Erstelle in Adobe Premiere Pro aus einem Video ein dezent animiertes Foto mit einer Bewegung in Endlosschleife.


Was du benötigst

Die Beispieldatei enthält Adobe Stock-Elemente, mit denen du die Schritte dieses Tutorials nachvollziehen kannst. Wenn du die Beispieldateien anderweitig verwenden möchtest, kannst du sie bei Adobe Stock lizenzieren. In der ReadMe-Datei in diesem Ordner findest du die Bedingungen für die Verwendung dieser Beispieldateien.

Cinemagramme verbinden bewegte Bilder und Standbilder, was Fotos oft einen traumartigen, meditativen Charakter verleiht. Für ein gutes Ergebnis brauchst du einen Video-Clip mit einer fortlaufenden Bewegung, z. B. mit fließendem Wasser, aufsteigendem Dampf oder flackernden Kerzen. Der Trick ist, die Bewegung so zu isolieren, dass sie in der Schleife kontinuierlich abzulaufen scheint, also ohne irgendwelche Sprünge.

Öffne den Arbeitsbereich „Bearbeitung“, und platziere dein Footage auf Spur V2 im Schnittfenster. Suche dir aus dem Material einen Frame heraus, den du als Hintergrundbild verwenden möchtest. Klicke im Programmmonitor auf das Kamerasymbol (Umschalt+E). Wähle im Dialogfeld „Frame exportieren“ ein verlustfreies Format wie PNG aus, gib den Speicherort für das exportierte Standbild an, wähle die Option „In Projekt importieren“ aus, und klicke auf „OK“. 

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Öffne für den ausgewählten Video-Clip das Bedienfeld „Effekteinstellungen“ (Umschalt+5), und klicke unter „Deckkraft“ auf das Stiftsymbol, um das Werkzeug „Freizeichnen-Bézier“ zu aktivieren. Klicke in den Programmmonitor, und erstelle eine Maske um die Bewegung, die du isolieren möchtest. Du musst möglicherweise den Zoom-Faktor ändern, um den Maskenpfad über den angezeigten Bereich hinaus zeichnen zu können. Erhöhe den Wert für „Weiche Maskenkante“, um die Kanten abzumildern. 

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Suche das Bild, das du zuvor exportiert (und automatisch in dein Projekt importiert) hast, ziehe es auf die Spur V1, und schneide es dabei passend zum darüberliegenden Video zu. Im Programmmonitor sollte nun der maskierte Bereich mit dem Hintergrundbild überblendet werden. Starte die Wiedergabe der Sequenz mit aktivierter Endloswiedergabe, um mögliche Sprünge in der Bewegung zu erkennen. Im Idealfall läuft die Bewegung in der Dauerschleife nahtlos durch. (Um die Schaltfläche „Endloswiedergabe“ hinzuzufügen, klicke rechts neben den Steuerungen auf das Pluszeichen. Ziehe die Schaltfläche „Endloswiedergabe“ aus dem Schaltflächen-Editor auf die Schaltflächenleiste, und klicke auf „OK“.)

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Falls bei der Wiedergabe im maskierten Bereich unerwünschte Elemente sichtbar sein sollten, schneide den Clip auf Spur V2 (und das zugehörige Standbild auf Spur V1) so zu, dass der animierte Teil nicht mehr gestört wird. 

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Um deinen Clip als Cinemagramm zu exportieren, wähle „Datei > Exportieren > Medien“ (Befehl+M bzw. Strg+M). Wähle im Dialogfeld „Exporteinstellungen“ als Format „Animierte GIF“, und klicke auf „Exportieren“. 

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Öffne die animierte GIF-Datei im Webbrowser, um sie zu testen. Falls die Datei zu groß ist, kannst du die Sequenz im Schnittfenster kürzen oder den maskierten Bereich im Programmmonitor verkleinern, um die enthaltene Bewegung bis auf das für den Cinemagramm-Effekt erforderliche Minimum zu reduzieren. Zusätzlich kannst du im Dialogfeld „Exporteinstellungen“ auf der Registerkarte „Video“ die Render-Qualität und die Frame-Rate nach unten setzen.


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09/02/2020

Adobe Stock-Anbieter: FinFrameStudio, denisismagilov

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