Sie sehen sich Hilfeinhalte der folgenden Version an:

Dynamic Media muss für die Verwendung aktiviert und konfiguriert werden. Durch das Installieren von Feature Pack 14410 werden neue Funktionen für Dynamic Media mit einer neuen Architektur freigeschaltet. Die Installation von Feature Pack 18912 ist optional. Dieses Feature Pack benötigen Sie nur, wenn Sie Dynamic Media Classic-Assets migrieren und/oder FTP für den Massenupload von Assets verwenden möchten. Alle Funktionen sind in den Versionshinweisen beschrieben.

Wenn Sie Adobe Experience Manager für unterschiedliche Umgebungen eingerichtet haben, z. B. jeweils eine Instanz für die Entwicklung, das Staging und die Live-Produktion, müssen Sie für jede Umgebung Cloud-Services für dynamische Medien konfigurieren.

Hinweis:

Informationen zum Konfigurieren von Dynamic Media ohne die Feature Packs 14410 und 18912 finden Sie unter Konfigurieren von Dynamic Media.

Architekturdiagramm

Dieses Architekturdiagramm zeigt, wie Dynamic Media mit NPR-14410 funktioniert.

Mit der neuen Architektur ist AEM für Master-Assets und Synchronisierungen mit Dynamic Media für die Verarbeitung und Veröffentlichung von Assets zuständig:

  1. Wenn das Master-Asset in AEM hochgeladen wurde, wird es in Dynamic Media repliziert. Ab diesem Punkt übernimmt Dynamic Media die gesamte Asset-Verarbeitung und Ausgabenerstellung, z. B. Videokodierung und dynamische Varianten eines Bilds. 
  2. Nachdem die Ausgaben erstellt wurden, kann AEM sicher auf die Dynamic Media-Remoteausgaben zugreifen und eine Vorschau darauf anzeigen (es werden keine Binärdateien an die AEM-Instanz zurückgesendet). 
  3. Nachdem der Inhalt genehmigt wurde und bereit zur Veröffentlichung ist, wird der Dynamic Media-Service ausgelöst und pusht Inhalt an Bereitstellungsserver und Cache-Inhalt in das CDN.
chlimage_1

Aktivieren von Dynamic Media im Ausführungsmodus „dynamicmedia_scene7“

Dynamic Media ist standardmäßig deaktiviert. Funktionen für dynamische Medien müssen für die Nutzung aktiviert werden.

Zum Aktivieren von dynamischen Medien müssen Sie AEM über die Befehlszeile im Ausführungsmodus dynamicmedia_scene7 starten, indem Sie folgenden Befehl in ein Terminalfenster eingeben (verwendeter Beispielport: 4502):

java -Xms4096m -Xmx4096m -XX:MaxPermSize=512m -jar cq-quickstart-6.3.0.jar -gui -r author,dynamicmedia_scene7 -p 4502

Installieren der Feature Packs 14410 und 18912

Um die in den Versionshinweisen beschriebenen neuen Funktionen nutzen zu können, müssen Sie Feature Pack 14410 unter AEM 6.3 installieren. Feature Pack 18912 ist optional.

Feature Pack 14410 enthält alle neuen Automatisierungs- und Bereitstellungsoptionen und ist in der Paketfreigabe verfügbar. Siehe Installieren von Feature Pack 14410.

Feature Pack 18912 ermöglicht die Massenaufnahme von Assets über FTP und das Migrieren von Assets aus Dynamic Media Classic. Es wird vom Adobe-Support zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Feature Pack 18912.

Vorsicht:

Vor der Installation der Feature Packs 14410 und 18912 müssen Sie AEM 6.3 Cumulative Fix Pack 6.3.0.2 installieren.

Installieren von Feature Pack 14410

So installieren Sie Feature Pack 14410:

  1. Navigieren Sie zu Package Share und laden Sie cq-6.3.0-featurepack-14410 herunter. 

    Weitere Informationen zur Verwendung von Package Share und Paketen in AEM finden Sie unter Arbeiten mit Paketen.

  2. Installieren Sie Feature Pack 14410.

Installieren von Feature Pack 18912

Wenn Sie dieses Feature Pack installieren, müssen Sie auch einen Dienstbenutzer erstellen und die entsprechenden Informationen dem Adobe-Support bereitstellen.

So installieren Sie Feature Pack 18912:

  1. Navigieren Sie in Ihrer AEM-Instanz zu Tools > Sicherheit > Benutzer und wählen Sie Benutzer erstellen. Dieser Dienstbenutzer benötigt Lese-/Schreibberechtigungen für /content/dam.

  2. Geben Sie in den Feldern ID und Kennwort einen Benutzernamen und ein Kennwort ein, z. B. FTP-Benutzer. Dieser Name wird in der Zeitleiste als der Benutzer angezeigt, der das Asset erstellt hat. Wenn ein Asset über FTP hochgeladen wird, gilt es als erstellt, wenn es auf den FTP-Server hochgeladen und in AEM gepusht wurde.

  3. Wenden Sie sich an den Adobe-Support, indem Sie ein Support-Ticket erstellen, um Zugriff auf Feature Pack 18912 zum Herunterladen zu erhalten. Geben Sie im Support-Ticket folgende Informationen an:

    • Server-IP-Adresse für die Autoreninstanz einschließlich der Portnummer (die Standardportnummer ist 4502). 
    • Benutzername/Kennwort des AEM-Dienstbenutzers aus dem vorherigen Schritt
  4. Wenn Sie Feature Pack 18912 vom Adobe-Support erhalten, installieren Sie es.

    Weitere Informationen zur Verwendung von Package Share und Paketen in AEM finden Sie unter Arbeiten mit Paketen.

Konfigurieren der Cloud-Services für dynamische Medien

So konfigurieren Sie Cloud-Services für dynamische Medien:

  1. Klicken bzw. tippen Sie in AEM auf das AEM-Logo, um auf die Konsole für die globale Navigation zuzugreifen, und dann auf das Symbol „Tools“. Navigieren Sie zu Bereitstellung > Cloud-Services.

