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Anhand von Bildvorgaben kann AEM Assets Bilder mit unterschiedlichen Größen, Formaten oder Bildeigenschaften dynamisch bereitstellen. Jede Bildvorgabe stellt eine vordefinierte Sammlung aus Größen- und Formatierungsbefehlen für die Anzeige von Bildern dar. Beim Erstellen einer Bildvorgabe wählen Sie eine Größe für die Bildbereitstellung aus. Außerdem wählen Sie Formatierungsbefehle, damit die Darstellung des Bildes bei der Bereitstellung zur Anzeige optimiert wird.

Administratoren können Vorgaben für den Export von Assets erstellen. Benutzer können eine Vorgabe auswählen, wenn sie Bilder exportieren, sodass die Bilder entsprechend den Spezifikationen des Administrators umformatiert werden. 

Sie können auch responsive Bildvorgaben erstellen. Wenn Sie eine responsive Bildvorgabe auf Assets anwenden, werden diese je nach Gerät oder Bildschirmgröße bei der Anzeige geändert. Sie können Bildvorgaben konfigurieren, um im Farbraum zusätzlich zu RGB oder Graustufen auch CMYK zu verwenden. 

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Bildvorgaben erstellt, geändert und allgemein verwaltet werden. Sie können jederzeit bei der Vorschau eines Bildes eine Bildvorgabe darauf anwenden. Siehe Anwenden von Bildvorgaben.

Hinweis:

Die intelligente Bildbearbeitung arbeitet mit bestehenden Bildvorgaben und nutzt die Intelligenz ganz zum Schluss, um die Größe der Bilddatei abhängig vom Browser oder der Geschwindigkeit der Netzverbindung noch weiter zu verringern. Weitere Informationen finden Sie unter Intelligente Bildbearbeitung.

Informationen zu Bildvorgaben

Wie ein Makro ist eine Bildvorgabe eine vordefinierte Sammlung aus Größenangaben und Formatierungsbefehlen, die unter einem Namen gespeichert wird. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor, um ein besseres Verständnis von Bildvorgaben zu erlangen: Für Ihre Website muss jedes Produktbild in unterschiedlichen Größen, Formaten und Kompressionsraten auf Desktop- und Mobilgeräten angezeigt werden.

Sie können zwei Bildvorgaben erstellen: eine mit 500 x 500 Pixel für die Desktopcomputerversion und die andere mit 150 x 150 Pixel für die Mobilgeräteversion. Sie können zwei Bildvorgaben erstellen: Vergrößern dient der Anzeige von Bildern mit einer Auflösung von 500 x 500 Pixel. Miniatur dient der Anzeige von Bildern mit einer Auflösung von 150 x 150 Pixel. Zum Übermitteln von Bildern mit der Größe Vergrößern und Miniatur sucht AEM nach der Definition der Bildvorgabe „Vergrößern“ und nach der Bildvorgabe „Miniatur“. AEM generiert anschließend dynamisch ein Bild anhand der Größen- und Formatierungsspezifikationen der jeweiligen Bildvorgabe.

Bilder, die bei der dynamischen Bereitstellung verkleinert werden, können an Schärfe und Detailgenauigkeit verlieren. Aus diesem Grund umfasst jede Bildvorgabe Formatierungssteuerelemente für die Optimierung eines Bildes, wenn es mit einer bestimmten Größe bereitgestellt wird. Dadurch wird sichergestellt, dass die Bilder scharf und deutlich auf der Website oder in der Anwendung angezeigt werden.

Administratoren können Bildvorgaben erstellen. Sie können völlig neue Bildvorgaben erstellen oder eine vorhandene Vorgabe bearbeiten und unter einem neuen Namen speichern.

Verwalten von Bildvorgaben

Bildvorgaben verwalten Sie in AEM, indem Sie auf das AEM-Logo tippen oder klicken, um auf die globale Navigationskonsole zuzugreifen. Tippen oder klicken Sie dann auf das Werkzeugsymbol und navigieren Sie zu Assets > Bildvorgaben.

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Hinweis:

Alle erstellten Bildvorgaben sind auch als dynamische Ausgabeformate verfügbar, wenn Sie eine Vorschau von Assets anzeigen oder Assets bereitstellen.

Sie müssen Bildvorgaben nicht veröffentlichen, da die Veröffentlichung von Bildvorgaben automatisch erfolgt.

Siehe Veröffentlichen von Bildvorgaben.

