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Der Rich-Text-Editor (RTE) bietet Autoren eine große Bandbreite an Funktionen zum Bearbeiten von Textinhalten. Symbole, Auswahlfelder, Symbolleiste und Menüs werden für eine WYSIWYG-Textbearbeitung bereitgestellt.

Der RTE kann konfiguriert werden, um die in den Authoring-Komponenten verfügbaren Funktionen zu aktivieren, zu deaktivieren und zu erweitern. Informationen zur Verwendung der Authoring-Funktionen des RTE finden Sie unter Verwenden des Rich-Text-Editors für das Authoring.

Der folgende Workflow veranschaulicht die empfohlene Reihenfolge für die RTE-Konfigurationsaufgaben.

Typischer Workflow zur Konfiguration des Rich Text Editors
Typischer Workflow zur Konfiguration des Rich Text Editors

Grundlegendes zur Touch-optimierten und klassischen Benutzeroberfläche

Die Touch-optimierte Benutzeroberfläche ist die standardmäßige Benutzeroberfläche von AEM. Adobe hat mit Version 5.6 die Touch-optimierte Benutzeroberfläche mit responsivem Design für die Authoring-Umgebung eingeführt. Die Touch-optimierte Benutzeroberfläche wurde sowohl für Touch- als auch für Desktop-Geräte entwickelt. Diese Benutzeroberfläche unterscheidet sich deutlich von der ursprünglichen klassischen Benutzeroberfläche.

Rich-Text-Editor-Symbolleiste in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche
Rich-Text-Editor-Symbolleiste in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche
Rich-Text-Editor-Symbolleiste in der klassischen Benutzeroberfläche
Rich-Text-Editor-Symbolleiste in der klassischen Benutzeroberfläche

Siehe auch:

Verschiedene Bearbeitungsmodi

Autoren können Textinhalte in AEM mithilfe der verschiedenen Komponentenmodi erstellen und bearbeiten. Die Symbolleistenoptionen für das Erstellen und Formatieren von Inhalten und das Benutzererlebnis von RTE-aktivierten Komponenten in verschiedenen Bearbeitungsmodi variieren je nach RTE-Konfiguration.

Bearbeitungsmodus Bearbeitungsbereich Für die Aktivierung empfohlene Funktionen
Touch-optimierte Benutzeroberfläche Klassische Benutzeroberfläche
Inline Bearbeitung im Kontext für schnelle, geringfügige Änderungen; Formatieren ohne Öffnen eines Dialogfelds Minimale RTE-Funktionen J J
RTE-Vollbildschirm Füllt die gesamte Seite aus
Alle erforderlichen RTE-Funktionen
J N
Dialogfeld Dialogfeld, das oberhalb des Seiteninhalts angezeigt wird, jedoch nicht die gesamte Seite einnimmt Alle erforderlichen RTE-Funktionen in der klassischen Benutzeroberfläche; Funktionen sollten in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche umsichtig aktiviert werden
J J
Dialogfeld-Vollbildmodus
Wie im Vollbildmodus; enthält neben dem RTE Felder des Dialogfelds
Alle erforderlichen RTE-Funktionen J N

Hinweis:

In der Touch-optimierten Benutzeroberfläche ist die Quellbearbeitungsfunktion im Inline-Bearbeitungsmodus nicht verfügbar. Im Vollbildmodus können Sie Bilder nicht per Drag-and-Drop verschieben. Alle anderen Funktionen sind in allen Modi verfügbar.

Inline-Bearbeitung

Beim Öffnen (durch langsames Doppeltippen/Doppelklicken) kann der Inhalt innerhalb der Seite bearbeitet werden. Dazu steht Ihnen eine kompakte Symbolleiste mit sehr grundlegenden Optionen zur Verfügung.

Inline-Bearbeitung mit einfacher Symbolleiste in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche
Inline-Bearbeitung mit einfacher Symbolleiste in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche

In der klassischen Benutzeroberfläche ermöglicht ein langsamer Doppelklick auf die Komponente die Inline-Bearbeitung. Eine orangefarbene Kontur markiert dann den Inhalt. Wenn der Content Finder geöffnet ist, wird oben im Fenster eine Symbolleiste mit den verfügbaren RTE-Formatierungsoptionen angezeigt. Ist der Content Finder nicht geöffnet, werden die Formatierungsoptionen nicht angezeigt und Sie können nur grundlegende Textbearbeitungen vornehmen.