  2. Klicken bzw. tippen Sie auf der Seite „Cloud-Services“ unter „Dynamic Media“ auf Jetzt konfigurieren.

  3. Geben Sie im Dialogfeld Konfiguration erstellen einen Titel und optional einen Namen für die Konfiguration ein, die Sie erstellen.

  4. Tippen Sie auf Erstellen.

  5. Geben Sie im Fenster Komponente bearbeiten die E-Mail-Adresse, das Kennwort und die Region für das Dynamic Media-Konto ein und klicken Sie auf Mit Dynamic Media verbinden. Diese Informationen erhalten Sie in der Bereitstellungs-E-Mail von Adobe. Wenden Sie sich an den Support, wenn Sie sie nicht erhalten haben. 

    Hinweis:

    Nachdem Sie Ihre Bereitstellungs-E-Mail mit Anmeldeinformationen für Dynamic Media erhalten haben, melden Sie sich bei Dynamic Media an, um Ihr Kennwort zu ändern. Das Kennwort aus der Bereitstellungs-E-Mail wird systemseitig erstellt und ist nur als temporäres Kennwort vorgesehen. Das Aktualisieren des Kennworts ist wichtig, damit der Dynamic Media-Cloud-Service mit den richtigen Anmeldedaten eingerichtet werden kann.

  6. Wenn die Verbindung hergestellt wurde, können Sie auch folgende Einstellungen festlegen:

    • Unternehmen ist der Name des Dynamic Media-Kontos. Sie können mehrere Dynamic Media-Konten für verschiedene Untermarken, Abteilungen oder verschiedene Staging-/Produktionsumgebungen erstellen. 
    • Die sofortige Veröffentlichung von Assets bedeutet, dass das System hochgeladene Assets aufnimmt und umgehend die URL/Einbettung bereitstellt. Zum Veröffentlichen von Assets ist kein Benutzereingriff erforderlich. Bei Aktivierung bedeutet, dass Sie das Asset zuerst explizit veröffentlichen müssen, bevor eine URL/ein Link zur Einbettung bereitgestellt wird. 
    • Mit Ordner zuweisen können Sie diese Cloud-Konfiguration einem bestimmten Ordner zuweisen. Standardmäßig ist der Stammordner des gesamten Asset-Repositorys ausgewählt.
    chlimage_1
  7. Tippen oder klicken Sie auf OK.

  8. Für eine sichere Vorschau auf Dynamic Media-Inhalt vor dessen Veröffentlichung müssen Sie die AEM Author-Instanz der Whitelist hinzufügen, um eine Verbindung mit Dynamic Media herzustellen:

    • Melden Sie sich bei Ihrem Dynamic Media Classic-Konto an: http://www.adobe.com/marketing-cloud/experience-manager/scene7-login.html. Ihre Anmeldedaten haben Sie zum Zeitpunkt der Bereitstellung von Adobe erhalten. Wenn Ihnen die Informationen nicht vorliegen, wenden Sie sich an den technischen Support.
    • Klicken Sie auf der Navigationsleiste im rechten oberen Bereich der Seite auf Einrichtung > Veröffentlichungseinstellungen > Image-Server.
    • Wählen Sie auf der Seite „Veröffentlichung zum Image-Server“ in der Dropdown-Liste „Veröffentlichungskontext“ die Option Image-Serving testen.
    • Klicken Sie für den Client-Adressfilter auf Hinzufügen.
    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Adresse zu aktivieren, und geben Sie dann die IP-Adresse der AEM Author-Instanz (nicht die Dispatcher-IP) ein.
    • Klicken Sie auf Speichern.

Konfigurieren von Einstellungen für dynamische Medien

Wenn Sie Feature Pack 14410 installiert haben und sich im Ausführungsmodus dynamicmedia_scene7 befinden, verwenden Sie die Dynamic Media Classic-Benutzeroberfläche, um Änderungen an Ihren Einstellungen für dynamische Medien vorzunehmen.

Sie können sich hier bei Dynamic Media Classic anmelden: http://www.adobe.com/marketing-cloud/experience-manager/scene7-login.html

Veröffentlichungseinstellungen für Image-Server

Mit den Veröffentlichungseinstellungen wird festgelegt, wie Assets standardmäßig von Dynamic Media bereitgestellt werden. Wenn keine Einstellung festgelegt wird, stellt Dynamic Media ein Asset gemäß den Standardeinstellungen unter „Veröffentlichungseinstellungen“ bereit. Beispiel: Bei der Anforderung, ein Bild bereitzustellen, das kein Auflösungsattribut enthält, wird ein Bild mit der Einstellung „Standardobjektauflösung“ bereitgestellt.

So konfigurieren Sie Veröffentlichungseinstellungen: Klicken Sie in Dynamic Media Classic auf Einrichtung > Anwendungseinstellungen > Veröffentlichungseinstellungen > Image-Server.

Auf dem Bildschirm „Image-Server“ werden Standardeinstellungen für das Bereitstellen von Bildern festgelegt. Auf dem Bildschirm der Benutzeroberfläche finden Sie die Beschreibungen der einzelnen Einstellungen.

