Option
- Benutzerhandbuch für Adobe Media Encoder
- Beta-Versionen
- Einführung
- Codierung – Schnellstart und Grundlagen
- Überblick über Adobe Media Encoder
- Media Intelligence in Media Encoder
- Verwenden des Vorgaben-Browsers
- Quelleinstellungen
- Unterstützte Dateiformate für den Import mit Media Encoder
- Verwalten von Audio-Plug-ins von Drittanbietern
- Exportieren von Medien aus Team-Projekten mit Media Encoder
- Arbeiten mit Protokolldateien
- Unterstützte Dateiformate für den Export aus Media Encoder
- Standard-Tastaturbefehle
- Informationen zu Video- und Audiocodierung und -komprimierung
- Tipps zur Komprimierung
- Festlegen von Voreinstellungen
- Zurücksetzen und Wiederherstellen von Voreinstellungen
- Tastaturbefehle
- Codieren und Exportieren
- Erstellen benutzerdefinierter Vorgaben für Media Encoder
- Synchronisationseinstellungen in Media Encoder
- Verwenden des GoPro CineForm-Codecs in After Effects
- Videoeffekt-Manager in Media Encoder
- IRT-Konformität
- Exporteinstellungs-Referenz für Media Encoder
- Codieren und Exportieren von Video- und Audiodateien mit Media Encoder
- Verwalten der Medien-Cache-Datenbank
- Veröffentlichungseinstellungen in Adobe Media Encoder
Lernen Sie die Effekte sowie die Video-, Audio- und Veröffentlichungseinstellungen im Dialogfeld „Exporteinstellungen“ von Adobe Media Encoder kennen.
Adobe Media Encoder ist sowohl eine eigenständige Anwendung als auch eine Komponente von Adobe Premiere, After Effects, Character Animator, Audition und Adobe Animate. Sie können Codierungsoptionen im Dialogfeld Exporteinstellungen festlegen, um Sequenzen und Clips aus Premiere oder Kompositionen aus After Effects zu rendern und zu exportieren. Im Dialogfeld „Exporteinstellungen“ kannst du die Parameter der Video-Clips vor dem Export anpassen, darunter Framerate, Auflösung und Qualität.
Um das Dialogfeld Exporteinstellungen in Adobe Media Encoder zu öffnen, wähle die Ausgabe einer Videoquelle im Bedienfeld Warteschlange aus und führe eine der folgenden Aktionen durch:
- Wähle im Kontextmenü der Ausgabe Exporteinstellungen aus.
- Wählen Sie Bearbeiten > Exporteinstellungen aus.
- Klicken Sie auf den Format- oder Vorgabennamen der Ausgabe.
Wenn Bearbeiten > Exporteinstellungen nicht verfügbar ist, stellen Sie sicher, dass Sie zuvor eine Ausgabe im Bedienfeld Warteschlange ausgewählt haben.
Dialogfeld „Exporteinstellungen“
Das Dialogfeld Exporteinstellungen enthält auf der linken Seite einen Videovorschaurahmen mit Registerkarten zum Umschalten zwischen der Quell- und der Ausgabeansicht. Außerdem gibt es eine Timecode-Anzeige und ein Schnittfenster, mit dem du zu jedem Frame navigieren und In- und Out-Punkte setzen kannst, um die Dauer des exportierten Videos zuzuschneiden. Du kannst die Registerkarte „Vergleichen“ verwenden, um die Quell- und die Ausgabevorschau nebeneinander zu vergleichen, um vor dem Export die Farbe oder die Qualität zu überprüfen.
Auf der rechten Seite des Dialogfeldes werden alle verfügbaren Exporteinstellungen angezeigt. Hier kannst du ein Exportformat und eine -vorgabe auswählen, die Einstellungen der Video- und Audio-Codierung anpassen, Effekte, Untertitel und Metadaten hinzufügen und Videos auf beliebten Social-Media-Sites wie YouTube und Facebook veröffentlichen.
Informationen zur Verwendung der verschiedenen Optionen im Dialogfeld Exporteinstellungen finden Sie unter Kodieren und Exportieren.
Die Registerkarte Quelle zeigt das Quellvideo ohne angewendete Exporteinstellungen. Hier kannst du das Video wiedergeben und die In- und Out-Points für den Export festlegen. Du kannst zwischen den Registerkarten Quelle und Ausgabe wechseln, um eine schnelle Vorschau dazu anzuzeigen, wie sich die Exporteinstellungen auf das Quellmedium auswirken.
Die Registerkarte Vergleich ermöglicht es dir, Quelle und Output nebeneinander anzuzeigen, sodass du sofort auswerten kannst, wie sich deine Einstellungen für Zuschneiden, Skalierung oder Drehung auf das Endergebnis auswirken.Anstatt Parameter anzupassen und zu raten, wie das Ergebnis aussehen wird, erhältst du sofortiges visuelles Feedback. Dieser Echtzeitvergleich macht es einfach, Änderungen der Bildkomposition, unbeabsichtigtes Zuschneiden, Skalierungsprobleme, Orientierungsfehler sowie Farb- oder Qualitätsprobleme vor dem Export zu erkennen – alles ohne den Arbeitsbereich zu verlassen oder eine Vorschau zu rendern.
Die Registerkarte Quelle bietet die folgenden Optionen, um vor dem finalen Export Anpassungen vorzunehmen und zu vergleichen:
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Funktion |
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Zuschneideproportionen |
Definiert ein festes Seitenverhältnis für das Zuschneiden oder ermöglicht freies Zuschneiden, wenn auf Ohne eingestellt. |
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Links / Oben / Rechts / Unten |
Ermöglicht es dir, jede Kante der Quelle mit exakten numerischen Werten zuzuschneiden. |
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Quellenskalierung |
Bestimmt, wie die Quell-Medien innerhalb des Ausgabe-Frames skaliert werden und wie sie sich an Unterschiede im Seitenverhältnis anpassen.
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Quellendrehung |
Dreht die Quell-Medien, um ihre Orientierung zu korrigieren, bevor die Ausgabe generiert wird. Dies stellt sicher, dass das Filmmaterial ordnungsgemäß ausgerichtet ist, bevor skaliert, zugeschnitten und exportiert wird. Sie haben die folgenden Möglichkeiten:
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Zoomfaktor auswählen |
Passt an, wie die Vorschau im Viewer angezeigt wird, indem der Zoomfaktor geändert wird, ohne die tatsächliche Ausgabe-Auflösung oder Export-Einstellungen zu beeinflussen. |
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Definiert, welcher Teil der Timeline für den Vergleich in der Source- und Output-Vorschau verwendet wird. Dies ermöglicht es dir, deinen Vergleich auf den exakten Abschnitt zu fokussieren, den du bewerten möchtest. Sie haben die folgenden Möglichkeiten:
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Zuschneideeinstellungen
Hier können Sie Ihr Quellvideo zuschneiden, damit nur ein Ausschnitt des Frames exportiert wird. Wählen Sie aus standardmäßigen Seitenverhältnissen wie 4:3 und 16:9 oder richten Sie benutzerdefinierte Werte für die zugeschnittenen Frames ein.
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Wählen Sie im Dialogfeld Exporteinstellungen die Registerkarte Quelle aus.