Bearbeitung im Vollbildmodus

AEM-Komponenten können im Vollbildmodus geöffnet werden. Dabei wird der Seiteninhalt überdeckt und der gesamte Bildschirm ausgefüllt. Die Bearbeitung im Vollbildmodus ist quasi eine detaillierte Version der Inline-Bearbeitung, da sie die meisten Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. Wenn Sie sich im Inline-Bearbeitungsmodus befinden, kann sie durch Klicken auf in der kompakten Symbolleiste geöffnet werden.

Im Dialogfeld-Vollbildmodus stehen neben einer detaillierten RTE-Symbolleiste auch die in einem Dialogfeld verfügbaren Optionen und Komponenten zur Verfügung. Dies gilt nur für ein Dialogfeld, das neben anderen Komponenten einen RTE enthält.

Die detaillierte RTE-Symbolleiste bei der Bearbeitung im Vollbildmodus in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche
Die detaillierte RTE-Symbolleiste bei der Bearbeitung im Vollbildmodus in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche

Bearbeitung in einem Dialogfeld

Wenn Sie auf eine Komponente doppelklicken, öffnet sich ein Dialogfeld zur Bearbeitung des Inhalts. Das Dialogfeld öffnet sich oben auf der jeweiligen Seite. In bestimmten Fällen kann dieses Dialogfeld auch als Popup-Fenster geöffnet werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn eine Textkomponente Teil einer Spalte in einem mehrspaltigen Seitenlayout ist und zu wenig Platz für die Anzeige des Dialogfelds vorhanden ist.

Dialogfeld-Bearbeitungsmodus in Touch-optimierter Benutzeroberfläche
Dialogfeld-Bearbeitungsmodus in Touch-optimierter Benutzeroberfläche
Dialogfeld in der klassischen Benutzeroberfläche mit einer Symbolleiste zur Bearbeitung
Dialogfeld in der klassischen Benutzeroberfläche mit einer Symbolleiste zur Bearbeitung

RTE-Plug-ins und die zugehörigen Funktionen

Die Funktionen werden über eine Reihe von Plug-ins zur Verfügung gestellt, jeweils mit:

  • einer Eigenschaft features:
    • die zur Aktivierung oder Deaktivierung der grundlegenden Funktionalität des jeweiligen Plug-ins verwendet werden kann;
    • die über ein standardisiertes Verfahren konfiguriert werden kann;
  • weiteren Eigenschaften und Optionen, die eine spezielle Konfiguration erfordern

Die grundlegenden RTE-Funktionen sind durch den Wert der Eigenschaft features auf einem Knoten aktiviert oder deaktiviert, der spezifisch für das entsprechende Plug-in ist.

In der folgenden Tabelle sind die aktuellen Plug-ins und Folgendes aufgeführt:

  • Plug-in-IDs mit einem Link zur API-Dokumentation. Die ID wird bei Aktivierung eines Plug-ins als Knotenname verwendet.
  • Zulässige Werte für die Eigenschaft features.
  • Eine Beschreibung der vom Plug-in bereitgestellten Funktion.

Plug-in-ID

Funktionen

Beschreibung

edit

cut
copy
paste-default
paste-plaintext
paste-wordhtml

Ausschneiden, Kopieren und drei Einfügemodi

findreplace

find
replace

Suchen und Ersetzen

format

bold
italic
underline

Grundlegende Textformatierung

image

image

Grundlegende Bildunterstützung (aus den Inhalten oder dem Content Finder beziehen). Nutzungsverhalten für Autoren kann je nach verwendetem Browser variieren.

keys

 

Informationen zum Definieren dieses Werts finden Sie unter Tabulator-Schrittweite.

justify

justifyleft
justifycenter
justifyright

Absatzausrichtung

links

modifylink
unlink
anchor

Hyperlinks und Anker

lists

ordered
unordered
indent
outdent

Über dieses Plug-in werden Einzüge und Listen gesteuert, einschließlich verschachtelter Listen.

misctools

specialchars
sourceedit

Verschiedene Tools gestatten es Autoren, Sonderzeichen einzugeben oder die HTML-Quelle zu bearbeiten. Außerdem können Sie zahlreiche Sonderzeichen hinzufügen, wenn Sie Ihre eigene Liste definieren möchten.