  • Anfrage-Attribute: Mit diesen Einstellungen werden Einschränkungen für die Bilder festgelegt, die über den Server bereitgestellt werden können.
  • Standardattribute für Anfragen: Diese Einstellungen beziehen sich auf die standardmäßige Darstellung von Bildern.
  • Allgemeine Attribute für Miniaturansichten: Diese Einstellungen beziehen sich auf die standardmäßige Darstellung von Miniaturbildern.
  • Standardeinstellungen für Katalogfelder: Diese Einstellungen beziehen sich auf die Auflösung und den Standardtyp für Miniaturansichten von Bildern.
  • Farbverwaltungsattribute: Mit diesen Einstellungen wird festgelegt, welche ICC-Farbprofile verwendet werden.
  • Kompatibilitätsattribute: Diese Einstellung ermöglicht die Behandlung von Anfangs- und Endabsätzen in Textebenen wie in Version 3.6, um die Abwärtskompatibilität zu gewährleisten.
  • Lokalisierungsunterstützung: Mit diesen Einstellungen können mehrere Gebietsschemaattribute verwaltet werden. Außerdem kann damit eine Zeichenfolge der Gebietsschemakarte angegeben werden, damit Sie festlegen können, welche Sprachen für die verschiedenen QuickInfos in Viewern unterstützt werden sollen. Weitere Informationen zur Einrichtung der Lokalisierungsunterstützung finden Sie unter Überlegungen beim Einrichten der Lokalisierung von Assets.

Allgemeine Programmeinstellungen

Zum Öffnen der Seite „Allgemeine Programmeinstellungen“ über die globale Navigationsleiste in Dynamic Media Classic klicken Sie auf Einrichtung > Anwendungseinstellungen > Allgemeine Einstelllungen.

Server: Bei der Kontobereitstellung stellt Dynamic Media automatisch die zugeordneten Server für Ihr Unternehmen bereit. Diese Server werden verwendet, um URL-Zeichenfolgen für Ihre Website und Anwendungen zu erstellen. Diese URL-Aufrufe gelten spezifisch für Ihr Konto. Ändern Sie keine Servernamen, sofern Sie nicht vom AEM-Support ausdrücklich dazu angewiesen werden.

Bilder überschreiben: Dynamic Media lässt zwei Dateien mit denselben Namen nicht zu. Die URL-ID (Dateiname ohne Erweiterung) eines Elements muss jeweils eindeutig sein. Diese Optionen legen fest, wie Ersatz-Assets hochgeladen werden, d. h. ob sie das Original ersetzen oder doppelt vorhanden sind. Duplizierte Assets werden durch Anhängen von „-1“ umbenannt („chair.tif“ wird beispielsweise zu „chair-1.tif“). Diese Optionen gelten für Assets, die in einen anderen Ordner als das Original hochgeladen werden, oder Assets mit einer anderen Dateinamenerweiterung als das Original (z. B. JPG, TIF oder PNG). 

  • Im aktuellen Ordner Bilder mit demselben Namen und derselben Erweiterung überschreiben: Diese Option stellt die strengste Ersetzungsregel dar. Das Ersatzbild muss in den Ordner des Originalbilds hochgeladen werden und dieselbe Dateierweiterung haben wie das Originalbild. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, wird ein Duplikat erstellt. 

Hinweis:

Wählen Sie immer die folgende Einstellung, um die Konsistenz mit AEM sicherzustellen: Im aktuellen Ordner Bilder mit demselben Namen und derselben Erweiterung überschreiben

  • In belieb. Ordner Assets mit ident. Namen und ident. Erweit. überschreiben: Das Ersatzbild muss dieselbe Dateierweiterung haben wie das Originalbild (beispielsweise würde „chair.jpg“ die Datei „chair.jpg“ ersetzen, nicht jedoch die Datei „chair.tif“). Sie können das Ersatzbild jedoch in einen anderen Ordner hochladen als den, in dem sich das Original befindet. Das hochgeladene Bild bleibt dann im neuen Ordner; die Datei befindet sich also nicht mehr am ursprünglichen Speicherort.
  • In belieb. Ordner Assets mit ident. Namen unabh. von Erweit. überschreiben: Diese Option stellt die am wenigsten einschränkende Ersetzungsregel dar. Sie können ein Ersatzbild in einen anderen Ordner hochladen als den, in dem sich das Originalbild befindet, und eine Datei mit einer anderen Dateierweiterung verwenden, um die Originaldatei zu ersetzen. Wenn sich die Originaldatei in einem anderen Ordner befindet, bleibt das Ersatzbild in dem neuen Ordner, in den es hochgeladen wurde.

Standardfarbprofile: Zusätzliche Informationen finden Sie unter Konfigurieren des Farbmanagements für Dynamic Media.

Hinweis:

Standardmäßig werden 15 Ausgabeformate angezeigt, wenn Sie in der Detailansicht des Assets Ausgabeformate wählen, und 15 Viewer-Vorgaben, wenn Sie Betrachter wählen. Sie können diesen Grenzwert erhöhen. Siehe Erhöhen der Anzahl angezeigter Bildvorgaben oder Erhöhen der Anzahl angezeigter Viewer-Vorgaben.

 

Konfigurieren des Farbmanagements

Beim Farbmanagement für dynamische Medien können Sie die richtigen Assets farbig markieren. Bei der Farbkorrektur behalten übernommene Assets ihren Farbraum (RGB, CMYK, Grau) und das eingebettete Farbprofil bei. Wenn Sie eine dynamische Ausgabe anfordern, wird die Bildfarbe gemäß dem Zielfarbraum korrigiert, indem eine CMYK-, RGB- oder Grau-Ausgabe verwendet wird. Siehe Konfigurieren von Bildvorgaben.

So konfigurieren Sie die Standardfarbeigenschaften, damit die Farbkorrektur beim Anfordern Bildern aktiviert ist:

  1. Melden Sie sich mit den Anmeldeinformationen, die Sie bei der Bereitstellung erhalten haben, bei Dynamic Media Classic an. Navigieren Sie zu Einrichtung > Anwendungseinstellungen.

  2. Erweitern Sie den Bereich Veröffentlichungseinstellungen und wählen Sie Image-Server. Legen Sie Veröffentlichungskontext beim Festlegen von Standardwerten für Veröffentlichungsinstanzen auf Image Serving fest.