Hinweis:

Das System zeigt standardmäßig 15 Ausgabeformate, wenn Sie in der Detailansicht eines Assets „Ausgabeformate“ auswählen. Sie können diesen Grenzwert erhöhen. Siehe Anzahl der angezeigten Bildvorgaben erhöhen.

Dateiformate Adobe Illustrator (AI), Postscript (EPS) und PDF

Wenn Sie AI-, EPS- und PDF-Dateien unterstützen möchten, um aus diesen Dateiformaten dynamische Wiedergaben zu generieren, sollten Sie die folgenden Informationen lesen, bevor Sie Bildvorgaben erstellen.

Das Dateiformat von Adobe Illustrator ist eine Variante von PDF. Dies sind die wichtigsten Unterschiede im Hinblick auf AEM Assets:

  • Adobe Illustrator-Dokumente bestehen aus einer einzelnen Seite mit mehreren Ebenen. Jede Ebene wird als PNG-Unter-Asset unter dem Illustrator-Haupt-Asset extrahiert.
  • PDF-Dokumente bestehen aus einer oder mehreren Seiten. Jede Seite wird als einseitiges PDF-Unter-Asset unter dem mehrseitigen PDF-Hauptdokument extrahiert.

Die Unter-Assets werden durch die Komponente Prozess zum Erstellen von untergeordnetem Asset im globalen Workflow DAM-Update-Asset erstellt. Um diese Prozesskomponente innerhalb des Workflows anzuzeigen, tippen Sie auf Tools > Workflow > Modelle > DAM-Update-Asset > Bearbeiten.

Siehe auch Seiten einer mehrseitigen Datei anzeigen.

Sie können die Unter-Assets oder die Seiten anzeigen, wenn Sie das Asset öffnen, auf das Menü „Inhalt“ tippen und Unter-Assets oder Seiten auswählen. Unter-Assets sind echte Assets. Daher werden PDF-Seiten durch die Workflowkomponente Unter-Asset erstellen extrahiert. Die Seiten werden dann unter dem Haupt-Asset als page1.pdf, page2.pdf usw. gespeichert. Nachdem sie gespeichert wurden, werden sie durch den Workflow DAM-Update-Asset verarbeitet.

Um Dynamic Media zu verwenden, um dynamische Ausgabeformate für AI-, EPS- oder PDF-Dateien als Vorschau anzuzeigen oder zu generieren, sind folgende Verarbeitungsschritte erforderlich:

  1. Im Workflow DAM-Update-Asset rastert die Prozesskomponente PDF-/AI-Bildvorschau-Wiedergabe rastern die erste Seite des Original-Assets in der konfigurierten Auflösung in das Ausgabeformat cqdam.preview.png.
  2. Das Ausgabeformat cqdam.preview.png wird dann im Workflow durch die Prozesskomponente Dynamic Media Process Image-Assets zu einer PTIFF-Datei optimiert.

Hinweis:

Im Workflow „DAM-Update-Asset“ generiert der Schritt EPS-Miniaturansichten Miniaturansichten für EPS-Dateien.

Metadateneigenschaften von PDF-/AI-/EPS-Assets

Metadateneigenschaft Beschreibung
dam:Physicalwidthininches Breite des Dokuments in Zoll.
dam:Physicalheightininches Höhe des Dokuments in Zoll.

Der Zugriff auf die Optionen der Prozesskomponente PDF-/AI-Bildvorschau-Wiedergabe rastern erfolgt über den Workflow DAM-Update-Asset.

Tippen Sie links oben auf Adobe Experience Manager, navigieren Sie zu Tools > Workflow > Modelle. Wählen Sie auf der Seite „Workflow-Modelle“ DAM-Update-Asset aus und tippen Sie dann auf der Symbolleiste auf Bearbeiten. Tippen Sie auf der Seite des Workflows „DAM-Update-Asset“ doppelt auf die Prozesskomponente PDF-/AI-Bildvorschau-Wiedergabe rastern, um das Dialogfeld mit den zugehörigen Schritteigenschaften zu öffnen.

