Wähle im Bibliothekmodul ein Foto zur Bearbeitung aus und drücke die Taste „D“, um zum Entwicklungsmodul zu wechseln. Wenn du im Entwicklungsmodul zu einem anderen Foto wechseln möchtest, wähle es im Sammlungenbedienfeld oder im Filmstreifen aus.
Ab Lightroom Classic 11.0 (Version Oktober 2021) stehen die folgenden Workflows in dieser Form nicht mehr zur Verfügung. Informationen zum Zugriff auf die neuesten Werkzeuge für lokale Korrekturen findest du unter Maskieren.
Mit den Steuerelementen in den Korrekturbedienfeldern des Entwicklungsmoduls kannst du die Farbe und den Farbton des gesamten Fotos beeinflussen. Mitunter möchtest du jedoch keine globalen Änderungen am gesamten Bild vornehmen. Vielleicht möchtest du nur an einem bestimmten Bereich eines Fotos lokale Änderungen vornehmen. Unter Umständen möchtest du beispielsweise ein Gesicht aufhellen, um es in einem Porträt hervorzuheben oder du möchtest den blauen Himmel in einer Landschaft betonen. Für lokale Korrekturen in Lightroom Classic kannst du Farb- und Tonwertkorrekturen mit dem Korrekturpinsel und dem Verlaufsfilter vornehmen.
Mit dem Korrekturpinsel kannst du selektiv Belichtung, Klarheit, Helligkeit und andere Korrekturen auf Fotos anwenden, indem du diese auf das Foto „malst“.
Mit dem Verlaufsfilter kannst du Belichtung, Klarheit, Helligkeit und andere Farbtonkorrekturen auf einen Bereich eines Fotos anwenden. Diese Bereiche können beliebig breit sein.
Wie bei allen Korrekturen, die im Entwicklungsmodul in Lightroom Classic vorgenommen werden, sind auch lokale Korrekturen nicht zerstörend und werden nicht permanent auf das Bild angewendet.
Video-Tutorial: Grundlagen des Korrekturpinsels
Anwenden eines Korrekturpinsel- oder Filtereffekts
Temp
Passt die Farbtemperatur eines Bildbereichs so an, dass er wärmer oder kälter wirkt. Ein Temperatureffekt unter Einsatz eines Verlaufsfilters eignet sich zum Verbessern von Bildern, die bei gemischter Beleuchtung aufgenommen wurden.
Tönung
Gleicht einen Grün- oder Magentastich aus
Belichtung
Legt die Helligkeit des Bildes fest. Mit einer lokalen Korrektur der Belichtung lassen sich Ergebnisse erzielen, die dem selektiven Aufhellen und Abdunkeln in der herkömmlichen Fotografie ähneln.
Kontrast
Stellt den Kontrast des Fotos ein, wovon in erster Linie die Mitteltöne betroffen sind
Lichter
Stellt verloren gegangene Details in überbelichteten Fotos wieder her
Tiefen
Stellt Details in unterbelichteten dunklen Bereichen eines Bilds wieder her
Weiß
Passt die weißen Punkte auf einem Foto an
Schwarz
Passt die schwarzen Punkte auf einem Foto an
Struktur
Glättet oder betont strukturierte Details in deinem Foto. Verschiebe den Regler nach links, um Details zu glätten, oder nach rechts, um sie hervorzuheben. Wenn du den Strukturregler anpasst, ändert sich die Farbe oder Tonalität nicht.
Klarheit
Fügt einem Bild durch Erhöhen des lokalen Kontrasts Tiefe hinzu
Dunstentfernung
Verringert oder erhöht vorhandenen Dunst auf einem Foto
Farbton
Passt den Farbton in einem Foto an. Wähle für präzise Korrekturen die Option Feinabstimmung verwenden aus.