  3. Navigieren Sie zu der Eigenschaft, die Sie ändern müssen, z. B. einer Eigenschaft im Bereich Farbverwaltungsattribute

    Sie können die folgenden Farbkorrektureigenschaften festlegen:

    • CMYK-Standardfarbraum: Name des standardmäßigen CMYK-Farbprofils
    • Graustufen-Standardfarbraum: Name des standardmäßigen Grau-Farbprofils
    • RGB-Standardfarbraum: Name des standardmäßigen RGB-Farbprofils
    • Rendering Intent für Farbumwandlung: Gibt die Renderpriorität an. Zulässige Werte sind: wahrnehmungsorientiert, relativ farbmetrisch, Sättigung, absolut farbmetrisch. Adobe empfiehlt relativ als Standard.
  4. Tippen oder klicken Sie auf Speichern.

So können Sie beispielsweise den RGB-Standardfarbraum auf sRGB und den CMYK-Standardfarbraum auf WebCoated festlegen.

Dies hat folgende Auswirkungen:

  • Die Farbkorrektur für RGB- und CMYK-Bilder wird aktiviert.
  • Für RGB-Bilder ohne Farbprofil wird angenommen, dass sie sich im Farbraum sRGB befinden.
  • Für CMYK-Bilder ohne Farbprofil wird angenommen, dass sie sich im Farbraum WebCoated befinden.
  • Für dynamische Ausgaben, bei denen eine RGB-Ausgabe zurückgegeben wird, erfolgt dies im Farbraum sRGB.
  • Für dynamische Ausgaben, bei denen eine CMYK-Ausgabe zurückgegeben wird, erfolgt dies im Farbraum WebCoated.

Konfigurieren der Asset-Verarbeitung

Sie können festlegen, welche Asset-Typen von Dynamic Media verarbeitet werden, und erweiterte Asset-Verarbeitungsparameter anpassen. Beispielsweise können Sie Asset-Verarbeitungsparameter für folgende Aktionen festlegen:

  • Konvertieren eines Adobe PDF-Dokuments in ein E-Katalog-Asset
  • Konvertieren eines Adobe Photoshop-Dokuments (.PSD) in ein Bannervorlagen-Asset für Personalisierung
  • Rastern einer Adobe Illustrator- (.AI) oder Adobe Photoshop Encapsulated Postscript-Datei (.EPS)
  • Hinweis: Video- und Bilddarstellungsprofile können jeweils zum Definieren der Verarbeitung von Videos und Bildern verwendet werden.  

Siehe Hochladen von Assets.

Hinweis:

Zur Verwendung dieser Funktion muss FP-14410 installiert sein. Navigieren Sie ggf. zu Package Share, laden Sie cq-6.3.0-featurepack-14410 herunter und installieren Sie es.

So konfigurieren Sie die Asset-Verarbeitung:

  1. Klicken Sie in AEM auf das AEM-Logo, um auf die Konsole für die globale Navigation zuzugreifen, dann auf das Symbol „Tools“ (Hammer) und navigieren Sie zu Allgemein CRXDE Lite.

  2. Navigieren Sie in der linken Schiene zu:

    /etc/cloudservices/dmscene7/<Name_Ihrer_Konfiguration_dynamischer_Medien>/jcr:content/mimeTypes

  3. Wählen Sie unter dem Ordner „mimeTypes“ einen MIME-Typ aus:  

  4. Im rechten unteren Bereich der Seite „CRXDE Lite“:

    • Doppelklicken Sie auf das Feld aktiviert. Alle Asset-MIME-Typen sind standardmäßig aktiviert (auf true festgelegt). Dies bedeutet, dass die Assets zur Verarbeitung mit Dynamic Media synchronisiert werden. Wenn Sie diesen Asset-MIME-Typ von der Verarbeitung ausschließen möchten, ändern Sie diese Einstellung zu false.
    • Doppelklicken Sie auf jobParam, um das zugehörige Textfeld zu öffnen. Unter Unterstützte MIME-Typen finden Sie eine Liste mit zulässigen Werten für Verarbeitungsparameter, die Sie für einen bestimmten MIME-Typ verwenden können.
  5. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Wiederholen Sie die Schritte 3–4, um weitere MIME-Typen zu bearbeiten.
    • Klicken Sie auf der Menüleiste der Seite „CRXDE Lite“ auf Alle speichern.
  6. Klicken Sie links oben auf der Seite auf CRXDE Lite, um zu AEM zurückzukehren.

Erstellen von Stapelsatzvorgaben zum automatischen Erzeugen von Bildsätzen und Rotationssets

Verwenden Sie Stapelsatzvorgaben, um die Erstellung von Bildsätzen oder Rotationssets während des Hochladens von Assets in Dynamic Media zu automatisieren.

Definieren Sie zuerst die Benennungskonvention für die Gruppierung von Assets in einem Satz. Anschließend können Sie eine Stapelsatzvorgabe erstellen. Dabei handelt es sich um einen eindeutig benannten, in sich abgeschlossenen Satz von Anweisungen, der festlegt, wie der Satz unter Verwendung von Bildern erstellt wird, die den im Vorgabenrezept definierten Benennungsregeln entsprechen.

Wenn Sie Dateien hochladen, erstellt Dynamic Media automatisch einen Satz mit allen Dateien, die den definierten Benennungsregeln in den aktiven Vorgaben entsprechen.

Konfigurieren der Standardbenennung

Erstellen Sie eine Standardbenennungskonvention zur Verwendung in einem beliebigen Stapelsatzvorgaben-Rezept. Die in der Definition der Stapelsatzvorgabe ausgewählte Standardbenennungsregel ist möglicherweise alles, was Ihr Unternehmen zur Stapelgenerierung von Sätzen benötigt. Eine Stapelsatzvorgabe wird erstellt, damit die von Ihnen definierte Standardbenennungskonvention verwendet wird. Sie können so viele Stapelsatzvorgaben mit alternativen, benutzerdefinierten Benennungskonventionen erstellen, wie für einen bestimmten Satz von Inhalten notwendig sind, sofern eine Ausnahme für die unternehmensspezifische Standardbenennung vorhanden ist.

