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In diesem Abschnitt wird die Arbeit mit Videos in dynamischen Medien beschrieben.

Schnellstartanleitungen: Videos

Die folgende schrittweise Workflow-Beschreibung soll Ihnen dabei helfen, den schnellen Einstieg in adaptive Videosets in dynamischen Medien zu schaffen. Nach jedem Schritt finden Sie Querverweise auf Themenüberschriften, unter denen Sie weitere Informationen erhalten.

Hinweis:

Stellen Sie vor der Arbeit mit Videos in dynamischen Medien sicher, dass der AEM-Administrator die Cloud-Services für dynamische Medien bereits aktiviert und konfiguriert hat.

  1. Konfigurieren Sie Videos in dynamischen Medien anhand der folgenden Schritte:

  2. Verwalten Sie die Videos in dynamischen Medien anhand der folgenden Schritte:

     

  3. Veröffentlichen Sie die Videos in dynamischen Medien anhand der folgenden Schritte:

Arbeiten mit Videos in dynamischen Medien

„Video“ in dynamischen Medien ist eine Komplettlösung, die das Veröffentlichen von qualitativ hochwertigen adaptiven Videos für das Streaming auf mehreren Bildschirmen vereinfacht, einschließlich Desktop und iOS-, Android-, Blackberry- und Windows-Mobilgeräten. Es umfasst Versionen desselben Videos, die mit unterschiedlichen Bitraten und Formaten kodiert wurden, wie 400 kBit/s, 800 kBit/s und 1000 kBit/s. Der Desktop-Computer oder das Mobilgerät erkennt die verfügbare Bandbreite.

Auf einem iOS-Mobilgerät wird beispielsweise die Bandbreite 3G, 4G oder WLAN erkannt. Dann wird automatisch das richtig kodierte Video aus den verschiedenen Video-Bitraten im adaptiven Videoset ausgewählt. Das Video wird auf Desktops, Mobilgeräten oder Tablets gestreamt.

Außerdem wird die Videoqualität automatisch geändert, wenn sich die Netzwerkbedingungen am Desktop oder Mobilgerät ändern. Wenn darüber hinaus ein Kunde den Vollbildmodus an einem Desktop aktiviert, reagiert das adaptive Videoset, indem eine bessere Auflösung verwendet wird, um das Anzeigeerlebis des Kunden zu verbessern. Adaptive Videosets bieten Ihnen bestmögliche Wiedergabe für Kunden, die das Dynamic Media-Video auf unterschiedlichen Bildschirmen und Geräten wiedergeben.

Die Logik, mit der Video-Player bestimmen, welches kodierte Video wiedergegeben oder während der Wiedergabe ausgewählt werden soll, basiert auf dem folgenden Algorithmus:

  1. Video-Player lädt das erste Videofragment auf Basis der Bitrate, die am nächsten an dem Wert liegt, der im Player selbst als „erste Bitrate“ festgelegt wurde.
  2. Video-Player wechselt auf Basis von Änderungen an der Bandbreitengeschwindigkeit anhand der folgenden Kriterien:
    1. Player wählt den höchsten Bandbreitenstrom aus, der kleiner als die geschätzte Bandbreite oder gleich dieser ist.
    2. Player berücksichtigt nur 80 % der verfügbaren Bandbreite. Beim Wechseln nach oben ist der Player mit nur 70 % konservativer, um Überschätzungen zu vermeiden und sofort zurückzuwechseln.

Detaillierte technische Informationen zum Algorithmus finden Sie unter https://android.googlesource.com/platform/frameworks/av/+/master/media/libstagefright/httplive/LiveSession.cpp

Für das Verwalten von einzelnen Videos und adaptiven Videosets wird Folgendes unterstützt:

  • Hochladen von Videos mit zahlreichen unterstützten Video- und Audioformaten und Kodieren von Videos in das MP4 H.264-Format für die Wiedergabe auf mehreren Bildschirmen Sie können vordefinierte adaptive Videovorgaben oder einzelne Videokodierungsvorgaben verwenden bzw. Ihre eigene Kodierung anpassen, um die Qualität und Größe der Videos zu steuern.
    • Wenn ein adaptives Videoset generiert wird, umfasst es MP4-Videos.
    • Hinweis: Master-/Quellvideos werden einem adaptiven Videoset nicht hinzugefügt.
  • Videountertitelung in allen HTML5-Video-Viewern
  • Organisieren und Durchsuchen von Videos mit kompletter Metadatenunterstützung für die effiziente Verwaltung von Video-Assets
  • Bereitstellen von adaptiven Videosets im Internet sowie auf Desktops und Mobilgeräten, einschließlich iPhone, iPad, Android™, Blackberry und Windows Phone.

Das adaptive Video-Streaming wird auf einer Vielzahl von iOS-Plattformen unterstützt. Siehe die Referenzanleitung für Scene7 Viewer.

Dynamische Medien unterstützen die mobile Videowiedergabe für MP4 H.264-Videos. Welche BlackBerry-Geräte dieses Videoformat unterstützen, können Sie hier einsehen: Unterstützte Videoformate für BlackBerry.

Welche Windows-Geräte dieses Videoformat unterstützen, können Sie hier einsehen: Unterstützte Videoformate für Windows Phone

  • Wiedergabe von Videos mit Video-Viewer-Vorgaben aus dynamischen Medien, einschließlich der Folgenden:
    • Einzelvideo-Viewer
    • Viewer für gemischte Medien, die sowohl Video- als auch Bildinhalte kombinieren
  • Konfigurieren von Video-Playern entsprechend Ihren Branding-Anforderungen
  • Integrieren von Videos in Websites, mobile Sites oder mobile Anwendungen mit einer einfachen URL oder mit Integrationscode

Siehe Dynamische Videowiedergabe.

Weitere Informationen finden Sie auch im Abschnitt zu HTML5-Viewern in der Referenzanleitung für Adobe Scene7 Viewer.

Best Practice: Verwenden des HTML5-Video-Viewers

Die HTML5-Video-Viewer-Vorgaben aus dynamischen Medien stellen robuste Video-Player dar. Damit können Sie viele gängige Probleme im Zusammenhang mit der HTML5-Videowiedergabe sowie Probleme mit Mobilgeräten vermeiden, wie fehlende Bereitstellung von adaptivem Streaming und eingeschränkte Reichweite in Bezug auf Desktop-Browser.

In Bezug auf die Entwicklung des Players können Sie alle Funktionen des Video-Players mit standardmäßigen Webentwicklungstools entwerfen. Sie können beispielsweise die Schaltflächen, die Steuerelemente und den benutzerdefinierten Posterhintergrund mit HTML5 und CSS entwerfen, um Ihre Kunden mit einem angepassten Erscheinungsbild anzusprechen.

Auf der Wiedergabeseite des Viewers wird die Videofähigkeit des Browsers automatisch erkannt. Das Video wird dann per HLS-Streaming (adaptives Video-Streaming) bereitgestellt. Wenn diese Bereitstellungsmethoden nicht verfügbar sind, wird stattdessen der progressive HTML5-Download verwendet.

Indem Sie die Fähigkeiten, die Wiedergabekomponenten anhand von HTML5 und CSS zu entwerfen, eingebettete Wiedergabe zu ermöglichen und adaptives und progressives Streaming zu verwenden (je nach Browserfähigkeit), in einem einzelnen Player kombinieren, erreichen Sie mit Ihren Rich-Media-Inhalten mehr Desktop- und Mobilbenutzer und stellen ein optimiertes Videoerlebnis sicher.

Weitere Informationen finden Sie auch im Abschnitt zu HTML5-Viewern in der Referenzanleitung für Adobe Scene7 Viewer.

Wiedergabe von Videos auf Desktops und mobilen Geräten mit dem HTML5-Video-Viewer

Beim adaptiven Video-Streaming auf Desktop und Mobilgeräten basieren die für den Bitratenwechsel verwendeten Videos auf allen MP4-Videos im adaptiven Videoset.

Die Videowiedergabe erfolgt entweder mithilfe von HLS-Videostreams (HTTP-Live-Streaming) oder progressivem Video-Download. In früheren Versionen von AEM, z. B. 6.0, 6.1 und 6.2, wurden Videos über HTTP gestreamt.

In AEM 6.3 und höheren Versionen werden die Videos nun über HTTPS gestreamt (d. h. HLS-Videostreaming), da die DM-Gatewayservice-URL ebenfalls immer HTTPS verwendet. Beachten Sie, dass es bei diesem Standardverhalten keine Auswirkung auf den Kunden gibt. Video-Streaming wird immer über HTTPS ausgeführt, wenn es nicht durch den Browser unterstützt wird. (siehe folgende Tabelle). Daher:

  • Wenn Sie eine HTTPS-Website mit HTTPS-Video-Streaming haben, ist das Streaming gut.
  • Wenn Sie eine HTTP-Website mit HTTPS-Video-Streaming haben, ist das Streaming gut und es gibt keine Probleme mit gemischten Inhalten im Webbrowser.

HLS (HTTP Live Streaming) ist ein Apple-Standard für adaptives Videostreaming, der die Wiedergabe automatisch an die Netzwerkbandbreitenkapazität anpasst. Darüber hinaus können Kunden einen beliebigen Punkt im Video „suchen“, ohne auf den Download des restlichen Videos zu warten (siehe auch „HTTP-Live-Streaming“).  

Progressives Video wird übermittelt, indem das Video lokal auf den Desktop-Bildschirm oder das Mobilgerät hochgeladen und gespeichert wird.

Die folgende Tabelle beschreibt das Gerät, den Browser und die Wiedergabemethode für Videos auf Desktop-Computern und Mobilgeräten mit Scene7 Video-Viewer.

Gerät Browser Video-Wiedergabemodus
Desktop Internet Explorer 9 und 10 Progressiver Download.
Desktop Internet Explorer 11+ Unter Windows 8 und Windows 10 – HTTPS bei Anforderung von HLS erzwingen. Bekannte Einschränkung: HTTP kann in dieser Kombination von Browser/Betriebssystem nicht mit HLS verwendet werden

Unter Windows 7 – Progressiver Download. Verwendet Standardlogik zur Auswahl von HTTP vs. HTTPS.
Desktop Firefox 23–44 Progressiver Download.
Desktop Firefox 45 oder höher HLS-Video-Streaming.
Desktop Chrome HLS-Video-Streaming.
Desktop Safari (Mac) HLS-Video-Streaming.
Mobil Chrome (Android 6 oder früher) Progressiver Download.
Mobil Chrome (Android 7 oder später) HLS-Video-Streaming.
Mobil Android (Standardbrowser) Progressiver Download.
Mobil Safari (iOS) HLS-Video-Streaming.
Mobil Chrome (iOS) HLS-Video-Streaming.
Mobil Blackberry HLS-Video-Streaming.

Architektur der Videolösung Dynamic Media

Die folgende Grafik zeigt den allgemeinen Bearbeitungs-Workflow für Videos, die über DMGateway hochgeladen und kodiert und für die öffentliche Anzeige verfügbar gemacht werden.

