Photoshop PDF-Format

Mit dem Befehl „Speichern unter“ können Sie RGB-, CMYK-, Graustufen-, Bitmap-, Lab-Farb- und Duplexbilder sowie indizierte Farbbilder im Photoshop PDF-Format speichern. Da Photoshop-Daten wie Ebenen, Alphakanäle, Anmerkungen und Volltonfarben im Photoshop PDF-Format gespeichert werden, können Sie das Dokument in Photoshop CS2 oder höher öffnen und die Bilder bearbeiten.

Hinweis:

Sie können eine Datei schnell als Photoshop PDF speichern, indem Sie die Aktion „Speichern als Photoshop PDF“ für die entsprechende Datei ausführen. Sie können auf diese Aktion zugreifen, indem Sie im Menü des Aktionenbedienfelds die Option „Produktion“ wählen.

Erfahrenen Anwendern bietet das Photoshop PDF-Format Optionen, mit denen Dokumente PDF/X-kompatibel gemacht werden können. Dies ist beispielsweise dann wichtig, wenn Sie ein Dokument an eine große kommerzielle Druckmaschine senden. PDF/X (Portable Document Format Exchange) ist ein Unterformat von Adobe PDF, in dem Farb-, Schriftart- und Überfüllungsvariablen eliminiert werden, die zu Problemen beim Drucken führen.

Darüber hinaus können Sie Sicherheitsoptionen festlegen, durch die der Zugriff auf das PDF-Dokument eingeschränkt wird. Die Verschlüsselungsmethode „128-Bit RC4“ (ab Acrobat 6) bietet eine Option, mit der Anwender in Adobe Bridge Metadaten und Miniaturen in einem sicheren PDF-Dokument anzeigen können.

Sie können die PDF-Einstellungen als PDF-Vorgabe speichern und so einheitliche Photoshop PDF-Dateien erstellen. Adobe PDF-Vorgaben und -Einstellungen werden von allen Adobe-Komponenten (einschließlich Photoshop, InDesign, Illustrator und Acrobat) verwendet.

Speichern im Photoshop PDF-Format

  1. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ und dann im Menü „Format“ die Option „Photoshop PDF“. Sie können eine Option für die Farbe wählen, um ein Farbprofil einzubetten, oder Sie können das Profil verwenden, das mit dem Befehl „Proof einrichten“ festgelegt wurde. Sie können auch Ebenen, Anmerkungen, Volltonfarben oder Alphakanäle einbeziehen. Klicken Sie auf „Speichern“.
  2. Wählen Sie im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ eine Adobe PDF-Vorgabe aus und geben Sie so an, ob die Photoshop PDF-Datei auf einem Desktop-Drucker oder -Proofer gedruckt, an eine kommerzielle Druckerei gesendet, per E-Mail verteilt, im Internet angezeigt oder für sonstige Zwecke verwendet werden soll. Weitere Informationen finden Sie unter Adobe PDF-Vorgaben.

    Durch das Auswählen einer Vorgabe lassen sich am leichtesten Optionen für die Photoshop PDF-Datei festlegen. Klicken Sie nach dem Auswählen einer Vorgabe auf „PDF speichern“, um die Photoshop PDF-Datei zu erstellen. Wenn Sie Sicherheitsoptionen hinzufügen oder die Speicheroptionen auf das PDF-Format abstimmen möchten, führen Sie die verbleibenden Schritte dieses Verfahrens aus.

  3. (Optional) Wählen Sie aus den Menüs „Standard“ und „Kompatibilität“ Optionen aus, um die PDF/X-Kompatibilität und die Acrobat-Versionskompatibilität für das PDF-Dokument festzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter PDF-Kompatibilitätsstufen.
  4. (Optional) Wählen Sie im linken Bereich des Dialogfelds „Adobe PDF speichern“ die Option „Allgemein“ aus, um allgemeine Speicheroptionen für PDF-Dateien festzulegen. Eine detaillierte Beschreibung dieser Optionen finden Sie unter Allgemeine Optionen für Adobe PDF.

    Hinweis:

    Benutzer von Photoshop 7.0 und früheren Versionen können eine Photoshop PDF-Datei als allgemeine PDF mit reduzierten Ebenen öffnen. Wählen Sie „Datei“ > „Öffnen als“ und anschließend im Menü „Dateityp“ die Option „Generisches PDF“ (Windows) oder wählen Sie „Datei“ > „Öffnen“ und anschließend im Menü „Format“ die Option „Generisches PDF“ (Mac OS).

  5. (Optional) Wählen Sie im linken Bereich des Dialogfelds „Adobe PDF speichern“ die Option „Komprimierung“ aus, um für die PDF-Datei Optionen für die Komprimierung und Neuberechnung festzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter Optionen zur Komprimierung und Neuberechnung für Adobe PDF.
  6. (Optional) Wählen Sie im linken Bereich des Dialogfelds „Adobe PDF speichern“ die Option „Ausgabe“ aus, um Farbmanagement- und PDF/X-Optionen festzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter Farbmanagement- und PDF/X-Optionen für Adobe PDF.
  7. (Optional) Wenn Sie dem PDF-Dokument Sicherheitsfunktionen hinzufügen möchten, wählen Sie im linken Bereich des Dialogfelds „Adobe PDF speichern“ die Option „Sicherheit“ aus. Legen Sie die Kennwort- und Berechtigungsoptionen für das PDF-Dokument fest. Siehe auch Festlegen von Sicherheitsoptionen für PDF-Dateien.