Um Export-Einstellungen zu öffnen, klicke mit der rechten Maustaste auf die Datei und wähle Export-Einstellungen aus, oder wähle den blauen Text unter der Spalte Vorgabe aus, zum Beispiel Quelle anpassen - Hohe Bitrate.
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Wählen Sie die Registerkarte Quelle aus.
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Um mit dem Zuschneiden des Videos zu beginnen und die Rahmenabmessungen anzupassen, wähle das Symbol Crop the output video in der Symbolleiste über dem Vorschaubild aus. Die Pixel-Werte für links, oben, rechts und unten, die den Zuschneidebereich definieren, werden aktiv und färben sich blau.
Verwende die Option Video zuschneiden, um mit dem Zuschneiden zu beginnen und die blauen Pixelwerte für links, oben, rechts und unten zu aktivieren. Verwende die Option Video zuschneiden, um mit dem Zuschneiden zu beginnen und die blauen Pixelwerte für links, oben, rechts und unten zu aktivieren. -
Verwende die Zuschneide-Ziehpunkte auf dem Vorschaubild, um deinen Frame festzulegen, und ziehe dann das Zuschneiderechteck im Vorschaufenster, um deinen Bildausschnitt zu positionieren.
Du kannst auch spezifische Pixelwerte für Links, Oben, Rechts und Unten im Zuschneide-Einstellungsbedienfeld eingeben.
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Alternativ kannst du Auf Größe skalieren, Skalieren zum Ausfüllen, Zum Ausfüllen dehnen oder Auf Größe skalieren mit schwarzen Rändern aus dem Dropdown Quellskalierung in der Registerkarte Output auswählen, um zu bestimmen, wie das zugeschnittene Bild in deine Ausgabeauflösung passt.
Verwende in der Registerkarte „Ausgabe“ die Option „Quellenskalierung“, um zu steuern, wie das zugeschnittene Bild auf die Ausgabe-Auflösung skaliert wird. Verwende in der Registerkarte „Ausgabe“ die Option „Quellenskalierung“, um zu steuern, wie das zugeschnittene Bild auf die Ausgabe-Auflösung skaliert wird. -
Du kannst optional ein Zuschnitt-Verhältnis aus dem Dropdown-Menü Crop Proportions wählen, um das Seitenverhältnis zu beschränken, z. B. 3:4 oder 9:16 für vertikales Video.
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Du kannst auch die Registerkarte Vergleichen verwenden, um Quelle und Ausgabe nebeneinander anzuzeigen, damit du sofort siehst, wie sich dein Zuschneiden auf das Endergebnis auswirkt.
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Um eine Vorschau des endgültigen zugeschnittenen Video-Frames anzuzeigen, klicken Sie auf die Registerkarte Ausgabe.
- Die Einstellung gilt für den gesamten Clip und du kannst die Zuschnitt-Position nicht per Keyframe animieren, um sie über die Zeit zu bewegen.
- Zum Wiederherstellen des nicht zugeschnittenen Bildes wählen Sie erneut das Symbol Ausgegebenes Video zuschneiden aus, um es zu deaktivieren.
Die Registerkarte Ausgabe zeigt eine Vorschau der aktuellen Exporteinstellungen an, die auf das Quellvideo angewendet werden.
Quellenskalierung
Wenn die Frame-Größe der Exporteinstellungen von der Frame-Größe der Quelle abweicht, kannst du über das Menü Quellenskalierung bestimmen, wie die Quelle in den exportierten Video-Frame passt. Diese Einstellung ist für jedes beliebige Ausgabeformat innerhalb bearbeitbarer Frameabmessungen verfügbar.
Mit dieser Option können Sie den Quell-Frame so skalieren, dass er ohne Verzerrung oder Zuschneiden in den Ausgabe-Frame passt. Gegebenenfalls werden oben und unten (Letterbox) oder an den Seiten des Videos (Pillarbox) schwarze Balken eingefügt.
Wenn Sie das Quellvideo zugeschnitten haben, werden die zugeschnittenen Abmessungen an den exportierten Videoframe angepasst.
Mit dieser Option wird der Quell-Frame so skaliert, dass er den Ausgabe-Frame ohne Verzerrungen vollständig ausfüllt, indem der Quell-Frame wie erforderlich oben und unten oder an den Seiten zugeschnitten wird.
Mit dieser Option wird der Quellframe so gedehnt, dass er den Ausgabeframe ohne Zuschneidung vollständig ausfüllt. Möglicherweise treten Verzerrungen im Ausgabevideo auf, wenn die exportierte Framegröße sich stark von der Quellgröße unterscheidet.
Mit dieser Option wird der Quell-Frame skaliert, einschließlich sämtlicher zugeschnittener Bereiche, damit er ohne Verzerrungen in den Ausgabe-Frame passt. Dem Video wird ein schwarzer Rand hinzugefügt, selbst wenn der Ausgabeframe kleiner ist als das Quellvideo.
Mit dieser Option wird die Frame-Größe des Ausgabevideos automatisch an die Frame-Höhe und -Breite des Quellvideos angepasst. Die aktuellen Einstellungen der Ausgabe-Frame-Größe werden hierbei überschrieben. Wählen Sie diese Einstellung, wenn die Framegröße der Ausgabe mit der Framegröße der Quelle übereinstimmen soll.
Ausgabegröße an Quelle anpassen ist nicht für alle Exportformate verfügbar. Sie können dasselbe Ergebnis erzielen, indem Sie in der Registerkarte „Video“ auf die Schaltfläche Mit Quelle abgleichen klicken oder indem Sie eine Vorgabe des Typs Mit Quelle abgleichen auswählen.
Quellendrehung
Verwende die Optionen für die Quellendrehung, um das Video entsprechend den verschiedenen Ausgabeformaten zu drehen. Du kannst auch die Optionen für Quer- und Hochformat verwenden, um die Ausrichtung des Videos zu ändern.
Zeitleiste und Zeitanzeige
Unter der Framevorschau werden eine Zeitleiste und ein Timecode angezeigt – sowohl in der Quell- als auch in der Ausgabeansicht. Die Zeitleiste enthält einen Abspielkopf, der den aktuellen Frame, eine Daueranzeige und Steuerelemente zum Festlegen von In- und Out-Marken anzeigt.
A. Videoframe-Vorschau B. In- und Out-Marken setzen C. Zeitdauer D. Exportbereich E. Zoomfaktor F. Seitenverhältniskorrektur
Positionieren Sie den Abspielkopf in der Zeitleiste, um die verschiedenen Frames anzuzeigen. Sie können den Timecode auch direkt in die aktuelle Zeitanzeige eingeben, um den Abspielkopf zum gewünschten Frame zu verschieben.
Die Videovorschau zeigt den Frame an, auf dem sich der Abspielkopf in der Zeitleiste befindet. Standardmäßig ist die Seitenverhältniskorrektur aktiviert, damit Videos mit nicht quadratischen Pixeln ohne Verzerrung auf Computerbildschirmen angezeigt werden können. Um diese Einstellung zu deaktivieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Seitenverhältniskorrektur rechts neben dem Menü Zoom.
Um die Bildvorschau zu vergrößern oder zu verkleinern, wählen Sie im Menü Zoomfaktor auswählen über der Zeitleiste den gewünschten Zoomfaktor aus.