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Hybride Veröffentlichungsarchitektur für Videos

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Best Practices für Kodierung von Videos

Der Workflow Dynamic Media-Videokodierung kodiert Videos, wenn Sie Dynamic Media aktiviert und Video-Cloud-Dienste eingerichtet haben. Dieser Workflow erfasst Informationen zu Historie und Fehlern von Workflow-Prozessen. Siehe Fortschritt von Videokodierung und YouTube-Veröffentlichung überwachen. Wenn Sie Dynamic Media aktiviert und Video-Cloud-Services eingerichtet haben, wird der Workflow Videokodierung Dynamic Media automatisch wirksam, wenn Sie ein Video hochladen. (Wenn Sie keine dynamischen Medien verwenden, gilt der Workflow DAM-Update-Asset.)

Beachten Sie die folgenden Best Practice-Tipps für die Kodierung von Quellvideodateien.

Hinweise zur Videokodierung finden Sie in folgenden Ressourcen:

Quellvideodateien

Verwenden Sie zum Kodieren einer Videodatei eine Quellvideodatei mit der höchstmöglichen Qualität. Verwenden Sie keine zuvor kodierten Videodateien, da diese Dateien bereits komprimiert wurden und die weitere Kodierung zu mangelhafter Videoqualität führen würde.

Die folgende Tabelle beschreibt die empfohlenen Werte für Größe, Seitenverhältnis und Mindest-Bitrate, die Quellvideos vor der Kodierung aufweisen sollten:

Größe

Seitenverhältnis

Mindest-Bitrate

1.024 X 768

4:3

4500 kBit/s für die meisten Videos

1.280 X 720

16:9

3000–6000 kBit/s, je nachdem, wie viel Bewegung im Video vorkommt

1920 X 1080

16:9

6000–8000 kBit/s, je nachdem, wie viel Bewegung im Video vorkommt

Abrufen der Metadaten von Dateien

Sie können die Metadaten einer Datei abrufen, indem Sie diese mit einem Videobearbeitungstool anzeigen oder eine Anwendung verwenden, die zum Abrufen von Metadaten entwickelt wurde. Im Folgenden wird die Nutzung von MediaInfo, einer Drittanbieteranwendung, zum Abrufen der Metadaten einer Videodatei beschrieben:

  1. Gehen Sie zu dieser Webseite: http://mediainfo.sourceforge.net/en/Download.

  2. Wählen Sie das Installationsprogramm für die GUI-Version aus, laden Sie es herunter und befolgen Sie die Installationsanweisungen.

  3. Klicken Sie nach der Installation mit der rechten Maustaste auf die Videodatei (nur Windows) und wählen Sie MediaInfo oder öffnen Sie MediaInfo und ziehen Sie die gewünschte Videodatei in die Anwendung. Alle mit der Videodatei verknüpften Metadaten werden angezeigt, einschließlich Breite, Höhe und fps.

Seitenverhältnis

Wenn Sie eine Videokodierungsvorgabe für die Mastervideodatei auswählen oder erstellen, achten Sie darauf, dass die Vorgabe dasselbe Seitenverhältnis wie die Mastervideodatei aufweist. Das Seitenverhältnis ist das Verhältnis zwischen Breite und Höhe des Videos.

Um das Seitenverhältnis einer Videodatei zu ermitteln, rufen Sie die Metadaten der Datei ab und notieren Sie die Breite und Höhe der Datei (siehe „Abrufen der Metadaten von Dateien“ oben). Ermitteln Sie das Seitenverhältnis dann anhand der folgenden Formel:

Breite/Höhe = Seitenverhältnis

Anhand der folgenden Tabelle können Sie die Formelergebnisse in gängige Seitenverhältnisoptionen umwandeln:

Formelergebnis

Seitenverhältnis

1,33

4:3

0,75

3:4

1,78

16:9

0,56

9:16

Beispiel: Ein Video mit einer Breite von 1440 x einer Höhe von 1080 hat ein Seitenverhältnis von 1440/1080 bzw. 1,33. In diesem Fall wählen Sie eine Videokodierungsvorgabe mit einem Seitenverhältnis von 4:3 aus, um die Videodatei zu kodieren.

Bitrate

Die Bitrate ist die kodierte Menge an Daten für eine Videowiedergabe von einer einzigen Sekunde Dauer. Die Bitrate wird in Kilobit pro Sekunde (kBit/s) gemessen.

Hinweis:

Da alle Codecs verlustreiche Komprimierung verwenden, ist die Bitrate der wichtigste Faktor für die Videoqualität. Bei verlustreicher Komprimierung wird die Datenqualität schlechter, je mehr Sie eine Videodatei komprimieren. Wenn alle anderen Merkmale wie Auflösung, Framerate und Codec gleich sind, gilt daher, dass eine niedrigere Bitrate zu einer niedrigeren Qualität der komprimierten Datei führt.

Sie können zwischen zwei Arten der Bitraten-Kodierung wählen:

  • Konstante Bitraten-Kodierung (CBR): Während der CBR-Kodierung bleibt die Bitrate oder Anzahl der Bits pro Sekunde während des Kodierungsvorgangs gleich. Die CBR-Kodierung speichert die festgelegte Datenrate für das gesamte Video in Ihrer Einstellung. Die CBR-Kodierung optimiert nicht die Qualität von Mediendateien, spart jedoch Speicherplatz.
    Verwenden Sie CBR, wenn Ihr Video im gesamten Video ein ähnliches Bewegungsniveau enthält. CBR wird hauptsächlich zum Streaming von Videoinhalten verwendet. Siehe auch Verwenden von benutzerdefinierten Videokodierungsparametern.
  • Variable Bitratenkodierung (VBR): Die VBR-Kodierung passt die Datenrate nach unten und nach oben an die obere Grenze an. Als Basis dienen die vom Kompressor benötigten Daten. Dies bedeutet, dass die Bitrate der Mediendatei während eines VBR-Kodierungsprozesses je nach der benötigten Bitrate der Mediendateien dynamisch erhöht oder reduziert wird.
    VBR benötigt mehr Zeit für die Kodierung, liefert jedoch die besten Ergebnisse. Die Qualität der Mediendatei ist besonders gut. VBR wird meist für die progressive HTTP-Übermittlung von Videoinhalten verwendet.

Verwendung von VBR vs. CRB
Wenn es um die Auswahl von VBR oder CBR geht, wird für Ihre Mediendateien meist VBR empfohlen. VBR bietet Dateien mit besserer Qualität zu kompetitiven Bitraten. Verwenden Sie bei VBR auf jeden Fall eine Kodierung mit zwei Durchgängen und stellen Sie die maximale Bitrate so ein, dass sie 1,5-mal größer ist als die Ziel-Video-Bitrate.

Berücksichtigen Sie bei Auswahl einer Videokodierungsvorgabe die Verbindungsgeschwindigkeit des Zielendbenutzers. Wählen Sie eine Vorgabe mit einer Datenrate, die 80 % dieser Geschwindigkeit beträgt. Beispiel: Wenn die Verbindungsgeschwindigkeit des Zielendbenutzers 1000 kBit/s beträgt, hat die optimale Vorgabe eine Videodatenrate von 800 kBit/s.

Diese Tabelle enthält die Datenraten von typischen Verbindungsgeschwindigkeiten.

Geschwindigkeit (kBit/s)

Verbindungstyp

256

Einwahlverbindung

800

Typische Mobilverbindung Für diese Verbindung eignet sich eine Datenrate von 400 bis maximal 800 für 3G-Verbindungen.

2.000

Typische Breitband-Desktopverbindung Für diese Verbindung eignet sich eine Datenrate zwischen 800 und 2000 kBit/s, wobei die meisten Ziele im Durchschnitt zwischen 1200 und 1500 kBit/s aufweisen.

5.000

Typische Hochbreitband-Desktopverbindung Die Kodierung in diesem oberen Bereich wird nicht empfohlen, da die Videobereitstellung in dieser Geschwindigkeit für die meisten Benutzer nicht verfügbar ist.

Auflösung

Die Auflösung bezeichnet die Höhe und Breite einer Videodatei in Pixel. Die meisten Quellvideos werden mit hoher Auflösung gespeichert (z. B. 1920 x 1080). Zu Streaming-Zwecken werden Quellvideos in eine niedrigere Auflösung komprimiert (640 x 480 oder weniger).

Auflösung und Datenrate stellen zwei eng miteinander verknüpfte Faktoren der Videoqualität dar. Um dieselbe Videoqualität beizubehalten gilt: Je höher die Anzahl Pixel in einer Videodatei (also je höher die Auflösung), desto höher muss auch die Datenrate sein. Betrachten Sie z. B. die Anzahl Pixel pro Frame in einer Videodatei mit der Auflösung 320 x 240 und einer Datei mit der Auflösung 640 x 480:

Auflösung

Pixel pro Frame

320 x 240

76.800

640 x 480

307.200

Die Datei mit 640 x 480 enthält viermal so viele Pixel pro Frame. Um dieselbe Datenrate für diese beiden Auflösungen zu erreichen, wenden Sie eine vierfache Komprimierung auf die Datei mit 640 x 480 an, was zu einer schlechteren Videoqualität führen kann. Daher führt eine Videodatenrate von 250 kBit/s zu einer hohen Anzeigequalität bei einer Auflösung von 320 x 240, aber nicht bei einer Auflösung von 640 x 480.

Im Allgemeinen gilt: Je höher die verwendete Datenrate, desto besser sieht das Video aus, und je höher die verwendete Auflösung, desto höher ist die benötigte Datenrate, um die Anzeigequalität aufrechtzuerhalten (im Vergleich zu niedrigeren Auflösungen).

Da Auflösung und Datenrate miteinander verknüpft sind, haben Sie beim Kodieren von Videos zwei Optionen:

  • Wählen Sie eine Datenrate und kodieren Sie dann mit der höchsten Auflösung, die mit der gewählten Datenrate eine gute Qualität erzeugt.

  • Wählen Sie eine Auflösung und kodieren Sie dann mit der erforderlichen Datenrate, um hohe Videoqualität mit der gewählten Auflösung zu erreichen.

Orientieren Sie sich beim Auswählen (oder Erstellen) einer Videokodierungsvorgabe für die Mastervideodatei an der folgenden Tabelle, um die richtige Auflösung auszuwählen.

Auflösung

Höhe (Pixel)

Bildschirmgröße

240p

240

Winziger Bildschirm

300p

300

Kleiner Bildschirm, wie er bei Mobilgeräten typisch ist

360p

360

Kleiner Bildschirm

480p

480

Mittlerer Bildschirm

720p

720

Großer Bildschirm

1.080p

1.080

Großer Bildschirm mit High-Definition

Fps (Frames pro Sekunde)

In den USA und Japan werden die meisten Videos mit 29,97 Frames pro Sekunde (fps) aufgenommen, in Europa mit 25 fps. Filme werden mit 24 fps aufgenommen.

Wählen Sie eine Videokodierungsvorgabe aus, die der fps-Rate der jeweiligen Mastervideodatei entspricht. Wenn das Mastervideo beispielsweise 25 fps aufweist, wählen Sie eine Kodierungsvorgabe mit 25 fps. Standardmäßig wird bei jeder benutzerdefinierten Kodierung der fps-Wert der Mastervideodatei verwendet. Daher müssen Sie die fps-Einstellung nicht explizit angeben, wenn Sie eine Videokodierungsvorgabe erstellen.

