Erfahren Sie hier, wie Sie die Zustellleistungen Ihrer Campaign-Instanzen überwachen.

Zustellbarkeit überwachen

Monitoring-Werkzeuge

Verwenden Sie die von Adobe Campaign bereitgestellten Werkzeuge zur Überwachung der Zustellbarkeit Ihrer Plattform.

Das Zustellbarkeits-Package ermöglicht Ihnen Zugriff auf:

  • Bericht zur technischen Überwachung bezüglich der täglichen Zustellleistungen (technisches Monitoring),
  • Bericht zum Inbox Rendering je nach Internetdienstanbieter (ISP),
  • Übersicht über die Nachrichtenqualität (Zustellung in der Inbox, Spam).

Sie können auch Folgendes verwenden:

  • Versanddurchsatz-Bericht, der einen Überblick über den Durchsatz der gesamten Plattform für einen bestimmten Zeitraum bietet. Weitere Informationen zu diesem Bericht finden Sie auf dieser Seite
  • Bericht zum technischen Monitoring, der eine Reihe von Qualitätsindikatoren hinsichtlich der Zustellbarkeit für Ihre Plattform enthält. Weitere Informationen zu diesem Bericht finden Sie auf dieser Seite.

Monitoring-Richtlinien

Hier einige zusätzliche Richtlinien zum Zustellbarkeits-Monitoring:

  • Prüfen Sie regelmäßig den Versanddurchsatz für die gesamte Plattform, um sicherzustellen, dass er der ursprünglichen Konfiguration entspricht.
  • Achten Sie darauf, dass weitere Versuche in den Versandvorlagen korrekt eingerichtet sind (30 Minuten für das Versuchsintervall und mehr als 20 weitere Versuche).
  • Prüfen Sie regelmäßig, dass das Bounce-Postfach zugänglich ist und die Gültigkeit des Kontos nicht abläuft.
  • Prüfen Sie, ob die einzelnen Versanddurchsätze der Gültigkeit des Versandinhalts entsprechen (z. B. 'Flash Sales‘ sollten innerhalb von Minuten, nicht von Tagen zugestellt werden).
  • Wenn der Versand in Schüben erfolgt, stellen Sie sicher, dass genügend Zeit vorhanden ist, damit ein Schub fertiggestellt werden kann, bevor der nächste beginnt.
  • Prüfen Sie, ob die Anzahl der Fehler und der neuen Quarantänen der anderer Sendungen entspricht.
  • Prüfen Sie in den Versandlogs sorgfältig die Art der hervorgehobenen Fehler (auf der Grey- oder Blacklist, DNS-Probleme, Anti-Spam-Regeln usw.).

Häufig gestellte Fragen

F: Was bedeutet die Fehlermeldung „Kontingente ausgeschöpft“?

A: Diese Meldung bedeutet, dass Sie das Limit für einen bestimmten MX erreicht haben und warten müssen, bis Sie wieder eine E-Mail an diesen Anbieter senden können.

In Adobe Campaign lässt sich konfigurieren, wie viele E-Mails pro Stunde gesendet werden dürfen. Diese Konfiguration muss mit Sorgfalt verwendet werden, da sich die in der Instanz festgelegte Zahl auf die Zahl der Verbindungen mit dem ISP und nicht die Zahl der tatsächlich gesendeten E-Mails bezieht.

Das bedeutet, dass eine Verbindung eine MX-Regel verwenden kann, ohne erfolgreich eine E-Mail zu senden. In diesem Fall muss eine Konfiguration mit einer IP-Adresse bzw. Domain, die eine niedrige Reputation aufweist, mehrere Verbindungen ausprobieren, bevor eine E-Mail gesendet wird. Für jeden Versuch wird ein Nachrichten pro Stunde-Credit verwendet. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Leistung der Marketing-Kampagne.

