Einbettung lizenziert.
  3. Für Änderungen lizenziert.
  4. Für Benutzer lizenziert, die DPS direkt lizenzieren.
  5. Lizenzierte Open-Source-Schriftarten.

A G O
Acumin Pro 1 2 3 4 Galahad 1 2 3 Ocean Sans 1
Aachen 1 ITC Galliard 1 OCR-A 1 2 3 4
Adobe Arabic 1 2 34 Game Pi 1 OCR-B 1 2 3 4
Adobe Devanagari 1 2 3 4 ITC Adobe Garamond 1 Octavian 1
Adobe Fangsong 1 2 3 4 Garamond 3 1 ITC Officina Sans 1
Adobe FanHeiti 1 2 3 4 Adobe Garamond 1 2 3 4 ITC Officina Serif 1
Adobe Gothic 1 2 3 4 ITC Garamond Handtooled 1 Old Claude 1 3
Adobe Gujarati 1 2 3 4 Garamond Premier 1 2 3 4 Old Style 7 1
Adobe Gurmukhi 1 2 3 4 Simoncini Garamond 1 2 Monotype Old Style 1
Adobe Hebrew 1 2 3 4 Stempel Garamond 1 Olympian 1
Adobe Heiti 1 2 3 4 Garth Graphic 1 Omnia 1
Adobe Kaiti 1 2 3 4 Gazette 1 Ondine 1
Adobe Ming 1 2 3 4 Giddyup 1 2 3 4 Onyx 1
Adobe Myungjo 1 2 3 4 Gill Floriated Capitals 1 Optima 1
Adobe Naskh 1 2 3 4 Gill Sans 1 Orator 1 2 3 4
Adobe Song 1 2 3 4 ITC Giovanni 1 Orgánica GMM 1 3
Adobe Tamil 1 2 3 4 Glypha 1 Origami 1
Adobe Text 1 2 3 4 Gothic 13 1 Ouch! 1 2 3 4
Adobe Thai 1 2 3 4 Goudy 1 Oxford 1
Albertus 1 Monotype Goudy Modern 1 ITC Ozwald 1
Aldus 1 ITC Goudy Sans 1  
Alexa 1 2 3 4 Goudy Text 1 P
ITC American Typewriter 1 Granjon 1 Palace Script 1
Americana 1 Graphite 1 4 Palatino 1
Amigo 1 MVB Greymantle 1 3 Parisian 1
Andreas 1 2 3 Monotype Grotesque 1 Park Avenue 1
ITC Anna 1 Guardi 1 Peignot 1
Antique Olive 1   Pelican 1
Apollo 1   Penumbra Flare 1 2 3
Arcadia 1   Penumbra Half Serif 1 2 3
Arcana 1 3 H Penumbra Sans 1 2 3
Ariadne 1 Hadriano 1 Penumbra Serif 1 2 3
Arno 1 2 3 4 Hardwood 1 3 Pepita 1
Arnold Böcklin 1 Heisei Kaku Gothic 1 2 3 4 Pepperwood 1 2 3 4
Ashley Script 1 Heisei Maru Gothic 1 2 3 4 Perpetua 1
Astrology Pi 1 Heisei Mincho 1 2 3 4 Phoreus Cherokee1 2
Audio Pi 1 Helvetica 1 Photina 1
Auriol 1 Helvetica Inserat 1 Plantin 1
ITC Avant Garde Gothic 1 Helvetica Neue 1 Poetica 1 2 3 4
Avenir 1 Helvetica Rounded 1 Pompeia 1
  Herculanum 1 Pompeijana 1
B ITC Highlander 1 Ponderosa 1 2 3 4
Baker Signet 1 Hiroshige 1 3 Poplar 1 2 3 4
Balzano 1 2 3 4 Hobo 1 2 3 4 Postino 1 2 3 4
Banco 1 Holiday Pi 1 Present 1
Banshee 1 2 3 4 Horley Old Style 1 Prestige Elite 1 4
Baskerville Cyrillic 1 HY GungSo 1
Bauer Bodoni 1 2 HY Kak Headline 1 Q
ITC Bauhaus 1 HY Rounded Gothic 1 Quake 1 2 3 4
ITC Beesknees 1 Hypatia Sans 1 2 3 4 ITC Quorum 1
Bell Centennial 1 2 3 4    
Bell Gothic 1 I R
Bell 1 Immi 505 1 2 3 4 Rad 1 2 3 4
Belwe 1 Impact 1 Raleigh 1
Bembo 1 Impressum 1 2. Raphael 1
