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Einführung

Eine Übermittlungsaktion wird ausgelöst, wenn ein Benutzer auf die Schaltfläche „Senden“ klickt. Mit adaptiven Formularen können Sie die Übermittlungsaktion auf jedem Formular konfigurieren. Basierend auf der Verwendungsart und den Anforderungen können Sie eine eigene Übermittlungsaktion schreiben und registrieren, um Daten im gesendeten Formular zu verarbeiten. Adaptive Formulare umfassen jedoch auch einige Übermittlungsaktionen für den sofortigen Einsatz. Sie können die standardmäßige Übermittlungsaktion kopieren und erweitern und so eine eigene Übermittlungsaktion erstellen.

Sie können eine Sendeaktion in der Seitenleiste im Bereich Senden des „Container für adaptive Formulare“ konfigurieren.

Konfigurieren der Sendeaktion
Konfigurieren der Sendeaktion

Die folgenden Übermittlungsaktionen stehen in adaptiven Formularen standardmäßig zur Verfügung:

  • An REST-Endpunkt übermitteln
  • Aktion für Inhaltsspeicherung (nicht mehr unterstützt)
  • E-Mail-Aktion
  • Aktion für E-Mail-Versand der PDF
  • PDF-Aktion speichern (nicht mehr unterstützt)
  • An Formular-Workflow übermitteln
  • Übermittlungsaktion für Forms Portal

Hinweis:

In einer Produktionsumgebung wird empfohlen, eingereichte Formulardaten nicht im AEM-Repository zu speichern. Übermitteln Sie Aktionen wie Store Inhalt (veraltet), PDF speichern (veraltet) und Forms Portal-Speicherformulardaten im AEM-Repository. Diese Sendeaktionen sind nur für Demozwecke geeignet. Stattdessen müssen Sie in einer Produktionsumgebung eine benutzerdefinierte Übermittlungsaktion schreiben, die Formulardaten an einem sicheren Speicherort speichert, z. B. in einer Unternehmensdatenbank. Weitere Informationen finden Sie unter Schreiben von benutzerdefinierten Übermittlungsaktionen für ein adaptives Formular.

Hinweis:

„Aktion für E-Mail-Versand der PDF“ (veraltet) und „PDF-Aktion speichern“ stehen nur in adaptiven Formularen zur Verfügung, die als Formularmodell XFA-Vorlagen verwenden.

Hinweis:

Die Aktion zum Speichern von Inhalt (veraltet) sowie Dateianhänge und eSign services stehen anonymen Benutzern nicht zur Verfügung.

Vorsicht:

Wenn Sie eine Formularvorlage oder ein Schema, basierend auf einem adaptiven Formular mit XML-Daten, vorbefüllen um ein Schema (XML-Schema oder Formularvorlage) zu erhalten, das keine Daten mit Tags wie <afData>, <afBoundData> und </afUnboundData> enthält, dann gehen die Daten der nicht begrenzten Felder (nicht begrenzte Felder sind adaptive Formularfelder ohne bindref-Eigenschaft) des adaptiven Formulars verloren.

Konfigurieren der Sendeaktion „An REST-Endpunkt übermitteln“

Die Übermittlungsoption An REST-Endpunkt übermitteln wird verwendet, wenn Sie die im Formular eingetragenen Daten zu einer konfigurierten Bestätigungsseite im Rahmen der http GET-Anforderung weiterleiten möchten. Sie können den Namen der Felder der Anforderung hinzufügen. Das Format der Anforderung lautet:

{fieldName}={request parameter name}

Wie in der folgenden Abbildung dargestellt, werden param1 und param2 als Parameter mit Werten weitergeleitet, die für die nächste Aktion aus den Feldern textbox und numericbox kopiert wurden.

Sie können auch POST-Anforderungen aktivieren und eine URL eingeben, um die Anforderung zu veröffentlichen. Um Daten an den AEM-Server, auf dem sich das Formular befindet, zu senden, verwenden Sie einen relativen Pfad entsprechend dem Stammpfad des AEM-Servers. Beispiel: /content/Forms/af/SampleForm.html. Wenn Sie Daten an einen Server senden, verwenden Sie den absoluten Pfad.

Konfigurieren der Sendeaktion „An REST-Endpunkt übermitteln“
Konfigurieren der Sendeaktion „An REST-Endpunkt übermitteln“

Hinweis:

Alle Felder müssen über verschiedene Elementnamen verfügen, um als Parameter in der REST-URL weitergeleitet zu werden, und zwar auch dann, wenn die Felder in verschiedene Bereiche platziert wurden. 

