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  • Video- und Audiovorschau
  • Verwenden der RAM-Vorschau zur Wiedergabe von Video und Audio
  • RAM-Vorschau für eine bestimmte Anzahl an Frames
  • Speichern einer RAM-Vorschau als Film
  • Schleifenoptionen für Vorschauen
  • Vorschau nur für Audio
  • Verwenden der Live-Vorschau „Standard“ für die Wiedergabe von Video
  • Anzeigen einer manuellen Vorschau (Scrubben) von Video und Audio
  • Optionen im Audiofenster
  • Weitere Tipps und Optionen für die Vorschau
  • Verschieben der aktuellen Zeitposition (CTI)
  • Einzoomen oder Auszoomen in der Zeit für eine Komposition
  • Wählen einer Anzeige für die Vorschau
  • Vorschaumodi und Voreinstellungen für die Anzeigequalität
  • Vorschaumodi und Voreinstellungen für schnelle Vorschauen
  • Schnelle Vorschauen (CS5.5 und früher)
  • Schnelle Vorschauen (CS6)
  • Tastaturbefehle für die schnelle Vorschau
  • Voreinstellungen „Qualität der Anzeige“)
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  • Arbeitsbereich
  • Schnappschuss
  • Anzeigen der Vorschau auf einem externen Monitor
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Video- und Audiovorschau

Sie können Kompositionen insgesamt oder in Auszügen als Vorschau anzeigen bzw. anhören, ohne dass die Komposition für die Endausgabe gerendert werden muss. Obwohl sich der Begriff Rendern im normalen Sprachgebrauch auf die Endausgabe bezieht, sind die Vorgänge beim Erstellen von Ansichten zur Vorschau im Footage-, Ebenen- und Kompositionsfenster ebenfalls eine Art Rendern.

Viele der Steuerelemente für die Vorschau befinden sich im Vorschaufenster.

Hinweis:

Weitere Informationen über zusätzliche Tastaturkurzbefehle für Vorschauen in After Effects CS5.5 oder früher auf einer Tastatur ohne Zehnertastatur finden Sie unter Vorschau (Tastaturen).

Verwenden der RAM-Vorschau für die Wiedergabe von Video und Audio

Wenn Sie die RAM-Vorschau aktivieren, wird Arbeitsspeicher zugewiesen, um Video- und Audiodateien im Zeitleisten-, Ebenen- oder Footagefenster in Echtzeitgeschwindigkeit wiederzugeben. Die Anzahl der Frames, die zur Echtzeitwiedergabe gespeichert werden können, hängt von der Größe des für die Anwendung verfügbaren Arbeitsspeichers und von den im Vorschaufenster vorgenommenen Einstellungen ab.

Im Vorschaufenster können Sie zwei Gruppen von RAM-Vorschauoptionen konfigurieren: „Optionen für RAM-Vorschau“ und „Optionen für Umschalttaste+RAM-Vorschau“. Sie können beispielsweise in den „Optionen für RAM-Vorschau“ die volle Framerate und volle Auflösung auswählen und in den „Optionen für Umschalttaste+RAM-Vorschau“ festlegen, dass jeder zweite Frame übersprungen wird, um die Vorschau mit halber Auflösung anzuzeigen.

Im Ebenen- und Footagefenster wird bei der RAM-Vorschau ungetrimmtes Footage wiedergegeben.

  1. Um die RAM-Vorschauoptionen zu ändern, klicken Sie in der Mitte des Vorschaufensters auf das Menü „Optionen für RAM-Vorschau“ und wählen Sie „Optionen für RAM-Vorschau“ oder „Optionen für Umschalttaste+RAM-Vorschau“. Sie können folgende Optionen konfigurieren:

    Audio abschalten 

    Legt fest, ob die RAM-Vorschau mit oder ohne Ton wiedergegeben wird.

    Framerate

    Wählen Sie „Auto“, um die Framerate der Komposition zu verwenden.

    Überspringen

    Legt die Anzahl der Frames fest, die nach jedem gerenderten Frame übersprungen werden sollen. Wählen Sie „0“, um alle Frames zu rendern.

    Auflösung

    Wählen Sie „Automatisch“, um die Auflösung zu verwenden, die im Menü „Auflösung/Verkleinerungsfaktor“ im unteren Bereich des Ansichtsfensters eingestellt ist.

    Ab aktueller Zeit

    Wählen Sie „Ab aktueller Zeit“, um die Vorschau ab dem aktuellen Zeitpunkt wiederzugeben; andernfalls wird bei der RAM-Vorschau der Arbeitsbereich oder das Kompositions-, Ebenen- oder Footageelement von Anfang an wiedergegeben.

    Vollbildschirm

    Legt fest, dass das Kompositions-, Ebenen- oder Footageelement bei der RAM-Vorschau in voller Größe auf einem Bildschirm wiedergegeben wird, der die Hintergrundfarbe des Fensters aufweist. Sie können die Hintergrundfarbe des Fensters mithilfe der Helligkeitssteuerung in den Voreinstellungen für das Erscheinungsbild ändern.

  2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wenn Sie bei der Vorschau die „Optionen für RAM-Vorschau“ verwenden möchten, klicken Sie im Vorschaufenster auf die Schaltfläche „RAM-Vorschau“  oder drücken Sie auf dem Ziffernblock die Taste „0“ (Null).
    • Wenn Sie bei der Vorschau die „Optionen für Umschalttaste+RAM-Vorschau“ verwenden möchten, klicken Sie im Vorschaufenster bei gedrückter Umschalttaste auf die Schaltfläche „RAM-Vorschau“  oder drücken Sie Umschalttaste+0 (Null) auf dem Ziffernblock.
  3. Führen Sie zum Stoppen einer RAM-Vorschau einen der folgenden Schritte aus:
    • Um die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt beim zuletzt wiedergegebenen Frame zu belassen, drücken Sie die Leertaste.
    • Um die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt an dem Punkt zu belassen, wo sie war, bevor Sie die RAM-Vorschau gestartet haben, klicken Sie auf die Schaltfläche „RAM-Vorschau“ oder drücken Sie eine beliebige Taste mit Ausnahme der Leertaste.

Hinweis:

Die Leistung einer RAM-Vorschau bei aktivierter Voreinstellung „Gleichzeitiges Rendern von mehreren Frames“ kann durch gleichzeitig ausgeführte Virenschutzsoftware beeinträchtigt werden.

