Bevor ein Dienst verwendet werden kann, müssen Sie einen Endpunkt konfigurieren und aktivieren. Ein Endpunkt gibt an, wie ein Dienst aufgerufen werden soll.

Hinweis:

In Workbench werden Endpunkte als „Startpunkte“ bezeichnet.

Einem Dienst können die folgenden Typen von Endpunkten hinzugefügt werden: Nicht alle Dienste unterstützen alle Endpunkte:

E-Mail:

Ermöglicht es einem Benutzer, einen Dienst durch Senden einer E-Mail mit einer oder mehreren Dateianlagen an ein angegebenes E-Mail-Konto aufzurufen. Bevor Sie einen Email-Endpunkt konfigurieren können, müssen Sie die erforderlichen E-Mail-Konten konfigurieren. (Siehe E-Mail-Endpunkte konfigurieren.)

Überwachter Ordner:

Ermöglicht es einem Benutzer, einen Dienst durch Ablegen einer Datei in einem Order, der zu einem bestimmten Zeitpunkt überprüft wird, aufzurufen. (Siehe Endpunkte des Typs „Überwachter Ordner“ konfigurieren.)

TaskManager:

Ermöglicht es einem Workspace-Benutzer, den Dienst aufzurufen.

Remoting:

Aktiviert eine Anwendung, die mit Flex erstellt wurde, um den Dienst mithilfe von (für AEM Forms nicht mehr unterstützt) AEM Forms Remoting aufzurufen. Ein Remoting-Endpunkt wird automatisch für jeden aktivierten Dienst erstellt. Ein Flex-Ziel mit demselben Namen wie der Endpunkt wird erstellt und Flex-Clients können Remoteobjekte erstellen, die auf dieses Ziel verweisen, um Vorgänge für den entsprechenden Dienst aufzurufen.

SOAP:

Aktiviert eine Client-Anwendung, die mithilfe der AEM Forms-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) zum Aufrufen des Dienstes mit dem SOAP-Modus entwickelt wurde. Ein SOAP-Endpunkt wird automatisch für jeden aktivierten Dienst erstellt.

Hinweis: Die Sicherheit von Document Security-Dokumenten kann aufgehoben werden, wenn der SOAP-Endpunkt verwendet wird, während die Dokumente in Adobe Acrobat oder Adobe Reader angezeigt werden. Detailinformationen zum Deaktivieren von SOAP-Endpunkten für LCRM-Dokumente finden Sie unter SOAP-Endpunkte für Document Security-Dokumente deaktivieren.

EJB:

Aktiviert eine Client-Anwendung, die mithilfe der AEM Forms-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) zum Aufrufen des Dienstes mit dem Enterprise JavaBeans-Modus (EJB) entwickelt wurde. Ein EJB-Endpunkt wird automatisch für jeden aktivierten Dienst erstellt.

WSDL:

Aktiviert eine Client-Anwendung, die mithilfe der AEM Forms-Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) zum Aufrufen des Dienstes mit der WSDL (Web Service Definition Language) entwickelt wurde. Die Seite „Core-Konfigurationen“ enthält eine Option zum Aktivieren der WSDL-Generierung für alle AEM Forms-Dienste. (Siehe Allgemeine AEM Forms-Einstellungen konfigurieren.)

REST:

In Workbench erstellte Prozesse können so konfiguriert werden, dass Sie sie mithilfe von Representational State Transfer (REST)-Anforderungen aufrufen können. REST-Anforderungen werden von HTML-Seiten aus gesendet. Das heißt, Sie können einen AEM Forms-Prozess direkt von einer Webseite mithilfe einer REST-Anforderung aufrufen.

Die Endpunkte E-Mail, TaskManager, überwachter Ordner und Remoting stellen nur einen bestimmten Vorgang des Dienstes zur Verfügung. Beim Hinzufügen dieser Endpunkte muss in einem zweiten Konfigurationsschritt eine Methode zum Aufrufen des Dienstes, zum Festlegen von Konfigurationsparametern und zum Angeben der Zuordnungen von Eingabe- und Ausgabeparameter ausgewählt werden.

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