Erfahren Sie, wie Sie mit Adobe Muse Bildlaufeffekte zu Browser- und Hintergrundfüllungen einer Website hinzufügen können.

Hinweis:

Adobe Muse wird nicht mehr um neue Funktionen ergänzt und der Support wird am 26. März 2020 eingestellt. Detaillierte Informationen und Unterstützung erhalten Sie auf der Seite zum Ende der Produktlebensdauer von Adobe Muse.

Anwenden von Bildlaufeffekten auf als Browser-Füllung festgelegte Bilder

Bildlaufeffekte ermöglichen die Steuerung der Geschwindigkeit von Bildern für die Browserhintergrundfüllung sowie von gekachelten und nicht gekachelten Seitenelementen. Bildlaufeffekte können auf die Browser-Füllung angewendet werden, für die Hintergrundbilder verwendet werden, die in Kacheln angeordnet, eingepasst oder auf die Fläche skaliert werden oder die auf Originalgröße eingestellt sind. Die Browser-Füllung bewegt sich in die Richtung der Seite beim Bildlauf, basierend auf den Richtungen und den Geschwindigkeiten, die Sie im Abschnitt „Bildlauf“ des Menüs „Browser-Füllung“ festlegen.

Hinweis:

Die Bildlaufoptionen werden abgeblendet und sind nicht verfügbar, bis Sie dem Hintergrund der Browser-Füllung über das Menü „Browser-Füllung“ ein Bild hinzufügen. Sie können keine Bildlaufeffekte auf eine Browser-Füllung anwenden, die nur mit einer homogenen Farbe oder einem Farbverlauf gefüllt ist.

So fügen Sie einer Browser-Füllung Bildlaufeffekte hinzu

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Bildlaufbewegungseffekte für Browser-Füllungen einzurichten:

  1. Wählen Sie in der Entwurfsansicht „Seite“ > „Seiteneigenschaften“ aus. Legen Sie im Feld „Mininmale Höhe“ auf der Registerkarte „Layout“ 2000 Pixel fest. Dadurch wird sichergestellt, dass die Seite für einen Bildlauf lang genug ist. Klicken Sie auf „OK“, um Ihre Änderungen zu speichern und um das Dialogfeld „Seiteneigenschaften“ zu schließen.
Aktualisieren Sie die Mindesthöhe in den Seiteneigenschaften, um die Seite länger zu machen.
Aktualisieren Sie die Mindesthöhe in den Seiteneigenschaften, um die Seite länger zu machen.

  1. Klicken Sie im Steuerungsbedienfeld auf die Verknüpfung „Browser-Füllung“. Klicken Sie auf der Registerkarte „Fläche“ neben dem Bereich „Bild“ auf das Ordnersymbol, um eine Bilddatei auf dem Desktop auszuwählen. Wählen Sie die gewünschte Option im Menü „Anpassen“ und aktivieren Sie die Option „Bildlauf“.
Fügen Sie ein Hintergrundbild hinzu, das im Browserfenster angezeigt wird.
Fügen Sie ein Hintergrundbild hinzu, das im Browserfenster angezeigt wird.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte „Bildlauf“. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Bewegung“.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Bewegung“, um die Bildlaufeffekte im Menü „Browser-Füllung“ zu aktivieren.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Bewegung“, um die Bildlaufeffekte im Menü „Browser-Füllung“ zu aktivieren.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um sich mit dem Abschnitt „Bildlauf“ im Menü „Browser-Füllung“ vertraut zu machen. Das Feld im mittleren Abschnitt (momentan 0 px) entspricht der Ankerposition (Quergriffsposition), mit der die Bewegung gesteuert wird. Die Standardeinstellung 0 px bedeutet, dass der Quergriff sich an der oberen Kante des Browserfensters befindet.

Die Anzahl der Pixel, die im Feld „Ankerposition“ festgelegt wurde, bedeutet, dass die Änderungen, die Sie im Abschnitt „Erste Bewegung“ festgelegt haben, sich (in dieser Richtung und mit dieser Geschwindigkeit) bewegen werden, während ein Bildlauf dieser Seite an diese Position durchgeführt wird. Die obere Kante der Seite beginnt bei 0 und die Anzahl der Pixel nimmt zu, je weiter Sie beim Bildlauf auf der Seite nach unten kommen. (Im Steuerungsbedienfeld und im Transformierenbedienfeld wird der Abstand vom oberen Rand der Seite als y-Wert referenziert.)

Die Werte, die im Abschnitt „Letzte Bewegung“ eingegeben werden, werden angewendet, nachdem der Bildlauf der Seite über die Ankerposition (Position des Quergriffes) hinaus durchgeführt wurde.

Das Element mit einem angewendeten Bewegungs-Bildlaufeffekt (in diesem Fall das Kachelbild, das als Browser-Füllung festgelegt wurde) verschiebt sich in die Richtung(en), für die in diesem Feld ein größerer Wert als 0 eingegeben wurde. Wenn für die horizontale und die vertikale Richtung der Wert 0 festgelegt wurde, wird das Element im Grunde auf der Seite verankert und lässt sich nicht verschieben.