Drücken Sie während der RAM-Vorschau auf dem Ziffernblock die Sterntaste (*), um den aktuell als Vorschau angezeigten Frame durch eine Marke zu kennzeichnen. Dies ist eine praktische Möglichkeit, um wichtige Punkte einer Audiospur durch Marken zu kennzeichnen. (Siehe Ebenenmarken und Kompositionsmarkenmarkers.)

RAM-Vorschau einer festgelegten Anzahl von Frames

Drücken Sie beim Aufrufen einer RAM-Vorschau auf Alt (Windows) oder Option (Mac OS), um eine Vorschau der festgelegten Frame-Anzahl einschließlich des aktuellen Frames zu erhalten. Die Frame-Anzahl, die mit diesem Befehl standardmäßig angezeigt wird, beträgt 5. Die Voreinstellung zur Änderung dieser Anzahl befindet sich im Abschnitt „Alternative RAM-Vorschau“ der Vorschau-Voreinstellungen. (Siehe Zeigt eine Vorschau der Voreinstellungen an (CS5.5 und früher) oder Zeigt eine Vorschau der Voreinstellungen an (CS6).)

Hinweis:

Wenn sich der Frame innerhalb eines rückwärts propagierenden Bereichs des Roto-Pinsels befindet und die Ansicht im Menü des Ebenenfensters auf Roto-Pinsel eingestellt ist, werden durch diesen Befehl im Ebenenfenster alle Ebenen ab der aktuellen Ebene angezeigt. (Siehe Roto-Pinsel-Striche, Roto-Pinsel-Bereiche und Basis-Frames.)

Speichern einer RAM-Vorschau als Film

RAM-Vorschauen können in After Effects als unkomprimierte AVI-Dateien (Windows) bzw. MOV-Dateien (Mac OS) gespeichert werden. Beachten Sie beim Speichern einer RAM-Vorschau folgende Punkte:

  • After Effects verwendet die Frame-Größe der Komposition und die Auflösungseinstellung in der Standardvorlage für Rendereinstellungen, um die endgültigen Dimensionen einer RAM-Vorschau in Pixel zu bestimmen. Wenn die Auflösungseinstellung in der Vorlage für Rendereinstellungen auf „Aktuelle Einstellungen“ gesetzt ist, wird die im Vorschaufenster festgelegte Auflösungseinstellung verwendet. Wenn die Auflösungseinstellung im Vorschaufenster „Automatisch“ ist, wird die im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ festgelegte Auflösungseinstellung verwendet. Die gespeichert RAM-Vorschau berücksichtigt das Zoom-Niveau nicht.

  • Da für eine RAM-Vorschau keine Interlaced-Halbbilder erstellt werden, enthält die gespeicherte RAM-Vorschau grundsätzlich keine Halbbilder.

Hinweis:

Die 3D-Ansicht des aktiven Kompositionsfensters muss auf „Aktive Kamera“ gesetzt sein, damit eine RAM-Vorschau gespeichert werden kann, selbst wenn die Komposition keine 3D-Ebenen enthält.

  1. Wählen Sie nach dem Erstellen einer RAM-Vorschau „Komposition“ > „RAM-Vorschau speichern“.
  2. Geben Sie einen Namen ein, legen Sie ein Verzeichnis fest und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).

Schleifenoptionen für die Vorschau

Klicken Sie im Vorschaufenster auf die Schaltfläche „Schleifenoptionen“, bis der gewünschte Zustand angezeigt wird:

Schleife

Gibt die Vorschau von Anfang bis Ende wiederholt wieder

Einmal abspielen

Gibt die Vorschau einmal wieder

Pingpong

Gibt die Vorschau wiederholt abwechselnd in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung wieder

Audiovorschau

Eine Audiovorschau wird sofort in Echtzeit wiedergegeben, sofern Sie keine anderen Audio-Effekte als „Stereo-Mischpult“ angewendet haben, bei denen die Audiodaten vor der Wiedergabe möglicherweise erst gerendert werden müssen.

Hinweis:

Falls die Audiodaten für die Vorschau gerendert werden müssen, werden nur so viele Daten für die Vorschau gerendert und wiedergegeben wie unter „Dauer“ in den Vorschauvoreinstellungen angegeben. Die Standarddauer beträgt 30 Sekunden.

Legen Sie die Samplerate für das gesamte Projekt im Dialogfeld „Projekteinstellungen“ („Datei“ > „Projekteinstellungen“) fest. Wenn Sie CD-Qualität beim Klang erhalten möchten, wählen Sie 44,1 kHz, 16 Bit und Stereo aus.

Mit den Voreinstellungen unter „Audiohardware“ und „Zuordnung des Audioausgangs“ wird das Verhalten der Audiovorschau gesteuert. Diese Voreinstellungen wirken sich nicht auf die Endausgabe aus. Die Einstellungen für das Ausgabemodul bestimmen die Audioqualität in der Endausgabe. Wählen Sie zum Anhören einer Audiovorschau in bester Qualität ein ASIO-Gerät aus, sofern ein solches im Menü „Standardgerät“ der Voreinstellungen für Audiohardware verfügbar ist. Wählen Sie alternativ eines der Geräte für Ihr System, beispielsweise das WDM-Audiogerät (Windows) oder eines der integrierten Geräte (Mac OS).

  • Wenn Sie die Audiovorschau ab dem aktuellen Zeitpunkt wiedergeben möchten, wählen Sie „Komposition“ > „Vorschau“ > „Audiovorschau (ab hier)“ oder drücken Sie die Punkttaste (.) auf dem Ziffernblock.
  • Wenn Sie im Arbeitsbereich nur eine Audiovorschau anhören möchten, wählen Sie „Komposition“ > „Vorschau“ > „Audiovorschau (Arbeitsbereich)“ oder drücken Sie Alt+Punkttaste (.) (Windows) oder Wahltaste+Punkttaste (.) (Mac OS) auf dem Ziffernblock.

Verwenden der Standard-Vorschau für die Wiedergabe von Video

Bei der Standard-Vorschau (häufig Leertastenwiedergabe genannt) wird das Video im aktiven Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster ab dem aktuellen Zeitpunkt angezeigt. In der Standard-Vorschau wird kein Audio wiedergegeben.

