Barrierefreiheitsfunktionen

Dokumente oder Anwendungen sind dann barrierefrei, wenn Menschen mit Behinderungen wie Mobilitätseinschränkungen, Blindheit und Sehschwäche, sie verwenden können. Barrierefreiheitsfunktionen in Acrobat Reader und im Dateiformat PDF erleichtern Menschen mit Behinderungen die Nutzung von PDF-Dokumenten mit oder ohne Bildschirmlesehilfe, Vergrößerungssoftware und Braille-Druckern.

Die Barrierefreiheit von PDF-Dateien kommt in der Regel allen Benutzern zugute. Beispielsweise ermöglicht die Dokumentstruktur, mit der eine Bildschirmlesehilfe eine PDF-Datei laut vorlesen kann, auch ein Umfließen des Dokuments auf einem kleinen Bildschirm durch ein Mobilgerät. Ebenso hilft die vorgegebene Reihenfolge der Registerkarten eines barrierefreien PDF-Formulars allen Benutzern, nicht nur Benutzern mit Mobilitätseinschränkungen, das Formular leichter auszufüllen.

Voreinstellungen für die Barrierefreiheit festlegen

Acrobat Reader bietet verschiedene Voreinstellungen, die das Lesen von PDF-Dateien für sehbehinderte und bewegungseingeschränkte Benutzer erleichtern. Diese Voreinstellungen steuern, wie PDF-Dateien auf dem Bildschirm angezeigt und von einer Bildschirmlesehilfe gelesen werden.

Die meisten Voreinstellungen für Barrierefreiheit sind über den Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit verfügbar, der Anweisungen zum Festlegen dieser Voreinstellungen auf dem Bildschirm enthält. Einige Voreinstellungen, die sich auf die Barrierefreiheit auswirken, sind nicht über den Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit verfügbar, z. B. die Voreinstellungen in den Kategorien Lesen, Formulare und Multimedia. Sie können alle Voreinstellungen im Dialogfeld „Voreinstellungen“ festlegen.

Die Namen einiger Voreinstellungen im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit unterscheiden sich von den Namen für dieselben Voreinstellungen, die im Dialogfeld „Voreinstellungen“ angezeigt werden

Voreinstellungen für die Barrierefreiheit mit dem Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit festlegen

  1. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um den Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit zu starten:

    • Wählen Sie Bearbeiten > Barrierefreiheit > Einrichtungsassistent.
    • (Nur Windows) Starten Sie Acrobat Reader zum ersten Mal, während eine Bildschirmlesehilfe oder eine Vergrößerungssoftware ausgeführt wird.
  2. Wählen Sie die Option, die für Ihre Hilfssoftware und -geräte geeignet ist.
    Der Assistent zeigt nur Voreinstellungen an, die für Ihre Hilfssoftware und -geräte geeignet sind, je nach der von Ihnen gewählten Option.

  3. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm. Wenn Sie auf „Abbrechen“ klicken, verwendet Acrobat Reader Standardeinstellungen für die Voreinstellungen, die der Assistent festlegt (nicht empfohlen).

Voreinstellungen für die Barrierefreiheit im Dialogfeld „Voreinstellungen“ festlegen

Um auf das Dialogfeld „Voreinstellungen“ von Acrobat Reader zuzugreifen, wählen Sie Bearbeiten > Voreinstellungen. Legen Sie im Dialogfeld „Voreinstellungen“ in verschiedenen Bedienfeldern die für Ihre Hilfssoftware und -geräte geeigneten Voreinstellungen fest.

Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Barrierefreiheit“

Voreinstellungen für die Barrierefreiheit

  • Dokumentfarben ersetzen: Wählen Sie diese Voreinstellung, um aus einer Liste kontrastreicher Farbkombinationen für Text und Hintergrund auszuwählen, oder erstellen Sie eigene.
Dokumentfarben ersetzen