    Hinweis:

    Die Verschlüsselungsstufe wird durch die für das PDF-Dokument geltende Kompatibilitätseinstellung bestimmt. Wählen Sie eine andere Kompatibilitätseinstellung aus, um eine höhere oder niedrigere Verschlüsselungsstufe festzulegen.

  8. (Optional) Wählen Sie im linken Bereich des Dialogfelds „Adobe PDF speichern“ die Option „Übersicht“ aus. Sie können die von Ihnen festgelegten Optionen durchgehen.
  9. (Optional) Wenn Sie die PDF-Speichereinstellungen erneut verwenden möchten, klicken Sie auf „Vorgabe speichern“ und speichern Sie die Einstellungen als PDF-Vorgabe. Die neue Vorgabe wird im Menü „Adobe PDF-Vorgabe“ angezeigt, wenn Sie das nächste Mal eine Photoshop PDF-Datei speichern, und erscheint zudem in allen Produkten in der Adobe Creative Cloud. Siehe auch Speichern einer Adobe PDF-Vorgabe.

  10. Klicken Sie auf „PDF speichern“. Photoshop schließt das Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ und erstellt die PDF-Dokumentdatei.

Adobe PDF-Vorgaben

Eine PDF-Vorgabe besteht aus einer Gruppe von Einstellungen, die den Erstellungsprozess einer PDF-Datei beeinflusst. Diese Einstellungen dienen dem Ausgleichen von Dateigröße und Qualität, wobei der Verwendungszweck der PDF-Datei maßgeblich ist. Die meisten vordefinierten Vorgaben stehen in gleicher Form in allen Komponenten der Adobe zur Verfügung: InDesign, Illustrator, Photoshop, GoLive und Acrobat. Sie können für Ihre eigenen Ausgabeanforderungen auch benutzerdefinierte Vorgaben erstellen und freigeben.

Einige der unten aufgelisteten Vorgaben stehen erst zur Verfügung, wenn Sie sie nach Bedarf aus dem Ordner „Extras“ (in dem sie standardmäßig installiert sind) in den Ordner „Settings“ verschieben. Die Ordner „Extras“ und „Settings“ befinden sich normalerweise im Verzeichnis „ProgramData\Adobe\AdobePDF“ (Windows Vista und Windows 7), „Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Adobe\Adobe PDF“ (Windows XP) oder „Library/Application Support/Adobe PDF“ (Mac OS). Einige Vorgaben sind in bestimmten Creative Suite-Komponenten nicht verfügbar.

Die benutzerdefinierten Einstellungen werden im folgenden Verzeichnis gespeichert: Windows XP: Dokumente und Einstellungen/[Benutzername]/Anwendungsdaten/Adobe/Adobe PDF/Settings; Windows Vista und Windows 7: Benutzer/[Benutzername]/AppData/Roaming/Adobe/Adobe PDF/Settings; Mac OS: Benutzer/[Benutzername]/Library/Application Support/Adobe/Adobe PDF/Settings.

Hinweis:

Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen Ihre PDF-Einstellungen. Die Einstellungen kehren nicht automatisch zu den Standardeinstellungen zurück. Anwendungen und Programme, in denen PDF-Dateien erstellt werden, verwenden die zuletzt definierten oder ausgewählten PDF-Einstellungen.

Qualitativ hochwertiger Druck

Erstellt PDF-Dateien für hochwertige Drucke auf Desktop-Druckern und Proof-Geräten. Diese Vorgabe verwendet PDF 1.4, konvertiert Farben in CMYK und führt bei Farb- und Graustufenbildern eine Neuberechnung auf 300 ppi und bei einfarbigen Bildern auf 1200 ppi durch. Außerdem bettet sie Untergruppen aller im Dokument verwendeten Schriften ein, lässt die Farbe unverändert und behält die Transparenz bei (bei Dateitypen, die transparenzfähig sind). Diese PDF-Dateien können in Acrobat 5.0 und Acrobat Reader 5.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden. InDesign erstellt mit dieser Vorgabe auch PDF-Dateien mit Tags.

Illustrator-Standard (nur Illustrator)

Erstellt eine PDF-Datei, in der alle Illustrator-Daten erhalten bleiben. PDF-Dateien, die mit dieser Vorgabe erstellt werden, können in Illustrator ohne Datenverlust erneut geöffnet werden.

Übergroße Seiten (nur Acrobat)

Erstellt PDF-Dateien, mit denen technische Entwürfe betrachtet und gedruckt werden können, die größer sind als 200 x 200 Zoll. Diese PDF-Dateien können in Acrobat und Reader 7.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden.

PDF/A-1b: 2005 (CMYK und RGB) (nur Acrobat)

Wird für die langfristige Archivierung elektronischer Dokumente verwendet. PDF/A‑1b verwendet PDF 1.4 und konvertiert je nach ausgewählter Norm alle Farben entweder in CMYK oder in RGB. Diese PDF-Dateien können in Acrobat und Reader 5.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden.