Die Einrichtung einer Standardbenennungskonvention ist keine Voraussetzung für die Nutzung der Stapelsatzvorgabenfunktion. Es hat sich jedoch bewährt, mithilfe der Standardbenennungskonvention so viele Elemente Ihrer Benennungskonvention zu definieren, wie Sie in einem Satz gruppieren möchten, um die Stapelsatzerstellung zu optimieren.

Hinweis: Als Alternative können Sie Code anzeigen ohne verfügbare Formularfelder verwenden. In dieser Ansicht erstellen Sie die Definitionen Ihrer Benennungskonvention vollständig unter Verwendung von regulären Ausdrücken.

Zwei Elemente sind zur Definition verfügbar: Übereinstimmung und Basisname. Mit diesen Feldern können Sie alle Elemente einer Benennungskonvention definieren und den Teil der Konvention identifizieren, der zum Benennen des Satzes verwendet wird, der diese Elemente enthält. Für die individuelle Benennungskonvention eines Unternehmens können eine oder mehrere Zeilen der Definition für jedes dieser Elemente verwendet werden. Sie können für Ihre eindeutige Definition so viele Zeilen wie erforderlich verwenden und sie zu eindeutigen Elementen gruppieren, beispielsweise Elementen für Hauptbild, Farbe, alternative Ansicht und Muster.

So konfigurieren Sie die Standardbenennung:

  1. Melden Sie sich bei Ihrem Dynamic Media Classic-Konto (Scene7) an: http://www.adobe.com/marketing-cloud/experience-manager/scene7-login.html.

    Ihre Anmeldedaten haben Sie zum Zeitpunkt der Bereitstellung von Adobe erhalten. Wenn Ihnen die Informationen nicht vorliegen, wenden Sie sich an den technischen Support.

  2. Klicken Sie auf der Navigationsleiste im oberen Seitenbereich auf Einrichtung > Anwendungseinstellungen > Stapelsatzvorgaben > Standardbenennung.

  3. Wählen Sie Formular anzeigen oder Code anzeigen, um die gewünschte Ansicht festzulegen, und geben Sie Informationen zu den einzelnen Elementen ein.

    Sie können das Kontrollkästchen „Code anzeigen“ aktivieren, um die Erstellung des regelmäßigen Ausdruckswerts neben Ihren Formularauswahlen anzuzeigen. Sie können diese Werte nach Bedarf eingeben oder ändern. Dies hilft Ihnen bei der Definition der Elemente der Benennungsdefinition, falls Sie aus irgendeinem Grund durch die Formularansicht eingeschränkt werden. Falls Ihre Werte in der Formularansicht nicht analysiert werden können, werden die Formularfelder inaktiv.

    Hinweis:

    Bei deaktivierten Formularfeldern erfolgt keine Überprüfung, ob Ihre regelmäßigen Ausdrücke korrekt sind. Ergebnisse des regelmäßigen Ausdrucks, den Sie für jedes Element erstellen, werden nach der Zeile „Ergebnis“ angezeigt. Der vollständige regelmäßige Ausdruck wird am unteren Seitenrand angezeigt.

  4. Erweitern Sie die Elemente bei Bedarf und geben Sie die zu verwendenden Benennungsregeln ein.

  5. Führen Sie ggf. einen der folgenden Schritte aus:

    • Klicken Sie Hinzufügen, um eine weitere Benennungsregel für ein Element hinzuzufügen.
    • Klicken Sie auf Entfernen, um eine Benennungsregel für ein Element zu löschen.
  6. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Klicken Sie auf Speichern unter und geben Sie einen Namen für die Vorgabe ein.
    • Wenn Sie eine vorhandene Vorgabe bearbeiten, klicken Sie auf Speichern.

Erstellen einer Stapelsatzvorgabe

Dynamic Media verwendet Stapelsatzvorgaben, um Assets für die Anzeige in Viewern in Bildsätzen (alternative Bilder, Farboptionen, 360°-Drehung) zu organisieren. Die Stapelsatzvorgaben werden automatisch parallel zu den Asset-Uploadprozessen in Dynamic Media ausgeführt.

Sie können Ihre Stapelsatzvorgaben erstellen, bearbeiten und verwalten. Es gibt zwei Formen von Stapelsatzvorgabendefinitionen, eine für eine von Ihnen eingerichtete Standardbenennungskonvention und eine für benutzerdefinierte Standardbenennungskonventionen, die Sie spontan erstellen.

Sie können zum Definieren einer Stapelsatzvorgabe entweder die Formularfeldmethode oder die Codemethode verwenden, die Ihnen die Verwendung regelmäßiger Ausdrücke ermöglicht. Ebenso wie bei der Standardbenennung können Sie gleichzeitig „Code anzeigen“ wählen und Definitionen in der Formularansicht vornehmen und mithilfe von regelmäßigen Ausdrücken Ihre Definitionen erstellen Als Alternative können Sie eine der Ansichten deaktivieren, um die andere ausschließlich zu verwenden.

So erstellen Sie eine Stapelsatzvorgabe:

  1. Melden Sie sich bei Ihrem Dynamic Media Classic-Konto (Scene7) an: http://www.adobe.com/marketing-cloud/experience-manager/scene7-login.html

    Ihre Anmeldedaten haben Sie zum Zeitpunkt der Bereitstellung von Adobe erhalten. Wenn Ihnen die Informationen nicht vorliegen, wenden Sie sich an den technischen Support.

  2. Klicken Sie auf der Navigationsleiste im oberen Seitenbereich auf Einrichtung > Anwendungseinstellungen > Stapelsatzvorgaben > Stapelsatzvorgabe.

    Hinweis: Formular anzeigen, wie oben rechts auf der Detailseite festgelegt, ist die Standardansicht.