Paraformat

paraformat

Folgende Standard-Absatzformate sind verfügbar: „Absatz“, „Überschrift 1“, „Überschrift 2“ und „Überschrift 3“ („<p>“, „<h1>“, „<h2>“ und „<h3>“). Sie können weitere Absatzformate hinzufügen oder die Liste erweitern.

spellcheck

checktext

Rechtschreibprüfung mit Spracherkennung.

styles

styles

Unterstützung für das Formatieren (Stil) mithilfe einer CSS-Klasse. Lesen Sie den Abschnitt zum Hinzufügen neuer Textstile, wenn Sie eigene Stile zur Verwendung mit Text hinzufügen oder erweitern möchten.

subsuperscript

subscript
superscript

Erweiterung der grundlegenden Formatierungsoptionen um die Optionen „Hochgestellt“ und „Tiefgestellt“.

table

table
removetable
insertrow
removerow
insertcolumn
removecolumn
cellprops
mergecells
splitcell
selectrow
selectcolumns

Lesen Sie den Abschnitt Konfigurieren von Tabellenstilen, wenn Sie eigene Stile für komplette Tabellen oder einzelne Zellen hinzufügen möchten.

undo

undo
redo

Verlaufsgröße zu Vorgängen zum Rückgängigmachen oder Wiederholen.

Hinweis:

Das Plug-in für den Vollbildmodus wird im Dialogfeldmodus nicht unterstützt. Konfigurieren Sie die Symbolleiste für den Vollbildmodus mithilfe der Einstellung dialogFullScreen.

Grundlegendes zu den Konfigurationspfaden und -speicherorten

Der RTE-Bearbeitungsmodus (und die Benutzeroberfläche), den Sie Ihren Autoren bereitstellen, legt den Speicherort für die Konfigurationsdetails fest, wenn Sie die RTE-Plug-ins aktivieren:

Bearbeitungsmodus Speicherort für die Touch-optimierte Benutzeroberfläche Speicherort für die klassische Benutzeroberfläche
Inline cq:editConfig/cq:inplaceEditing
Vollbild cq:editConfig/cq:inplaceEditing Nicht zutreffend
Dialogfeld cq:dialog dialog
Dialogfeld im Vollbildmodus cq:dialog Nicht zutreffend

Hinweis:

Benennen Sie den Knoten unter cq:inplaceEditing nicht mit config. Definieren Sie unter dem Knoten cq:inplaceEditing die folgenden Eigenschaften:

  • Name: configPath
  • Typ: String
  • Wert: Pfad des Knotens, der die tatsächliche Konfiguration enthält

Benennen Sie den RTE-Konfigurationsknoten nicht mit config. Andernfalls treten die RTE-Konfigurationen nur für die Administratoren und nicht für die Benutzer in der Gruppe content-author in Kraft.

Konfigurieren Sie die folgenden Eigenschaften, die nur im Dialogfeld-Bearbeitungsmodus in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche verfügbar sind:
  • useFixedInlineToolbar: Legen Sie diese boolesche Eigenschaft, die im RTE-Knoten (einer mit „sling:resourceType=cq/gui/components/authoring/dialog/richtext“) definiert ist, auf True fest, um die RTE-Symbolleiste zu fixieren.
    Wenn diese Eigenschaft auf „true“ gesetzt ist, wird die Rich-Text-Bearbeitung standardmäßig bei dem Ereignis „foundation-contentloaded“ gestartet.
    Um dies zu verhindern, setzen Sie die Eigenschaft customStart auf True und lösen Sie das Ereignis „rte-start“ zum Starten der RTE-Bearbeitung aus. Wenn diese Eigenschaft auf „true“ gesetzt ist, funktioniert das Standardverhalten, d. h. das Starten des RTE bei Klicken, nicht.
  • customStart: Setzen Sie diese boolesche Eigenschaft, die im RTE-Knoten definiert ist, auf True, um den RTE-Startzeitpunkt zu steuern, indem Sie das Ereignis rte-start auslösen.
  • rte-start: Lösen Sie dieses Ereignis bei contenteditable-div des RTE aus, wenn die RTE-Bearbeitung gestartet werden soll. Dies funktioniert nur, wenn customStart auf „true“ gesetzt ist.