Im Abschnitt „Erste Bewegung“ können Sie sehen, dass neben den Werten in den Feldern ein kleines „x“ angezeigt wird. Das steht für den Geschwindigkeitsfaktor. In der Abbildung mit der Browser-Füllung zeigt der Abschnitt „Erste Bewegung“, dass die Browser-Füllung nach oben verschoben wird, und zwar mit der 1-fachen (sprich derselben) Geschwindigkeit, in der der Bildlauf stattfindet. Wenn der Besucher einen schnelleren Seitenbildlauf durchführt, wird auch die Bewegung des Bildlaufeffekts schneller, um sich an das Tempo anzupassen.

Im horizontalen (links und rechts) Abschnitt wird im Feld „0“ angezeigt, was bedeutet, dass die Browser-Füllung nicht horizontal nach links oder rechts bewegt wird.

Der Abschnitt „Letzte Bewegung“ enthält eine ähnliche Schnittstelle. Die Abbildung mit der Browser-Füllung zeigt, dass die Browser-Füllung so eingerichtet wurde, dass sie mit derselben Geschwindigkeit wie die Bewegung nach oben verschoben wird und sich nicht horizontal bewegt.

Hinweis:

Zeigen Sie auf die Informationsschaltfläche (i-Symbol) in der unteren linken Ecke der Registerkarte „Bildlauf“, um zu erfahren, wie die Bildlaufeffekte auf eine Browser-Füllung angewendet werden.

  1. Klicken Sie auf die Pfeilschaltflächen unter „Erste Bewegung“, um die vertikale Richtung (nach oben oder unten) und/oder die horizontale Richtung (nach links oder rechts) festzulegen, um die Richtung der Bewegung für die Browser-Füllung zu steuern.
  2. Geben Sie im Abschnitt „Erste Bewegung“ numerische Werte ein oder klicken Sie auf die Nach-oben- oder Nach-unten-Pfeilschaltflächen, um die horizontale und vertikale Bildlaufgeschwindigkeit festzulegen. Diese Einstellungen werden nachstehend ausführlicher beschrieben. Wenn im Feld „Geschwindigkeit“ 0 festgelegt ist, bedeutet dies, dass das Element während des Bildlaufs nicht in dieser Richtung bewegt wird (bevor die Ankerposition erreicht wird).
  3. Aktualisieren Sie die Werte im Abschnitt „Letzte Bewegung“, um die gewünschten Richtungen festzulegen und um numerische Werte in die entsprechenden Felder einzugeben, mit denen die Geschwindigkeit der Bildlaufeffekte festgelegt wird.
  4. Klicken Sie auf eine beliebige andere Stelle der Seite, um das Menü „Browser-Füllung“ zu schließen.
  5. Wählen Sie „Datei“ > „Seitenvorschau in Browser“, um die Seite in einem neuen Browserfenster zu laden. Führen Sie einen Bildlauf der Seite durch, um die Bewegungsbildlaufeffekte anzuzeigen.
  6. Schließen Sie nach Abschluss den Browser und kehren Sie zu Muse zurück.

Anwenden von Bildlaufbewegungen auf die Hintergrundfüllung von Seitenelementen

So fügen Sie einer Hintergrundfüllung Bildlaufeffekte hinzu

Die Bildlaufbewegung kann auf Objekte auf der Seite angewendet werden, die gekachelte oder nicht gekachelte Hintergrundbilder aufweisen, die als Füllung eingesetzt werden. Führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Wählen Sie während der Bearbeitung einer Seite in der Entwurfsansicht Seite > Seiteneigenschaften. Legen Sie eine sehr viel größere Mindesthöhe fest, z. B. 2000 Pixel, um sicherzustellen, dass die Seite für einen Bildlauf lang genug ist. Klicken Sie auf „OK“, um Ihre Änderungen zu speichern und um das Dialogfeld „Seiteneigenschaften“ zu schließen. Fügen Sie alternativ ausreichend Seiteninhalt hinzu, um eine längere Seite zu erstellen.
  2. Wählen Sie in der Entwurfsansicht das Rechteckwerkzeug im Steuerungsbedienfeld aus.
  3. Zeichnen Sie ein Rechteck auf der Seite.
  4. Verwenden Sie das Menü „Fläche“, um ein gekacheltes oder nicht gekacheltes Hintergrundbild festzulegen, mit dem das Rechteck gefüllt werden soll.
Fügen Sie ein Hintergrundbild hinzu, um das Rechteck zu füllen, und legen Sie die gewünschten Anzeigeoptionen über das Menü „Fläche“ fest.
Fügen Sie ein Hintergrundbild hinzu, um das Rechteck zu füllen, und legen Sie die gewünschten Anzeigeoptionen über das Menü „Fläche“ fest.

