Neue GPU-Funktionen in Photoshop CS5

GPU-Funktionen in Photoshop CS4 und CS5

  • Verbesserungen der Zoomfunktion. Geglättete Darstellung bei allen Zoomfaktoren und beim vorübergehenden Vergrößern. Siehe Ein- oder Auszoomen
  • Animierte Übergänge beim One-Stop-Zoom. Drücken Sie Strg+Pluszeichen (Windows) oder Befehlstaste+Pluszeichen zum Zoomen und der Übergang des Bildes zu einem anderen Zoomfaktor wird animiert dargestellt. Der Zoom kann kaum merklich sein.
  • Ziehschwenken. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ (Windows) bzw. „Photoshop“ > „Einstellungen“ (Mac OS). Wählen Sie im Bedienfeld „Allgemein“ die Option „Ziehschwenken aktivieren“. Wählen Sie dann das Handwerkzeug, klicken Sie, um einen Ziehschwenk für das Bild auszuführen, ähnlich wie das Wischen auf einem iPhone. Das Bild gleitet in einer durchgängigen Bewegung an die neue Position.
  • Drehen der Leinwand. Siehe Verwenden des Ansichtdrehung-Werkzeugs.
  • Anzeigen von Bildern mit nicht quadratischen Pixeln. Siehe Anpassen des Pixel-Seitenverhältnisses.
  • Pixelraster. Beim Vergrößern eines Bildes um mehr als 500 % wird ein Pixelraster angezeigt. Siehe Ausblenden des Pixelrasters.
  • Adobe-Farbmodul. Farbumwandlungen sind schneller, weil der Grafikprozessor die Verarbeitung anstelle des normalen Prozessors übernimmt.
  • Pinselspitzenwerkzeuge. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ (Windows) bzw. „Photoshop“ > „Einstellungen“ (Mac OS). Wählen Sie im Bedienfeld „Zeigerdarstellung“ eine Farbe für die Pinselvorschau. Wenn Sie die Größe oder Härte des Pinselwerkzeugs anschließend interaktiv anpassen, zeigt die Vorschaufarbe die Änderung in Echtzeit an.Weitere Informationen finden Sie unter Ändern der Größe oder Härte von Malwerkzeugen durch Ziehen.
  • 3D-Achse. Siehe 3D-Achse (Photoshop Extended).
  • 3D-Lichter. Siehe 3D-Lichtquelleneinstellungen (Photoshop Extended).
  • 3D-Beschleunigung

GPU-Funktionen in Adobe Bridge CS4 und CS5

  • Vorschaubedienfeld
  • Vollbildvorschau
  • Überprüfungsmodus

Weitere Informationen zu diesen Funktionen finden Sie unter Vergleichen von Bildern und Anzeigen in einer Vorschau.

GPU/OpenGL-Voreinstellungen in Photoshop CS5

  1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ (Windows) bzw. „Photoshop“ > „Einstellungen“ (Mac OS).
  2. Vergewissern Sie sich, dass im Bedienfeld „Leistung“ die GPU-Einstellung „OpenGL aktivieren“ ausgewählt ist.
  3. Klicken Sie auf „Erweiterte Einstellungen“ und geben Sie die folgenden Optionen an:
    • „Modus“ > „Einfach“: Beansprucht am wenigsten GPU-Speicher und bietet einfache OpenGL-Funktionen.
    • „Modus“ > „Normal“: Beansprucht mehr GPU-Speicher und ermöglicht eine GPU-basierte Farbersetzung, Farbtonzuordnung sowie die Füllmethode des Schachbrettmusters.
    • „Modus“ > „Erweitert“: Bietet die Vorteile vom normalen Modus und von OpenGL, die oft eine verbesserte Leistung bewirken.

      Hinweis: Für den erweiterten Modus unter Mac OS ist Mac OS-Version 10.6.x erforderlich. Unter Mac OS X 10.5.x ist der erweiterte Modus nicht verfügbar.
    • Vertikale Synchronisation: Reduziert das „Abreißen“, indem die Framerate mit derjenigen der Anzeige synchronisiert wird.
    • Hilfslinien und Pfade glätten: Ermöglicht der GPU-Hardware das Glätten von gezeichneten Hilfslinien und Pfaden.
  4. Geben Sie im 3D-Bedienfeld Optionen für „Interaktives Rendern“ an:
    • OpenGL: Nutzt Hardwarebeschleunigung bei der Interaktion mit 3D-Objekten.
    • Raytracer: Bietet eine langsamere Leistung, ermöglicht jedoch die Anzeige von Schatten, Spiegelungen und Lichtbrechungen bei der Interaktion mit 3D-Objekten.

GPU/OpenGL-Voreinstellungen in Photoshop CS4

  1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ (Windows) bzw. „Photoshop“ > „Einstellungen“ (Mac OS).
  2. Wählen Sie im Bedienfeld „Leistung“ die GPU-Einstellung „OpenGL aktivieren“.
  3. Klicken Sie auf „Erweiterte Einstellungen“ und geben Sie die folgenden allgemeinen Optionen an:
    • Vertikale Synchronisation: Reduziert das „Abreißen“, indem die Framerate mit derjenigen der Anzeige synchronisiert wird.
    • Interaktive 3D-Beschleunigung: Erhöht die Klickgeschwindigkeit beim Arbeiten mit 3D-Formen. Wenn Sie Darstellungsprobleme bemerken, die aufhören, wenn Sie die Maustaste loslassen, deaktivieren Sie diese Option.
    • Bilineare Interpolation erzwingen: Weist die GPU an, Modellierungen mit hoher Präzision und Glättungsfunktionen auszuführen, wenn Sie eine Karte verwenden, die diese Funktionen nicht unterstützt.
  4. Legen Sie folgende erweiterten Zeichnungs- und Debuggingoptionen fest:

    • Für Bildanzeige verwenden: Verdoppelt die Menge an Video-RAM, die für die Anzeige des Hauptbilds zur Verfügung steht. Dies ist sinnvoll, wenn Sie mit mehreren Bildern, großen Bildern oder großen 3D-Modellen arbeiten. Nur für Grafikkarten mit mindestens 512 MB RAM verfügbar.
    • „Compositing“ > „Keine“: Setzt das Bild nicht über dem Schachbrettmuster zusammen (führt zu Schwarz über durchsichtigen Bereichen).
    • „Compositing“ > „Linear“: Nutzt eine lineare Füllmethode zum Zusammensetzen des Bilds über dem Schachbrettmuster.
    • „Compositing“ > „Gammakorrigiert“: Nutzt einen hinsichtlich der Wahrnehmung korrekten Ansatz zum Zusammensetzen des Bilds über dem Schachbrettmuster.
    • Farbanpassung: Hiermit lassen sich Artefakte in der Bilddarstellung vermeiden.


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