Erweitertes Zuschneiden, Größenanpassung und Neuauflösung

Mit Photoshop kannst du Bilder auf verschiedene Weise skalieren und zuschneiden. Um beim Zuschneiden oder Ändern der Bildgröße beste Ergebnisse zu erzielen, ist es nützlich, die Konzepte hinter den Methoden zur Größenänderung zu verstehen und wie sich die Größenänderung auf den Bildausschnitt auswirkt.

Anweisungen zur Größenanpassung von Fotos findest du unter Bildgröße und -auflösung.

Anleitungen zum Zuschneiden von Fotos findest du unter Zuschneiden und gerades Ausrichten von Fotos.

Bildgrößen auf dem Bildschirm und im Druck

Bei der Größe eines Bildes sind die Anzeigegröße auf dem Bildschirm und die Druckgröße zu unterscheiden. Wenn du diese Unterschiede kennst, kannst du ein besseres Verständnis dafür entwickeln, welche Einstellungen bei der Größenanpassung eines Bildes geändert werden sollten.

Bildschirmgröße

Die Bildschirmauflösung deines Monitors gibt die Anzahl der Pixel an, die auf ihm angezeigt werden können. Ein Monitor mit einer Bildschirmauflösung von 640 x 480 Pixel zeigt beispielsweise 640 Pixel in der Breite und 480 Pixel in der Höhe an. Es gibt verschiedene Bildschirmauflösungen, die du verwenden kannst, und normalerweise bestimmt die physische Größe des Monitors die verfügbare Auflösung. Große Monitore weisen z. B. normalerweise höhere Auflösungen auf als kleine, da sie über mehr Pixel verfügen.

Wähle zum Ermitteln der Auflösung deines BildschirmsStart > Systemsteuerung > Anzeige > Einstellungen und sieh dir die Bildschirmauflösung an (Windows). Oder wähle Systemeinstellungen > Monitore und sieh dir die Liste „Auflösung“ an (macOS).

Bildgröße auf dem Bildschirm

Wenn Bilder auf deinem Monitor angezeigt werden, haben sie eine feste Pixelgröße. Deine Bildschirmauflösung legt fest, wie groß das Bild auf dem Bildschirm angezeigt wird. Auf einem Monitor, dessen Bildschirmauflösung auf 640 x 480 Pixel eingestellt ist, werden weniger Pixel dargestellt als auf einem Monitor mit 1024 x 768 Pixel. Aus diesem Grund sind die einzelnen Pixel auf einem Monitor mit 640 x 480 Pixel-größer als die Pixel auf einem Monitor mit 1024 x 768 Pixel.

Ein Bild mit einer Größe von 100 x 100 Pixel beansprucht bei einer Bildschirmauflösung von 640 x 480 ca. ein Sechstel des Bildschirms, jedoch nur ca. ein Zehntel eines Bildschirm mit einer Auflösung von 1024 x 768. Deshalb wirkt das Bild bei 1024 x 768 Pixel kleiner als bei 640 x 480 Pixel.

Bildgröße im Druck

Die anderen bei der Größenanpassung von Bildern verwendeten Werte – die physische Größe gedruckter Bilder und ihre Auflösung – finden erst Anwendung, wenn das Bild gedruckt wird. Dann bestimmen die physische Größe des Bildes, die Auflösung und die Pixelmaße die Datenmenge des Bildes und damit die Druckqualität. Im Allgemeinen werden Bilder mit höherer Auflösung in höherer Qualität gedruckt. Weitere Informationen zu Auflösung und physischer Größe findest du in den folgenden Abschnitten.

Dialogfeld „Bildgröße“

Wenn du im Dialogfeld Bildgröße die Größe deiner Bilder anpasst (wähle Bild > Bildgröße), kannst du vier Aspekte deines Bildes ändern:

  • Pixelmaße: Breite und Höhe des Bildes.
  • Bildgröße, wenn das Bild in Photoshop geöffnet ist: Dieser Wert wird oben im Dialogfeld angezeigt.
  • Dokumentgröße: Physische Größe des Bildes beim Drucken, mit Breiten- und Höhenangabe.
  • Bildauflösung beim Drucken: Dieser Wert wird in Pixel pro Zoll oder Pixel pro Zentimeter angezeigt.