PDF/X‑1a (2001 und 2003)

Für PDF/X-1a müssen alle Schriftarten eingebettet sowie die entsprechenden Marken und Anschnitte angegeben sein. Außerdem muss Farbe als CMYK bzw. als Volltonfarbe oder in beiden Varianten angezeigt werden. Kompatible Dateien müssen Informationen enthalten, die die Druckbedingung beschreiben, für die sie vorbereitet wurden. PDF/X-1a-kompatible PDF-Dateien können in Acrobat 4.0 sowie Acrobat Reader 4.0 und höher geöffnet werden.

PDF/X-1a verwendet PDF 1.3, führt bei Farb- und Graustufenbildern eine Neuberechnung auf 300 ppi und bei einfarbigen Bildern auf 1200 ppi durch, bettet Untergruppen aller im Dokument verwendeten Schriftarten ein, erstellt PDF-Dateien ohne Tags und reduziert die Transparenz mit Hilfe der Einstellung „Hohe Auflösung“.

Hinweis:

Die PDF/X1‑a:2003- und PDF/X-3 (2003)-Vorgaben werden während der Installation auf Ihrem Computer abgelegt, sie sind jedoch erst verfügbar, nachdem Sie diese Ordner aus dem Ordner „Extras“ in den Ordner „Settings“ verschoben haben.

PDF/X-3

Mit dieser Vorgabe wird eine PDF erstellt, die auf der ISO-Norm PDF/X-3:2002 basiert. Die PDF-Datei, die in dieser Einstellung erstellt wurde, kann in Acrobat und Acrobat Reader ab Version 4.0 geöffnet werden.

PDF/X-4 (2008)

Diese Vorlage, die ISO PDF/X-4:2008-Dateien erstellt, unterstützt Live-Transparenz (Transparenz wird nicht reduziert) und ICC-Farbmanagement. PDF-Dateien, die mit dieser Vorgabe exportiert werden, haben das Format PDF 1.4. Bilder werden neu berechnet und komprimiert, Schriftarten werden auf die gleiche Weise eingebettet, wie bei den Einstellungen PDF/X-1a und PDF/X-3. PDF/X-4:2008-kompatible PDF-Dateien können direkt mit Creative Suite 4- und 5-Komponenten (Illustrator, InDesign und Photoshop) erstellt werden. Acrobat 9 Pro bietet Funktionen wie Überprüfung und Preflight von PDF-Dateien für eine PDF/X-4:2008-Kompatibilität sowie Konvertierung von anderen Dateiformaten in PDF/X-4:2008, falls möglich.

Adobe empfiehlt PDF/X-4:2008 als optimales PDF-Dateiformat für zuverlässige Arbeitsabläufe bei der Zusammenarbeit mit Druckereibetrieben.

Druckausgabequalität

Erstellt PDF-Dateien für die Druckausgabe in hoher Qualität (z. B. für den Digitaldruck oder Separationen, die für einen Bildbelichter oder Platesetter bestimmt sind), jedoch keine PDF/X-kompatiblen Dateien. In diesem Fall ist die Qualität des Inhalts von höchster Priorität. Ziel ist es, alle Informationen in der PDF-Datei beizubehalten, die eine Druckerei benötigt, um das Dokument korrekt zu drucken. Dieser Optionssatz verwendet PDF 1.4, konvertiert Farben in CMYK und führt bei Farb- und Graustufenbildern eine Neuberechnung auf 300 ppi und bei einfarbigen Bildern auf 1200 ppi durch. Die verwendeten Schriftarten werden in Form von Untergruppen eingebettet und die Transparenz wird beibehalten (bei Dateitypen, die transparenzfähig sind).

Diese PDF-Dateien können in Acrobat 5.0 und Acrobat Reader 5.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden.

Hinweis:

Bevor Sie eine Adobe PDF-Datei erstellen, sollten Sie mit der Druckerei die Ausgabeauflösung und sonstige Einstellungen klären oder nach einer „.joboptions“-Datei mit den empfohlenen Einstellungen fragen. Möglicherweise müssen Sie die Adobe PDF-Einstellungen an die Anforderungen des Druckdienstleisters anpassen und anschließend eine eigene „.joboptions“-Datei zur Verfügung stellen.

Barrierefreie PDF

Erstellt barrierefreie PDF-Dateien mit Tags, Hyperlinks, Lesezeichen, interaktiven Elementen und Ebenen. Dieser Optionssatz verwendet PDF 1.5 und bettet Schriftarten in Form von Untergruppen ein. Außerdem findet mit diesem Optionssatz eine Optimierung von Dateien für Byteserving statt. Diese PDF-Dateien können in Acrobat 6.0 und Acrobat Reader 6.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden. (Die Vorgabe „Barrierefreie PDF“ befindet sich im Ordner „Extras“.)

Hinweis:

Diese Vorgabe wurde in früheren Version einiger Anwendungen als „eBook“ bezeichnet.

Kleinste Dateigröße

Erstellt werden PDF-Dateien für die Anzeige im Internet bzw. in einem Intranet oder für die Verbreitung per E-Mail. Dieser Optionssatz verwendet Komprimierung, Neuberechnung und eine relativ niedrige Bildauflösung. Alle Farben werden in sRGB konvertiert; Schriften werden eingebettet. Außerdem findet mit diesem Optionssatz eine Optimierung von Dateien für Byteserving statt. Um beste Ergebnisse zu erzielen, vermeiden Sie die Nutzung dieser Vorgabe für das Drucken der PDF-Datei.

