Hinweis:

In Photoshop CS5 und CS6 waren 3D-Funktionen Teil von Photoshop Extended. Alle Funktionen von Photoshop Extended sind in Photoshop CC enthalten. Photoshop CC verfügt über keine separate Extended-Version.

Erstellen von 3D-Repoussé | CS5

Hinweis:

In Photoshop CS6 hat sich die Repoussé-Funktion geändert und wird jetzt mit „3D-Extrusion“ bezeichnet. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen und Anpassen von 3D-Extrusionen.

Repoussé beschreibt ein Metallbearbeitungsverfahren, bei dem die Oberfläche eines Objekts durch Hämmern auf dessen Rückseite geformt wird. In Photoshop konvertiert die Funktion „Repoussé“ 2D-Objekte in 3D-Meshes, die im 3D-Raum präzise extrudiert, aufgeblasen und repositioniert werden können.

Für den Repoussé-Befehl ist ein RGB-Bild erforderlich. Wenn Sie Repoussé auf ein Graustufenbild anwenden, wird es in RGB konvertiert. Der Repoussé-Befehl ist nicht für CMYK- oder Lab-Bilder verfügbar.

Hinweis:

Ein Video zum Konvertieren von 2D in 3D mit Repoussé finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid5003_ps_de.

Anwenden von Repoussé auf eine Pixelauswahl

A. Verstärken der Tiefe der Extrusion B. Verdrehen der Extrusion um 180° C. Aufblasen der Vorderseite 
  1. Erstellen Sie eine Pixelauswahl oder wählen Sie eine Textebene, eine Ebenenmaske oder einen Arbeitspfad aus.

  2. Wählen Sie „3D“ > „Repoussé“ und wählen Sie das Objekt aus, das Ihrer Auswahl in Schritt 1 entspricht.

  3. Stellen Sie die folgenden Optionen ein:

    Mesh-Werkzeuge

    Diese Werkzeuge befinden sich oben links im Dialogfeld und sind den 3D-Objektwerkzeugen ähnlich. Siehe Verschieben, Drehen oder Skalieren von Modellen mit 3D-Objekt-Werkzeugen und Verschieben, Drehen oder Skalieren ausgewählter Elemente mit der 3D-Achse.

    Repoussé-Formvorgaben

    Wenden eine vordefinierte Gruppe von Einstellungen an. Um eine eigene Vorgabe aus benutzerdefinierten Einstellungen zu erstellen, klicken Sie auf das Popupmenü  und wählen Sie „Neue Repoussé-Vorgabe“.

    Hinweis:

    Informationen zum Organisieren von Vorgabengruppen finden Sie unter Verwenden des Vorgaben-Managers.

    Extrudieren

    Erweitert die ursprüngliche 2D-Form in den 3D-Raum. „Tiefe“ steuert die Länge der Extrusion, „Skalieren“ steuert ihre Breite. Wählen Sie „Biegen“, um eine geschwungene, bzw. „Neigen“, um eine gerade Extrusion zu erreichen. Legen Sie dann über „X-Winkel“ und „Y-Winkel“ die horizontale bzw. vertikale Neigung fest. Geben Sie bei Bedarf einen Wert für „Verdrehen“ in Grad ein.

    Hinweis:

    Um den Ursprung für „Biegen“ bzw. „Neigen“ zu ändern, klicken Sie auf die gewünschte Position im Referenzsymbol .

    Aufblasen

    Erweitert oder verkleinert den mittleren Bereich von Vorder- oder Rückseite des Objekts. Positive Werte für „Winkel“ erweitern den Bereich, negative verkleinern ihn. „Stärke“ steuert, wie stark das Objekt aufgeblasen wird.

    Materialien

    Wenden Sie Materialien wie Ziegel oder Baumwolle entweder global an oder nur auf bestimmte Seiten des Objekts. („Abgeflachte Kante 1“ bezieht sich auf die Vorderkante, „Abgeflachte Kante 2“ auf die Hinterkante.) Weitere Informationen finden Sie unter Anwenden, Speichern oder Laden von Materialvorgaben.

