Einführung in das Veröffentlichen

Grundsätzlich können Sie Inhalt unter Verwendung der folgenden Möglichkeiten abspielen:

  • in Internetbrowsern, die mit dem Flash Player ausgestattet sind

  • als eigenständige Anwendung in Form eines so genannten Projektors

  • mit der Flash ActiveX-Steuerung in Microsoft Office und anderen ActiveX-Hosts

  • mit Flash Xtra in Director® und Authorware® von Adobe®

Standardmäßig erstellt der Befehl „Veröffentlichen“ eine SWF-Datei und ein HTML-Dokument, das den Flash-Inhalt in einem Browserfenster aufruft. Mit dem Befehl „Veröffentlichen“ werden auch Erkennungsdateien für Macromedia Flash 4 von Adobe und höher erstellt und kopiert. Wenn Sie Veröffentlichungseinstellungen in Flash ändern, werden die Änderungen zusammen mit dem Dokument gespeichert. Nach dem Erstellen eines Veröffentlichungsprofils können Sie es exportieren, um es in anderen Dokumenten zu verwenden oder anderen Benutzern, die an demselben Projekt arbeiten, zur Verfügung zu stellen.

Wenn Sie die Befehle „Veröffentlichen“, „Film testen“ oder „Film debuggen“ verwenden, erstellt Flash eine SWF-Datei aus Ihrer FLA-Datei. Die Größe aller SWF-Dateien, die aus der aktuellen FLA-Datei erstellt werden, können Sie im Dokument-Eigenschafteninspektor sehen.

Flash® Player Version 6 und höher unterstützt die Unicode-Textkodierung. Durch die Unicode-Unterstützung können Benutzer unabhängig von der Sprache des Betriebssystems, unter dem der Player ausgeführt wird, mehrsprachigen Text anzeigen.

Sie können die FLA-Datei auch in anderen Dateiformaten (GIF, JPEG und PNG) zusammen mit dem HTML-Code zur Anzeige in einem Browserfenster veröffentlichen. Auf diese Weise können selbst Benutzer, die den erforderlichen Adobe Flash Player nicht installiert haben, die Animation und Interaktivität der SWF-Datei in einem Browser sehen. Wenn Sie eine FLA-Datei in einem anderen Dateiformat veröffentlichen, werden die dateiformatspezifischen Einstellungen zusammen mit der FLA-Datei gespeichert.

Sie können eine FLA-Datei in verschiedenen Formaten exportieren. Dies ähnelt der Veröffentlichung in einem alternativen Dateiformat, die Dateiformateinstellungen werden jedoch nicht zusammen mit der FLA-Datei gespeichert.

Alternativ dazu können Sie mit einem beliebigen HTML-Editor ein eigenes HTML-Dokument erstellen, das geeignete Tags zum Anzeigen der SWF-Datei enthält.

Um vor dem Veröffentlichen zu testen, ob die SWF-Datei ordnungsgemäß funktioniert, wählen Sie „Film testen“ („Steuerung“ > „Film testen“ > „Testen“) und „Szene testen“ („Steuerung“ > „Szene testen“).

HTML-Wrapper für AS3-Dokumente

Ein HTML-Dokument wird benötigt, um eine SWF-Datei in einem Webbrowser wiederzugeben und die Browsereinstellungen festzulegen. Damit eine SWF-Datei in einem Webbrowser angezeigt werden kann, müssen die Tags object und embed mit den richtigen Parametern in einem HTML-Dokument verwendet werden.

Hinweis:

Sie können ein HTML-Dokument mit den richtigen „object“- und „embed“-Tags generieren, indem Sie das Dialogfeld „Einstellungen für Veröffentlichungen“ verwenden und die Option „HTML“ auswählen. Weitere Informationen finden Sie unter Festlegen der Veröffentlichungseinstellungen für HTML-Dokumente.

 

Beim Veröffentlichen einer SWF-Datei kann Animate das HTML-Dokument auch automatisch erstellen.

Erkennen der Präsenz von Flash Player

Damit Webbenutzer Ihre veröffentlichten Animate-Inhalte sehen können, müssen sie Flash Player im Webbrowser installieren.

Die folgenden Ressourcen und Artikel enthalten aktuelle Informationen dazu, wie Sie Ihre Webseiten mit Code versehen, der erkennt, ob Flash Player installiert ist, und Alternativinhalt bereitstellt, falls dies nicht der Fall ist.

Weitere Informationen dazu, wie Sie ermitteln, ob Flash Player installiert ist, finden Sie unter Hilfe zu Flash Player.