Eine Standardvorschau wird mit einer Geschwindigkeit wiedergegeben, die der Echtzeitgeschwindigkeit möglichst nahe kommt. Bei komplexen Kompositionen jedoch kann die Geschwindigkeit der Vorschau wesentlich geringer als die Echtzeitgeschwindigkeit sein.

  • Klicken Sie im Vorschaufenster auf die Schaltfläche „Wiedergabe“  oder drücken Sie die Leertaste.

Scrubben von Video und Audio (manuelle Vorschau)

  • Wenn Sie im Zeitleistenfenster eine manuelle Videovorschau erstellen (scrubben) oder zu einem bestimmten Frame springen möchten, verschieben Sie die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt.
  • Wenn Sie im Zeitleistenfenster Audio scrubben möchten, ziehen Sie bei gedrückter Strg-+Alt-Taste (Windows) bzw. Befehls-+Wahltaste (Mac OS) die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt.
  • Um im Zeitleistenfenster Audio und Video zu scrubben, ziehen Sie bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt.

Wenn Sie die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt nicht weiterziehen, aber die Maustaste gedrückt halten, wird ein kurzer Audioabschnitt als Schleife wiedergegeben.

Um manuell nur solche Frames zu scrubben, die bereits gerendert und im RAM-Cache gespeichert wurden, drücken Sie die Feststelltaste, bevor Sie die Zeitmarke ziehen. So verhindern Sie, dass After Effects andere Frames rendert, wenn Sie die Zeitmarke an ihnen vorbeiziehen. Dies Technik ist nützlich, wenn Sie manuell eine Vorschau einiger Frames anzeigen möchten, die Sie mit RAM-Vorschaueinstellungen gerendert haben, für die in den Optionen festgelegt ist, dass jeder zweite Frame übersprungen wird.

Optionen im Audiofenster

Bei der Vorschau zeigt eine Pegelanzeige die Lautstärkepegel an. Im oberen Bereich der Pegelanzeige wird angezeigt, wenn das Audiosignal abgeschnitten wird. Hierbei handelt es sich um eine Verzerrung, die auftritt, wenn das Audiosignal den für das Audiogerät zulässigen Maximalpegel überschreitet.

Wenn die Pegelanzeige und die Pegelsteuerungen größer dargestellt werden sollen, vergrößern Sie das Audiofenster.



Audiofenster
A. Pegelanzeige B. Pegelsteuerungen C. Pegeleinheiten D. Menü des Audiofensters E. Pegelwerte 

Klicken Sie im Menü des Audiofensters auf „Optionen“, um folgende Optionen festzulegen:

Einheit

Wählen Sie, ob der Audiopegel in Dezibel oder als Prozentwert angezeigt wird. 100 % entspricht 0 Dezibel (0 dB).

Regler-Miniumum

Legt den minimalen Audiopegel fest, der im Audiofenster angezeigt wird

Zusätzliche Tipps und Optionen für die Vorschau

Bei allen Vorschaumethoden – wie auch beim Rendern für die Endausgabe – ist eine Ebene in einer gerenderten Vorschau nur sichtbar, wenn der Ebenenschalter „Video“  aktiviert ist.

Zu den Faktoren, die sich auf die Geschwindigkeit auswirken, mit der eine Vorschau gerendert wird, gehören Ebenenschalter, Einstellungen der Option „Schnelle Vorschau“, Voreinstellungen und Kompositionseinstellungen.

Eines der einfachsten und wirkungsvollsten Steuerelemente der Vorschaueinstellungen ist das Einblendmenü „Auflösung/Verkleinerungsfaktor“ am unteren Rand des Kompositionsfensters. Wählen Sie einen anderen Wert als „Voll“ aus diesem Menü, um alle Vorschauen in einer niedrigeren Auflösung anzuzeigen. (Siehe Auflösung.)

Um die Pixel-Seitenverhältnis-Korrektur für die Vorschau ein- oder auszuschalten, klicken Sie am unteren Fensterrand auf die Schaltfläche „Pixel-Seitenverhältnis-Korrektur aktivieren/deaktivieren“ . Die Qualität der Korrektur des Pixel-Seitenverhältnisses wird durch die Qualität der Voreinstellung „Zoomqualität“ bestimmt. (Siehe Voreinstellungen „Qualität der Anzeige").

Eine Vorschau sollte möglichst auf demselben Gerätetyp ausgegeben werden, den auch Ihre Zielgruppe zum Anzeigen der Endausgabe verwendet. Sie können beispielsweise die Vorschau auf einem externen Monitor anzeigen. Wenn Sie die Komposition so anzeigen möchten, wie sie auf einem mobilen Gerät, beispielsweise auf einem Mobiltelefon, angezeigt wird, rendern Sie die Komposition für die Endausgabe und zeigen Sie den Film anschließend mithilfe von Adobe Device Central an.

Wenn Sie Kompositionen für Mobilgeräte mit Device Central erstellen, können Sie eine Vorschau der Kompositionen in After Effects mit Hilfslinien und Einstellungen anzeigen, mit denen bestimmte Aspekte des Zielmobilgeräts simuliert werden. (Siehe Erstellen von Kompositionen für die Wiedergabe auf Mobilgeräten.)

Wenn Farbmanagement aktiviert ist, können Sie in der Vorschau sehen, wie eine Komposition, eine Ebene oder ein Footageelement im Ausgabefarbraum dargestellt wird. (Siehe Simulation der Farbdarstellung auf einem anderen Ausgabegerät.)

Hinweis:

Klicken Sie auf „Aktuelle Renderinfo in Infopalette und Flussdiagramm einblenden“ („Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Anzeige“ (Windows) bzw. „After Effects“ > „Einstellungen“ > „Anzeige“ (Mac OS)), um während des Renderns im Info- oder Flussdiagrammfenster des Projekts zusätzliche Informationen zur Vorschau oder zur Endausgabe anzuzeigen.

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Verschieben der aktuellen Zeitposition (CTI)

Die einfachste Methode zur Vorschau von Frames ist die manuelle Vorschau durch Verschieben oder Ziehen der Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt (CTI).

Die Zeitdimension einer Komposition, einer Ebene oder eines Footageelements wird visuell durch das Zeitlineal dargestellt. In Ebenen- und Footagefenstern wird das Zeitlineal am unteren Rand des Fensters angezeigt. In Kompositionsfenstern erscheint das Zeitlineal im zugehörigen Zeitleistenfenster. Zeitlineale in verschiedenen Fenstern geben eine unterschiedliche Dauer an. Das Zeitlineal im Ebenen- oder Footagefenster stellt die Dauer des Fensterinhalts dar, während das Zeitlineal im Zeitleistenfenster die Dauer der gesamten Komposition darstellt.