  • Seitenlayoutstil immer verwenden: Entspricht der Option „Seitenlayoutstil überschreiben“ im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
  • Zoom-Einstellung immer verwenden: Entspricht der Option „Dokument-Zoom überschreiben“ im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
  • Dokumentstruktur für Reihenfolge der Registerkarten verwenden, wenn keine bestimmte Reihenfolge der Registerkarten angegeben wurde: Verbessert die Navigation bei Formularfeldern und Verknüpfungen in Dokumenten ohne festgelegte Reihenfolge der Registerkarten.
  • Auswahl-Cursor der Tastatur immer anzeigen: Wählen Sie diese Option, wenn Sie eine Vergrößerungssoftware verwenden. Diese Voreinstellung entspricht Immer Auswahl-Cursor der Tastatur anzeigen im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
  • Die vom System gewählte Farbe immer verwenden: Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Standardauswahlfarbe (blau) durch eine vom System festgelegte Farbe überschrieben.
  • Portfolios im Dateimodus anzeigen: Wenn diese Option aktiviert ist, werden Komponentendateien und entsprechende Dateiinformationen des PDF-Portfolios in einer Liste angezeigt. Der Dateimodus bietet Menschen mit Behinderungen wie Mobilitätseinschränkungen, Blindheit und eingeschränktem Sehvermögen ein besseres Leseerlebnis.

Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Dokumente“

  • Dokumentänderungen automatisch in folgenden Zeitabständen in temporärer Datei speichern: Wenn diese Voreinstellung deaktiviert ist, bleibt die automatische Speicherungsfunktion außer Kraft. Bei jedem Speichern eines PDF-Dokuments muss die Bildschirmlesehilfe bzw. die Vergrößerungssoftware das Dokument neu laden. Diese Voreinstellung entspricht der Option Automatisches Speichern des Dokuments deaktivieren im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Dokumente“

Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Formulare“

  • „Markierungsfarbe für Felder“ und „Markierungsfarbe für erforderliche Felder“: Mit diesen Voreinstellungen wird festgelegt, welche Farben beim Markieren von ausfüllbaren Formularfeldern zum Einsatz kommen. Sie entsprechen den Optionen Markierungsfarbe für Felder und Markierungsfarbe für erforderliche Felder im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
  • Automatisch ausfüllen: Ermöglicht es Acrobat Reader, automatisch anzubieten, einige Einträge in Formularfeldern auszufüllen, sodass zum Ausfüllen weniger Tastenanschläge erforderlich sind. Diese Voreinstellung entspricht keiner Option im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Formulare“

Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Multimedia“

  • Untertitel anzeigen, wenn verfügbar.
  • Synchronisierte Audiodatei wiedergeben, wenn verfügbar.
  • Zusätzliche Textbeschreibungen anzeigen, wenn verfügbar.
  • Audiobeschreibung (bzw. Videobeschreibung oder beschreibendes Video) anzeigen, wenn verfügbar.

Diese Voreinstellungen entsprechen keinen Optionen im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.

Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Multimedia“

Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Seitenanzeige“

  • Zoom: Hiermit wird die Vergrößerung von Dokumenten auf dem Bildschirm festgelegt. Benutzer mit eingeschränktem Sehvermögen erhalten so die Möglichkeit, sich das Lesen umflossener PDF-Dokumente zu erleichtern. Diese Voreinstellung entspricht der Option Dokument-Zoom überschreiben im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
  • Text glätten: Steuert die Glättung von Text. Um die Glättung von Text zu deaktivieren und den Text schärfer und mit Vergrößerungssoftware leichter lesbar zu machen, wählen Sie „Ohne Glättung“. Diese Voreinstellung entspricht der Option Textglättung deaktivieren im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Seitenanzeige“

Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Lesen“

Voreinstellungen für Barrierefreiheit in der Kategorie „Lesen“

  • Leserichtung: Legt die Leserichtung von Dokumenten fest. Die Voreinstellungen für die Leserichtung werden auch im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit angezeigt.
  • Leserichtung aus Dokument ableiten (empfohlen): Wenn diese Option eingestellt ist, wird die Leserichtung in Dokumenten ohne Tags über ein komplexes Verfahren der Layoutstrukturanalyse bestimmt.
  • Leserichtung von links nach rechts, von oben nach unten: Der Text wird genau entsprechend seiner Platzierung auf der Seite gelesen, von links nach rechts und von oben nach unten. Die Verarbeitung ist bei dieser Option schneller als bei Leserichtung aus Dokument ableiten. Bei dieser Methode wird ausschließlich Text analysiert. Formularfelder werden ignoriert und Tabellen werden nicht als solche erkannt.
  • Leserichtung im RAW-Druckdatenstrom verwenden: Text wird in der Reihenfolge ausgegeben, in der er im Druckdatenstrom aufgezeichnet wurde. Die Verarbeitung ist bei dieser Option schneller als bei Leserichtung aus Dokument ableiten. Bei dieser Methode wird ausschließlich Text analysiert. Formularfelder werden ignoriert und Tabellen werden nicht als solche erkannt.
  • Leserichtung in Dokumenten mit Tags überschreiben: Verwendet statt der von der Tag-Struktur des Dokuments vorgegebenen Leserichtung die im Dialogfeld „Voreinstellungen“ unter „Lesen“ angegebene Leserichtung. Sie sollten diese Option nur verwenden, wenn bei PDF-Dokumenten Probleme mit fehlerhaften Tags auftreten. Diese Voreinstellung entspricht der Option Leserichtung in Dokumenten mit Tags überschreiben im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
  • Seite und Dokument: Mit dieser Voreinstellung wird bestimmt, welche Dokumentanteile in einem Verarbeitungsschritt an eine Bildschirmlesehilfe übermittelt werden.  Wenn ein PDF-Dokument nicht mit Tags versehen ist, wird das Dokument in Reader analysiert, um Struktur und Leserichtung abzuleiten. Dieser Vorgang kann bei einem großen Dokument viel Zeit in Anspruch nehmen. Stellen Sie Reader so ein, dass nur die aktuell sichtbare Seite bereitgestellt wird, sodass jeweils nur ein kleiner Teil des Dokuments analysiert wird. Welche Option am besten geeignet ist, hängt von der Größe und Komplexität des Dokuments sowie von den Funktionsmerkmalen der Bildschirmlesehilfe ab. Bei der Übermittlung von Informationen aus Reader an eine Bildschirmlesehilfe, eine Vergrößerungssoftware oder eine andere Hilfstechnologie werden die Daten in einen Speicherpuffer geladen, auf den die Hilfsanwendungen direkt zugreifen können. Die Menge der an den Speicherpuffer weitergeleiteten Daten kann sich darauf auswirken, wie lange Arbeitsschritte in Reader dauern, etwa das Öffnen des Dokuments, das Wechseln zur nächsten Seite, das Ändern der Ansicht oder das Ausführen von Programmbefehlen..
    • Nur momentan sichtbare Seiten lesen: Diese Option ist am besten geeignet, wenn Sie eine Vergrößerungssoftware verwenden. Durch das Verfahren wird die Leistung gesteigert, da nicht sichtbare Dokumentabschnitte in der Software nicht verarbeitet werden müssen. Wenn nur die momentan sichtbaren Seiten eines PDF-Dokuments aus Reader an den Speicherpuffer übermittelt werden, hat die Hilfstechnologie nur auf diese Seiten Zugriff. Der Wechsel zur nächsten Seite ist erst möglich, wenn diese Seite in Reader angezeigt wird und die Seiteninformationen an den Speicherpuffer weitergeleitet wurden. Wenn Sie diese Option wählen, müssen Sie daher zum Durchlaufen der Seiten im Dokument die Navigationsfunktionen von Reader verwenden, nicht die Funktionen der Hilfstechnologie. Legen Sie in den Voreinstellungen die Option Standardseitenlayout auf Einzelne Seite fest, wenn Reader nur die aktuell sichtbaren Seiten an die Hilfstechnologie senden soll. Da von Reader die Daten aller sichtbaren Seiten übermittelt werden, kommen bei der Hilfstechnologie eventuell auch Informationen zu Seiten an, die nur teilweise sichtbar sind (etwa ein Seitenende im oberen Bildschirmbereich oder ein Seitenanfang im unteren Bildschirmbereich). Wenn Sie eine andere Seitenanzeigeeinstellung als Einzelne Seite verwenden, z. B. Fortlaufend, und dann die nächste Seite einblenden, kann in der Hilfstechnologie nicht mehr korrekt nachvollzogen werden, welche Abschnitte einer vorherigen Seite bereits als Sprache ausgegeben wurden. Anweisungen zum Festlegen des Standardseitenlayouts auf „Einzelne Seite“ finden Sie unter Voreinstellungen für das Anzeigen von PDF-Dokumenten. Diese Option entspricht der Option Nur momentan sichtbare Seiten lesen im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
    • Gesamtes Dokument lesen: Diese Option bietet sich an, wenn Sie eine Bildschirmlesehilfe mit integrierten Navigations- und Suchwerkzeugen verwenden, die Ihnen vertrauter sind als die Werkzeuge in Acrobat.
    • Bei großen Dokumenten nur die momentan sichtbaren Seiten lesen: Diese Option ist standardmäßig aktiviert und am besten geeignet, wenn Sie eine Bildschirmlesehilfe bei langen oder komplexen PDF-Dateien verwenden. Von Acrobat kann damit ein gesamtes kleines Dokument weitergeleitet werden; größere Dokumente lassen sich bei Bedarf aber Seite für Seite übermitteln. Diese Voreinstellung entspricht der Option Bei großen Dokumenten nur momentan sichtbare Seiten lesen im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
  • Tags nur nach vorheriger Bestätigung in Dokumenten einfügen: Wenn diese Option aktiviert ist, muss der Benutzer die verwendeten Optionen bestätigen, bevor in Acrobat ein Dokument ohne Tags für das Lesen vorbereitet wird. Das Hinzufügen von Tags kann besonders bei umfangreichen Dokumenten sehr zeitaufwendig sein. Diese Voreinstellung entspricht der Option Tags nur nach vorheriger Bestätigung in Dokumenten einfügen im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.
  • Optionen für Sprachausgabe: Legen Sie Voreinstellungen für Lautstärke, Geschwindigkeit und Tonhöhe der Sprachausgabe fest. Sie können wahlweise die Standardstimme oder eine der mit Ihrem Betriebssystem bereitgestellten Stimmen verwenden. Sie können Textblöcke auch mit den Nach-oben- und Nach-unten-Pfeilen lesen. Für diese Voreinstellungen gibt es keine entsprechenden Optionen im Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit.

