Abfrage

Beschreibung

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Eine Abfrage dient der Filterung und Extraktion einer Population, die sich aus Elementen der Adobe-Campaign-Datenbank zusammensetzt. Mithilfe eines dedizierten Tabs können Sie Zusatzdaten für die Zielpopulation definieren. Diese Daten werden in Zusatzspalten gespeichert und können ausschließlich für den laufenden Workflow verwendet werden.

Die Aktivität verwendet das Abfragetool, dessen Funktionsweise in einem gesonderten Kapitel behandelt wird.

Anwendungskontext

Abfragen kommen in verschiedenen Kontexten zum Einsatz:

  • Segmentierung von Populationen, um beispielsweise Zielgruppen und Audiences zu definieren;

  • Anreicherung von Daten beliebiger Adobe-Campaign-Tabellen;

  • Export von Daten.

Konfiguration

  1. Ziehen Sie eine Abfrage in den Workflow-Arbeitsbereich.

  2. Markieren Sie die Aktivität und öffnen Sie sie mithilfe der -Schaltfläche aus den angezeigten Quick Actions. Die Standardkonfiguration der Aktivität sieht die Suche nach Profilen vor.

  3. Wenn sich Ihre Abfrage auf eine andere als die Profil-Ressource beziehen soll, können Sie im Eigenschaften-Tab der Aktivität die entsprechende Ressource und eine Zielgruppendimension auswählen.

    Die Ressource entspricht dem Populationstyp, den Sie verwenden möchten (identifizierte Profile, Sendungen etc.). Die Zielgruppendimension ist kontextgebunden in Bezug auf die ausgewählte Ressource und ermöglicht die gezielte Anzeige der verfügbaren Filter in der Palette.

    Lesen Sie diesbezüglich auch den Abschnitt Zielgruppendimensionen und Ressourcen.

  4. Konfigurieren Sie im Tab Zielgruppe die Abfrage, indem Sie Regeln definieren und/oder kombinieren.

  5. Mithilfe eines dedizierten Tabs können Sie Zusatzdaten für die Zielpopulation definieren. Diese Daten werden in Zusatzspalten gespeichert und können ausschließlich für den laufenden Workflow verwendet werden. Sie können insbesondere Daten aus Tabellen der Adobe-Campaign-Datenbank hinzufügen, die mit der Zielgruppendimension der Abfrage in Relation stehen. Lesen Sie diesbezüglich auch den Abschnitt Daten anreichern.

    Hinweis:

    Standardmäßig ist die Option Dubletten löschen (DISTINCT) in Erweiterte Optionen des Tabs Zusatzdaten der Abfrage aktiviert. Wenn die Aktivität Abfrage viele Zusatzdaten enthält (mehr als 100), ist es empfehlenswert, diese Option zur Leistungssteigerung zu deaktivieren. Beachten Sie jedoch, dass durch die Deaktivierung dieser Option abhängig von den abgefragten Daten Dubletten entstehen können.

  6. Validieren Sie die Konfiguration der Aktivität und speichern Sie Ihren Workflow.

Zielgruppendimensionen und Ressourcen

Mit Zielgruppendimensionen und Ressourcen können Sie definieren, auf welchen Elementen eine Abfrage basieren soll, um die Zielgruppe eines Versands zu bestimmen.

Zielgruppendimensionen werden in Zielgruppen-Mappings definiert. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie in diesem Abschnitt.

Zielgruppendimension und Ressource einer Abfrage definieren

Die Zielgruppendimension und die Ressourcen werden bei der Erstellung eines Workflows im Tab Eigenschaften der Abfrage-Aktivität definiert.

Hinweis:

Die Zielgruppendimension kann auch bei der Erstellung einer Audience definiert werden (siehe diesen Abschnitt).

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Zielgruppendimensionen und Ressourcen sind miteinander verknüpft. Die verfügbaren Zielgruppendimensionen hängen daher von den ausgewählten Ressourcen ab.