Veröffentlichen für mobile Geräte

Adobe® AIR® for Android® und iOS® ermöglicht Ihnen das Erstellen von attraktiven Inhalten für mobile Geräte durch den Einsatz der ActionScript®-Programmiersprache, Zeichenwerkzeuge und Vorlagen. Ausführliche Informationen zum Authoring für mobile Geräte finden Sie in der AIR-Referenz für Entwickler.

Hinweis:

Je nachdem, für welches Gerät Sie entwickeln, gelten möglicherweise bestimmte Einschränkungen dafür, welche ActionScript-Befehle und Sound-Formate unterstützt werden. Weitere Informationen finden Sie unter „Mobile Articles“ im Mobile & Devices Development Center.

Testen von mobilen Inhalten mit dem Mobile Content Simulator

Mit dem Simulator für mobile Inhalte können Sie Inhalte, die Sie mit Adobe AIR erstellt haben, in einer emulierten Android- oder iOS-Umgebung testen. Mit dem Simulator für mobile Inhalte können Sie Ihren Film über den Befehl „Steuerung“ > „Film testen“ im AIR Debug Launcher für mobile Geräte testen, der wiederum den Simulator startet.

Nachdem das Simulatorfenster geöffnet wurde, können Sie Eingaben in das Dokument senden, als ob sie auf einem mobilen Gerät ausgeführt würden. Folgende Eingaben stehen zur Verfügung:

  • Beschleunigungssensor, x-, y- und z-Achsen
  • Schwellenwert für den Winkel bei der Ausrichtung
  • Berühren und Gesten, einschließlich Druckempfindlichkeit
  • Geolocation, Richtung und Geschwindigkeit
  • Hardwaretasten (bei Android-Geräten)

Veröffentlichen geschützter AS3-Dokumenten

Flash Player ab Version 8 enthält die folgenden Funktionen, mit denen die Sicherheit von Dokumenten sichergestellt werden kann:

Pufferüberlaufschutz

Diese Funktion ist automatisch aktiviert und verhindert den absichtlichen Missbrauch externer Dateien in einem Dokument zum Überschreiben des Speichers eines Benutzers oder zum Einfügen von destruktivem Code, wie z. B. einem Virus. So wird verhindert, dass ein Dokument Daten außerhalb des dem Dokument zugewiesenen Speicherplatzes auf dem System liest oder schreibt.

Exakte Übereinstimmung von Domänen für die gemeinsame Nutzung von Daten durch Dokumente

Flash Player 7 verwendet ein strengeres Sicherheitsmodell als frühere Versionen. Zwischen Flash Player 6 und Flash Player 7 wurde zwei wesentliche Änderungen am Sicherheitsmodell eingeführt:

Exakte Domänen-Übereinstimmung

Flash Player 6 ermöglicht SWF-Dateien von ähnlichen Domänen (z. B. www.adobe.com und store.adobe.com) die freie Kommunikation untereinander und mit anderen Dokumenten. In Flash Player 7 ist Kommunikation zwischen Domänen nur möglich, wenn die Domäne mit den Daten, auf die zugegriffen werden soll, exakt mit der Domäne des Datenproviders übereinstimmt.

HTTPS/HTTP-Einschränkung

Eine SWF-Datei, die zum Laden ein nicht sicheres Protokoll (also nicht HTTPS) verwendet, kann nicht auf Inhalte zugreifen, die mit einem sicheren Protokoll (HTTPS) geladen wurden, selbst wenn es sich um exakt dieselbe Domäne handelt.

Sicherheit bei lokaler Wiedergabe und Netzwerkwiedergabe

Flash Player ab Version 8 verfügt über ein Sicherheitsmodell, mit dessen Hilfe Sie die Sicherheit bei lokaler Wiedergabe und Netzwerkwiedergabe der von Ihnen veröffentlichten Dateien festlegen können. Standardmäßig wird SWF-Dateien Lesezugriff auf lokale Dateien und Netzwerke gewährt. Eine SWF-Datei mit lokalem Zugriff kann jedoch nicht mit dem Netzwerk kommunizieren, und die SWF-Datei kann keine Dateien oder Informationen an ein Netzwerk senden.

Gewähren Sie SWF-Dateien den Zugriff auf Netzwerkressourcen, sodass sie Daten sowohl empfangen als auch senden können. Wenn Sie einer SWF-Datei den Zugriff auf Netzwerkressourcen gewähren, wird der lokale Zugriff deaktiviert, um zu verhindern, dass die Informationen auf dem lokalen Computer möglicherweise auf das Netzwerk hochgeladen werden.