Abmessungen bei der Videokodierung

Wählen Sie für optimale Ergebnisse Kodierungsabmessungen so aus, dass das Quellvideo ein ganzes Mehrfaches aller kodierten Videos ist.

Um dieses Verhältnis zu berechnen, teilen Sie die Quellbreite durch die kodierte Breite, um das Breitenverhältnis zu ermitteln. Dann teilen Sie die Quellhöhe durch die kodierte Höhe, um das Höhenverhältnis zu ermitteln.

Wenn das resultierende Verhältnis eine Ganzzahl ist, hat das Video die optimale Skalierung. Wenn das errechnete Verhältnis keine Ganzzahl ist, wird die Videoqualität beeinträchtigt, da übrig gebliebene Pixelartefakte auf der Anzeige verbleiben. Dieser Effekt ist am auffälligsten, wenn das Video Text enthält.

Im folgenden Beispiel hat das Quellvideo Abmessungen von 1920 x 1080. Die drei kodierten Videos in der folgenden Tabelle geben die optimalen Kodierungseinstellungen an.

Videotyp

Breite x Höhe

Breitenverhältnis

Höhenverhältnis

Quelle

1920 x 1080

1

1

Kodiert

960 x 540

2

2

Kodiert

640 x 360

3

3

Kodiert

480 x 270

4

4

Kodiertes Videodateiformat

In dynamischen Medien wird empfohlen, MP4 H.264-Videokodierungsvorgaben zu verwenden. Da MP4-Dateien den H.264-Video-Codec nutzen, erhalten Sie damit hohe Videoqualität, aber auch eine komprimierte Dateigröße.

Veröffentlichen von Videos in YouTube

Sie können AEM-Video-Assets direkt in einem YouTube-Kanal veröffentlichen, den Sie zuvor erstellt haben.

Um Video-Assets in YouTube zu veröffentlichen, richten Sie AEM Assets mit Tags ein. Sie können diese Tags mit YouTube-Kanälen verknüpfen. Wenn das Tag eines Video-Assets mit dem Tag eines YouTube-Kanals übereinstimmt, wird das Video in YouTube veröffentlicht. Wenn das Video-Asset kein Tag aufweist, wird es nicht in YouTube veröffentlicht.

Durch die Veröffentlichung auf YouTube wird das Verarbeitungsprofilsystem in AEM und daher auch das Videokodierungsprofil umgangen. Diese Umgehung erfolgt, da YouTube eine eigene Kodierung verwendet, sodass ein Videoverarbeitungsprofil nicht notwendig ist. In den meisten Fällen wird aber davon ausgegangen, dass Ihre Video-Assets bereits ein Videoverarbeitungsprofil durchlaufen haben. Wenn Sie das Videoverarbeitungsprofil umgehen und Videos direkt auf YouTube veröffentlichen, bedeutet das einfach, dass das Video-Asset in AEM Asset keine anzeigbare Miniaturansicht erhält. Außerdem funktionieren nicht kodierte Videos bei Ausführung im Dynamic Media-Ausführungsmodus nicht mit einem der Dynamic Media-Asset-Typen.

Für das Veröffentlichen von Video-Assets auf YouTube-Videoservern müssen die folgenden Aufgaben abgeschlossen werden, um eine sichere Server-zu-Server-Authentifizierung mit YouTube sicherzustellen.

  1. Konfigurieren von Google Cloud-Einstellungen
  2. Erstellen eines YouTube-Kanals
  3. Hinzufügen von Tags zur Veröffentlichung
  4. Aktivieren des Agenten für die YouTube-Veröffentlichungsreplikation
  5. Einrichten von YouTube in AEM
  6. (Optional) Automatisieren der Einstellung von YouTube-Standardeigenschaften für hochgeladene Videos
  7. Veröffentlichen von Videos in Ihrem YouTube-Kanal
  8. (Optional) Überprüfen des auf YouTube veröffentlichten Videos
  9. Verknüpfen von YouTube-URLs mit Ihrer Web-Anwendung

Sie können auch die Veröffentlichung von Videos rückgängig machen, um diese von YouTube zu entfernen.

Konfigurieren von Google Cloud-Einstellungen

Um Inhalte auf YouTube zu veröffentlichen, benötigen Sie ein Google-Konto. Wenn Sie über ein Gmail-Konto verfügen, besitzen Sie bereits ein Google-Konto. Wenn Sie noch nicht über ein Google-Konto verfügen, können Sie einfach eines erstellen. Sie benötigen das Konto, um Anmeldeinformationen für die Veröffentlichung von Video-Assets in YouTube zu erhalten. Wenn bereits ein Konto erstellt wurde, überspringen Sie diese Aufgabe und fahren Sie mit Hinzufügen von Kanälen zu YouTube fort.

Hinweis:

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels waren die folgenden Schritte korrekt. Google aktualisiert jedoch regelmäßig ohne vorherige Ankündigung seine Websites. Daher können die Schritte geringfügig abweichen.

So konfigurieren Sie Google Cloud-Einstellungen:

  1. Erstellen Sie ein neues Google-Konto.
    https://accounts.google.com/SignUp?service=mail
    Wenn Sie bereits über ein Google-Konto verfügen, können Sie zum nächsten Schritt wechseln.

  2. Rufen Sie https://cloud.google.com/ auf.

  3. Klicken Sie auf der Google Cloud Platform-Seite in der Nähe des oberen Randes auf Konsole. Möglicherweise müssen Sie sich mit Ihren Google-Konto-Anmeldeinformationen anmelden.

  4. Klicken Sie auf der Dashboard-Seite auf Projekt erstellen.

  5. Geben Sie im Dialogfeld „Neues Projekt“ einen Projektnamen ein.

    Beachten Sie, dass Ihre Projekt-ID auf dem Projektnamen basiert. Wählen Sie daher den Projektnamen sorgfältig. Er kann nach seiner Erstellung nicht geändert werden. Sie müssen dieselbe Projekt-ID erneut eingeben, wenn Sie später YouTube in Adobe Experience Manager einrichten. Notieren Sie sich die ID des Projekts.

  6. Klicken Sie auf Erstellen.

  7. Klicken Sie im Dashboard auf der Karte „Einstieg“ auf APIs aktivieren und Berechtigungen wie Schlüssel abrufen.

  8. Klicken Sie oben auf der Dashboard-Seite auf API aktivieren.

  9. Klicken Sie auf der Bibliotheksseite unter YouTube-API auf YouTube-Daten-API.

  10. Klicken Sie oben auf der Seite „YouTube-Daten-API v3“ auf Aktivieren, um sie zu aktivieren.

  11. Um die API zu verwenden, benötigen Sie Berechtigungen. Klicken Sie bei Bedarf auf Berechtigungen erstellen.

  12. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste Von wo rufen Sie die API auf? die Option Webserver (z. B. node.js, Tomcat).

  13. Wählen Sie unter Auf welche Daten greifen Sie zu? die Option Benutzerdaten.

  14. Klicken Sie auf die Schaltfläche Welche Berechtigungen benötige ich?.

  15. Geben Sie unter der Überschrift OAuth 2.0-Client-ID erstellen einen eindeutigen Namen ein.

  16. Geben Sie im Textfeld unter der Überschrift Autorisierte Javascript-Ursprünge den folgenden Pfad ein. Ersetzen Sie Ihre eigene Domäne und Anschlussnummer im Pfad und drücken Sie die Eingabetaste, um den Pfad zur Liste hinzuzufügen:

    http://<Servername.Domäne>:<Portnummer>

    Beispiel: http://1a2b3c.meinefirma.com:4321

    Hinweis: Das Pfadbeispiel oben dient nur zu Veranschaulichungszwecken.

  17. Geben Sie im Textfeld unter der Überschrift Autorisierte Umleitungs-URIs den folgenden Pfad ein. Ersetzen Sie Ihre eigene Domäne und Anschlussnummer im Pfad und drücken Sie die Eingabetaste, um den Pfad zur Liste hinzuzufügen:

    http://<Servername.Domäne>:<Portnummer>/etc/cloudservices/youtube.youtubecredentialcallback.json

    Beispiel: http://1a2b3c.meinefirma.com:4321/etc/cloudservices/youtube.youtubecredentialcallback.js

    Hinweis: Das Pfadbeispiel oben dient nur zu Veranschaulichungszwecken.

  18. Klicken Sie auf Client-ID erstellen.

  19. Wählen Sie auf der Seite „Berechtigungen“ unter der Überschrift OAuth 2.0-Genehmigung einrichten die Gmail-Adresse aus, die Sie derzeit verwenden.

  20. Geben Sie im Textfeld unter der Überschrift Benutzern angezeigter Produktname die Daten ein, die auf dem Genehmigungsbildschirm angezeigt werden sollen.

    Der Genehmigungsbildschirm wird AEM-Administratoren angezeigt, wenn sie sich auf YouTube authentifizieren. AEM kontaktiert YouTube, um die Berechtigung zu erhalten.

  21. Klicken Sie auf Weiter.

  22. Klicken Sie unter der Überschrift Downloadberechtigungen auf Herunterladen.

  23. Speichern Sie die Datei client_id.json.

    Sie benötigen die heruntergeladene JSON-Datei beim späteren Einrichten von YouTube in Adobe Experience Manager.

  24. Klicken Sie auf Fertig.

    Erstellen Sie nun einen YouTube-Kanal.

Erstellen eines YouTube-Kanals

Für das Veröffentlichen von Videos auf YouTube benötigen Sie mindestens einen Kanal. Wenn Sie bereits einen YouTube-Kanal erstellt haben, können Sie diese Aufgabe überspringen und zur Aufgabe Hinzufügen von Tags für die Veröffentlichung wechseln.

Vorsicht:

Sie müssen mindestens einen Kanal in YouTube eingerichtet haben, *bevor* Sie unter den YouTube-Einstellungen in AEM (siehe Einrichten von YouTube in AEM unten) Kanäle hinzufügen. Wenn Sie dies nicht vornehmen, wird keine Warnung über nicht vorhandene Kanäle angezeigt. Die Google-Authentifizierung erfolgt jedoch weiterhin beim Hinzufügen eines Kanals. Es kann jedoch nicht ausgewählt werden, an welchen Kanal das Video gesendet wird.

So erstellen Sie einen YouTube-Kanal:

  1. Rufen Sie https://www.youtube.com auf und melden Sie sich mithilfe Ihrer Google-Kontoanmeldeinformationen an.

  2. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke der YouTube-Seite auf Ihr Profilbild (kann auch als Buchstabe in einem einfarbigen Kreis angezeigt werden). Klicken Sie dann auf YouTube-Einstellungen (Zahnradsymbol).

  3. Klicken Sie auf der Seite „Übersicht“ unter der Überschrift „Zusätzliche Funktionen“ auf „Alle meine Kanäle anzeigen“ oder „Neuen Kanal erstellen“.

  4. Klicken Sie auf der Seite „Kanal“ auf Neuen Kanal erstellen.

  5. Geben Sie auf der Seite „Markenkonto“ im Feld „Name Markenkonto“ einen Unternehmensnamen oder den Namen eines anderen beliebigen Kanals ein, in dem Ihre Video-Assets veröffentlicht werden sollen. Klicken Sie dann auf Erstellen.

    Merken Sie sich den von Ihnen hier eingegebenen Namen, da Sie ihn beim Einrichten von YouTube in AEM erneut eingeben müssen.