Beispielsweise sind für die Ressource Profile (profile) die folgenden Zielgruppendimensionen verfügbar:

targeting_dimension2

Dagegen enthält die Liste bei der Auswahl von Sendungen (delivery) folgende Zielgruppendimensionen:

targeting_dimension3

Sobald die Zielgruppendimension und die Ressource festgelegt wurden, stehen in der Abfrage unterschiedliche Filter zur Verfügung.

Beispiel für verfügbare Filter für die Ressource Profile (profile):

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Beispiel für verfügbare Filter für die Ressource Sendungen (delivery):

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Von den Zielgruppendimensionen abweichende Ressourcen verwenden

Normalerweise werden die Zielgruppendimension und die Ressource festgelegt, um Profile zu erfassen.

Manchmal kann es aber nötig sein, eine von der Zielgruppendimension abweichende Ressource zu verwenden, um einen bestimmten Datensatz in einer entfernten Tabelle zu suchen.

Beispiel 1: Sie möchten Profile identifizieren, die im Versand mit dem Titel „Willkommen zurück!“ enthalten waren.

  • In diesem Fall möchten wir Profile erfassen. Wir wählen für die Zielgruppendimension Profile (profile) aus.

  • Wir möchten die ausgewählten Profile nach dem Versandtitel filtern. Deshalb wählen wir für die Ressource Versandlogs. Auf diese Weise filtern wir direkt in der Versandlog-Tabelle, wodurch die Ausführung beschleunigt wird.

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Beispiel 2: Sie möchten Profile identifizieren, die nicht im Versand mit dem Titel "Willkommen zurück!" enthalten waren.

Im vorherigen Beispiel haben wir eine von der Zielgruppendimension abweichende Ressource verwendet. Dieses Vorgehen ist nur möglich, wenn Sie einen Datensatz suchen, der in der entfernten Tabelle vorhanden ist (in unserem Beispiel Versandlogs).

Wenn wir einen Datensatz suchen, der in der entfernten Tabelle nicht vorhanden ist (z. B. Profile, die nicht in einem bestimmten Versand enthalten waren), müssen wir dieselbe Ressource und Zielgruppendimension verwenden, da der Datensatz nicht in der entfernten Tabelle (Versandlogs) vorhanden ist.

  • In diesem Fall möchten wir Profile erfassen. Wir wählen für die Zielgruppendimension Profile (profile) aus.

  • Wir möchten die ausgewählten Profile nach dem Versandtitel filtern. Es ist nicht möglich, direkt nach Versandlogs zu filtern, da wir nach einem Datensatz suchen, der nicht in der Versandlog-Tabelle vorhanden ist. Deshalb wählen wir für die Ressource Profil (profile) und erstellen unsere Abfrage auf der Basis der Profiltabelle.

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Daten anreichern

Mithilfe des Tabs Zusatzdaten der Aktivitäten Abfrage, Inkrementelle Abfrage und Anreicherung lassen sich die hervorgehenden Daten anreichern und an die Folgeaktivitäten des Workflows übermitteln, in denen sie weiterverwendet werden können. Insbesondere die folgenden Elemente lassen sich hinzufügen:

  • einfache Daten,

  • Aggregate

  • Kollektionen.

Im Fall von Aggregaten und Kollektionen wird automatisch ein Alias definiert, um komplexen Ausdrücken eine technische Kennung zuzuweisen. Dieser Alias, der eindeutig sein muss, erlaubt es, Aggregate und Kollektionen leicht zu finden. Sie können den automatisch erzeugten Alias so anpassen, dass Sie ihm einen leicht wiederzuerkennenden Namen verleihen.

Hinweis:

Alias müssen folgende Syntax befolgen: Nur alphanumerische Zeichen und "_" sind zulässig. Alias beachten Groß- und Kleinschreibung. Alias müssen mit dem Zeichen "@" beginnen. Das direkt auf "@" folgende Zeichen darf keine Ziffer sein. Beispiel: @myAlias_1 und @_1Alias sind korrekt; @myAlias#1 und @1Alias sind falsch.