PDF-/AI-Bildvorschau-Wiedergabe rastern - Optionen

Argumente zum Rastern von PDF- oder AI-Workflows
Argumente zum Rastern von PDF- oder AI-Workflows
Prozessargument Standardeinstellung Beschreibung
MIME-Typen

application/pdf

application/postscript

application/illustrator

Liste der Dokument-MIME-Typen, die als PDF- oder Illustrator-Dokumente eingestuft werden.
Max. Breite 2048 Maximale Breite der generierten Bildvorschau-Wiedergabe in Pixel.
Max. Höhe 2048 Maximale Höhe der generierten Bildvorschau-Wiedergabe in Pixel.
Auflösung 72 Die Auflösung, in der die erste Seite gerastert wird, in ppi (Pixels per Inch).

Bei Verwendung der standardmäßigen Prozessargumente wird die erste Seite eines PDF/AI-Dokuments mit 72 ppi gerastert und das generierte Vorschaubild hat eine Größe von 2048 x 2048 Pixel. Für eine typische Bereitstellung können Sie die Auflösung auf einen Mindestwert von 150 ppi oder mehr erhöhen. Für ein US Letter-Dokument ist z. B. für 300 ppi eine maximale Breite und Höhe von 2550 x 3300 Pixel erforderlich.

Die max. Breite und die max. Höhe beschränken die Auflösung, in der die Rasterung erfolgt. Wenn z. B. die Maximalwerte unverändert bleiben und die Auflösung auf 300 ppi festgelegt wird, wird ein US Letter-Dokument mit 186 ppi gerastert. Das Dokument ist demnach 1581 x 2046 Pixel groß.

Für die Prozesskomponente PDF-/AI-Bildvorschau-Wiedergabe rastern ist ein Maximalwert definiert, um sicherzustellen, dass im Arbeitsspeicher keine zu großen Bilder erstellt werden. Zu große Bilder können zu einem Überlauf des für die JVM (Java Virtual Machine) bereitgestellten Speichers führen. Achten Sie darauf, der JVM ausreichend Arbeitsspeicher zur Verwaltung der konfigurierten Anzahl paralleler Workflows zur Verfügung zu stellen, da jeder Workflow potenziell ein Bild in der konfigurierten Maximalgröße erstellen kann.

InDesign-Dateiformat (INDD)

Wenn Sie INDD-Dateien unterstützen möchten, um aus diesem Dateiformat dynamische Wiedergaben zu generieren, sollten Sie die folgenden Informationen lesen, bevor Sie Bildvorgaben erstellen.

Für InDesign-Dateien werden nur dann Unter-Assets extrahiert, wenn der Adobe InDesign Server in AEM integriert ist. Referenzierte Assets werden auf der Grundlage ihrer Metadaten verknüpft. Für die Verknüpfung ist InDesign Server nicht erforderlich. Die referenzierten Assets müssen jedoch in AEM vorhanden sein, bevor die InDesign-Dateien verarbeitet werden, damit die Verknüpfungen zwischen den InDesign-Dateien und den referenzierten Assets erstellt werden können.

Siehe Integrieren von AEM Assets in InDesign Server.

Die Prozesskomponente zum Extrahieren von Medien im Workflow DAM-Update-Asset führt mehrere vorkonfigurierte ExtendScript-Skripte aus, um InDesign-Dateien zu verarbeiten.

Die ExtendScript-Pfade in den Argumenten des Prozesses zum Extrahieren von Medien
Die ExtendScript-Pfade in den Argumenten der Prozesskomponente zum Extrahieren von Medien im Workflow „DAM-Update-Asset“

Die folgenden Skripte werden von der Dynamic Media-Integration verwendet:

ExtendScript-Name Standard Beschreibung
ThumbnailExport.jsx Ja Generiert eine 300 ppi große Wiedergabe thumbnail.jpg, die von der Prozesskomponente Dynamic Media Process Image-Assets optimiert und in eine PTIFF-Wiedergabe umgewandelt wird.
JPEGPagesExport.jsx Ja Generiert für jede Seite ein 300 ppi großes JPEG-Unter-Asset. Das JPEG-Unter-Asset ist ein echtes Asset, das unter dem InDesign-Asset gespeichert wird. Es wird ebenfalls optimiert und durch den Workflow DAM-Update-Asset in PTIFF umgewandelt.
PDFPagesExport.jsx Nein Generiert für jede Seite ein PDF-Unter-Asset. Das PDF-Unter-Asset wird wie zuvor beschrieben verarbeitet. Da das PDF-Asset nur eine Seite enthält, werden keine Unter-Assets generiert.

