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OSGi ist eine Grundkomponente im Technologie-Stack von AEM. OSGi wird zur Steuerung der AEM-Bundles und ihrer Konfiguration verwendet.

OSGi bietet standardisierte Grundbausteine – kleine, wiederverwendbare, gemeinsame genutzte Komponenten. Diese Komponenten können zu einer Anwendung zusammengefügt und bereitgestellt werden.

Dies ermöglicht die einfache Verwaltung von Bundles, da diese einzeln angehalten, installiert und gestartet werden können. Die gegenseitigen Abhängigkeiten werden automatisch verwaltet. Jede OSGi-Komponente (siehe OSGi-Spezifikation) ist in einem der verschiedenen Bundles enthalten. Beim Arbeiten mit AEM haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Konfigurationseinstellungen für diese Bundles zu verwalten. Einzelheiten und empfohlene Vorgehensweisen finden Sie unter Konfigurieren von OSGi.

Die folgenden OSGi-Konfigurationseinstellungen (nach Bundle aufgelistet) sind für die Projektimplementierung relevant. Nicht alle aufgeführten Einstellungen müssen bearbeitet werden. Einige sind nur angeführt, um Ihnen das Verständnis von AEM zu erleichtern.

Vorsicht:

Die Liste soll als Leitfaden dienen und ist nicht vollständig. Nicht alle Bundles sind aufgelistet. Und für die genannten Bundles sind nicht alle Parameter aufgelistet.

Die erforderliche Konfiguration hängt vom jeweiligen Projekt ab.

Informationen zu den verwendeten Werten und Details zu den Parametern finden Sie in der Web-Konsole.

Hinweis:

Das AEM OSGi Config Details-Tool kann zum Auflisten der OSGi-Standardkonfigurationen verwendet werden.

Hinweis:

Für spezifische Funktionsbereiche in AEM sind möglicherweise weitere Bundles erforderlich. In solchen Fällen können Sie die Konfigurationsdetails der Seite entnehmen, die sich auf die entsprechende Funktion bezieht.  

Apache Felix OSGi-Management Console

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • Plug-ins: die Hauptnavigationselemente (Konsolen-Plug-ins), die als oberste Menüelemente in der Apache Felix Web Management Console verfügbar sein sollen. Deaktivieren Sie alle nicht benötigten Elemente, da sie sonst Platz und Ressourcen verbrauchen.

Vorsicht:

Stellen Sie sicher, dass Sie Folgendes konfigurieren:

Benutzername und Kennwort: die Anmeldedaten für den Zugriff auf die Apache Felix Web Management Console.
Das Kennwort muss nach der ersten Installation geändert werden, damit die Sicherheit Ihrer Instanz gewährleistet ist.

Hinweis:

Nehmen Sie diese Konfiguration in der Felix Console vor, die zum Starten erforderlich ist – bevor das Repository verfügbar ist.

Apache Sling Customizable Request Data Logger

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • Name der Protokollfunktion und Protokollformat für den Speicherort und das Format von Anforderungen und Zugriffsprotokollierung (Standard: request.log). Diese Protokolldatei ist sehr wichtig, wenn Sie die Leistung analysieren oder auf die Web-Kette bezogene Funktionen debuggen möchten.
    Dieser ist gepaart mit dem Apache Sling Request Logger.

Weitere Informationen finden Sie unter AEM-Protokollierung und Sling-Protokollierung.

Apache Sling GET-Servlet

Konfigurieren Sie bestimmte Aspekte der Ausgabe:

  • Auto Index zum Aktivieren/Deaktivieren der Verzeichnisausgabe beim Browsen.
  • Aktivieren (oder deaktivieren) Sie Standardausgaben wie HMTL, Nur Text, JSON oder XML.
    Sie sollten JSON nicht deaktivieren.

Hinweis:

Diese Einstellung wird für Produktions-Instanzen automatisch konfiguriert, wenn Sie AEM im produktionsbereiten Modus ausführen.

Apache Sling Java Script Handler

Konfigurieren Sie Einstellungen für das Kompilieren von.java-Dateien als Skripts (Servlets).

