Du möchtest also deine eigenen Videos bearbeiten und fragst dich, welche Software du verwenden solltest. Natürlich sind wir der Meinung, dass Adobe Premiere Pro das einfachste und beste Tool hierfür ist. Am besten machst du dir jedoch selbst ein Bild davon. Der Musikkünstler Jay (@jaysamuelz) und der Filmemacher und Instagrammer Arya (@aryalee) sind derselben Meinung wie wir und stellen in diesem Tutorial Tipps und praktische Tastaturkürzel für Premiere Pro vor.

Projektordner erstellen.

Bevor du in Premiere Pro mit der Arbeit beginnst, musst du deine Projektordner einrichten. Erstelle einen Ordner auf deinem Computer und füge deine Video- und Audiodateien in jeweils eigenen Unterordnern hinzu. Öffne Premiere Pro, klicke auf Neues Projekt, benenne die Datei, suche nach deinem Projektordner und klicke auf Ordner auswählen. Erstelle dann eine Sequenz, die du bearbeiten kannst. Wechsle zu Datei > Neu > Sequenz und wähle eine der Standardeinstellungen aus oder lege hier deine eigenen Einstellungen fest. Du kannst nun dein Material per Drag-and-Drop entweder in das Projektfenster oder direkt in die Bearbeitungssequenz ziehen und dann den Ordnern hinzufügen.

Praktische Tastaturkürzel verwenden.

Für viele Aktionen in Premiere Pro können Tastaturkürzel verwendet werden. Drücke beispielsweise V, um das Auswahl-Werkzeug in der Zeitleiste zu aktivieren. Wenn du L drückst, werden deine Clips in der Zeitleiste oder in der Vorschau abgespielt. Durch mehrfaches Drücken der Taste kannst du die Wiedergabegeschwindigkeit erhöhen. Die Taste J funktioniert ähnlich, nur werden deine Clips in diesem Fall rückwärts abgespielt. Wenn du die Taste C drückst, wählst du damit das Rasierklingen-Werkzeug aus. Weitere hilfreiche Tastaturkürzel: Befehlstaste/Strg+C zum Kopieren, Befehlstaste/Strg+V zum Einfügen und Befehlstaste/Strg+X zum Ausschneiden. Drücke die Befehlstaste/Strg+Optionstaste/Alt+K, um ein Fenster mit einer Übersicht aller Tastaturkürzel anzuzeigen. Du kannst sogar eigene Tastaturkürzel erstellen. 

Audiopegel überprüfen.

Natürlich ist großartiges Bildmaterial wichtig, doch solltest du dabei den Ton nicht vergessen. Achte darauf, dass deine Clips, nachdem du sie gemeinsam bearbeitet hast, ungefähr auf dieselbe Lautstärke eingestellt sind. Klicke in der Zeitleiste jeweils auf einen Audio-Clip und wechsle in das Bedienfenster Effektsteuerung, um mit den Pegeln zu experimentieren. Blättere nach unten zu Audio > Lautstärke > Stufe und probiere verschiedene Werte aus, um herauszufinden, was am besten klingt.

Rendering nicht vergessen.

Wähle den Bereich aus, den du rendern möchtest. Klicke hierfür in der Zeitleiste mit der rechten Maustaste auf den Abspielkopf. Wähle In setzen aus, um den In-Point festzulegen, gehe deine Clips durch und lege den Out-Point auf dieselbe Weise fest. Klicke mit der rechten Maustaste und wähle Out setzen aus. Alternativ kannst du auch die Tastaturkürzel I und O verwenden.

Wechsle nun zu Datei > Exportieren > Medien, benenne das Video und wähle den Speicherort aus. Wähle H264 im Dropdown-Menü Format aus. Für das Rendering gibt es für verschiedene Plattformen wie YouTube und Facebook eigene Voreinstellungen. Blättere nach unten zu Grundlegende Videoeinstellungen, klicke auf Mit Quelle abgleichen, lege als Bitrate VBR 1 (variable Bitrate, ein Durchgang) fest und passe anschließend die Ziel-Bitrate an. Klicke auf Exportieren – und lasse die Magie von Premiere Pro wirken.

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