Photoshop berechnet physische Größe, Auflösung und Pixelmaße eines Bildes wie folgt:

  • Physische Größe = Auflösung x Pixelmaße
  • Auflösung = physische Größe/Pixelmaße
  • Pixelmaße = physische Größe/Auflösung

Im Dialogfeld Bildgröße kannst du die Größe deiner Bilder auf zwei Arten anpassen. Du kannst die Datenmenge im Bild erhöhen oder verringern (Neuauflösung). Alternativ dazu kannst du die Datenmenge im Bild beibehalten (Größenanpassung ohne Neuauflösung). Wenn du eine Neuauflösung vornimmst, verschlechtert sich die Bildqualität möglicherweise etwas. Unter Umständen sind zusätzliche Schritte erforderlich, beispielsweise die Verwendung des Filters Unscharf maskieren zum Scharfzeichnen deines Bildes, um die Neuauflösung zu kompensieren.

Tipp: Um das Dialogfeld Bildgröße auf  seinen ursprünglichen Zustand zurückzusetzen, drücke die Taste Alt (Windows) oder (macOS). Durch Drücken dieser Taste wird die Schaltfläche „Abbrechen“ zur Schaltfläche „Zurücksetzen“.

Größenanpassung und Neuauflösung von Bildern

Wenn du die Größe eines Bildes anpasst und dabei eine Neuauflösung veranlasst, änderst du die Datenmenge in der Datei. Stelle zum Ausführen einer Neuauflösung deines Bildes sicher, dass unten im Dialogfeld Bildgröße die Option „Neuauflösung“ ausgewählt ist. Die Neuauflösung ist standardmäßig aktiviert.

Durch die Neuauflösung wird die Gesamtzahl der Pixel im Bild geändert, welche im Dialogfeld Bildgröße als Breite und Höhe in Pixel angezeigt wird. Wenn du die Anzahl der Pixel in diesem Teil des Dialogfelds erhöhst (Neuauflösung mit einem größeren Pixelmaß), fügt die Anwendung dem Bild Daten hinzu. Wenn du die Anzahl der Pixel verringerst (Neuauflösung mit einem kleineren Pixelmaß), entfernt die Anwendung Daten aus dem Bild. Bei jedem Entfernen oder Hinzufügen von Daten vom bzw. zum Bild, verschlechtert sich die Bildqualität etwas. Das Entfernen von Daten aus einem Bild ist normalerweise dem Hinzufügen von Daten vorzuziehen. Dies liegt daran, dass bei einer Neuauflösung mit größerem Pixelmaß Photoshop raten muss, welche Pixel hinzugefügt werden sollen. Dieses Verfahren ist komplizierter als zu raten, welche Pixel bei einer Neuauflösung mit kleinerem Pixelmaß entfernt werden müssen. Optimale Ergebnisse erzielst du, wenn du mit Bildern arbeitest, die du bereits in der für die gewünschte Ausgabe geeigneten Auflösung in Photoshop importierst. Du kannst die benötigten Ergebnisse erzielen, indem du die Größe deines Bildes ohne Neuauflösung anpasst. Wenn du jedoch eine Neuauflösung ausführst, tust du dies nur einmal.

Wenn du die Neuauflösung aktivierst, kannst du alle Werte im Dialogfeld Bildgröße ändern: Pixelmaße, physische Größe oder Auflösung. Wenn du einen Wert änderst, wirkt sich dies auf die anderen Werte aus. Die Pixelmaße sind immer betroffen.

  • Das Ändern der Pixelmaße wirkt sich auf die physische Größe, jedoch nicht auf die Auflösung aus.
  • Das Ändern der Auflösung wirkt sich auf die Pixelmaße, jedoch nicht auf die physische Größe aus.
  • Das Ändern der physischen Größe wirkt sich auf die Pixelmaße, jedoch nicht auf die Auflösung aus.

Du kannst die Dateigröße nicht festlegen. Sie ändert sich, wenn du die Datenmenge im Bild insgesamt (die Pixelmaße) veränderst. Notiere dir den Wert der Dateigröße, bevor du andere Werte im Dialogfeld änderst. Du kannst dann anhand der Dateigrößeninformationen ermitteln, wie viele Daten bei einer Neuauflösung aus dem Bild entfernt oder dem Bild hinzugefügt werden. Beispiel: Wenn sich die Dateigröße von 250 KB auf 500 KB verändert, verdopple die Bilddaten. Dies kann zu einer Verschlechterung der Qualität führen. Bilder mit schlechterer Qualität können verschwommen oder kantig aussehen oder blockartige Artefakte aufweisen.

