Hinweis:

Bei jeder neuen Version von Adobe Premiere Elements berücksichtigt Adobe Branchenstandards, Markttrends und Benutzerfeedback bei der Definition der neuen Funktionen. In Premiere Elements 2018 wurde die Unterstützung für das Brennen von Blu-ray- und AVCHD-Discs entfernt. Sie können weiterhin im H264 AVCHD- und H264 Blu-ray-Format exportieren, indem Sie im Arbeitsablauf Exportieren und Freigebenauf der Registerkarte „Benutzerdefiniert“ die Option „Erweiterte Einstellungen“ wählen.

Nachdem Sie eine Vorschau des fertigen Films angezeigt haben und mit dem Ergebnis zufrieden sind, können Sie das Projekt auf einer DVD oder Blu-ray-Disc brennen. Vergewissern Sie sich, dass die ausgewählte Disc mit dem Brenner und dem Player kompatibel ist. Darüber hinaus muss ausreichend freier Festplattenspeicher für alle komprimierten DVD-Dateien sowie für jegliche während des Exports erstellten Arbeitsdateien vorhanden sein. Sollte auf der Laufwerkspartition nicht genügend Speicherplatz vorhanden sein, können Sie unter „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Arbeitslaufwerke“ bzw. „Adobe Premiere Elements“ > „Voreinstellungen“ > „Arbeitslaufwerke“ eine andere Partition für die Arbeitslaufwerkdateien angeben. (Der erforderliche Speicherplatz wird im Dialogfeld „ aufzeichnen“ angezeigt.)

Hinweis:

Wenn Ihr DVD-Brenner mit Adobe Premiere Elements nicht kompatibel ist, können Sie das Projekt zunächst in einen DVD-Ordner brennen und diesen anschließend mit der im Lieferumfang Ihres DVD-Brenner enthaltenen Software brennen.

Brennen von Discs

Je nach Komplexität und Länge des Projekts und der Computergeschwindigkeit können für die Kodierung (Komprimierung) von Video und Audio für eine Disc mehrere Stunden erforderlich sein. Wenn Sie mehrere Discs mit dem gleichen Inhalt und der gleichen Qualität brennen möchten, sollten Sie diese in einer Sitzung aufzeichnen, so dass das Projekt nur einmal komprimiert werden muss.

 

Fehler beim Brennen auf eine Disc

Wenn das Brennen einer Disc aufgrund eines Hardwarefehlers nicht möglich ist, erstellt und speichert Premiere Elements ein ISO-Abbild. Sie können das ISO-Abbild dann bei Gelegenheit auf eine Disc brennen. Siehe Disc-Brennfehler.

Hinweis:

Premiere Elements wandelt alle Audiodaten in 16 Bit Tiefe und 48 kHz Samplingrate um. Diese Einstellungen sind für DVDs Discs erforderlich. Zeichnen Sie das Audio mit diesen Einstellungen auf, um optimale Ergebnisse zu erhalten.

Brennen als AVCHD

  1. Schließen Sie vor dem Ausführen von Premiere Elements alle externen DVD-Brenner an, und schalten Sie sie ein.

  2. Klicken Sie im Bedienfeld „Exportieren und Freigeben“ auf „Disc“.

  3. Wählen Sie in der Ansicht „Disc“ die Option „AVCHD“.

  4. Wählen Sie unter „Brennen auf“ die Option „Disc“.

  5. Geben Sie einen Namen für die Disc ein. Dies ist der Name, der angezeigt wird, wenn Sie eine Disc in einen Computer einlegen, nachdem der Brennvorgang abgeschlossen ist. (Der Standardname ist ein Datumsstempel im 24-Stunden-Format: JJJJMMTT_hhmmss.)

  6. Wählen Sie aus dem Menü „Brenner-Position“ den gewünschten Brenner aus.

  7. Vergewissern Sie sich, dass sich eine kompatible Disc im Laufwerk befindet. Klicken Sie nach dem Einlegen einer Disc auf „Neu suchen“, damit in allen angeschlossenen Brennern nach gültigen Medien gesucht wird.

