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Adobe Experience Manager 6.4 wird mit zwei Benutzeroberflächen bereitgestellt: der einheitlichen Experience Cloud-Benutzeroberfläche und der klassischen Benutzeroberfläche.

Dieses Dokument soll Kunden bei der Auswahl der richtigen Benutzeroberfläche für ihre Anforderungen helfen.

Verwendete Begriffe:

  • Benutzeroberfläche (oder Standardbenutzeroberfläche)
    Moderne Benutzeroberfläche, die in Version 5.6.0 als Technologievorschau eingeführt und in nachfolgenden Versionen erweitert wurde. Sie basiert auf dem einheitlichen Benutzererlebnis für Adobe Experience Cloud, das früher als Touch-optimierte Benutzeroberfläche oder Touch-Benutzeroberfläche bezeichnet wurde.
  • Klassische Benutzeroberfläche
    Eine auf der ExtJS-Technologie basierende Benutzeroberfläche, die 2008 zusammen mit CQ 5.1 eingeführt wurde.
  • Sites Admin
    Funktionen zum Verwalten der Site-Hierarchie (Verschieben, Aktivieren, verwaltete Verweise) und Erstellen von neuen Seiten.
  • Seitenbearbeitung
    Funktionen zum Hinzufügen von Inhalten zu einer Seite bzw. Bearbeiten des Seiteninhalts.
  • DAM-/Asset-Admin
    Funktionen zum Verwalten digitaler Assets (einschließlich Bildern, Video, Dokumenten, Downloads).
  • ContextHub
    Funktionen zum Aggregieren von Informationen über den Besucher und zum Verwenden derselben für verschiedene Zwecke. Stellt eine Benutzeroberfläche zum Simulieren von Personen bereit, die die Site besuchen. Ab AEM 6.2 ersetzt ContextHub die bisherige Technologie ClientContext.

Allgemeines

In den vergangenen Jahren hat Adobe alle Adobe Experience Cloud-Lösungen mit einer einheitlichen Benutzeroberfläche aktualisiert. Benutzer der Experience Cloud-Lösungen profitieren so von einem konsistenten Erlebnis mit einem einheitlichen Verwendungsmuster für die Anwendungen. In jeder neuen Version wurde die Benutzeroberfläche von Adobe auf Basis von Kunden-Feedback zu den verschiedenen Lösungen verbessert.

Die ursprüngliche Benutzeroberfläche von Adobe Experience Manager (zuvor als CQ5 bekannt), die 2008 eingeführt und von Kunden mit den Versionen 5.0–5.6.1 verwendet wurde, ist in AEM 6.4 verfügbar. So wird sichergestellt, dass Kunden eine Aktualisierung auf Version 6.4 durchführen und von einer aktualisierten Plattform mit neuen Funktionen profitieren können, während sie gleichzeitig dieselbe Benutzeroberfläche weiterverwenden.

Adobe empfiehlt Kunden, 2018/19 einen Wechsel zur neuen Benutzeroberfläche zu planen. Dies ist entweder im Rahmen einer Aktualisierung auf Version 6.4 möglich oder im Rahmen separater Projekte nach der Aktualisierung, bei denen die notwendigen Änderungen an den Dialogfeldern für Anpassungen und Komponenten vorgenommen werden müssen.

Ab AEM 6.4 plant Adobe keine weiteren Verbesserungen der klassischen Benutzeroberfläche mehr. Beachten Sie, dass auch die veraltete klassische Benutzeroberfläche weiterhin vollständig unterstützt wird. 

Richtlinien und Empfehlungen

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit Empfehlungen der Produktmanagement-Abteilung für Adobe Experience Manager 6.4:

Mein Projekt... Empfehlungen
Beginnt gerade mit der Verwendung von Adobe Experience Manager. Standardbenutzeroberfläche verwenden.

Verwendet seit einiger Zeit AEM.

Hat die vorkonfigurierte Produktbenutzeroberfläche verwendet und benutzerdefinierte Komponenten für die Sites entwickelt.

  1. Aktualisierung auf 6.4.
  2. Standardbenutzeroberfläche für Site-Verwaltung, Assets, usw. verwenden.
  3. Aktion „Seite bearbeiten“ konfigurieren, um den Seiteneditor der klassischen Benutzeroberfläche zu öffnen. Siehe Festlegen der Benutzeroberfläche.

Anschließend:

  1. Komponentendialoge aktualisieren, um das Coral 3-Dialogformat zu verwenden. Adobe empfiehlt, das Konversionstool für Dialogfelder zu nutzen, um die Komponenten zu aktualisieren.
Hat eine Site erstellt, die die ClientContext-Komponente mit Integrationen verwendet.
  1. Aktualisierung auf 6.4.
  2. Standardbenutzeroberfläche für Site-Verwaltung, Assets, usw. verwenden.
  3. Aktion „Seite bearbeiten“ konfigurieren, um den Seiteneditor der klassischen Benutzeroberfläche zu öffnen. Siehe Festlegen der Benutzeroberfläche.

Anschließend:

  1. Komponentendialoge aktualisieren, um das Coral 3-Dialogformat zu verwenden. Adobe empfiehlt, das Konversionstool für Dialogfelder zu nutzen, um die Komponenten zu aktualisieren.
  2. ContextHub (ersetzt ClientContext) konfigurieren und die Seitenvorlagen aktualisieren, damit sie ContextHub verwenden. Hinweis: ContextHub verfügt über einen Kompatibilitätsmodus, mit dem benutzerdefinierte ClientContext-Stores geladen werden können.

Verwendet CQ/AEM seit vielen Jahren.

Hat die Produktbenutzeroberfläche (z. B. Sites Admin) erweitert und Komponenten mit umfangreichen Dialogfeldern zum Bearbeiten erstellt.

Aktualisierung auf 6.4 durchführen und die klassische Benutzeroberfläche als Standardbenutzeroberfläche zur Seitenbearbeitung für alle Benutzer konfigurieren. Siehe Festlegen der Benutzeroberfläche.

Anschließend ein Projekt starten, um die Änderungen zu übernehmen und die Komponentendialogfelder im Coral 3-Format zu optimieren. Siehe Hilfreiche Ressourcen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Weitere Einzelheiten finden Sie im Knowledge Base-Artikel Seitenbearbeitung mit der Touch-optimierten Benutzeroberfläche – Häufig gestellte Fragen (FAQ), darunter Informationen zur geplanten Entfernung der klassischen Benutzeroberfläche.

Festlegen der Benutzeroberfläche

Weitere Informationen zur erforderlichen Konfiguration Ihres Systems finden Sie unter Festlegen der Benutzeroberfläche.

Status der Touch-optimierten Benutzeroberfläche

Einzelheiten zu den Verbesserungen an der Touch-optimierten Benutzeroberfläche in AEM 6.3 finden Sie in den Versionshinweisen unter Neue Funktionen.

Einen vollständigen Überblick finden Sie auf der Seite Status der Funktionen der Touch-optimierten Benutzeroberfläche.

Hilfreiche Ressourcen

Hintergrundinformationen zur grundlegenden Bearbeitung:

Detaillierte Entwicklungsinformationen:

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