Diese PDF-Dateien können in Acrobat 5.0 und Acrobat Reader 5.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden.

Zeitschriftenanzeigen 2006 (Japan)

Mit dieser Vorgabe wird auf der Grundlage von Erstellungsregeln, die vom Digital Data Delivery Committee entwickelt wurden, ein PDF-Dokument erstellt.

Standard (nur Acrobat)

Erstellt PDF-Dateien, die auf Desktop-Druckern oder digitalen Kopierern gedruckt, auf CD veröffentlicht oder als Probedruck an den Kunden geschickt werden sollen. Bei diesem Optionssatz wird die Dateigröße durch Komprimierung und Neuberechnung so gering wie möglich gehalten, Untergruppen aller in der Datei verwendeten Schriften werden allerdings (sofern zulässig) eingebettet. Zudem werden alle Farben in sRGB-Farben konvertiert und es wird eine mittlere Auflösung verwendet. Windows-Schriftuntergruppen werden standardmäßig nicht eingebettet. PDF-Dateien, die mit dieser Einstellungsdatei erstellt wurden, können in Acrobat und Acrobat Reader ab Version 5.0 geöffnet werden.

Weitere Informationen zum Erstellen und Speichern eigener Vorgaben finden Sie unter Speichern einer Adobe PDF-Vorgabe.

Informationen zu den Standards „PDF/X“ und „PDF/A“

PDF/X- und PDF/A-Normen werden von der Institution „International Organization for Standardization“ (Internationale Organisation für Normung, ISO) festgelegt. PDF/X-Normen können für den Austausch grafischer Inhalte verwendet werden, PDF/A-Normen hingegen für die langfristige Archivierung elektronischer Dokumente. Während der PDF-Konvertierung wird die verarbeitete Datei mit der festgelegten Norm abgeglichen. Falls die PDF-Datei die ausgewählte ISO-Norm nicht erfüllt, wird eine Meldung angezeigt, in der Sie aufgefordert werden, die Konvertierung abzubrechen oder die Erstellung der nicht-kompatiblen Datei fortzusetzen.

Die am häufigsten verwendeten Normen für den Arbeitsablauf bei der Zusammenarbeit mit Druckereibetrieben sind verschiedene PDF/X-Formate: PDF/X-1a, PDF/X-3 und (in 2007) PDF/X-4. Die am häufigsten verwendeten Normen für die Archivierung von PDF-Dateien sind PDF/A-1a und PDF/A-1b (bei weniger strikten Anforderungen).

Hinweis:

Weitere Informationen zu den PDF/X- und PDF/A-Standards finden Sie auf der ISO-Website.

PDF-Kompatibilitätsstufen

Wenn Sie PDF-Dateien erstellen, müssen Sie die zu verwendende PDF-Version angeben. Sie können die Version einer PDF-Datei ändern, indem Sie zu einer anderen Vorgabe wechseln oder eine Kompatibilitätsoption auswählen, wenn Sie eine PDF-Datei speichern oder eine PDF-Vorgabe bearbeiten.

Wenn kein zwingender Grund besteht, eine abwärts kompatible Datei zu erstellen, empfiehlt sich in der Regel die neueste Version (derzeit 1.7). Diese Version bietet immer die neuesten Funktionen und Features. Für Dokumente, die in großem Umfang verteilt werden, sollten Sie jedoch unter Umständen „Acrobat 5.0“ (PDF 1.4) oder „Acrobat 6.0“ (PDF 1.5) wählen, damit sichergestellt ist, dass alle Benutzer das Dokument anzeigen und drucken können.

In der folgenden Tabelle werden einige Funktionen von PDF-Dateien verglichen, die mit unterschiedlichen Kompatibilitätseinstellungen erstellt werden.

Hinweis:

Acrobat 8.0 und 9.0 verwenden ebenfalls PDF 1.7.

Acrobat 3.0 (PDF 1.3)

Acrobat 5.0 (PDF 1.4)

Acrobat 6.0 (PDF 1.5)

Acrobat 7.0 (PDF 1.6) und Acrobat X (PDF 1.7)

PDF-Dateien können mit Acrobat 3.0 und Acrobat Reader 3.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden.

PDF-Dateien können mit Acrobat 3.0 und Acrobat Reader 3.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden. Funktionen, die in späteren Versionen eingeführt wurden, gehen allerdings möglicherweise verloren oder können nicht angezeigt werden.

Die meisten PDF-Dateien können mit Acrobat 4.0 und Acrobat Reader 4.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden. Funktionen, die in späteren Versionen eingeführt wurden, gehen allerdings möglicherweise verloren oder können nicht angezeigt werden.

Die meisten PDF-Dateien können mit Acrobat 4.0 und Acrobat Reader 4.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden. Funktionen, die in späteren Versionen eingeführt wurden, gehen allerdings möglicherweise verloren oder können nicht angezeigt werden.

Bietet keine Unterstützung für Grafiken mit Live-Transparenzeffekten. Alle Transparenzen müssen vor der Konvertierung in PDF 1.3 reduziert werden.

