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Allgemeine Einstellungen zum Freigeben

  1. Benutzerhandbuch zu Adobe Premiere Elements
  2. Einführung in Adobe Premiere Elements
    1. Neue Funktionen in Premiere Elements
    2. Systemanforderungen | Adobe Premiere Elements
    3. Arbeitsbereich – Grundlagen
    4. Modus „Assistent“
    5. Mit Schwenken und Zoomen videoähnliche Effekte erzielen
    6. GPU-beschleunigtes Rendern
  3. Arbeitsbereich und Arbeitsablauf
    1. Erfahren Sie mehr über den Startbildschirm.
    2. Zeigen Sie automatisch erstellte Collagen, Diashows und mehr an.
    3. Arbeitsbereich – Grundlagen
    4. Voreinstellungen
    5. Werkzeuge
    6. Tastaturbefehle
    7. Audio-Ansicht
    8. Änderungen rückgängig machen
    9. Anpassen von Tastaturbefehlen
    10. Verwenden von Arbeitslaufwerken
  4. Arbeiten mit Projekten
    1. Erstellen eines Projekts
    2. Projekteinstellungen und Projektvorgaben anpassen
    3. Speichern und Sichern von Projekten
    4. Vorschau von Filmen
    5. Erstellen einer Videocollage
    6. Erstellen eines Highlight-Reels
    7. Erstellen einer Videostory
    8. Erstellen von InstantMovies
    9. Anzeigen von Clipeigenschaften
    10. Anzeigen der Projektdateien
    11. Archivieren von Projekten
    12. GPU-beschleunigtes Rendern
  5. Importieren und Hinzufügen von Medien
    1. Medien hinzufügen
    2. Richtlinien zum Hinzufügen von Dateien
    3. Festlegen der Dauer für importierte Standbilder
    4. Importieren von Audiodaten im 5.1-Format
    5. Arbeiten mit Offlinedateien
    6. Gemeinsame Verwendung von Dateien in Adobe Premiere Elements und Adobe Photoshop Elements
    7. Erstellen von speziellen Clips
    8. Arbeiten mit Seitenverhältnissen und Feldoptionen
  6. Anordnen von Clips
    1. Anordnen von Clips im Schnittfenster der Expertenansicht
    2. Gruppieren, Verknüpfen und Deaktivieren von Clips
    3. Anordnen von Clips im Schnittfenster der Schnellansicht
    4. Arbeiten mit Clip- und Schnittfenstermarken
  7. Bearbeiten von Clips
    1. Rauschen reduzieren
    2. Auswählen von Objekten
    3. Ungestellte Momente
    4. Farbabstimmung
    5. SmartTrim
    6. Ändern von Clipgeschwindigkeit und -dauer
    7. Clips teilen
    8. Erzeugen von Frame-Standbildern
    9. Anpassen von Helligkeit, Kontrast und Farbe - Editor mit Assistent
    10. Stabilisieren von Videomaterial mit der Verwackelungsstabilisierung
    11. Ersetzen von Filmmaterial
    12. Arbeiten mit Originalclips
    13. Schneiden unerwünschter Frames – Editor mit Assistent
    14. Clips zuschneiden
    15. Bearbeiten von Frames mit der automatischen intelligenten Farbtonbearbeitung
    16. Künstlerische Effekte
  8. Anwenden von Überblendungen
    1. Anwenden von Überblendungen auf Clips
    2. Grundlagen von Überblendungen
    3. Anpassen von Überblendungen
    4. Hinzufügen von Überblendungen zwischen Videoclips – Editor mit Assistent
    5. Erstellen spezieller Überblendungen
    6. Erstellen Sie einen Luma Fade-Überblendungseffekt (Bearbeitung mit Assistent)
  9. Grundlagen zu Spezialeffekten
    1. Effekte-Referenz
    2. Anpassen und Entfernen von Effekten
    3. Erstellen von Schwarzweiß-Videos mit einem farbigen Akzent – Editor mit Assistent
    4. Zeit-Neuzuordnung – Editor mit Assistent
    5. Grundlagen zu Effekten
    6. Arbeiten mit Effektvorgaben
    7. Suchen und Organisieren von Effekten
    8. Bearbeiten von Frames mit der automatischen intelligenten Farbtonbearbeitung
    9. Ausfüllen von Rahmen – Anleitung zum Bearbeiten
    10. Erstellen eines Zeitraffers – Assistierte Bearbeitung
    11. Bewährte Methoden zum Erstellen eines Zeitraffervideos
  10. Anwenden von Spezialeffekten
    1. Mit Schwenken und Zoomen videoähnliche Effekte erzielen
    2. Transparenz und Überlagerungen
    3. Neupositionieren, Skalieren oder Drehen von Clips mit dem Bewegungseffekt
    4. Anwenden einer Effektmaske auf ein Video
    5. Anpassen von Temperatur und Farbton
    6. Erstellen Sie einen Fensterscheibeneffekt – Bearbeitung mit Assistent
    7. Erstellen einer Bild-im-Bild-Überlagerung
    8. Anwenden von Effekten mit Einstellungsebenen
    9. Hinzufügen eines Titels zum Film
    10. Entfernen von Dunst
    11. Erstellen eines Bild-in-Bild-Effekts – Editor mit Assistent
    12. Erstellen eines Vignettierungseffekts
    13. Hinzufügen des Teiltonungseffekts
    14. Hinzufügen von FilmLooks-Effekten
    15. Hinzufügen der HSL-Feinabstimmung
    16. Ausfüllen von Rahmen – Anleitung zum Bearbeiten
    17. Erstellen eines Zeitraffers – Assistierte Bearbeitung
    18. Animierter Himmel – Anleitung zum Bearbeiten
    19. Auswählen von Objekten
    20. Animierte Masken – Editor mit Assistent
    21. Doppelbelichtung – Editor mit Assistent
  11. Spezielle Audioeffekte
    1. Audio mischen und Lautstärke einstellen mit Adobe Premiere Elements
    2. Audioeffekte
    3. Hinzufügen von Soundeffekten zu einem Video
    4. Hinzufügen von Musik zu Videoclips
    5. Erstellen von Sprachkommentaren
    6. Verwenden von Soundtracks
    7. Musik-Remix
    8. Hinzufügen eines Sprachkommentars zu Ihrem Film – Editor mit Assistent
    9. Hinzufügen von Scores zu Ihrem Film – Editor mit Assistent
  12. Filmtitel
    1. Erstellen von Titeln
    2. Hinzufügen von Formen und Bildern zu Titeln
    3. Hinzufügen von Farben und Schatten zu Titeln
    4. Bearbeiten und Formatieren von Text
    5. Bewegungstitel
    6. Exportieren und Importieren von Titeln
    7. Anordnen von Objekten in Titeln
    8. Gestalten von Fernsehtiteln
    9. Anwenden von Stilen auf Text und Grafik
    10. Hinzufügen eines Videos im Titel
  13. Discmenüs
    1. Erstellen von Discmenüs
    2. Arbeiten mit Menümarken
    3. Disc-Arten und Menüoptionen
    4. Anzeigen einer Menüvorschau
  14. Freigeben und Exportieren von Filmen
    1. Exportieren und Freigeben von Videos
    2. Freigeben für PC-Wiedergabe
    3. Grundlagen zu Komprimierung und Datenrate
    4. Allgemeine Einstellungen zum Freigeben

