Adobe Premiere Pro CC

Mit nativen Kameraformaten direkt arbeiten

In diesem Tutorial lernen Sie, wie Sie von hochauflösenden Formaten neuester Kameras profitieren und für Ihre Bilder in Premiere Pro die bestmögliche Qualität erzielen. (Artikel: 10 Min.)

Mit nativen Kameraformaten direkt arbeiten

10 Min.

Die Unterstützung nativer Medienformate durch Premiere Pro CC ist einmalig – nahezu jedes gängige Format für Video, Bild und Audio lässt sich ohne Zwischenschritte bearbeiten.

Überzeugen Sie sich selbst ...

Wie Sie im folgenden Video sehen können, arbeite ich in einem einzigen Projekt mit einer Vielzahl an Formaten: ARRI AMIRA, Canon EOS C300 und EOS-1D C, GoPro Hero 3, LongG auf einer Panasonic, Blackmagic Pocket Cinema Camera, RED-Inhalten und Sony F55. Beim Schneiden von Videomaterial in Premiere Pro CC spielt das Format kaum eine Rolle.

Medien durchsuchen (0:55) – Grafikbeschleunigung nutzen (4:50) – Clip an Frame-Größe anpassen (6:10) – Dateien ausgeben (7:55)

Verbesserte Unterstützung von Formaten

Der Release 2014 von Premiere Pro CC ermöglicht die native Verarbeitung nahezu aller Formate, einschließlich 4K-, 5K- und 6K-RED-Inhalten, XAVC, ProRes und DNxHD. Die Transcodierung oder Konvertierung entfällt. Seit Kurzem unterstützt Premiere Pro auch Sony SStP sowie Canon RAW und bietet erweiterte Unterstützung für CinemaDNG-Formate.

Für Sie bedeutet das, dass Sie Formate in einem einzigen Schnittfenster kombinieren können und bei einem gut konfigurierten System die besten Ergebnisse erwarten dürfen. Ich empfehle eine Mehrkern-CPU sowie eine moderne GPU mit mindestens 1 GB VRAM und eine Festplatte mit hohem Datendurchsatz.

Verbesserte Grafik-Performance

Die Mercury Playback Engine nutzt die Ressourcen unterstützter GPUs optimal aus und sichert so eine ruckelfreie Wiedergabe ohne Rendering. Da nun auch die Intel Iris-Architektur der modernen Apple MacBook Pro-Computer und Windows-Konfigurationen unterstützt wird, profitieren noch mehr Cutter von der Mercury Playback Engine.

Interpolation mit unterstützten GPUs

GPU-basierte Interpolation für CinemaDNG und RED-Inhalte wird ebenfalls unterstützt. Der Performance-Schub bei Verwendung dieser Formate in Verbindung mit einer entsprechenden Grafikkarte ist erheblich.

ARRI AMIRA-Workflow

Falls Sie mit Aufnahmen aus der neuen AMIRA-Kamera von ARRI arbeiten, steht Ihnen ein leistungsfähiger neuer Workflow zur Verfügung. Damit können Sie in der Kamera erstellte Lookup-Tabellen (LUT) beim Ingest automatisch als Effekte für Masterclips anwenden.

Ihre Meinung ist gefragt

Das war schon alles! Damit ist dieses Training abgeschlossen.

 


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Maxim Jago

Maxim Jago leitet Medienseminare, hält Vorträge und wurde bereits vielfach für seine Arbeit als Drehbuchautor und Regisseur ausgezeichnet. Für Adobe hat er als Schulungsexperte bereits zahlreiche Seminare weltweit abgehalten. Weitere Informationen finden Sie auf seiner Website: maximjago.com.