Unterstützt Live-Transparenz in Bildmaterial. (Die Acrobat Distiller-Funktion führt zu einer Transparenzreduzierung.)

Unterstützt Live-Transparenz in Bildmaterial. (Die Acrobat Distiller-Funktion führt zu einer Transparenzreduzierung.)

Unterstützt Live-Transparenz in Bildmaterial. (Die Acrobat Distiller-Funktion führt zu einer Transparenzreduzierung.)

Ebenen werden nicht unterstützt.

Ebenen werden nicht unterstützt.

Beim Erstellen von PDF-Dateien aus Anwendungen, die PDF-Dokumente mit Ebenen unterstützen (beispielsweise Illustrator CS und höhere Versionen oder InDesign CS und höhere Versionen), bleiben die Ebenen erhalten.

Beim Erstellen von PDF-Dateien aus Anwendungen, die PDF-Dokumente mit Ebenen unterstützen (beispielsweise Illustrator CS und höhere Versionen oder InDesign CS und höhere Versionen), bleiben die Ebenen erhalten.

Geräteunabhängiger Farbbereich mit 8 Farbgebern wird unterstützt.

Geräteunabhängiger Farbbereich mit 8 Farbgebern wird unterstützt.

Geräteunabhängiger Farbbereich mit bis zu 31 Farbgebern wird unterstützt.

Geräteunabhängiger Farbbereich mit bis zu 31 Farbgebern wird unterstützt.

Multibyte-Schriftarten können eingebettet werden. (Distiller konvertiert die Schriften beim Einbetten.)

Multibyte-Schriftarten können eingebettet werden.

Multibyte-Schriftarten können eingebettet werden.

Multibyte-Schriftarten können eingebettet werden.

40-Bit-RC4-Verschlüsselung wird unterstützt.

128-Bit-RC4-Verschlüsselung wird unterstützt.

128-Bit-RC4-Verschlüsselung wird unterstützt.

128-Bit-RC4- und 128-Bit-AES-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) werden unterstützt.

Allgemeine Optionen für Adobe PDF

Im Abschnitt „Allgemein“ des Dialogfelds „Adobe PDF-Optionen“ können Sie folgende Optionen festlegen:

Beschreibung

Zeigt die Beschreibung der ausgewählten Vorgabe an und gibt Ihnen die Möglichkeit, die Beschreibung zu bearbeiten. Sie können eine Beschreibung aus der Zwischenablage einfügen. Wenn Sie die Beschreibung einer Vorgabe ändern, wird das Wort „(geändert)“ an den Vorgabennamen angefügt.

Photoshop-Bearbeitungsfunktionen erhalten

Behält Photoshop-Informationen in der PDF-Datei wie Ebenen, Alphakanäle und Volltonfarben bei. Photoshop PDF-Dokumente mit dieser Option können nur in Photoshop CS2 oder einer späteren Version geöffnet werden.

Seitenminiaturen einbetten

Bei Auswahl dieser Option wird ein Miniaturbild der Grafik erstellt.

Für schnelle Webansicht optimieren

Optimiert die PDF-Datei für die schnelle Anzeige in einem Webbrowser.

PDF speichern und anzeigen

Bei Auswahl dieser Option wird die neu erstellte PDF-Datei in dem als Standard festgelegten PDF-Anzeigeprogramm angezeigt.

Optionen zur Komprimierung und Neuberechnung für Adobe PDF

Beim Speichern von Grafiken im Adobe PDF-Format können Text- und Strichgrafiken komprimiert und Bitmaps komprimiert und neu berechnet werden. Je nachdem, welche Einstellungen Sie gewählt haben, kann die Größe von PDF-Dateien durch Komprimierung und Neuberechnung ohne bzw. mit nur sehr geringem Verlust von Informationen und Präzision erheblich verringert werden.

Der Abschnitt „Komprimierung“ des Dialogfelds „Adobe PDF-Optionen“ gliedert sich in drei Bereiche. Die einzelnen Bereiche enthalten folgende Optionen für das Komprimieren und Neuberechnen von Bildern in Grafiken:

Neuberechnung

Wenn Sie beabsichtigen, die PDF-Datei ins Web zu stellen, ist durch die Neuberechnung eine höhere Komprimierung möglich. Wenn Sie vorhaben, die PDF-Datei mit hoher Auflösung zu drucken, sollten Sie keine Neuberechnung durchführen. Wählen Sie die Option „Keine Neuberechnung“ aus, um alle Optionen zur Neuberechnung zu deaktivieren.

Neuberechnung bedeutet, dass die Anzahl der Pixel im Bild verringert wird. Wählen Sie zur Neuberechnung von Bildern eine Interpolationsmethode aus („Durchschnittliche Neuberechnung“, „Subsampling“ oder „Bikubische Neuberechnung“) und geben Sie die gewünschte Auflösung in Pixel pro Zoll (ppi) ein. Geben Sie anschließend in das Feld „Bei Bildern mit mehr als“ eine Auflösung ein. Alle Bilder mit einer Auflösung über diesem Grenzwert werden neu berechnet.