Konfigurieren der Größe der Miniaturansicht

Sie können die Größe von Miniaturansichten über die Einstellungen im Workflow DAM-Update-Asset konfigurieren. Im Workflow sind zwei Schritte enthalten, in denen Sie die Größe der Miniaturansichten von Bild-Assets konfigurieren können. Obwohl der eine (Dynamic Media Process Image-Assets) für das Generieren dynamischer Bild-Assets und der andere (Miniaturansichten verarbeiten) für das Generieren statischer Miniaturansichten verwendet wird bzw. dann, wenn alle anderen Prozesse zum Generieren von Miniaturansichten fehlschlagen, sollten beide dieselben Einstellungen haben.

Mit dem Schritt Dynamic Media Process Image-Assets werden Miniaturansichten durch den Image-Server erstellt. Diese Konfiguration ist unabhängig von der Konfiguration für den Schritt Miniaturansichten verarbeiten. Das Generieren von Miniaturansichten mit dem Schritt Miniaturansichten verarbeiten ist das langsamste und speicherintensivste Verfahren zum Erstellen von Miniaturansichten.  

Die Größe der Miniaturansichten wird im folgenden Format definiert: width:height:center, z. B. 80:80:false. Die Breite und die Höhe legen die Größe der Miniaturansicht in Pixel fest. Für den Center-Wert ist entweder false oder true festgelegt. Wenn true festgelegt ist, hat das Miniaturbild exakt die in der Konfiguration festgelegte Größe. Wenn das in der Größe angepasste Bild kleiner ist, wird es im Miniaturbildfenster zentriert. 

Hinweis:

  • Die Größe der Miniaturansichten für EPS-Dateien wird im Schritt EPS-Miniaturen auf der Registerkarte Argumente unter „Miniaturansichten“ konfiguriert.
  • Die Größe der Miniaturansichten für Videos wird im Schritt FFmpeg-Miniaturen auf der Registerkarte Prozess unter Argumente konfiguriert.

Konfigurieren der Größe von Miniaturansichten:

  1. Klicken oder tippen Sie auf ToolsWorkflow > Modelle > DAM-Update-Asset > Bearbeiten.

  2. Tippen oder klicken Sie auf den Schritt Dynamic Media Process Image-Assets und dann auf die Registerkarte Miniaturen. Ändern Sie die Größe der Miniaturansicht und tippen oder klicken Sie auf OK.

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  3. Tippen oder klicken Sie auf den Schritt Miniaturansichten verarbeiten und dann auf die Registerkarte Miniaturen. Ändern Sie die Größe der Miniaturansicht und tippen oder klicken Sie auf OK.

    Hinweis:

    Die Werte im Argument „Miniaturen“ im Schritt Miniaturansichten verarbeiten müssen mit denen im Argument „Miniaturen“ im Schritt Dynamic Media Process Image-Assets übereinstimmen.

  4. Tippen oder klicken Sie auf Speichern, um die Änderungen am Workflow zu speichern.

Erhöhung der Anzahl der angezeigten Bildvorgaben

Erstellte Bildvorgaben sind auch als dynamische Ausgabeformate verfügbar, wenn Sie eine Vorschau von Assets anzeigen. AEM zeigt standardmäßig 15 dynamische Wiedergaben an, wenn Sie ein Asset unter Detailansicht > Ausgabeformate anzeigen. Sie können die Anzahl der angezeigten Ausgabeformate erhöhen.

Anzahl der angezeigten Bildvorgaben erhöhen:

  1. Navigieren Sie zu CRXDE Lite (http://localhost:4502/crx/de).

  2. Navigieren Sie unter /libs/dam/gui/coral/content/commons/sidepanels/imagepresetsdetail/imgagepresetslist zu dem Knoten, der die Bildvorgaben auflistet

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  3. Ändern Sie für die Eigenschaft limit den Wert, für den standardmäßig 15 festgelegt ist, in einen höheren Wert.

  4. Navigieren Sie unter /libs/dam/gui/coral/content/commons/sidepanels/imagepresetsdetail/imgagepresetslist/datasource zur Datenquelle der Bildvorgabe.

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  5. Ändern Sie für die Eigenschaft „limit“ die Anzahl, z. B. {empty requestPathInfo.selectors[1]? "20" : requestPathInfo.selectors[1]}

  6. Tippen oder klicken Sie auf Alle speichern.

Erstellen von Bildvorgaben

Indem Sie eine Bildvorgabe erstellen, können Sie die entsprechenden Einstellungen bei der Vorschau oder beim Veröffentlichen auf alle Bilder anwenden.