    Abgeflachte Kante

    Wendet abgeflachte Kanten auf die Vorder- oder Rückseite des Objekts an. Konturoptionen sind den Optionen für Ebeneneffekte sehr ähnlich. Siehe Bearbeiten von Ebeneneffekten mit Konturen.

    Szeneneinstellungen

    Das Objekt wird in Form eines kugelförmigen Panoramas beleuchtet. Wählen Sie aus dem Menü einen Stil für die Lichtquellen aus. Die Rendereinstellungen steuern das Aussehen von Objektoberflächen. (Siehe Auswählen einer Rendervorgabe.) Höhere Werte für „Mesh-Qualität“ erhöhen die Meshdichte. Dadurch wird das Aussehen verbessert, jedoch die Verarbeitungsgeschwindigkeit herabgesetzt.

    Hinweis:

    Die Rendereinstellungen „Schattiertes Drahtgitter“ und „Durchgehendes Drahtgitter“ legen das 3D-Mesh über Objekte und machen so Meshverzerrungen sichtbar, die zur Verzerrung von Texturen führen.

Erneutes Anpassen von Repoussé-Einstellungen

  1. Wählen Sie eine Textebene, eine Ebenenmaske oder einen Arbeitspfad aus, auf die bzw. den bereits Repoussé angewendet wurde.

  2. Wählen Sie „3D“ > „Repoussé“ > „In Repoussé bearbeiten“.

Teilen von Repoussé-Meshes

Standardmäßig erstellt die Repoussé-Funktion ein einzelnes Mesh mit fünf Materialien. Wenn Sie verschiedene Elemente separat steuern möchten (z. B. einzelne Buchstaben in einer Zeichenfolge), können Sie für jeden geschlossenen Pfad jeweils ein eigenes Mesh erstellen.

Hinweis:

Bei einer hohen Anzahl von geschlossenen Pfaden können die resultierenden 3D-Szenen so komplex werden, dass ihre Bearbeitung sehr schwierig wird.

  1. Wählen Sie eine Textebene, eine Ebenenmaske oder einen Arbeitspfad aus, auf die bzw. den bereits Repoussé angewendet wurde.

  2. Wählen Sie „3D“ > „Repoussé“ > „Repoussé-Meshes teilen“.

Interne Constraints

Interne Constraints erlauben die Verbesserung der Mesh-Auflösung in bestimmten Bereichen, die präzise Anpassung des Aufblasens und das Stanzen von Löchern in Oberflächen. Entlang einem Pfad, den Sie auf einem Repoussé-Objekt festlegen, sorgen Constraintkurven, die vom Objekt weg weisen, für eine Erweiterung und Kurven, die zum Objekt hin weisen, für eine Schrumpfung. Sie passen diese Kurven mit den Constraintwerkzeugen an, die den 3D-Werkzeugen ähnlich sind.

Inaktive Constraints

Sorgen für ausreichende Mesh-Auflösung und glatte Pfade.

Aufgeblasenes Objekt mit inaktivem Constraint

Aktive Constraints

Erweitern oder verkleinern die Oberfläche entlang Constraintpfaden.

Ziehen eines aktiven Constraints an eine andere Position im 3D-Raum

Loch-Constraints

Stanzen die Oberfläche entlang Constraintpfaden aus.

Ziehen eines Loch-Constraints, um die Tiefe zu vergrößern

Erstellen interner Constraints aus Auswahlbereichen, Arbeitspfaden oder Text

  1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

    • Erstellen Sie eine Auswahl oder einen Pfad, die bzw. der vollständig innerhalb der vorderen Oberfläche eines Repoussé-Objekts liegt.

    • Gehen Sie bei Textobjekten, die bereits über interne Pfade verfügen, wie z. B. der Buchstabe A, zu Schritt 3.

  2. Wählen Sie „3D“ > „Repoussé“ > „Constraints aus Auswahl erstellen“ bzw. „Constraints aus Arbeitspfad erstellen“.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld „Repoussé“ auf das Dreieck, um den Abschnitt „Interne Constraints“ zu erweitern.