Mit der gewählten Interpolationsmethode wird bestimmt, wie Pixel gelöscht werden:

Durchschnittliche Neuberechnung auf

Berechnet den Durchschnitt der Pixel in einem Beispielbereich und ersetzt den gesamten Bereich durch die durchschnittliche Pixelfarbe in der festgelegten Auflösung. Die durchschnittliche Neuberechnung entspricht der bilinearen Neuberechnung.

Subsampling auf

Bei dieser Methode wird ein Pixel in der Mitte des Beispielbereichs ausgewählt und der gesamte Bereich durch diese Pixelfarbe ersetzt. Diese Methode erfordert eine deutlich geringere Konvertierungszeit als die Neuberechnungen, führt jedoch auch zu weniger weichen, gleichmäßigen Übergängen im Bild. Das Subsampling entspricht der Neuberechnung mit der Methode „Pixelwiederholung“.

Bikubische Neuberechnung auf

Verwendet einen gewichteten Durchschnitt zur Ermittlung der Pixelfarbe. Diese Methode führt normalerweise zu besseren Ergebnissen als die einfache durchschnittliche Neuberechnung. Die bikubische Neuberechnung ist die langsamste, aber präziseste Methode und führt zu den weichsten Übergängen.

Komprimierung

Bestimmt den verwendeten Komprimierungstyp.

ZIP-Komprimierung

Funktioniert gut bei Bildern, die große Bereiche mit einer Farbe oder sich wiederholenden Mustern enthalten, oder bei Schwarzweißbildern mit sich wiederholenden Mustern. ZIP-Komprimierung ist verlustfrei.

JPEG-Komprimierung

Eignet sich für Graustufen- oder Farbbilder. Die JPEG-Komprimierung ist verlustreich (Lossy), d. h., beim Komprimieren werden Daten gelöscht, wodurch die Bildqualität leiden kann. Es wird jedoch versucht, die Dateigröße so zu reduzieren, dass so wenig Informationen wie möglich verloren gehen. Da bei der JPEG-Komprimierung Daten gelöscht werden, sind die resultierenden Dateien wesentlich kleiner als ZIP-Dateien.

JPEG 2000

Ein neuer internationaler Standard zum Komprimieren und Verpacken von Bilddaten. Ebenso wie die JPEG-Komprimierung eignet sich auch die JPEG 2000-Komprimierung für Graustufen- und Farbbilder. Im Gegensatz zur JPEG-Komprimierung verfügt die JPEG 2000-Komprimierung zudem über weitere Vorteile. Dazu zählen die progressive Bildanzeige und die Lossless-Komprimierung. JPEG 2000 steht nur dann zur Verfügung, wenn im Menü „Kompatibilität“ Acrobat 6 (PDF 1.5) oder eine neuere Version ausgewählt wurde.

Bildqualität

Mit dieser Option wird der Komprimierungsgrad bestimmt, der angewendet werden soll. Die verfügbaren Optionen hängen von der jeweils ausgewählten Komprimierungsmethode ab. Für die JPEG 2000-Komprimierung bietet Photoshop die Optionen „Lossless“, „Maximum“, „Hoch“, „Mittel“, „Niedrig“ und „Minimum“. Für die JPEG-Komprimierung bietet Photoshop die Optionen „Minimum“, „Niedrig“, „Mittel“, „Hoch“ und „Maximum“. Für die ZIP-Komprimierung bietet Photoshop eine 8-Bit-Bildqualitätsoption. Die 8-Bit-Bildqualitätsoption ist verlustfrei. Dies bedeutet, dass zum Reduzieren der Dateigröße keine Daten entfernt werden und die Bildqualität somit nicht beeinträchtigt wird.

Elementgröße

Gibt die Größe der in Bildern mit JPEG 2000-Komprimierung verwendeten Elemente an. Wenn für die Bildqualität niedrige Werte verwendet werden, um Bilder mit einer Größe von weniger als 1024 x 1024 Pixel zu optimieren, werden mit dem höchsten Wert für die Elementgröße bessere Ergebnisse erzielt. Im Allgemeinen eignet sich eine Elementgröße von 1024 für die meisten Bilder am besten. Geringere Elementgrößen werden gewöhnlich für Bilder mit kleineren Abmessungen verwendet (beispielsweise zum Anzeigen auf Mobiltelefonen).

Bild von 16-Bit-Kanal in 8-Bit-Kanal konvertieren

Konvertiert 16-Bit-Kanal-Bilder in 8-Bit-Kanal-Bilder (standardmäßig ausgewählt). Ist die Option zum Konvertieren von 16-Bit-Kanal-Bildern deaktiviert, steht als Komprimierungsmethode ausschließlich ZIP zur Verfügung. Ist die Kompatibilitätseinstellung des Dokuments auf Acrobat 5 (PDF 1.4) oder eine Vorgängerversion gesetzt, steht die Option zum Konvertieren von 16-Bit-Kanal-Bildern nicht zur Verfügung. Bilder werden in diesem Fall automatisch in 8-Bit-Kanal-Bilder konvertiert.

Farbmanagement- und PDF/X-Optionen für Adobe PDF

Im Bereich „Ausgabe“ des Dialogfelds „Adobe PDF-Optionen“ können Sie die folgenden Optionen festlegen. Die Ausgabeoptionen interagieren unterschiedlich, je nachdem, ob das Farbmanagement aktiviert oder deaktiviert ist und welcher PDF-Standard ausgewählt ist.