Hinweis:

Wenn Sie Internet Explorer 9 verwenden und eine Vorgabe erstellen, wird diese nicht sofort nach dem Speichern in der Vorgabenliste angezeigt. Um dieses Problem zu umgehen, deaktivieren Sie den Cache für IE9.

Wenn Sie AI-, PDF-, und EPS-Dateien unterstützen möchten, um aus diesen Dateiformaten dynamische Wiedergaben zu generieren, sollten Sie die folgenden Informationen lesen, bevor Sie Bildvorgaben erstellen.
Siehe Dateiformate Adobe Illustrator (AI), Postscript (EPS) und PDF.

Wenn Sie INDD-Dateien unterstützen möchten, um aus diesem Dateiformat dynamische Wiedergaben zu generieren, sollten Sie die folgenden Informationen lesen, bevor Sie Bildvorgaben erstellen.
Siehe InDesign-Dateiformat (INDD).

So erstellen Sie eine Bildvorgabe:

  1. Tippen oder klicken Sie in AEM auf das AEM-Logo, um auf die globale Navigationskonsole zuzugreifen. Klicken oder tippen Sie dann auf das Werkzeugsymbol und navigieren Sie zu AssetsBildvorgaben.

  2. Klicken Sie auf Erstellen. Das Fenster Bildvorgabe bearbeiten wird geöffnet.

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    Hinweis:

    Um eine responsive Bildvorgabe zu erstellen, lassen Sie die Breite und Höhe leer.

  3. Geben Sie die Werte auf den Registerkarten Allgemein und Erweitert , einschließlich eines Namens, entsprechend ein. Die Optionen werden in den Optionen für die Bildvorgabe hervorgehoben. Vorgaben werden im linken Bereich angezeigt und können nur zusammen mit anderen Assets verwendet werden.

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  4. Klicken Sie auf Speichern.

Erstellen von responsiven Bildvorgaben

Um eine responsive Bildvorgabe zu erstellen, führen Sie die Schritte unter Erstellen von Bildvorgaben durch. Löschen Sie die Werte für Höhe und Breite im Fenster Bildvorgabe bearbeiten und lassen Sie sie leer. 

Dadurch wird diese Vorgabe in AEM als responsiv erkannt. Sie können die anderen Werte nach Bedarf anpassen. 

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Hinweis:

Um die Schaltflächen URL und RESS beim Anwenden einer Bildvorgabe auf ein Asset anzuzeigen, muss das Asset veröffentlicht werden.

Optionen für Bildvorgaben

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Optionen sind beim Erstellen oder Bearbeiten von Bildvorgaben verfügbar. Darüber hinaus empfiehlt Adobe einige Best Practices für den Anfang.

Best Practices für Bildvorgaben

Adobe empfiehlt die folgenden Best Practices für den Anfang:

  • Format (Registerkarte Basis): Wählen Sie JPEG oder ein anderes Format, das Ihre Anforderungen erfüllt. Alle Webbrowser unterstützen das JPEG-Bildformat. Es bietet einen angemessenen Ausgleich zwischen kleiner Dateigröße und Bildqualität. Das JPEG-Format nutzt aber ein verlustreiches Kompressionsschema, das zu unerwünschten Bildartefakten führen kann, wenn die Komprimierung zu niedrig eingestellt ist. Aus diesem Grund empfiehlt Adobe, die Komprimierungsqualität (mit dem Schieberegler) auf 75 zu setzen. Diese Einstellung bietet einen angemessenen Ausgleich zwischen Bildqualität und kleiner Dateigröße.
  • Einfaches Scharfzeichnen aktivieren: Aktivieren Sie nicht die Option Einfaches Scharfzeichnen aktivieren (dieser Scharfzeichnungsfilter bietet weniger Kontrolle als die Einstellungen für „Unschärfemaske“).
  • Scharfzeichnen: Resamplingmodus: Wählen Sie Bikubisch.

Optionen auf der Registerkarte „Basis“

Feld Beschreibung
Name Geben Sie einen aussagekräftigen Namen ein, der keine Leerzeichen enthält. Nehmen Sie die Bildgröße in den Namen auf, damit Benutzer diese Bildvorgabe einfacher identifizieren können.
Breite und Höhe Geben Sie die Größe in Pixel ein, in der das Bild bereitgestellt wird. Breite und Höhe müssen größer als 0 Pixel sein. Wenn einer der beiden Werte 0 ist, wird keine Vorgabe erstellt. Wenn beide Werte leer sind, wird eine responsive Bildvorgabe erstellt.
Format

Wählen Sie das Format im Menü aus.

