Die Adobe Prelude-Software ist ein Werkzeug für Video-Import und -Protokollierung, mit dem Sie unbearbeitetes Filmmaterial von dateibasierten Kameras schnell kennzeichnen und transcodieren können. Es handelt sich um eine offene Plattform, die eine angepasste Integration mit Technologien und Verwaltungssystemen von Drittanbietern unterstützt.

Einführung in Adobe Prelude

Einführung in Adobe Prelude
Adobe-Guru Jason Levine zeigt, wie Rohschnitte mit Prelude CS6 importiert, protokolliert und erstellt werden.
Jason Levine

 

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Arbeitsablauf

1. Projekt erstellen/vorhandenes Projekt öffnen

In Adobe Prelude wird für jedes Projekt, das Sie in Prelude erstellen, eine Projektdatei (.plproj) erstellt. Die Projektdatei enthält Verweise auf die Medien, die Sie dem Projekt hinzufügen.

In einer Projektdatei werden nur Verweise auf die von Ihnen importierten Quelldateien gespeichert. Aus diesem Grund sind die Projektdateien relativ klein. Da nur Verweise auf Quelldateien gespeichert werden, ist es nicht erforderlich, Ihre Quelldateien zu verschieben, umzubenennen oder zu löschen. Wenn Mediendateien verschoben oder umbenannt wurden, können Sie die betreffenden Medien wieder mit dem Projekt verbinden. Wählen Sie dazu den Befehl Erneut verbinden im Menü Datei aus.

2. Unbearbeitetes Filmmaterial importieren

Importieren Sie ganze Filmclips oder nur Teile eines Clips (teilweiser Import). Wählen Sie einen Codec, der Ihren Anforderungen für die Bearbeitung am ehesten entspricht.

Die Prüfung der Dateigröße und auf Byteebene ermöglicht Ihnen, sofort zu erkennen, ob das Filmmaterial erfolgreich importiert wurde.

3. Importiertes Filmmaterial organisieren

Sie können die Reihenfolge der Clips neu ordnen, indem Sie sie in der Projektansicht verschieben. Sie können den Inhalt mithilfe von Ablagen so organisieren, wie Sie auch Ordner zum Organisieren von Dateien verwenden. Ablagen können Clips, Clipkopien und Rohschnitte enthalten.

4. Videoclips protokollieren

Verwenden Sie Optionen der Benutzeroberfläche oder Tastaturbefehle, um Clips Zeit-Metadaten hinzuzufügen und Clipkopien zu erstellen. Marken und andere Zeit-Metadaten helfen Ihnen, Clips schnell zu organisieren und danach zu suchen. Sie können die Metadaten-Informationen nutzen, wenn Sie einen Export in andere Anwendungen wie z. B. Adobe Premiere Pro durchführen.

5. Rohschnitte erstellen

Erstellen Sie Rohschnitte aus Clips und Clipkopien, bevor Sie sie zur endgültigen Bearbeitung an eine andere Software wie z. B. Adobe Premiere Pro, senden.

6. Exportieren in Adobe Premiere Pro/Final Cut Pro

Sie können Rohschnitte, Clips, Clipkopien und Ablagen in ein Adobe Premiere Pro-Projekt oder eine FCP-XML-Datei exportieren. Sie können den Rohschnitt auch optional direkt an Adobe Premiere Pro zur Bearbeitung senden.

Die Organisation und die Metadaten aus Prelude werden in Adobe Premiere Pro übertragen. Dieser nahtlose Arbeitsablauf verringert die Nachbearbeitungszeit und den Aufwand beim Erstellen der Endfassung eines Films.

Erweitern von Prelude

Technische Partner von Adobe können das Prelude-SDK zum Anpassen von Prelude verwenden.

  • Sie können die auf XMP basierten Funktionen der offenen Plattform von Adobe Prelude nutzen, um die Integration mit Technologien und Ressourcenverwaltungssystemen von Drittanbietern zu gewährleisten.
  • Erstellen Sie mit den Bedienfeldern von ActionScript® durchsuchbare, angepasste und zeitbasierte Marken, die Informationen für das Projekt oder Ihre Organisation erfassen.
  • Importieren Sie Ereignis-Metadaten aus anderen Arbeitsablauf-spezifischen Quellen. Fügen Sie die Daten dann dem Filmmaterial in Prelude hinzu, indem Sie es als einen XMP-Stream oder -Datei importieren.

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