Sättigung
Passt die Leuchtkraft der Farbe an
Schärfe
Verstärkt die Kantendefinitionen und lässt so die Details des Fotos deutlicher hervortreten. Mit einem negativen Wert werden die Details undeutlicher.
Störung
Reduziert Luminanzrauschen, das auftreten kann, wenn Tiefen aufgehellt werden.
Moiré
Entfernt Moiré-Artefakte oder Farb-Aliasing
Rand entfernen
Entfernt Randfarben an Kanten
Farbe
Wendet einen Farbton auf den Bereich an, der von der lokalen Korrektur betroffen ist. Wähle den Farbton mit einem Klick auf das Farbfeld aus. Der Farbeffekt bleibt erhalten, wenn du das Foto in Schwarzweiß konvertierst.
Andere Effekte
Weitere Effekte stehen für bestimmte Aufgaben zur Verfügung, etwa zum Aufhellen von Zähnen, Betonen der Iris oder zum Weichzeichnen von Hauttönen.
Hinweis: Falls „Nachbelichten (Abdunkeln)“, „Abwedeln (Aufhellen)“, „Iris optimieren“, „Haut weichzeichnen“ oder „Zähne bleichen“ nicht zur Verfügung stehen, wähle „Lightroom Classic“ > „Voreinstellungen“ (Mac OS) bzw. „Bearbeiten“ > „Einstellungen“ (Windows). Klicke im Presets-Bedienfeld auf „Lokale Korrektur-Presets wiederherstellen“.
Größe
Gibt den Durchmesser der Pinselspitze in Pixel an.
Weiche Kante
Erzeugt einen feinen Übergang zwischen dem mit Pinselkonturen versehenen Bereich und den umliegenden Pixeln. Wenn du den Pinsel verwendest, entspricht der Abstand zwischen dem inneren und dem äußeren Kreis dem Betrag für „Weiche Kante“.
Fluss
Steuert die Anwendungsrate der Korrektur.
Automatisch maskieren
Beschränkt Pinselstriche auf farblich ähnliche Bereiche.
Dichte
Steuert die Transparenz des Pinselstrichs.
Ein Stift
wird am ersten Anwendungspunkt angezeigt, und der Maskenmodus wechselt zu „Bearbeiten“.
Für einen Verlaufsfilter-Effekt stellen drei weiße Hilfslinien die Mitte sowie den unteren und oberen Bereich des Effekts dar.
Ändern eines Verlaufs- oder Radialfilters mithilfe der Pinsel-Steuerelemente
Du kannst Verlaufsfiltermasken mithilfe der Pinsel-Steuerelemente ändern. Nachdem du eine Maske hinzugefügt hast, wähle die Option „Pinsel“ neben „Neu/Bearbeiten“ aus, um auf Pinsel-Steuerelemente zuzugreifen.
Verwende gegebenenfalls die Pinsel „+“ und „-“ (Löschen). Mit Lightroom Classic kannst du drei verschiedene Filterpinsel anpassen: A (+), B (+) und Löschen (-). Du kannst folgende Einstellungen für diese Pinsel anpassen:
- Größe: Größe des Pinsels
- Weiche Kante: Das Ausmaß der weichen Kante für den Pinsel
- Fluss: Wie viel Farbe im Bereich für jeden Strich angewendet wird. Wenn beispielsweise der Fluss auf 20 % gesetzt wird, wird für den ersten Pinselstrich eine Stärke von 20 % angewendet. Mit dem folgenden Pinselstrich steigt die Farbstärke auf 40 %.
- Dichte: Die maximale Deckkraft des Pinsels. Wenn diese Einstellung beispielsweise auf 40 % festgelegt ist, malt der Pinsel nicht mit einer Farbdeckkraft, die 40 % übersteigt.
Aktiviere die Option „Automatisch maskieren“, um innerhalb der Ränder eines Bereichs zu malen. Lightroom Classic maskiert den Bereich, um sicherzustellen, dass die Pinselstriche nicht darüber hinausgehen. Stelle beim Malen sicher, dass der Hauptteil des Pinsels innerhalb des Bereichs ist, auf dem du malen möchtest.