Anpassen der Einstellungen zum Freigeben

Die Vorgaben (Standardeinstellungen) sind unabhängig von dem für die Freigabe ausgewählten Dateityp für die meisten Anwendungen geeignet und erstellen Ausgaben von hoher Qualität. Sie können diese jedoch ändern, wenn Ihre besonderen Anforderungen nicht in den Vorgaben berücksichtigt werden. Sie können bei der Freigabe von Medien über die Optionen "Computer" und "Mobiltelefone und Player" benutzerdefinierte Einstellungen festlegen.

Hinweis:

Eine Änderung der erweiterten Einstellungen ohne umfassende Kenntnisse über Videos kann bei der Wiedergabe unerwünschte Ergebnisse zur Folge haben.

Die Exporteinstellungen werden im Laufe der Projektdurchführung jedoch nicht aktualisiert. Daher empfiehlt es sich zu überprüfen, ob die Einstellungen noch den gewünschten Parametern entsprechen. Wenn Sie eine Option ändern, erstellen Sie eine Vorgabe, die Sie benennen, speichern und in späteren Projekten verwenden können. Alle von Ihnen erstellten Vorgaben werden im Vorgabemenü angezeigt, wobei die Standardvorgaben im Bedienfeld „Veröffentlichen und Freigeben“ zu sehen sind.