  4. Wählen Sie eine Art. Für „Aktiv“ oder „Loch“ sind die folgenden Optionen verfügbar:

    Constraintwerkzeuge

    Passen die Constraintkurve und -einstellungen ähnlich wie bei den 3D-Objektwerkzeugen an. Siehe 3D-Objekt- und 3D-Kamerawerkzeuge.

    Hinweis:

    Wenn das Repoussé-Objekt mehrere interne Pfade enthält (z. B. die beiden Ovale in der Zahl 8), wählen Sie jeden Pfad einzeln mit den Constraintwerkzeugen aus.

    Positionskoordinaten

    Erlauben die präzise Positionierung von Constraints im 3D-Raum.

    Seite

    Erlaubt das Anwenden identischer Einstellungen für „Stärke“ und „Winkel“ auf beide Seiten oder jeweils unterschiedlicher Einstellungen für jede Seite.

    Jede Constraintkurve verfügt über zwei Seiten, deren Ausrichtung davon abhängig ist, wie eine Kurve die Oberfläche teilt. Die Menüoptionen „Links“ und „Rechts“ beziehen sich auf einen vertikalen Constraint. Bei einem horizontalen Constraint stehen „Links“ und „Rechts“ für oben und unten, bei einem geschlossenen Constraint für innen und außen.

    Seiteneinstellungen

    A. „Beide“ erstellt eine einheitliche Deformation. B. „Links“ und „Rechts“ ermöglichen eine unterschiedliche Deformation. 

    Stärke

    Steuert, wie stark das Objekt entlang dem Pfad aufgeblasen wird.

    Winkel

    Steuert die Richtung des Aufblasens.

Entfernen eines internen Constraints

  1. Wählen Sie eine 3D-Repoussé-Ebene aus, die über einen internen Constraint verfügt.

  2. Wählen Sie „3D“ > „Repoussé“ > „In Repoussé bearbeiten“.

  3. Klicken Sie im Abschnitt „Interne Constraints“ auf „Löschen“.

Hinweis:

Um einen gelöschten internen Constraint erneut anzuwenden, klicken Sie auf „Hinzufügen (Auswahl)“ bzw. „Hinzufügen (Pfad)“.

Erstellen von 3D-Objekten aus 2D-Bildern

In Photoshop können Sie verschiedene 3D-Objekte ausgehend von 2D-Ebenen erstellen. Sie können neu erstellte 3D-Objekte im 3D-Raum verschieben, ihre Rendermodi ändern, Lichtquellen hinzufügen und sie mit anderen 3D-Ebenen kombinieren.

  • Konvertieren Sie 2D-Ebenen in 3D-Postkarten (Ebenen mit 3D-Eigenschaften). Wenn es sich bei der Ausgangsebene um eine Textebene handelt, bleibt jegliche Transparenz erhalten.

  • Wickeln Sie eine 2D-Ebene um ein 3D-Objekt, z. B. um einen Kegel, Würfel oder Zylinder.

  • Erstellen Sie aus den Graustufendaten in einem 2D-Bild ein 3D-Mesh.

  • Simulieren Sie das als Repoussé bekannte Metallbearbeitungsverfahren, indem Sie ein 2D-Objekt in den 3D-Raum extrudieren. Siehe Erstellen von 3D-Repoussé.

  • Generieren Sie ein 3D-Volumen aus einer Datei mit mehreren Frames, wie z. B. medizinischen DICOM-Bilddateien. Photoshop kombiniert die Einzelframes der Datei in einem 3D-Objekt, das Sie im 3D-Raum anpassen und aus beliebigem Blickwinkel betrachten können. Mit 3D-Volumenrendereffekten können Sie die Anzeige verschiedener Materialien im Scan (Knochen, Körpergewebe usw.) optimieren. Siehe Erstellen von 3D-Volumen.

Ein Video zum Erstellen von 3D-Inhalten aus 2D-Ebenen finden Sie unter www.adobe.com/go/lrvid4006_ps_de.

Erstellen einer 3D-Postkarte

Hinweis:

Sie können einer vorhandenen 3D-Szene 3D-Postkarten hinzufügen und so eine Oberfläche erstellen, die Schatten und Reflexionen anderer Objekte in der Szene anzeigt.