Um alle Änderungen zu den drei Pinseln A, B, und Löschen zurückzusetzen und sie auf ihre Standardeinstellungen zurückzubringen, klicke auf Pinsel zurücksetzen.
Bearbeiten mit einem Korrekturpinsel- oder einem Verlaufs-/Radialfiltereffekt
Um einen Korrekturpinsel- oder Verlaufsfiltereffekt zu bearbeiten, kannst du einen der folgenden Schritte ausführen:
- Drücke die Taste H, um den Bearbeitungspunkt und die Verlaufsfilterlinien aus- oder einzublenden, und wähle einen Anzeigemodus aus dem Menü „Bearbeitungspunkte anzeigen“ in der Werkzeugleiste.
- Drücke die Taste O, um eine Maskenüberlagerung für den Korrekturpinsel ein- oder auszublenden, oder verwende die Option „Maskenüberlagerung anzeigen“ in der Werkzeugleiste.
- Mit der Tastenkombination Umschalt + O wechsle zwischen einer roten, grünen oder weißen Maskenüberlagerung des Korrekturpinsel-Effektes.
- Ziehe die Effektregler auf den gewünschten Wert.
- Drücke Strg + Z (Windows) bzw. Befehl + Z (Mac OS), um den Anpassungsvorgang rückgängig zu machen.
- Klicke auf „Zurücksetzen“, um alle Einstellungen des ausgewählten Werkzeugs zu entfernen.
- Zum Entfernen eines Korrekturpinsel- oder eines Verlaufsfilter-Effekts wähle den entsprechenden Stift aus und drücke die Entf-Taste.
- (Korrekturpinsel) Bewege den Zeiger über den Bearbeitungspunkt und ziehe den Doppelpfeil nach rechts, um den Effekt zu verstärken, bzw. nach links, um den Effekt zu verringern.
- (Korrekturpinsel) Um einen Teil der Anpassung rückgängig zu machen, wähle die Option „Löschpinsel“ und übermale die Korrektur.
- (Verlaufsfilter) Ziehe den Bearbeitungspunkt, um den Mittelpunkt des Effekts zu verschieben.
- (Verlaufsfilter) Positioniere den Zeiger über die weiße Mittellinie, bis ein gebogener Doppelpfeil angezeigt wird, und ziehe dann, um den Effekt zu drehen.
- (Verlaufsfilter) Ziehe eine äußere weiße Linie zum Rand des Fotos, um den Effekt an diesem Ende des Spektrums zu verstärken. Ziehe zur Mitte des Fotos hin, um den Effekt an diesem Ende des Spektrums zu verringern.
Anwenden lokaler Korrekturen mit Farb-, Luminanz- oder Tiefenbereichsmaske
Aktualisiert in der Version Oktober 2018 von Lightroom
Mithilfe der Steuerelemente für Farbbereichsmaske, Luminanzbereichsmaske und Tiefenbereichsmaske kannst du schnell einen präzisen Maskierungsbereich auf deinem Foto erstellen, um lokale Korrekturen anzuwenden.
Erstelle zunächst mit Korrekturpinseln bzw. Radial-Filtern/Verlaufsfiltern eine schnelle anfängliche Maskierungsauswahl. Verfeinere dann deine Auswahl mithilfe der Farbbereichsauswahl, um Farben innerhalb des Maskenbereichs zu testen, oder mit der Luminanzbereichsauswahl oder dem Luminanzbereich-Regler, um die Luminanzbereich-Endpunkte der Auswahlmaske festzulegen, oder mit der Tiefenbereichsauswahl oder dem Tiefenbereich-Regler, um die Tiefenbereich-Endpunkte der Auswahlmaske festzulegen.