  8. Geben Sie im Textfeld „Kopien“ an, wie viele Discs Sie in dieser Sitzung brennen möchten. Sie werden aufgefordert, neue Discs einzulegen, bis alle gebrannt wurden. Die Kodierung der Video- und Audiodaten erfolgt nur einmal.

  9. Wählen Sie unter „Voreingestellte Auswahl“ die Option für den TV-Standard, der in der geografischen Region Ihres Zielpublikums verwendet wird.

  10. Aktivieren Sie bei Bedarf die Option „Inhalte an verfügbaren Platz“ anpassen. Wenn Sie auf eine DVD brennen, können Sie diese Option deaktivieren und die gewünschte Videoqualität über den Schieberegler auswählen. (Diese Option ist standardmäßig für DVDs aktiviert und für Blu-ray deaktiviert.)

  11. Klicken Sie auf „Aufzeichnen“, um mit der Konvertierung des Projekts in das DVD- oder Blu-ray-Format und dem Aufzeichnen der Disc zu beginnen. Wenn Sie eine DVD brennen möchten, jedoch kein Brenner zur Verfügung steht, können Sie stattdessen in einen DVD-Ordner brennen, und die DVD zu einem späteren Zeitpunkt erstellen, wenn ein Brenner verfügbar ist.

    Hinweis:

    Das Kodieren von Video und Audio für die DVD-Ausgabe kann mehrere Stunden dauern.

Brennen in einen DVD-Ordner

Bei einem nicht mit Premiere Elements kompatiblen DVD-Brenner können Sie das Projekt stattdessen in einem Ordner aufzeichnen. Auf diese Weise erstellen Sie eine DVD-kompatible Datei, die mit einem Authoring-Programm wie Adobe Encore auf eine Disc gebrannt werden kann.

Hinweis:

Sie können nur ein DVD-Projekt zu einem Ordner brennen. Es ist nicht möglich, ein Blu-Ray Disc-Projekt zu einem Ordner zu brennen.

  1. Wenn die Ansicht „Disc“ nicht angezeigt wird, klicken Sie auf „Exportieren und Freigeben“, um das Bedienfeld „Exportieren und Freigeben“ anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf „Disc“.

  2. Wählen Sie im Menü „Brennen auf“ die gewünschte Ordneroption als Ziel für das Projekt fest. Bei Filmprojekten, deren Größe die Kapazität einer Single-Layer-Disc mit 4,7 GB übersteigt, aktivieren Sie die Ordneroption für 8,5 GB, um die Verwendung von Dual-Layer-Discs zu ermöglichen.

  3. Geben Sie einen Namen für den Ordner ein.

  4. Klicken Sie auf „Durchsuchen“, um einen Speicherort für den Ordner festzulegen.

  5. Klicken Sie auf „Aufzeichnen“, um mit der Erstellung des DVD-Ordners zu beginnen.

    Hinweis:

    Das Kodieren von Video und Audio für die DVD-Ausgabe kann mehrere Stunden dauern.

Exportieren als AVCHD und Brennen als DVD

Verwenden Sie AVCHD, um ein Video im HD-Format zu exportieren, das auf DVD gebrannt werden kann. Die erzeugten Dateien sind mit Blu-ray kompatibel und können auf einem AVCHD-fähigen Blu-ray-Player wiedergegeben werden.

Alternativ können Sie die erzeugten Dateien auch in einen Ordner auf Ihrem Computer exportieren.

Hinweis:

Sie können die exportierten Dateien auf einen USB-Stick kopieren und dann wiedergeben, indem Sie den USB-Stick in den USB-Anschluss eines Blu-ray-Players stecken. Sie können die Dateien auch mithilfe eines Medienplayers, der Blu-ray-Dateien unterstützt, auf Ihrem Computer wiedergeben.

Das Verfahren beim Brennen eines Projekts im AVCHD-Format ist mit dem Verfahren zum Brennen auf Disc oder Exportieren in Ordner identisch. Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Abschnitten zum Brennen auf Disc oder Exportieren in Ordner.

Hinweis:

Adobe Premiere Elements unterstützt Stoppmarken nur in DVD. Wenn Ihr Projekt Menüendmarkierungen enthält, sind sie nur verfügbar, wenn Sie das Projekt auf einer DVD brennen. Die Endmarkierungen sind nicht verfügbar, wenn Sie das Projekt auf einer Blu-ray-Platte oder einem AVCHD-Camcorder brennen.