Bestimmte Einstellungen können die Leistung beeinträchtigen. Deaktivieren Sie diese, falls möglich, insbesondere für Produktionsinstanzen.

  • Source VM und Target VM definieren die JDK-Version als die für Runtime JVM verwendete Version.
  • Für Produktionsinstanzen:
    • Deaktivieren Sie Generate Debug Info.

Apache Sling JCR Installer

  • Installation folders name regexp und Max hierarchy depth of install folders geben an, wo und bis zu welcher Ebene Repository-Ordner nach zu installierenden Ressourcen durchsucht werden. Bei Verwendung eines Platzhalters (wie in.*/install) werden alle Treffer durchsucht, z. B. /libs/sling/install und /libs/cq/core/install.
  • Search Path listet die Pfade auf, in denen jcrinstall nach zu installierenden Ressourcen sucht, und eine Ziffer, die den Gewichtungsfaktor für den Pfad angibt.

Diese Parameter müssen wahrscheinlich nicht konfiguriert werden. Es ist jedoch nützlich, diese beim Entwickeln oder Debuggen zu kennen. Beispielsweise kann es nützlich sein, die Installationsordner ein- oder auszuchecken oder ein Paket zu erstellen.

Apache Sling JSP Script Handler

Konfigurieren Sie die entsprechenden Leistungseinstellungen für den JSP Script Handler. Um die Leistung zu verbessern, sollten Sie so viele Parameter wie möglich deaktivieren.

Insbesondere für Produktionsinstanzen:

  • Deaktivieren Sie Generate Debug Info.
  • Deaktivieren Sie Keep Generated Java.
  • Deaktivieren Sie Mapped Content.
  • Deaktivieren Sie Display Source Fragments.

Hinweis:

Diese Einstellung wird automatisch für Produktionsinstanzen konfiguriert, wenn Sie AEM im produktionsbereiten Modus ausführen.

Apache Sling Logging-Konfiguration

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • Log Level und Log File definieren den Speicherort und die Protokollebene der zentralen Protokollierungskonfiguration (error.log). Als Ebene kann DEBUG, INFO, WARN, ERROR und FATAL festgelegt werden.
  • Number of Log Files und Log File Threshold geben die Größe und die Versionsrotation der Protokolldatei an.
  • Message Pattern definiert das Format der Protokollmeldungen.

Weitere Informationen finden Sie unter AEM-Protokollierung und Sling-Protokollierung.

Apache Sling Logging Logger-Konfiguration (Factory-Konfiguration)

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • Log Level, Log File und Message Format definieren Details in den Protokolldateien und -meldungen.
  • Logger gibt die Kategorie an, z. B. nur Protokollierungen für com.day.cq.
  • Anhand der Factory-Konfigurationen können beliebig viele zusätzliche Konfigurationen für die gewünschten Protokollierungsebenen und Kategorien hinzugefügt werden.
  • Diese Konfigurationen sind bei der Entwicklung hilfreich, z. B. um TRACE-Benachrichtigungen für einen bestimmten Dienst in einer bestimmten Protokolldatei zu erfassen.
  • Diese Konfigurationen sind in einer Produktionsumgebung hilfreich, z. B. Benachrichtigungen zu einem bestimmten, in einer Protokolldatei erfassten Dienst für eine einfachere Überwachung.

Weitere Informationen finden Sie unter AEM-Protokollierung und Sling-Protokollierung.

Apache Sling Logging Writer-Konfiguration (Factory-Konfiguration)

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • Log File gibt an, dass eine Protokolldatei vorhanden ist.
  • Number of Log Files gibt die Versionsrotation an.
  • Der Verfasser kann von Apache Sling Logging Logger-Konfigurationen verwendet werden.
  • Diese Konfigurationen sind bei der Entwicklung hilfreich, z. B. um TRACE-Benachrichtigungen für einen bestimmten Dienst in einer bestimmten Protokolldatei zu erfassen.
  • Diese Konfigurationen sind in einer Produktionsumgebung hilfreich, z. B. Benachrichtigungen zu einem bestimmten, in einer Protokolldatei erfassten Dienst für eine einfachere Überwachung.

Weitere Informationen finden Sie unter AEM-Protokollierung und Sling-Protokollierung.

