Adobe Creative Cloud ermöglicht den Zugriff auf verschiedene internetbasierte Dienste wie Assets, Schriftarten und Behance. Adobe Creative Cloud umfasst außerdem Internet-First-Applikationen wie Adobe XD und Adobe Dimension. In vielen Organisationen wird ein Proxy-Server implementiert, um den Zugriff auf das Internet einzuschränken und zu steuern.

In diesem Artikel werden die verschiedenen Supportebenen für Proxy-Umgebungen in Creative Cloud-Applikationen und ‑Diensten beschrieben.

Proxy-Authentifizierung

Wenn Ihre Unternehmensumgebung für die Verwendung eines Proxy-Servers mit Standardauthentifizierung konfiguriert ist, führt dies zu folgendem Verhalten.

Hinweis:

Einige Proxy-Server ermöglichen Systemadministratoren, Domänen auf eine Positivliste zu setzen. Wenn Sie Systemadministrator in Ihrer Organisation sind, folgen Sie der Anleitung in diesem Dokument, um geeignete Domänen auf eine Positivliste zu setzen. Die Endbenutzer werden dann nicht aufgefordert, ihre Anmeldeinformationen für den Proxy-Server einzugeben, wenn sie eine Creative Cloud-Applikation öffnen.

Desktop-Applikationen

Wenn Endbenutzer eine Creative Cloud-Applikation öffnen, werden sie aufgefordert, ihre Proxy-Anmeldeinformationen einzugeben:

  1. Geben Sie die Proxy-Anmeldeinformationen ein.

    Anmeldeinformationen für Proxy-Server
  2. Aktivieren Sie Proxy-Anmeldeinformationen speichern und klicken Sie auf OK.

Creative Cloud-Client

Wenn der Creative Cloud-Client das erste Mal gestartet wird und einen Proxy erkennt, werden Anmeldeinformationen angefordert.

Proxy-Kennwort

Geben Sie die Anmeldeinformationen für den Proxy-Server ein und aktivieren Sie Anmeldeinformationen merken.

Offline-Verwendung

Wenn Sie offline arbeiten, wird folgende Aufforderung angezeigt:

Problem beim Überprüfen des Abonnementstatus

Wenn bereits eine Internetverbindung besteht, finden Sie weitere Informationen im Leitfaden zur Lösung von Verbindungsproblemen.

Proxy-Anforderungen für Creative Cloud-Bibliotheken

In einer Unternehmensumgebung müssen Creative Cloud-Bibliotheken eine Verbindung mit „localhost“ herstellen, damit das Bedienfeld „Bibliotheken“ in Applikationen richtig synchronisiert wird. Wenn Sie daher Bibliotheken verwenden, legen Sie für „localhost“ und „127.0.0.1“ fest, dass der Proxy-Server für die Unternehmensumgebung umgangen wird.

Wenn Sie auf einem Mac-Computer die automatische Proxy-Konfiguration (PAC) oder das Webproxy-Autoerkennungsprotokoll (WPAD) verwenden, müssen Sie auch die Einstellung Einfache Hostnamen ausschließen aktivieren.

Hinweis: Diese Einstellung ist erforderlich, wenn Sie die URL oder IP für den Proxy-Server manuell eingeben.

Weitere Informationen zu spezifischen Proxy-Konfigurationen für CC-Bibliotheken finden Sie unter Konfigurieren des Proxys für freigegebene Bibliotheken und Konfigurieren des Proxys durch einen Netzwerkadministrator.

Proxy-Einstellungen

Unterstützte Typen von Proxy-Einstellungen

Die folgenden Proxy-Konfigurationen werden für Mac und Windows unterstützt:

  • Proxy-Einstellungen mit PAC-URL, mit oder ohne Authentifizierung
  • Automatische Proxy-Erkennung (WPAD)
  • Standardauthentifizierung. Wenn ein Benutzer Anmeldeinformationen im Creative Cloud-Client angibt, verwenden Creative Cloud-Bibliotheken diese Anmeldeinformationen. Wenn ein Benutzer im Creative Cloud-Client keine Anmeldeinformationen angibt, erhalten Benutzer im Bedienfeld „Creative Cloud-Bibliotheken“ eine Aufforderung, Anmeldeinformationen einzugeben.
  • Die Kerberos-Authentifizierung wird für Creative Cloud-Bibliotheken und den Creative Cloud-Client unterstützt. Die Kerberos-Authentifizierung wird für Creative Cloud 2015-Produkte derzeit jedoch nicht unterstützt.

Nicht unterstützte Typen von Proxy-Einstellungen

Die folgenden Proxy-Konfigurationen werden nicht unterstützt:

  • NTLM-Authentifizierung
  • Lokale PAC-Dateiunterstützung 

Unterstützung für PAC-Dateien

  • Der Creative Cloud-Client und Creative Cloud Packager unterstützen PAC-Remotedateien mit Standardauthentifizierung (PAC-Dateien, die auf einem Remote-Server gespeichert sind und auf die durch eine URL verwiesen wird). 
  • Der Creative Cloud-Client und Creative Cloud Packager unterstützen keine lokal gespeicherten PAC-Dateien.
  • Die NTLM-Authentifizierung wird nicht unterstützt.

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