Arbeiten mit der Tiefenbereichsmaske
Tiefenbereichsmaske
Die Tiefenbereichsmaske ist für nur solche Fotos verfügbar, die eingebettete Tiefen-Map-Daten enthalten. Ab sofort ist dies auf HEIC-Dateien begrenzt, die auf Apple iPhone 7+, 8+ und X, XS, XS MAX, XR (siehe die Liste unterstützter Apple iPhones) unter Verwendung des Hochformat-Modus mit der eingebauten iOS-Kamera App aufgenommen wurden. Wenn es keine verfügbaren Tiefeninformationen für ein Bild gibt, ist die Tiefenoption in der Bereichsmasken-Dropdown-Liste deaktiviert.
Nach dem Erstellen einer Anfangsauswahlmaske auf deinem Foto mit Korrekturpinseln oder Radial-Filtern/Verlaufsfiltern kannst du den Maskenbereich basierend auf dem Tiefenbereich der Auswahl verfeinern.
Wähle im Bibliothekmodul ein Foto zur Bearbeitung aus und drücke die Taste „D“, um zum Entwicklungsmodul zu wechseln. Wenn du im Entwicklungsmodul zu einem anderen Foto wechseln möchtest, wähle es im Sammlungenbedienfeld oder im Filmstreifen aus.
Hinweis:
Um Anpassungen mit der Tiefenbereichsmaske auf deine vorhandenen HEIC-Bildern (mit integrierter Tiefen-Map) anwenden zu können, deren intelligente Vorschauen in Lightroom Classic CC 7.5 erstellt wurden, musst du die intelligenten Vorschauen für diese Bilder nach dem Upgrade auf die neueste Version von Lightroom Classic erneut erzeugen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Tiefen-Map-Daten in den intelligenten Vorschaudateien enthalten sind. Wähle die Dateien aus, für die du Smart-Vorschauen erneut erzeugen möchtest, und klicke auf Bibliothek > Vorschau > Smart-Vorschauen erstellen.
Wähle in der Werkzeugleiste des Entwicklungsmoduls das Werkzeug Korrekturpinsel, Verlaufsfilter oder Radialfilter aus. Erstelle dann eine Anfangsauswahlmaske über einen bestimmten Bereich deines Fotos, den du korrigieren möchtest.
Wähle im Bereich Pinsel-Einstellungen im Korrekturbedienfeld für die Art der Bereichsmaske die Option Tiefe aus der Dropdown-Liste aus. Standardmäßig ist für die Bereichsmaske als Aus festgelegt.
Um einen Tiefenbereich innerhalb des Maskenbereichs auszuwählen, führe einen der folgenden Schritte aus:
- Passe den Bereich-Regler an, um die Endpunkte des ausgewählten Tiefenbereichs festzulegen.
- Wähle die Tiefenbereichsauswahl Selektor
Im dem Bedienfeld Bereichsmaske aus. Klicke und ziehe einen Bereich auf dem Foto, das du korrigieren möchtest. Es wird empfohlen, einen kleineren Bereich mit dem Tiefenbereichsauswahl-Werkzeug auszuwählen, um sich auf einen spezifischen Tiefenbereich zu beschränken.
Mit dem Tiefenbereichsauswahl-Werkzeug kannst du den Bereich-Regler optional schnell und einfach basierend auf deiner Auswahl verfeinern.
Aktiviere das Kontrollkästchen Tiefenmaske anzeigen, um die Tiefe des Bildes in Schwarzweiß anzuzeigen. Das Teil des Fotos in Weiß stellt den Vordergrund dar, während das Teil des Fotos in Schwarz den Hintergrund darstellt. Die rote Farbe zeigt den tatsächlich maskierten Bereich, d. h. die Schnittstelle zwischen Tiefe und angewendeter lokaler Korrektur.