Apache Sling-Haupt-Servlet

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • Number of Calls per Request und Recursion Depth, um das System vor unendlichen Rekursionen und übermäßigen Skript-Aufrufen zu schützen.

Apache Sling MIME Type-Dienst

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • MIME-Typen, um die für Ihr Projekt erforderlichen Typen hinzuzufügen. Dadurch kann eine GET-Anforderung einer Datei die richtige Kopfzeile für den Inhaltstyp zum Verknüpfen von Dateityp und Anwendung festlegen.

Apache Sling Referrer-Filter

Um bekannte Sicherheitsprobleme mit Site-übergreifenden Anforderungsfälschungen in CRX WebDAV und Apache Sling zu beheben, müssen Sie den Referrer-Filter konfigurieren.

Der Referrer-Filter-Dienst ist ein OSGi-Dienst, mit dem Sie Folgendes konfigurieren können:

  • Welche HTTP-Methoden gefiltert werden sollen
  • Ob eine leere Referrer-Kopfzeile zulässig ist
  • Eine Whitelist von Servern, die zusätzlich zum Serverhost zugelassen werden sollen.

Weitere Informationen finden Sie unter Sicherheitsprüfliste – Probleme mit Site-übergreifenden Anforderungsfälschungen.

Hinweis:

Für den Apache Sling Referrer-Filter muss ein Quick Fix-Paket installiert werden.

Apache Sling Request Logger

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • unterschiedliche Parameter, die festlegen, wie Anforderungen zugeordnet werden.
  • Enable Request Log zum Aktivieren oder Deaktivieren.
  • Enable Access Log zum Aktivieren oder Deaktivieren.

Dies ist gepaart mit dem Apache Sling Customizable Request Data Logger.

Weitere Informationen finden Sie unter AEM-Protokollierung und Sling-Protokollierung.

Apache Sling Resource Resolver Factory

Konfigurieren Sie die zentralen Parameter der Sling-Ressourcenauflösung:

  • Resource Search Path(s) zum Hinzufügen beliebiger Projektpfade (/libs oder /apps dürfen nicht entfernt werden).
  • Virtual URLs zum Definieren der Vanity-URL-Zuweisungen.
  • URL Mappings zum Definieren beliebiger Aliasse, beispielsweise von /content zu /.
  • Mapping Location: die Zuweisungskonfiguration, die in /etc/map externalisiert ist.
  • Verwenden Sie die lokale Installation (z. B. http://localhost:4502/system/console/jcrresolver), um herauszufinden, welcher Ressourcenkonfliktlöser aktiv ist.

Weitere Informationen finden Sie unter https://cwiki.apache.org/confluence/display/SLING/Flexible+Resource+Resolution.

Vorsicht:

Insbesondere diese Optionen müssen im Repository konfiguriert werden.

Andernfalls werden die mit der Felix-Konsole vorgenommenen Änderungen an URL-Zuordnungen beim nächsten Neustart möglicherweise von AEM überschrieben.

Apache Sling-Servlet/Skript-Konfliktlöser und Fehlerbehandlung

Das Sling-Servlet und der Skript-Konfliktlöser haben mehrere Aufgaben:

  1. Sie werden als ServletResolver verwendet, die das Servlet oder Skript zum Abwickeln der Anforderung auswählen.
  2. Sie dienen als SlingScriptResolver.
  3. Sie sind für die Fehlerbehebung zuständig, indem sie die ErrorHandler-Schnittstelle implementieren und dabei denselben Algorithmus für Servlets und Skripts auswählen, der auch für Servlets und Skripts für die Anforderungsabwicklung verwendet wird.