Vorgehensweise und Kompatibilität beim Brennen von Discs

Wenn an Ihren Computer ein kompatibler Brenner angeschlossen ist, können Sie eine DVD oder Blu-ray-Disc direkt in Premiere Elements erstellen. Die erstellten Discs lassen sich über Disc-Player für Fernsehgeräte und Computer wiedergeben. Premiere Elements erstellt Video-Discs. (Es erstellt hingegen weder Daten- noch Audiodiscs.) Desktop-DVD-Brenner verwenden beschreibbare DVD-5-Discs (DVD+/-R) mit 4,7 GB Kapazität, was etwa 2 Stunden Video in Standardauflösung mit hoher Qualität entspricht.

Blu-ray-Discs haben i. d. R. eine Kapazität von 25 GB, was bei Verwendung von MPEG-2 etwa 135 Minuten Video mit hoher Auflösung sowie zusätzlich 2 Stunden Bonusmaterial in Standardauflösung ermöglicht, oder insgesamt 10 Stunden Video in Standardauflösung. Blu-ray-Discs können als BD-R (beschreibbar) und BD-RE (wiederbeschreibbar) vorliegen.

Premiere Elements unterstützt Single-Layer-DVDs mit 4,7 GB in den folgenden Formaten: DVD+R, DVD+RW, DVD-R und DVD-RW. Zudem unterstützt Adobe Premiere Elements Dual-Layer-DVD+R-Discs mit 8,5 GB. Wählen Sie das Medium, das sowohl vom DVD-Brenner als auch vom DVD-Player unterstützt wird, auf dem die DVD wiedergegeben wird. Nicht alle DVD-Brenner und DVD-Player unterstützen alle DVD-Arten. Viele (jedoch nicht alle) DVD-Player für Fernsehgeräte erkennen DVD+R-Discs.

DVD-R

Bei diesem Format werden Discs für eine einmalige Aufzeichnung verwendet. Es ist sowohl mit eigenständigen DVD-Playern als auch mit DVD-ROM-Laufwerken kompatibel. DVD-R-Discs sind in zwei Medientypen verfügbar: Allzweck und Authoring. Bei den meisten DVD-R-Brennern der Benutzer werden Allzweck-Discs verwendet. Einige professionelle Brenner verwenden Authoring-Discs. Sie müssen den für Ihren Brenner richtigen Medientyp verwenden. Wenn die Discs jedoch einmal beschrieben sind, können sie in jeder Art von DVD-Player oder DVD-Laufwerk abgespielt werden. (Das Allzweck-DVD-R-Format soll verhindern, dass Sicherungskopien von verschlüsselten kommerziellen DVDs erstellt werden.)

DVD+R

Dieses nicht wieder beschreibbare Format ist mit den meisten DVD-Playern und DVD-ROM-Laufwerken kompatibel. In der ersten Generation der +RW-Brenner wird die DVD+R-Aufzeichnung nicht unterstützt. Für die meisten dieser Brenner kann diesbezüglich auch kein Upgrade durchgeführt werden. Alle aktuellen DVD+RW-Brennermodelle unterstützen jedoch auch die DVD+R-Aufzeichnung. Die Kompatibilität von DVD+R-Discs in eigenständigen DVD-Playern ist mit der Kompatibilität von DVD-R-Discs vergleichbar.

DVD-RW/DVD+RW

Diese Formate sind in Bezug auf Funktionalität und Kompatibilität mit DVD-Brennern und DVD-Playern vergleichbar. DVD-RW und DVD+RW verwenden wieder beschreibbare Discs, die im Idealfall mehr als 1000 Mal beschreiben werden können. Mit den meisten eigenständigen DVD-Playern können Videos abgespielt werden, die auf DVD-RW- und DVD+RW-Discs aufgezeichnet wurden. Die Kompatibilität ist jedoch nicht so hoch wie mit DVD-R und DVD+R. Aktuelle DVD-RW-Brenner können auch in DVD-R aufzeichnen.