Die Software einiger Aufnahmekarten und Plug-Ins stellt eigene Dialogfelder mit spezifischen Optionen zur Verfügung. Wenn die angezeigten Optionen sich von denen in diesem Handbuch erläuterten unterscheiden, lesen Sie die Dokumentation für Ihre Aufnahmekarte oder Ihr Plug-In.

Anpassen der erweiterten Freigabeeinstellungen

Wenn Sie eine Datei mit einer der Optionen im Bedienfeld „Veröffentlichen und Freigeben“ freigeben, können Sie die Optionen im Dialogfeld „Exporteinstellungen“ anpassen und benutzerdefinierte Vorgaben speichern.

  1. Wählen Sie im Bedienfeld „Exportieren und freigeben“ Ihren Anforderungen entsprechend eine der Optionen „Geräte“, „Audio“ oder „Bild“.´

  2. Klicken Sie auf „Benutzerdefiniert“ und anschließend auf „Erweiterte Einstellungen“.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld "Exporteinstellungen" entweder "Video exportieren" oder "Audio exportieren" bzw. beides oben im Dialogfeld, um anzugeben, welche Spurentypen exportiert werden sollen.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte für die Kategorie, die Sie anpassen möchten (Format, Video, Audio, Multiplexer, Publikum oder Zielgruppen) und passen Sie die entsprechenden Optionen in dem Fenster an. Die angezeigten Registerkarten und Optionen hängen vom ausgewählten Exporttyp ab.
  5. Nachdem Sie die Optionen angepasst haben, klicken Sie auf "OK".
  6. Geben Sie im Dialogfeld "Benennen" einen Namen für die Vorgabe ein und klicken Sie auf "OK".

Videoeinstellungen

Die folgenden Optionen sind im Videofenster des Dialogfelds "Exporteinstellungen" verfügbar (sie werden angezeigt, wenn Sie ein Projekt mit den Optionen "Computer" oder "Mobiltelefone und Player" freigeben). Es sind nicht alle Optionen für alle Voreinstellungen verfügbar.

Video exportieren

Videospuren werden exportiert. Deaktivieren Sie diese Option, um den Export der Videospuren zu unterdrücken.

Audio exportieren

Audiospuren werden exportiert. Deaktivieren Sie diese Option, um den Export der Audiospuren zu unterdrücken.

Videocodec

Gibt das auf Ihrem System verfügbare Codec- oder Komprimierungsverfahren an.

Qualität

Diese Option gibt die Qualität der endgültigen Datei an. Mit einem Wert von 3,0 wird eine gute Qualität erzielt. Wenn jedoch viele Bewegungsabläufe im Video enthalten sind, sollten Sie einen höheren Wert wählen. Je höher der Wert für die Qualitätseinstellung, desto länger dauert das Rendering der Datei.

TV-Standard

Gibt an, ob die Ausgabe dem NTSC- oder PAL-Standard entsprechen soll.

Framebreite [Pixel]

Passt die horizontale Seite des Ausgabe-Frames an die festgelegte Breite an.

Framehöhe [Pixel]

Passt die vertikale Seite des Ausgabe-Frames an die festgelegte Höhe an.

Framerate [fps]

Legt die Ausgabe-Framerate für das NTSC- oder PAL-Format fest.

Halbbild-Reihenfolge (oder Halbbilder)

Gibt an, ob für die Frames der Ausgabedatei Interlacing verwendet wurde und – wenn dies der Fall ist – ob das obere oder das untere Halbbild dominant ist. Wenn das zu exportierende Video am Computer oder mit dem Filmprojektor wiedergegeben werden soll, verwenden Sie die Einstellung "Keine Halbbilder" (entspricht "Progressive Scan"). Beim Export von Videodaten für Medien mit Zeilensprung-Halbbildern, beispielsweise für NTSC, PAL und SECAM, wählen Sie die Option "Oberes Halbbild zuerst" oder "Unteres Halbbild zuerst" (Standardeinstellung). Für DV-Filmmaterial sollten Sie im Allgemeinen „Unteres Halbbild zuerst“ aktivieren. Einige neuere Camcorder ohne Band produzieren jedoch Videos mit umgekehrter Halbbild-Reihenfolge. Lesen Sie dazu die Dokumentation des Camcorders.