  1. Öffnen Sie ein 2D-Bild und wählen Sie die Ebene aus, die Sie in eine Postkarte konvertieren möchten.

  2. Wählen Sie „3D“ > „Neue 3D-Postkarte aus Ebene“.

    • Die 2D-Ebene wird konvertiert und im Ebenenbedienfeld als 3D-Ebene aufgelistet. Der Inhalt der 2D-Ebene wird als Material auf beide Seiten der Postkarte angewendet.

    • Die ursprüngliche 2D-Ebene wird im Ebenenbedienfeld als Diffuse-Texturmap für die 3D-Postkarte aufgelistet. (Siehe Überblick über das 3D-Bedienfeld.)

    • Die 3D-Ebene behält die Abmessungen des ursprünglichen 2D-Bildes bei.

  3. (Optional) Um die 3D-Postkarte einer 3D-Szene als Oberfläche hinzuzufügen, kombinieren Sie die neue mit einer vorhandenen 3D-Ebene, die andere 3D-Objekte enthält, und passen Sie sie nach Bedarf an. (Siehe Kombinieren von 3D-Objekten.)

  4. Um den neuen 3D-Inhalt beizubehalten, exportieren Sie die 3D-Ebene in ein 3D-Dateiformat oder speichern Sie es im PSD-Format. (Siehe Exportieren von 3D-Ebenen.)

Erstellen von 3D-Formen

Das neue 3D-Modell kann, abhängig vom ausgewählten Objekttyp, ein oder mehrere Meshes enthalten. Mit der Option „Kugelpanorama“ wird ein Panoramabild in einer 3D-Kugel abgebildet.

  1. Öffnen Sie ein 2D-Bild und wählen Sie die Ebene aus, die Sie in eine 3D-Form konvertieren möchten.

  2. Wählen Sie „3D“ > „Neue Form aus Ebene“ und wählen Sie eine Form aus dem Menü aus. Zur Auswahl stehen Objekte mit nur einem Mesh, wie z. B. Donut, Kugel und Hut, sowie Objekte mit mehreren Meshes, wie z. B. Kegel, Würfel, Zylinder, Softdrink-Dose und Weinflasche.

    Hinweis:

    Sie können dem Menü auch eigene Formen hinzufügen. Formen liegen als 3D-Modelldateien im Collada-Format (*.dae) vor. Um eine Form hinzuzufügen, legen Sie die Collada-Modelldatei im Ordner „Presets\Meshes“ im Photoshop-Programmordner ab.

    • Die 2D-Ebene wird konvertiert und im Ebenenbedienfeld als 3D-Ebene aufgelistet.

    • Die ursprüngliche 2D-Ebene wird im Ebenenbedienfeld als Diffuse-Texturmap aufgelistet. Sie wird auf einer oder mehreren Oberflächen des neuen 3D-Objekts verwendet. Anderen Oberflächen wird möglicherweise eine Diffuse-Standardtexturmap mit Standardfarbeinstellungen zugewiesen. Siehe Überblick über das 3D-Bedienfeld.

  3. (Optional) Verwenden Sie die Option „Kugelpanorama“, wenn es sich beim 2D-Ausgangsbild um ein Panoramabild handelt. Diese Option wandelt ein vollständiges Kugelpanorama (360 x 180 Grad) in eine 3D-Ebene um. Bei dem neuen 3D-Objekt können Sie auf Bereichen des Panoramas malen, die normalerweise schwierig zu erreichen sind, wie z. B. die Pole oder Bereiche mit geraden Linien. Informationen zum Erstellen eines 2D-Panoramas durch ein Zusammensetzen von Bildern finden Sie unter Erstellen von 360-Grad-Panoramen.

  4. Exportieren Sie die 3D-Ebene in ein 3D-Dateiformat oder speichern Sie sie als PSD-Datei, um die neuen 3D-Inhalte beizubehalten. Siehe Exportieren von 3D-Ebenen.

Erstellen von 3D-Meshes

Mit dem Befehl „Neues Mesh aus Graustufen“ konvertieren Sie ein Graustufenbild in eine Tiefen-Map, die Helligkeitswerte in eine Reliefoberfläche übersetzt. Hellere Werte definieren erhöhte Oberflächenbereiche, dunklere Werte dagegen vertiefte Bereiche. In Photoshop wird dann die Tiefen-Map auf eine von vier möglichen geometrischen Figuren angewendet und so ein 3D-Modell erstellt.