Wenn der RTE im Touch-optimierten Dialogfeld verwendet wird, muss die Eigenschaft useFixedInlineToolbar auf „true“ gesetzt werden, um Probleme zu vermeiden.

Aktivieren von RTE-Funktionen durch Aktivieren von Plug-ins

RTE-Funktionen werden über eine Reihe von Plug-ins mit jeweils einer Eigenschaft „features“ bereitgestellt. Sie können die Funktionseigenschaft konfigurieren, um die verschiedenen Funktionen jedes Plug-ins zu (de-)aktivieren.

Ausführliche Konfigurationen des RTE-Plug-ins finden Sie unter Aktivieren und Konfigurieren von RTE-Plug-ins.

Hinweis:

Die Text-Kernkomponente gestattet es Bearbeitern von Vorlagen, viele RTE-Plug-ins in einer grafischen Benutzeroberfläche zu konfigurieren, sodass keine technische Konfiguration mehr erforderlich ist.

Weitere Informationen finden Sie in Erstellen von Seitenvorlagen und der Entwickler-Dokumentation zu Kernkomponenten.

Hinweis:

Zu Referenzzwecken finden Sie die standardmäßigen Textkomponenten (bereitgestellt im Rahmen einer Standardinstallation) unter:

  • /libs/wcm/foundation/components/text
  • /libs/foundation/components/text

Um eine eigene Textkomponente zu erstellen, kopieren Sie die oben stehende Komponente, anstatt diese Komponenten zu bearbeiten.

RTE-Symbolleiste konfigurieren

Mit AEM können Sie die Benutzeroberfläche für den Rich Text Editor für die verschiedenen Bearbeitungsmodi unterschiedlich konfigurieren. Die Standardeinstellungen finden Sie unten. Sie können diese Standardwerte entsprechend Ihren Anforderungen überschreiben.

Um ein optimales Authoring-Erlebnis zu erzielen, sollten Sie nur Plug-ins ohne Popup-Fenster für unverankerte Dialogfelder aktivieren, da sie kleiner sind. Konfigurieren Sie die Plug-ins mit einem größeren Popup-Fenster, beispielsweise das „paste“-Plug-in, so, dass sie nur in einem Vollbild-Dialogfeld aktiviert werden.

<uiSettings jcr:primaryType="nt:unstructured">
  <cui jcr:primaryType="nt:unstructured">
    <inline
      jcr:primaryType="nt:unstructured"
      toolbar="[format#bold,format#italic,format#underline,#justify,#lists,links#modifylink,links#unlink,#paraformat]">
      <popovers jcr:primaryType="nt:unstructured">
        <justify
          jcr:primaryType="nt:unstructured"
          items="[justify#justifyleft,justify#justifycenter,justify#justifyright]"
          ref="justify"/>
        <lists
          jcr:primaryType="nt:unstructured"
          items="[lists#unordered,lists#ordered,lists#outdent,lists#indent]"
          ref="lists"/>
        <paraformat
          jcr:primaryType="nt:unstructured"
          items="paraformat:getFormats:paraformat-pulldown"
          ref="paraformat"/>
      </popovers>
    </inline>
    <dialogFullScreen
      jcr:primaryType="nt:unstructured"
      toolbar="[format#bold,format#italic,format#underline,justify#justifyleft,justify#justifycenter,justify#justifyright,lists#unordered,lists#ordered,lists#outdent,lists#indent,links#modifylink,links#unlink,table#createoredit,#paraformat,image#imageProps]">
      <popovers jcr:primaryType="nt:unstructured">
        <paraformat
          jcr:primaryType="nt:unstructured"
          items="paraformat:getFormats:paraformat-pulldown"
          ref="paraformat"/>
      </popovers>
    </dialogFullScreen>
    <tableEditOptions
      jcr:primaryType="nt:unstructured"
      toolbar="[table#insertcolumn-before,table#insertcolumn-after,table#removecolumn,-,table#insertrow-before,table#insertrow-after,table#removerow,-,table#mergecells-right,table#mergecells-down,table#mergecells,table#splitcell-horizontal,table#splitcell-vertical,-,table#selectrow,table#selectcolumn,-,table#ensureparagraph,-,table#modifytableandcell,table#removetable,-,undo#undo,undo#redo,-,table#exitTableEditing,-]">
    </tableEditOptions>
  </cui>
</uiSettings>

Für den Inline-Modus und den Vollbildmodus werden verschiedene Benutzeroberflächen-Einstellungen verwendet. Die Symbolleisten-Eigenschaft wird verwendet, um die Schaltflächen der Symbolleiste festzulegen.