  3. Klicken Sie im Bereich „Vorgabenliste“ auf Hinzufügen, um die Definitionsfelder im Detailbereich auf der rechten Seite des Bildschirms zu aktivieren.

  4. Geben Sie im Bereich „Details“ im Feld „Vorgabenname“ einen Namen für die Vorgabe ein.

  5.  

    Wählen Sie im Dropdown-Menü „Stapelsatztyp“ einen Vorgabentyp aus.

     

  6.  

    Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Wenn Sie eine Standard-Benennungskonvention verwenden, die Sie zuvor unter Anwendungseinstellungen > Stapelsatzvorgaben > Standardbenennung eingerichtet haben, erweitern Sie Asset-Benennungsregeln und klicken anschließend in der Dropdown-Liste auf Standard.
    • Zum Definieren einer neuen Benennungskonvention während der Einrichtung der Vorgabe erweitern Sie Asset-Benennungsregeln und klicken anschließend in der Dropdown-Liste „Dateibenennung“ auf Benutzerdefiniert.

     

  7. Für die Reihenfolge der Sequenz definieren Sie die Reihenfolge, in der Bilder angezeigt werden, nachdem der Satz in Dynamic Media gruppiert wurde.

    Die Assets werden standardmäßig in alphanumerischer Reihenfolge angeordnet. Sie können jedoch auch eine durch Kommas getrennte Liste mit regulären Ausdrücken verwenden, um die Reihenfolge anzupassen.

  8.  

    Geben Sie für „Satzbenennungs- und -erstellungsregel“ das Suffix bzw. Präfix für den Basisnamen an, den Sie in der Asset-Benennungsregel definiert haben. Legen Sie außerdem fest, wo der Satz in der Dynamic Media-Ordnerstruktur erstellt werden soll.

    Falls Sie eine große Anzahl von Sätzen definieren, sollten Sie diese von den Ordnern, die die Assets selbst enthalten, getrennt halten. Dazu können Sie beispielsweise einen Ordner namens „Bildsätze“ erstellen und die Anwendung anweisen, generierte Sätze hier abzulegen.

     

  9. Klicken Sie im Bereich „Details“ auf Speichern.

  10. Klicken Sie neben dem neuen Vorgabenamen auf Aktiv.

    Durch das Aktivieren dieser Vorgabe wird sichergestellt, dass beim Hochladen von Assets in Dynamic Media die Stapelsatzvorgabe angewendet wird, um den Satz zu erstellen.

Erstellen einer Stapelsatzvorgabe für die automatische Erstellung eines 2D-Rotationssets

Sie können den Stapelsatztyp Multiachsen-Rotationsset verwenden, um ein „Rezept“ zu erstellen, das die Erstellung von 2D-Rotationssets automatisiert. Für die Gruppierung von Bildern werden die regulären Ausdrücke „Zeile“ und „Spalte“ verwendet, sodass die Bild-Assets im multidimensionalen Array korrekt an der entsprechenden Position ausgerichtet werden. Es gibt keine Mindest- oder Maximalzahl an Reihen und Spalten, die in einem Multiachsen-Rotationsset vorhanden sein müssen.

Beispiel: Sie möchten ein Multiachsen-Rotationsset mit dem Namen spin-2dspin erstellen. Sie haben einen Satz von Rotationsset-Bildern, die drei Zeilen mit 12 Bildern pro Zeile enthalten. Die Bilder haben die folgenden Namen:

spin-01-01
spin-01-02

spin-01-12
spin-02-01

spin-03-12

Mit diesen Informationen können Sie Ihr Stapelsatztyp-Rezept wie folgt erstellen:

Stapelsatztyp-Rezept für ein 2D-Rotationsset.

Die Gruppierung für den freigegebenen Assetnamensteil des Rotationssets wird dem Feld Übereinstimmung hinzugefügt (wie hervorgehoben). Der variable Teil des Asset-Namens, der die Zeile und die Spalte enthält, wird den Feldern Zeile bzw. Spalte hinzugefügt.

Wenn das Rotationsset hochgeladen und veröffentlicht wird, aktivieren Sie den Namen des 2D-Rotationsset-Rezepts, der unter Stapelsatzvorlagen im Dialogfeld Upload-Auftragsoptionen aufgeführt ist.

 

So erstellen Sie eine Stapelsatzvorgabe für die automatische Erstellung eines 2D-Rotationssets:

  1. Melden Sie sich bei Ihrem Dynamic Media Classic-Konto (Scene7) an: http://www.adobe.com/marketing-cloud/experience-manager/scene7-login.html.

    Ihre Anmeldedaten haben Sie zum Zeitpunkt der Bereitstellung von Adobe erhalten. Wenn Ihnen die Informationen nicht vorliegen, wenden Sie sich an den technischen Support.

  2. Klicken Sie auf der Navigationsleiste im oberen Seitenbereich auf Einrichtung > Anwendungseinstellungen > Stapelsatzvorgaben > Stapelsatzvorgabe.

    Hinweis: Formular anzeigen, wie oben rechts auf der Detailseite festgelegt, ist die Standardansicht.

  3. Klicken Sie im Bereich „Vorgabenliste“ auf Hinzufügen, um die Definitionsfelder im Detailbereich auf der rechten Seite des Bildschirms zu aktivieren.

  4. Geben Sie im Bereich „Details“ im Feld „Vorgabenname“ einen Namen für die Vorgabe ein.

  5. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Stapelsatztyp“ die Option Asset-Set aus.

  6. Wählen Sie in der Dropdown-Liste „Untertyp“ die Option Multiachsen-Rotationsset aus.

  7. Erweitern Sie Asset-Benennungskonventionen und klicken Sie in der Dropdown-Liste „Dateibenennung“ auf Benutzerdefiniert.

  8. Verwenden Sie die Attribute Übereinstimmung und optional Basisname, um einen regulären Ausdruck für die Benennung der Bild-Assets zu definieren, aus denen die Gruppierung besteht.