  6. (Optional) Fügen Sie gegebenenfalls weitere Kanäle hinzu.

    Fügen Sie nun die Tags für die Veröffentlichung hinzu.

Hinzufügen von Tags zur Veröffentlichung

Um Ihre Videos auf YouTube zu veröffentlichen, ordnet AEM Tags einem oder mehreren YouTube-Kanälen hinzu. Informationen zum Hinzufügen von Tags für die Veröffentlichung finden Sie unter Verwalten von Tags.

Falls Sie die Standard-Tags in AEM verwenden möchten, können Sie diese Aufgabe überspringen und zu Aktivieren des Agenten für die YouTube-Veröffentlichungsreplikation navigieren.

 

Aktivieren des Agenten für die YouTube-Veröffentlichungsreplikation

  1. Klicken Sie in der linken oberen Ecke von AEM auf das AEM-Logo. Klicken Sie dann in der linken Leiste auf Tools > Bereitstellung > Replikation > Agenten für Autor.

  2. Klicken Sie auf der Seite „Agenten für Autor“ auf YouTube veröffentlichen (YouTube).

  3. Klicken Sie auf der Symbolleiste rechts neben den Einstellungen auf Bearbeiten.

  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktiviert, um den Replikationsagenten zu aktivieren.

  5. Klicken Sie auf OK.

    Nun richten Sie YouTube in AEM ein.

Einrichten von YouTube in AEM

  1. Tippen Sie in der linken oberen Ecke von AEM auf das AEM-Logo, klicken Sie dann links in der Leiste auf Tools (Hammersymbol) > Bereitstellung > Cloud-Services.

  2. Klicken Sie unter der Überschrift „Services von Dritten“ unter „YouTube“ auf Jetzt konfigurieren.

  3. Geben Sie im Dialogfeld „Konfiguration erstellen“ einen Titel (obligatorisch) und einen Namen (optional) in die entsprechenden Felder ein.

  4. Klicken Sie auf Erstellen.

  5. Geben Sie im Dialogfeld „YouTube-Kontoeinstellungen“ im Feld Anwendungsname die Google-Projekt-ID ein.

    Sie haben die Projekt-ID bereits während der Konfiguration der Google Cloud-Einstellungen angegeben.
    Lassen Sie das Dialogfeld „YouTube-Kontoeinstellungen“ geöffnet, da Sie gleich zu ihm zurückkehren werden.

  6. Öffnen Sie die in der vorherigen Aufgabe „Konfigurieren von Google Cloud-Einstellungen“ heruntergeladene und gespeicherte JSON-Datei in einem Nur-Text-Editor.

  7. Markieren und kopieren Sie den gesamten JSON-Text.

  8. Kehren Sie zum Dialogfeld „YouTube-Kontoeinstellungen“ zurück und fügen Sie den JSON-Text im Feld JSON-Konfiguration ein.

  9. Klicken Sie auf OK.

    Richten Sie nun YouTube-Kanäle in AEM ein.

  10. Klicken Sie auf der rechten Seite von Verfügbare Kanäle auf + (Pluszeichen).

  11. Geben Sie im Dialogfeld „Einstellungen für YouTube-Kanal“ im Feld „Titel“ den Namen des Kanals ein, den Sie zuvor in der Aufgabe Hinzufügen von Kanälen zu YouTube erstellt haben.

    Sie können optional eine Beschreibung hinzufügen.

  12. Klicken Sie auf OK.

  13. Die YouTube-/Google-Authentifizierung wird angezeigt. Wenn Sie nicht bereits beim Google Cloud-Konto angemeldet sind, überspringen Sie diesen Schritt.

    • Geben Sie den Google-Benutzernamen und das -Kennwort ein, der bzw. das mit der Google-Projekt-ID und dem obigen JSON-Text verknüpft ist.
    • In Abhängigkeit davon, über wie viele Kanäle Ihr Konto verfügt, werden mindestens zwei Elemente angezeigt. Wählen Sie einen Kanal aus. Wählen Sie nicht die E-Mail-Adresse aus.
    • Tippen Sie auf der nächsten Seite auf Akzeptieren, um den Zugriff auf diesen Kanal zu gewähren.

     

  14. Klicken Sie auf Zulassen.

    Richten Sie nun Tags für die Veröffentlichung ein.

  15. Einstellen von Tags für die Veröffentlichung: Klicken Sie auf der Seite „Cloud-Services > YouTube“ auf das Stiftsymbol, um die Liste der Tags zu bearbeiten, die Sie verwenden möchten.

  16. Klicken Sie auf das Dropdown-Listensymbol (umgekehrtes Caret-Zeichen), um die Liste der verfügbaren Tags in AEM anzuzeigen.

  17. Klicken Sie auf ein oder mehre Tags, um sie hinzuzufügen.

    Wählen Sie zum Löschen eines von Ihnen hinzugefügten Tags das Tag aus und klicken Sie auf X.

  18. Wenn Sie alle gewünschten Tags hinzugefügt haben, klicken Sie auf OK.
     

    Nun können Sie Videos in Ihrem YouTube-Kanal veröffentlichen.

(Optional) Automatisieren der Einstellung von YouTube-Standardeigenschaften für hochgeladene Videos

Sie können die Einstellung von YouTube-Eigenschaften beim Hochladen Ihrer Videos automatisieren. Dazu erstellen Sie in AEM ein Metadaten-Verarbeitungsprofil.

Um das Metadaten-Verarbeitungsprofil zu erstellen, kopieren Sie zunächst die Werte aus den Feldern Feldbezeichnung, Zu Eigenschaft zuordnen und Wahlen, die sich alle in Metadatenschemata für Video befinden. Anschließend erstellen Sie Ihr Metadaten-Verarbeitungsprofil für YouTube-Videos, indem Sie diese Werte hinzufügen.

So automatisieren Sie die Einstellung von YouTube-Standardeigenschaften für hochgeladene Videos:

  1. Klicken Sie in der linken oberen Ecke von AEM auf das AEM-Logo und tippen Sie links in der Leiste auf Tools (Hammersymbol) > Assets > Metadatenschemata.

  2. Klicken Sie auf Standard. (Aktiveren Sie nicht das Auswahlfeld links neben „Standard“.)

  3. Klicken Sie auf der Seite Standard auf das Kontrollkästchen links neben Video und klicken Sie dann auf Bearbeiten.

  4. Klicken Sie auf der Seite „Metadatenschema-Editor“ auf die Registerkarte Erweitert.

  5. Klicken Sie unter der Überschrift „YouTube-Publishing“ auf YouTube-Kategorie. (Klicken Sie nicht auf die Dropdown-Liste „YouTube-Kategorie“.)

  6. Führen Sie Folgendes auf der Registerkarte Einstellungen auf der rechten Seite durch:

    • Wählen Sie den Wert im Textfeld Feldbezeichnung aus und kopieren Sie ihn.
      Fügen Sie den kopierten Wert in einen geöffneten Texteditor ein. Sie benötigen diesen Wert später, wenn Sie das Metadaten-Verarbeitungsprofil erstellen. Lassen Sie den Texteditor geöffnet.
    • Wählen Sie den Wert im Textfeld Zu Eigenschaft zuordnen aus und kopieren Sie ihn.
      Fügen Sie den kopierten Wert in den geöffneten Texteditor ein. Sie benötigen diesen Wert später, wenn Sie das Metadaten-Verarbeitungsprofil erstellen. Lassen Sie den Texteditor geöffnet.
    • Wählen Sie unter Wahlen den zu verwendenden Standardwert aus (beispielsweise „Personen und Blogs“ oder „Wissenschaft und Technik“) und kopieren Sie ihn.
      Fügen Sie den kopierten Wert in den geöffneten Texteditor ein. Sie benötigen diesen Wert später, wenn Sie das Metadaten-Verarbeitungsprofil erstellen. Lassen Sie den Texteditor geöffnet.
  7. Klicken Sie unter der Überschrift „YouTube-Publishing“ auf YouTube-Datenschutz. (Klicken Sie nicht auf die Dropdown-Liste „YouTube-Datenschutz“.)

  8. Führen Sie Folgendes auf der Registerkarte Einstellungen auf der rechten Seite durch:

    • Wählen Sie den Wert im Textfeld Feldbezeichnung aus und kopieren Sie ihn.
      Fügen Sie den kopierten Wert in einen geöffneten Texteditor ein. Sie benötigen diesen Wert später, wenn Sie das Metadaten-Verarbeitungsprofil erstellen. Lassen Sie den Texteditor geöffnet.
    • Wählen Sie den Wert im Textfeld Zu Eigenschaft zuordnen aus und kopieren Sie ihn.
      Fügen Sie den kopierten Wert in den geöffneten Texteditor ein. Sie benötigen diesen Wert später, wenn Sie das Metadaten-Verarbeitungsprofil erstellen. Lassen Sie den Texteditor geöffnet.
    • Wählen Sie unter Wahlen den Standardwert aus, den Sie verwenden möchten, und kopieren Sie ihn. Beachten Sie, dass unter „Wahlen“ Paare von jeweils zwei Werten vorliegen. Das untere Feld des Wertepaars ist der Standardwert, den Sie kopieren müssen, beispielsweise „Öffentlich“, „Nicht aufgeführt“ oder „Privat“.
      Fügen Sie den kopierten Wert in den geöffneten Texteditor ein. Sie benötigen diesen Wert später, wenn Sie das Metadaten-Verarbeitungsprofil erstellen. Lassen Sie den Texteditor geöffnet.
  9. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke der Seite „Metadatenschema-Editor“ auf Abbrechen.

  10. Klicken Sie in der linken oberen Ecke von AEM auf das AEM-Logo und tippen Sie links in der Leiste auf Tools (Hammersymbol) > Assets > Metadatenprofile.

  11. Klicken Sie auf der Seite „Metadatenprofile“ in der rechten oberen Ecke der Seite auf Erstellen. Geben Sie im Dialogfeld „Metadatenprofil hinzufügen“ im Textfeld Profiltitel den Namen YouTube-Video ein.