Wenn Sie JPEG auswählen, werden die folgenden zusätzlichen Optionen angezeigt:

  • Qualität - Legt die JPEG-Komprimierungsstufe fest. Diese Einstellung wirkt sich sowohl auf die Dateigröße als auch auf die Bildqualität aus. Die JPEG-Qualitätsskala geht von 1 bis 100. Sie Skala ist sichtbar, wenn Sie den Schieberegler bewegen.
  • JPG-Chrominanz-Downsampling aktivieren - Da das menschliche Auge weniger empfindlich gegenüber hochfrequenten Farbinformationen als gegenüber hochfrequenter Luminanz ist, teilen JPEG-Bilder die Bildinformationen in Luminanz und Farbkomponenten. Wenn ein JPEG-Bild komprimiert wird, bleibt die Luminanzkomponente in der vollen Auflösung erhalten, während bei den Farbkomponenten ein Downsampling anhand einer Durchschnittsbildung von Pixelgruppen erfolgt. Beim Downsampling wird das Datenvolumen um die Hälfte oder ein Drittel reduziert, ohne dass dies entscheidende Auswirkungen auf die wahrgenommene Qualität hat. Downsampling kann nicht auf Graustufen-Bilder angewendet werden. Diese Technik reduziert den Komprimierungsgrad, was bei Bildern mit hohem Kontrast hilfreich ist (z. B. bei Bildern mit überlagertem Text).
Wenn Sie GIF oder GIF mit Alpha auswählen, werden die folgenden zusätzlichen Optionen für die GIF-Farbquantisierung angezeigt:
  • Typ - Wählen Sie Adaptiv (Standard), Web oder Macintosh aus. Wenn Sie GIF mit Alpha auswählen, ist die Option „Macintosh“ nicht verfügbar.
  • Dithering - Wählen Sie Diffus oder Aus aus.
  • Anzahl Farben - Geben Sie eine Zahl zwischen 2 und 256 ein.
  • Farbliste - Geben Sie eine kommagetrennte Liste ein. Geben Sie beispielsweise für Weiß, Grau und Schwarz 000000,888888,ffffff ein.
Wenn Sie PDF, TIFF oder TIFF mit Alpha auswählen, wird zusätzlich die folgende Option angezeigt:
  • Komprimierung - Wählen Sie einen Komprimierungsalgorithmus aus. Die Algorithmusoptionen für PDF lauten Ohne, Zip und Jpeg; für TIFF Ohne, LZW, Jpeg und Zip; und für „TIFF mit Alpha“ Ohne, LZW und Zip.

Wenn Sie PNGPNG mit Alpha, oder EPS auswählen, werden keine zusätzlichen Optionen angezeigt.

Scharfzeichnen Wählen Sie die Option Einfaches Scharfzeichnen aktivieren aus, um nach der Skalierung einen grundlegenden Scharfzeichnungsfilter auf das Bild anzuwenden. Mit der Scharfzeichnung können Sie unter Umständen Weichzeichnung kaschieren, die durch die Anzeige eines Bildes in einer anderen Größe entsteht. 