Wenn die Schaltfläche selbst eine Funktion aufweist (z. B. „Fett“), ist sie in folgender Form anzugeben: „PluginName#FeatureName“ (z. B. „links#modifylink“).

Wenn es sich bei der Schaltfläche um ein Popover handelt (sie also einige Funktionen eines Plug-ins aufweist), ist sie in folgender Form anzugeben: „#PluginName“ (z. B. „#format“).

Trennzeichen ( | ) zwischen einer Gruppe von Schaltflächen können mit „-“ angegeben werden.

Der Knoten „pop-up“ im Inline- oder Vollbildmodus enthält eine Liste der verwendeten Popovers. Jeder untergeordnete Knoten unter dem Knoten „popovers“ wird nach dem Plug-in benannt (z. B. „format“). Er verfügt über eine Eigenschaft „items“, die eine Liste der Funktionen des Plug-ins beinhaltet (z. B. „format#bold“).

Anpassen der Zuordnung zwischen Symbolleistenelementen und Befehlen

Sie können die Zuordnung zwischen in der RTE-Symbolleiste angezeigten Coral-Symbolen und den verfügbaren Befehlen anpassen. Sie können keine anderen Symbole als Coral-Symbole verwenden.

  1. Erstellen Sie einen Knoten namens icons unter uiSettings/cui.
  2. Erstellen Sie Knoten für die einzelnen Symbole darunter.
  3. Geben Sie in jedem Knoten ein Coral-Symbol sowie einen Befehl an, den Sie dem Symbol zuordnen möchten.

Unten finden Sie einen Beispielausschnitt zur Zuordnung des Befehls „Fett“ zum Coral-Symbol mit dem Namen textItalic.

<text jcr:primaryType="nt:unstructured" sling:resourceType="cq/gui/components/authoring/dialog/richtext" name="./text" useFixedInlineToolbar="{Boolean}true"> 
    <rtePlugins jcr:primaryType="nt:unstructured"> 
        <format jcr:primaryType="nt:unstructured" features="bold,italic"/> 
    </rtePlugins> 
    <uiSettings jcr:primaryType="nt:unstructured"> 
        <cui jcr:primaryType="nt:unstructured"> 
            <inline jcr:primaryType="nt:unstructured" 
                toolbar="[format#bold,format#italic,format#underline,links#modifylink,links#unlink]"> 
            </inline> 
            <icons jcr:primaryType="nt:unstructured"> 
                <bold jcr:primaryType="nt:unstructured" 
                    command="format#bold" 
                    icon="textItalic"/> 
            </icons> 
        </cui> 
    </uiSettings> 
</text>

Wechseln zum CoralUI 2-Rich-Text-Editor

Sie können auf einer Seite entweder die CoralUI 2-RTE-Client-Bibliothek oder CoralUI 3 RTE-Client-Bibliothek einbeziehen. Standardmäßig beinhaltet der Rich-Text-Editor die CoralUI 3-RTE-Client-Bibliothek. Führen Sie für den Wechsel zum CoralUI 2-RTE die folgenden Schritte aus.

Hinweis:

Adobe empfiehlt dies nicht als Best Practice. Ein Wechsel zum CoralUI 2-RTE sollte nur im Notfall erfolgen. Benutzerdefinierte Plug-ins für den RTE von CoralUI 2-RTE können im RTE von CoralUI 3 verwendet werden, wenn die Plug-ins nicht von internen RTE-Elementen, etwa Klassen, abhängig sind.

Wenn Sie benutzerdefinierte Plug-ins für den RTE von CoralUI3 nutzen, verwenden Sie die Bibliothek rte.coralui3.