Die Optionen zur Auswahl der Sicherheit bei lokaler oder Netzwerkwiedergabe für veröffentlichte SWF-Dateien finden Sie im Dialogfeld „Einstellungen für Veröffentlichungen“.

Flash Player

Der Flash Player gibt Flash-Inhalt auf dieselbe Art wieder, wie dieser in einem Webbrowser oder in einer ActiveX-Hostanwendung angezeigt wird. Flash Player wird mit der Flash-Anwendung installiert. Wenn Sie auf Flash-Inhalte doppelklicken, startet das Betriebssystem den Flash Player, und dieser spielt dann die SWF-Datei ab. Über den Player können Sie Inhalt für Benutzer zugänglich machen, die keinen Webbrowser bzw. keine ActiveX-Host-Anwendung verwenden.

Sie können Inhalt im Flash Player mithilfe von Menübefehlen und der fscommand()-Funktion steuern. 

Über das Kontextmenü im Flash Player können Sie Bilder aus dem Flash Pro-Inhalt drucken.

  1. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Wählen Sie Datei > Neu oder Öffnen, um eine neue oder vorhandene Datei zu öffnen.

    • Wählen Sie Ansicht > Vergrößerung und aktivieren Sie eine Option, um die Ansicht der Anwendung zu ändern.

    • Wählen Sie Steuerung > Abspielen, Zurückspulen oder In Schleife abspielen, um das Abspielen von Inhalten zu steuern.

Aktualisieren oder Neuinstallieren von Flash Player

Wenn es mit der Flash Player-Installation Probleme gibt, können Sie das Programm aktualisieren oder neu installieren. Sie können die Downloadseite für Flash Player direkt aus Flash aufrufen, indem Sie „Hilfe“ > „Neuesten Flash Player holen“ wählen.

Wenn Sie Flash Player zunächst deinstallieren möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Schließen Sie den Browser.
  2. Entfernen Sie alle momentan installierten Versionen des Players.

    Anleitungen finden Sie im Support Center in der TechNote 14157 unter www.adobe.com/go/tn_14157_de.

  3. Um mit der Installation zu beginnen, gehen Sie zu http://www.adobe.com/go/getflashplayer_de.

    Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Player zu installieren.

    Sie können auch eines der folgenden Installationsprogramm im Ordner „Players“ ausführen. Das Installationsprogramm auf der Adobe-Website ist jedoch normalerweise neuer als die Programme im Ordner „Players“.

    • Für die ActiveX-Steuerung für Windows® (Internet Explorer oder AOL) führen Sie die Datei „Install Flash Player 9 AX.exe“ aus.
    • Für das Plug-In für Windows (Firefox, Mozilla, Netscape, Safari oder Opera) führen Sie die Datei „Install Flash Player 9.exe“ aus.
    • Für das Zusatzmodul für Macintosh® (AOL, Firefox, Internet Explorer für Macintosh, Netscape, Opera oder Safari) führen Sie die Datei „Install Flash Player 10 (Mac OS 9.x)“ oder „Install Flash Player 10 OS X (Mac OS X.x)“ aus.

    Hinweis:

    Um die Installation zu überprüfen, rufen Sie von Ihrem Webbrowser aus http://www.adobe.com/shockwave/welcome/ auf.

Konfigurieren eines Servers für Flash Player

Damit Flash-Inhalt im Internet angezeigt werden kann, muss der Webserver so konfiguriert sein, dass er SWF-Dateien erkennt.

Beim Konfigurieren eines Servers wird der entsprechende Multipart Internet Mail Extension (MIME)-Typ beim Server angemeldet, damit Dateien mit der Dateinamenerweiterung .swf als Flash-Dateien erkannt werden.

Dies bewirkt, dass ein Browser, der den korrekten MIME-Typ erhält, das für die ordnungsgemäße Verarbeitung und Darstellung der ankommenden Daten erforderliche Plug-In bzw. die erforderliche Steuerung oder Zusatzanwendung laden kann. Wenn der MIME-Typ hingegen fehlt oder vom Server nicht korrekt bereitgestellt wird, zeigt der Browser unter Umständen eine Fehlermeldung oder ein leeres Fenster mit einem Symbol in Form eines Puzzleteils an.