Optionen auf der Registerkarte „Erweitert“

Feld Beschreibung
Farbraum Wählen Sie RGB, CMYK oder Graustufen als Farbraum aus.
Farbprofil Wählen Sie das Profil des Ausgabefarbraums aus, in den das Asset konvertiert werden soll, sofern dieser sich von dem des Arbeitsprofils unterscheidet.
Rendering-Intent Sie können den Standardwert für Rendering-Intent überschreiben. Rendering-Intent legt fest, was mit Farben passiert, die im Farbprofil des Ziels nicht wiedergegeben werden können (außerhalb der Farbskala). Rendering-Intent wird ignoriert, wenn das ICC-Profil nicht kompatibel ist.
  • Wählen Sie Wahrnehmungsoptimiert aus, damit die gesamte Farbskala von einem Farbraum in einen anderen Farbraum komprimiert wird, wenn eine oder mehrere Farben im Originalbild außerhalb der Farbskala des Zielfarbraums liegen.
  • Wählen Sie Relativ farbmetrisch aus, wenn eine Farbe des aktuellen Farbraums im Zielfarbraum außerhalb der Farbskala liegt und auf die nächstmögliche Farbe der Farbskala des Zielfarbraums abgebildet werden soll, ohne dass andere Farben betroffen sind. 
  • Wählen Sie Sättigung aus, um die Sättigung des Originalbilds beim Konvertieren in den Zielfarbraum zu übernehmen. 
  • Wählen Sie Absolut farbmetrisch aus, um Farben exakt und ohne Weißpunkt- oder Schwarzpunktanpassung abzubilden, wodurch die Helligkeit verändert würde.
Tiefenkompensierung Wählen Sie diese Option aus, wenn das Ausgabeprofil diese Funktion unterstützt. Die Tiefenkompensierung wird ignoriert, wenn sie nicht mit dem angegebenen ICC-Profil kompatibel ist.
Dithering Wählen Sie diese Option aus, um Farbstreifen-Artefakte möglichst zu vermeiden oder zu reduzieren. 
Scharfzeichnungstyp

Wählen Sie Kein, Scharfzeichnen oder Unschärfemaske aus. 

  • Wählen Sie Kein, um die Scharfzeichnung zu deaktivieren.
  • Aktivieren Sie Scharfzeichnen, um einen einfachen Scharfzeichnungsfilter auf das Bild anzuwenden, nachdem die Skalierung abgeschlossen ist. Mit der Scharfzeichnung können Sie unter Umständen Weichzeichnung kaschieren, die durch die Anzeige eines Bildes in einer anderen Größe entsteht. 
  • Wählen Sie Unschärfemaske, um einen Scharfzeichnungsfiltereffekt für das endgültige Bild nach dem Downsampling zu optimieren. Sie können die Intensität und den Radius des Effekts (in Pixel gemessen) sowie einen Kontrastschwellenwert, der ignoriert wird, steuern. Bei diesem Effekt werden dieselben Optionen wie im Filter „Unschärfemaske“ von Photoshop verwendet.

In Unschärfemaske sind die folgenden Optionen verfügbar:

  • Betrag: Steuert den auf die Kantenpixel angewendeten Kontrastwert. Der Standard ist 1,0. Bei hochauflösenden Bildern können Sie ihn auf bis zu 5,0 erhöhen. Der Wert dient hierbei als ein Maß für die Filterintensität.
  • Radius: Bestimmt die Anzahl der Pixel um die Kantenpixel, die sich auf die Scharfzeichnung auswirken. Bei hochauflösenden Bildern geben Sie einen Wert zwischen 1 und 2 ein. Bei einem niedrigen Wert werden lediglich die Kantenpixel scharfgezeichnet, bei einem hohen Wert werden mehr Pixel scharfgezeichnet. Der korrekte Wert hängt von der Bildgröße ab.
  • Schwellenwert: Bestimmt den Kontrastbereich, der bei der Anwendung des Filters „Unschärfemaske“ ignoriert werden soll. In anderen Worten: Die Option bestimmt, wie stark sich die scharfgezeichneten Pixel vom Umgebungsbereich unterschieden müssen, damit sie als Kantenpixel eingestuft und scharfgezeichnet werden. Um Rauschen zu vermeiden, experimentieren Sie mit Werten zwischen 2 und 20. 
  • Anwenden auf: Bestimmt, ob die Unscharfzeichnung für jede Farbe oder Helligkeit gilt.
Das Scharfzeichnen wird im Thema über das Scharfzeichnen von Bildern beschrieben.
Resamplingmodus Wählen Sie eine Option für den Resamplingmodus. Diese Optionen sorgen dafür, dass das Bild beim Downsampling scharf bleibt:
  • Bilinear – Die schnellste Resampling-Methode. Einige Aliasing-Artefakte sind sichtbar.
  • Bikubisch: Erhöht die CPU-Auslastung, bietet jedoch schärfere Bilder mit weniger deutlichen Aliasing-Artefakten.
  • Scharf2 – kann im Vergleich zu „Bikubisch“ etwas schärfere Ergebnisse erzeugen, ist jedoch CPU-intensiver.
  • Bi-Sharp – Wählt den Standard-Resampler in Photoshop zum Reduzieren der Bildgröße aus, was in Adobe Photoshop als bikubisch schärfer bezeichnet wird.
  • Jede Farbe und Helligkeit: Jede Methode kann auf Farbe oder Helligkeit basieren. Standardmäßig ist Jede Farbe ausgewählt.
Druckauflösung Wählen Sie eine Auflösung für den Druck dieses Bildes. Der Standardwert beträgt 72 Pixel
Bild-Modifikator

Neben den allgemeinen Bildeinstellungen in der Benutzeroberfläche unterstützen dynamische Medien zahlreiche erweiterte Bearbeitungsoptionen für Bilder, die Sie im Feld Bildmodifikatoren festlegen können. Diese Parameter werden in der Befehlsreferenz für das Image Server-Protokoll definiert.