Sie können die Ansicht auch wie folgt verkleinern:
- Windows: Strg + - (Bindestrich)
- macOS: Befehl + - (Bindestrich)
So vergrößern Sie die Ansicht:
- Windows: Strg + = (Gleichheitszeichen)
- macOS: Befehl + = (Gleichheitszeichen)
Verwenden Sie für diese Tastaturbefehle die Tasten auf der Haupttastatur, nicht jene auf dem Ziffernblock.
Um die Dauer des exportierten Videos zuzuschneiden, legen Sie einen In - (erster Frame) und einen Out -Point (letzter Frame) in der Zeitleiste fest. Sie können In- und Out-Points wie folgt setzen:
- Verschieben Sie den Abspielkopf in der Zeitleiste zu einem Frame und klicken Sie auf die Schaltfläche In-Point setzen oder Out-Point setzen oberhalb der Zeitleiste.
- Ziehen Sie das Symbol für den In- oder Out-Point von der jeweiligen Seite der Zeitleiste zu einem Frame.
- Verschieben Sie den Abspielkopf zu einem Frame in der Zeitleiste und verwenden Sie die I-Taste, um einen In-Point festzulegen, oder die O-Taste für einen Out-Point.
Mit dem Menü Quellbereich können Sie schnell die Dauer des exportierten Videos einstellen. Nutzen Sie hierfür folgende Optionen:
- Gesamte Sequenz: Verwendet die gesamte Dauer des Clips bzw. der Sequenz.
- Sequenz/Clip/Session In/Out: Berücksichtigt die In- und Out-Points, die in Premiere, Audition und anderen Adobe-Anwendungen zu Clips und Sequenzen hinzugefügt wurden.
- Arbeitsbereich: Berücksichtigt den in Premiere-Sequenzen oder After Effects-Kompositionen angegebenen Arbeitsbereich.
- Benutzerdefiniert: Berücksichtigt die im Dialogfeld Exporteinstellungen festgelegten In- und Out-Points.
Adobe Media Encoder übernimmt die Zeitcode-Informationen aus einer Quelldatei. Über das Steuerelement Start-Timecode festlegen können Sie den Startwert des Timecodes ändern. Wenn die Quelle bei 00:00:05:00 beginnt, beginnt die Zeitleiste für das Objekt in Adobe Media Encoder ebenfalls bei 00:00:05:00 und nicht bei null. Diese Zeitleisten-Informationen werden in die codierte Ausgabedatei übernommen.
Exporteinstellungen
Über die obere Auswahl der Exporteinstellungen können Sie das Format des exportierten Videos festlegen und aus einer Reihe standardmäßiger Vorgaben wählen.
Sie können auch den Namen der exportierten Datei anpassen und einen Zielort für die exportierten Medien auswählen. Darüber hinaus stehen Ihnen Optionen zur Verfügung, um nur Video- oder nur Audioinhalte zu exportieren oder um eine Zusammenfassung der Quell- und Ausgabeeinstellungen anzuzeigen.
Die folgenden Optionen stehen zur Auswahl:
- Format: Gibt den Dateityp und den Komprimierungs-Codec für den Export an (zum Beispiel H.264).
- Vorgabe: Eine vordefinierte Gruppe von Export-Einstellungen, die für bestimmte Plattformen oder Zwecke optimiert ist.
- Kommentare: Ein optionales Feld zum Hinzufügen von Notizen oder Beschreibungen für die Export-Vorgabe oder Datei.
- Name der Ausgabe: Der Name der exportierten Datei. Wenn du es auswählst, kannst du die Datei umbenennen und den Speicherort wählen.
- Video exportieren: Wenn aktiviert, wird die Videospur in die exportierte Datei einbezogen.
- Audio exportieren: Wenn aktiviert, wird die Audiospur in die exportierte Datei einbezogen.
- Untertitel exportieren: Wenn aktiviert, werden Untertitel in den Export einbezogen, entweder eingebettet oder als separate Datei, je nach Einstellungen.
- Zusammenfassung: Zeigt eine kurze Übersicht der ausgewählten Export-Einstellungen an, einschließlich Auflösung, Framerate, Codec und geschätzter Dateigröße.
In der Registerkarte Effekte können Sie Ihren exportierten Medien verschiedene Effekte hinzufügen, z. B. Lumetri-Farbanpassungen, HDR-zu-SDR-Konvertierung, Bild-, Text- und Zeitleistenüberlagerungen.
Wechseln Sie zur Registerkarte Ausgabe, um anzuzeigen, wie diese Effekte das Projekt beeinflussen.
Wende den Effekt Tone Mapping an, wenn du HDR-Medien/eine HDR-Sequenz in einen SDR-Export-Farbraum exportierst.
Verwenden Sie den Lumetri-Effekt, um verschiedene Farbkorrekturen auf das exportierte Video anzuwenden.
Um eine Lumetri-Vorgabe anzuwenden, gehen Sie wie folgt vor:
- Wählen Sie eine Lumetri-Vorgabe aus dem Dropdown-Menü Angewendet aus.
- Wählen Sie Auswählen aus, um eine benutzerdefinierte Look- oder LUT-Datei anzuwenden.
Verwenden Sie SDR-konform, um HDR(High Dynamic Range)- in SDR(Standard Dynamic Range)-Videos umzuwandeln, damit diese auf nicht HDR-fähigen Geräten wiedergegeben werden können (Werte werden in Prozent angegeben).
Die folgenden Optionen stehen zur Auswahl:
- Helligkeit: Steuert die allgemeine Helligkeit SDR-konformer Medien.
- Kontrast: Steuert den allgemeinen Kontrast SDR-konformer Medien.
- Soft Knee: Steuert den Übergang zur vollständigen Komprimierung, um starke Zuschneidungen des Videos zu verhindern.
Verwenden Sie Bildüberlagerung, um ein Bild im exportierten Video hinzuzufügen.
Die folgenden Optionen stehen zur Auswahl:
- Angewendet: Suchen und wählen Sie das Bild aus, das Sie hinzufügen möchten.
- Position: Legt die relative Position der Bildüberlagerung innerhalb des Ausgabeframes fest. Beispielsweise Zentriert, Oben Links, Unten Rechts.
- Versatz: Gibt den horizontalen und vertikalen Versatz der Bildüberlagerung zur relativen Position (in Pixel) an.
- Absolute Größe: Aktivieren Sie diese Option, um die Größe der Bildüberlagerung mit der nativen Größe des Quellbildes zu verknüpfen. Wenn die Option aktiviert ist, wird die Bildüberlagerung bei höheren Ausgabeauflösungen kleiner und bei geringeren Ausgabeauflösungen größer angezeigt.
- Größe: Passt die Größe des Bildes an. Standardmäßig wird die Überlagerungsgröße des Bildes automatisch an die Größe des aktuellen Ausgabeframes angepasst. Das Bild wird unabhängig von der Ausgabeauflösung entsprechend seiner relativen Größe überlagert.
- Deckkraft: Gibt die Deckkraft des Bildes an.
Verwenden Sie Text-Überlagerung, um Ihrem exportierten Video Text hinzuzufügen.