Veröffentlichen Sie übertragene Daten an eine Ressource oder an einen externen REST-Endpunkt 

Verwenden Sie die Aktion An REST-Endpunkt übermitteln, um die übertragenen Daten an eine Rest-URL zu veröffentlichen. Die URL kann sich auf einem internen (der Server, auf dem das Formular wiedergegeben wird) oder auf einem externen Server befinden. 

Stellen Sie den Pfad der Ressource bereit, um Daten an einen internen Server zu veröffentlichen. Die Daten werden an den Pfad der Ressource veröffentlicht. Beispiel: /content/restEndPoint. Für diese POST-Anforderungen werden die Authentifizierungsinformationen der Versandanfrage verwendet.

Stellen Sie die URL bereit, um Daten an einen externen Server zu veröffentlichen. Das Format der URL ist http://host:port/path_to_rest_end_point. Stellen Sie sicher, dass Sie den Pfad zum Konfigurieren der POST-Anforderung anonym bearbeiten.  

Zuordnung zur Weitergabe von Feldwerten als Anforderungsparameter für die Danksagungsseite

Im obigen Beispiel hat der Benutzer Informationen in das Textfeld eingegeben; diese werden mithilfe von Parameter param1 erfasst. Die Syntax, um erfasste Daten mithilfe von param1 zu veröffentlichen, lautet:

String data=request.getParameter("param1");

Auch Parameter, die Sie für die Veröffentlichung von XML-Daten und Anlagen verwenden, sind dataXml und Anlagen.

Beispielsweise können Sie diese beiden Parameter in Ihrem Skript verwenden, um Daten an einem Restendpunkt zu analysieren. Verwenden Sie die folgende Syntax, um Daten zu speichern und zu analysieren:

String data=request.getParameter("dataXml");
String att=request.getParameter("attachments");

In diesem Beispiel speichert data die XML-Daten und att speichert Anlagendaten.

VERALTET - Konfigurieren der Sendeaktion „Aktion für Inhaltsspeicherung“

Die Übermittlungsaktion Aktion für Inhaltsspeicherung (veraltet) speichert die Formulardaten im CRX-Repository. Die Daten werden als Eigenschaften auf dem CRX-Knoten gespeichert, der beim Konfigurieren der Sendeaktion auf dem Pfad erstellt wird.

Ausführliche Informationen zur Aktion für Inhaltsspeicherung finden Sie unter Senden und Speichern von Inhalt im JCR-Repository.

Konfigurieren der Sendeaktion „E-Mail-Aktion“

Bei der Option E-Mail-Aktion wird bei erfolgreicher Übermittlung des Formulars eine E-Mail an einen oder mehrere Empfänger gesendet. Die generierte E-Mail kann Formulardaten in einem vordefinierten Formaten enthalten.

Hinweis:

Alle Formularfelder müssen über verschiedene Elementnamen verfügen, auch wenn sie in verschiedene Fenster platziert werden, um in eine E-Mail Formulardaten einzubinden.

Konfigurieren der Sendeaktion „Aktion für E-Mail-Versand der PDF“

Bei der Option E-Mail-PDF-Aktion wird bei erfolgreicher Übermittlung des Formulars an einen oder mehrere Empfänger eine E-Mail mit einer PDF-Datei gesendet, die Formulardaten enthält.

Hinweis: Diese Übermittlungsaktion ist für XFA-basierte adaptive Formulare und XSD-basierte adaptive Formulare verfügbar, die das Dokument aus Datensatzvorlage enthalten.

VERALTET - Konfigurieren der Sendeaktion „PDF-Aktion speichern“

Mit der Option PDF-Aktion speichern werden bei erfolgreicher Übermittlung des Formulars Formulardaten als PDF-Dokument in CRX gespeichert.

Hinweis: Die Übermittlungsaktion ist auch für XFA-basierte adaptive Formulare und XSD-basierte adaptive Formulare verfügbar, die das Dokument aus Datensatzvorlage enthalten.

Informationen zum Konfigurieren der Sendeaktion „PDF-Aktion speichern“ (veraltet) finden Sie unter Senden und Speichern von Inhalt im JCR-Repository.

Konfigurieren der Sendeaktion „An Formular-Workflow übermitteln“

Bei der Übermittlungsoption An Formular-Workflow übermitteln werden eine Daten-XML und Dateianlagen (falls vorhanden) an einen vorhandenen Adobe LiveCycle-Prozess gesendet.