ITC Benguiat 1 Industria 1 Reliq 1 2 3
ITC Benguiat Gothic 1 Inflex 1 Reporter 1
ITC Berkeley Oldstyle 1 Insignia 1 Revue 1
Berling 1 Ironwood 1 2 3 4 Rockwell 1
Bermuda 1 3 Isabella 1 Romic 1
Bernhard 1 ITC Isadora 1 Rosewood 1 2 3 4
Bernhard Modern 1 Italia 1 Rotation 1
Bickham Script 1 2 3 4 Monotype Italian Old Style 1 Rotis Sans Serif 1
Biffo 1   Rotis Semi Sans 1
Birch 1 2 3 4 J Rotis Semi Serif 1
Blackoak 1 2 3 4 Janson Text 1 Rotis Serif 1
Blue Island 1 2 3 Adobe Jenson 1 2 3 4 Ruling Script 1
Bodoni 1 Jimbo 1 2 3 Runic 1
ITC Bookman 1 Joanna 1 Russell Oblique 1
Border Pi 1 Juniper 1 2 3 4 Russell Square 1
MVB Bossa Nova 1 3   Rusticana 1
Briem Akademi 1 3 K Ruzicka Freehand 1
Briem Script 1 3 Kabel 1 Ryo Display PlusN 1 2 3 4
Brioso 1 2 3 4 ITC Kabel 1 Ryo Gothic PlusN 1 2 3 4
Bruno 1 3 Kaufmann 1 Ryo Text PlusN 1 2 3 4
Brush Script 1 2 3 4 Kazuraki SP2N 1 2 3 4  
Bulmer 1 Kepler 1 2 3 4 S
Bundesbahn Pi 1 Khaki 1 Sabon 1
  Kigali 1 3 San Marco 1
C Kinesis 1 2 3 Sanvito 1 2 3 4
PMN Caecilia 1 Kino 1 Sassafras 1
Caflisch Script 1 2 3 4 Klang 1 Sava 1 2 3
Calcite 1 2 3 Koch Antiqua 1 Stempel Schneidler 1 2
Caliban 1 2 3 4 Kolo 1 3 Monotype Scotch Roman 1
Calvert 1 Kompakt 1 Monotype Script 1
Candida 12. ITC Korinna 1 ITC Serif Gothic 1
Cantoria 1 Kozuka Gothic 1 2 3 4 Serifa 1 2
Caravan Borders 1 Kozuka Mincho 1 2 3 4 Serlio 1
Carolina 1 Künstler Script 1 Serpentine 1
Carta 1 2 3   Shannon 1
Cascade Script 1 L Shelley 1
Adobe Caslon 1 2 3 4 Latin 1 Sho 1
ITC Caslon 224 1 Leander Script 1 2 3 4 Shuriken Boy 1 2 3 4
Caslon 3 1 ITC Leawood 1 Silentium 1 2 3
Caslon 540 1 ITC Legacy Sans 1 ITC Slimbach 1
Caslon Open Face 1 ITC Legacy Serif 1 Smaragd 1
Castellar 1 Legault 1 3 SMGothic 1
Caxton 1 Letter Gothic 1 2 3 4 SMMyungjo 1
MVB Celestia Antiqua 1 3 Life 1 Snell Roundhand 1
Centaur 1 LinoLetter 1 Sonata 1 2 3
Linotype Centennial 1 Linoscript 1 Source Code 1 2 3 4 5
ITC Century 1 Linotext 1 Source Han Sans 1 2 3 4 5
Century Expanded 1 Lithos 1 2 3 4 Source Sans 1 2 3 4 5
ITC Century Handtooled 1 LogoArl 1 Source Serif 1 2 3 4 5
Century Old Style 1 2 3 4 LogoCut 1 ITC Souvenir 1
ITC Cerigo 1 LogoLine 1 Spartan 1
Chaparral 1 2 3 4 ITC Lubalin Graph 1 Spectrum 1
Charlemagne 1 2 3 4 Lucida 1 Spring 1 3
Charme 1 2 Lucida Math 1 Spumoni 1 3
ITC Cheltenham 1 Lucida Sans Typewriter 1 Stencil 1 2 3 4
ITC Cheltenham Handtooled 1 Lucida Typewriter 1 ITC Stone Informal 1
Cheq 1 2 3   ITC Stone Sans 1
Clairvaux 1 M ITC Stone Serif 1
Clarendon 1 ITC Machine 1 Strayhorn 1
ITC Clearface 1 Madrone 1 2 3 4 Strumpf 1 2 3 4