Tastaturbefehle für Aktionen mit der Maus

In Acrobat Reader DC und Acrobat DC sind dieselben Tastaturbefehle verfügbar. Die vollständige Liste finden Sie unter Tastaturbefehle in der Acrobat DC-Hilfe.

Verwenden von Bildschirmlesehilfe oder Vergrößerungssoftware

Verwenden Sie den Einrichtungsassistenten für Barrierefreiheit, um Acrobat Reader DC entweder für eine Vergrößerungssoftware oder für eine Bildschirmlesehilfe einzurichten.

  • Wählen Sie Bearbeiten > Barrierefreiheit > Einrichtungsassistent aus und dann die gewünschten Optionen auf jedem Bildschirm des Einrichtungsassistenten.

Verwenden der Sprachausgabefunktion Read Out Loud

Read Out Loud ist ein TTS-Tool (Text-to-Speech), das in in Acrobat Reader DC integriert ist. Diese Sprachausgabefunktion liest den Text in einer PDF-Datei, einschließlich des Textes in Kommentaren und alternativen Textbeschreibungen für Bilder und ausfüllbare Felder laut vor. In mit Tags versehenen PDF-Dateien wird der Inhalt in der Reihenfolge gelesen, in der er in der logischen Baumstruktur des Dokuments angezeigt wird. In Dokumenten ohne Tags wird die Leserichtung abgeleitet, es sei denn, in den Voreinstellungen für das Lesen wurde eine Leserichtung festgelegt.

Read Out Loud nutzt die auf Ihrem System installierten verfügbaren Stimmen. Wenn Sie SAPI 4- oder SAPI 5-Stimmen aus Text-to-Speech- oder Sprachanwendungen installiert haben, können Sie diese zum Lesen Ihrer PDFs auswählen. 

Zur Verwendung von Read Out Loud müssen Acrobat Reader DC und eine Text-to-Speech-Engine auf Ihrem System installiert sein. Für Acrobat Reader muss eine Sprache ausgewählt sein, die Sie installiert haben. Außerdem muss auf das Dokument zugegriffen werden können. Andernfalls wird es gar nicht oder in der falschen Reihenfolge vorgelesen.

