Ein Rahmen verleiht einem Foto eine völlig neue Wirkung. Das gilt auch für digitale Bilder, die Sie mit Photoshop bearbeiten. Falls Sie vorhaben, ein Foto zu drucken und in einen echten Bilderrahmen einzusetzen, können Sie den Rahmen vorher in Photoshop simulieren.

1. Hintergrundebene als Ausgangsbasis verwenden

Öffnen Sie Ihr Foto in Photoshop, und rufen Sie das Bedienfeld „Ebenen“ auf. Wenn mehrere Ebenen vorhanden sind (z. B. wenn Sie das Foto bereits bearbeitet haben), wählen Sie „Ebene“ > „Auf Hintergrundebene reduzieren“, um alle Ebenen zu einer Hintergrundebene zusammenzuführen (mit Schlosssymbol gekennzeichnet). Wenn die Ebene bereits eine Hintergrundebene ist, gehen Sie zum nächsten Schritt über.

2. Hintergrundebene in editierbare Ebene umwandeln

Wählen Sie „Ebene“ > „Neu“ > „Ebene aus Hintergrund“, und klicken Sie im nächsten Dialogfeld auf „OK“. Jetzt können Sie die Rahmenfarbe leichter anpassen.

3. Arbeitsfläche vergrößern

Wählen Sie „Bild“ > „Arbeitsfläche“. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen „Relativ“ ausgewählt ist, und geben Sie die Anzahl der Pixel an, die um das Bild herum hinzugefügt werden sollen. Jeder Wert wird auf die jeweils gegenüberliegenden Kanten verteilt. Das heißt, wenn Sie in jedes Feld „200 Pixel“ eingeben, erhalten Sie einen 100 Pixel breiten Rahmen auf allen Seiten. Achten Sie darauf, dass die Ausrichtung für „Anker“ mittig ist, und klicken Sie auf „OK“.

4. Farbigen Rahmen erstellen

Um den Rahmen zu erstellen, klicken Sie im Bedienfeld „Ebenen“ auf die Schaltfläche „Neue Füllebene“ oder „Neue Einstellungsebene“, und wählen Sie „Farbfläche“. Legen Sie im nächsten Dialogfeld die Farbe Weiß fest (falls sie nicht schon ausgewählt ist), und klicken Sie auf „OK“.

5. Rahmenfarbe in den Hintergrund verschieben

Ziehen Sie im Bedienfeld „Ebenen“ die neue Ebene für die Flächenfarbe unter die Bildebene.

6. Mit verschiedenen Looks experimentieren

Um die Rahmenfarbe zu ändern, doppelklicken Sie in der Einstellungsebene auf das Farbfeld, und wählen Sie eine neue Farbe aus. 

Probieren Sie im Dialogfeld „Arbeitsfläche“ auch verschiedene Werte für die Breite und Höhe Ihres Rahmens aus. Durch die Eingabe von positiven Zahlen wird der Rahmen breiter, durch negative Zahlen wird er schmaler. Da es sich bei der Rahmenfarbe um eine Füllebene handelt, wird sie automatisch an die neue Form angepasst.

7. Flexibel bleiben

Bei einem echten Bilderrahmen legen Sie das Foto wahrscheinlich nur ein, anstatt es festzukleben – für den Fall, dass Sie Ihre Meinung später wieder ändern. Dieselbe Flexibilität bietet auch Ihr digitaler Rahmen. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“, um eine neue Version Ihrer Bilddatei zu speichern. Nun können Sie jederzeit auf die Originalversion ohne Rahmen zurückgreifen.

06/12/2017
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