Clearface Gothic 1 MVB Magnesium 1 3 Studz 1 2 3
Cloister 1 MVB Magnolia 1 3 Symbol 1 2 3 4
Club Type 1 3 Manito 1 3 ITC Symbol 1
Cochin 1 Marigold 1 Syntax 1
Conga Brava 1 2 3 Mathematical Pi 1  
Conga Brava Stencil 1 2 3 Matura 1 T
Cooper Black 1 2 3 4 Maximus 1 Tekton 1 2 3 4
Copal 1 2 3 4 Medici Script 1 Tempo 1
Copperplate Gothic 1 Melior 1 ITC Tiepolo 1
Coriander 1 2 3 4 Memphis 1 ITC Tiffany1
Corona 1 ITC Mendoza Roman 1 Times 1
Coronet 1 Mercurius 1 Times Europa 1
Cottonwood 1 2 3 4 Meridien 1 Times New Roman 1
Courier 1 2 3 4 Mesquite 1 2 3 4 Times Ten 1
Critter 1 2 3 Mezz 1 2 3 Toolbox 1 2 3 4
Cronos 1 2 3 4 MICR 1 4 Trade Gothic 1
ITC Cushing 1 Minion 1 2 3 4 Trajan 1 2 3 4
Cutout 1 2 3 4 Minister 1 Trajan Sans 1 2 3 4
  Mistral 1 Trump Mediäval 1
D Mojo 1 2 3  
Dante 1 ITC Mona Lisa 1 U
Decoration Pi 1 Monoline Script 1 Umbra 1
Delphin 1 Monotype Modern 1 Univers 1
Linotype Didot 1 Montara 1 2 3 Universal 1
DIN Schriften 1 Moonglow 1 2 3 University 1
Diotima 1 ITC Motter Corpus 1 ITC Usherwood 1
Diskus 1 Myriad 1 2 3 4 Utopia 1 2 3 4
Dom Casual 1 Myriad Arabic 1 2 3 4  
Dorchester Script 1 Myriad Hebrew 1 2 3 4 V
Doric 1 Myriad Hebrew Cursive 1 2 3 4 VAG Rounded 1
Duc de Berry 1 Mythos 1 2 3 4  Vectora 1
    ITC Veljovic 1
E N Versailles 1
Eccentric 1 National Codes Pi 1 Verve 1 3
Egyptienne F 1 Neue Hammer Unziale 1 Visigoth 1
Ehrhardt 1 Neuland 1 Viva 1 2 3 4
Electra 1 Neuzeit S 1 Voluta Script 1 2 3 4
Ellington 1 New Aster 1
Else NPL 1 ITC New Baskerville 1 W
MVB Emmascript 1 3 New Berolina 1 Warning Pi 1
Engravers 1 New Caledonia 1 Warnock 1 2 3 4
ITC Eras 1 New Century Schoolbook 1 Waters Titling 1 2 3
ITC Esprit 1 News Gothic 1 2 3 4 ITC Weidemann 1
European Pi 1 Notre Dame 1 Weiss 1
Eurostile 1 ITC Novarese 1 Wendy 1 2 3
Ex Ponto 1 2 3 Nueva 1 2 3 4 Wiesbaden Swing 1
Excelsior 1 Nuptial Script 1 Wilhelm Klingspor Gotisch 1
  Nyx 1 2 3 Wilke 1
F   Willow 1 2 3 4
Fairfield 1   Wittenberger Fraktur 1
Falstaff 1   Adobe Wood Type 1 2 3 4
ITC Fenice 1   ITC Zapf Chancery 1
Fette Fraktur 1   ITC Zapf Dingbats 1
Flood 1 2 3 4   Zebrawood 1 2 3 4
ITC Flora 1   Zipty Do 1
Fairfield 1   Wittenberger Fraktur 1
Falstaff 1   Adobe Wood Type 1 2 3 4
ITC Fenice 1   ITC Zapf Chancery 1
Fette Fraktur 1   ITC Zapf Dingbats 1
Flood 1 2 3 4   Zebrawood 1 2 3 4
ITC Flora 1   Zipty Do 1
Florens 1 3    
Flyer 1    
Folio 12.    
Forte 1    
Fournier 1    
Franklin Gothic 1    
ITC Franklin Gothic 1    
Freestyle Script 1    
Friz Quadrata 1    
Frutiger 1    
Fusaka 1 2 3 4    
Futura 1 2