Die folgenden Optionen stehen zur Auswahl:
- Präfix: Text, der zu Beginn der Text-Überlagerung hinzugefügt wird.
- Format: Anzeigeoptionen für den Überlagerungstext:
- Nur Präfix und Suffix
- Quelldateiname
- Quelldateiname (ohne Erweiterung)
- Ausgabedateiname
- Ausgabedateiname (ohne Erweiterung)
- Suffix: Text, der am Ende der Text-Überlagerung hinzugefügt wird.
- Position: Legt die relative Position des Textes innerhalb des Ausgabeframes fest. Beispiel: Zentrieren, Oben links, Unten rechts.
- Versatz (X,Y): Gibt die horizontale und vertikale Verschiebung der Text-Überlagerung (in Pixeln) an.
- Größe: Passt die Größe des Textes an.
- Deckkraft: Gibt die Deckkraft des schwarzen Hintergrunds hinter dem Text an.
Verwenden Sie die Timecode-Überlagerung, um dem exportierten Video einen Timecode-Zähler hinzuzufügen.
Die folgenden Optionen stehen zur Auswahl:
- Position: Legt die relative Position des Timecodes innerhalb des Ausgabeframes fest. Beispielsweise Zentriert, Oben Links, Unten rechts.
- Versatz (X,Y): Gibt die horizontale und vertikale Verschiebung des Timecodes im Ausgabe-Frame (in Pixeln) an.
- Größe: Passt die Größe des Timecodes an.
- Deckkraft: Gibt die Deckkraft des Bildes an.
- Zeitquelle: Gibt an, wie Timecode erzeugt wird.
- Mediendatei: Liest den Timecode aus der Quelle. Wenn das Quellmedium nicht gefunden wird, beginnt die Timecode-Überlagerung bei null und entspricht der Framerate der Quelle.
- Timecode generieren: Generiert einen benutzerdefinierten Timecode für die Überlagerung.
- Format: Wählen Sie das Timecode-Format in Frames pro Sekunde aus. Beispiel: 25-fps-Timecode.
- Beginnt bei: Legt einen Startwert für den Timecode fest.
- Offset in Frames: Gibt die Anzahl der Frames an, um die die Timecode-Überlagerung vom Quell-Timecode abweicht. Sie können für den Versatz positive oder negative Werte festlegen.
Verwenden Sie den Zeit-Tuner, um automatisch die Videolänge zu erweitern oder zu reduzieren, indem Frames in bestimmten Abschnitten dupliziert oder entfernt werden, damit die Änderung der Dauer nicht auffällt.
Wenn Ihr Video beispielsweise ein wenig kürzer sein muss, um in Ihren Sendeplan zu passen, aber Ihnen keine Zeit mehr bleibt, die gesamte Sequenz zu schneiden.
Die folgenden Optionen stehen zur Auswahl:
- Aktuelle Dauer: Dauer des Quellvideos.
- Zieldauer: Dauer des exportierten Videos nach Anwendung des Effekts.
- Änderung der Dauer: Wert, um den die Ausgabedauer von der Quelldauer abweicht. Der Bereich kann zwischen 10 % kürzer und 10 % länger eingestellt werden.
- In Vorgabe verwendet: Bestimmt, wie die Dauer angepasst wird, wenn eine Vorgabe auf andere Quellen angewendet wird:
- Zieldauer: Verwendet den Zieldauerwert unabhängig von der ursprünglichen Dauer der Quelle.
- Änderung der Dauer: Verwendet den Wert der Änderung der Dauer basierend auf der ursprünglichen Dauer der Quelle.
- Klappen überspringen: Berücksichtigt beim Anpassen der Dauer keine Klappen. Aktivieren Sie diese Option, damit der Zeit-Tuner sämtliche Sequenzen von Standbildern ignoriert, die länger als zehn Sekunden sind.
Der Videobegrenzer begrenzt Luminanz und Farbwerte des Quellvideos, sodass sie sich innerhalb sicherer Übertragungslimits befinden.
- Clip Level: Gibt den Ausgabebereich in IRE-Einheiten an.
- Komprimierung vor Zuschneiden: Wendet ein „Knee“ an, mit dessen Hilfe Farben ohne hartes Beschneiden in den Bereich gebracht werden können.
Weitere Informationen finden Sie unter Automatische Lautstärkekorrektur.
Videoeinstellungen
Die Videoeinstellungen weichen je nach ausgewähltem Exportformat ab. Jedes Format hat unterschiedliche Anforderungen, die bestimmen, welche Einstellungen verfügbar sind.
Manche Aufnahmekarten und Software-Zusatzmodule verfügen über eigene Dialogfelder mit spezifischen Optionen. Wenn die angezeigten Optionen sich von den hier erläuterten Optionen unterscheiden, finden Sie nähere Informationen in der Dokumentation zur Capture-Karte bzw. zum Plugin.
Allgemeine Informationen zu Komprimierungseinstellungen finden Sie unter Tipps zur Komprimierung.
Viele der Exportformate in Adobe Media Encoder bieten die Option Mit Quelle abgleichen, mit der Sie die Exporteinstellungen automatisch an die Quelleinstellungen anpassen können.
Formate, die Mit Quelle abgleichen unterstützen:
- Animiertes GIF
- BMP
- DNxHD/DNxHD MXF OP1a – nur mit der Vorgabe „Mit Quelle abgleichen (Erneut packen)“
- DPX
- GIF
- H.264
- HEVC (H.265)
- JPEG
- JPEG 2000 MXF OP1a
- MPEG‑2
- MXF OP1a – nur mit Vorgabe „Mit Quelle abgleichen (Erneut packen)“
- OpenEXR
- PNG
- QuickTime
- Targa
- TIFF
Wenn die Einstellung Mit Quelle abgleichen ausgewählt ist, legt Adobe Media Encoder den Wert automatisch so fest, dass er der Feldreihenfolge der Quelle entspricht. Weitere Informationen zu Halb- oder Vollbildcodierung bei Videos (Interlaced bzw. Non-Interlaced.
Steuerelemente und Vorgaben von „Mit Quelle abgleichen“
Wenn Sie Videodateien im H.264- oder MPEG-2-Format exportieren, können Sie in Adobe Media Encoder automatisch die Video-Einstellungen der Quelldatei über die Vorgaben Mit Quelle abgleichen abgleichen. Wenn Sie eine Vorgabe Mit Quelle abgleichen auswählen, werden automatisch die entsprechenden Optionen im Dialogfeld Exporteinstellungen auf der Registerkarte Video vorgenommen.
Adobe Media Encoder enthält die folgenden beiden Vorgaben Mit Quelle abgleichen für H.264- und MPEG-2-Exporter:
- Mit Quelle abgleichen - Hohe Bitrate: für High-Definition-Videoquellen (HD). Diese Vorgabe ist die Standardvorgabe „Mit Quelle abgleichen“ sowohl für H.264- als auch für MPEG-2-Exporter.
- Mit Quelle abgleichen - Mittlere Bitrate: für Standard-Definition-Videoquellen (SD).
Die Vorgaben Mit Quelle abgleichen sind hilfreich, wenn Sie einige Viodeoattribute aus der Quelle übernehmen und bestimmte Werte für die anderen Attribute auswählen möchten. Sie können die Einstellung Mit Quelle abgleichen als neue Vorgabe speichern und sie im Warteschlangenfenster oder im Fenster Überwachter Ordner auf jede beliebige Quelle anwenden.