Hinweis:

Falls Ihr DVD-Brenner nicht mit Premiere Elements kompatibel ist, können Sie das Projekt in einem Ordner aufzeichnen, was Ihnen die Möglichkeit gibt, die mit dem Brenner gelieferte Software zum Aufzeichnen der endgültigen DVD zu nutzen.

Kompatibilitätsprobleme bei DVDs

Beachten Sie bei der Auswahl von Medien und -Hardware die folgenden Kompatibilitätsaspekte:

  • Die Formate DVD+R und DVD-R sind mit mehr Settop-Playern kompatibel als DVD+RW und DVD-RW.

  • DVD-ROM-Laufwerke sind mit mehr DVD-Formaten kompatibel als Settop-Player, was darauf zurückzuführen ist, dass die Firmware und Treiber für Computer einfacher aktualisiert werden können als für Settop-Player.

  • Ältere DVD-Player unterstützen weniger DVD-Formate.

Wählen Sie die Vorgabe für ein bestimmtes Format je nach verfügbarem Speicherplatz auf dem Zielmedium und den Ansprüchen des Zielpublikums aus.

Brennen auf DVD oder Blu-ray oder als AVCHD-ISO-Bild

Bei einem nicht mit Premiere Elements kompatiblen DVD-Brenner können Sie das Projekt stattdessen in einem ISO aufzeichnen. Dabei wird eine DVD/Blu-ray/AVCHD-kompatible ISO-Datei erstellt, die mit jeder entsprechenden Software auf Disc gebrannt werden kann.

  1. Wenn die Ansicht „Disc“ nicht angezeigt wird, klicken Sie auf „Exportieren und Freigeben“, um das Bedienfeld „Exportieren und Freigeben“ anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf „Disc“.

  2. Klicken Sie auf „Ja“, wenn Sie der Disc ein DVD-Menü hinzufügen möchten. Klicken Sie auf „Nein“, um ohne Menü zu brennen.

    MenuYes
    Erstellen eines DVD-Menüs

  3. Sie können ein Menüthema für das DVD-Menü auswählen. Klicken Sie auf ein Thema, um es auszuwählen.

    Klicken Sie auf die Dropdownliste, um das Menü zu erweitern und weitere Themen anzuzeigen. Klicken Sie auf „Fortfahren“.

    MenuSelectTheme
    Auswählen eines Themas

    Wählen Sie „Menümarken automatisch hinzufügen“, um dem Menüthema Menümarken hinzuzufügen. Klicken Sie auf „Einstellungen“, um den Bereich mit den Einstellungen zu erweitern und die folgenden Einstellungen zu konfigurieren:

    • An jeder Szene: Wählen Sie diese Option, um jeder Szene eine Menümarke hinzuzufügen.
    • Alle Marken: Wählen Sie diese Option und geben Sie die gewünschte Anzahl an Menümarken ein.
    • Vorhandene Menümarken löschen: Aktivieren Sie diese Option, um alle vorhandenen Menümarken zu löschen.
    MenuSettings
    Menümarken - Einstellungen

  4. Wählen Sie „DVD“, „Blu-ray“ oder „AVCHD“.

  5. Wählen Sie im Menü „Brennen auf“ die gewünschte ISO-Option als Ziel für das Projekt. Bei DVD/AVCHD-Filmprojekten, deren Größe die Kapazität einer Single-Layer-Disc mit 4,7 GB übersteigt, aktivieren Sie die ISO-Option für 8,5 GB, um die Verwendung von Dual-Layer-Discs zu ermöglichen.

    Bei Blu-ray-Filmprojekten, deren Größe die Kapazität einer Single-Layer-Disc mit 25 GB übersteigt, aktivieren Sie die ISO-Option für 50 GB, um die Verwendung von Dual-Layer-Discs zu ermöglichen.

