Hier wird beschrieben, wie Sie H.264-, MPEG-2- und WMV-Videos mit Adobe Media Encoder erstellen.

Problem

After Effects CC 2014 (13.0) und höher enthält keine Exportprogramme für das Erstellen von H.264-, MPEG-2 und WMV-Videos direkt von der Renderliste. Um Videos in diesen Formaten zu erstellen, können Sie Adobe Media Encoder verwenden.

Hinweis:

Sie können noch immer Videos in diesen Formaten in After Effects importieren.

Adobe Media Encoder verwenden

Adobe Media Encoder dient zum effektiven Erstellen von Dateien in Auslieferungsformaten aufgrund des Vorgabenbrowsers und wegen des benutzerfreundlichen Systems zum Erstellen, Speichern, Freigeben und Anwenden von Kodierungsvorgaben. Mithilfe der Registerkarte „Effekte“ können Sie Wasserzeichen, Zeitcodeüberlagerungen etc. automatisch hinzufügen. Sie haben zwei primäre Optionen für die Verwendung von Adobe Media Encoder mit After Effects, um Videos in H.264-, MPEG-2- und WMV-Formaten zu erstellen:

  • Rendern und Exportieren einer verlustfreien kodierten Master-Datei direkt aus After Effects in einen überwachten Ordner, der von Adobe Media Encoder überwacht wird.
  • Senden Sie die Komposition direkt an Adobe Media Encoder von After Effects aus (Komposition > Zur Adobe Media Encoder-Warteschlange hinzufügen).

Hinweis:

Wenn Sie weitere Videos in diesen Formaten von After Effects aus erstellen müssen, installieren Sie die Renderliste in After Effects CC (12.2.1) neben After Effects CC 2014 (13.0) oder höher und verwenden Sie die frühere Version für diese bestimmten Ausgabenaufgaben.

Rendern und Exportieren einer verlustfreien kodierten Master-Datei

Zum schnellen Erstellen von Videos in diesen Formaten können Sie die After Effects-Renderliste verwenden, um eine verlustfreie kodierte Master-Datei (z. B. auf Basis des PNG-Video-Codec in einer QuickTime.mov-Containerdatei) in einen überwachten Ordner zu exportieren, den Adobe Media Encoder überwacht. Sie können einem überwachten Ordner in Adobe Media Encoder Kodierungsvorgaben zuweisen, sodass die Codierung automatisch mithilfe der entsprechenden Einstellungen erfolgt.

  • Vorteil: Diese Methode verwendet After Effects-Leistungsfunktionen für Funktionen zum Rendern (z. B. GPU-Beschleunigung und Mehrprozessorverarbeitung, falls zutreffend) und Adobe Media Encoder-Leistungsfunktionen für die Kodierung (z. B. parallele Kodierung).
  • Nachteil: Diese Methode verwendet die After Effects-Hauptanwendung für den gesamten Rendervorgang. Während dieser Zeit können Sie After Effects nicht verwenden.

Senden Sie die Komposition direkt an Adobe Media Encoder

Eine andere Methode zum Erstellen von Videos in diesen Formaten ist das direkte Hinzufügen der Komposition aus After Effects zur Adobe Media Encoder-Warteschlange. Mit dieser Methode können weiterhin mit After Effects arbeiten, während das Rendern und die Kodierung durchgeführt wird, da das Rendern über eine Hintergrundinstanz von After Effects ausgeführt wird. Die Renderphase ist möglicherweise in einigen Fällen langsamer (im Vergleich zur Verwendung der After Effects Renderliste), da die Slave-Version von After Effects, die im Hintergrund ausgeführt wird, keinen Zugriff auf die GPU-Beschleunigung und Mehrprozessorverarbeitung hat.

Hinweis:

Wenn Sie eine After Effects-Projektdatei (.aep) in einem überwachten Ordner ablegen, der von Adobe Media Encoder überwacht wird, werden die Kompositionen auf der obersten Ebene in dem Projekt (d. h., die nicht in Ordnern im Projektfenster enthalten sind) automatisch zur Kodierungswarteschlange von Adobe Media Encoder hinzugefügt.

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