Halte für eine präzisere Anzeige des Maskenbereichs die Alt-Taste (Windows)/Wahltaste (Mac) gedrückt, während du den Bereich- bzw. den Glättungs-Schieberegler bewegst, um eine SW-Visualisierung für dein Foto zu erhalten.
Wenn du den Maskenbereich weiter verfeinert hast, kannst du jetzt selektive Korrekturen aus dem Popup-Menü Effekt vornehmen, um präzise Bildbearbeitungen vorzunehmen.
Arbeiten mit der Farbbereichsmaske
Nach dem Erstellen einer Anfangsauswahlmaske auf deinem Foto mit Korrekturpinseln oder Radial-Filtern/Verlaufsfiltern kannst du die Auswahlmaske anhand der Farben verfeinern, die du innerhalb des Maskenbereichs testest.
Wähle im Bibliothekmodul ein Foto zur Bearbeitung aus und drücke die Taste „D“, um zum Entwicklungsmodul zu wechseln. Wenn du im Entwicklungsmodul zu einem anderen Foto wechseln möchtest, wähle es im Sammlungenbedienfeld oder im Filmstreifen aus.
Wähle in der Werkzeugleiste des Entwicklungsmoduls das Pinsel-Werkzeug aus. Erstelle dann eine Anfangsauswahlmaske über einen bestimmten Bereich deines Fotos, den du korrigieren möchtest.
Wähle im Bereich Pinsel-Einstellungen im Korrekturbedienfeld die Art der Bereichsmaske als Farbe aus der Dropdownliste aus. Standardmäßig ist für die Bereichsmaske als Aus festgelegt.
Verwende die Farbbereichsauswahl
zum Ausprobieren von Farben innerhalb des Maskenbereichs. Führe einen der folgenden Schritte aus:
- Um eine einzelne Farbe innerhalb des Maskenbereichs auszuprobieren, klicke an der gewünschten Position auf deinem Foto auf die Farbbereichsauswahl.
- Führe für eine präzisere Farbauswahl einen der folgenden Schritte aus:
- Klicke und ziehe einen Bereich um die Farben im Foto, die du korrigieren möchtest.
- Umschalttaste + Klicken, um mehrere Farbmuster hinzuzufügen. Du kannst bis zu fünf Farbmuster hinzufügen, wenn du die Umschalttaste gedrückt hältst, während du auf das Bild klickst.
- Um ein in der Farbbereichsmaske vorhandenes Farbmuster zu entfernen, halte die Wahltaste (Mac) bzw. Alt (Windows) gedrückt und klicke auf das Muster, das du entfernen möchtest.
Korrigiere den Wert-Schieberegler, um den Bereich der ausgewählten Farben zu begrenzen oder zu erweitern.
Halte für eine präzisere Anzeige des Maskenbereichs die Alt-Taste (Windows)/Wahltaste (Mac) gedrückt, während du den Wert-Schieberegler bewegst, um eine SW-Visualisierung für dein Foto zu erhalten.
Drücke die Esc-Taste, um das Testen von Farben zu beenden.
Wenn du den Maskenbereich weiter verfeinert hast, kannst du jetzt selektive Korrekturen aus dem Popup-Menü Effekt vornehmen, um präzise Bildbearbeitungen vorzunehmen.
Arbeiten mit der Luminanzbereichsmaske
Nach dem Erstellen einer Anfangsauswahlmaske auf deinem Foto mit Korrekturpinseln oder Radial-Filtern/Verlaufsfiltern kannst du den Maskenbereich basierend auf dem Luminanzbereich der Auswahl verfeinern.
Wähle im Bibliothekmodul ein Foto zur Bearbeitung aus und drücke die Taste „D“, um zum Entwicklungsmodul zu wechseln. Wenn du im Entwicklungsmodul zu einem anderen Foto wechseln möchtest, wähle es im Sammlungenbedienfeld oder im Filmstreifen aus.