     

    Burn2Iso
    Auswählen des ISO-Typs

  6. Geben Sie einen Namen für die ISO-Datei ein.

  7. Klicken Sie auf „Durchsuchen“, um einen Speicherort für die ISO-Datei festzulegen.

  8. Klicken Sie auf „Aufzeichnen“, um mit der Erstellung des ISO-Bildes zu beginnen.

Videokodierung für DVDs und Blu-ray-Discs

Bei dem Erstellen einer DVD oder einer Blu-ray-Disc wird Ihr Video in eines der Formate MPEG-2 oder H.264 (nur für Blu-ray verfügbar) kodiert. Auf diese Weise wird die Größe der Video- und Audiodateien reduziert, so dass diese weniger Speicherplatz in Anspruch nehmen. Ein 60 Minuten langes Video benötigt in Premiere Elements beispielsweise ca. 13 GB Speicherplatz. Eine einfache DVD verfügt jedoch nur über eine Kapazität von 4,7 GB. (Zweischichtige DVDs bieten 8,5 GB Speicherplatz.) Zur Gewährleistung einer optimalen Qualität komprimiert Premiere Elements Filme nur so weit, bis sie auf die Disc passen. Je kürzer ein Film ist, umso geringer ist die erforderliche Komprimierung, und umso besser ist die Qualität des Videos auf der Disc.

Hinweis:

Die Blu-ray-Vorgaben sind für den Export von Dateien in AVCHD-Qualität geeignet.

Die Komprimierung von Video- und Audioaufnahmen zur Verwendung auf Disc ist selbst auf dedizierten High-End-Systemen sehr zeitaufwändig. Die erforderliche Zeit hängt von der Geschwindigkeit des Computerprozessors, dem verfügbaren Speicherplatz sowie der Komplexität und Länge eines Projekts ab. Für die Aufzeichnung eines standardmäßigen Videoprojekts mit 60 Minuten Länge können 4 bis 6 Stunden erforderlich sein. Viele Ersteller von DVDs bzw. Blu-ray-Discs brennen Projekte über Nacht.

Hinweis:

Das Blu-ray-Format H.264 ist mit einem hohen Berechnungsaufwand verbunden und nimmt daher beim Kodieren viel Zeit in Anspruch. Die erreichte Komprimierungsrate ist jedoch recht hoch, so dass pro MB mehr Videodaten gespeichert werden können. Das Format MPEG-2 ist mit einem weniger hohen Berechnungsaufwand verbunden, es können jedoch pro MB weniger Videodaten gespeichert werden.

Erstellen von Discs für unterschiedliche geografische Regionen

Wenn eine DVD oder eine Blu-ray-Disc für ein Publikum in einem anderen Land gedacht ist, kann es erforderlich sein, die Disc unter Verwendung eines anderen TV-Standards aufzuzeichnen. I. d. R. verwenden Videogeräte (von Camcordern bis DVD- und Blu-ray-Playern) einen von zwei TV-Standards: NTSC in Japan und Nordamerika oder PAL in den meisten Ländern Europas und des Nahen Ostens.

Mit Premiere Elements können Filme sowohl im NTSC- als auch im PAL-Format erstellt werden, so dass Sie Filme für Ihre Region und andere Regionen auf der Welt erstellen können. Sie erzielen jedoch die besten Ergebnisse, wenn das aufgezeichnete Video dem TV-Standard entspricht, in den Sie exportieren möchten.

NTSC

Nordamerika, Teile von Südamerika, Japan, Philippinen, Taiwan, Südkorea, Guam, Myanmar u. a.

PAL

Europa, Naher Osten und Teile der folgenden Gebiete: Asien, Afrika, Südamerika.

Richtlinien für die Disc-Aufzeichnung

Nachdem der Film nach Belieben bearbeitet wurde und über die gewünschte Navigation verfügt, ist der Aufzeichnungsvorgang relativ einfach. Inkompatible Geräte und Medien oder unerwartete Zeitfaktoren können jedoch die Qualität beeinflussen oder die Aufzeichnung gänzlich verhindern. Beachten Sie daher für eine erfolgreiche Disc-Aufzeichnung die folgenden Richtlinien.

Hinweis:

Lesen Sie bei Kodierungsfehlern den Abschnitt zur Fehlerbehebung in der Hilfe.

  • Planen Sie ausreichend Zeit ein. Das Kodieren von Video und Audio für eine Disc·kann Stunden dauern. Möglicherweise sollten Sie den Brennvorgang über Nacht durchführen. Wenn mehrere DVDs bzw. Blu-ray-Discs aufgezeichnet werden sollen, kann dies in derselben Aufzeichnungssitzung erfolgen, indem Sie im Dialogfeld „Aufzeichnen“ die Kopieroption aktivieren, damit das Projekt nur einmal kodiert werden muss.