  1. Klicken Sie im Menü „Fläche“ auf die Registerkarte „Bildlauf“ und legen Sie die Bildlaufoptionen fest.
  1. Klicken Sie im Menü „Fläche“ auf die Registerkarte „Bildlauf“. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Bewegung“, um mit dem Einstellen der Bildlaufoptionen zu beginnen.
Verwenden Sie die Registerkarte „Bildlauf“ des Menüs „Fläche“, um „Bewegung“ für die Bildlaufeffekte zu aktivieren.
Verwenden Sie im Menü „Fläche“ die Registerkarte „Bildlauf“, um für die Bildlaufeffekte „Bewegung“ zu aktivieren, und legen Sie die Richtung und die Bewegungsgeschwindigkeit fest.

Beachten Sie den Quergriff, der über dem Element angezeigt wird, das für die Bildlaufbewegung aktiviert ist. Der Griff ist eine visuelle Darstellung der Ankerposition (die derzeit auf 100 px über dem Element gesetzt ist). Das Symbol im mittleren Abschnitt der Registerkarte „Bildlauf“ entspricht der Position des Quergriffes auf der Seite. Sie können die Ankerpositionen auf den Zeitpunkt des einsetzenden Bildlaufeffekts zurücksetzen, indem Sie einen neuen Wert in das mittlere Feld eingeben oder indem Sie den Quergriff auf der Seite ziehen. Wenn Sie den Quergriff ziehen, wird der Bereich über der Ankerposition vorübergehend abgeblendet.

Klicken und ziehen Sie den Quergriff, der eine visuelle Darstellung der Ankerposition ist.
Klicken und ziehen Sie den Quergriff an die gewünschte Position auf der Seite.

Hinweis:

Der Quergriff muss sich in Beziehung zu dem ausgewählten Element nicht nach oben ausdehnen. Sie können auch auf den Quergriff klicken und ihn ziehen, damit er am oberen Rand eines Elements ausgerichtet wird, oder ziehen Sie den Quergriff, sodass er sich unter einem Element hinaus erstreckt.

Muse bietet vollständige Flexibilität während des Entwurfsprozesses. Sie können die Griffe ziehen oder Werte in das Feld „Ankerposition“ eingeben, um die Bewegung exakt zu steuern, die eintritt, wenn ein Besucher einen Seitenbildlauf durchführt.

Die Registerkarte „Bildlauf“ im Menü „Fläche“ funktioniert auf die gleiche Weise wie die Registerkarte „Bildlauf“ des Menüs „Browser-Füllung“:

  1. Während ein Element ausgewählt ist, das für die Bildlaufeffekte „Bewegung“ aktiviert wurde, verwenden Sie die Registerkarte „Bildlauf“ des Menüs „Fläche“, um die Ankerposition durch Eingabe eines Wertes festzulegen, oder klicken und ziehen Sie den Quergriff auf der Seite, um die Ankerposition festzulegen.
  2. Legen Sie im Abschnitt „Erste Bewegung“ die vertikale und horizontale Richtung sowie die entsprechende Geschwindigkeit im Vergleich zur Bildlaufgeschwindigkeit der Seite fest. Dadurch wird die Bewegung festgelegt, die auftritt, bevor ein Bildlauf der Seite an die Ankerposition durchgeführt wird.
  3. Legen Sie im Abschnitt „Letzte Bewegung“ die vertikale und horizontale Richtung sowie die entsprechende Geschwindigkeit im Vergleich zur Bildlaufgeschwindigkeit der Seite fest. Dadurch wird die Bewegung festgelegt, die auftritt, nachdem ein Bildlauf der Seite an die Ankerposition durchgeführt wurde.

Hinweis:

In der Abbildung mit den Bildlaufeigenschaften wird das Rechteck so eingerichtet, dass es sich nach rechts bewegt; es wird mit 3-facher Bildlaufgeschwindigkeit verschoben und erreicht die Position im Design, sobald die Seite im Browser die Ankerposition erreicht. Wenn der Besucher einen Bildlauf über die Ankerposition (100 Pixel) hinaus durchführt, beginnt das Rechteck sich mit 3-facher Bildlaufgeschwindigkeit von der Position nach links zu bewegen. In diesem Beispiel bewegt sich das Rechteck nicht vertikal, da beide Vertikal-Felder auf 0 gesetzt sind.

  1. Klicken Sie auf eine beliebige andere Stelle der Seite, um das Menü „Fläche“ zu schließen.
  2. Klicken Sie auf „Vorschau“ oder wählen Sie „Datei“ > „Seitenvorschau in Browser“, um die Bildlaufeffekte zu testen, nachdem sie angewendet wurden. Führen Sie einen Bildlauf der Seite aus, um die Bewegung des Elements anzuzeigen.
  3. Kehren Sie zu Muse zurück oder klicken Sie auf die Schaltfläche „Entwurf“, wenn Sie mit der Prüfung fertig sind, um mit der Bearbeitung der Seite fortzufahren.

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