Größenanpassung von Bildern ohne Neuauflösung

Wenn du die Größe eines Bildes anpasst und dabei keine Neuauflösung ausführst, änderst du die Größe des Bildes, ohne die Datenmenge im Bild zu ändern. Eine Größenanpassung ohne Neuauflösung ändert die physische Größe des Bildes, ohne dass die Pixelmaße des Bildes sich ändern. Dem Bild werden keine Daten hinzugefügt und es werden keine Daten daraus entfernt. Wenn du die Option zur Neuauflösung deaktivierst, sind die Felder für die Pixelmaße nicht verfügbar. Die einzigen beiden Werte, die du ändern kannst, sind die physische Größe (Breite und Höhe der Dokumentgröße) und die Auflösung (Pixel/Zoll). Wenn du eine Größenanpassung ohne Neuauflösung ausführst, kannst du entweder die physische Größe oder die Auflösung des Bildes festlegen. Um die Gesamtmenge der Pixel im Bild beizubehalten, kompensiert Photoshop den von dir festgelegten Wert durch Erhöhen oder Verringern des anderen Werts. Wenn du beispielsweise die physische Größe festlegst, ändert Photoshop die Auflösung.

Wenn die Pixelmaße konstant sind und du die physische Größe eines Bildes verringerst, erhöht sich die Bildauflösung entsprechend. Wenn du die physische Größe eines Bildes um die Hälfte verringerst, verdoppelt sich die Auflösung. Doppelt so viele Pixel nehmen denselben Raum ein. Wenn du das Bild auf die doppelte Größe vergrößerst, verringert sich die Auflösung auf die Hälfte, da die Pixel doppelt so weit voneinander entfernt sind, um die physische Größe auszufüllen.

Beispiel: Ein Bild mit 400 x 400 Pixel hat eine physische Größe von 4 x 4 Zoll und eine Auflösung von 100 Pixel pro Zoll (ppi). Um die physische Größe des Bildes ohne Neuauflösung um die Hälfte zu reduzieren, lege die physische Größe auf 2 x 2 Zoll fest. Photoshop erhöht die Auflösung auf 200 ppi. Wenn du die Größe des Bildes auf diese Weise anpasst, bleibt die Anzahl der Pixel erhalten (200 ppi x 2 x 2 Zoll = 400 x 400 Pixel). Wenn du die physische Größe auf das Doppelte (auf 8 x 8 Zoll) vergrößerst, verringert sich die Auflösung auf 50 ppi. Das Hinzufügen von mehr Zoll zur Bildgröße bedeutet, dass pro Zoll nur halb so viele Pixel vorhanden sein können. Wenn du die Bildauflösung änderst, ändert sich auch die physische Größe.

Wichtig: Die Pixelmaße steuern die Datenmenge; die Auflösung sowie die physische Größe werden nur zum Drucken verwendet.

Hinweis: Pixel pro Zoll (pixel per inch, ppi) ist die Anzahl der Pixel in jedem Zoll des Bildes. Punkt pro Zoll (dots per inch, dpi) bezieht sich nur auf Drucker und variiert zwischen verschiedenen Druckern. Im Allgemeinen werden pro Pixel 2,5 bis 3 Tintenpunkte verwendet. Beispielsweise benötigt ein 600-dpi-Drucker für einen hochwertigen Druck nur ein 150- bis 300-ppi-Bild.

Weitere Informationen zu den Optionen im Dialogfeld Bildgröße findest du in der Photoshop-Hilfe unter Pixelabmessungen und Druckbildauflösung.

Das Freistellungswerkzeug

Wenn du das Freistellungswerkzeug zum Anpassen der Größe eines Bildes verwendest, ändern sich die Pixelmaße und die Dateigröße, aber es wird keine Neuauflösung des Bildes ausgeführt. Wenn du das Freistellungswerkzeug verwendest, beinhalten die Pixelmaße und die Auflösung mehr Pixel pro Zoll basierend auf der Größe des Freistellungsbereichs. Photoshop fügt dem Bild jedoch nicht ausdrücklich Daten hinzu oder entfernt Daten daraus.

Wenn du ein Bild zuschneidest, entfernst du Daten aus dem Bild mit der ursprünglichen Größe oder fügst ihm Daten hinzu, um ein anderes Bild zu erstellen. Da du aus dem Originalbild Daten entfernst oder ihm Daten hinzufügst, handelt es sich hierbei nicht um eine Neuauflösung im ursprünglichen Sinn. Dies liegt daran, dass die Anzahl der Pixel pro Zoll basierend auf der Pixelanzahl im Auswahlbereich für das Freistellen variieren kann. Wenn es die Anzahl der Pixel im Freistellungsbereich zulässt, versucht Photoshop, die Auflösung des Originalbilds beizubehalten. Diese Methode gilt als Zuschneiden ohne Neuauflösung. Wenn jedoch deine Auswahl bezüglich der Anzahl von Pixeln nicht präzise ist, ändern sich die Pixelmaße und die Dateigröße im neuen Bild.