Nach dem Hinzufügen von Zusatzdaten können Sie die zunächst von der Abfrage ausgegebenen Daten weiter einschränken, indem Sie auf Basis der definierten Zusatzdaten Bedingungen erstellen.

Hinweis:

Standardmäßig ist die Option Dubletten löschen (DISTINCT) in Erweiterte Optionen des Tabs Zusatzdaten der Abfrage aktiviert. Wenn die Aktivität Abfrage viele Zusatzdaten enthält (mehr als 100), ist es empfehlenswert, diese Option zur Leistungssteigerung zu deaktivieren. Beachten Sie jedoch, dass durch die Deaktivierung dieser Option abhängig von den abgefragten Daten Dubletten entstehen können.

Einfaches Feld hinzufügen

Das Hinzufügen eines einfachen Felds als Zusatzdatenelement macht ersteres direkt in der ausgehenden Transition der Aktivität sichtbar. Dadurch lässt sich beispielsweise überprüfen, ob die aus der Abfrage hervorgehenden Daten Ihren Vorstellungen entsprechen.

  1. Gehen Sie in den Tab Zusatzdaten und fügen Sie ein neues Element hinzu.

  2. Wählen Sie im sich öffnenden Fenster im Feld Ausdruck ein Feld aus der Zielgruppendimension oder aus einer mit der Zielgruppendimension in Relation stehenden Dimension aus. Sie haben die Möglichkeit, auf Felder der Dimension bezogene Ausdrücke zu bearbeiten und Funktionen anzuwenden oder einfache Berechnungen (außer Aggregate) vorzunehmen.

    Ein Alias wird automatisch erstellt, wenn Sie einen Ausdruck bearbeiten, der kein einfacher XPATH ist (zum Beispiel: "Year(<@birthDate>)"). Dieser kann bei Bedarf angepasst werden. Wenn Sie nur ein Feld (z. B. "@age") wählen, ist es nicht erforderlich, einen Alias zu definieren.

  3. Verwenden Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um die Hinzufügung des Felds zu den Zusatzdaten zu validieren. Im Zuge der Abfragenausführung wird in der ausgehenden Transition der Aktivität eine dem hinzugefügten Feld entsprechende zusätzliche Spalte angezeigt.

enrichment_add_simple_field

Aggregat hinzufügen

Aggregate dienen der Berechnung von Werten, die auf Feldern der Zielgruppendimension oder auf Feldern aus mit der Zielgruppendimension in Relation stehenden Dimensionen basieren. Zum Beispiel: der Durchschnitt der von einem Profil erteilten Bestellungen.

  1. Gehen Sie in den Tab Zusatzdaten und fügen Sie ein neues Element hinzu.

  2. Wählen Sie im sich öffnenden Fenster im Feld Ausdruck die Kollektion aus, die Sie zur Aggregaterstellung verwenden möchten.

    Es wird automatisch ein Alias erzeugt. Dieser kann bei Bedarf im Zusatzdaten-Tab der Abfrage angepasst werden.

    Das Fenster zur Aggregatdefinition öffnet sich.

  3. Definieren Sie im Daten-Tab ein Aggregat. Je nach ausgewähltem Aggregat sind im Feld Ausdruck lediglich die Elemente verfügbar, deren Datentyp kompatibel ist. Beispielsweise lässt sich eine Summe ausschließlich mit numerischen Daten berechnen.

    enrichment_add_aggregate

    Es besteht die Möglichkeit, mehrere, sich auf Felder der ausgewählten Kollektion beziehende Aggregate hinzuzufügen. Stellen Sie sicher, dass die vergebenen Titel eine korrekte Unterscheidung der verschiedenen Spalten in der Detailansicht der Daten in der ausgehenden Transition ermöglichen.

    Es besteht außerdem die Möglichkeit, die automatisch für jedes Aggregat erzeugten Alias anzupassen.

    enrichment_add_aggregate2
  4. Bei Bedarf können Sie einen Filter hinzufügen, um die zu berücksichtigenden Daten zu begrenzen.