Open-Source-Schriftarten

Bei einigen Schriftarten, die von der Adobe vertrieben werden, handelt es sich um Open-Source-Schriftarten mit Lizenzbestimmungen, die Ihnen uneingeschränkte Nutzungsrechte und eine größere kreative Freiheit bieten.

Möglicherweise sind in Softwareprodukten von Adobe einige eingeschränkte Schriften enthalten. Eingeschränkte Schriftarten können ausschließlich für die Verwendung der Software selbst verwendet werden, z. B. für die Menüanzeige, Benutzeroberflächen oder die Dokumentverarbeitung. Solche Schriften sind nicht für die Verwendung in Ihren eigenen Dokumenten lizenziert.

Viele dieser Schriften sind auch mit einer unbefristeten Desktop-Lizenz oder über die Typekit-Schriftensynchronisation erhältlich. Wenn Sie über eine separate Lizenzvereinbarung für Endanwender (EULA) für eine Schrift verfügen, die Sie zur Verwendung dieser Schrift in Desktop-Software berechtigt, können Sie sie weiterhin verwenden. Lesen Sie die EULA sorgfältig durch, um sich über die zulässige Verwendung zu informieren.

Beschränkt die EULA die Verwendung bestimmter Schriften auf die Ausführung von Adobe-Software? Im Folgenden finden Sie eine Liste der Schriftarten, die solchen Beschränkungen der EULA-Bedingungen unterliegen.

ADMUI2.fon AdobeCleanUI-Regular.otf AdobeThai-Regular.otf

ADMUI3.fon

AdobeCleanUI-Bold.otf

CourierStd.otf

AdobeArabic-Bold.otf

AdobeCleanUI-Italic.otf

CourierStd-Bold.otf

AdobeArabic-BoldItalic.otf

AdobeCleanUI-BoldItalic.otf

CourierStd-BoldOblique.otf

AdobeArabic-Italic.otf

AdobeHebrew-Bold.otf

CourierStd-Oblique.otf

AdobeArabic-Regular.otf

AdobeHebrew-BoldItalic.otf

Kenten Generic.otf

AdobeClean-Light.otf

AdobeHebrew-Italic.otf

KozGoPr6N-Medium.otf

AdobeClean-Regular.otf

AdobeHebrew-Regular.otf

KozMinPr6N-Regular.otf

AdobeClean-Bold.otf

AdobeHeitiStd-Regular.otf

MinionPro-Bold.otf

AdobeClean-ExtraBold.otf

AdobeInvisibleFont

MinionPro-BoldIt.otf

AdobeClean-Black.otf

AdobeMingStd-Light.otf

MinionPro-It.otf

AdobeClean-SemiCn.otf

AdobeMyungjoStd-Medium.otf

MyriadCAD.otf

AdobeClean-BoldSemiCn.otf

AdobePiStd.otf

MinionPro-Regular.otf

AdobeClean-LightIt.otf

AdobeSansMM (Type 1-Schrift)

MyriadPro-Bold.otf

AdobeClean-It.otf

AdobeSerifMM (Type 1-Schrift) MyriadPro-BoldIt.otf

AdobeClean-BoldIt.otf

AdobeSongStd-Light.otf

MyriadPro-It.otf

AdobeClean-ExtraBoldIt.otf

AdobeThai-Bold.otf MyriadPro-Regular.otf

AdobeClean-BlackIt.otf

AdobeThai-BoldItalic.otf

Premiere.fon

AdobeClean-SemiCnIt.otf

AdobeThai-Italic.otf Symbol (Type 1-Schrift)

AdobeClean-BoldSemiCnIt.otf