Pixel-Seitenverhältnis

Gibt das Verhältnis der Breite und Höhe eines jeden Pixels an. Dadurch wird die Anzahl von Pixeln bestimmt, die zum Erzielen eines bestimmten Seitenverhältnisses für das Bild notwendig ist. Für einige Formate sind quadratische Pixel erforderlich, während andere nicht quadratische Pixel verwenden.

Keyframe-Intervalle (Sekunden)

Gibt Sie die Anzahl der Sekunden an, nach deren Ablauf der Codec beim Exportieren von Videodaten einen Keyframe erstellt.

Bitratencodierung

Gibt an, ob der Codec eine konstante oder eine variable Bitrate in der exportierten Datei erzielt.

Im Allgemeinen ist ein Frame komplex und schwerer effizient zu komprimieren, wenn er viele Details enthält oder wenn er erheblich von vorherigen Frames abweicht, wie beispielsweise in einer Szene mit Bewegung.

Hinweis: Wenn Sie CBR- und VBR-Dateien mit dem gleichen Inhalt und der gleichen Dateigröße vergleichen, ist die Wiedergabe der CBR-Datei in verschiedenen Systemen zuverlässiger, da eine feste Datenrate weniger Ansprüche an den Player und Computerprozessor stellt. Eine VBR-Datei hat jedoch in der Regel eine höhere Bildqualität, weil VBR den Umfang der Kompression an den Bildinhalt anpasst.

CBR

Constant Bitrate (CBR) gewährleistet, dass die Datenrate der exportierten Datei innerhalb einer bestimmten Grenze konstant bleibt. Da für komplexe Abschnitte die gleiche Bitrate wie für einfache Abschnitte angewendet wird, zeigen sich hier die qualitätsmindernden Artefakte der Komprimierung wahrscheinlich eher.

VBR

Eine variable Bitrate (VBR) ermöglicht, dass die Daten der exportierten Datei innerhalb eines bestimmten Bereichs variieren können, so dass auf komplexere Abschnitte eine höhere Bitrate und daher eine geringere Komprimierung und auf weniger komplexe Abschnitte eine geringere Bitrate angewendet wird.

Bitrate

Diese Option gibt die Anzahl von Megabit pro Sekunde an, die die kodierte Datei aufweisen soll. Diese Option wird nur angezeigt, wenn Sie für die Option "Bitratencodierung" die Einstellung "CBR" gewählt haben.

Die folgenden Optionen werden nur angezeigt, wenn Sie für die Option "Bitratencodierung" die Einstellung "VBR" gewählt haben.

Minimale Bitrate [Mbit/s]

Gibt die minimale Anzahl von Megabit pro Sekunde an, die der Encoder zulassen soll. Die minimale Bitrate variiert je nach Format. Für MPEG2-DVD muss die minimale Bitrate mindestens 1,5 Mbit/s betragen.

Ziel-Bitrate [Mbit/s]

Diese Option gibt die Anzahl von Megabit pro Sekunde (Mbps) an, die die kodierte Datei aufweisen soll.

Maximale Bitrate [Mbit/s]

Gibt die maximale Anzahl von Megabit pro Sekunde an, die der Encoder zulassen soll.

M-Frames

Gibt die Anzahl an B-Frames (bi-direktionale Frames) zwischen aufeinander folgenden I-Frames (Intra-Frames) und P-Frames (Predicted Frames) an. Diese Option ist nur für MPEG-Formate verfügbar.

N-Frames

Gibt die Anzahl an Frames zwischen I-Frames (Intra-Frames) an. Dieser Wert muss ein Vielfaches des M-Frame-Wertes sein. Diese Option ist nur für MPEG-Formate verfügbar.

Geschlossene GOP alle

Gibt die Frequenz aller geschlossen GOP (Closed Group of Pictures) an, die keine Frames außerhalb der geschlossenen GOP referenzieren können. Eine GOP besteht aus einer Sequenz von I-, B- und P-Frames. (Diese Option ist verfügbar, wenn Sie im Dialogfeld "MPEG exportieren" die Multimedia-kompatiblen Vorgaben (MPEG1 Multimedia-kompatibel oder MPEG2 Multimedia-kompatibel ) auswählen und auf "Erweitert" klicken.)

Automatische Platzierung von GOPs

Wird diese Option ausgewählt, werden die GOPs (Group of Pictures) automatisch platziert. (Diese Option ist verfügbar, wenn Sie im Dialogfeld "MPEG exportieren" eine der MPEG Multimedia-kompatiblen Vorgaben auswählen und auf "Erweitert" klicken.)