  1. Öffnen Sie ein 2D-Bild und wählen Sie eine oder mehrere Ebenen aus, die Sie in ein 3D-Mesh konvertieren möchten.

  2. (Optional) Konvertieren Sie das Bild in den Graustufenmodus. Wählen Sie dazu „Bild“ > „Modus“ > „Graustufen“ oder verwenden Sie „Bild“ > „Korrekturen“ > „Schwarzweiß“, um die Konvertierungseinstellungen anzupassen.

    Hinweis:

    Wenn Sie als Ausgangsdatei zum Erstellen eines Meshes ein RGB-Bild verwenden, wird die Tiefen-Map auf der Grundlage des Grün-Kanals erstellt.

  3. (Optional) Passen Sie das Graustufenbild bei Bedarf an, um die vorhandenen Helligkeitswerte einzuschränken.

  4. Wählen Sie „3D“ > „Neues Mesh aus Graustufen“ und wählen Sie die gewünschte Option aus.

    Ebene

    Die Tiefen-Map-Daten werden auf eine ebene Oberfläche angewendet.

    Zweiseitige Ebene

    Es werden zwei, an einer Mittelachse gespiegelte Ebenen erstellt und die Tiefen-Map-Daten werden auf beide Ebenen angewendet.

    Zylinder

    Die Tiefen-Map-Daten strahlen vom Mittelpunkt einer vertikalen Achse aus.

    Kugel

    Die Tiefen-Map-Daten strahlen sternförmig von einem Mittelpunkt aus.

Photoshop erzeugt eine 3D-Ebene, die das neue Mesh enthält. Außerdem werden auf der Grundlage der ursprünglichen Graustufen- bzw. Farbebene die Texturmaps „Diffus“, „Deckkraft“ und „Tiefen-Map“ erstellt.

Sie können die planare Tiefen-Map jederzeit als Smartobjekt öffnen und bearbeiten. Wenn Sie sie speichern, wird das Mesh neu generiert.

Hinweis:

Die Deckkraft-Texturmap wird nicht im Ebenenbedienfeld aufgelistet, da sie die gleiche Texturdatei verwendet wie die Diffuse-Texturmap (die ursprüngliche 2D-Ebene). Wenn zwei Texturmaps auf die gleiche Datei verweisen, wird die Datei im Ebenenbedienfeld nur einmal aufgelistet.

Erstellen von 3D-Animationen

Mit der Photoshop-Animationszeitleiste können Sie 3D-Animationen erstellen, in denen ein 3D-Modell über einen bestimmten Zeitraum hinweg im Raum bewegt und im Aussehen angepasst wird. Sie können beliebige der folgenden Eigenschaften einer 3D-Ebene animieren:

  • Position des 3D-Objekts oder der Kamera. Verwenden Sie die 3D-Positionierungswerkzeuge oder -Kamerawerkzeuge, um das Modell oder die 3D-Kamera über einen Zeitraum hinweg zu bewegen. Photoshop kann Frames zwischen Positions- und Kamerabewegungen tweenen und so flüssige Bewegungsabläufe erstellen.

  • 3D-Rendereinstellungen. Ändern Sie den Rendermodus und lassen Sie die Übergänge zwischen bestimmten Rendermodi automatisch tweenen. Wechseln Sie beispielsweise nach und nach vom Eckpunktemodus zum Drahtgittermodus, um das Füllen der Struktur eines Modells zu simulieren.

  • 3D-Querschnitt. Drehen Sie eine Schnittebene, um einen sich verändernden Querschnitt zu erstellen. Ändern Sie zwischen einzelnen Frames die Querschnitteinstellungen, um während einer Animation verschiedene Modellbereiche hervorzuheben.

Um hochwertige Animationen zu erstellen, rendern Sie jeden einzelnen Frame mit dem Befehl „Für endgültige Ausgabe rendern“. Siehe Ändern der 3D-Rendereinstellungen.

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