    Ein regulärer Ausdruck für eine genaue Übereinstimmung könnte z. B. wie folgt aussehen:

    (\w+)-\w+-\w+

  9. Erweitern Sie Zeilen-/Spaltenposition und definieren Sie anschließend den Namen des Formats für die Position des Bild-Assets innerhalb des 2D-Rotationsset-Arrays.

    Setzen Sie die Zeilen- oder Spaltenposition im Dateinamen in Klammern.

    Ein regulärer Ausdruck für die Zeile könnte z. B. wie folgt aussehen:

    \w+-R([0-9]+)-\w+

    oder

    \w+-(\d+)-\w+

    Ein regulärer Ausdruck für die Spalte könnte wie folgt aussehen:

    \w+-\w+-C([0-9]+)

    oder

    \w+-\w+-C(\d+)

    Beachten Sie, dass dies nur Beispiele sind. Sie können reguläre Ausdrücke Ihren Bedürfnissen entsprechend erstellen.

    Hinweis:

    Wenn anhand der Kombination aus regulärem Ausdruck für Zeile und Spalte diese Position des Assets innerhalb des multidimensionalen Rotationsset-Arrays nicht ermittelt werden kann, wird das Asset dem Satz nicht hinzugefügt und ein Fehler wird protokolliert.

  10.  

    Geben Sie für „Satzbenennungs- und -erstellungsregel“ das Suffix bzw. Präfix für den Basisnamen an, den Sie in der Asset-Benennungsregel definiert haben.

    Legen Sie außerdem fest, wo das Rotationsset in der Dynamic Media Classic-Ordnerstruktur erstellt werden soll.

    Falls Sie eine große Anzahl von Sätzen definieren, sollten Sie diese von den Ordnern, die die Assets selbst enthalten, getrennt halten. Dazu erstellen Sie beispielsweise einen Ordner namens „Rotationssets“ und weisen die Anwendung an, generierte Sätze hier abzulegen.

     

  11. Klicken Sie im Bereich „Details“ auf Speichern.

  12. Klicken Sie neben dem neuen Vorgabenamen auf Aktiv.

    Durch das Aktivieren dieser Vorgabe wird sichergestellt, dass beim Hochladen von Assets in Dynamic Media die Stapelsatzvorgabe angewendet wird, um den Satz zu erstellen.

Leistungsoptimierung

Für die reibungslose Ausführung von Dynamic Media (mit dem Ausführungsmodus „dynamicmedia_scene7“) empfiehlt Adobe die folgenden Maßnahmen zur Optimierung der Synchronisierungsleistung/-skalierbarkeit:

  • Aktualisieren der vordefinierten Warteschlangen-Workerthreads des Granite-Workflows (Video-Assets)
  • Aktualisieren der vordefinierten Warteschlangen-Workerthreads des Granite-Verlaufs-Workflows (Bilder und Nicht-Video-Assets)
  • Aktualisieren der maximalen Uploadverbindungen mit dem Dynamic Media Classic (Scene7)-Server

Aktualisieren der Verlaufs-Workflow-Warteschlange von Granite

Die Transit-Workflow-Warteschlange von Granite wird für den Workflow DAM-Update-Asset verwendet. In Dynamic Media wird sie für die Bildaufnahme und -verarbeitung verwendet.

So aktualisieren Sie die Verlaufs-Workflow-Warteschlange von Granite:

  1. Navigieren Sie zu http://<Server>/system/console/configMgr und suchen Sie nach Warteschlange: Warteschlange für die Granite-Übergangs-Workflows

    Hinweis:

    Anstelle einer direkten URL ist eine Textsuche erforderlich, da die OSGi-PID dynamisch generiert wird.

  2. Ändern Sie im Feld Maximale Anzahl an parallelen Aufträgen die Zahl in den gewünschten Wert.

    Die maximale Anzahl der parallelen Aufträge hängt standardmäßig von der Anzahl der verfügbaren CPU-Kerne ab. Auf einem Server mit 4 Kernen werden z. B. 2 Workerthreads zugewiesen. (Ein Wert zwischen 0,0 und 1,0 ist verhältnisbasiert, alle Zahlen über 1 weisen die Anzahl der Workerthreads zu.)

    Adobe empfiehlt, dass 32 maximale parallel ausgeführte Vorgänge konfiguriert sind, um den Upload von großen Dateien zu Dynamic Media Classic (Scene7) angemessen zu unterstützen.

    chlimage_1
  3. Tippen oder klicken Sie auf Speichern.

Aktualisieren der Granite-Workflow-Warteschlange

Die Granite-Workflow-Warteschlange wird für Workflows ohne Verlauf verwendet. In Dynamic Media wird sie zum Verarbeiten von Videos mit dem Workflow Dynamic Media-Videokodierung verwendet.

So aktualisieren Sie die Granite-Workflow-Warteschlange:

  1. Navigieren Sie zu http://<Server>/system/console/configMgr, und suchen Sie nach Warteschlange: Granite-Workflow-Warteschlange.

    Hinweis:

    Anstelle einer direkten URL ist eine Textsuche erforderlich, da die OSGi-PID dynamisch generiert wird.

  2. Ändern Sie im Feld Maximale Anzahl an parallelen Aufträgen die Zahl in den gewünschten Wert.

    Die maximale Anzahl der parallelen Aufträge hängt standardmäßig von der Anzahl der verfügbaren CPU-Kerne ab. Auf einem Server mit 4 Kernen werden z. B. 2 Workerthreads zugewiesen. (Ein Wert zwischen 0,0 und 1,0 ist verhältnisbasiert, alle Zahlen über 1 weisen die Anzahl der Workerthreads zu.)

    In den meisten Fällen ist die Standardeinstellung 0,5 ausreichend.

    chlimage_1
  3. Tippen oder klicken Sie auf Speichern.

