Ubuntu 10.x und 11.x Linux OS-Benutzer sehen manchmal einen leeren oder schwarzen Bildschirm mit Flash Player 11, wenn sie geschützte Videoinhalte abspielen. (Beispielsweise tritt dieses Problem auf Diensten wie Amazon Instant Video auf.) Ein fehlendes Ubuntu HAL(Hardware Abstraction Layer)-Modul, das nicht standardmäßig installiert ist, verursacht dieses Verhalten. Wenn der Hersteller Fehlermeldungen anzeigt, sehen Benutzer einen DRM-Fehler 3323 oder 3322.

Voraussetzungen für die Wiedergabe des geschützten Inhalts

Stellen Sie für Ubuntu 10.04 oder höher sicher, dass das Hardware Abstraction Layer-Modul mit einer apt-get installiert ist.
(Achten Sie auf „hal“-Installationsfehler, da eine beschädigte Paketinstallation weiterhin die Videowiedergabe beeinflussen kann.)

sudo apt-get install hal

Nachdem die „libhal“(HAL)-Bibliothek installiert wurde, schließen Sie den Browser und löschen Sie die Adobe Access-Ordner, indem Sie die folgenden Shellbefehle ausführen:

cd ~/.adobe/Flash_Player
rm -rf NativeCache AssetCache APSPrivateData2

Hinweis:

Wenn das Hardware Abstraction Layer-Modul fehlt, funktioniert Flash Player noch immer. Es kann jedoch keine geschützten Inhalte wiedergeben, für die das Adobe Flash Access DRM(Digital Rights Management)-Modul erforderlich ist.

Unterstützung für bestimmte 64-Bit-Versionen von Linux

Adobe veröffentlicht Plattformunterstützung für Linux (32 Bit und 64 Bit) im Abschnitt zu den Systemanforderungen der Flash Player 11-Site. Derzeit unterstützte Bereitstellungen (32 Bit und 64 Bit) sind Redhat Enterprise Linux 5.6 oder höher und Ubuntu 10.04 oder höher.

openSuse wird ebenfalls unterstützt.

Installieren Sie das richtige Flash Player Plug-In (32 Bit oder die 64 Bit)

Navigieren Sie zu http://www.adobe.com/go/flashplayer_de, um die neueste Version von Flash Player für Ihre Plattform und Architektur zu installieren.

Wenn Sie nicht sicher sind, welches Linux-Paket installiert werden soll, klicken Sie auf Haben Sie ein anderes Betriebssystem oder einen anderen Browser?für weitere Betriebssystemauswahl.

openSuse und andere Linux-Versionen

Einige Linux-Bereitstellungen haben ihre eigenen Methode zum Verwalten von Paketen, z. B. openSUSE. openSUSE verwendet RPM als natives Paketformat. Allerdings hat es sein eigenes Werkzeug auf höchster Stufe, um die Systemsoftware-Installation zu verwalten.
.rpm-Installationen auf openSuse (32 Bit und 64 Bit) sind allerdings nicht zuverlässig. Sie geben manchmal den allgemeinen Fehler „Meldung hat keine Antwort erhalten (Timeout nach Nachrichtenbus)“ aus.

In diesen Fällen müssen Sie das .tar.gz-Archiv herunterladen und „Flash Player (libflashplayer.so) in folgendem Speicherort platzieren:

/usr/lib/adobe-flashplugin/libflashplayer.so

Testgeschützte Videoinhaltwiedergabe verwendet den Demoplayer

  1. Starten Sie den Adobe-Demoplayercontainer: http://drmtest2.adobe.com:8080/SVP/SampleVideoPlayer_FP.html
     
    Beachten Sie, dass sich die Adobe Flash Player-Version in der unteren linken Ecke des Demovideos befindet. Vergewissern Sie sich, dass 11.2 oder höher angezeigt wird
       
  2. Geben Sie den geschützten Inhalt wieder.

    Geben Sie die folgende URL in das Feld „Eingabe der Video-URL: (Groß-/Kleinschreibung beachten)
    http://drmtest2.adobe.com:8080/Content/anonymous.f4v
       
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „[Wiedergabe]“ am unteren Rand des Videocontainers.

Die anonymous.f4v spielt geschützten Inhalt ab. (Dieses Video wird als Getty „train“-Video bezeichnet.)

 

Betroffene Produkte

Adobe Flash Player 11, Flash Access (FAXS), Ubuntu 10.x und 11.x Linux

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