So überprüfen Sie Ihre Einstellungen in Acrobat Reader:

  1. Wechseln Sie zum Dialogfeld Voreinstellungen von Acrobat Reader, indem Sie Bearbeiten  > Voreinstellungen auswählen.

  2. Wählen Sie im linken Bereich Lesen aus.

  3. Deaktivieren Sie im rechten Bereich die Option Standardstimme verwenden und wählen Sie eine Stimme aus der Dropdown-Liste der Stimmen aus, die Sie auf Ihrem Computer installiert haben.

  4. Klicken Sie auf OK.

Hinweis:

Read Out Loud ist keine Bildschirmlesehilfe und wird von einigen Betriebssystemen nicht unterstützt.

Read Out Loud aktivieren oder deaktivieren

Aktivieren Sie Read Out Loud, um es zu verwenden. Sie können Read Out Loud deaktivieren, um Systemressourcen freizugeben und die Leistung anderer Vorgänge zu verbessern.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

  • Wählen Sie Ansicht > Read Out Loud > Read Out Loud aktivieren.
  • Wählen Sie Ansicht  > Read Out Loud > Read Out Loud deaktivieren.

PDF-Formularfelder laut vorlesen

  1. Wählen Sie im Bereich „Lesen“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ im Abschnitt Sprachausgabe-Optionen die Option Formularfelder lesen.
  2. Drücken Sie im PDF-Formular die Tabulatortaste, um das erste Formularfeld auszuwählen.
  3. Nehmen Sie die gewünschten Eingaben und Auswahlen vor und drücken Sie dann die Tabulatortaste, um zum nächsten Feld zu wechseln. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis das Formular ausgefüllt ist. Acrobat liest den Status der ausgewählten Kontrollkästchen und Optionsfelder.
    Hinweis:

    Die Funktion Read Out Loud gibt Ihre Tastenanschläge nicht wieder. Verwenden Sie eine Bildschirmlesehilfe, um zu erfahren, was Sie eingegeben haben.

Umfließen von Text in einer PDF-Datei

Sie können den Inhalt eines PDF-Dokuments umfließen, sodass er vorübergehend als einzelne Spalte in der Breite des Dokumentfensters angezeigt wird. Durch dieses Umfließen der Anzeige wird das Dokument auf einem Mobilgerät oder auf einem Standardmonitor leichter lesbar, ohne dass ein horizontaler Bildlauf zum Lesen des Textes durchgeführt werden muss.

  • Wenn Sie Text umfließen möchten, wählen Sie Ansicht > Zoom > Umfließen.

In der Regel wird nur lesbarer Text in der Ansicht „Umfließen“ angezeigt. Bei Text, der sich nicht umfließen lässt, handelt es sich beispielsweise um Formulare, Kommentare, digitale Signaturfelder und Seitenelemente wie Seitenzahlen, Kopfzeilen und Fußzeilen. Seiten, die sowohl lesbaren Text als auch Formular- oder digitale Signaturfelder enthalten, lassen sich nicht umfließen. Vertikaler Text wird horizontal umflossen.

Hinweis:

Sie können ein Dokument nicht speichern, bearbeiten oder drucken, während es sich in der Ansicht „Umfließen“ befindet.

Übersicht über die Werkzeuge für Barrierefreiheit des Betriebssystems

Werkzeuge für Barrierefreiheit unter Windows

Die Betriebssysteme Windows 10, Windows 8 und Windows 7 verfügen über integrierte Werkzeuge, die einen verbesserten oder alternativen Zugriff auf Informationen auf einem Computerbildschirm ermöglichen. Bildschirmsprachausgabe ist eine abgespeckte Version einer Bildschirmlesehilfes. Die Bildschirmlupe ist ein Werkzeug zur Vergrößerung des Bildschirms.

Erste Schritte mit der Bildschirmsprachausgabe unter Windows 10.

Festlegen der Sprachoption unter Windows 7.

Weitere Informationen zum Festlegen der Text-to-Speech-Einstellungen in Windows-Betriebssystemen finden Sie auf der Microsoft-Website zur Barrierefreiheit.

Werkzeuge für Barrierefreiheit unter macOS

Neuere macOS Version verfügen über integrierte Werkzeuge, die einen verbesserten oder alternativen Zugriff auf Informationen auf dem Computerbildschirm ermöglichen. Weitere Informationen zu den Werkzeugen für die Barrierefreiheit unter macOS finden Sie im macOS-Benutzerhandbuch.

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