    Lesen Sie diesbezüglich auch den Abschnitt Hinzugefügte Daten filtern.

  5. Validieren Sie die Aggregaterstellung mithilfe der entsprechenden Schaltfläche.

Hinweis:

Die Erstellung eines ein Aggregat enthaltenden Ausdrucks kann nicht direkt über das Feld Ausdruck im Fenster Neue Zusatzdaten vorgenommen werden.

Kollektion hinzufügen

  1. Gehen Sie in den Tab Zusatzdaten und fügen Sie ein neues Element hinzu.

  2. Wählen Sie im sich öffnenden Fenster im Feld Ausdruck die Kollektion aus, die Sie hinzufügen möchten. Es wird automatisch ein Alias erzeugt. Dieser kann bei Bedarf im Zusatzdaten-Tab der Abfrage angepasst werden.

  3. Bestätigen Sie die Angaben mithilfe der Hinzufügen-Schaltfläche. Im sich öffnenden Fenster haben Sie die Möglichkeit, die Kollektionsdaten, die Sie anzeigen möchten, zu verfeinern.

  4. Wählen Sie im Parameter-Tab die Option Kollektion aus und definieren Sie die Anzahl an Kollektionszeilen, die hinzugefügt werden sollen. Wenn Sie beispielsweise für jedes Profil die letzten drei Bestellungen abfragen möchten, müssen Sie im Feld Anzahl an auszugebenden Zeilen die Ziffer "3" angeben.

    Hinweis:

    Nur Ziffern größer oder gleich 1 sind zulässig.

  5. Definieren Sie im Daten-Tab für jede Zeile die Felder der Kollektion, die angezeigt werden sollen.

    enrichment_add_collection
  6. Bei Bedarf können Sie einen Filter hinzufügen, um die zu berücksichtigenden Zeilen der Kollektion zu begrenzen.

    Lesen Sie diesbezüglich auch den Abschnitt Hinzugefügte Daten filtern.

  7. Bei Bedarf können Sie eine Sortierung für die Daten definieren.

    Wenn Sie beispielsweise im Parameter-Tab angegeben haben, dass drei Zeilen ausgegeben werden sollen, und Sie die drei neuesten Bestellungen abfragen möchten, können Sie eine Sortierung in absteigender Reihenfolge für das Datumsfeld ("date") der den Transaktionen entsprechenden Kollektion definieren.

  8. Lesen Sie diesbezüglich auch den Abschnitt Hinzugefügte Daten sortieren.

  9. Validieren Sie die Kollektionserstellung mithilfe der entsprechenden Schaltfläche.

Hinzugefügte Daten filtern

Beim Hinzufügen von Aggregaten oder Kollektionen besteht die Möglichkeit, einen zusätzlichen Filter zu bestimmen, um die Daten, die Sie angezeigt bekommen wollen, zu begrenzen.

Wenn Sie beispielsweise nur die Zeilen einer Transaktionskollektion abrufen möchten, bei denen der Transaktionsbetrag 50 Euro übersteigt, können Sie im Filter-Tab für das dem Transaktionsbetrag entsprechende Feld eine Bedingung hinzufügen.

enrichment_filter_data

Hinzugefügte Daten sortieren

Beim Hinzufügen von Aggregaten oder Kollektionen zu Daten einer Abfrage können Sie angeben, ob Sie einen Filter - in auf- bzw. absteigender Reihenfolge - anwenden möchten, der auf dem Wert des Feldes oder des definierten Ausdrucks basiert.

Wenn Sie beispielsweise für ein Profil nur die neueste Transaktion beibehalten möchten, müssen Sie im Parameter-Tab im Feld Anzahl an auszugebenden Zeilen die Ziffer "1" angeben und mithilfe des Sortierung-Tabs das dem Transaktionsdatum entsprechende Feld in absteigender Reihenfolge sortieren.

enrichment_sort_data

Abgefragte Daten unter Verwendung von Zusatzdaten filtern

Im Zuge der Verwendung von Zusatzdaten erscheint in der Abfrage ein neuer Tab namens Ergebnis verfeinern. Dieser Tab ermöglicht es Ihnen, die im Zielgruppe-Tab enthaltenen ursprünglichen Abfrageergebnisse unter Verwendung der Zusatzdaten weiter einzuschränken.