Hinweis: MPEG-1- und MPEG-2-Formate beinhalten zahlreiche erweiterte Optionen, die hier nicht aufgeführt sind. In den meisten Fällen werden durch die Auswahl eines Formats oder einer Vorgabe, die Ihrer Zielausgabe dienen, die entsprechenden Optionen automatisch eingestellt. Detaillierte Informationen zu den hier nicht aufgeführten Optionen finden Sie in den Industriespezifikationen für das MPEG-1- und das MPEG-2-Format.

Audioeinstellungen

Die folgenden Optionen sind im Audiofenster des Dialogfelds "Exporteinstellungen" verfügbar (sie werden angezeigt, wenn Sie ein Projekt mit den Optionen "Computer" oder "Mobiltelefone und Player" freigeben). Es sind nicht alle Optionen für alle Voreinstellungen verfügbar.

Audioformat

Legt den Typ der Audioausgabe fest, beispielsweise AAC oder MP3, und ermittelt ggf. den verwendeten Audiocodec.

Audiocodec

Mit dieser Option können Sie den Codec angeben, der in Premiere Elements beim Komprimieren von Audiodaten verwendet werden soll. Die verfügbaren Codecs hängen von dem im Fenster "Allgemein" des Dialogfelds "Exporteinstellungen" gewählten Dateityp ab. Einige Dateitypen und Aufnahmekarten unterstützen nur unkomprimierte Audiodaten, die zwar die höchste Qualität aufweisen, jedoch mehr Speicherplatz belegen. Lesen Sie die Dokumentation Ihrer Aufnahmekarte, bevor Sie einen Audiocodec auswählen.

Samplerate

Mit dieser Option wird die Exportrate festgelegt. Je höher die gewählte Datenrate, desto besser die Audioqualität der exportierten Datei. Je niedriger die gewählte Datenrate, desto weniger Verarbeitungszeit und Festplattenspeicherplatz werden benötigt. CD-Qualität wird mit 44,1 kHz erreicht. Erneutes Sampling oder das Einstellen einer anderen Rate als im Originalaudioclip verlängert ebenfalls die Verarbeitungsdauer. Vermeiden Sie erneutes Sampling, indem Sie Audio in der Endrate aufnehmen.

Sampletyp

Mit dieser Option können Sie die Bittiefe für den Export definieren. Durch die Eingabe einer höheren Bittiefe und durch Auswahl von Stereo wird die Tonqualität erhöht. Durch die Eingabe einer niedrigeren Bittiefe und durch Auswahl von Mono werden weniger Verarbeitungszeit und Festplattenspeicherplatz benötigt. CD-Qualität wird mit 16-Bit-Stereo erreicht.

Kanäle

Mit dieser Option geben Sie an, wie viele Audiokanäle die exportierte Datei enthalten soll. Stereo setzt sich aus zwei Audiokanälen zusammen, Mono enthält dagegen nur einen Kanal. Wenn Sie eine Stereospur als Mono exportieren, werden die Audiodaten heruntergemischt.

Blöcke

Geben Sie an, in welchen Abständen die Audiodaten zwischen die Videoframes der zu exportierenden Datei eingefügt werden sollen. Die empfohlene Einstellung finden Sie in der Dokumentation Ihrer Aufnahmekarte. Der Wert "1 Frame" bedeutet, dass beim Abspielen eines Frames die entsprechenden Audiodaten für die Dauer des Frames in den Arbeitsspeicher geladen werden, so dass diese bis zur Anzeige des nächsten Frames wiedergegeben werden können. Wenn der Ton beim Abspielen des Videos abreißt, führt ein zu hoher Wert für "Blöcke" (Interleave) möglicherweise dazu, dass der Computer Audiodaten häufiger zu verarbeiten versucht, als seine Rechenleistung es zulässt. Bei höheren Werten kann Premiere Elements längere Audioabschnitte speichern, so dass diese weniger häufig verarbeitet werden müssen, allerdings wird hierbei auch mehr Arbeitsspeicher benötigt. Die meisten derzeit erhältlichen Festplatten können Blöcke (Interleaves) von 1/2 bis 1 Sekunde am besten verarbeiten.

Bitrate

Diese Option gibt die Anzahl von Megabit pro Sekunde an, die die kodierte Datei aufweisen soll. Im Allgemeinen erhöhen höhere Bitraten die Qualität und die Dateigröße. Diese Option steht für AAC, MPEG und einige Windows Media-Audiocodecs zur Verfügung.