Farbkonvertierung

Mit dieser Option wird festgelegt, wie Farbinformationen in der Adobe PDF-Datei dargestellt werden. Wenn Sie farbige Objekte in RGB oder CMYK umwandeln, wählen Sie auch ein Zielprofil aus der Dropdown-Liste aus. Alle Volltonfarbinformationen bleiben bei der Farbumwandlung erhalten. Nur die Prozessfarbenäquivalente werden in den gewählten Farbraum umgewandelt.

Keine Umwandlung

Behält die aktuellen Farbdaten bei.

In Zielprofil konvertieren

Wandelt alle Farben in das Profil um, das unter „Ziel“ ausgewählt wurde. Durch die für „Berücksichtigung der Profile“ ausgewählte Einstellung wird bestimmt, ob das Profil enthalten ist oder nicht.

Ziel

Diese Option legt den Farbumfang des endgültigen RGB- oder CMYK-Ausgabegeräts, z. B. eines Bildschirms oder SWOP-Standards, fest. Die Farbdaten des Dokuments (definiert durch das im Dialogfeld „Farbeinstellungen“ unter „Arbeitsfarbräume“ ausgewählte Quellprofil) werden in Photoshop anhand dieses Profils in den Farbraum des Zielausgabegeräts umgewandelt.

Berücksichtigung der Profile

Bestimmt, ob in der Datei ein Farbprofil enthalten ist.

Name des Ausgabemethodenprofils

Mit dieser Option werden die für das Dokument ermittelten Druckbedingungen festgelegt. Für die Erstellung von PDF/X-kompatiblen Dateien ist ein Ausgabemethodenprofil erforderlich. Dieses Menü ist nur verfügbar, wenn im Dialogfeld „Adobe PDF-Optionen“ ein PDF/X-Standard (oder eine entsprechende Vorgabe) ausgewählt wurde.

Ausgabebedingung

Beschreibt die vorgesehene Druckbedingung. Dieser Eintrag kann für die Person nützlich sein, die das PDF-Dokument empfangen soll.

Kennung der Ausgabebedingung

Ein Verweis auf weitere Informationen über die vorgesehene Druckbedingung. Für Druckbedingungen, die in der ICC-Registrierung enthalten sind, wird die ID automatisch eingegeben.

Registrierung

Gibt die Internetadresse an, unter der weitere Informationen über die Registrierung bezogen werden können. Für ICC-Registrierungsnamen wird die URL automatisch eingegeben.

Festlegen von Sicherheitsoptionen für PDF-Dateien

Beim Speichern als PDF-Datei können Sie Kennwortschutz und Sicherheitsbeschränkungen hinzufügen. Dadurch können Sie nicht nur steuern, wer die Datei öffnen kann, sondern auch, wer Inhalte kopieren oder entnehmen und das Dokument drucken kann.

Für eine PDF-Datei kann ein Kennwort zum Öffnen eines Dokuments (Kennwort zum Öffnen des Dokuments) und zum Ändern der Sicherheitseinstellungen (Berechtigungskennwort) festgelegt werden. Wenn Sie für eine Datei Sicherheitsbeschränkungen festlegen, sollten Sie beide Kennwörter einrichten, da andernfalls jeder Benutzer, der die Datei öffnet, die Beschränkungen aufheben kann. Wird eine Datei mit einem Berechtigungskennwort geöffnet, werden die Zugriffsbeschränkungen vorübergehend deaktiviert.

Bei kennwortgeschützten PDF-Dateien wird das RC4-Sicherheitsverfahren der RSA Corporation verwendet. Je nach Kompatibilitätseinstellung (in der Kategorie „Allgemein“) ist die Verschlüsselungsstufe hoch oder niedrig.

Hinweis:

Kennwörter und Sicherheitseinstellungen werden von Adobe PDF-Vorgaben nicht unterstützt. Wenn Sie Kennwörter und Sicherheitseinstellungen im Dialogfeld „Adobe PDF exportieren“ auswählen und dann auf „Vorgabe speichern“ klicken, werden die Kennwörter und Sicherheitseinstellungen nicht übernommen.

Speichern einer Adobe PDF-Vorgabe

Obwohl die Standard-PDF-Vorgaben auf bewährten Praktiken basieren, sind für Ihren Arbeitsablauf unter Umständen spezielle PDF-Einstellungen erforderlich, die in den integrierten Vorgaben fehlen. In diesem Fall können Sie Ihre eigenen benutzerdefinierten Vorgaben erstellen und speichern, um diese anschließend in Photoshop oder in einem anderen Produkt in der Adobe Creative Cloud zu verwenden.

In Photoshop können Sie Vorgaben mit dem Befehl „Adobe PDF-Vorgaben“ oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Vorgabe speichern“ im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ speichern. Adobe PDF-Vorgaben werden als Dateien mit .joboptions-Erweiterung gespeichert. Ihr Dienstleister oder die Druckerei kann Ihnen somit z. B. eine .joboptions-Datei mit den Adobe PDF-Vorgaben senden, die sich für Ihren Arbeitsablauf am besten eignen.

  1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
    • Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Adobe PDF-Vorgaben“.