Wichtig: Die folgenden in der API aufgelisteten Funktionen werden nicht unterstützt:

  • Einfache Befehle für Vorgabenerstellung und Rendering: text=  textAngle=  textAttr=  textFlowPath= textFlowXPath=  textPath= und textPs=
  • Lokalisierungsbefehle: locale= und req=xlate
  • req=set ist nicht für die allgemeine Anwendung verfügbar.
  • req=mbrset
  • req=saveToFile
  • req=targets
  • template=
  • Dynamic Media-Nebenservices: SVG, Rendering von Bildern und Web-to-Print

Definieren von Bildvorgabenoptionen mit Bild-Modifikatoren

Zusätzlich zu den auf den Registerkarten „Allgemein“ und „Erweitert“ verfügbaren Optionen können Sie Bildmodifikatoren definieren, damit Sie beim Definieren von Bildvorgaben über mehr Optionen verfügen. Das Rendern von Bildern basiert auf der Scene7-Image-Rendering-API und wird ausführlich in der HTTP-Protokollreferenz beschrieben.

Im Folgenden finden Sie einige einfache Beispiele für die Nutzung von Bild-Modifikatoren. 

Hinweis:

Einige Bild-Modifikatoren können nicht in AEM verwendet werden

  • op_invert – Invertiert jede Farbkomponente für einen negativen Bildeffekt.

    &op_invert=1
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  • op_blur – Wendet einen Weichzeichenfilter auf das Bild an.

    &op_blur=25
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  • Kombinierte Befehle - op_blur und op-invert

    &op_invert=1&op_blur=25
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  • op_brightness – verringert oder erhöht die Helligkeit.

    &op_brightness=75
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  • opac – Passt die Bilddeckkraft an. Ermöglicht es Ihnen, die Vordergrunddeckkraft zu verringern.

    opac=50
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Ändern von Bildvorgaben

So bearbeiten Sie Bildvorgaben:

  1. Tippen oder klicken Sie in AEM auf das AEM-Logo, um auf die globale Navigationskonsole zuzugreifen. Klicken oder tippen Sie dann auf das Werkzeugsymbol und navigieren Sie zu AssetsBildvorgaben.

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  2. Wählen Sie eine Vorgabe aus und klicken Sie dann auf Bearbeiten. Das Fenster Bildvorgabe bearbeiten wird geöffnet.

  3. Nehmen Sie Änderungen vor und klicken Sie auf Speichern, um die Änderungen zu speichern, oder auf Abbrechen, um sie zu verwerfen.

Veröffentlichen von Bildvorgaben

So veröffentlichen Sie Bildvorgaben:

  1. Tippen oder klicken Sie in AEM auf das AEM-Logo, um auf die globale Navigationskonsole zuzugreifen. Klicken oder tippen Sie dann auf das Werkzeugsymbol und navigieren Sie zu AssetsBildvorgaben.

  2. Wählen Sie in der Liste der Bildvorgaben eine oder mehrere Bildvorgaben aus und klicken oder tippen Sie auf Veröffentlichen.

  3. Nachdem die Bildvorgabe veröffentlicht wurde, ändert sich der Status von „Nicht veröffentlicht“ in „Veröffentlicht“.

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Löschen von Bildvorgaben

So löschen Sie Bildvorgaben:

  1. Tippen oder klicken Sie in AEM auf das AEM-Logo, um auf die globale Navigationskonsole zuzugreifen. Klicken oder tippen Sie dann auf das Werkzeugsymbol und navigieren Sie zu AssetsBildvorgaben.

  2. Wählen Sie eine Vorgabe aus und klicken Sie dann auf Löschen. Dynamic Media bestätigt Ihre Löschabsicht. Klicken Sie auf OK, um den Löschvorgang vorzunehmen, oder klicken Sie auf Abbrechen, um den Vorgang abzubrechen.

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