Optionen des Freistellungswerkzeugs

In der Optionsleiste des Freistellungswerkzeugs ändern sich die Optionen, nachdem du den Auswahlbereich gezeichnet hast. Wenn du das Freistellungswerkzeug auswählst, kannst du zunächst eine Breite, eine Höhe und eine Auflösung angeben. Breite und Höhe lassen sich in Zoll, Zentimeter, Millimeter, Punkt und Pica messen. Gib im Feld „Wert“ nach der Zahl die Einheit oder ihre Abkürzung ein. Beispiel 100 px, 1 in, 1 Zoll, 10 cm, 200 mm, 100 pt, oder 100 pica. Wenn du auf der Leiste mit den Zuschneideoptionen in den Feldern Breite und Höhe keine Maßeinheit angibst, lautet die Standardeinheit Zoll.

Du kannst im Feld Auflösung auch einen Wert für die Auflösung des zugeschnittenen Bildes festlegen. Wähle im Popupmenü „Pixel/Zoll“ oder „Pixel/cm“.

Weitere Informationen zu den Optionen des Freistellungswerkzeugs findest du unter Zuschneiden und gerades Ausrichten von Bildern.

Ändern nur der Zollgröße

Wenn du in den Optionen des Freistellungswerkzeugs die physische Größe des Bildes festlegst und die Auflösung nicht änderst, ändern sich die Pixelmaße. Die Abmessungen ändern sich basierend auf dem Verhältnis zwischen der Anzahl der von dir in der Freistellungsauswahl gezeichneten Pixel und den Pixelmaßen des Originalbildes. Die Auflösung ändert sich, damit die zusätzlichen Pixel in jedem Zoll des Bildes basierend auf der Originalgröße des Bildes Platz haben.

Hinweis: Das in den folgenden Beispielen verwendete Originalbild weist 4 x 4 Zoll, 100 ppi, 400 x 400 Pixel und 468,8 KB auf.

Zollgröße
(von dir festgelegt)

Auflösung
(von Photoshop angepasst)

Pixelmaße
(Größe der von dir gezeichneten Freistellungsauswahl)

Dateigröße

2 x 2 in

104 ppi
(ursprünglich = 100 ppi)

208 x 208 px
(ursprünglich = 400 x 400 px)

125,8 KB
(ursprünglich 468,8 KB)

In diesem Beispiel reduziert Photoshop das Bild auf die Hälfte seiner physischen Größe (von 4 Quadratzoll auf 2). Photoshop verringert auch die Pixelmaße um 50 %. Die Originalauflösung (100 ppi) bleibt erhalten, wird jedoch etwas erhöht, um die zusätzlichen Pixel (8 Pixel/Zoll) im Freistellungsrechteck zu kompensieren.

Ändern der Zollgröße und der Auflösung

Wenn du in den Optionen des Freistellungswerkzeugs die physische Größe des Bildes in Zoll festlegst und die Anzahl der Pixel pro Zoll änderst, ändern sich die Pixelmaße. Das resultierende Bild hat im Dokument als Ganzes mehr oder weniger Pixel. Du legst die Zoll und die Anzahl der Pixel in jedem dieser Zoll fest. Photoshop entfernt Daten oder fügt Daten hinzu, damit die von dir angegebene Anzahl der Pixel in jedem Zoll Platz hat.

Hinweis: Das in den folgenden Beispielen verwendete Originalbild weist 4 x 4 Zoll, 100 ppi, 400 x 400 Pixel und 468,8 KB auf.

Zollgröße
(von dir festgelegt)

Auflösung
(von dir festgelegt)

Pixelmaße
(geändert)

Dateigröße

2 x 2 in

200 ppi

400 x 400 px

468,8 KB

2 x 2 in

300 ppi

600 x 600 px

1.03 MB

2 x 2 in

50 ppi

100 x 100 px

29,3 KB

Im ersten Beispiel hast du die physische Größe um die Hälfte verringert, dies jedoch durch eine Verdoppelung der Auflösung ausgeglichen. Aus diesem Grund blieben die Pixelmaße und die Dateigröße erhalten.

Im zweiten Beispiel hast du die physische Größe um die Hälfte verringert und die Auflösung erhöht. Aus diesem Grund vergrößerten sich die Pixelmaße, um für die zusätzlichen Pixel pro Zoll Raum zu schaffen. Auch die Datei wurde größer.