Auf einem Zeitlineal gibt die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt den Frame an, den Sie anzeigen oder modifizieren.



Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt im Zeitlineal des Zeitleistenfensters (links) und des Ebenenfensters (rechts)
  • Um einen Frame vorwärts oder rückwärts zu springen, klicken Sie im Vorschaufenster auf „Nächster Frame“  bzw. „Vorheriger Frame“  oder drücken Sie die Bild-ab- bzw. Bild-auf-Taste.

  • Um zehn Frames vorwärts oder rückwärts zu springen, klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf die Schaltfläche „Nächster Frame“ bzw. „Vorheriger Frame“ oder drücken Sie bei gedrückter Umschalttaste die Bild-ab- bzw. Bild-auf-Taste.

  • Wenn Sie um eine bestimmte Zeitspanne oder Anzahl von Frames vorwärts oder rückwärts springen möchten, klicken Sie auf die aktuelle Zeitanzeige, geben Sie das Pluszeichen (+) und anschließend den Timecode oder die Anzahl von Frames ein, die übersprungen werden sollen. Geben Sie beispielsweise +20 ein, wenn Sie 20 Frames vorwärts springen möchten, oder +1:00, wenn Sie eine Sekunde vorwärts springen möchten. Geben Sie vor dem Wert ein Minuszeichen (-) ein, um rückwärts zu springen. Wenn Sie beispielsweise 20 Frames rückwärts springen möchten, geben Sie +-20 ein. Oder geben Sie +-1:00 ein, um eine Sekunde rückwärts zu springen.

  • Um zum ersten oder letzten Frame zu springen, klicken Sie im Vorschaufenster auf die Schaltfläche „Erster Frame“  oder „Letzter Frame“  oder drücken Sie die Pos1- oder Ende-Taste.

  • Wenn Sie zum ersten oder letzten Frame des Arbeitsbereichs springen möchten, drücken Sie Umschalttaste+Pos1-Taste bzw. Umschalttaste+Ende-Taste.

  • Wenn Sie zum einem bestimmten Frame springen möchten, klicken Sie in das Zeitlineal bzw. klicken Sie im Footage-, Ebenen-, Kompositions- oder Zeitleistenfensters auf die aktuelle Zeitanzeige bzw. drücken Sie Alt+Umschalttaste+J (Windows) oder Wahltaste+Umschalttaste+J (Mac OS). Sie können den Wert der aktuellen Zeitanzeige durch Ziehen im Zeitleistenfenster ändern.

  • Ziehen Sie bei gedrückter Umschalttaste die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt, um zu Keyframes, Marken, In- und Out-Points, zum Anfang oder Ende der Komposition oder zum Anfang oder Ende des Arbeitsbereichs zu springen.

Jeff Almasol bietet ein Skript zur Erstellung eines Fensters, mit dessen Steuerungen Sie die aktuelle Zeitanzeige zu unterschiedlichen Zeitpunkten einer Komposition verschieben können. Die Seite enthält Schaltflächen, mit denen Sie von der aktuellen Zeit eine bestimmte Anzahl Frames vorwärts- oder zurückspringen können, sowie Schaltflächen zum Erfassen verschiedener Zeiten, zu denen dann bequem gesprungen werden kann. Weitere Informationen finden Sie auf der Redefinery-Website von Jeff Almasol

In der Zeitleiste, dem Footage-Fenster und den Ebenenfenster stehen Ihnen Scroll- und Zoomfunktion zur Verfügung. Siehe Scrollen oder Zoomen mit dem Mausrad.

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Einzoomen oder Auszoomen in der Zeit für eine Komposition

  • Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Schaltflächen „Einzoomen“  oder „Auszoomen“  oder ziehen Sie den Zoom-Regler zwischen den Schaltflächen.
  • Drücken Sie auf der Haupttastatur die Taste „+“, um einzuzoomen, oder „–“, um im Zeitverlauf auszuzoomen.
  • Ziehen Sie die linke oder rechte Zeitansichtsklammer, um in einem Abschnitt des Zeitlineals der Komposition ein- oder auszuzoomen.


Ziehen der rechten Zeitansichtsklammer zum Vergrößern des angezeigten Teils des Zeitlineals.

Hinweis:

Wenn Sie im Zeitleistenfenster auf die Zeitansicht klicken, werden im Infofenster die Start- und Endzeiten der in der Zeitansicht angezeigten Dauer angezeigt.

  • Wenn Sie auszoomen und die gesamte Kompositionsdauer anzeigen möchten, drücken Sie bei aktiviertem Kompositions- oder Zeitleistenfenster die Umschalttaste+ß. Drücken Sie die Umschalttaste+ß erneut, um wieder in die durch die Zeitansicht festgelegte Dauer einzuzoomen.
  • Wenn Sie auszoomen und die gesamte Kompositionsdauer anzeigen möchten, doppelklicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf die Zeitansicht. Doppelklicken Sie erneut bei gedrückter Umschalttaste, um wieder in die durch die Zeitansicht festgelegte Dauer einzuzoomen.
  • Wenn Sie einzoomen und einzelne Frames im Zeitlineal anzeigen möchten, doppelklicken Sie auf die Zeitansicht. Doppelklicken Sie erneut auf die Zeitansicht, um auszuzoomen und die gesamte Kompositionsdauer anzuzeigen.

Weitere Informationen über zusätzliche Möglichkeiten zum Zoomen und Blättern mit dem Mausrad finden Sie unter Scrollen oder Zoomen mit dem Mausrad.

Drücken Sie nach dem Einzoomen im Zeitverlauf auf D, um die Zeitachse auf die aktuelle Zeit zu zentrieren.

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Wählen einer Anzeige für die Vorschau

Es ist besonders hilfreich, eine Anzeige als Standardfenster für die Vorschau festzulegen, wenn in einer Kompositionsanzeige die Endausgabe anzeigt wird und Sie diese Anzeige immer für die Vorschau verwenden möchten, selbst wenn Sie Einstellungen in anderen Fenstern ändern.