Wenn Sie beispielsweise alle Profile, die wenigstens eine Transaktion aufweisen, abgefragt und in den Zusatzdaten ein Aggregat zur Berechnung des durchschnittlichen Transaktionsbetrags hinzugefügt haben, können Sie die zunächst ausgegebene Population anhand dieses Durchschnitts weiter einschränken.

Fügen Sie hierzu im Tab Ergebnis verfeinern eine die Zusatzdaten betreffende Bedingung hinzu.

enrichment_output_filtering2
enrichment_output_filtering

Beispiel: E-Mail mit Zusatzdaten personalisieren

Das folgende Beispiel zeigt die Hinzufügung verschiedener Zusatzdatentypen zu einer Abfrage und die Verwendung von Zusatzdaten in Form von Personalisierungsfeldern in einer E-Mail.

Für dieses Beispiel werden diverse benutzerdefinierte Ressourcen verwendet:

  • Die Profil-Ressource wurde erweitert, um ein Feld hinzuzufügen, das die Speicherung von Treuepunkten für jedes Profil ermöglicht.

  • Eine Transaktionen-Ressource wurde erstellt. Sie enthält alle von den in der Datenbank enthaltenen Profilen getätigten Bestellungen. Für jede Transaktion wird ihr Datum, der bestellte Artikel und sein Preis gespeichert.

  • Eine Artikel-Ressource wurde erstellt. Sie enthält alle zum Verkauf stehenden Artikel.

Ziel ist es, eine E-Mail an all jene Profile zu senden, für die mindestens eine Transaktion gespeichert wurde. In dieser E-Mail werden den Kunden die letzte von ihnen getätigte Transaktion sowie diverse Informationen zu allen bisher erfolgten Transaktionen in Erinnerung gerufen: Anzahl an bestellten Artikeln, Gesamtbetrag, Anzahl an bereits gesammelten Treuepunkten.

Der Workflow stellt sich folgendermaßen dar:

enrichment_example1
  1. Ziehen Sie eine Abfrage in den Arbeitsbereich, um alle Profile abzurufen, die mindestens eine Transaktion getätigt haben.

    enrichment_example2

    Definieren Sie im Zusatzdaten-Tab der Abfrage die verschiedenen Daten, die in der E-Mail angezeigt werden sollen:

    • Treuepunkte anhand eines einfachen Felds aus der Dimension Profile. Lesen Sie diesbezüglich auch den Abschnitt Einfaches Feld hinzufügen.

    • Die Anzahl an bestellten Artikeln und der Gesamtbetrag anhand von zwei auf der Transaktionskollektion basierenden Aggregaten. Fügen Sie letztere im Daten-Tab des Fensters zur Aggregatkonfiguration hinzu (Aggregate Count und Sum). Lesen Sie diesbezüglich auch den Abschnitt Aggregat hinzufügen.

    • Betrag, Datum und Artikel der letzten Transaktion, die anhand einer Kollektion ermittelt werden.

      Fügen Sie hierzu im Daten-Tab des Fensters zur Kollektionskonfiguration die verschiedenen anzuzeigenden Felder hinzu.

      Damit nur die neueste Transaktion ausgegeben wird, ist im Feld Anzahl an auszugebenden Zeilen die Ziffer "1" anzugeben und das Kollektionsfeld Datum im Sortierung-Tab in absteigender Reihenfolge zu sortieren.