Beispiel: Sie verfügen über einen Überwachten Ordner, der Assets mit unterschiedlichen Framegrößen und Frameraten enthält. Sie möchten alle Assets im Überwachten Ordner in ein Format mit 24 fps konvertieren. Hierfür erstellen Sie eine Vorgabe mit aktiviertem Quellabgleich für alle Eigenschaften außer Framerate, dieser Wert ist auf „24 fps“ eingestellt.
Die folgenden Einstellungen treffen auf die meisten Exportformate in Media Encoder zu:
- Breite: Legt die Breite des Videoframes fest.
- Höhe: Legt die Höhe des Videoframes fest.
Wenn Sie die Breite und Höhe miteinander verknüpfen, wird das Seitenverhältnis des Videos beibehalten. Um die beiden Werte unabhängig voneinander anzupassen, deaktivieren Sie die entsprechende Schaltfläche.
- Videoabmessungen: Manche Formate wie, wie z. B. H.264 Blu-ray oder Wraptor DCP, beschränken die Framegröße auf bestimmte Werte. Das Menü Videoabmessungen zeigt unterstützte Framegrößen für diese Formate an.
- Framerate: Gibt die bei der Videowiedergabe pro Sekunde angezeigten Frames an. Höhere Frameraten sorgen in der Regel für eine flüssigere Videowiedergabe, jedoch können durch die Auswahl einer Framerate, die vom Quellmedium abweicht, unerwünschte Bewegungsartefakte entstehen. Denken Sie daran, dass einige Formate und Codecs nur bestimmte Frameraten unterstützen.
- Feldfolge: Gibt an, ob die exportierte Datei progressive Frames oder Frames aus Interlaced-Feldern enthält.
- Progressiv ist die empfohlene Einstellung für digitales Fernsehen, Online-Inhalte und Filme.
- Wenn Sie in Interlaced-Formate wie NTSC oder PAL exportieren, wählen Sie Oben zuerst oder Unten zuerst aus, um die Anzeigereihenfolge der Interlaced-Felder festzulegen.
- Seitenverhältnis: Gibt das Pixel-Seitenverhältnis des Videos an. Das Pixel-Seitenverhältnis (Pixel Aspect Ratio, PAR) beschreibt das Verhältnis von Breite zu Höhe eines einzelnen Videopixels. Digitale Videoformate wie HD, 4K UHD und 8K nutzen in der Regel quadratische Pixel (PAR 1.0), während analoge Formate wie NTSC und PAL rechteckige Pixel verwenden. Wenn Sie in ein Format mit einem anderen PAR als das Quellmedium exportieren, wird das Video möglicherweise verzerrt.
- Mit maximaler Tiefe rendern: Rendert das Video mit höherer Farbpräzision (32-Bit) für weichere Verläufe und bessere Farbqualität.
Folgende Einstellungen sind für die Formate H.264 und HEVC verfügbar.
Sie können das Video für die Ausgabe vorbereiten, indem Sie Ihre bevorzugten Formate festlegen.
- Leistung: (nur H.264 und HEVC) Hardwarebeschleunigt ist die Standardauswahl. Mit dieser Option verwendet Media Encoder die verfügbare Hardware Ihres Systems, um die Codierung zu beschleunigen.
- Die Hardwarebeschleunigung ist von der Konfiguration Ihres Systems abhängig.
- Wenn Ihr System bestimmte Exporteinstellungen nicht unterstützt, wechselt das Menü „Leistung“ automatisch zur Option Nur Software.
- Profil: Folgende H.264-Profile werden häufig verwendet:
- Baseline: Das einfachste Profil, das von Videokonferenz- und ähnlichen Geräten verwendet wird, die eine schnelle Decodierung erfordern.
- Main: Ein häufig im SD-Broadcasting verwendetes Profil.
- High: Ein umfassend unterstütztes Profil, das von den meisten HD-Geräten verwendet wird.
- High 10: Eine Erweiterung des Profils „High“, das 10-Bit-Decodierung unterstützt.
- Level: Beschränkt die Auswahl verfügbarer Optionen für Frame-Größe, Framerate, Feldfolge, Seitenverhältnis, Bitrate, Chroma und andere Komprimierungseinstellungen. In der Regel unterstützen höhere Level auch höhere Videoauflösungen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Profil und Level Sie verwenden sollen, aktivieren Sie die Kontrollkästchen „Mit Quelle abgleichen“, damit Media Encoder die optimale Einstellung anhand der Eigenschaften des Quellmediums auswählt.
- Rec. 2020-Primärfarben: Verwendet den Rec. 2020-Farbraum, der von UHD-Formaten wie 4K und 8K unterstützt wird. Verfügbar, wenn der Profil auf High10 festgelegt ist.
- High Dynamic Range: Exportiert das Video mit High Dynamic Range, das bei höheren Bittiefen ein helleres Weiß und ein dunkleres Schwarz erreicht. Verfügbar, wenn Rec. 2020-Primärfarben aktiviert ist.
- HDR10-Metadaten einfügen: HDR10 verwendet die PQ-Übertragungsfunktion und fügt fünf Metadatenelemente hinzu. Die vorherige Version von Media Encoder unterstützte PQ zwar, übernahm aber die Metadaten nicht. Dies sind vom Benutzer eingegebene Werte. Es wird keine Inhaltsanalyse durchgeführt. Der Zweck dieser Metadaten ist es, dem HDR-Wiedergabegerät Details über Ihren Inhalt zur Verfügung zu stellen, damit dieser richtig angezeigt werden kann und optimal aussieht.
Mastering von Anzeigefarbvolumen
- Primärfarben: Dies ist der Farbumfang des HDR-Monitors, der beim Abstimmen des Inhalts verwendet wird. Sie erhalten diesen Wert, indem Sie die technischen Spezifikationen für Ihren Monitor lesen. Dieses Element bietet eine Dropdown-Liste mit drei Optionen. Die möglichen Werte lauten: Rec.709, P3D65 (Standard), Rec. 2020.
- Luminanzminimum: Dies ist die minimale Luminanz des HDR-Monitors, der beim Abstimmen des Inhalts verwendet wird. Sie erhalten diesen Wert, indem Sie die technischen Spezifikationen für Ihren Monitor lesen. Dies ist eine numerische Eingabe mit modifizierbarem Hot Text. Der Standardwert ist 0.0050. Die Werte reichen von 0.0005 bis 0.05.
- Luminanzmaximum: Dies ist die maximale Luminanz des HDR-Monitors, der beim Abstimmen des Inhalts verwendet wird. Sie erhalten diesen Wert, indem Sie die technischen Spezifikationen für Ihren Monitor lesen. Dies ist eine numerische Eingabe mit modifizierbarem Hot Text. Der Standardwert ist 1000. Die Werte reichen von 100 bis 4000.