  12. Klicken Sie auf der Seite „Metadatenprofil-Editor“ auf die Registerkarte Erweitert.

  13. Fügen Sie die kopierten YouTube-Publishing-Werte dem Profil hinzu, indem Sie folgende Schritte ausführen:

    • Klicken Sie rechts auf der Seite auf die Registerkarte Formular erstellen.
    • Ziehen Sie die Komponente mit der Beschriftung Bereichs-Kopfzeile nach links und legen Sie sie im Formularbereich ab.
    • Klicken Sie auf Feldbezeichnung, um die Komponente auszuwählen.
    • Geben Sie rechts auf der Seite auf der Registerkarte „Einstellungen“ im Textfeld „Feldbezeichnung“ den Text YouTube-Veröffentlichung ein.
    • Klicken Sie auf die Registerkarte Formular erstellen. Ziehen Sie dann die Komponente mit der Bezeichnung Einzeiliger Text und legen Sie sie unter der Überschrift YouTube-Publishing ab, die Sie gerade erstellt haben.
    • Klicken Sie auf Feldbezeichnung, um die Komponente auszuwählen.
    • Fügen Sie die zuvor kopierten YouTube-Publishing-Werte („Feldbezeichnung“ und „Zu Eigenschaft zuordnen“) in die entsprechenden Felder des Formulars ein, das sich rechts auf der Seite „Formular bearbeiten“ auf der Registerkarte „Einstellungen“ befindet. Fügen Sie den Wert für „Wahlen“ in das Feld „Standardwert“ ein.
  14. Fügen Sie die kopierten YouTube-Datenschutzwerte dem Profil hinzu, indem Sie folgende Schritte ausführen:

    • Klicken Sie rechts auf der Seite auf die Registerkarte Formular erstellen.
    • Ziehen Sie die Komponente mit der Beschriftung Bereichs-Kopfzeile nach links und legen Sie sie im Formularbereich ab.
    • Klicken Sie auf Feldbezeichnung, um die Komponente auszuwählen.
    • Geben Sie rechts auf der Seite auf der Registerkarte „Einstellungen“ im Textfeld „Feldbezeichnung“ den Text YouTube-Datenschutz ein.
    • Klicken Sie auf die Registerkarte Formular erstellen. Ziehen Sie dann die Komponente mit der Bezeichnung Einzelzeiliger Text und legen Sie sie unter der Überschrift YouTube-Datenschutz ab, die Sie gerade erstellt haben.
    • Klicken Sie auf Feldbezeichnung, um die Komponente auszuwählen.
    • Fügen Sie die zuvor kopierten YouTube Publishing-Werte („Feldbezeichnung“ und „Zu Eigenschaft zuordnen“) in die entsprechenden Felder des Formulars ein, das sich rechts auf der Seite „Formular bearbeiten“ auf der Registerkarte „Einstellungen“ befindet. Fügen Sie den Wert für „Wahlen“ in das Feld „Standardwert“ ein.
  15. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf Speichern.

  16. Wenden Sie das Metadatenprofil für YouTube Publishing auf die Ordner an, in die Sie Videos hochladen möchten. Sie müssen sowohl das Metadatenprofil als auch das Video-Profil festlegen.

    Siehe Metadatenprofile und Videoprofile.

Veröffentlichen von Videos in Ihrem YouTube-Kanal

Nun verknüpfen Sie die Tags, die Sie den Video-Assets zuvor hinzugefügt haben. So geben Sie AEM an, welche Assets in Ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht werden sollen.

Hinweis:

Um Inhalte über YouTube zu veröffentlichen, verwendet AEM den Workflow In YouTube veröffentlichen, mit dem Sie den Fortschritt überwachen und Fehlerinformationen anzeigen können.

Siehe Fortschritt von Videokodierung und YouTube-Veröffentlichung überwachen

So veröffentlichen Sie Videos in Ihrem YouTube-Kanal:

  1. Navigieren Sie in AEM zu einem Video-Asset, das Sie in Ihrem YouTube-Kanal veröffentlichen möchten.

  2. Wählen Sie das Video-Asset aus.

    Unabhängig von ausgewähltem Video-Asset, ursprünglichem Quellvideo oder kodierter Darstellung des Videos wird immer das ursprüngliche Quellvideo hochgeladen.

  3. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Eigenschaften.

  4. Klicken Sie auf der Registerkarte „Basis“ unter der Überschrift „Metadaten“ rechts neben dem Feld „Tags“ auf Durchsuchen.

  5. Navigieren Sie auf der Seite „Tags auswählen“ zu den Tags, die Sie verwenden möchten, und wählen Sie ein oder mehrere Tags aus.

  6. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke der Seite auf das Symbol Bestätigen.

  7. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke der Seite „Eigenschaften“ auf Speichern.

  8. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Veröffentlichen > Veröffentlichen.

    Optional können Sie das veröffentlichte Video in Ihrem YouTube-Kanal überprüfen.

(Optional) Überprüfen des in YouTube veröffentlichten Videos

Sie können den Fortschritt der YouTube-Veröffentlichung (oder des Rückgängigmachens der Veröffentlichung) überwachen.

Siehe Fortschritt von Videokodierung und YouTube-Veröffentlichung überwachen

Publishing-Zeiten können abhängig von zahlreichen Faktoren erheblich variieren, einschließlich Format des Mastervideos, Dateigröße und Upload-Datenverkehr. Der Publishing-Prozess kann einige Minuten bis zu mehrere Stunden dauern. Denken Sie außerdem daran, dass Formate mit höheren Auflösungen sehr viel langsamer angezeigt werden. Die Anzeige von 720p und 1080p beispielsweise dauert sehr viel länger als die Anzeige von 480p.

Wenn nach acht Stunden noch immer die Statusmeldung Hochgeladen (Verarbeitung läuft, bitte warten) angezeigt wird, entfernen Sie das Video von der Site und laden Sie es erneut hoch.

Verknüpfen von YouTube-URLs mit einer Webanwendung

Sie können nach dem Veröffentlichen des Videos eine YouTube-URL-Zeichenfolge abrufen, die durch dynamische Medien generiert wird. Wenn Sie die YouTube-URL kopieren, wird sie in der Zwischenablage abgelegt, sodass Sie sie nach Bedarf in Seiten einer Website oder Anwendung einfügen können.

Hinweis:

Die YouTube-URL kann erst kopiert werden, wenn Sie das Video-Asset in YouTube veröffentlicht haben.

So verknüpfen Sie YouTube-URLs mit einer Webanwendung:

  1. Navigieren Sie zum auf YouTube veröffentlichten Video-Asset, dessen URL Sie kopieren möchten, und wählen Sie es aus.

    Denken Sie daran, dass YouTube-URLs erst kopiert werden können, nachdem Sie die Video-Assets in YouTube veröffentlicht haben.

  2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Eigenschaften.

  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.

  4. Wählen und kopieren Sie unter der Überschrift „YouTube-Publishing“ in der YouTube-URL-Liste den URL-Text in Ihren Webbrowser, um das Asset in einer Vorschau anzuzeigen oder der Seite mit den Webinhalten hinzuzufügen.

Rückgängigmachen der Veröffentlichung von Videos und Entfernen aus YouTube

Wenn Sie die Veröffentlichung eines Video-Assets in AEM rückgängig machen, wird das Video aus YouTube entfernt.

 

Vorsicht:

Videos, die Sie direkt in YouTube entfernen, erkennt AEM nicht als gelöscht und verhält sich so, als wären sie auf YouTube weiterhin veröffentlicht. Machen Sie die Veröffentlichung von Video-Assets in YouTube immer über AEM rückgängig.

Hinweis:

Um Inhalte aus YouTube zu entfernen, verwendet AEM den Workflow Veröffentlichung auf YouTube rückgängig machen, mit dem Sie den Fortschritt überwachen und Fehlerinformationen anzeigen können.

Siehe Fortschritt von Videokodierung und YouTube-Veröffentlichung überwachen

So machen Sie die Veröffentlichung von Videos rückgängig, um sie von YouTube zu entfernen:

  1. Klicken Sie in der linken oberen Ecke von AEM auf das AEM-Logo und tippen Sie dann links in der Leiste auf Tools (Hammersymbol) > Assets.

  2. Navigieren Sie zu den Video-Assets, deren Veröffentlichung in Ihrem YouTube-Kanal Sie rückgängig machen möchten.

  3. Wählen Sie in einem Asset-Auswahlmodus eines oder mehrere der veröffentlichten Video-Assets aus.

  4. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Veröffentlichung rückgängig machen > Veröffentlichung rückgängig machen.

Fortschritt von Videokodierung und YouTube-Veröffentlichung überwachen

Wenn Sie ein neues Video in einen Ordner hochladen, auf den Videokodierung angewendet wurde, oder Ihr Video auf YouTube veröffentlichen, haben Sie vielfältige Möglichkeiten, den Fortschritt (oder die aufgetretenen Fehler) der Videokodierung/Youtube-Veröffentlichung zu überwachen. Der tatsächliche Fortschritt der YouTube-Veröffentlichung ist nur über die Protokolle einsehbar. Ob die Veröffentlichung erfolgreich war oder nicht, kann jedoch auch auf andere Weise geprüft werden, wie im folgenden Verfahren beschrieben. Darüber hinaus können Sie in einer E-Mail-Benachrichtigung darüber informiert werden, ob ein Workflow zur YouTube-Veröffentlichung oder Videokodierung abgeschlossen oder abgebrochen wurde. 

Fortschritt überwachen

So überwachen Sie den Fortschritt (auch die fehlgeschlagene Kodierung/YouTube-Veröffentlichung):

  1. Fortschritt der Videokodierung in Ihrem Asset-Ordner anzeigen:

    • In der Kartenansicht wird der Fortschritt der Videokodierung in Prozent auf dem Asset angezeigt. Falls ein Fehler auftritt, werden diese Informationen ebenfalls für das Asset angezeigt. 
    chlimage_1
    • In der Listenansicht wird der Fortschritt der Videokodierung in der Spalte Verarbeitungsstatus angezeigt. Bei einem Fehler wird die Nachricht in derselben Spalte angezeigt. 
    chlimage_1

    Diese Spalte wird standardmäßig nicht angezeigt. Um die Spalte zu aktivieren, wählen Sie aus dem Dropdown-Menü Anzeigeeinstellungen und fügen Sie die Spalte Verarbeitungsstatus hinzu oder tippen bzw. klicken Sie auf Aktualisieren.

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  2. Fortschritt in den Asset-Details anzeigen. Wenn Sie auf ein Asset tippen oder klicken, öffnen Sie das Dropdown-Menü und wählen Sie die Option Zeitleiste. Um die Ergebnisse auf Workflow-Aktivitäten wie Kodierung oder YouTube-Veröffentlichung zu begrenzen, wählen Sie Workflows.

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    Workflow-Informationen wie Kodierung werden in der Zeitleiste angezeigt. Bei YouTube-Veröffentlichungen enthält die Workflow-Zeitleiste auch den Namen des YouTube-Kanals und die URL zum YouTube-Video. Darüber hinaus werden in der Workflow-Zeitleiste auch die Fehlerbenachrichtigungen angezeigt.

    Hinweis:

    Die endgültige Aufzeichnung von Ausfall-/Fehlernachrichten kann länger dauern, da für Wiederholungen, Wiederholungsverzögerung und Zeitlimit unter http://localhost:4502/system/console/configMgr mehrere Workflow-Konfigurationen vorliegen, beispielsweise:

    • Konfiguration der Warteschlange für Apache Sling-Aufträge
    • Handler für externe Prozessaufträge im Adobe Granite-Workflow
    • Granite-Workflow – Zeitlimit-Warteschlange

    Sie können die Eigenschaften WiederholungenWiederholungsverzögerung und Zeitlimit in diesen Konfigurationen anpassen.

  3. Informationen zu den Workflows in Verarbeitung finden Sie anhand der Workflow-Instanzen unter Tools > Workflow > Instanzen

    Hinweis:

    Möglicherweise benötigen Sie Administratorrechte, um auf das Menü Tools zugreifen zu können.

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    Wählen Sie die Instanz aus und tippen oder klicken Sie auf Historie öffnen.

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    Im Bereich „Workflow-Instanzen“ können Sie Workflows auch aussetzen, beenden oder umbenennen. Weitere Informationen finden Sie unter Workflows verwalten

  4. Informationen zu fehlgeschlagenen Workflows finden Sie unter Tools > Workflow > Fehlschläge. Unter Workflow-Fehler sind alle fehlgeschlagenen Workflow-Aktivitäten aufgeführt.