Hinweis: Die hier nicht erläuterten Optionen sind spezifisch für das jeweils gewählte Format. Detaillierte Informationen finden Sie in den Industriespezifikationen für das betreffende Format.

Bitratenmodus

Gibt an, ob der Codec eine konstante oder eine variable Bitrate in der exportierten Datei erzielt. Konstant gewährleistet, dass die Datenrate der exportierten Datei innerhalb einer bestimmten Grenze konstant bleibt. Da für komplexe Abschnitte die gleiche Bitrate wie für einfache Abschnitte angewendet wird, zeigen sich hier die qualitätsmindernden Artefakte der Komprimierung wahrscheinlich eher. Variabel ermöglicht, dass die Daten der exportierten Datei innerhalb eines bestimmten Bereichs variieren können, so dass auf komplexere Abschnitte eine höhere Bitrate und daher eine geringere Komprimierung und auf weniger komplexe Abschnitte eine geringere Bitrate angewendet wird.

Im Allgemeinen ist ein Frame komplex und schwerer effizient zu komprimieren, wenn er viele Details enthält oder wenn er erheblich von vorherigen Frames abweicht, wie beispielsweise in einer Szene mit Bewegung.

Hinweis: Wenn Sie CBR- und VBR-Dateien mit dem gleichen Inhalt und der gleichen Dateigröße vergleichen, ist die Wiedergabe der CBR-Datei in verschiedenen Systemen zuverlässiger, da eine feste Datenrate weniger Ansprüche an den Player und Computerprozessor stellt. Eine VBR-Datei hat jedoch in der Regel eine höhere Bildqualität, weil VBR den Umfang der Kompression an den Bildinhalt anpasst.

Encoding-Durchgänge

Diese Option gibt an, wie oft der Encoder den Clip analysiert, bevor er ihn kodiert. Mehrere Durchgänge erhöhen die für die Kodierung der Datei erforderliche Zeit, führen jedoch im Allgemeinen zu einer effizienteren Kompression und einer höheren Bildqualität.

Hinweis: Die hier nicht erläuterten Optionen sind spezifisch für das jeweils gewählte Format. Detaillierte Informationen finden Sie in den Industriespezifikationen für das betreffende Format.

Multiplexing-Einstellungen

Beim Multiplexing werden mehrere Datenströme zu einem Signal zusammengefasst. Einige Formate wie Apple iPod enthalten eine oder mehrere der folgenden Multiplexing-Optionen:

Multiplexing

Gibt die zu verwendende Art von Multiplexing an. Wählen Sie das Format, in dem Sie das Video abspielen möchten: DVD, 3GPP oder MP4. Falls Sie nicht Multiplexing verwenden möchten, wählen Sie "Keine".

Stream-Kompatibilität

Gibt die Medien an, auf denen das Video wiedergegeben wird: PSP (PlayStation Portable), iPod oder Standard.

Aktivieren einer Komponente zum Freigeben

Premiere Elements umfasst eine Reihe von Komponenten, beispielsweise Codecs, die beim ersten Verwenden aktiviert werden müssen. Wenn Sie beispielsweise zum ersten Mal einen Export in ein bestimmtes Format durchführen, werden sie möglicherweise aufgefordert, eine Komponente zu aktivieren.

Wenn Sie mit dem Internet verbunden sind, erfolgt die Komponentenaktivierung automatisch. Wenn Sie nicht mit dem Internet verbunden sind, wird das Dialogfeld zum Aktivieren von Komponenten angezeigt.

  1. Wenn dieses Dialogfeld angezeigt wird, stellen Sie eine Internetverbindung her.
  2. Klicken Sie im Dialogfeld „Komponente wird aktiviert“ auf „Kopieren“, um die Seriennummer zu kopieren.
  3. Klicken Sie auf die URL, um zur Website für die Aktivierung zu gelangen.
  4. Fügen Sie die Seriennummer in das entsprechende Feld auf der Website ein.
  5. Wählen Sie Ihr Land und das Produkt aus, und klicken Sie auf "Senden".

    Auf der Aktivierungs-Website wird ein Schlüssel angezeigt.

  6. Kopieren Sie den Schlüssel, fügen Sie ihn in das Dialogfeld "Komponente wird aktiviert" ein, und klicken Sie auf "OK".

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