Pfadübersicht

Zuletzt aktualisiert am 11. Februar 2026

Erfahre, wie Pfade Formen in Vektorgrafiken definierst und wie Ankerpunkte, Flächen und Striche ihre Struktur und ihr Erscheinungsbild bestimmen.

In Vektorgrafiken ist ein Pfad der grundlegende Baustein einer Zeichnung. Er besteht aus einem oder mehreren geraden oder gekrümmten Segmenten, die durch Ankerpunkte verbunden sind, die Segmente an der gewünschten Stelle fixieren. Pfade können offen sein, mit eindeutigen Start- und Endpunkten (wie eine wellige Linie), oder geschlossen, wobei sich Start- und Endpunkte zu einer vollständigen Form verbinden (wie ein Kreis).

Pfade und Ankerpunkte

Du kannst einen Pfad umformen, indem du seine Ankerpunkte, die von diesen Punkten ausgehenden Richtungslinien oder die Pfadsegmente selbst ziehst.

Pfade können zwei Arten von Ankerpunkten haben:

  • Eckpunkte: Der Pfad ändert die Richtung abrupt.
  • Übergangspunkte: Gebogene Segmente verbinden sich in einem kontinuierlichen, fließenden Übergang.

Beim Zeichnen eines Pfads können Eck- und Übergangspunkte beliebig miteinander kombiniert werden. Wenn Sie einen falschen Punkt zeichnen, können Sie ihn jederzeit ändern.

Ein Eckpunkt kann zwei gerade Segmente oder zwei Kurvensegmente verbinden, ein Übergangspunkt dagegen immer nur zwei Kurvensegmente. Eck- und Übergangspunkte beziehen sich darauf, wie sich die Punkte verhalten, nicht ob die Segmente gerade oder gekrümmt sind.

Flächen- und Stricheigenschaften von Pfaden

Jeder Pfad hat zwei visuelle Attribute:

  • Fläche: Die Farbe oder der Verlauf, der auf den Innenbereich eines geschlossenen oder offenen Pfads angewendet wird.
  • Strich: Die Kontur des Pfads, die in Dicke, Farbe und Stil variieren kann. Adobe Illustrator und InDesign unterstützen Strich-Optionen wie Strichmuster und stilisierte Linien.
    Du kannst die Flächen- und Strich-Eigenschaften eines Pfads oder einer Form jederzeit ändern.