    Hinweis:

    Möglicherweise benötigen Sie Administratorrechte, um auf das Menü Tools zugreifen zu können.

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    Hinweis:

    Die endgültige Aufzeichnung von Fehlernachrichten kann länger dauern, da für Wiederholungen, Wiederholungsverzögerung und Zeitlimit unter http://localhost:4502/system/console/configMgr mehrere Workflow-Konfigurationen vorliegen, beispielsweise:

    • Konfiguration der Warteschlange für Apache Sling-Aufträge
    • Handler für externe Prozessaufträge im Adobe Granite-Workflow
    • Granite-Workflow – Zeitlimit-Warteschlange

    Sie können die Eigenschaften WiederholungenWiederholungsverzögerung und Zeitlimit in diesen Konfigurationen anpassen.

  5. Informationen zu abgeschlossenen Workflows finden Sie im Workflow-Archiv, das unter Tools > Workflow > Archiv zur Verfügung steht. Im Workflow-Archiv sind alle abgeschlossenen Workflow-Aktivitäten aufgeführt.

    Hinweis:

    Möglicherweise benötigen Sie Administratorrechte, um auf das Menü Tools zugreifen zu können.

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  6. Möglicherweise erhalten Sie E-Mail-Benachrichtigungen über abgebrochene oder fehlgeschlagene Workflow-Aufträge. Diese E-Mail-Benachrichtigungen können von einem Administrator konfiguriert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von E-Mail-Benachrichtigungen.

Konfigurieren von E-Mail-Benachrichtigungen

Hinweis:

Möglicherweise benötigen Sie Administratorrechte, um auf das Menü Tools zugreifen zu können.

Wie Sie Benachrichtigungen konfigurieren, hängt davon ab, ob Sie Benachrichtigungen für Kodierungs- oder YouTube-Veröffentlichungsaufträge benötigen:

  • Kodierungsaufträge: Sie können unter Tools > Vorgänge > Webkonsole auf die Konfigurationsseite für alle AEM-Workflows zugreifen – und indem Sie nach E-Mail-Benachrichtigungsservice für Day CQ-Workflow suchen. Siehe Konfigurieren von E-Mail-Benachrichtigung in AEM. Sie können die Kontrollkästchen für Bei Abbruch benachrichtigen oder Bei Abschluss benachrichtigen entsprechend aktivieren/deaktivieren.
  • Gehen Sie bei YouTube-Veröffentlichungsaufträgen wie folgt vor:
  1. Wählen Sie in AEM Tools > Workflow > Modelle.

  2. Wählen Sie den Workflow Auf YouTube veröffentlichen und tippen oder klicken Sie auf Bearbeiten

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflowschritt YouTube-Upload und tippen oder klicken Sie auf Bearbeiten

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Argumente

  5. Sie können die folgenden Kontrollkästchen aktivieren bzw. deaktivieren:

    • Start der Veröffentlichung
    • Fehler beim Veröffentlichen
    • Veröffentlichung abgeschlossen, enthält Informationen über Kanäle und URLs

    Wenn Sie ein Kontrollkästchen deaktivieren, erhalten Sie die angegebene E-Mail-Benachrichtigung vom Workflow „YouTube-Publishing“ nicht.

    Hinweis:

    Diese E-Mails sind für YouTube spezifisch und eine Ergänzung der generischen Workflow-E-Mail-Benachrichtigungen. Sie können daher je nach den Konfigurationseinstellungen zwei E-Mail-Benachrichtigungen erhalten – die im E-Mail-Benachrichtigungsservice Day CQ-Workflow verfügbare generische Benachrichtigung und eine für YouTube spezifische Benachrichtigung.

Anzeigen von Videoberichten

Hinweis:

Videoberichte sind verfügbar, wenn Sie Dynamic Media im Hybridmodus ausführen; Berichte sind nicht verfügbar, wenn Sie Dynamic Media im Scene7-Modus ausführen.

Videoberichte enthalten mehrere aggregierte Metriken für einen angegebenen Zeitaum, anhand derer Sie überwachen können, dass veröffentlichte individuelle und aggregierte Videos die erwartete Leistung zeigen. Die folgenden Top-Metrikdaten werden für alle veröffentlichten Videos auf der gesamten Website aggregiert:

  • Videostarts
  • Abschlussrate
  • Durchschnittliche Zeit im Video
  • Gesamtzeit im Video
  • Videos pro Besuch

Eine Tabelle mit allen veröffentlichten Videos wird ebenfalls angezeigt, damit Sie die am häufigsten angezeigten Videos auf der Website basierend auf insgesamt gestarteten Videos verfolgen können.

Wenn Sie in der Liste auf einen Videonamen tippen, wird der Bericht zur Zielgruppentreue (Abbruch) in Form eines Liniendiagramms angezeigt. Das Diagramm enthält die Anzahl der Ansichten für jeden einzelnen Moment während der Videowiedergabe. Wenn Sie das Video wiedergeben, bewegt sich die vertikale Leiste synchron mit der Zeitanzeige im Player. Abfälle in den Liniendiagrammdaten geben an, wo die Zielgruppe das Video aus Desinteresse abbricht.

Wenn das Video außerhalb von Adobe Experience Manager für dynamische Medien kodiert wurde, sind das Diagramm zur Zielgruppentreue (Abbruch) und die Daten zur Wiedergabe in Prozent in der Tabelle nicht verfügbar.

Informationen hierzu finden Sie unter Konfigurieren der Cloud-Services für dynamische Medien.

Hinweis:

Nachverfolgungs- und Berichtsdaten basierend ausschließlich auf der Nutzung des eigenen Video-Players und der zugehörigen Video-Player-Vorgabe von dynamischen Medien. Daher können Sie keine Videos nachverfolgen und in Berichte aufnehmen, die mit anderen Video-Playern wiedergegeben werden.

Wenn Sie die Funktion „Videoberichte“ zum ersten Mal aufrufen, enthält der Bericht standardmäßig Videodaten für den Zeitraum vom ersten Tag des aktuellen Monats bis zum aktuellen Datum. Sie können den Standard-Datumsbereich aber außer Kraft setzen, indem Sie Ihren eigenen Datumsbereich angeben. Wenn Sie „Videoberichte“ das nächste Mal aufrufen, wird der angegebene Datumsbereich verwendet.

Damit Videoberichte ordnungsgemäß funktionieren, wird automatisch eine Report Suite-ID erstellt, wenn Cloud-Services für dynamische Medien konfiguriert werden. Gleichzeitig wird die Report Suite-ID an den Publish-Server übergeben, damit sie für die Funktion „URL kopieren“ bei der Asset-Vorschau verfügbar ist. Dafür muss der Publish-Server aber bereits eingerichtet sein. Wenn der Publish-Server nicht eingerichtet ist, können Sie zwar dennoch die Veröffentlichung vornehmen, um den Videobericht anzuzeigen, Sie müssen aber zur Cloud-Konfiguration für dynamische Medien zurückkehren und auf OK tippen.

So zeigen Sie Videoberichte an:

  1. Tippen Sie in der linken oberen Ecke von AEM auf das AEM-Logo, tippen Sie dann links in der Leiste auf Tools (Hammersymbol) > Assets > Videoberichte.

  2. Führen Sie auf der Seite „Videoberichte“ eine der folgenden Aktionen aus:

    • Tippen Sie in der Nähe der oberen rechten Ecke auf das Symbol Videobericht aktualisieren.
      Sie müssen den Bericht nur dann aktualisieren, wenn das Enddatum des Berichts der aktuelle Tag ist. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie die Videoverfolgung sehen, die seit der letzten Ausführung des Berichts erfolgt ist.
    • Tippen Sie in der Nähe der oberen rechten Ecke auf das Symbol Datumsauswahl.
      Geben Sie den Anfang und das Ende des Datumsbereichs an, für den Sie Videodaten anzeigen möchten, und tippen Sie dann auf Bericht ausführen.

    Im Gruppenfeld „Top-Metriken“ werden verschiedene aggregierte Messungen für alle veröffentlichten Videos auf der Site angegeben.

     

  3. Tippen Sie in der Tabelle mit den top veröffentlichten Videos auf einen Videonamen, um das Video abzuspielen und den Bericht zur Zielgruppentreue (Abbruch) des Videos anzuzeigen.

Anzeigen von Videoberichten basierend auf einem Video-Viewer, den Sie mit dem Scene7 HTML5 Viewer SDK erstellt haben

Wenn Sie einen von dynamischen Medien standardmäßig bereitgestellten Video-Viewer verwenden oder eine benutzerdefinierte Viewer-Vorgabe anhand eines Standardvideo-Viewers erstellt haben, müssen Sie keine zusätzlichen Schritte ausführen, um Videoberichte anzuzeigen. Wenn Sie aber anhand des Scene7 HTML5 Viewer SDK einen eigenen Video-Viewer erstellt haben, gehen Sie wie folgt vor, um sicherzustellen, dass der Video-Viewer Tracking-Ereignisse an die Funktion „Videoberichte“ von dynamischen Medien sendet.

Erstellen Sie Ihre eigenen Video-Viewer anhand der Referenz für Scene7 Viewer und mit dem Scene7 HTML5 Viewers SDK.

Siehe die Referenzanleitung für Scene7 Viewer.

Laden Sie das Scene7 HTML Viewer SDK von Adobe Developer Connection herunter.

Siehe Adobe Developer Connection.

 

So zeigen Sie Videoberichte basierend auf einem Video-Viewer an, den Sie mit dem Scene7 HTML5 Viewer SDK erstellt haben:

  1. Navigieren Sie zu einem veröffentlichten Video-Asset.

  2. Wählen Sie in der Nähe der linken oberen Ecke der Seite des Assets in der Dropdown-Liste Viewer aus.

  3. Wählen Sie eine Video-Viewer-Vorgabe aus und kopieren Sie den Integrationscode.

  4. Suchen Sie im Integrationscode die folgende Zeile:

    videoViewer.setParam(„config2“, „<value>“)

    Der Parameter config2 aktiviert die Verfolgung in HTML5-Viewern. Er ist außerdem eine firmenspezifische Vorgabe, die die Konfigurationsinformationen für Videoberichte und für kundenspezifische Adobe Analytics-Konfigurationen enthält.

    Den richtigen Wert für den Parameter „config2“ finden Sie sowohl im Integrationscode als auch in der Funktion URL kopieren. Der in der URL des Befehls URL kopieren zu suchende Parameter ist &config2=<value>. Der Wert lautet fast immer companypreset, kann aber in einigen Fällen auch companypreset-1, companypreset-2 usw. lauten.