Somit ist „Kontingente ausgeschöpft“ nicht nur eine Konfigurationsfrage, sondern kann auch mit der Reputation zusammenhängen. Fehlermeldungen im SMTP-Protokoll sollten unbedingt analysiert werden.

Weitere Informationen zur MX-Konfiguration finden Sie in der entsprechenden Dokumentation.

F: Warum erhalte ich bei einem bestimmten ISP immer dieselbe Fehlermeldung?

A: Wenn Sie bei einem ISP immer dieselbe Fehlermeldung erhalten, hat der ISP möglicherweise festgestellt, dass Ihre E-Mail- oder IP-Adresse fehlerhaft ist. Wir empfehlen in diesem Fall folgende Schritte:

  • Prüfen Sie, ob Sie eine große Menge an Fehlschlägen in Verbindung mit nicht existierenden E-Mail-Adressen erhalten (Fehler Unbekannter Nutzer).
  • Aktualisieren Sie Ihre Anmeldeformulare, um etwaige Fehler in eingegebenen Domain-Namen (z. B. gmaul.com oder yaho.com) zu erkennen.
  • Wenn Fehlermeldungen auftreten, die Ihre E-Mails als Spam einstufen, oder wenn Ihre E-Mails ständig blockiert werden, schließen Sie die Empfänger aus, die in den letzten 12 Monaten keine Ihrer Nachrichten geöffnet oder angeklickt haben.

Wenn das Problem fortbesteht, kontaktieren Sie den Zustellbarkeitsservice, die entsprechende Geschäftsabteilung oder den Kundendienst von Adobe Campaign.

F: Was ist der Unterschied zwischen einer auf die Blacklist gesetzten E-Mail-Adresse und einer unter Quarantäne gestellten E-Mail-Adresse?

A: Der Status Auf Blacklist ist das Ergebnis einer Feedback-Loop (wenn ein Empfänger eine E-Mail als Spam meldet). Der Status In Quarantäne ist das Ergebnis eines Soft- oder Hardbounce. Weitere Informationen finden Sie in diesem Dokument.

F: Was bedeuten die unterschiedlichen Gründe für Quarantäne-Fehler?

A: Es gibt zehn Gründe: Unbestimmt, Unbekannter Nutzer, Ungültige Domain, Adresse auf der Blacklist, Zurückgewiesen, Fehler ignoriert, Unerreichbar, Konto deaktiviert, Postfach voll, Nicht verbunden.

Siehe die detaillierte Dokumentation.

F: Einer meiner Empfänger wurde irrtümlich auf die Blacklist gesetzt. Wie kann ich ihn wieder daraus streichen lassen, damit ich ihm wieder Nachrichten senden kann?

A: Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Gehen Sie zu Administration > Kampagnenverwaltung > Unzustellbarkeitsverwaltung > Adressen unzustellbarer Sendungen.
  2. Setzen Sie in den Details des entsprechenden Datensatzes den Wert des Status-Feldes auf Gültig.
  3. Speichern Sie Ihre Änderungen.

F: Wie kann ich feststellen, ob eine meiner IP-Adressen auf einer Blacklist steht?

A: Sie können auf den folgenden Webseiten überprüfen, ob Ihre IP-Adresse auf einer Blacklist steht:

F: Wie kann ich meine IP-Adresse wieder aus der Blacklist entfernen?

A: Sie können auf den folgenden Webseiten überprüfen, ob Ihre IP-Adresse auf einer Blacklist steht:

Nach der IP-Adressen-Prüfung erhalten Sie eine Liste mit Details zur Blacklist und auch den Namen der Webseite, von der die IP-Adresse auf die Blacklist gesetzt wurde.

Durch Anklicken des Links können Sie die Details der Webseite aufrufen.

Dann können Sie diese Webseite ersuchen, Ihre Webseite von der Blacklist zu löschen.

Dieser Prozess ist je nach Webseite unterschiedlich. Auf manchen Webseiten müssen Sie ein Konto erstellen, während andere nur die Angabe der IP-Adresse verlangen.