  • Wenn Ihre Site durch einen Internet-Dienstanbieter (ISP) bereitgestellt wird, bitten Sie ihn, den MIME-Typ „application/x-shockwave-flash“ mit der Dateinamenerweiterung „.swf“ beim Server anzumelden.

  • Wenn Sie selbst für die Serververwaltung zuständig sind, befolgen Sie zum Hinzufügen bzw. Konfigurieren von MIME-Typen die Anweisungen in der mit dem Webserver gelieferten Dokumentation.

  • Systemadministratoren können Flash so konfigurieren, dass der Flash Player nur auf Daten im lokalen Dateisystem zugreifen kann. Sie können eine Sicherheitskonfigurationsdatei erstellen, durch die die Funktionen des Flash Players auf dem lokalen System eingeschränkt werden.

Die Sicherheitskonfigurationsdatei ist eine Textdatei, die sich in demselben Ordner wie das Flash Player-Installationsprogramm befindet. Das Flash Player-Installationsprogramm liest die Konfigurationsdatei bei der Installation und folgt ihren Sicherheitsanweisungen. Anschließend gibt der Flash Player durch das System-Objekt die Konfigurationsdatei für ActionScript frei.

Mit der Konfigurationsdatei können Sie den Zugriff des Flash Players auf die Kamera oder das Mikrofon deaktivieren, den lokalen Speicherplatz begrenzen, den der Flash Player verwenden kann, die automatische Aktualisierungsfunktion steuern und verhindern, dass der Flash Player Daten von der lokalen Festplatte liest.

Hinzufügen von MIME-Typen

Wenn ein Webserver auf die Dateien zugreift, muss der Server diese als Flash-Inhalte erkennen, um sie anzeigen zu können. Wenn der entsprechende MIME-Typ fehlt bzw. nicht richtig vom Server geliefert wurde, zeigt der Browser unter Umständen Fehlermeldungen oder ein leeres Fenster mit einem Symbol in Form eines Puzzleteils an.

Wenn Ihr Server nicht richtig konfiguriert ist, müssen Sie (oder der Serveradministrator) die MIME-Typen der SWF-Datei zu den Konfigurationsdateien des Servers hinzufügen und die folgenden MIME-Typen mit den SWF-Dateierweiterungen verknüpfen:

  • MIME-Typ application/x-shockwave-flash mit der Erweiterung .swf

  • MIME-Typ application/futuresplash mit der Erweiterung .spl

Wenn Sie selbst für die Serververwaltung zuständig sind, befolgen Sie zum Hinzufügen bzw. Konfigurieren von MIME-Typen die Anweisungen in der mit der Serversoftware gelieferten Dokumentation. Wenn Ihr Server nicht von Ihnen selbst verwaltet wird, setzen Sie sich mit Ihrem Internetdienstanbieter, Webmaster oder Serveradministrator in Verbindung und lassen Sie die erforderlichen MIME-Informationen hinzufügen.

Wenn Ihre Site auf einem Mac OS-Server untergebracht ist, müssen Sie die folgenden Parameter einstellen: Action: Binary; Type: SWFL und Creator: SWF2.

Suchmaschinenoptimierung für SWF-Inhalt

Mitte 2008 kündigte Adobe einen bedeutenden Fortschritt in der Flash Player-Technologie an, der es ermöglicht, den Text in SWF-Dateien für Suchmaschinen wie Google und Yahoo! zu indizieren. Sie können die Sichtbarkeit von SWF-Inhalten für Suchmaschinen mithilfe verschiedener Strategien optimieren. Diese Verfahren werden insgesamt als SEO (search engine optimization, engl. für Suchmaschinenoptimierung) bezeichnet.

Omniture und Flash

Flash-Inhalte können mit Omniture SiteCatalyst und Omniture Test&Target integriert werden. Mit SiteCatalyst erkennen Marketer schnell die profitabelsten Pfade ihrer Website, an welchen Stellen Besucher „aussteigen“ und welche Seiten die besten Ergebnisse erzielen. Mit Test&Target können Marketer ihre Online-Inhalte und Angebote kontinuierlich auf ihre Zielgruppe einstellen. Test&Target bietet eine Umgebung zum Entwickeln und Ausführen von Tests, zum Erstellen von Zielgruppensegmenten und für das Targeting von Inhalten.

Omniture-Kunden können SiteCatalyst und Test&Target mit Flash verwenden, indem sie die Omniture-Erweiterung herunterladen und installieren.

  • Um die Omniture-Erweiterung herunterzuladen und Anweisungen zur Verwendung zu erhalten, wählen Sie „Hilfe“ > „Omniture“.

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