  5. Fügen Sie im benutzerspezifischen Video-Viewer-Code AppMeasurementBridge .jsp wie folgt zur Viewer-Seite hinzu:

    • Bestimmen Sie zunächst, ob Sie den Parameter &preset benötigen.
      Wenn der Parameter config2 companypreset lautet, benötigen Sie &preset=parameter nicht .
      Wenn config2 irgendeinen anderen Wert aufweist, setzen Sie den preset-Parameter auf denselben Wert wie den Parameter config2. Beispiel: Wenn config2=companypreset-2, fügen Sie &param2=companypreset-2 zur AppMeasurmentBridge.jsp-URL hinzu.
    • Fügen Sie dann das Skript AppMeasurementBridge.jsp hinzu:
      <script language="javascript" type="text/javascript" src="http://s7d1.scene7.com/s7viewers/AppMeasurementBridge.jsp?company=robindallas&preset=companypreset-2"></script>
  6. Erstellen Sie die TrackingManager-Komponente wie folgt:

    • Erstellen Sie nach dem Aufruf von s7sdk.Utils.init(); eine TrackingManager-Instanz, um Ereignisse zu verfolgen. Fügen Sie dazu Folgendes hinzu:
      var trackingManager = new s7sdk.TrackingManager();
    • Verbinden Sie Komponenten wie folgt mit TrackingManager:
      Ordnen Sie im Ereignis-Handler s7sdk.Event.SDK_READY die zu verfolgende Komponente dem TrackingManager zu.
      Beispiel: Wenn die Komponente videoPlayer lautet, fügen Sie
      trackingManager.attach(videoPlayer);
      hinzu, um die Komponente mit dem trackingManager zu verbinden. Um mehrere Viewer auf einer Seite zu verfolgen, verwenden Sie mehrere Tracking-Manager-Komponenten.
    • Erstellen Sie das AppMeasurementBridge-Objekt, indem Sie Folgendes hinzufügen:
      var appMeasurementBridge = new AppMeasurementBridge();        appMeasurementBridge.setVideoPlayer(videoPlayer);
    • Fügen Sie die Verfolgungsfunktion hinzu, indem Sie Folgendes hinzufügen:
      trackingManager.setCallback(appMeasurementBridge.track, 
       appMeasurementBridge);

    Das appMeasurementBridge-Objekt verfügt über eine integrierte Verfolgungsfunktion. Sie können aber auch Ihre eigene Funktion bereitstellen, um mehrere Tracking-Systeme oder anderen Funktionen zu unterstützen. 

    Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Verwenden der TrackingManager-Komponente im Benutzerhandbuch für Scene7 HTML5 Viewer SDK, das Sie von Adobe Developer Connection herunterladen können.

Hinzufügen von Untertiteln zu Videos

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Videos Märkte auf der ganzen Welt erreichen, indem Sie Untertitel zu einzelnen Videos oder adaptiven Videosets hinzufügen. Wenn Sie Untertitel hinzufügen, müssen Sie die Audiodaten nicht synchronisieren oder Muttersprachler damit beauftragen, Audio in einer anderen Sprache neu aufzuzeichnen. Das Video wird in der Sprache, in der es aufgenommen wurde, wiedergegeben. Fremdsprachliche Untertitel werden angezeigt, sodass auch Nutzer anderer Sprachen den Audioteil verstehen können.

Untertitel bieten zudem eine größere Barrierefreiheit, indem optional zuschaltbare Untertitel für Personen mit Hörbehinderung verwendet werden.

Hinweis:

Der verwendete Video-Player muss die Anzeige von Untertiteln unterstützen.

Mit dynamischen Medien können Untertiteldateien in das JSON-Format (JavaScript Object Notation) konvertiert werden. Diese Konvertierung bedeutet, dass Sie den JSON-Text als verborgenes, aber vollständiges Transkript des Videos einfügen können. Suchmaschinen können dann den Inhalt durchsuchen und indizieren, damit Kunden die Videos leichter finden können und zusätzliche Details zum Videoinhalt erhalten.

Weitere Informationen zur Verwendung der JSON-Funktion in einer URL erhalten Sie unter Serving static (non-image) contents in der Scene7 Image Serving API-Hilfe.

So fügen Sie einem Video Untertitel hinzu:

  1. Verwenden Sie eine Drittanbieteranwendung bzw. einen Dienst, um Ihre Untertiteldatei für ein Video zu erstellen.

    Stellen Sie sicher, dass die erstellte Datei dem WebVTT-Standard (Web Video Text Tracks) entspricht. Die Erweiterung der Untertiteldatei lautet .vtt. Weitere Informationen zum WebVTT-Untertitelstandard erhalten Sie auf der folgenden Seite.

    Siehe WebVTT: The Web Video Text Tracks format.

    Es gibt sowohl kostenlose als auch Premium-Tools und -Dienste, die Sie verwenden können, um Untertiteldateien außerhalb der dynamischen Medien zu erstellen. Um beispielsweise eine Videountertiteldatei ohne Stile zu erstellen, können Sie das folgende kostenlose Online-Tool für die Erstellung und Bearbeitung von Untertiteln verwenden:

    WebVTT Caption Maker

    Für optimale Ergebnisse verwenden Sie das Tool in Internet Explorer 9 oder höher, Google Chrome oder Safari.

    Wenn Sie das Tool geöffnet haben, geben Sie im Feld Enter URL of video file (URL der Videodatei eingeben) die kopierte URL Ihrer Videodatei ein und klicken Sie dann auf Load (Laden). Lesen Sie Erhalten einer URL für ein Asset, um die URL für die Videodatei zu erhalten, die Sie dann in das Feld Enter URL of video file (URL der Videodatei eingeben) einfügen können. Internet Explorer, Chrome oder Safari können das Video dann nativ wiedergeben.

    Folgen Sie jetzt auf der Website den Anweisungen auf dem Bildschirm, um Ihre WebVTT-Datei zu erstellen und zu speichern. Wenn Sie fertig sind, kopieren Sie den Inhalt der Untertiteldatei und fügen Sie ihn in einen Texteditor ein. Speichern Sie ihn dann mit der Dateierweiterung .vtt.

    Hinweis:

    Für globale Unterstützung von Videountertiteln in verschiedenen Sprachen ist zu beachten, dass der WebVTT-Standard separate .vtt-Dateien und Abrufe für jede Sprache benötigt, die Sie unterstützen möchten.

    Im Allgemeinen sollte die VTT-Untertiteldatei denselben Namen haben wie die Videodatei, an den jedoch ein Kürzel für die Sprache wie -EN, -FR oder -DE angehängt ist. Dies kann Ihnen helfen, die Generierung von Video-URLs mit Ihrem vorhandenen Web Content Management-System zu automatisieren.

  2. In AEM laden Sie Ihre WebVTT-Untertiteldatei in DAM hoch.

  3. Navigieren Sie zum veröffentlichten Video-Asset, das Sie mit der hochgeladenen Untertiteldatei verbinden möchten.

    Denken Sie daran, dass URLs erst kopiert werden können, nachdem Sie die Assets veröffentlicht haben.

    Siehe Veröffentlichen von Assets.

  4. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Tippen Sie auf URL, damit das Video in einem Popup-Fenster wiedergegeben wird. Wählen Sie im Dialogfeld „URL“ die URL aus, kopieren Sie sie in die Zwischenablage und fügen Sie sie dann in einen einfachen Texteditor ein. Hängen Sie folgende Syntax an die kopierte URL an:

      &caption=<Serverpfad>/is/content/<Pfad_zur_Untertiteldatei.vtt,1>

      Beachten Sie die ,1 am Ende des Pfads zur Untertiteldatei. Unmittelbar im Anschluss an die Dateierweiterung .vtt haben Sie bei der Angabe des Pfads die Möglichkeit, die Untertitelschaltfläche durch Festlegen von ,1 bzw. ,0 im Video-Player zu aktivieren oder zu deaktivieren.
    • Um das Video in einem eingebetteten Viewer anzuzeigen, tippen Sie auf Einbettungscode. Wählen Sie im Dialogfeld „Einbettungscode“ den Einbettungscode aus, kopieren Sie den Code in die Zwischenablage und fügen Sie ihn dann in einen einfachen Texteditor ein. Hängen Sie den kopierten Einbettungscode mit der folgenden Syntax an:

      videoViewer.setParam("caption","<Pfad_zur_Untertiteldatei.vtt,1>").

      Beachten Sie die ,1 am Ende des Pfads zur Untertiteldatei. Unmittelbar im Anschluss an die Dateierweiterung .vtt haben Sie bei der Angabe des Pfads die Möglichkeit, die Untertitelschaltfläche durch Festlegen von ,1 bzw. ,0 im Video-Player zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Hinzufügen von Kapitelmarken zu Videos

Um das Ansehen von und Navigieren in langformatigen Videos zu vereinfachen, können Sie einzelnen Videos oder adaptiven Videosets Kapitelmarken hinzufügen. Benutzer, die das Video abspielen, können dann in der Videozeitleiste (auch „Scrubber-Leiste“) auf eine Kapitelmarke klicken, um zu einer bestimmten Stelle im Video oder direkt zu neuen Inhalten, Demonstrationen, Übungen usw. zu springen.

Hinweis:

Der verwendete Video-Player muss die Verwendung von Kapitelmarken unterstützen. Video-Player von Dynamic Media unterstützten Kapitelmarken, die Video-Player von Drittanbietern jedoch möglicherweise nicht.

Anstelle der Video-Viewer-Vorgabe können Sie gegebenenfalls einen eigenen benutzerdefinierten Video-Viewer mit Kapiteln erstellen und mit Ihrer Marke versehen. Anweisungen zum Erstellen eigener HTML5-Viewer mit Kapitelnavigation finden Sie im Handbuch „Adobe Scene7 Viewer-SDK für HTML5“ unter dem Abschnitt „Anpassen von Verhaltensweisen mit Modifikatoren“ unter den Klassen s7sdk.video.VideoPlayer und s7sdk.video.VideoScrubber. Das Adobe Scene7 Viewer-SDK ist als Download von Adobe Developer Connection verfügbar.

Die Kapitelliste für Videos wird auf die gleiche Weise erstellt wie Untertitel. Das heißt, Sie erstellen eine WebVTT-Datei. Diese Datei muss jedoch getrennt von der WebVTT-Untertiteldatei erstellt werden. Untertitel und Kapitel dürfen nicht in derselben WebVTT-Datei enthalten sein.

Orientieren Sie sich bei der Erstellung einer WebVTT-Datei mit Kapitelnavigation am Format des folgenden Beispiels:

WebVTT-Datei mit Videokapitelnavigation

WEBVTT 
Chapter 1 
00:00.000 --> 01:04.364 
The bicycle store behind it all. 
Chapter 2 
01:04.364 --> 02:00.944 
Creative Cloud. 
Chapter 3 
02:00.944 --> 03:02.937 
Ease of management for a working solution. 
Chapter 4 
03:02.937 --> 03:35.000 
Cost-efficient access to rapidly evolving technology.

Im obigen Beispiel ist Chapter 1 der Cue-Point-Bezeichner. Diese Angabe ist optional. Die Cue-Point-Zeit 00:00:000 --> 01:04:364 gibt die Start- und Endzeit des Kapitels im Format 00:00:000 an. Die letzten drei Ziffern geben die Millisekunden an und können bei 000 belassen werden. Der Kapiteltitel The bicycle store behind it all ist tatsächlich die Beschreibung des Kapitelinhalts. Der Cue-Point-Bezeichner, die Cue-Point-Zeit und der Kapiteltitel werden im Video-Player in einem Popup-Fenster angezeigt, wenn Benutzer mit dem Mauszeiger auf einen visuellen Cue-Point in der Video-Zeitleiste zeigen.