Verschiedene Parameter können festgelegt werden, z. B.:

  • Execution Paths gibt die Pfade an, die nach ausführbaren Skripts durchsucht werden sollen. Durch Konfigurieren bestimmter Pfade können Sie begrenzen, welche Skripts ausgeführt werden. Falls kein Pfad konfiguriert ist, wird der Standard verwendet (/ = Stammpfad) und es werden alle Skripts ausgeführt. 
    Falls ein konfigurierter Pfadwert mit einem Schrägstrich endet, wird die gesamte Unterstruktur durchsucht. Ohne einen Schrägstrich am Ende wird das Skript nur ausgeführt, wenn es sich um eine genaue Übereinstimmung handelt.
  • Script User: Mit dieser optionalen Eigenschaft kann das Repository-Benutzerkonto angegeben werden, das zum Lesen der Skripts verwendet wird. Falls kein Konto angegeben ist, wird standardmäßig das admin-Benutzerkonto verwendet.
  • Default Extensions: Die Liste der Erweiterungen, für die das Standardverhalten verwendet wird. Dies bedeutet, dass das letzte Pfadsegment des Ressourcentyps als Skriptname verwendet werden kann.

Apache HTTP Components Proxy Configuration

Proxy-Konfiguration für vom Apache-HTTP-Client bei einer HTTP-Anforderung verwendeten Code; zum Beispiel beim Replizieren.

Wenn Sie eine neue Konfiguration erstellen, ändern Sie nicht die Factory-Konfiguration, sondern erstellen Sie eine neue Factory-Konfiguration für die Komponente. Verwenden Sie dazu den Konfigurations-Manager unter: http://localhost:4502/system/console/configMgr/. Die Proxy-Konfiguration ist in org.apache.http.proxyconfigurator verfügbar.

Hinweis:

In AEM 6.0 und früheren Versionen wurde der Proxy im Day Commons-HTTP-Client konfiguriert. Ab AEM 6.1 erfolgt die Proxy-Konfiguration über die „Apache HTTP Components Proxy Configuration“ anstatt im „Day Commons HTTP Client“.

Adobe Granite HTML-Bibliotheksmanager

Konfigurieren Sie dies, um die Verarbeitung von Client-Bibliotheken zu steuern (css oder js), einschließlich der Anzeige der zugrunde liegenden Struktur.

  • Für Produktionsinstanzen:
    • Aktivieren Sie Minify (um Neuzeilenzeichen [CRLF] und Leerzeichen zu löschen).
    • Aktivieren Sie Gzip (um Dateien als GZIP zu komprimieren und mit einer Anforderung darauf zuzugreifen).
    • Deaktivieren Sie Debug.
    • Deaktivieren Sie Timing.
  • Für die JS-Entwicklung (insbesondere beim Firebugging/Debugging:
    • Deaktivieren Sie Minify.
    • Aktivieren Sie Debug, um die Dateien für das Debuggen und für die Verwendung mit Firebug zu trennen.
    • Aktivieren Sie Timing, falls das Timing von Interesse ist.
    • Aktivieren Sie Debug Console, um die Protokollmeldungen der JS-Konsole anzuzeigen.

Vorsicht:

Wenn Sie die Einstellung für Minify oder Gzip ändern, müssen Sie auch den Inhalt aus /var/clientlibs löschen. Dies ist eine zwischengespeicherte Version der Client-Bibliotheken, die bei der nächsten Anforderung neu erstellt werden.

Hinweis:

Diese Einstellung wird für Produktionsinstanzen automatisch konfiguriert, wenn Sie AEM im produktionsbereiten Modus ausführen.

Day CQ HTTP-Kopfzeilenauthentifizierungs-Handler

Systemweite Einstellungen für die grundlegende Authentifizierungsmethode einer HTTP-Anforderung 

Wenn Sie geschlossene Benutzergruppen verwenden, können Sie u. a. Folgendes konfigurieren:

  • Den HTTP-Bereich
  • Die Standard-Anmeldeseite

Day CQ-Link-Prüfer-Dienst

Überprüfen und konfigurieren Sie (falls erforderlich) Folgendes:

  • Scheduler Period: definiert das Intervall, in dem externe Links automatisch überprüft werden.
  • Überprüfen Sie Bad Link Tolerance Interval für den Zeitraum, nach dem ein nicht erfolgreicher externer Link als nicht korrekt betrachtet wird.
  • Link Check Override Patterns: definiert alle Pfade, die von der Link-Überprüfung ausgenommen werden sollen.