Die als Standardfenster für die Vorschau festgelegte Anzeige wird für die Dauer der Vorschau im Vordergrund angezeigt.

  • Klicken Sie in der linken unteren Ecke des Fensters auf die Schaltfläche „Diese Ansicht immer in der Vorschau anzeigen“ .

Hinweis:

Wenn mehrere Anzeigen geöffnet sind, wird die Vorschau immer in der vordersten Kompositionsanzeige für 2D-Kompositionen und der vordersten Ansicht „Aktive Kamera“ für 3D-Kompositionen angezeigt. Wenn Sie die Ansicht „Aktive Kamera“ ausschalten möchten, deaktivieren Sie im Menü des Vorschaufensters die Option „Vorschau bevorzugt Aktive Kamera“.

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Vorschaumodi und Voreinstellungen für die Anzeigequalität

After Effects verfügt über zahlreiche Vorschauoptionen mit unterschiedlichen Ergebnissen in Geschwindigkeit und Genauigkeit.

Voreinstellungen „Vorschaumodi“ und „Schnelle Vorschau“

Jeder Vorschaumodus bietet eine unterschiedliche Balance zwischen Qualität und Geschwindigkeit bei der Wiedergabe und Aktualisierung der Bilder während Interaktionen, beispielsweise dem Ziehen einer Ebene im Kompositionsfenster oder dem Modifizieren eines Eigenschaftswerts im Zeitleistenfenster.

Die Modi „3D-Entwurf“ und „Live-Update“ können auf alle Ansichten einer Komposition angewendet werden.

3D-Entwurf

Deaktiviert Lichter, Schatten und Tiefenunschärfe für Kameras. Wenn Sie den Modus „3D-Entwurf“ aktivieren oder deaktivieren möchten, klicken Sie im oberen Bereich des Zeitleistenfensters auf die Schaltfläche „3D-Entwurf“ .

Live-Anzeige

Aktualisiert während Interaktionen Bilder im Kompositions- oder Ebenenfenster. Ist der Modus „Live-Update“ deaktiviert, zeigt After Effects bei Interaktionen Drahtgittermodelle an. Um den Modus Live-Update zu aktivieren oder zu deaktivieren, klicken Sie im oberen Bereich des Zeitleistenfensters auf die Schaltfläche „Live-Update“ .

Um den Modus „Live-Update“ vorübergehend zu aktivieren oder zu deaktivieren, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt, während Sie eine Ebene verschieben, einen Eigenschaftswert ändern oder die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt ziehen.

Schnelle Vorschau (CS5.5 und früher)

Sie können für jede Ansicht des Kompositionsfensters einen anderen anderen Modus für die schnelle Vorschau verwenden. In einem Layout mit 4 Ansichten beispielsweise könnten Sie „OpenGL“ für die Ansicht „Aktive Kamera“ und „Drahtgitter“ für die Ansichten „Links“, „Rechts“ und „Oben“ verwenden. Klicken Sie am unteren Rand des Kompositionsfensters auf die Schaltfläche „Schnelle Vorschau“ , um Voreinstellungen für schnelle Vorschau festzulegen, oder wählen Sie einen der folgenden Modi für die schnelle Vorschau:

Drahtgitter

Stellt jede Ebene als Drahtgitterumriss dar. Hierdurch wird die Wiedergabegeschwindigkeit erhöht und Sie können eine Ebene mit hohen Pixelmaßen oder mehreren aktiven Effekten schnell verschieben.

Adaptive Auflösung – OpenGL deaktiviert

Verringert gegebenenfalls die Auflösung der Vorschau von Ebenen, um die Geschwindigkeit beim Aktualisieren von Bildern während Interaktionen aufrechtzuerhalten. Der Grenzwert für die adaptive Auflösung im Bereich „Schnelle Vorschau“ der Voreinstellungskategorie „Vorschau“ gibt die zu verwendende Mindestauflösung an.

OpenGL – Interaktiv oder OpenGL – Immer ein

OpenGL-Modi bieten eine hochwertige Vorschau, für die weniger Renderzeit als bei anderen Wiedergabemodi erforderlich ist. OpenGL kann auch eingesetzt werden, um das Rendern für die Endausgabe zu beschleunigen. Die OpenGL-Funktionen in After Effects hängen von den OpenGL-Funktionen ab, die Ihre Videohardware unterstützt. Bei Funktionen, die nicht unterstützt werden, erstellt OpenGL einfach eine Vorschau ohne diese Funktion. Wenn Ihre Ebenen beispielsweise Schatten enthalten und Ihre OpenGL-Hardware diese nicht unterstützt, enthält die Vorschau keine Schatten. Wählen Sie „OpenGL– Interaktiv“ aus, wenn Sie OpenGL nur für Interaktionen verwenden wollen, beispielsweise für eine manuelle Vorschau (Scrubben) im Zeitleistenfenster oder das Ziehen einer Ebene im Kompositionsfenster. Am Aufleuchten des Symbols für „Schnelle Vorschau“ können Sie erkennen, dass OpenGL verwendet wird. Wählen Sie „OpenGL – Immer ein“, wenn OpenGL für alle Vorschauen verwendet werden soll. In diesem Modus wird in jeder Ansicht im Kompositionsfenster links oben „OpenGL“ angezeigt.

Hinweis:

Die Option „OpenGL aktivieren“ im Bereich „Schnelle Vorschau“ der Voreinstellungskategorie „Vorschau“ muss aktiviert sein, damit Sie OpenGL für die Vorschau verwenden können. Wenn Sie außerdem „Adaptive Auflösung mit OpenGL aktivieren“ auswählen, wird die Vorschau-Auflösung der mit OpenGL gerenderten Ebenen ggf. reduziert, um die Geschwindigkeit der Bildaktualisierung im Rahmen von Interaktionen aufrechtzuerhalten.

Wenn After Effects Bilder in den Footage-, Ebenen- und Kompositionsfenstern nicht aktualisieren soll, drücken Sie die Feststelltaste. Wenn Sie eine Änderung vornehmen, die andernfalls in einem Fenster angezeigt würde, fügt After Effects am unteren Fensterende einen roten Balken hinzu, dessen Aufschrift Sie daran erinnert, dass die Bildaktualisierung deaktiviert ist. After Effects aktualisiert aber weiterhin Steuerelemente in Fenstern, wie z. B. Bewegungspfade, Ankerpunkte und Maskenkonturen, während Sie diese verschieben. Wenn die Fenster wieder aktualisiert und alle Änderungen angezeigt werden sollen, drücken Sie erneut die Feststelltaste. Wenn Sie die Feststelltaste drücken, wird beim Rendern der endgültigen Ausgabe verhindert, dass Ansichten für jeden Frame aktualisiert werden.