Im dritten Beispiel hast du die physische Größe um die Hälfte verringert und die Auflösung (ppi) hast du ebenfalls verringert. Aus diesem Grund haben sich die Pixelmaße verringert. Denn es sind nun weniger Pixel im Bild vorhanden. Auch die Datei wurde kleiner.

Ändern nur der Pixelmaße

Wenn du die Pixelmaße, nicht jedoch die Auflösung festlegst, stabilisiert sich die Auflösung bei der Auflösung des Originalbilds. Die neue physische Größe wird für die im Bild pro Zoll angegebene Anzahl der Pixel erzeugt. Die Dateigröße ändert sich, weil du die Pixelmaße änderst und es zugleich Photoshop überlässt, die Anzahl der Pixel pro Zoll zu stabilisieren.

Hinweis: Das in den folgenden Beispielen verwendete Originalbild weist 4 x 4 Zoll, 100 ppi, 400 x 400 Pixel und 468,8 KB auf.

Zollgröße
(geändert)

Auflösung
(geändert)

Pixelmaße
(von dir festgelegt)

Dateigröße

2 x 2 in

100 ppi

200 x 200 px

117,2 KB

3 x 3 in

100 ppi

300 x 300 px

263,7 KB

6 x 6 in

100 ppi

600 x 600 px

1.03 MB

In diesen Beispielen bleibt die Auflösung unverändert, aber die Pixelmaße haben sich geändert. Die physische Größe ändert sich, damit die von dir angegebene Anzahl von Pixel pro Zoll (Pixelmaße) Platz hat.

Ändern der Pixelmaße und der Auflösung

Wenn du die Pixelmaße und die Auflösung festlegst, erstellt Photoshop eine andere physische Größe. Das Bild enthält die Anzahl der Pixel im Bild und die von dir angegebene Anzahl der Pixel pro Zoll. Die Dateigröße ändert sich, da du die Gesamtzahl der Pixel im Bild und die Anzahl der Pixel in jedem Zoll änderst.

Hinweis: Das in den folgenden Beispielen verwendete Originalbild weist 4 x 4 Zoll, 100 ppi, 400 x 400 Pixel und 468,8 KB auf.

Zollgröße
(geändert)

Auflösung
(geändert)

Pixelmaße
(von dir festgelegt)

Dateigröße

1 x 1 in

600 ppi

600 x 600 px

1.03 MB

2 x 2 in

300 ppi

600 x 600 px

1.03 MB

0,667 x 0,667 in

300 ppi

200 x 200 px

117,2 KB

In diesen Beispielen werden sowohl die Pixelmaße als auch die Auflösung geändert. Die physische Größe ändert sich, damit die Gesamtzahl der Pixel und die Anzahl der Pixel in jedem Zoll (Pixelmaße und Auflösung) Platz hat.

Ändern nur der Auflösung

Wenn du in den Optionen des Freistellungswerkzeugs nur die Auflösung änderst, hängt die Bildgröße von der Anzahl der Pixel im Freistellungsbereich ab.

Tipp: Sieh im Informationsbereich nach, wie viele Pixel dein Freistellungsbereich umfasst.

Hinweis: Das in den folgenden Beispielen verwendete Originalbild weist 4 x 4 Zoll, 100 ppi, 400 x 400 Pixel und 468,8 KB auf.

Zollgröße
(Ergebnis)

Auflösung
(von dir festgelegt)

Pixelmaße
(Ergebnis)

Größe deines Freistellungsbereichs
(von dir gezeichnet)

Dateigröße

0,767 x 0,767 in

300 ppi

230 x 230 px

2,3 x 2,3 in

115 KB

1 x 1 in

300 ppi

300 x 300 px

3 x 3 in

263,7 KB

75 x 75 in

400 ppi

300 x 300 px

3 x 3 in

263,7 KB

1 x 1 in

200 ppi

200 x 200 px

2 x 2 in

117,2 KB

0,5 x 0,5 in

200 ppi

100 x 100 px

1 x 1 in

29,3 KB

1,5 x 1,5 in

200 ppi

300 x 300 px

3 x 3 in

263,7 KB

In diesen Beispielen verwendet Photoshop die Größe deiner Freistellungsauswahl und die von dir angegebene Auflösung, um die Größe des Bildes anzupassen. Die physische Größe und die Pixelmaße des neuen Bildes bieten Platz für die Anzahl der Pixel in der von dir gezeichneten Freistellungsauswahl bei der von dir festgelegten neuen Auflösung.

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