Aktualisieren der Scene7-Uploadverbindung

Die Einstellung der Scene7-Uploadverbindung synchronisiert AEM-Assets mit Dynamic Media Classic (Scene7)-Servern.

So aktualisieren Sie die Scene7-Uploadverbindung:

  1. Ändern Sie im Feld Anzahl der Verbindungen und/oder im Feld Zeitüberschreitung bei aktiven Aufträgen den Wert in die gewünschte Anzahl.

    Mit der Einstellung Anzahl der Verbindungen wird die maximale Anzahl von HTTP-Verbindungen gesteuert, die für den Upload von AEM zu Dynamic Media zulässig sind; in der Regel ist der vordefinierte Wert von 10 Verbindungen ausreichend.

    Die Einstellung Zeitüberschreitung bei aktiven Aufträgen legt die Wartezeit für hochgeladene Dynamic Media-Assets bis zur Veröffentlichung auf dem Übermittlungsserver fest. Dieser Wert beträgt standardmäßig 2100 Sekunden oder 35 Minuten. 

    In den meisten Fällen ist die Einstellung 2100 ausreichend.

    chlimage_1
  2. Tippen oder klicken Sie auf Speichern.

Filtern von Assets für die Replikation

Bei anderen Bereitstellungen als Bereitstellungen von dynamischen Medien replizieren Sie alle Assets (sowohl Bilder als auch Videos) aus Ihrer AEM Author-Umgebung auf dem AEM Publish-Knoten. Diese Vorgehensweise ist erforderlich, weil von den AEM-Veröffentlichungsservern auch die Assets bereitgestellt werden.

Da Assets in Dynamic Media-Bereitstellungen über die Cloud bereitgestellt werden, ist es nicht erforderlich, dieselben Assets auf AEM Publish-Knoten zu replizieren. Bei einem Workflow für die „hybride Veröffentlichung“ dieser Art werden zusätzliche Speicherkosten und längere Verarbeitungsdauern für das Replizieren der Assets vermieden. Andere Inhalte, z. B. Webseiten in Sites, werden weiterhin über die AEM Publish-Knoten bereitgestellt.

Mit den Filtern können Sie Assets von der Replikation auf dem AEM Publish-Knoten ausschließen.

Verwenden von Asset-Standardfiltern für die Replikation

Wenn Sie Dynamic Media für die Bilddarstellung und/oder Videos verwenden, können Sie die von uns bereitgestellten Standardfilter unverändert nutzen. Folgende Filter sind standardmäßig aktiviert:

  Filter MIME-Typ Ausgabeformate
Bereitstellung von Dynamic Media-Bildern

filter-images

filter-sets

 

Beginnt mit image/

Enthält application/ und endet auf set.

Für die im Lieferumfang enthaltenen Elemente „filter-images“ (für einzelne Bild-Assets, z. B. interaktive Bilder) und „filter-sets“ (für Rotationssets, Bildsets, gemischte Mediensets und Karussell-Sets) gilt Folgendes:
  • Das Originalbild und statische Bildausgabeformate werden von der Replikation ausgeschlossen.
Bereitstellung von Dynamic Media-Videos filter-video Beginnt mit video/ Für das im Lieferumfang enthaltene Element „filter-video“ gilt Folgendes:
  • Das Originalvideo und statische Miniaturwiedergaben werden von der Replikation ausgeschlossen.

Hinweis:

Filter gelten für MIME-Typen und können nicht pfadspezifisch sein.

Anpassen von Asset-Filtern für die Replikation

Gehen Sie wie folgt vor, um Asset-Filter für die Replikation optional anzupassen:

  1. Klicken bzw. tippen Sie in AEM auf das AEM-Logo, um auf die Konsole für die globale Navigation zuzugreifen, und dann auf das Symbol „Tools“. Navigieren Sie zu AllgemeinCRXDE Lite.

  2. Navigieren Sie in der Ordnerstruktur auf der linken Seite zu /etc/replication/agents.author/dynamic_media_replication/jcr:content/damRenditionFilters, um die Filter anzuzeigen.

    chlimage_1
  3. Zum Definieren des MIME-Typs für den Filter können Sie den MIME-Typ wie folgt ermitteln:

    Erweitern Sie in der Leiste auf der linken Seite content > dam > <Asset-Speicherort> > jcr:content > metadata und in der Tabelle dann dc:format.

    Die folgende Grafik ist ein Beispiel für den Pfad eines Assets zu „dc:format“.

    chlimage_1

    Beachten Sie Folgendes: Das dc:format für das Asset Fiji Red.jpg lautet image/jpeg.

    Damit dieser Filter für alle Bilder gilt, müssen Sie den Wert unabhängig vom Format auf image/* festlegen. Hierbei ist * ein regulärer Ausdruck, der auf alle Bilder beliebigen Formats angewendet wird.

    Wenn der Filter nur für Bilder vom Typ JPEG gelten soll, können Sie den Wert image/jpeg eingeben.

  4. Definieren Sie, welche Ausgabeformate Sie in die Replikation einbeziehen bzw. davon ausschließen möchten.

    Sie können die folgenden Zeichen verwenden, um einen Filtervorgang für die Replikation durchzuführen:

    Zeichen Filterung von Assets für die Replikation
    * Platzhalterzeichen
    + Assets werden in die Replikation einbezogen.
    - Assets werden aus der Replikation ausgeschlossen.

    Navigieren Sie zu content/dam/<Asset-Speicherort>/jcr:content/renditions.

    Die folgende Grafik ist ein Beispiel für die Ausgabeformate eines Assets.

    chlimage_1

    Wenn Sie nur das Original replizieren möchten, geben Sie +original ein.

Dieses Werk unterliegt den Bedingungen der Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported License.  Twitter™- und Facebook-Beiträge fallen nicht unter die Bedingungen der Creative Commons-Lizenz.

Rechtliche Hinweise   |   Online-Datenschutzrichtlinie