Day CQ-Link-Prüfer-Aufgabe

Konfigurieren Sie Einstellungen für eine einzelne Link-Prüfer-Aufgabe (d. h. eine Aufgabe, bei der ein externer Link überprüft wird):

  • Überprüfen Sie die unter Good Link Test Interval und Bad Link Test Interval
    festgelegten Intervalle.
  • Die diversen Parameter, die sich auf Proxys für den Internetzugriff und NTLM beziehen und beim Überprüfen eines Links für den externen Zugriff benötigt werden.

Day CQ-E-Mail-Dienst

Konfigurieren Sie den Hostnamen und die Zugriffsdetails für den E-Mail-Server. Einzelheiten finden Sie im Abschnitt Konfigurieren des E-Mail-Dienstes.

Day CQ MCM Newsletter

Konfigurieren Sie die diversen mit dem Newsletter verwendeten Einstellungen.

Day CQ Root Mapping

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • Target Path legt fest, wohin eine an „/“ gerichtete Anfrage umgeleitet wird.

In AEM sind zwei Benutzeroberflächen verfügbar:

  • eine neue Touch-optimierte Benutzeroberfläche
  • und die klassische Benutzeroberfläche (weiterhin voll funktionsfähig)

Mit AEM Root Mapping können Sie die Benutzeroberfläche konfigurieren, die Sie als Standard für Ihre Instanz verwenden möchten:

  • Wenn Sie die Touch-optimierte Benutzeroberfläche als Standard verwenden möchten, muss der Zielpfad auf Folgendes verweisen:
        /projects.html
  • Wenn Sie die klassische Benutzeroberfläche als Standard verwenden möchten, muss der Zielpfad auf Folgendes verweisen:
        /welcome.html

Hinweis:

Nach einer Standardinstallation wird die Touch-optimierte Benutzeroberfläche zur Standardbenutzeroberfläche.

Adobe Granite SSO-Authentifizierungs-Handler

Konfigurieren der Single Sign On (SSO)-Details. Diese werden oft bei einem Enterprise-Autoren-Setup mit LDAP benötigt.

Verschiedene Eigenschaften können konfiguriert werden:

  • Path
    Der Pfad, für den dieser Authentifizierungs-Handler aktiv ist. Wenn dieser Parameter nicht angegeben wird, ist der Authentifizierungs-Handler deaktiviert. Beispielsweise wird beim Pfad / der Authentifizierungs-Handler für das gesamte Repository verwendet.
  • Service Ranking
    Der Rangfolge-Wert für den OSGi-Framework-Dienst gibt die Reihenfolge an, in der dieser Dienst aufgerufen wird. Es handelt sich um einen int-Wert, bei dem ein höherer Wert vorrangig ist.
    Der Standardwert ist 0.
  • Header Names
    Die Namen von Kopfzeilen, die möglicherweise eine Benutzer-ID enthalten.
  • Cookie Names
    Die Namen von Cookies, die möglicherweise eine Benutzer-ID enthalten.
  • Parameter Names
    Die Namen von Anforderungsparametern, die möglicherweise eine Benutzer-ID angeben.
  • User Map
    Für bestimmte Benutzer kann der aus der HTTP-Anforderung extrahierte Benutzername im Anmeldedaten-Objekt durch einen anderen Namen ersetzt werden. Die Zuordnung ist hier definiert. Falls der Benutzername admin auf beiden Seiten der Zuordnung angezeigt wird, wird die Zuordnung ignoriert. Beachten Sie, dass das Zeichen „=“ durch ein führendes „\“ geschützt werden muss.
  • Format
    Gibt das Format an, in dem die Benutzer-ID angegeben ist. Verwenden Sie Folgendes:
    • Basic, falls die Benutzer-ID im HTTP-Standard-Authentifizierungsformat kodiert ist
    • AsIs, falls die Benutzer-ID im Nur-Text-Format bereitgestellt wird, oder jeder für reguläre Ausdrücke gültige Wert unverändert bzw. jeder reguläre Ausdruck verwendet werden soll

Day CQ WCM Debug-Filter

  • Deaktivieren Sie diese Option bei Produktionsinstanzen, um die Leistung und Sicherheit zu gewährleisten.