Inhaltshelligkeit
- Maximal: Dies ist die maximale Luminanz des Inhalts in Ihrem Programm. Geben Sie die Luminanz des hellsten Teils Ihres Programms ein. Der Luminanzbereich des HDR10-Standards reicht zwar bis zu 10.000 Nit, es gibt jedoch keine Bildschirme, die diese Helligkeit unterstützen. Generell wird empfohlen, für HDR10-Inhalt bei einer Luminanz von bis zu 4000 Nit zu bleiben. Das HDR-Display verwendet diesen Wert, um Farbtöne Ihres Programms dem Bereich des Displays zuzuordnen, sodass keine Glanzlichter verloren gehen. Dies ist die maximale Helligkeit. Sie ähnelt dem Luminanzmaximum.
- Durchschnitt: Die maximale Durchschnittshelligkeit pro Frame. Das HDR-Display verwendet diesen Wert, um Farbtöne Ihres Programms dem Bereich des Displays zuzuordnen, sodass Ihr Programm genauso aussieht wie beim Mastering. Dieser Wert kann das Erscheinungsbild Ihres Inhalts erheblich verändern. Es wird empfohlen, die Wiedergabe auf dem gewünschten Display zu testen, um sicherzustellen, dass alles Ihren Vorstellungen entspricht.
Die Bitrate beschreibt die Menge an Daten in einem Video- oder Audiosignal in Bits pro Sekunde. Höhere Bitraten sorgen in der Regel für eine höhere Video- und Audioqualität. Bei niedrigeren Bitraten sind die Medien jedoch auch bei langsamer Internetverbindung einfacher abzuspielen.
Die Bitratenoptionen weichen je nach Codec und Format ab. Im Folgenden finden Sie einige häufige Einstellungen:
- Bitratenkodierung: Gibt die Codierungsmethode an, die zur Komprimierung des Video-/Audiosignals verwendet wird.
- CBR (Constant Bit Rate): Legt einen konstanten Wert für die Datenrate fest. Diese Option kann die Exportdauer reduzieren, aber auch die Qualität komplexerer Frames beeinträchtigen.
- VBR (Variable Bit Rate): Passt die Datenrate dynamisch an die Komplexität des Video-/Audiosignals an. Diese Option sorgt für eine höhere Gesamtqualität bei kleineren Dateigrößen, kann jedoch auch die Exportdauer erhöhen.
- „VBR, 1 Durchgang“ oder „VBR, 2 Durchgänge“: Die Codierung mit einem Durchgang analysiert die gesamte Mediendatei von Anfang bis Ende, um eine variable Bitrate zu berechnen. Die Codierung mit zwei Durchgängen durchläuft die Datei zweimal; von Anfang bis Ende und anschließend umgekehrt. Durch den zweiten Durchgang dauert die Codierung zwar länger, jedoch gewährleistet diese Methode eine höhere Codierungseffizienz und schafft oft auch eine höherwertige Ausgabe.
Beim Vergleich von CBR- und VBR-Codierung für eine Mediendatei gilt: Eine CBR-Datei kann zuverlässiger auf verschiedensten Systemen wiedergegeben werden, da eine feste Datenrate Player und Computerprozessor weniger beansprucht. Eine VBR-Datei verfügt jedoch in der Regel über die bessere Bildqualität, da VBR den Umfang der Komprimierung an den Bildinhalt anpasst.
- Zielbitrate [MBit/s]: Legt die allgemeine Bitrate für die codierte Datei fest. Videoinhalte werden in Megabit pro Sekunde (MBit/s) gemessen, während Audioinhalte in Kilobit pro Sekunde (KBit/s) gemessen werden.
- Maximale Bitrate MBit/s: Legt die minimalen und maximalen Werte fest, die während der VBR-Codierung zulässig sind.
- Vorgaben für adaptive Bitrate: Im H.264-Format sind drei Vorgaben für adaptive Bitraten verfügbar:
- Mit Quelle abgleichen: Adaptive niedrige Bitrate
- Mit Quelle abgleichen: Adaptive mittlere Bitrate
- Mit Quelle abgleichen: Adaptive hohe Bitrate
Mit diesen Vorgaben können Sie die Dateigröße reduzieren und den Export beschleunigen, indem bei der Berechnung der allgemeinen Bitrate die Auflösung und Framerate des Quellmediums berücksichtigt werden. So verwenden die adaptiven Vorgaben beispielsweise eine niedrigere Bitrate bei SD-Medien und eine höhere Bitrate bei HD- oder 4K-Medien.
Im Folgenden finden Sie einige erweiterte Einstellungen, die bei den meisten Codecs und Formaten verfügbar sind:
- Keyframe-Abstand: Aktivieren Sie diese Option, um anzugeben, wie oft Keyframes (oder I-Frames) in Ihr exportiertes Video eingefügt werden. Ein geringerer Keyframe-Wert sorgt für eine höhere Videoqualität, aber möglicherweise auch für zunehmende Dateigröße. Ist die Option deaktiviert, wählt Media Encoder den passenden Keyframe-Abstand je nach Exportformat und Frame-Rate aus.
Manche QuickTime- und AVI-Codecs unterstützen keine benutzerdefinierten Keyframe-Intervalle. Deshalb ist die Option Keyframe-Abstand bei diesen Codecs deaktiviert.
- Standbilder erweitern: Aktivieren Sie diese Option, um Standbilder Ihrer Sequenz als einzelnen Frame statt als Reihe wiederholter Frames zu rendern. So können Sie die Dateigröße des exportierten Videos reduzieren. Erweiterte Standbilder werden in unterstützten Playern über die richtige Dauer angezeigt. Wenn bei der exportierten Videodatei Wiedergabeprobleme mit Standbildern auftreten, deaktivieren Sie diese Option und exportieren Sie die Datei erneut.
Mit den VR-Exporteinstellungen können Sie 360-Grad-Videos genauso wie normale Videos exportieren. VR 360 ermöglicht es Ihnen, im äquirektangulären oder kugelförmigen Verdoppelungformat zu bearbeiten. Die Gesamtlänge ist monoscopic und dann in Stereo. Der Export gleichrechteckiger Videos entspricht, mit einigen Einschränkungen, dem Export aller anderen Videotypen. Weitere Informationen zum Arbeiten mit immersivem VR-Video.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Video ist VR und passen Sie die Optionen an.
Horizontales und vertikales Blickfeld
Benutzer können Automatische VR-Eigenschaften deaktivieren und das Frame-Layout sowie das horizontale und vertikale Blickfeld manuell konfigurieren. Über diese Option kann das Frame-Layout durch den Effekt zwischen monoskopisch, stereoskopisch (über/unter) und stereoskopisch (nebeneinander) gewechselt werden.
VR-Exporteinstellungen
Sie können eine 360 -Grad-Gesamtlänge genau wie normale Filmmaterial exportieren. VR 360 ermöglicht es Ihnen, in den equirektangulares oder kugelförmiges Verdoppelungformaten zu bearbeiten. Das Filmmaterial ist monokular und stereoskopisch. Der Export gleichrechteckiger Videos entspricht, mit einigen Einschränkungen, dem Export aller anderen Videotypen.
Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit immersivem VR-Video.
Audio
Audioeinstellungen finden Sie auf der Registerkarte Audio des Dialogfelds Exporteinstellungen. Die Einstellungen weichen je nach ausgewähltem Exportformat ab.
- Bestimmt, wie dein Audio in der exportierten Datei gespeichert und komprimiert wird:
- AAC
- MPEG
Sie können das Video für die Ausgabe vorbereiten, indem Sie Ihre bevorzugten Formate festlegen.