  • Aktualisieren Sie Treiber und Firmware. Stellen Sie sicher, dass die neuesten Treiber und die aktuelle Firmware (in einem schreibgeschützten Gerät, ROM, enthaltene Software mit den Anweisungen zur Steuerung der Peripheriegeräte) für den Brenner installiert sind. Updates können aus dem Internet heruntergeladen werden.

  • Wählen Sie einen kompatiblen Brenner. Für die Erstellung von DVDs und Blu-ray-Discs in Premiere Elements ist ein kompatibler Brenner erforderlich. Stellen Sie zunächst sicher, dass Ihr System über einen Brenner, und nicht nur über ein CD-ROM-, CD-R-, DVD-ROM- oder Blu-ray-Laufwerk verfügt, das nur das Lesen der Medien unterstützt. Überprüfen Sie dann, ob das Laufwerk kompatibel mit Premiere Elements ist, indem Sie im Menü „Brennerposition“ nach dem entsprechenden Eintrag suchen, nachdem Sie im Bedienfeld „Exportieren und Freigeben“ die Option „Disc“ ausgewählt haben.

  • Achten Sie beim Brennen von DVDs auf hochwertige DVD-Medien und Kompatibilität des DVD-Medienformats. Nicht alle DVD-Brenner und DVD-Player unterstützen alle DVD-Arten. Eine DVD-Aufzeichnung ist jedoch nur möglich, wenn der DVD-Brenner das entsprechende Disc-Format unterstützt. Es kann z. B. keine Aufzeichnung auf -R- oder -RW-Discs erfolgen, wenn der Brenner nur Discs mit dem Format +R oder +RW unterstützt. Dasselbe gilt für DVD-Player. Viele ältere DVD-Player können ggf. das Format auf einigen wieder beschreibbaren Discs nicht erkennen, wenn diese mit einem neueren DVD-Brenner erstellt wurden.

  • Sorgen Sie für ausreichend defragmentierten und freien Speicherplatz auf der Festplatte. Darüber hinaus muss ausreichend freier Festplattenspeicher für alle komprimierten Dateien sowie für jegliche während des Exports erstellten Arbeitsdateien vorhanden sein. Der Speicherplatzbedarf für das Projekt wird im Dialogfeld „aufzeichnen“ angezeigt.

  • Zeigen Sie die nicht unnötig in der Vorschau an. Eine Vorschau des Schnittfensters der Schnellansicht bzw. des Schnittfensters der Expertenansicht ist nützlich, wenn Sie das Aussehen und Abspielen des vollständigen Films überprüfen möchten. Die Vorschauerstellung nimmt jedoch einige Zeit in Anspruch, und für den Aufzeichnungsvorgang ist die Vorschau nicht erforderlich.

  • Testen Sie die erstellten Discs. Wenn bei einer Aufzeichnungsdisc ein Fehler auftritt, müssen Sie eine andere Disc verwenden, während Sie bei einem Fehler mit einer wieder wiederbeschreibbaren Disc dieselbe Disc wiederverwenden können. Sie können daher eine wiederbeschreibbar DVD-RW- oder BR-RE-Disc (wiederbeschreibbar) zur Erstellung von Test-Discs verwenden. Danach kann eine DVD-R-Allzweck- bzw. BD-R-Disc zur Erstellung der endgültigen Disc oder zur Erstellung von zusätzlichen Kopien verwendet werden. Das DVD-R-Allzweckformat wird für eine einmalige Aufzeichnung verwendet und ermöglicht eine ausgezeichnete Kompatibilität mit sowohl eigenständigen DVD-Playern als auch mit DVD-ROM-Laufwerken.

  • Vermeiden Sie die Ausführung von nicht absolut erforderlichen Computer-Tasks während des Exports. Deaktivieren Sie Bildschirmschoner und Energiesparmodi. Vermeiden Sie Virenscan-Vorgänge, das Herunterladen von Updates, Suchvorgänge im Internet, das Ausführen von Computerspielen usw.

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