Weitere Informationen zum Konfigurieren der Sendeaktion „An Formular-Workflow übermitteln“ finden Sie unter Senden und Verarbeiten Ihrer Formulardaten mit Formular-Workflows.

Konfigurieren der Sendeaktion für Forms Portal

Mit der Option Übermittlungsaktion für Forms Portal werden über das AEM Forms-Portal Formulardaten zur Verfügung gestellt. 

Weitere Informationen zur Übermittlungsaktion für Forms Portal finden Sie unter Komponente für Formular und übermittelte Formulare.

Serverseitige Überprüfung im adaptiven Formular

Normalerweise platzieren Entwickler in jedem Onlinedatenerfassungssystem einige Javascript-Validierungen auf der Clientseite, um Geschäftsregeln durchzusetzen. Moderne Browser bieten Endbenutzern Möglichkeiten, diese Validierungen zu umgehen und Übermittlungen mithilfe verschiedener Techniken wie beispielsweise die Web Browser DevTools-Konsole manuell durchzuführen. Diese Techniken sind auch für adaptive Formulare gültig. Ein Formularentwickler kann verschiedene Validierungslogiken erstellen, aber Endbenutzer können diese Validierungslogiken technisch umgehen und ungültige Daten an den Server leiten. Ungültige Daten verstoßen gegen die Geschäftsregeln, die der Formularautor durchgesetzt hat.

Die Funktion für erneute serverseitige Überprüfung enthält die Möglichkeit, auch Validierungen durchzuführen, die von einem Autor für adaptive Formulare beim Entwerfen eines adaptiven Formulars auf dem Server bereitgestellt wurden. Sie verhindert jede mögliche Beeinträchtigung von Datenübertragungen und Verstöße gegen Geschäftsregeln, die in Form von Formularvalidierungen auftreten können.

Was soll auf dem Server validiert werden?

Alle sofort einsetzbaren Feldvalidierungen eines adaptiven Formulars, die erneut auf dem Server ausgeführt werden:

  • Erforderlich
  • Validierung-Picture-Klausel
  • Überprüfungsausdruck

Aktivieren von serverseitiger Validierung

Verwenden Sie das Kontrollkästchen Auf dem Server erneut überprüfen im „Container für adaptive Formulare“ in der Seitenleiste, um die serverseitige Validierung für das aktuelle Formular zu aktivieren oder zu deaktivieren.  

Aktivieren von serverseitiger Validierung
Aktivieren von serverseitiger Validierung

Wenn der Endbenutzer diese Validierungen umgeht und die Formulare übermittelt, führt der Server die Validierung erneut aus. Wenn die Überprüfung serverseitig fehlschlägt, wird die Übermittlung abgebrochen. Dem Endbenutzer wird wieder das ursprüngliche Formular präsentiert. Die erfassten Daten und die gesendeten Daten werden dem Benutzer als Fehler angezeigt.   

Unterstützende benutzerdefinierte Funktionen in Überprüfungsausdrücken

Bisweilen befindet sich bei komplexen Validierungsregeln das exakte Validierungsskript in den benutzerdefinierten Funktionen. Der Autor kann diese benutzerdefinierten Funktionen über den Ausdrück für die Feldvalidierung abrufen. Um diese benutzerdefinierte Funktionsbibliothek bei serverseitigen Validierungen bekannt und verfügbar zu machen, kann der Formularautor den Namen der AEM-Clientbibliothek auf der Registerkarte „Einfach“ des Dialogfelds „Container für adaptive Formulare bearbeiten“, wie nachfolgend dargestellt konfigurieren.

Unterstützende benutzerdefinierte Funktionen in Überprüfungsausdrücken
Unterstützende benutzerdefinierte Funktionen in Überprüfungsausdrücken

Autor kann benutzerdefinierte JavaScript-Bibliothek pro adaptivem Formular konfigurieren. Bewahren Sie in der Bibliothek nur die wiederverwendbaren Funktionen, die von den Drittanbieter-Bibliotheken „jquery“ und „underscore“ abhängen.

Verhalten bei fehlerhaften Übermittlungsaktionen

Konfigurieren Sie im Rahmen der AEM-Richtlinie für Sicherheit und Beschränkungen benutzerdefinierte Seiten für die Fehler 404.jsp und 500.jsp. Diese Handler werden aufgerufen, wenn beim Übermitteln des Formulars 404 oder 500 Fehler auftreten. Die Handler werden auch aufgerufen, wenn diese Fehlercodes auf einem Veröffentlichungsknoten ausgelöst werden. 

Weitere Informationen finden Sie unter Anpassen der vom Fehler-Handler angezeigten Seiten.

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