Hinweis:

Wenn Sie mit OpenGL eine Vorschau rendern und diese auf einem Videomonitor anzeigen, wird sie beim Interagieren mit Kompositionselementen erst dann aktualisiert, wenn Sie am Ende einer Interaktion die Maustaste wieder loslassen. (Siehe Anzeigen der Vorschau auf einem externen Monitor.)

Schnelle Vorschau (CS6)

Die Schaltfläche „Schnelle Vorschau“ funktioniert auf dieselbe Weise wie in früheren After Effects-Versionen, jedoch wurden die Optionen neu angeordnet und haben neue Namen. Das Menü enthält Optionen, die von hoher Qualität mit langsamerer Leistung (Aus) bis hin zu geringer Qualität mit höherer Leistung reichen (Drahtgitter).

Aus (endgültige Qualität)

Schnelle Vorschau ist deaktiviert. Verwenden Sie diesen Modus, wenn Sie die endgültige Qualität Ihrer Komposition in der Vorschau anzeigen.

Adaptive Auflösung

Versuche zur Neuberechnung von Footage beim Ziehen einer Ebene oder Scrubben eines Eigenschaftswerts. Bei Ray-traced 3D-Kompositionen wird die adaptive Auflösung die Qualität des Raytracing auf der Grundlage der aktuellen adaptiven Auflösung reduzieren.

  • Bei 1/2 wird der Raytracing-Qualitätswert zur Hälfte reduziert.
  • bei 1/4 wird er auf höchstens 4 reduziert.
  • bei 1/8 oder 1/16 wird dies auf höchstens 2 reduziert.

Um die Grenz für die adaptive Auflösung zu ändern, klicken Sie auf „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“> „Vorschau " (Windows) oder „Premiere Pro " > „Voreinstellungen > „Vorschau“ (Mac OS).

Entwurf

Diese Option ist nur in Raytraced 3D-Kompositionen verfügbar. Diese Option reduziert die Qualität des Raytracing (Anzahl der Strahlen, die vom Raytracer ausgesandt werden) auf 1.

Schneller Entwurf

Wenn Sie eine komplexe Szene anlegen oder wenn Sie in einer Ray-traced 3D-Komposition arbeiten, können Sie den Modus „Schneller Entwurf“ für die Vorschau verwenden. In Ray-traced 3D-Kompositionen unterstützt der Modus „Schneller Entwurf“ abgeflachte, extrudierte und gekrümmte 3D-Ebenen. Beim Anzeigen der Vorschau, wird die Szene neu berechnet, um das Laden von Strukturen auf die GPU zu beschleunigen. Im Modus „Schneller Entwurf“ wird jedes Video-Frame bei Bedarf immer noch in den Renderer eingelesen. Das Neuberechnungsfaktor ist auf eine Auflösung von 1/4-Auflösung eingestellt und Effekte sowie bewegte Masken sind aktiviert.

Drahtgitter

Nützlich zum Einrichten und für die Vorschau komplexer Kompositionen.

  • In den Modi „Entwurf“, „Schneller Entwurf“ und „Drahtgitter“ wird das Blitzsymbol der Schaltfläche des Menüs „Aktuelles Rendering“ orange angezeigt. In adaptiver Auflösung wird es orange angezeigt, wenn die Komposition neu berechnet wird. In diesen Modi wird der Name des Modus in der oberen rechten Ecke der Kompositionsansicht angezeigt.
  • Wenn das Einstellen einer Eigenschaft oder Scrubben in der Zeitleiste in den Modi „Deaktiviert“, „Adaptive Auflösung“ oder „Entwurf“ zu lange dauert, wechselt die Szene vorübergehend zur Anzeige von Drahtgittern. Der Frame beendet das Rendern, wenn Sie die Maus nicht mehr bewegen.
  • Wenn Sie in einer Ray-traced 3D-Komposition im Entwurfsmodus sind und dann zu einer klassischen 3D-Komposition wechseln, wechselt der Modus „Schnelle Vorschau“ automatisch in die adaptive Auflösung.
  • In After Effects CS5.5 (und früheren Versionen) werden Projekte mit Kompositionen, die auf den schnelle Vorschau-Modus „OpenGL--Interaktiv“ eingestellt sind, automatisch auf „Adaptive Auflösung“ eingestellt.
  • Wenn Sie beim Scrubben mit gedrückter Strg-Taste (Windows) oder Command-Taste (Mac OS) mehr als eine aktive Ansicht aktualisieren möchten, aktivieren Sie die Option „Optionen zur Freigabe der Ansicht“ im Popup-Menü „Ansichtenlayout auswählen“.
  • Drücken Sie die Schaltfläche „Aktuelles Rendering“ in der oberen rechten Ecke des Kompositionsfensters für den schnellen Zugriff auf die Einstellungen für das aktuelle Rendering im Dialogfenster „Kompositionseinstellungen“.

Das Anpassen des Modus „Schnelle Vorschau“ an Ihren Workflow ist wichtig, insbesondere bei der Arbeit mit Ray-traced 3D-Kompositionen.

Tastaturbefehle für die schnelle Vorschau

Name der Qualität

Tastaturbefehl
Aus (endgültige Qualität) Strg+Alt+1 (Windows) bzw. Cmd+Option+1 (Mac OS)
Adaptive Auflösung Strg+Alt+2 (Windows) bzw. Cmd+Option+2 (Mac OS)
Entwurf Strg+Alt+3 (Windows) bzw. Cmd+Option+3 (Mac OS)
Schneller Entwurf Strg+Alt+4 (Windows) bzw. Cmd+Option+4 (Mac OS)
Drahtgitter Strg+Alt+5 (Windows) bzw. Cmd+Option+5 (Mac OS)

In diesem Video-Lehrgang von Todd Kopriva und video2brain erfahren Sie, wie Sie das Menü für schnelle Vorschauen verwenden. Betrachten Sie eine komplexe Szene und sehen Sie, wie sich die verschiedenen Einstellungen auf die Bearbeitung der Elemente auswirken.