Wähle in der Werkzeugleiste des Entwicklungsmoduls das Werkzeug Korrekturpinsel, Verlaufsfilter oder Radialfilter aus. Erstelle dann eine Anfangsauswahlmaske über einen bestimmten Bereich deines Fotos, den du korrigieren möchtest.
Wähle im Bereich Pinsel-Einstellungen im Korrekturbedienfeld die Art der Bereichsmaske als Luminanz aus der Dropdownliste aus. Standardmäßig ist für die Bereichsmaske als Aus festgelegt.
Um einen Luminanzbereich innerhalb des Maskenbereichs auszuwählen, führe einen der folgenden Schritte aus:
- Passe den Bereich-Regler an, um die Endpunkte des ausgewählten Luminanzbereichs festzulegen.
- Wähle die Luminanzbereichsauswahl Selektor
Im dem Bedienfeld Bereichsmaske aus. Klicke und ziehe einen Bereich auf dem Foto, den du korrigieren möchtest. Es wird empfohlen, einen kleinen Bereich auszuwählen, um sich auf einen spezifischen Luminanzbereich zu beschränken.
Mit dem Luminanzbereichsauswahl-Werkzeug kannst du den Bereich-Regler optional schnell und einfach basierend auf deiner Auswahl verfeinern.
Aktiviere das Kontrollkästchen Luminanzmaske anzeigen, um Informationen zur Luminanz des Fotos in Schwarzweiß anzuzeigen. Der Teil in roter Farbe stellt den tatsächlich maskierten Bereich dar, d. h. die Schnittstelle zwischen Luminanz und angewendeter lokaler Korrektur.
Verwende denGlättungs-Schieberegler, um den Übergang an beiden Enden des Luminanzbereichs anzupassen.
Halte für eine präzisere Anzeige des Maskenbereichs die Alt-Taste (Windows)/Wahltaste (Mac) gedrückt, während du den Bereich- bzw. den Glättungs-Schieberegler bewegst, um eine SW-Visualisierung für dein Foto zu erhalten.
Wenn du den Maskenbereich weiter verfeinert hast, kannst du jetzt selektive Korrekturen aus dem Popup-Menü Effekt vornehmen, um präzise Bildbearbeitungen vorzunehmen.
Arbeiten mit mehreren lokalen Korrekturen
Beachte bei der Arbeit mit und beim Anwenden von mehreren lokalen Korrekturen Folgendes:
Zum Auswählen eines Stiftes klicke ihn an. Ein ausgewählter Stift hat einen schwarzen Mittelpunkt. Nicht ausgewählte Stifte sind durchgehend weiß.
Drücke „H“ einmal, um den ausgewählten Stift anzuzeigen, und dann nochmals, um ihn wieder auszublenden. Beim dritten Drücken von „H“ werden alle Stifte angezeigt.
Wenn der Korrekturpinsel ausgewählt ist, stehen nur Korrekturstifte zur Bearbeitung zur Verfügung. Wenn der Verlaufsfilter ausgewählt ist, stehen nur Verlaufsfilterstifte zur Bearbeitung zur Verfügung.
Die Werkzeugauswahl des Korrekturpinsels ermöglicht es dir, Optionen für zwei Pinsel, A und B, festzulegen. Wähle einen Pinsel aus, indem du auf den Buchstaben klickst, oder wechsle zwischen den Pinseln, indem du die Schrägstrich-Taste (/) drückst. Pinseloptionen bleiben unabhängig vom angewendeten Effekt erhalten, bis du sie wieder änderst.
Erstellen von Effekt-Presets für lokale Korrekturen
Um Effekt-Presets für lokale Korrekturen zu erstellen, gehe wie folgt vor:
Das Preset wird im Popup-Menü „Effekt“ angezeigt.
Die Presets für den Korrekturpinsel enthalten keine Pinseloptionen.
Probiere die neuesten Funktionen in Adobe Lightroom Classic
Bearbeite, organisiere und gib deine Fotos mit Lightroom Classic frei.