Richtlinie zum technischen Support für Creative Cloud-Produkte in virtualisierten Umgebungen durch Adobe.

Supportrichtlinie

Creative Cloud-Produkte sind in virtualisierten Umgebungen zulässig(*).

Creative Cloud-Apps lassen sich zwar in virtualisierten Umgebungen installieren und ausführen, hierfür müssen Sie jedoch sorgfältige Funktions- und Leistungstests durchführen. Adobe hat begrenzte Tests einiger Creative Cloud-Produkte in virtualisierten oder serverbasierten Umgebungen ausgeführt. Dies sind jedoch nur allgemeine Tests. Adobe empfiehlt, dass Sie Ihre Arbeitsabläufe in einer Testversion dieses Produkts testen, bevor Sie entscheiden, ob Sie eines dieser Produkte verwenden. Dies ist die einzige Möglichkeit, sicherzustellen, dass diese Art der Lösung tatsächlich Ihren Anforderungen gerecht wird. Informationen zu den empfohlenen Vorgehensweisen für die Creative Cloud-Bereitstellung auf virtuellen Desktop-Infrastrukturen finden Sie unter Empfohlene Vorgehensweisen.

Zu den virtuellen Umgebungen gehören u. a. Microsoft Azure, Amazon Web Services, Google Cloud Platform, Citrix Virtual Apps and Desktops, VMware, Microsoft App-V, Parallels und Virtual PC. Falls Sie auf Schwierigkeiten stoßen, kann der Adobe-Kundendienst Sie im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen.

(*) Personengebundene Lizenzierung kann in einer virtualisierten Umgebung bereitgestellt werden. Shared Device License (SDL) ist derzeit in einer virtualisierten Umgebung nicht zulässig.

Adobe Acrobat DC unterstützt virtuelle Umgebungen. Weitere Informationen finden Sie unter Virtualisierte Bereitstellungen für Acrobat DC.

Überlegungen zur Lizenzierung

Ihre Nutzung der in diesem Dokument genannten Adobe-Lösungen unterliegt den Allgemeinen Nutzungsbedingungen von Adobe oder den Lizenzbedingungen für Unternehmen (hier verfügbar oder wie anderweitig zwischen Ihnen und Adobe vereinbart).

Personenbezogene Lizenzen

Bei personenbezogenen Lizenzen werden keine Seriennummern zur Lizenzierung verwendet: Der Endanwender „aktiviert“ die Software einfach, indem er sich anmeldet. Personenbezogene Lizenzen können auf dedizierten virtuellen Desktops (sogenannten VMs) eingesetzt werden, da dies der Bereitstellung auf einem lokalen Computer ähnlich ist.

Benutzer können sich mit  anmelden, um die Software zu aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Personenbezogene Lizenzen.

Testen vor dem Kauf

Die Endanwender können eine kostenlose Adobe ID erstellen und sich anmelden, um eine Testversion der Apps zu aktivieren. Die Testversionen bieten den vollen Funktionsumfang, sind jedoch vom Zeitpunkt der ersten Anmeldung des Benutzers an zeitlich begrenzt. Achten Sie darauf, dass die Benutzer sich erst dann anmelden und das Produkt aktivieren, wenn sie zum Testen der Arbeitsabläufe bereit sind.

Adobe gibt keine Zusicherungen darüber ab, ob ein bestimmtes Virtualisierungsprodukt einem bestimmten Bedarf entspricht. Das Virtualisierungsprodukt muss die Systemanforderungen der Adobe-Lösung erfüllen. Achten Sie besonders auf Ressourcen- oder Leistungseinschränkungen, die sich auf Ihre Produktivität und Effizienz auswirken können.

Technische Probleme nach dem Kauf

Wenn technische Probleme in virtuellen Umgebungen auftreten, testen Sie dieselben Funktionen in einer Umgebung mit einem unterstützten Betriebssystem. Wenn das Problem nicht reproduziert werden kann, liegt höchstwahrscheinlich ein Problem im Virtualisierungsprodukt zugrunde. Bitten Sie den Hersteller der Virtualisierungslösung um Hilfe.

Falls Sie in virtualisierten Umgebungen auf Schwierigkeiten stoßen, kann der Adobe-Kundendienst Sie im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen. Er kann Ihr Problem jedoch eventuell nicht beheben. Dies ist vom Typ der Virtualisierungstechnologie abhängig.

Um die Unterstützung für Ihr Problem anzufordern, öffnen Sie einen technischen Support-Fall auf dem Portal für Kunden-Support und beziehen Sie die folgende Informationen ein:

Angaben zum Betriebssystem des Servers Das Betriebssystem des Servers und die Versionsnummer, mit denen die virtualisierte Umgebung ausgeführt wird. Service Pack (falls vorhanden), das auf dem Betriebssystem des Servers angewendet wurde.
Angaben zum Betriebssystem des Servers Die Version des Windows-Client-Betriebssystems auf dem Clientcomputer. Service Pack (falls vorhanden), das auf dem Clientbetriebssystem angewendet wurde. Überprüfen Sie, ob diese Programme die Systemanforderungen, die auf der adobe.com-Seite aufgeführt sind, für Ihre Lösung erfüllen.
Angaben zur virtuellen Umgebung Die Version der Virtualisierungs-Software, die Sie gerade ausführen, zusammen mit allen Hotfixes und installierten Service Packs.
Problembeschreibung

Die Problemanweisung (zum Beispiel, wenn ich X mit Y tue, tritt Z auf).

Wenn das Problem eine Fehlermeldung generiert, schließen Sie den genauen Wortlaut der Nachricht ein.

Benutzerprofil Das Benutzerprofil, das beim Clientcomputer angemeldet ist (z. B. Administrator oder Power User). Beachten Sie, ob das Problem auftritt, wenn ein Administratorprofil beim Computer angemeldet ist.
Schritte zur Reproduzierung Die Reproduzierbarkeit des Problems auf dem Server (das heißt, können Sie das Problem reproduzieren, wenn Sie das Problem auf dem Server testen?). Ist dies der Fall, schließen Sie die Schritte zum Reproduzieren des Problems mit ein.
Ziel Das Ziel, das Sie erreichen wollen, und ob Sie in der Lage waren, dieses Ziel in der Vergangenheit zu erreichen. Beachten Sie alle Änderungen in Ihrer Umgebung, die im Zusammenhang mit dem Problem stehen könnten.