Erfahren Sie, wie Sie mit „Responsive Design – Zeit“ in After Effects arbeiten und gestalten können.

Mit der Funktion „Responsive Design“ können Sie adaptive Grafikanimationen erstellen. „Responsive Design – Zeit“ ermöglicht eine adaptive Zeitstreckung, wenn eine Komposition verschachtelt ist oder als Animationsvorlage exportiert wird. Adaptive Zeitstreckung bedeutet, dass die geschützten Bereiche in derselben Zeit animiert werden, selbst, wenn Sie eine Zeitstreckung der ungeschützten Bereiche durchführen.

Sie können die Responsive-Design-Vorlagen speichern und in anderen Projekten wiederverwenden, um Duplikate und Retiming zu verhindern. Sie können diese unterschiedlichen Animationen, die Sie in After Effects erstellen, auch überlagern.

Responsive Design – Zeit

Sie können „Responsive Design – Zeit“ auf die folgenden drei Arten erstellen:

  1. Option 1:

    Ziehen Sie die Arbeitsbereichsleiste, um den Bereich für den Vorspann, den Abspann oder einen geschützten Bereich festzulegen. Wählen Sie im Menü Komposition eine der Optionen aus dem Untermenü Responsive Design – Zeit aus:

    • Vorspann erstellen erstellt einen geschützten Bereich für 15 % der Kompositionsdauer, angefangen beim ersten Frame der Komposition.
    • Abspann erstellen erstellt einen geschützten Bereich für 15 % der Kompositionsdauer, der beim letzten Frame der Komposition endet.
    • Geschützten Bereich aus Arbeitsbereich erstellen erstellt einen geschützten Bereich mit Start- und Endpunkten, die der Arbeitsbereichsleiste entsprechen. Die geschützten Bereiche sind blau schattiert.
    comp_menu
  2. Option 2:

    Ziehen Sie die Arbeitsbereichsleiste, um den Bereich auszuwählen, den Sie als geschützten Bereich festlegen möchten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Arbeitsbereichsleiste und wählen Sie Geschützten Bereich aus Arbeitsbereich erstellen aus.

    create_protectedregion
  3. Option 3:

    Klicken Sie auf der rechten Seite der Timeline auf das Markensymbol und erstellen Sie eine Kompositionsmarke.

  4. Doppelklicken Sie auf die Marke, um den Einstellungsdialog Kompositionsmarke zu öffnen, legen Sie eine Dauer fest und aktivieren Sie die Option Geschützter Bereich.

    comp_marker

Arbeiten mit „Responsive Design – Zeit“

Wenn eine verschachtelte Komposition mindestens einen geschützten Bereich aufweist

Wenn eine Komposition mindestens einen geschützten Bereich aufweist und in einer anderen Komposition verschachtelt ist, wird die Komposition durch Hineinziehen der Einstiegs- und Ausstiegspunkte der Ebene zeitlich gestreckt, statt an den jeweiligen Punkten abgeschnitten zu werden. Die Dauer der geschützten Bereiche wird beibehalten. Um den Start- bzw. Endpunkt der Ebene zu beschneiden, statt den Bereich zeitlich zu strecken, halten Sie die Optionstaste (Mac OS) oder die Alt-Taste (Windows) gedrückt und ziehen Sie die Start-/Endpunkte.

Geschützte Bereiche sind Kompositionsmarken, bei denen die Option „Geschützter Bereich“ aktiviert ist und die verschiedene Symbole aufweisen, damit geschützte Bereiche leicht erkennbar sind. Geschützte Regionsmarken verhalten sich in der Regel wie andere Kompositionsmarken. Wenn sie jedoch in einer Komposition mit geschützten Bereichen verschachtelt sind, können diese Marken nicht bearbeitet werden. Stattdessen wird die Ebenenleiste für die Unterkomposition entsprechend markiert, um die geschützten Bereiche anzuzeigen.

Ähnlich wie andere Kompositionsmarken wird die geschützte Regionsmarke in der Unterkompositionsebene nicht automatisch aktualisiert, wenn Sie eine geschützte Region nach Verschachteln der Komposition bearbeiten. Um Marker in einer Unterkompositionsebene zu aktualisieren, wählen Sie die Ebene und anschließend die Option Ebene > Marken > Marken über Quelle aktualisieren aus.

Die Option „Geschützter Bereich“ ist über Scripting oder Ausdrücke verfügbar – mit dem neuen Attribut „protectedRegion“ von Kompositionsmarken.

Wenn eine Komposition mit geschützten Bereichen als Animationsvorlage exportiert wird

Wenn eine Komposition mit geschützten Bereichen als Animationsvorlage exportiert und in Premiere Pro zu einer Sequenz hinzugefügt wird, wird die Komposition beim Ziehen der Start-/Endpunkte des Clips zeitlich gestreckt, statt an den entsprechenden Punkten abgeschnitten zu werden. Die Dauer der geschützten Bereiche wird beibehalten.

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