    • Wenn Sie ein Photoshop PDF-Dokument speichern, klicken Sie nach Angabe der PDF-Einstellungen im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ auf die Schaltfläche „Vorgabe speichern“. Lassen Sie die Schritte 2 und 3 aus.

  2. Wenn Sie den Befehl „Adobe PDF-Vorgaben“ ausgewählt haben, führen Sie im Dialogfeld „Adobe PDF-Vorgaben“ einen der folgenden Schritte durch:
    • Klicken Sie zum Erstellen einer neuen Vorgabe im Dialogfeld „Adobe PDF-Vorgaben“ auf die Schaltfläche „Neu“. Geben Sie im Dialogfeld „Neue PDF-Vorgabe“ einen Namen für die Vorgabe in das Textfeld „Vorgabe“ ein.

    • Wenn Sie eine vorhandene benutzerdefinierte Vorgabe bearbeiten möchten, wählen Sie die Vorgabe aus und klicken Sie auf „Bearbeiten“. (Standardvorgaben können nicht bearbeitet werden.)

  3. Legen Sie die PDF-Optionen fest.
  4. Speichern Sie die Vorgabe, indem Sie einen der folgenden Schritte durchführen:
    • Klicken Sie im Dialogfeld „Neue PDF-Vorgabe“ oder „PDF-Vorgabe bearbeiten“ auf die „OK“. Die neue Vorgabe wird in der Liste „Adobe PDF-Vorgaben“ angezeigt. Klicken Sie auf „Fertig“, wenn die Erstellung der Vorgaben abgeschlossen ist.

    • Geben Sie im Dialogfeld „Speichern“ einen Namen für die neue Vorgabe in das Textfeld „Dateiname“ ein, und klicken Sie auf „Speichern“.

    Adobe PDF-Vorgaben werden in den folgenden Ordnern gespeichert:

    • (Windows Vista) Benutzer/[Benutzername]/AppData/Roaming/Adobe/Adobe PDF/Settings

    • (Windows XP) Dokumente und Einstellungen/[Benutzername]/Anwendungsdaten/Adobe/Adobe PDF/Settings

    • (Mac OS) Benutzer/[Benutzername]/Library/Application Support/Adobe/Adobe PDF/Settings

    Alle unter diesen Pfaden gespeicherten Adobe PDF-Vorgaben stehen in den anderen Adobe --Anwendungen zur Verfügung.

    Hinweis:

    Wenn Sie die PDF-Vorgabe nicht unter dem Standardpfad speichern möchten, klicken Sie im Dialogfeld „Adobe PDF-Vorgabe“ auf die Schaltfläche „Speichern unter“ und wählen den gewünschten Speicherort aus. Sie können auch im Dialogfeld „Speichern“ den gewünschten Speicherort auswählen und anschließend auf „Speichern“ klicken.

Laden, Bearbeiten oder Löschen von Adobe PDF-Vorgaben

Einstellungen (Vorgaben) zum Erstellen von Adobe PDF-Dateien stehen in Photoshop und in anderen Adobe-Produkten zur Verfügung. Adobe PDF-Vorgaben können im Dialogfeld „Adobe PDF-Vorgaben“ gespeichert, geladen, bearbeitet oder gelöscht werden.

  1. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Adobe PDF-Vorgaben“ und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
    • Um Einstellungen als neue Vorgabe zu speichern, klicken Sie auf „Neu“, legen im Dialogfeld „Neue PDF-Vorgabe“ Einstellungen fest und klicken dann auf „OK“.
    • Um eine Adobe PDF-Vorgabe zu bearbeiten, wählen Sie die Vorgabe im Fenster „Vorgabe“ aus, klicken auf „Bearbeiten“ und ändern dann die Einstellungen im Dialogfeld „PDF-Vorgabe bearbeiten“.

    Hinweis:

    Die mit Photoshop installierten Adobe PDF-Vorgaben können zwar nicht bearbeitet werden (die Namen dieser Vorgaben befinden sich in eckigen Klammern), Sie können jedoch eine dieser Vorgaben auswählen und auf die Schaltfläche „Neu“ klicken. Im Dialogfeld „Neue PDF-Vorgabe“ können Sie die Einstellungen ändern und als neue Vorgabe speichern.

    • Wenn Sie eine Adobe PDF-Vorgabe löschen möchten, wählen Sie sie im Fenster „Vorgabe“ aus und klicken Sie auf „Löschen“. Die mit Photoshop installierten Adobe PDF-Vorgaben können nicht gelöscht werden.

    • Klicken Sie zum Laden einer Adobe PDF-Vorgabe auf „Laden“, wählen Sie die Vorgabendatei aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Laden“. Die Vorgabe wird im Fenster „Vorgabe“ hinzugefügt.

    Hinweis:

    Wenn Sie eine Adobe PDF-Vorgabe laden möchten, werden im Dialogfeld „Laden“ nur Dateien mit der Erweiterung .joboptions angezeigt.

    • Klicken Sie zum Schließen des Dialogfelds „Adobe PDF-Vorgaben“ auf die Schaltfläche „Fertig“.
    • Um eine Vorgabe in einem anderen Pfad als dem Standardpfad zu speichern, klicken Sie auf die Schaltfläche „Speichern unter“, geben der Vorgabe ggf. einen neuen Namen, navigieren zum Speicherort und klicken dann auf „Speichern“.

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