Der Filter ist beim Entwickeln hilfreich, da Suffixe wie ?debug=layout beim Zugriff auf eine Seite verwendet werden können. Beispielsweise liefert http://localhost:4502/cf#/content/geometrixx/de/support.html?debug=layout Layout-Daten, die für den Entwickler von Interesse sein können.

Day CQ WCM-Filter

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • WCM Mode gibt den Standardmodus an.
  • Auf einer Autoreninstanz kann dieser edit, disable, preview oder analytics lauten.
    Auf die anderen Modi kann aus dem Sidekick zugegriffen werden. Oder das Suffix ?wcmmode=disabled kann zum Emulieren der Produktionsumgebung verwendet werden.
  • Auf einer Veröffentlichungsinstanz muss für diesen Modus disabled festgelegt sein, um sicherzustellen, dass keine anderen Modi zugänglich sind.

Hinweis:

Diese Einstellung wird für Produktionsinstanzen automatisch konfiguriert, wenn Sie AEM im produktionsbereiten Modus ausführen.

Day CQ WCM Link-Prüfer-Konfiguration

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • Die Liste der Rewrite-Konfigurationen enthält die Speicherorte für Inhalts-basierte Link-Prüfer-Konfigurationen. Die Konfigurationen können auf dem Ausführungsmodus basieren. Es muss zwischen Autoren- und Veröffentlichungsumgebungen unterschieden werden, da die Einstellungen des Link-Prüfers für diese unterschiedlich sein können.

Day CQ WCM Page Processor

Konfigurieren Sie Folgendes:

  • Paths: eine Liste der Speicherorte, die das System auf Seitenänderungen überwacht, bevor ein jcr:Event ausgelöst wird.

Adobe-Page Impressions Tracker

Konfigurieren Sie für eine Autoreninstanz Folgendes:

  • sling.auth.requirements: legen Sie für diese Eigenschaft den Wert -/libs/wcm/stats/tracker fest.

Vorsicht:

Diese Konfiguration ermöglicht anonyme Anforderungen an den Nachverfolgungsdienst.

Hinweis:

Weitere Informationen finden Sie unter Seitenimpressionen.

Day CQ WCM-Seitenstatistiken

Konfigurieren Sie für eine Veröffentlichungsinstanz Folgendes:

  • URL to send data: konfiguriert die zum Nachverfolgen der Seitenstatistiken verwendete URL (wichtig, falls eine Nachverfolgungsanforderung über den Dispatcher geleitet wird); der Standardwert lautet beispielsweise http://localhost:4502/libs/wcm/stats/tracker.
  • Tracking script enabled: aktiviert (true) oder deaktiviert (false) den Einschluss der Nachverfolgungsskripts auf den Seiten. Der Standardwert lautet false.

Hinweis:

Weitere Informationen finden Sie unter Seitenimpressionen.

Day CQ WCM-Versionsmanager

Legen Sie fest, wann und wie Versionen in Ihrem System verwaltet werden:

  • Create Version on Activation ist bei der Standardinstallation aktiviert.
  • Enable Purging
  • Purge Paths: die von einem Suchvorgang durchsuchten Pfade.
  • Implicit Versioning Paths: die Pfade, bei denen die implizite Versionierung aktiv ist.
  • Max Version Age: das maximale Alter (in Tagen) einer Version.
  • Max Number Versions: die maximale Anzahl der beizubehaltender Versionen.

Weitere Informationen finden Sie unter Löschen von Versionen.

Day CQ Workflow – E-Mail-Benachrichtigungsdienst

Konfigurieren Sie die E-Mail-Einstellungen für Benachrichtigungen, die von einem Workflow gesendet werden.

CQ-Rewriter – HTML-Parser-Factory

Steuert den HTML-Parser für den CQ-Rewriter. 

  • Additional Tags to Process: Sie können HTML-Tags, die vom Parser verarbeitet werden sollen, hinzufügen oder entfernen. Standardmäßig werden die folgenden Tags verarbeitet: A, IMG, AREA, FORM, BASE, LINK, SCRIPT, BODY, HEAD.
  • Preserve Camel Case: Standardmäßig wandelt der HTML-Parser Attribute in gemischter Groß-/Kleinschreibung (z. B. eBay) in Kleinschreibung (z. B. ebay) um. Sie können dies jedoch deaktivieren, um die gemischte Groß-/Kleinschreibung von Attributen beizubehalten. Dies ist hilfreich, wenn Sie Frontend-Frameworks wie Angular 2 verwenden.