- Audio-Codec: Gibt den Audiokomprimierungs-Codec an. Einige Audioformate unterstützen nur unkomprimierte Audiodaten, die zwar die höchste Qualität aufweisen, jedoch mehr Speicherplatz belegen. Manche Formate bieten nur einen Codec, während andere eine Liste mehrerer Codecs zur Auswahl anbieten.
- Abtastrate: Gibt die Frequenz (in Hz) an, in die das Audiosignal in separate digitale Werte umgewandelt wird. Audioinhalte, die mit höherer Abtastrate aufgezeichnet wurden, weisen eine höhere Qualität auf, sorgen jedoch auch für größere Dateien. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie den Audioinhalt mit derselben Abtastrate exportieren, in der er aufgezeichnet wurde. Exporte mit höherer Abtastrate steigern die Qualität nicht, aber erfordern Resampling, was die Exportdauer verlängern kann.
- Kanäle: Gibt die Anzahl der Audiokanäle an, die in der exportierten Datei enthalten sind. Wenn Sie weniger Kanäle einstellen als in der Masterspur einer Sequenz bzw. einer Mediendatei enthalten sind, wird das Audiomaterial von Adobe Media Encoder heruntergemischt. Zu den allgemeinen Kanaleinstellungen zählen Mono (ein Kanal), Stereo (zwei Kanäle) und 5.1 (6-Kanal-Surround-Sound).
- Das Abmischen funktioniert nur bei bestimmten Kanalisierungskombinationen, z. B. 5.1 zu Stereo oder Stereo zu Mono. Es funktioniert nicht bei N-Kanal zu Stereo oder Mono.
- Das QuickTime-Format umfasst Optionen für die Konfiguration des Audiokanals, über die Sie steuern können, wie Kanäle zu den Ausgabekanälen der exportierten Datei geroutet werden sollen. Mit dieser Option sparen Sie Zeit und gestalten Ihr Rendering effektiver, da Sie mehrere Audio-Ausgabekonfigurationen in dieselbe QuickTime-Datei exportieren, einschließlich Stereo- und 5.1.-Kanalisierung.
- Samplegröße Gibt die Menge an Audiodaten pro Sample an (auch als „Bittiefe“ bezeichnet). Audioinhalte, die mit höherer Samplegröße aufgezeichnet wurden, weisen eine höhere Qualität auf, sorgen jedoch auch für größere Dateien.
Die Bitrate [Kbit/s] ist die Ausgabebitrate des Audios. Im Allgemeinen führen höhere Bitraten zu höherer Qualität und Dateigröße.
Multiplexer
Formate wie H.264, HEVC (H.265) und MPEG enthalten die Registerkarte Multiplexer, die steuert, wie Video- und Audiodaten in einen einzelnen Stream zusammengeführt werden (sogenanntes „Muxing“). Wenn Multiplexing auf Ohne festgelegt ist, werden Video- und Audiostreams als separate Dateien exportiert.
Die folgenden Optionen stehen zur Auswahl:
- Multiplexer: Wählt das Container-Format (wie MP4) aus, das dein Video und Audio in einer einzigen Datei kombiniert.
- Stream-Kompatibilität: Legt fest, wie die Datei für die Wiedergabe strukturiert ist, um sicherzustellen, dass sie auf verschiedenen Geräten und Plattformen ordnungsgemäß funktioniert.
Untertitel
Untertitel werden im Allgemeinen dazu verwendet, den Audioteil eines Videos als Text auf Fernsehern und anderen Geräten anzuzeigen, die die Anzeige von Untertiteln unterstützen. Auf der neuen Registerkarte Untertitel im Dialogfeld Export-Einstellungen kannst du das Format und die Framerate beim Exportieren von Untertiteldaten festlegen. Die angezeigten Optionen für die Framerate hängen vom Dateiformat ab, das du beim Export wählst.
Veröffentlichen
Sie können die Registerkarte Veröffentlichen verwenden, um Dateien auf verschiedene Social-Media-Plattformen hochzuladen. Sie können in Adobe Media Encoder aus einer Liste verfügbarer Systemvorgaben auswählen. Weitere Informationen zu den Veröffentlichungseinstellungen in Adobe Media Encoder.
Render-Einstellungen und Zeit-Interpolation
Mit dieser Option können Sie Details bewahren und Aliasing verhindern, wenn Sie auf eine andere Framegröße als die Ihrer Quellmedien skalieren, z. B. beim Export einer hochauflösenden 4K-Sequenz in eine niedrigere Auflösung wie HD oder SD. Diese Option kann die Qualität steigern. Beachten Sie jedoch Folgendes:
- Die Exportdauer kann hierdurch deutlich ansteigen, insbesondere auf Systemen ohne unterstützte GPU.
- Systeme mit unterstützter GPU-Hardware nutzen automatisch die Renderqualität, wenn der Renderer auf „Metal“, „CUDA“ oder „OpenCL“ festgelegt ist. Lassen Sie diese Einstellung in entsprechenden Szenarien deaktiviert.
- Diese Option ist nur nützlich, wenn Sie in eine andere Framegröße exportieren. Wenn Sie in die gleiche Framegröße wie die Ihres Quellmediums exportieren, lassen Sie diese Einstellung deaktiviert.
Wenn diese Option aktiviert ist, exportiert Adobe Media Encoder Inhalte mithilfe von Vorschaudateien, die bereits für Ihre Premiere-Sequenz generiert wurden, anstatt neue Medien zu rendern. Diese Option kann den Export beschleunigen, aber auch je nach ausgewähltem Vorschauformat die Qualität beeinträchtigen.
Diese Einstellung gilt nur für Premiere-Sequenzen.
Proxys werden verwendet, um die Leistung beim Bearbeiten und Exportieren zu erhöhen.
Wenn diese Option aktiviert ist, exportiert Adobe Media Encoder Inhalte mithilfe von Proxy-Dateien, die bereits für Ihre Sequenz generiert wurden, anstatt neue Medien zu rendern. Diese Option kann die Exportleistung verbessern. Das Kontrollkästchen ist standardmäßig deaktiviert.
Wenn diese Option aktiviert ist, fügt Adobe Media Encoder verifizierte Metadaten über den Ersteller der Datei, die verwendete App (wie Premiere) und alle Bearbeitungen oder generative KI hinzu, damit Benutzer sehen können, wie die Inhalte erstellt und bearbeitet wurden.
Aktivieren Sie diese Option, um einen Start-Timecode für Ihre exportierten Medien anzugeben, der sich vom Timecode der Quelle unterscheidet. Lassen Sie die Option deaktiviert, um beim Export den Timecode der Quelle zu verwenden.
Diese Option kann für Quellen verwendet werden, die einen Alphakanal enthalten. Wenn die Option aktiviert ist, wird nur der Alphakanal im Ausgabevideo gerendert und auf der Registerkarte Ausgabe wird eine Graustufenvorschau des Alphakanals angezeigt. Diese Einstellung ist hilfreich, wenn Sie in Formate wie MXF exportieren, die keine Transparenzinformationen unterstützen. Sie können die reine Alphakanal-Ausgabe verwenden, um die transparenten Bereiche Ihres Videos in Drittanbieter-Anwendungen zu definieren.
