Tipps zur Videokomprimierung

Arbeiten Sie bis zur Endausgabe mit Video im nativen Format.

Verwenden Sie ursprüngliches oder das am wenigsten komprimierte Videomaterial, das verfügbar ist. Jedes Mal, wenn Sie ein Video mit einem verlustreichen Encoder komprimieren, reduzieren Sie die Qualität des Videos. Während ein einmaliger Qualitätsverlust häufig akzeptabel ist, wird die Qualität eines bereits komprimierten Videos durch erneute Kodierung und Komprimierung unter Umständen auf einen inakzeptablen Wert gesenkt. Außerdem kann ein bereits kodiertes und komprimiertes Video Rauschen und Störungen enthalten, durch welche die nächste Kodierung und Komprimierung länger dauert und zu einer größeren Datei führt.

Halten Sie Videos so kurz wie möglich.

Nehmen Sie Feineinstellungen am Anfang und Ende des Videos vor und entfernen Sie unnötigen Inhalt. Siehe Zuschneiden der Quelle vor der Codierung.

Passen Sie die Komprimierungseinstellungen an.

Wenn das komprimierte Videomaterial gut aussieht, können Sie versuchen, die Dateigröße durch Einstellungsänderungen zu reduzieren. Probieren Sie verschiedene Einstellungen aus, bis Sie die beste Komprimierungseinstellung für Ihr Video gefunden haben. Alle Videos weisen verschiedene Attribute auf, die sich auf die Komprimierung und Dateigröße auswirken, daher sind für jedes Video individuelle Einstellungen erforderlich, um das beste Ergebnis zu erzielen. Siehe Codieren und Exportieren.

Vermeiden Sie schnelle Bewegungen.

Beschränken Sie Bewegungen, wenn Sie Bedenken wegen der Dateigröße haben. Jede Bewegung vergrößert die Datei. Wackelige Aufnahmen, Roll- sowie Zoom-Effekte sind hierbei besonders zu vermeiden. Sie können die Funktionen zur Bewegungsstabilisierung in After Effects verwenden, um unerwünschte Bewegungen zu entfernen.

Wählen Sie die passenden Abmessungen.

Wählen Sie eine angemessene Framerate.

Siehe Framerate.

Wählen Sie eine angemessene Anzahl an Keyframes.

Siehe Keyframes.

Reduzieren Sie Rauschen und Körnung.

Rauschen und Körnung in den Quellbildern erhöhen die Größe kodierter Dateien. Verwenden Sie im Idealfall Adobe Premiere Pro oder After Effects, um Rauschen und Körnung zu reduzieren.

Tipps zur Komprimierung von Audiodateien

Für die Audioproduktion gelten die gleichen Überlegungen wie für die Videoproduktion. Um eine gute Audiokomprimierung zu erhalten, benötigen Sie zunächst eine Audiodatei ohne Verzerrungen und hörbare Fehler aus der Quellaufzeichnung.

Wenn Sie Material von einer CD kodieren, sollten Sie die Datei nicht über den analogen Eingang einer Soundkarte aufnehmen, sondern mittels direkter digitaler Übertragung. Die Soundkarte erfordert eine unnötige Digital-zu-Analog- und Analog-zu-Digital-Konvertierung, die Störungen in der übertragenen Audiodatei verursachen kann. Sowohl für Windows als auch für Mac OS stehen verschiedene Hilfsprogramme zur direkten digitalen Datenübertragung zur Verfügung. Wenn die Aufzeichnung von einer analogen Quelle unvermeidbar ist, sollten Sie unbedingt eine Soundkarte mit der höchstmöglichen Qualität verwenden.

Hinweis:

Liegt die Audioquelldatei in Mono vor, wird zur Verwendung mit Flash die Kodierung in Mono empfohlen. Wird die Kodierung mithilfe von Adobe Media Encoder vorgenommen und eine Kodierungsvorgabe verwendet, stellen Sie sicher, dass die Vorgabe auf die Kodierung in Mono eingestellt ist.

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