Voreinstellungen „Qualität der Anzeige“

In der Kategorie „Vorschauvoreinstellungen“ können Sie Qualität und Geschwindigkeit des Farbmanagements sowie die in der Vorschau verwendeten Zoomfunktionen auswählen. Wählen Sie in den Menüs „Zoomqualität“ oder „Farbmanagementqualität“ die Optionen „Schneller“, „Genauer“ oder „Genauer außer für RAM-Vorschau“.

Bei der Option „Genauer außer für RAM-Vorschau“ werden für die manuelle und die Standard-Vorschau genauere Operationen und zusätzliche die schnelleren Operationen für die RAM-Vorschau verwendet. (Siehe Video- und Audiovorschau.)

Die Voreinstellung „Zoomqualität“ beeinflusst die Skalierungsqualität für die Korrektur des Pixel-Seitenverhältnisses in den Kompositions- und Ebenenfenstern. (Siehe Seitenverhältnisse.)

Hinweis:

Wenn im Menü „Kanal einblenden“ eine Option ausgewählt ist, mit der deckende Farben angezeigt werden (RGB deckend, Alphaüberlagerung oder Alpharand), wird die Voreinstellung „Qualität der Anzeige“ ignoriert und die Vorschau so erstellt, als ob die Einstellungen von „Qualität der Anzeige“ „Schneller“ wären.

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Interessenbereich

Der Interessenbereich bezeichnet den Bereich der Komposition, der Ebene oder des Footageelements, der für eine Vorschau gerendert wird. Durch das Anlegen eines kleineren Interessenbereichs wird während der Vorschau weniger Verarbeitungsleistung und Arbeitsspeicher benötigt. Dadurch werden die Interaktionsgeschwindigkeit und die RAM-Vorschaudauer erhöht.

Standardmäßig wird die Dateiausgabe durch Ändern des Interessenbereichs nicht beeinflusst. Sie können die Kompositionsgröße ändern und auswählen, welcher Teil gerendert wird, indem Sie die Komposition auf den Interessenbereich beschneiden.

Hinweis:

Nach Auswählen des Interessenbereichs werden im Infofenster die horizontalen und vertikalen Entfernungen des oberen (T), linken (L), unteren (B) sowie des rechten (R) Rands des Bereichs zur linken oberen Ecke der Komposition angezeigt.

  • Um einen Interessenbereich zu zeichnen, klicken Sie am unteren Ende des Kompositions-, Ebenen- oder Footagefensters auf die Schaltfläche „Interessenbereich“  und legen Sie dann durch Ziehen einen sichtbaren Fensterbereich fest.

Wenn Sie einen anderen Interessenbereich festlegen möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) gedrückt und klicken Sie auf die Schaltfläche „Interessenbereich“.

  • Wenn Sie zwischen der Verwendung des Interessenbereichs und des kompletten Kompositions-, Ebenen- oder Footageframes wechseln möchten, klicken Sie erneut auf die Schaltfläche „Interessenbereich“.
  • Um den Interessenbereich zu verschieben oder seine Größe zu verändern, ziehen Sie an den Rändern oder Griffen. Ziehen Sie mit gedrückter Umschalttaste einen Eckgriff, um die Größe zu verändern, jedoch das Seitenverhältnis beizubehalten.
  • Zum Beschneiden der Komposition auf den Interessenbereich wählen Sie „Komposition“ > „Komposition auf Interessenbereich beschneiden“.
  • Zum Beschneiden der Ausgabe auf den Interessenbereich wählen Sie im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ im Bereich „Zuschneiden“ die Option „Interessenbereich verwenden“. (Siehe Ausgabemodule und Einstellungen für Ausgabemodule.)

Um die Entsprechung eines Interessenbereichs für eine einzelne Ebene zu erstellen, können Sie um den Ebenenbereich, den Sie bearbeiten, eine temporäre Maske zeichnen. Der Bereich außerhalb der Maske wird nicht gerendert. So können Sie die Arbeit mit einem kleinen Ausschnitt einer großen Ebene erheblich beschleunigen. Seien Sie jedoch vorsichtig, da das Erscheinungsbild der Komposition deutlich anders ausfällt, wenn die Pixel außerhalb der Maske nicht gerendert werden. (Siehe Erstellen von Masken.)

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Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich ist der Teil einer Kompositionsdauer, der für die Vorschau oder die endgültige Ausgabe gerendert wird. Der Arbeitsbereich erscheint im Zeitleistenfenster in einem helleren Grau.

  • Zum Einstellen der Start- oder Endzeit des Arbeitsbereichs auf die aktuelle Zeit drücken Sie auf B (Start) bzw. N (Ende).
  • Zum Einstellen des Arbeitsbereichs verschieben Sie die Start- und Endmarken des Arbeitsbereichs auf dem Zeitlineal.


Arbeitsbereichsmarken zeigen an, welcher Teil der Komposition für die Vorschau oder die endgültige Ausgabe gerendert wird.
  • Um den Arbeitsbereich zu verschieben, ziehen Sie die Mitte des Arbeitsbereichsbalkens nach links oder rechts.


Ziehen des Mittelpunkts des Arbeitsbereichsbalkens zum Verschieben des Arbeitsbereichs
  • Wenn Sie den Arbeitsbereich auf die Größe der Komposition erweitern möchten, doppelklicken Sie auf die Mitte des Arbeitsbereichsbalkens.

  • Wenn Sie die Dauer und die Start- und Endzeit im Infofenster anzeigen möchten, klicken Sie auf den Arbeitsbereichsbalken.
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Schnappschüsse

Wenn Sie eine Ansicht mit einer anderen Ansicht in einem Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster vergleichen möchten, erstellen Sie einen Schnappschuss. Beispielsweise kann es wünschenswert sein, zwei Frames von verschiedenen Zeitpunkten des Films zu vergleichen.

Schnappschüsse, die Sie in einem Fenster aufnehmen, können in einem anderen angezeigt werden. Ein im Ebenenfenster erstellter Schnappschuss kann zum Beispiel in einem Kompositions- oder Footagefenster angezeigt werden. Durch Anzeigen eines Schnappschusses wird der Inhalt des Fensters nicht ersetzt. Wenn Größe oder Seitenverhältnis des Schnappschusses von den Fensterwerten abweichen, wird der Schnappschuss in die aktuelle Ansicht eingepasst.