  1. Überlagern Sie den Knoten /libs/cq/gui/components/authoring/editors/clientlibs/core unter /apps und führen Sie die folgenden Schritte aus:

    • Ersetzen Sie rte.coralui3 durch rte.coralui2 für die Eigenschaft „dependencies“.
    • Ersetzen Sie cq.authoring.editor.core.inlineediting.rte.coralui3 durch cq.authoring.editor.core.inlineediting.rte.coralui2 für die Eigenschaft „embed“.
    • Ersetzen Sie cq.authoring.rte.coralui3 durch cq.authoring.rte.coralui2 für die Eigenschaft „embed“.
  2. Überlagern Sie die Knoten /libs/cq/gui/components/authoring/dialog/richtext/clientlibs/rte/coralui3 und /libs/cq/gui/components/authoring/dialog/richtext/clientlibs/rte/coralui2 unter /apps.

    Entfernen Sie die Kategorie cq.authoring.dialog aus /apps/cq/gui/components/authoring/dialog/richtext/clientlibs/rte/coralui3 und fügen Sie sie zu /apps/cq/gui/components/authoring/dialog/richtext/clientlibs/rte/coralui2 hinzu.

  3. Ändern Sie alle weiteren Abhängigkeiten, die auf der Seite aufgenommen werden, von rte.coralui3 in rte.coralui2. Ändern Sie beispielsweise nach dem Überlagern des Knotens /libs/mcm/campaign/components/touch-ui/clientlibs/rte unter /apps jegliche damit verbundenen Abhängigkeiten von rte.coralui3 in rte.coralui2.

  4. Überlagern Sie den Knoten cq/ui/widgets unter /apps. Ersetzen Sie die Abhängigkeit cq.rte am Knoten /apps/cq/ui/widgets durch cq.coralui2.rte.

Hinweis:

Der CoralUI 2-RTE verwendet Handlebars-Vorlagen für Plug-in-Dialogfelder. Deshalb bestand eine Abhängigkeit zwischen der CoralUI 2-RTE-Client-Bibliothek und der Handlebars-Client-Bibliothek. Der CoralUI 3-RTE verwendet keine Handlebars-Vorlagen, weshalb hier keine Abhängigkeiten vorliegen. Wenn Ihre benutzerspezifischen Plug-ins Handlebars-Vorlagen verwenden, nehmen Sie die Handlebars-Client-Bibliothek in Ihre Webseite auf.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Konfigurieren des RTE finden Sie im AEM Widget API-Referenzhandbuch.

Wenn Sie vor allem die verfügbaren Plug-ins und zugehörigen Optionen sehen wollen:

  • Die CQ.form.RichText-Komponente stellt ein Formularfeld zum Bearbeiten von formatierten Textinformationen zur Verfügung (Rich Text). Informationen zu allen verfügbaren Parametern für das Rich-Text-Formular finden Sie in den Konfigurationsoptionen.
  • Die RichText-Komponente bietet zahlreiche Funktionen mithilfe der Plug-ins, die unter CQ.form.rte.plugins.Plugin aufgeführt sind. Für jedes Plug-in gilt dabei Folgendes:
    • Weitere Informationen zu den Funktionen, die aktiviert (oder deaktiviert) werden können, finden Sie unter „Funktionen“.
    • Informationen zu all den Parametern, die für eine detaillierte Konfiguration des entsprechenden Plug-ins verfügbar sind, finden Sie in den Konfigurationsoptionen.
  • Weitere Informationen zu den HTML-Regeln für Links sind ebenfalls verfügbar.

Diese können verwendet werden, um Ihren eigenen RTE zu erweitern und anzupassen, z. B.:

  • Um die auf der Seite verfügbaren Anker beim Erstellen eines Links aufzulisten, können Sie eine eigene Implementierung des LinkPlugin bereitstellen.

Bekannte Einschränkungen

Nur in AEM-Komponenten verwendbar

RTE-Funktionen werden nur in Dialogfeldern zu AEM-Komponenten unterstützt. RTE wird nicht in Assistenten und nicht in Foundation-Formularen wie Seiteneigenschaften und Strukturvorlage in der Touch-optimierten Benutzeroberfläche unterstützt.

Funktioniert nicht mit Hybrid-Geräten

AEM funktioniert nicht auf Hybrid-Geräten.

Der Konfigurationsknoten darf nicht „config“ genannt werden

Benennen Sie den RTE-Konfigurationsknoten nicht mit config. Andernfalls treten die RTE-Konfigurationen nur für die Administratoren und nicht für die Benutzer in der Gruppe content-author in Kraft.

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