Zeit-Interpolation kommt zum Einsatz, wenn sich die Framerate des exportierten Mediums von der des Quellmediums unterscheidet, Beispielsweise wenn Sie eine Quellsequenz mit 30 fps in 60 fps exportieren möchten. Die Zeit-Interpolation generiert oder entfernt Frames nach folgenden Methoden:
- Frame-Sampling: Dupliziert oder entfernt Frames, um die gewünschte Framerate zu erzielen. Diese Option verursacht bei manchen Medien möglicherweise eine ruckelnde Wiedergabe.
- Frame-Überblendung: Fügt Frames hinzu oder entfernt sie, indem sie in die anliegenden Frames übergeblendet werden, was zu einer flüssigeren Wiedergabe führen kann.
- Optischer Flow: Fügt Frames hinzu oder entfernt sie, indem die Bewegung von Pixeln der anliegenden Frames interpoliert wird. Diese Option sorgt in der Regel für eine flüssigere Wiedergabe, jedoch kann es zu Artefakten kommen, wenn sich die Frames stark unterscheiden. Verwenden Sie eine der anderen Einstellungen für Zeit-Interpolation, wenn dieses Problem auftritt.
Geschätzte Dateigröße ist eine grobe Schätzung basierend auf einem Video mit konstanter Bitrate ohne Audio oder Metadaten.
Wähle diese Option aus, um die maximale Dateigröße für das exportierte Video festzulegen. Diese Option ist für Vorgaben verfügbar, die die geschätzte Dateigröße zulassen. Längere Dateien werden jedoch mit einer geänderten Bitrate exportiert, die der Dateigröße entspricht. Diese Funktion ist nützlich für Exportziele wie YouTube, bei denen die erlaubte Dateigröße begrenzt ist.
- In einigen Fällen wird die maximale Dateigröße eingehalten, indem die Bitraten angepasst werden, um unter dem maximalen Dateigrößen-Limit zu bleiben.
- Weder die geschätzte Dateigröße noch die maximale Dateigröße funktionieren besonders gut bei sehr kleinen Zieldateigrößen, variablen Bitraten oder reinen Audio-Medien.
- Je nach Format können die tatsächlichen Größen erheblich variieren.
- Das Einschließen von Metadaten kann die Dateigröße über die angezeigte Geschätzte Dateigröße hinaus erhöhen.
Exportieren und Ausdünnen von XMP-Metadaten
Metadaten sind beschreibende Informationen zu einer Mediendatei. Metadaten können Informationen wie Erstellungsdatum, Dateiformat und Zeitleistenmarkierungen umfassen. Sie können im Dialogfeld Metadatenexport auswählen, welche XMP-Metadaten in Ihren Medien enthalten sein sollen.
Um das Dialogfeld Metadatenexport zu öffnen, klicken Sie in der linken unteren Ecke des Dialogfelds Exporteinstellungen auf die Schaltfläche Metadaten.
Viele derselben Aktionen sind auch im Dialogfeld Voreinstellungen in der Kategorie Metadaten verfügbar. Im Dialogfeld Voreinstellungen vorgenommene Änderungen wirken sich nicht auf ausgewählte Objekte in der Codierungswarteschlange aus. Die Vorgaben und Regeln sind jedoch für eine spätere Zuweisung über das Dialogfeld Metadatenexport verfügbar.
Erfahre mehr über das Arbeiten mit Metadaten in Premiere.
Im Menü mit Exportoptionen können Sie auswählen, wie XMP-Metadaten mit Ihrer exportierten Datei gespeichert werden:
- In Ausgabedatei einbetten: XMP-Metadaten werden in der exportierten Datei selbst gespeichert.
- Sidecar-Datei erstellen: XMP-Metadaten werden als separate Datei im selben Verzeichnis wie die exportierte Datei gespeichert.
- In Ausgabedatei einbetten und Sidecar-Datei erzeugen: XMP-Metadaten werden sowohl in der exportierten Datei als auch einer separaten Sidecar-Datei gespeichert.
- Mindestanforderung: Nur wesentliche Metadaten, die für die grundlegende Wiedergabe und Identifikation erforderlich sind, werden eingeschlossen.
- Aus: Es werden keine XMP-Metadaten aus der Quelle exportiert. Es werden jedoch immer grundlegende XMP-Metadaten zur exportierten Datei, wie z. B. Exporteinstellungen und Start-Timecode, exportiert, auch wenn die Option „Ohne“ ausgewählt ist.
Die Option In Ausgabedatei einbetten ist bei Formaten, die die Einbettung von XMP-Daten nicht unterstützen, deaktiviert.
Eine Exportvorlage gibt an, welche XMP-Metadaten in die Ausgabedatei geschrieben werden. Sie können z. B. eine Exportvorgabe erstellen, die verschiedene XMP-Metadaten aus den Quelldateien enthält, und gleichzeitig Ihre Kontaktdaten und Informationen zum Urheberrecht zu jeder Ausgabedatei hinzufügen.
Die Exportvorlage filtert sämtliche Felder heraus, die nicht explizit von der aktuellen Vorlage aktiviert wurden. Die einzige Ausnahme bilden interne Eigenschaften, die automatisch von der erstellenden Anwendung ausgefüllt werden. Diese Eigenschaften werden immer mit aufgenommen und können nicht exportiert werden.
Um eine eigene Exportvorgabe zu erstellen, klicken Sie auf Neu neben dem Menü Exportvorlage. Sie können verschiedene Felder oder Kategorien aktivieren, indem Sie diese im Dialogfeld Exportvorlagen-Editor auswählen. Um bestimmte Felder zu suchen, verwenden Sie das Suchfeld im oberen Bereich des Dialogfelds Exportvorlagen-Editor. Achten Sie darauf, Ihrer Exportvorgabe einen aussagekräftigen Namen zuzuweisen.
Sie können eine bereits vorhandene benutzerdefinierte Exportvorgabe bearbeiten, indem Sie sie im Menü Exportvorgaben auswählen und auf Bearbeiten klicken.
Wenn Sie eine Exportvorgabe angewendet haben, können Sie auch manuell Werte eingeben, um den Objekten in der aktuellen Kodierungswarteschlange bestimmte XMP-Metadaten hinzuzufügen.
Einige Felder können nicht bearbeitet und nicht von der Ausgabe ausgeschlossen werden. Dazu gehören z. B. die Felder, die automatisch von der erstellenden Anwendung ausgefüllt werden. So werden z. B. das Feld „Format“ im Schema Dublin Core und das Feld Video-Framerate im Schema Dynamic Media automatisch so von Adobe Media Encoder festgelegt, dass sie die Ausgabedatei genau beschreiben. Diese Felder können nicht vom Benutzer bearbeitet werden. Darüber hinaus können Werte, die von der aktuellen Exportvorgabe festgelegt werden, nicht bearbeitet werden. Wenn Sie diese Werte ändern möchten, ändern Sie die Vorgabe oder wenden Sie eine andere Vorgabe an.
Felder, die keine Daten enthalten (entweder aus der Vorlage oder manuell eingegeben), werden nicht in die exportierten XMP-Metadaten aufgenommen. Leere Felder werden nicht in die Ausgabedatei geschrieben.