      Lesen Sie diesbezüglich auch die Abschnitte Kollektion hinzufügen und Hinzugefügte Daten sortieren.

    enrichment_example4

    Wenn Sie prüfen möchten, ob die Daten korrekt in der ausgehenden Transition der Aktivität übermittelt werden, starten Sie den Workflow an dieser Stelle (bevor Sie die E-Mail-Versand-Aktivität anschließen) und öffnen Sie die aus der Abfrage ausgehende Transition.

    enrichment_example5
  2. Schließen Sie nun einen E-Mail-Versand an. Verwenden Sie im E-Mail-Inhalt die Personalisierungsfelder, die den in der Abfrage berechneten Daten entsprechen. Folgen Sie hierzu im Explorer der Personalisierungsfelder der Relation Zusatzdaten (targetData).

    enrichment_example3

Ihr Workflow kann nun ausgeführt werden. Die mithilfe der Abfrage abgerufenen Profile erhalten eine personalisierte E-Mail mit den ihren Transaktionen entsprechenden Daten.

Beispiele für Abfragen

Abfrage nach einfachen Profilattributen

Das folgende Beispiel zeigt eine Abfrage von Männern zwischen 18 und 30 Jahren, die in London leben.

query_sample_1

Abfrage nach E-Mail-Attributen

Das folgende Beispiel zeigt eine Abfrage von Profilen, deren E-Mail-Adressen-Domain "orange.co.uk" lautet.

query_sample_emailDomain

Das folgende Beispiel zeigt eine Abfrage von Profilen, deren E-Mail-Adresse vorhanden ist.

query_sample_emailNotEmpty

Abfrage von Profilen, deren Geburtstag heute ist

Das folgende Beispiel zeigt eine Abfrage von Profilen, deren Geburtstag heute ist.

  1. Ziehen Sie den Filter Geburtstag in Ihre Abfrage.

    query_sample_birthday
  2. Wählen Sie für den Filtertyp die Option Relativ und danach Heute aus.

    query_sample_birthday2

Abfrage von Profilen, die einen bestimmten Versand geöffnet haben

Das folgende Beispiel zeigt eine Abfrage von Profilen, die den Versand mit dem Titel "Sommerzeit" geöffnet haben.

  1. Ziehen Sie den Filter Geöffnet in Ihre Abfrage.

    query_sample_opened
  2. Wählen Sie den entsprechenden Versand aus und danach Bestätigen.

    query_sample_opened2

Abfrage von Profilen, für die Sendungen aus einem bestimmten Grund fehlgeschlagen sind

Das folgende Beispiel zeigt eine Abfrage von Profilen, für die Sendungen fehlgeschlagen sind, weil ihr Posteingang voll war. Diese Abfrage steht nur Benutzern mit Administratorrechten zur Verfügung, die den Organisations- und geografischen Einheiten Alle (all) angehören (siehe diesen Abschnitt).

  1. Wählen Sie die Ressource Versandlogs aus, um Filter direkt in der Versandlogtabelle zu verwenden (siehe Von den Zielgruppendimensionen abweichende Ressourcen verwenden).

    query_sample_failure1
  2. Ziehen Sie den Filter Art des Fehlschlagens in Ihre Abfrage.

    query_sample_failure2
  3. Wählen Sie den entsprechenden Fehlertyp aus. In unserem Fall ist das Postfach voll.

    query_sample_failure3

Abfrage von Profilen, die in den letzten sieben Tagen nicht kontaktiert wurden

Das folgende Beispiel zeigt eine Abfrage von Profilen, die in den letzten sieben Tagen nicht kontaktiert wurden.

  1. Ziehen Sie den Filter Versandlogs (logs) in Ihre Abfrage.

    query_sample_7days

    Wählen Sie in der Dropdown-Liste die Option Existiert nicht aus und ziehen Sie danach den Filter Versand in Ihre Abfrage.

    query_sample_7days1
  2. Konfigurieren Sie den Filter wie unten beschrieben.

    query_sample_7days2
  1. Ziehen Sie den Filter Trackinglogs (tracking) in Ihre Abfrage.

    query_sample_trackingLogs
  2. Ziehen Sie den Filter Titel (urlLabel) in Ihre Abfrage.

    query_sample_trackingLogs2
  3. Geben Sie im Feld Wert den Titel ein, der beim Einfügen des Links in den Versand definiert wurde. Bestätigen Sie danach Ihre Eingabe.

    query_sample_trackingLogs3

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