Da Sie einen HTML5-Video-Viewer verwenden, stellen Sie sicher, dass die erstellte Kapiteldatei dem WebVTT (Web Video Text Tracks)-Standard entspricht. Die Erweiterung des Kapiteldateinamens lautet „.vtt“. Weitere Informationen zum WebVTT-Untertitelstandard erhalten Sie auf der folgenden Seite.

Siehe WebVTT: Das Web Video Text Tracks-Format

So fügen Sie Kapitelmarken zu Videos hinzu:

  1. Erstellen Sie die Videokapiteldatei in einem einfachen Texteditor außerhalb von AEM.

    Hinweis:

    Für globale Unterstützung von Videokapiteln in anderen Sprachen als Englisch benötigt der WebVTT-Standard separate VTT-Dateien und Aufrufe für jede Sprache, die unterstützt werden soll.

  2. Speichern Sie die VTT-Datei mit UTF-8-Kodierung, um Problemen mit der Zeichenwiedergabe im Text der Kapiteltitel vorzubeugen.

    Grundsätzlich sollte die Kapitel-VTT-Datei denselben Namen haben wie die Videodatei und über den Dateinamenanhang „chapters“ verfügen. Dies kann Ihnen helfen, die Generierung von Video-URLs mit Ihrem vorhandenen Web Content Management-System zu automatisieren.

  3. Laden Sie die WebVTT-Kapiteldatei in AEM hoch.

    Siehe Hochladen von Assets.

  4. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    Für ein Popup-Video
    1. Navigieren Sie zum veröffentlichten Video-Asset, das Sie der hochgeladenen Kapiteldatei zuordnen möchten. Bedenken Sie, dass URLs erst kopiert werden können, nachdem Sie die Assets veröffentlicht haben. Siehe Veröffentlichen von Assets.
    2. Klicken oder tippen Sie im Dropdown-Menü auf Viewer.
    3. Tippen oder klicken Sie in der linken Leiste auf den Namen der Video-Viewer-Vorgabe. Auf einer separaten Seite wird eine Vorschau des Videos geöffnet.
    4. Klicken Sie im unteren Bereich der linken Leiste auf URL.
    5. Wählen Sie im Dialogfeld „URL“ die URL aus, kopieren Sie sie in die Zwischenablage und fügen Sie sie dann in einen einfachen Texteditor ein.
    6. Hängen Sie an die kopierte URL des Videos die folgende Syntax an, um es der kopierten URL der Kapiteldatei zuzuordnen:

      &navigation=<full_copied_URL_path_to_chapter_file.vtt>
    Für einen eingebetteten Video-Viewer
    1. Navigieren Sie zum veröffentlichten Video-Asset, das Sie der hochgeladenen Kapiteldatei zuordnen möchten. Bedenken Sie, dass URLs erst kopiert werden können, nachdem Sie die Assets veröffentlicht haben. Siehe Veröffentlichen von Assets.
    2. Klicken oder tippen Sie im Dropdown-Menü auf Viewer.
    3. Tippen oder klicken Sie in der linken Leiste auf den Namen der Video-Viewer-Vorgabe. Auf einer separaten Seite wird eine Vorschau des Videos geöffnet.
    4. Klicken Sie im unteren Bereich der linken Leiste auf Einbetten.
    5. Wählen Sie im Dialogfeld „Einbettungscode“ den Einbettungscode aus, wählen und kopieren Sie den gesamten Code in die Zwischenablage und fügen Sie ihn dann in einen einfachen Texteditor ein.
    6. Hängen Sie an den eingebetteten Code des Videos die folgende Syntax an, um es der kopierten URL der Kapiteldatei zuzuordnen:

      videoViewer.setParam("navigation","<vollständiger_kopierter_URL-Pfad_zur_Kapiteldatei.vtt>"

Informationen zu Videominiaturen

Wählen Sie eine von zehn automatisch von Dynamic Media erstellten Miniaturansichten, die Ihrem Video hinzugefügt werden sollen. Der Video-Player zeigt die ausgewählte Miniatur, wenn ein Video-Asset mit der Dynamic Media-Komponente in der Authoring-Umgebung von AEM Sites, AEM Mobile oder AEM Screens verwendet wird. Die Miniaturansicht dient als statisches Bild, das den Inhalt des gesamten Videos repräsentiert und Benutzer dazu anregt, auf die Wiedergabe-Schaltfläche zu klicken.

Basierend auf der Gesamtdauer des Videos erfasst Dynamic Media zehn (Standardwert) Miniaturansichten bei 1 %, 11 %, 21 %, 31 %, 41 %, 51 %, 61 %, 71 %, 81 % und 91 % im Video. Die zehn Miniaturansichten bleiben erhalten, sodass Sie die Serie nicht neu generieren müssen, falls Sie zu einem späteren Zeitpunkt eine andere Miniaturansicht auswählen. Sie sehen die zehn Miniaturen in der Vorschau an und wählen jene aus, die Sie mit Ihrem Video verwenden möchten. Wenn Sie die Standardeinstellung ändern möchten, können Sie mit CRXDE Lite das Zeitintervall konfigurieren, in dem Miniaturansichten generiert werden. Beispiel: Sie möchten eine Serie aus nur vier Miniaturansichten mit gleichem Abstand aus Ihrem Video generieren. Dafür konfigurieren Sie das Zeitintervall bei 24 %, 49 %, 74 % und 99 %.

Im Idealfall können Sie Video-Miniaturansichten jederzeit zwischen dem Hochladen und dem Veröffentlichen des Videos auf Ihrer Website hinzufügen.

Sie haben auch die Möglichkeit, statt einer von Dynamic Media generierten Miniaturansicht eine benutzerdefinierte Miniaturansicht hochzuladen, die Ihr Video repräsentiert. Erstellen Sie beispielsweise eine benutzerdefinierte Miniaturansicht mit dem Titel Ihres Videos, einem ansprechenden Eröffnungsbild oder einem spezifischen Bild, das Sie aus Ihrem Video erfasst haben. Die benutzerdefinierte Videominiaturansicht, die Sie hochladen, sollte eine maximale Auflösung von 1280 x 720 Pixeln (Mindestbreite von 640 Pixeln) haben und nicht größer sein als 2 MB.

Hinweis:

Benutzerdefinierte Videominiaturen sind nur verfügbar, wenn Sie Dynamic Media im Hybridmodus ausführen.

Hinzufügen einer Videominiatur

  1. Navigieren Sie zum hochgeladenen Video-Asset, dem Sie eine Videominiaturansicht hinzufügen möchten.

  2. Tippen Sie im Asset-Auswahlmodus entweder in der Listen- oder in der Kartenansicht auf das Video-Asset.

  3. Tippen Sie in der Symbolleiste auf das Symbol Eigenschaften anzeigen (ein Kreis mit einem darin enthaltenen „i“).

  4. Tippen Sie auf der Seite „Eigenschaften“ des Videos auf Miniatur ändern.

  5. Tippen Sie auf der Seite „Miniatur ändern“ auf der Symbolleiste auf Frame auswählen.

    Dynamic Media generiert eine Serie von Miniaturansichten aus Ihrem Video, die auf dem Standardzeitintervall oder dem angepassten Zeitintervall basiert.

  6. Zeigen Sie die generierten Miniaturansichten in einer Vorschau an und wählen Sie jene aus, die Sie Ihrem Video hinzufügen möchten.

  7. Tippen Sie auf Änderungen speichern.

    Die Miniaturansicht des Videos wird aktualisiert. Die ausgewählte Miniaturansicht wird verwendet. Wenn Sie die Miniaturansicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder ändern möchten, kehren Sie zur Seite Miniatur ändern zurück und wählen Sie eine neue Miniaturansicht aus.

    Wenn Sie neue Standardzeitintervalle konfiguriert oder ein neues Video hochgeladen haben, das das vorhandene Video ersetzt, muss Dynamic Media die Miniaturen neu generieren.

    Siehe Konfigurieren des Standardzeitintervalls für die Generierung von Videominiaturansichten.

Konfigurieren des Standardzeitintervalls für die Generierung von Videominiaturansichten

Wenn Sie das neue Standardzeitintervall konfigurieren und speichern, wird Ihre Änderung automatisch nur auf Videos angewendet, die Sie in Zukunft hochladen. Sie wird nicht automatisch auf die Videos angewendet, die Sie zuvor hochgeladen haben. Für die vorhandenen Videos müssen Sie die Miniaturansichten neu generieren.

Siehe Hinzufügen von Videominiaturen.

So konfigurieren Sie das Standardzeitintervall so, dass Video-Miniaturen generiert werden:

  1. Tippen Sie in AEM auf Tools > Allgemein > CRXDE Lite.

  2. Navigieren Sie auf der Seite „CRXDE Lite“ in der Verzeichnisleiste auf der linken Seite zu etc/dam/imageserver/configuration/jcr:content/settings.

    Wenn die Verzeichnisleiste nicht angezeigt wird, tippen Sie links neben der Registerkarte „Startseite“ auf das Symbol >>.

  3. Tippen Sie im rechten unteren Rand der Registerkarte „Eigenschaften“ zweimal auf thumbnailtime.

  4. Geben Sie im Dialogfeld „thumbnailtime bearbeiten“ in den Textfeldern Intervalle als Prozentwerte ein.

    • Tippen Sie auf das Pluszeichen (+), um ein oder mehrere Intervallwertfelder hinzuzufügen. Möglicherweise müssen Sie am unteren Rand des Dialogfelds einen Bildlauf durchführen, um das Symbol zu sehen.
    • Tippen Sie rechts neben dem Intervallwertfeld auf das Minuszeichen (-), um es aus der Liste zu löschen.
    • Tippen Sie auf die Pfeile nach oben und unten, um die Intervallwerte neu anzuordnen.

     

  5. Tippen Sie auf OK, um zur Registerkarte „Eigenschaften“ zurückzukehren.

  6. Tippen Sie in der linken oberen Ecke der Seite „CRXDE Lite“ auf Alle speichern und tippen Sie dann auf das Symbol „Zurück zur Startseite“, um zu AEM zurückzukehren.

    Siehe Hinzufügen von Videominiaturen.

Hinzufügen benutzerdefinierter Videominiaturen

Hinweis:

Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn Sie Dynamic Media im Hybridmodus ausführen.

  1. Navigieren Sie zum hochgeladenen Video-Asset, dem Sie eine Videominiaturansicht hinzufügen möchten.

  2. Tippen Sie im Asset-Auswahlmodus entweder in der Listen- oder in der Kartenansicht auf das Video-Asset.

  3. Tippen Sie in der Symbolleiste auf das Symbol Eigenschaften anzeigen (ein Kreis mit einem darin enthaltenen „i“).

  4. Tippen Sie auf der Seite „Eigenschaften“des Videos auf Miniatur ändern.

  5. Tippen Sie auf der Seite „Miniatur ändern“ auf der Symbolleiste auf Neue Miniatur hochladen.

  6. Navigieren Sie zu einer Miniaturansicht, die Sie verwenden möchten, wählen Sie sie aus und tippen Sie auf Öffnen, um die Ansicht in AEM hochzuladen.

  7. Nachdem Sie das Bild erfolgreich hochgeladen haben, tippen Sie auf der Seite „Miniatur ändern“ auf Änderungen speichern.

    Die benutzerdefinierte Miniaturansicht wird Ihrem Video hinzugefügt.

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