Schnappschüsse sind nur zu Referenzzwecken gedacht und werden nicht in die Ebene, Komposition oder den gerenderten Film einbezogen.

Ein Signalton wird ausgegeben, wenn Sie einen Schnappschuss aufnehmen.

  • Wenn Sie einen Schnappschuss aufnehmen möchten, klicken Sie am unteren Rand des Fensters auf die Schaltfläche „Schnappschuss“  oder drücken Sie die Umschalt-+F5-Taste, Umschalt-+F6-Taste, Umschalt-+F7-Taste oder Umschalt-+F8-Taste.
  • Wenn Sie den Schnappschuss sehen möchten, der zuletzt mit der Schaltfläche „Schnappschuss“ bzw. durch Drücken von Umschalttaste+F5 aufgenommen wurde, klicken Sie unten im Fenster auf die Schaltfläche „Schnappschuss anzeigen“  und halten Sie die Maustaste gedrückt.
  • Wenn Sie einen bestimmten Schnappschuss anzeigen möchten, halten Sie F5, F6, F7 oder F8 gedrückt.
  • Um einen Schnappschuss zu löschen, halten Sie die Strg-+Umschalttaste (Windows) bzw. die Befehls-+Umschalttaste (Mac OS) gedrückt und drücken Sie F5, F6, F7 oder F8.
  • Um den gesamten Speicher freizugeben, in dem Schnappschüsse gespeichert werden, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Entleeren“ > „Schnappschuss“.
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Anzeigen der Vorschau auf einem externen Monitor

Sie können den Inhalt eines Ebenen-, Footage- oder Kompositionsfensters in einer Vorschau auf einem externen Monitor anzeigen. Für die Vorschau am Videomonitor ist zusätzliche Hardware erforderlich, beispielsweise eine Videoaufzeichnungskarte oder ein FireWire-Anschluss. Wenn Sie eine Videokarte für die Verbindung zu einem externen Videomonitor verwenden, folgen Sie den Anweisungen, die zum Lieferumfang der Videokarte gehören, um den Monitor zum Anzeigen einer Vorschau anzuschließen. Wenn Sie einen FireWire-Anschluss verwenden, schließen Sie zunächst einen digitalen Camcorder oder ein ähnliches Gerät an den Anschluss und dann den Monitor an das jeweilige Gerät an. Weitere Informationen zum Konfigurieren einer Vorschau über FireWire finden Sie in der Dokumentation, die zum Lieferumfang des digitalen Camcorders, Videorekorders oder eines jeweiligen anderen Geräts gehört.

  1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Videovorschau“ (Windows) bzw. „After Effects“ > „Einstellungen“ > „Videovorschau“ (Mac OS).
  2. Wählen Sie unter „Ausgabegerät“ ein externes Gerät aus. (In diesem Menü werden automatisch alle verfügbaren Geräte aufgeführt.)
  3. Wählen Sie unter „Ausgabemodus“ einen Modus aus. Welche Modi verfügbar sind, hängt vom verwendeten Gerät ab. Der Wert „Rahmengröße“, der im Menü „Ausgabemodus“ angezeigt wird, hängt von dem Wert, den Sie im Menü „Ausgabemodus“ auswählen, und sonst von keiner anderen After Effects-Einstellung ab.
  4. Legen Sie folgende Optionen fest:

    Voreinstellungen für die Vorschau

    Zeigt eine RAM-Vorschau oder Standard-Vorschau nur auf dem externen Monitor an.

    Auf Computer-Monitor reflektieren

    Zeigt eine RAM-Vorschau oder Standard-Vorschau gleichzeitig auf dem externen Monitor und dem Computerbildschirm an. Die Verwendung dieser Option kann zur Verlangsamung der Vorschau führen.

    Interaktionen

    Zeigt eine interaktive Vorschau, wie z. B. das Ziehen im Zeitleistenfenster oder im Kompositionsfenster, gleichzeitig auf dem externen Monitor und dem Computerbildschirm an.

    Rendern

    Zeigt jeden Frame sowohl auf dem Computerbildschirm als auch auf dem externen Monitor gleichzeitig an, während die Frames in der Renderliste gerendert werden.

  5. Wählen Sie „Normal- und Breitbildschirmausgabe an Videomonitor anpassen“, wenn Sie mit Bildgrößen arbeiten, die der Framegröße des Vorschaugeräts nicht entsprechen, und das gesamte Bild passend skaliert gezeigt werden soll.

    Nachdem Sie in den Voreinstellungen für die Videovorschau ein Ausgabegerät gewählt haben, können Sie auf diesem Gerät eine Vorschau des aktuellen Frames anzeigen, indem Sie auf dem Ziffernblock die Taste mit dem Divisionszeichen (÷ bzw. /) drücken. Drücken Sie Strg+/ (Windows) bzw. Befehl+/ (Mac OS), um zwischen der Voreinstellung „Nur Desktop“ und dem angegebenen Ausgabegerät zu wechseln.

In After Effects wird die Vorschau auf einem externen Monitor ohne Farbmanagement durchgeführt, und zwar unabhängig davon, ob das Farbmanagement für das Projekt aktiviert ist oder nicht. Die an den externen Monitor gesendeten Farben entsprechen dem Arbeitsfarbraum des Projekts. Sie können das Farbmanagement für die Videovorschau manuell aktivieren, indem Sie Ihre Komposition verschachteln und den Effekt „Farbprofil konvertieren“ verwenden, um vom Arbeitsfarbraum für das Projekt zum Farbraum des Videovorschaugeräts zu konvertieren. Weitere Informationen finden Sie unter Auswählen eines Arbeitsfarbraums und Aktivieren des Farbmanagements.

Hinweis:

Wenn Sie mit OpenGL eine Vorschau rendern, wird die auf dem Videomonitor angezeigte Vorschau beim Interagieren mit Kompositionselementen erst dann aktualisiert, wenn Sie am Ende einer Interaktion die Maustaste wieder loslassen. (Siehe Vorschaumodi.)

  • Ansichten (Tastaturbefehle)
  • Arbeitsspeicher und Mehrfachverarbeitung
  • Ebenenschalter und -spalten im Zeitleistenfenster
  • Zeitnavigation (Tastaturbefehle)
  • Anzeigen
  • Voreinstellungen
  • Rendern mit OpenGL
  • Grundlagen zum Rendern und Exportieren

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