Day Commons JDBC-Verbindungspool

Konfigurieren des Zugriffs auf eine externe Datenbank, die als Quelle für Inhalt verwendet wird.

Dies ist eine Factory-Konfiguration, sodass mehrere Instanzen konfiguriert werden.

Adobe CQ Media DPS-Sitzungsdienst

Verwalten von DPS-Sitzungen für die Verwendung mit Veröffentlichungen.

Insbesondere können Sie dps.session.service.url.name konfigurieren. Die Standardeinstellung ist https://dpsapi2.digitalpublishing.acrobat.com/webservices/sessions

CDN-Rewriter

Die Kommunikation zwischen AEM und einem CDN muss sichergestellt sein, damit Assets/Binärdateien sicher an den Endbenutzer übermittelt werden. Dies beinhaltet zwei Aufgaben:

  • Den Zugriff auf die Ressource von AEM aus über das CDN beim ersten Versuch (oder wenn sich die Ressource nicht mehr im Zwischenspeicher befindet).
  • Den sicheren Zugriff auf die im CDN zwischengespeicherte Ressource, denn sobald die Ressource im CDN zwischengespeichert ist, wird die Anforderung nicht an AEM gerichtet, sondern alle Benutzer mit Zugriff auf die Ressource werden vom CDN bedient.

AEM stellt einen Rewriter für das Neuschreiben interner Asset-URLs als externe CDN-URLs bereit. Für den sicheren Zugriff auf das Asset schreibt AEM Links neu, die an das CDN weitergegeben werden, einschließlich einer JWS-Signatur und einer Ablaufzeit. Diese Funktion ist für die Verwendung auf Autoreninstanzen gedacht.

Der Gesamtablauf sieht wie folgt aus:

  1. Der Benutzer authentifiziert sich bei AEM und fordert eine Seite mit Assets an.
  2. Die angeforderte Seite enthält ein Asset wie beispielsweise /content/dam/geometrixx-media/articles/paladin_trailer.jpg/jcr:content/renditions/cq5dam.thumbnail.319.319.png.
  3. Der Rewriter schreibt den Link neu als CDN-URL mit JWS-Signatur:
    CDN_domain/content/dam/geometrixx-media/articles/paladin_trailer.jpg/_jcr_content/renditions/cq5dam.thumbnail.319.319.png?JWS_SIGNATURE cdn_sign =
  4. Der Browser des Benutzers leitet die Asset-Anforderung an den CDN-Server weiter.
  5. CDN sollte so konfiguriert werden, dass die Anforderung zusammen mit dem cdn_sign-Parameter an AEM weitergeleitet wird.
  6. Ein Authentifizierungs-Handler validiert den cdn_sign-Parameter und gibt das Asset an CDN zurück. Von dort wird es an den Benutzer übermittelt.

Der Fluss zwischen dem Browser des Benutzers, dem CDN und AEM sieht wie folgt aus:

chlimage_1

Hinweis:

Diese Funktion ist derzeit nur für AEM-Autoreninstanzen aktiviert.

CDNConfigServiceImpl

Liefert CDN-Konfigurationen

Sie können die CDN-Neuschreib-Funktion aktivieren, indem Sie den Domänennamen der CDN-Verteilung in der Konfiguration für com.adobe.cq.cdn.rewriter.impl.CDNConfigServiceImpl angeben.

Der Dienst enthält auch andere Konfigurationsoptionen wie das Aktivieren/Deaktivieren der CDN-Neuschreib-Funktion, Pfad-Präfixe für das Neuschreiben durch CDN, TTL-Werte und Protokolle (HTTP oder HTTPS).

CDNRewriter

Ein Rewriter für das Neuschreiben interner Image-URLs als CDN-URLs

Der Wert Tag Attributes in com.adobe.cq.cdn.rewriter.impl.CDNRewriter kann so definiert werden, dass nur bestimmte Image-Links neu geschrieben werden.

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